Ubisoft: diverse Spiele nicht nutzbar

Ubi­soft (Link führt zum Wiki­pe­dia-Arti­kel, ich mache garan­tiert kei­ne wer­bung für die) ist ein Publisher, der bei Com­pu­ter­spie­len auf beson­ders res­tik­ti­ves und kun­den­feind­li­ches DRM setzt – ich hat­te bereits mehr­fach dar­über berich­tet, dass auch off­line-Spie­le eine stän­di­ge Inter­net­ver­bin­dung zum Lizenz­ser­ver benö­ti­gen um gespielt wer­den zu kön­nen. Und ich habe bereits mehr­fach die Fra­ge gestellt, was pas­siert, wenn die Lizenz­ser­ver irgend­wann mal abge­schal­tet wer­den.

Jetzt war das der Fall, wenn auch nicht dau­er­haft. Ubi­soft migriert gera­de sei­ne Ser­ver-Infra­struk­tur, angeb­lich auf eine leis­tungs­fä­hi­ge­re (es hat­te beim Launch von neu­en Spie­len immer wie­der mal Eng­päs­se gege­ben). Das führ­te aller­dings dazu, dass die Lizenz­ser­ver nicht erreich­bar waren. Die zah­len­den Kun­den sind des­we­gen erneut die Dum­men, denn sie konn­ten Spie­le wie ANNO 2070, ASSASSINS CREED REVELATIONS, DIE SIEDLER 7, DRIVER SAN FRANCISCO oder SPLINTER CELL CONVICTION nicht nut­zen. Der Publisher hat­te vor­ab sogar expli­zit behaup­tet, dass ANNO 2070 und DRIVER nicht betrof­fen sein soll­ten. Das ging ordent­lich schief.

Erneut ein Beweis dafür, dass sol­ches Ver­hal­ten und sol­che Maß­nah­men nicht hin­nehm­bar sind. Ich wer­de kei­ne Ubi­soft-Pro­duk­te kau­fen, solan­ge der Publisher sol­che DRM-Sys­te­me ein­setzt. Erneut bleibt nur die Erkennt­nis, dass sol­che Null­num­mern mit Sicher­heit mehr Scha­den anrich­ten, als alle Raub­ko­pi­en zusam­men. Der geprell­te Kun­de wird sich beim nächs­ten Mal über­le­gen, ob er den Mist wirk­lich kauft.

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