Im vergangenen Januar hieß es, dass Sony einen neuen Film um He-Man und die MASTERS OF THE UNIVERSE machen wolle, als Regisseur desselben sollte kein anderer als McG (CHARLIE’S ANGELS, TERMINATOR: SALVATION) fungieren. Und dann war Schweigen im Walde.
Weitere Details zu Inhalten oder Besetzung gibt es immer noch nicht, dafür überrascht das Studio unerwartet mit einem Starttermin. Pünktlich zu Weihnachten, am 18. Dezember 2019, soll der Streifen um Mattels Actionfiguren in die Lichtspielhäuser kommen.
Na, da sind wir aber alle mal gespannt, ob Dolph Lundgren Zeit für einen Gastauftritt haben wird … :)
Promografik MASTERS OF THE UNIVERSE Copyright Cannon
Es gab immer wieder mal Meldungen dass Robert Jordans Romanreihe WHEEL OF TIME im Kino oder als Serie umgesetzt werden könnte. Konkretes ist dabei nie herausgekommen. Bis jetzt.
Offenbar hat sich SONY jetzt konkret des Stoffes angenommen und plant zusammen mit Red Eagle Entertainment und Radar Pictures eine Umsetzung als Fernsehserie.
Showrunner bei WHEEL OF TIME wird Rafe Judkins sein, der ist kein Neuling in Sachen Phantastik im TV, denn er produzierte und schrieb an AGENTS OF S.H.I.E.L.D. mit, und hatte auch mit Neflix’ Horrorserie HEMLOCK GROVE als Autor zu tun. Auch CHUCK hatte er seinen Stempel aufgeprägt.
Ausführende Produzenten sind Rick Selvage und Larry Mondragon von Red Eagle, es produzieren Ted Field (LAST SAMURAI) und Mike Weber (RIDDICK) von Radar Pictures. Ebenfalls als Produzentin mit an Bord ist Robert Jordans Witwe Harriet McDougal.
Aufgrund der frühen Projektphase gibt es noch keine Details zu Startterminen oder Besetzung.
Rick Selvage hatte bereits mit einem völlig übersehenen und zu recht vergessenen WHEEL OF TIME-Serienpiloten namens WINTER DRAGON (mit Billy Zane und Max Ryan) zu tun, der Anfang Februar 2015 auf FXX lief. Der war allerdings weitestgehend unerträglich.
Die Neuauflage von GHOSTBUSTERS im vergangenen Jahr war kein Flop, aber auch nicht rasend erfolgreich, möglicherweise aufgrund der bekloppten Kontroversen um weibliche Hauptdarsteller. Mir hatte der Film gefallen. Dennoch waren die Einspielergebnisse nicht so gut, dass seitens Sony und Columbia eine direkte Fortsetzung geplant ist.
Das scheint allerdings nicht das Ende des GHOSTBUSTERS-Franchise an sich zu sein. Ivan Reitman (Regisseur der beiden Originalfilme) erläuterte gegenüber io9, dass zum einen der Animationsfilm, über den vor ca. zwei Jahren bereits geredet wurde, noch nicht vom Tisch ist. Weiterhin sind seinen Aussagen zufolge auch noch weitere Realfilme in Planung.
Die Produktion am Animationsfilm hat wie er sagt direkt nach dem Produktionsende von GHOSTBUSTERS 2016 begonnen. Und auch die Planungsphase für die genannten weiteren Filme ist bereits gestartet. All diese Projekte sollen offenbar zusammenhängen und Reitman sagte, es sei seine Aufgabe sicherzustellen, dass alles zusammenpasst.
Das macht auch deswegen eine Menge Sinn, weil im Jahr 2015 extra eine Tochterfirma von Columbia Pictures mit dem Namen »Ghost Corps« gegründet wurde, um die Marke GHOSTBUSTERS auszubauen. Man redete über Real- und Animationsfilme fürs Kino, Fernsehserien, Merchandising und andere, neue, Produkte aus dem Bereich Unterhaltung. Chefs von GhostCorps sind Dan Aykroyd und Ivan Reitman.
Logo GhostCorps Copyright Ghost Corps, a division of Columbia Pictures Industries Inc.
Einer der Gründe, die für den Erwerb einer Konsole wie der Playstation sprechen ist die Exklusivität mancher Titel. Sony legte in der Vergangenheit immer großen wert darauf, dass es Blockbuster gab, es nur für ihre Konsolen erschienen, um einen Kaufanreiz zu schaffen.
Umso merkwürdiger erscheint es in diesem Zusammenhang, dass der japanische Konzern es nun über den Dienst »Playstation Now« möglich machen will, Spiele für PS3 und PS4 auf den PC zu streamen. Derzeit geht das bereits mit PS3-Games, die man auf PS4 oder PCs spielen kann, in Zukunft wird man auch Games zocken können, die eigentlich es exklusiv für die Playstation 4 gibt.
Derzeit wird Ganze in einer Testphase ausschließlich in den USA sowie den Niederlanden und Belgien angeboten, in Deutschland gibt es im Moment eine geschlossene Beta.
Die Anforderungen an den PC halten sich in Grenzen. Man benötigt neben einem Gamepad und einem Internetzugang mit mindestens 5 MBit/s eine Intel Core i3-CPU die mit 2 GHz getaktet ist, 2 GByte RAM und mindestens 300 MByte Platz auf der Festplatte. Als Betriebssystem kommt minimal Windows 7 in Frage. In den USA muss man monatlich zehn Euro für den Dienst berappen.
Unbekannt ist im Moment noch, welche PS4-Spiele verfügbar sein werden. Ich würde aber nicht davon ausgehen, dass es sofort die Bestseller sind, denn sie werden kaum ihre Verkäufe damit kannibalisieren wollen.
Eigentlich hört sich die Idee gut an: ein Projektor mit Android-Betriebssystem, der jede Fläche zu einem Multitouch-fähigen Eingabegerät macht. Sony bietet so etwas in Kürze unter dem Namen Xperia Touch an. In einer Größe zwischen 23 und 80 Zoll (58 – 203 cm) wird die Android-Benutzeroberfläche auf beispielsweise einen Tisch oder eine Wand projiziert. Eine Annäherungserkennung weckt das System aus dem Tiefschlaf, wenn man sich nähert. Weitere Sensoren erkennen z.B. Umgebungslicht, Temperatur, Luftdruck oder Luftfeuchtigkeit.
Insbesondere als Computerspieler oder für Gesellschaftsspiele, aber auch für zahllose andere Anwendungen kommen einem sofort Unmengen coole Ideen.
Leider gibt es Nachteile. Akkubetrieben hält das Gerät bei Videowiedergabe gerade mal eine Stunde durch (dagegen hilft allerdings bei lokalem Betrieb ein Netzteil). Die projizierte Auflösung beträgt gerade mal 1366x768 Pixel, das ist heutzutage lächerlich wenig.
Angesichts dessen erscheint der von Sony angesagte Preis für das Xperia Touch maßlos übertrieben: 1600 Euro soll man bei Markteinführung dafür bezahlen. Das Gerät soll »demnächst« in Europa erhältlich sein.
Den ersten Teil von V. E. Schwabs Romanreihe A DARKER SHADE OF MAGIC hatte ich gelesen und abgefeiert, Band zwei (A GATHERING OF SHADOWS) musste ich nach 30 Seiten abbrechen, weil ich einfach nicht reingekommen bin, obwohl ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut hatte. Ein dritter Teil mit dem Titel A CONJURING OF LIGHT ist soeben erschienen. Die deutsche Übersetzung des ersten Bandes bringt Fischer Tor in Kürze unter dem Titel VIER FARBEN DER MAGIE heraus (beinahe doppelt so teuer wie die Originalausgabe).
Sony Pictures haben einen Bieterwettstreit um die Filmrechte an dem Stoff gewonnen und es gibt auch bereits sehr konkrete Pläne für eine Umsetzung. Produzent ist Gerard Butler (OLYMPUS HAS FALLEN) mit seiner Firma G‑Base, zusammen mit Alan Siegel und Danielle Robinson von Sony. Weitere Produzenten sind Neal Moritz und die Autorin Victoria Schwab selbst. ausführender Produzent ist Toby Ascher (SONIC THE HEDGEHOG), es haben wohl auch bereits mehrere Regisseure Interesse bekundet, die Umsetzung leiten zu wollen.
Aufgrund der frühen Phase gibt es noch keine Informationen zu Besetzung oder Starttermin.
Auch Sony hat zur Game Developer Conference einen Termin für den Start ihres VR-Systems gegeben, und auch gleich einen Preis genannt. Erscheinen wird die Brille für die Playstation 4 am 7. Oktober 2016 und kosten wird sie gerade mal 399 Dollar. Das ist natürlich eine ganz andere Hausnummer, als die 600 bzw. 800 Dollar, die Oculus und Valve für ihre Produkte ansagen, zudem benötigt man für die beiden computerbasierten Brillen auch noch potente – und damit teure – PC-Hardware (einen i7 und mindestens eine Nvidia GTX 970 oder ATI R390). Bei Sony reicht eine PS4 für 299 Dollar. Dabei bleibt allerdings abzuwarten, wie performant die Spiele auf dieser Plattform sein werden. Bedenken muss man zudem, dass man den Move-Controller und die Playstation Kamera für den Betrieb der VR-Brille ebenfalls erwerben muss – falls man sie nicht ohnehin bereits besitzt.
Sony gibt eine Auflösung von 1920 x RGB x 1080 bei einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz an. Das bedeutet, dass jeder einzelne Pixel des OLED-Displays die drei Grundfarben annehmen kann, bei anderen Systemen gibt es dafür Subpixel. Somit wäre die effektive Auflösung vermutlich höher. Jedes Auge sieht damit 960 x RGB x 1080 Pixel. Angeblich liegt die Latenz bei unter 18 Millisekunden. Wie gut das tatsächlich aussieht, wird man abwarten müssen. Parallel zur Ausgabe auf der Brille wird man das Geschehen zudem auf einem Fernseher verfolgen können – der will dann auch noch angesteuert werden. Ich bin sehrt gespannt, ob Sony hier den Mund nicht vielleicht etwas voll nimmt.
Angekündigt wurde zudem, dass zwischen Oktober 2016 und dem Jahresende bereits 50 VR-Spiele für das System erscheinen sollen, darunter eine Virtual Reality-Version von STAR WARS: BATTLEFRONT. Holy Yoda …
Man sollte allerdings ebenfalls nicht aus den Augen verlieren, dass es sich bei der PS4 um ein im Gegensatz zu den anderen Anbietern deutlich geschlosseneres System handelt.
Es gab vor einiger Zeit einen konkreten Plan, eine Fortsetzung des Kult-Klassikers LABYRINTH zu drehen. Und auch bereits vor dem Tod des Koboldkönigs David Bowie gab es Gerüchte über einen möglichen Reboot. Das konkretisiert sich jetzt, und auch wenn Drehbuchautorin Nicole Perlman (GUARDIANS OF THE GALAXY) twittert, dass es sich nicht um einen Reboot handelt, kann man das Timing doch etwas merkwürdig finden.
Auf jeden Fall: Sony hat sich mit seiner Tochterfirma Tri-Star Pictures mit der Jim Henson Company zusammen getan, um irgendeine Art von LABYRINTH-Film zu produzieren. Wenn es tatsächlich kein Reboot ist, was ist es dann? Sequel? Fortsetzung? Vermutlich eher letzteres. Produzieren soll Lisa Henson.
Weitere Details gibt es noch nicht, aber die dürften nicht lange auf sich warten lassen. Die Frage ist natürlich, wer in der Lage ist, in die übergroßen Schuhe des Koboldkönigs zu schlüpfen … Sicher ist ein David Bowie unersetzlich, aber ich kann mir durchaus derzeitige Schauspieler vorstellen, die die Rolle verkörpern können. Nein, nicht der Cumberbatch. Na gut … gerade der Cumberbatch …
Promografik LABYRINTH Copyright Columbia Tristar Home Video
Wie aus Richtung Hollywood geflüstert wird, ist ein weiterer Film um die Männer in Schwarz in der Pipeline. Gerüchte hierzu gibt es bereits seit einiger Zeit, aber die potentiellen Produzenten Walker Parkes und Laurie MacDonald gaben jetzt gegenüber dem Hollywood Reporter weitere Details bekannt. Das Projekt sei gerade »sehr aktiv« in Entwicklung. Allerdings sollte man sich nicht unbedingt auf ein Wiedersehen mit Will Smith freuen, denn laut den Informationen ist es höchst unwahrscheinlich, dass der für einen vierten Film zur Verfügung steht. Ähnliches gilt übrigens auch für Tommy Lee Jones. Dennoch plant man laut MacDonald sogar eine neue Trilogie.
Kann das klappen? MEN IN BLACK lebte ja gerade von dem Spannungsfeld zwischen dem trockenen Jones und dem hyperaktiven Smith. Natürlich kann das gehen, wie schon Teil drei zeigte. Und gerade die Organisation der MEN IN BLACK mit ihren zahllosen Agenten macht es leicht möglich, zwei neue Charaktere zu etablieren. Ob das dann gut wird hängt allein von den Schauspielern und vom Drehbuch ab.
Also macht mal hin, ich bin gespannt, was daraus wird.
Logo MEN IN BLACK Copyright Sony Pictures / Columbia Pictures
Dass Sony Pictures einen Film basierend auf der Animé-Serie ROBOTECH machen will, ist schon länger bekannt, aber so richtig ist bisher nichts daraus geworden. Das könnte sich jetzt ändern. Verschiedene US-Medien, darunter Deadline, melden, dass James Wan Regie bei einer Realverfilmung führen soll. Wan hatte gerade erst einen Mega-Erfolg mit FURIOUS 7, der weltweit eineinhalb Milliarden US-Dollar eingespielt hat.
ROBOTECH (MACROSS) ist eine japanische Zeichentrickserie aus den 1980ern. Darin findet die Menschheit das Wrack eines gigantischen Raumschiffes im Südpazifik und entwickelt aus dessen Technologie verwandelbare Kampfanzüge, um sich gegen Alien-Invasoren verteidigen zu können. ROBOTECH ist über die Grenzen Japans hinaus bekannt, es gab mehrere Anime-Serien, Filme, Mangas, Bücher, Spielzeuge und sogar Rollenspiele dazu.
James Wan verdiente seine Sporen mit der SAW-Reihe, arbeitet an THE CONJURING 2 und wird möglicherweise auch bei AQUAMAN mit Jason Momoa Regie führen. Eventuell stehen auch noch weitere FAST & FURIOUS-Filme auf seinem Terminkalender. Es könnte also eine Weile dauern, bis ROBOTECH realisiert werden wird, aber angeblich arbeiten Wan und Sony »intensiv an einer Umsetzung«.
Promofoto Robotech Copyright Harmony Gold USA & Tatsunoko
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