Oh wie schade ist es, dass man für dieses Spiel Origin installieren muss. Vielleicht sollte ich mich doch nochmal damit befassen, wie man es in eine Sandbox einsperrt? Aber möchte ich wirklich EA mein Geld in den Rachen werfen, egal wie großartig das Spiel auch sein mag? Oder doch warten, bis es auf dem Grabbeltisch zu bekommen ist? Fragen über Fragen …
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FunComs Horror-MMO im heute (aber nicht unbedingt in unserer Welt, sondern nur in einer Parallele davon) startet offiziell am 19. Juni 2012. Damit verschiebt sich der Launch, der ursprünglich für einen früheren Termin im April diesen Jahres angesagt war, nach hinten. Eigenen Angaben in einer Pressemeldung zufolge, möchte der Entwickler noch weiter an seinem Produkt »polieren«, es ist also davon auszugehen, dass die bereits stattfindenden Betatests Unzulänglichkeiten zutage gebracht haben, die eine Verschiebung notwendig machen. Korrekter dürfte sein, dass wie üblich der Zeitrahmen zu eng war.
Die Pressemeldung trieft förmlich von PR-Blabla darüber, wie höchst positiv angeblich die Rückmeldungen der Tester sind und wie toll die das Spiel finden. »Fast neun von zehn der sagen, dass sie THE SECRET WORLD beim Launch spielen werden.« Aha. Da davon auszugehen ist, dass sich hauptsächlich MMO-Fans für einen Beta-Zughang registriert haben dürften (bislang liegen ca. 750000 Bewerbungen vor, wie viele davon tatsächlich bereits in der Beta waren ist unbekannt), sollte das nicht weiter wundern.
Positiv ist es natürlich, dass man offenbar versucht, ein fertiges Produkt auf den Markt zu werfen, statt eines halbfertigen. Ob das dann zum Launch tatsächlich so sein wird, muss die Zukunft zeigen, ich bleibe skeptisch.
Den Vertrieb des Spiel übernimmt leider Electronic Arts. Laut Golem war man bei FunCom nicht zu einer Stellungnahme darüber bereit, ob eine Installation von THE SECRET WORLD Origin zwingend voraussetzt. Ich würde mal davon ausgehen, dass dem so ist, der Entwickler hat sich in Sachen Datenschutz ja bereits als nicht sonderlich sensibel gezeigt, beispielsweise wollte man Betazugänge nur via Facebook-Anmeldung zulassen, davon ist man allerdings nach massiven Protesten dann – scheinbar – wieder abgegangen.
Ich habe schon länger nichts mehr über das Asia-MMO ARCHEAGE berichtet, das sich derzeit in der Cllosed Beta befindet. Zur Erinnerung: es soll in diesem Spiel umfangreiche Sandbox-Aspekte geben, man kann Ressourcen an- und abbauen und daraus beispielsweise Häuser und Schiffe erreichten. Hierbei liegt offenbar ein Aspekt auf Gruppenspiel, das bedeutet: um z.B. ein Schiff vom Stapel laufen lassen zu können, müssen mehrere Spieler ihre Ressourcen zusammen legen. Interessant ist aber insbesondere für mich als alten Seefahrt-Fan zudem, dass man dann auch später auf dem Seefahrzeug zusammen arbeiten muss. Konkret bedeutet das, dass verschiedene Spieler auch verschiedene Aufgaben erfüllen. Im Video aus der CB kann man sehen, wie unterschiedliche Avatare verschiedene Aufgaben auf dem Schiff durchführen, dazu gehört scheinbar auch Anker lichten oder Segel setzen. Im Kampf sieht es so aus, als würde ein Spieler das Schiff steuern und dir restlichen die Kanonen bedienen.
Wie das Ganze tatsächlich abläuft und ob es funktioniert wird die Zukunft weisen müssen, aber ich finde solche Ansätze für MMOs ganz großartig und hätte mir Team-gesteuerte Schiff auch für beispielsweise STAR TREK ONLINE gewünscht, wie ursprünglich vom leider Pleite gegangenen Studio Perpetual vorgesehen.
Ich bin auf ARCHEAGE mit seinen umfangreichen Sandbox-Möglichkeiten und dem gezeigten Teamspiel nach wie vor äußerst gespannt, noch mehr nach diesem Video!
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Auf Youtube findet man einen interaktiven Zero-Budget-Fanfilm zu BioWaresMASS EFFECT. Für »Nullbudget« sehen meiner Ansicht nach ein paar der Effekte und insbesondere die Rüstungen ausgesprochen prima aus. Der Film ist deswegen »interaktiv«, weil man an ein paar Stellen mittels eingebetteter Links ähnlich wie im Spiel zwischen »Paragon« und »Renegade« wählen kann. Es gibt insgesamt vier unterschiedliche Enden. Alles in allem sehenswert; am Schluss des Films wird ein »Making Of« verlinkt.
Lange ist es nicht mehr hin bis zur Veröffentlichung des dritten Teils der BioWare-Space-Saga MASS EFFECT 3. Leider wird man mit Electronic Arts umstrittenen DRM-System Origin und auch den nach wie vor in Teilen fragwürdigen Nutzungsbestimmungen konfrontiert, wenn man es erwerben und installieren möchte, deswegen muss ich mir noch schwer überlegen, ob ich es kaufe. Was schade ist, denn der zweite Teil war der Überhammer.
Unabhängig davon ist der Trailer zum Teil drei der Abenteuer des Commander Shepard ebenfalls ein Knüller.
Rob A. Fraydl bietet auf seiner Webseite ein kostenloses Programm an, welches das Erstellen von Charakteren für das Rollenspiel CALL OF CTHULHU bzw. dessen deutsche Version H. P. LOVECRAFTS CTHULHU (herausgegeben von Pegasus) unterstützt und deutlich erleichtert.
Characthulhu, so der Name des Programms, liegt ausschließlich für Windows vor und präsentiert sich in moderner Ribbon-Optik (wie bekannt aus neueren Microsoft Office-Produkten). Beim Start wird einem die Erstellung eines Charakters mittels Assistenten angeboten, möglich sind Figuren in den 1890ern, den 1920ern und im Heute. Zu den Handreichungen des Programm gehört unter anderem auch ein Namensgenerator, eine Auswahl an Charakterbildern (nur 1920er) und der Ausdruck eines stilvoll gestalteten Charakter-Sheets. Die Möglichkeiten des Programm gehen so weit, dass man sogar die Aufteilung dieses Charakterblatts und die Anordnung der Informationen darauf bis ins Detail den eigenen Wünschen anpassen kann.
Das komplette Benutzerinterface ist dockbar, man kann also
Unterfenster ausklinken und an anderer Stelle wieder einhängen, somit ist es möglich die Oberfläche in großem Umfang an die persönlichen Vorlieben anzupassen (mein Screenshot oben stellt nicht die Standardkonfiguration dar). Wahnsinn!
Ansonsten bietet Characthulhu natürlich die Auswahl von Basiswerten, Fertigkeiten und abgeleiteten Werten, die – wo möglich – automatisch berechnet werden. Werte können gewürfelt oder manuell eingetragen werden, so dass auch die Übernahme von bereits existierenden Spielfiguren möglich ist.
Einen kleinen Bug konnte ich finden: wenn man Bei der Namensgenerierung »Englisch« einstellt, generiert das Programm dennoch deutsche Vornamen – aber das ist nur eine Kleinigkeit und wird vom Programmierer sicher schnell behoben werden.
Alles in allem bin ich schwer beeindruckt, Characthulhu ist ein großartiges Stück Software und ich gebe eine klare Empfehlung für alle CALL OF CTHULHU-Fans mit Windows-Rechner!
Die Frage, was man so alles in LEGO umsetzen solle, führte zu einer Reaktion der zahllosen MINECRAFT-Fans, die in großer Menge für eine Adaption in bunte Plastikklötzchen stimmten. Die dänische Firma hat das dann auch eingesehen und in Zusammenarbeit mit Mojang einen Set entwickelt, den man ab sofort vorbestellen kann.
Hier ein Bild. Es stellt sich die Frage, ob die Löcher Höhlen oder Chunk-Fehler sind. :) Persönlich finde ich, dass die beiden Spiele natürlich wie füreinander gemacht sind. Der Preis ist EUR 34,99 (oder $ 34,99, erneut sollen Europäer also deutlich mehr bezahlen als US-Amerikaner).
Die komplette Pressemitteilung zum Lego-MINECRAFT-Set findet sich auf der Webseite des Klötzchen-Herstellers. Mehr über die Zusammenarbeit zwischen Lego und Mojang kann man in einem Posterous-Blog erfahren.
Zum Wochenende nochmal ein Video zum Thema MINECRAFT. Und weil es Sinn macht das Original vorher gesehen zu haben, zeige ich auch das. Es handelt sich um ein Werbevideo des Discovery-Channels.
Boom De Ah Dah! :o)
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Bei JETPACK JOYRIDE von Halfbrick Studios handelt es sich um einen Sides-Scroller für iOS (iPhone und iPad), eine heutzutage fast schon vergessene Art von Spielprinzip. Seit Dezember kann man das Game kostenlos herunter laden, zuvor hatte es einen Dollar gekostet, getan haben das laut den Entwicklern bereits 13 Millionen Spieler.
In JETPACK JOYRIDE bricht der Held Barry Steakfries in ein geheimes Labor ein, um dessen Hightech zu entwenden. Dabei muss er diversen Gefahren trotzen: elektrischen Felder, Lasern und dergelichen Mehr. Dabei nutzt er ein Jetback. Während seines Weges durch das Labor erfüllt er Missionen und sammelt Münzen, mit letzteren kann er neue Outfits, Jetpacks und andere Dinge kaufen.
Bevor es kostenlos angeboten wurde, finanzierte sich das Spiel wie oben bereits geschrieben durch seinen Verkaufspreis von einem Dollar. Dafür ging es eine Milion mal über die virtuelle Ladentheke. Jetzt generiert das Spiel Einnahmen, indem man ingame-Münzen-Bundles erwerben kann. Mit diesem Konzept werden nach Annahme von Phil Larsen (Halfbrick Studios) selbst dann mehr Einnahmen erzeilt, wenn nur ca. fünf bis zehn Prozent der Spieler Premium-Content kaufen.
Aber auch die kostenfreien Inhalte von JETPACK JOYRIDE werden regelmäßig aktualisiert, demnächst (wahrscheinlich im März) wird es das bis dato größte Update für das Spiel geben.
Ubisoft (Link führt zum Wikipedia-Artikel, ich mache garantiert keine werbung für die) ist ein Publisher, der bei Computerspielen auf besonders restiktives und kundenfeindliches DRM setzt – ich hatte bereits mehrfach darüber berichtet, dass auch offline-Spiele eine ständige Internetverbindung zum Lizenzserver benötigen um gespielt werden zu können. Und ich habe bereits mehrfach die Frage gestellt, was passiert, wenn die Lizenzserver irgendwann mal abgeschaltet werden.
Jetzt war das der Fall, wenn auch nicht dauerhaft. Ubisoft migriert gerade seine Server-Infrastruktur, angeblich auf eine leistungsfähigere (es hatte beim Launch von neuen Spielen immer wieder mal Engpässe gegeben). Das führte allerdings dazu, dass die Lizenzserver nicht erreichbar waren. Die zahlenden Kunden sind deswegen erneut die Dummen, denn sie konnten Spiele wie ANNO 2070, ASSASSINS CREED REVELATIONS, DIE SIEDLER 7, DRIVER SAN FRANCISCO oder SPLINTER CELL CONVICTION nicht nutzen. Der Publisher hatte vorab sogar explizit behauptet, dass ANNO 2070 und DRIVER nicht betroffen sein sollten. Das ging ordentlich schief.
Erneut ein Beweis dafür, dass solches Verhalten und solche Maßnahmen nicht hinnehmbar sind. Ich werde keine Ubisoft-Produkte kaufen, solange der Publisher solche DRM-Systeme einsetzt. Erneut bleibt nur die Erkenntnis, dass solche Nullnummern mit Sicherheit mehr Schaden anrichten, als alle Raubkopien zusammen. Der geprellte Kunde wird sich beim nächsten Mal überlegen, ob er den Mist wirklich kauft.
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