Thalia verramscht Sony eReader

Tha­lia und Medi­on hat­ten ja auf der IFA für den Okto­ber einen preis­güns­ti­gen eRea­der ange­kün­digt. Offen­bar sta­peln sich aber in den Lagern noch die älte­ren Model­le der Fir­ma Sony, die sich auf­grund ihrer über­höh­ten Prei­se und des all­ge­mein man­geln­den Inter­es­ses an die­sen Gerä­ten nie so recht ver­kauft hatten.

Bei Tha­lia will man die nun offen­sicht­lich los­wer­den, denn ab sofort ver­kauft man den PRS-505 und den Nach­fol­ger PRS-300 Pocket Edi­ti­on für sagen haf­te 79,- respek­ti­ve 99,- Euro.

Der PRS-505 ist auf­grund sei­nes Alters tech­nisch nicht auf dem neu­es­ten Stand, man muss auch mit einer rela­tiv lang­sa­men Umblät­ter­ge­schwin­dig­keit leben kön­nen, ansons­ten sind die Funk­tio­nen des Gerä­tes für die­sen Preis eben­so wie die Qua­li­tät des Gerä­tes mit sei­nem Voll­me­tall­ge­häu­se und dem sechs Zoll eInk-Bild­schirm völ­lig in Ord­nung. Zudem gibt es mit dem Pro­jekt »PRS+« eine modi­fi­zier­te Firm­ware, die dem Gerät neue Funk­tio­nen beibringt.

Der Nach­fol­ger PRS-300 hat zwar nur ein fünf Zoll-Dis­play, aller­dings kann man hier bei einem Preis von nur 99 Euro kaum etwas falsch machen, für das rei­ne Lesen von eBooks ist er pri­ma geeig­net, ver­fügt jedoch nur über 512 MB Spei­cher und ist nicht mit­tels SD-Kar­ten erwei­ter­bar. Auch für den 300er bie­tet »PRS+« eine modi­fi­zier­te Firmware.

Für die­je­ni­gen, die ernst­haft an einem Erst­kon­takt mit eRea­dern und eBooks inter­es­siert sind, dürf­te die Tha­lia-Ram­sch­ak­ti­on trotz gewis­ser Gerä­te­de­fi­zi­te aller­dings eine gute Gele­gen­heit darstellen.

via e‑rea­der-forum und  lesen.net

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Pres­se­fo­tos Copy­right Sony

Gamescom 2010 – hör auf zu singen, fang an zu springen

#ff0000;«>[GC] Zwei ganz gro­ße Trends kann man in die­sem Jahr sehen, wenn man durch die Games­com in den Köl­ner Mes­se­hal­len schleicht: zum einen weg von Sing- oder Rock­band-Spie­len (das ging ja schnell) hin zu alter­na­ti­ven Bewe­gungs­steue­run­gen die ohne die von Nin­ten­do offen­bar präch­tig und nach­hal­tig paten­tier­ten Tech­ni­ken arbei­ten. Sony agiert bei »Move« mit einer Art High­tech-Dil­do mit leuch­ten­der Kau­gum­mi­bla­se am Ende, Micro­soft ver­zich­tet bei »Kinect« (ehe­mals »Pro­ject Natal«) gleich voll­stän­dig auf einen Con­trol­ler und macht den Spie­ler zu einem sol­chen und läßt ihn wie einen irren Ham­pel­mann ganzkörperwedeln.
Mal abge­se­hen davon, dass die­se Her­an­ge­hens­wei­sen nicht ganz neu sind – Stich­wort »Eye­Toy« und Able­ger – kön­nen sie bei aller Bemüht­heit am Ende dann doch nicht so über­zeu­gen wie Nin­ten­dos Bewe­gungs­steue­rung mit Wiimo­te und optio­nal Nun­chuk. Ein paar schö­ne Par­ty­spie­le sind auf die­sem Wege aber doch ent­stan­den und das ist für den Manch­mal-Spie­ler (neu­deutsch: casu­al gamer) die Hauptsache.
Nur wird kei­nes der Bewe­gungs­steue­rungs­sys­te­me irgend­ei­nem der gro­ßen Kon­so­len-Platt­for­men Spie­ler abwer­ben, denn wirk­li­che Inno­va­ti­on fehlt, wer sich sei­ne Kon­so­le gesucht hat, bleibt bei die­ser. Wir reden hier über Nin­ten­do 1.5 – noch nicht ein­mal 2.0 – gemischt mit alten Spiel­ideen. Dass auch alte Spiel­ideen Spaß machen kön­nen steht hier­bei außer Frage.

wei­ter­le­sen →

Trailer: ein erster Blick auf GREEN HORNET

Sony ver­sam­mel­te ein paar Jour­na­lis­ten zu einer Pres­se­kon­fe­renz mit Seth Rogen (Haupt­dar­stel­ler) und Michel Gon­dry (Regie), um das Remake des Pulp-Hel­den GREEN HORNET zu pro­mo­ten und stell­te gleich­zei­tig einen ers­ten Kino­trai­ler zur Ver­fü­gung. Schräg – aber da steh ich ja drauf.

Das Dreh­buch stammt von Evan Gold­berg und Rogen, wei­te­re Rol­len wer­den besetzt von Came­ron Diaz, Chris­toph Waltz, Edward James Olmos und Edward Fur­long. US-Kino­start ist im Janu­ar 2011.

http://www.youtube.com/watch?v=ZHqYl2ohJ‑w

TERMINATOR-Rechte verkauft

Poster TERMINATOR SALVATION

Seit eini­ger Zeit boten ver­schie­de­ne Inter­es­sen­ten für die Rech­te am TERMINATOR Fran­chise, nach­dem der bsi­he­ri­ge Rech­te­inha­ber Hal­cyon auf­grund finan­zi­el­ler Pro­ble­me lei­der in die Insol­venz tau­mel­te. Lions­ga­te war mit ganz weit vor­ne was die Gebo­te anging und in der letz­ten Woche – am Don­ners­tag – wur­de das Getu­schel deut­lich lau­ter, als Sony Pic­tures mit in die Auk­ti­on ein­stieg. Es hieß dann auch, dass Lions­ga­te und Sony sich zusam­men tun wollten.

Gekauft hat es nun jemand ganz ande­rer, näm­lich der Hedge-Fonds Paci­fi­cor, der für die Plei­te von Hal­cyon Pic­tures eigent­lich ver­ant­wort­lich war (und des­we­gen von Hal­cyon wegen Epres­sung, Bestechung und Betrugs ver­klagt wur­de), ein sehr gutes Ange­bot mach­te (man mun­kelt über 30 Mil­lio­nen Dol­lar) und damit die Auk­ti­on für sich ver­bu­chen konnte.

Honi soit qui mal y pen­se, möch­te man da sagen, könn­te man doch auf den Gedan­ken ver­fal­len, dass Paci­fi­cor Hal­cyon gezielt vor die Wand lau­fen ließ, um selbst an die Rech­te des doch eigent­lich sehr lukra­ti­ven TER­MI­NA­TOR-Fran­chise zu kom­men. Selt­sam auch, dass Hal­cyon trotz lau­fen­dem Ver­fah­ren Paci­fi­cor den Zuschlag erteilte…

Wei­te­re Details fin­det man auf Dead­line Hol­ly­wood.

(Über­aus pas­sen­des) Kino­pla­kat TERMINATOR SALVATION Copy­right 2009 Hal­cyon & Sony

Sony PRS-300 ab Ende Februar auch in Deutschland

Sony PRS-300

Seit unge­fähr einem hal­ben Jahr gibt es ihn in den US of A, ab Ende Febru­ar wird Sony ihren eRea­der PRS-300 auch bei uns verkaufen.

Der ange­streb­te Ver­kaufs­preis von 199 Euro scheint auf den ers­ten Blick zwar okay, auf den zwei­ten Blick muss man aber fest­stel­len, dass eine Wie­der­ga­be­mög­lich­keit für Musik­da­tei­en eben­so fehlt, wie ein Kar­ten­steck­platz zur Ver­grö­ße­rung der Spei­cher­ka­pa­zi­tät (512 MB für ca. 300 Bücher) und damit wird auch er für das Gebo­te­ne zu teuer.

Der PRS-300 misst 11 x 16 cm bei ca. 220 Gramm und ver­fügt über ein 5‑Zoll (12,7 cm) Viz­plex eInk-Dis­play mit einer übli­chen Auf­lö­sung von 800 x 600 Pixeln, er stellt acht Grau­stu­fen dar. Der eRea­der soll in den Far­ben Schwarz, Sil­ber und Pink erhält­lich sein.

Mit einer Akku­la­dung soll man unge­fähr 6.800 Sei­ten umblät­tern kön­nen, die Lade­zeit über USB wird von Sony mit vier Stun­den ange­ge­ben. Lade­ge­rä­te für Steck­do­se oder Auto sind als Zube­hör für je 30 Euro geson­dert erhält­lich, damit soll sich die Lade­zeit auf zwei Stun­den redu­zie­ren. Für den Ver­kaufs­preis hät­te es Sony gut zu Gesicht gestan­den, ein Netz­teil mit­zu­lie­fern, wenn man dem Rea­der schon kei­ne Audio­wie­der­ga­be spen­diert. Man könn­te sich über den ver­mie­de­nen Elek­tronik­schrott freu­en, wüss­te man nicht, dass Unmen­gen von nicht bestell­ten Netz­tei­len in Sonys Lagern ver­mo­dern werden…

Pres­se­fo­to PRS-300, Copy­right 2009 Sony

Sonys Motion Controller »Arc«

Sony Arc PS3 Motion-Controller

Er sieht irgend­wie aus wie ein Vibra­tor, der sich ver­zwei­felt bemüht, eine Kau­gum­mi­bla­se zu bla­sen: Sonys neu­er Con­trol­ler für die Play­sta­ti­on 3.

Nin­ten­do hat­te die nen­nens­wer­te Kon­kur­renz kalt erwischt, als sie die Spiel­kon­so­le Wii vor­stell­ten und dabei einen revo­lu­tio­när zu nen­nen­den Steue­rungs­an­satz auf den Markt war­fen, der von den Kun­den begeis­tert ange­nom­men wur­de: mit­tels der Wiimo­te steu­ert man Spie­le ganz ein­fach und intui­tiv über Bewegungen.

Die ande­ren Anbie­ter hat­ten so etwas nicht und auch nicht damit gerech­net, des­we­gen kann man sich vor­stel­len, dass deren Ent­wick­lungs­ab­tei­lun­gen von frus­trier­ten Mana­gern auf Höchst­leis­tung getrimmt wur­den, um hier zügig nachzuholen.

Bei Sony kam dabei der »Arc« her­aus, mit dem sich auch PS3-Spie­le über Bewe­gun­gen steu­ern las­sen kön­nen. Dumm nur, dass ent­spre­chen­de Aus­wer­te­elek­tro­nik in Sonys Kon­so­len-Boli­den fehlt und die­se Steue­rung damit über die Eye Cam rea­li­siert wer­den soll (muss). Ich bezweif­le stark, dass damit eine prä­zi­se Steue­rung mög­lich ist und neh­me eher an, dass Zusatz­hard­ware im Spiel sein wird. Der neue Con­trol­ler ist vor­sich­tig für den Herbst die­sen Jah­res in Aus­sicht gestellt wor­den, bis­her war »Früh­jahr« als Ter­min im Gespräch.

Auch Micro­soft hat mit »Pro­ject Natal« eine Bewe­gungs­steue­rung für die XBox angekündigt.

Press­fo­to »Arc«, Copy­right 2010 Sony

ZOMBIELAND-Fortsetzung in 3D

Zombieland Poster

Nach dem jetzt schon deut­lich abseh­ba­ren Erfolg von ZOMBIELAND wird es nicht ganz uner­war­tet eine Fort­set­zung geben. Varie­ty mel­det, dass Sony bereits dabei ist, eine Fort­set­zung zu ent­wi­ckeln, die dem der­zei­ti­gen Trend zum 3D fol­gend in die­ser Tech­nik pro­du­ziert wer­den wird. Mit dem Pro­du­zen­ten Gavin Polo­ne und Regis­seur Ruben Flei­scher wur­den bereits Ver­trä­ge geschlos­sen, man steht wegen der Wie­der­auf­nah­me ihrer Rol­len in Ver­hand­lun­gen mit Woo­dy Har­rel­son und Jes­se Eisen­berg. Rhett Ree­se und Paul Wer­nick schrei­ben bereits an einem Drehbuch.

ZOMBIELAND hat­te Pro­duk­ti­ons­kos­ten in Höhe von 24 Mil­lio­nen Dol­lar und hat bis­lang  welt­weit bereits 85,2 Mil­lio­nen Bucks eingespielt.

Kino­pla­kat ZOMBIELAND, Copy­right 2009 Sony Pictures

Sony PRS-600 auf dem Markt

Sony PRS-600

Eigent­lich hät­te er bereits seit Mit­te Okto­ber in den Rega­len lie­gen sol­len, aber die Aus­lie­fe­rung hat­te sich ver­zö­gert – war­um auch immer, denn bei­spiels­wei­se in den Nie­der­lan­den ist er bereits seit ca. zwei Mona­ten erhält­lich – der neue eBook-Rea­der PRS-600 »Touch Edi­ti­on« von Sony. Kau­fen kann man ihn außer bei Tha­lia und Hugen­du­bel auch in den Elek­tro­nik-Märk­ten, in denen Geiz geil ist und wo man sich  für nicht blöd hält – bei­des Unter­neh­men der Metro-Gruppe.

Mit 299,00 Euro ist der 606er kein Schnäpp­chen, ins­be­son­de­re, wenn man bedenkt, dass das Dis­play auf­grund der berüh­rungs­emp­find­li­chen Schicht stark spie­gelt und damit ergo­no­misch kein Preis­trä­ger ist. Immer­hin blät­tert er deut­lich weni­ger trä­ge als der PRS-505. Wei­ter­hin wird das Gerät in den USA für 299,00 Dol­lar ver­kauft (ca. 210 Euro plus Steu­er), auch in die­sem Fall möch­te man wie­der ein­mal die hie­si­gen Käu­fer abseihen.

Erhält­lich ist der eRea­der in Sil­ber und Schwarz, auf die rote Ver­si­on muss man hier­zu­lan­de lei­der ver­zich­ten. Eben­falls ver­zich­ten muss der Nut­zer auf ein Netz­teil – das muss extra gekauft werden…

Noch eine ergän­zen­de Anmer­kung sei mir gestat­tet: Was mögen wohl die­je­ni­gen Benut­zer sagen, die den Vor­gän­ger PRS-505 bei des­sen Markt­ein­füh­rung vor nicht ein­mal einem hal­ben Jahr zum vol­len Preis erwor­ben haben und die schon jetzt sehen müs­sen, wie der Preis des Gerä­tes mal eben um ein Drit­tel (!) fällt?