Sonys digitales Notizbuch mit eInk-Display

Ich war­te ja schon lan­ge dar­auf: einen unge­fähr DIN-A4 gro­ßen eRea­der, des­sen Dis­play auf eInk oder einer ähn­li­chen Tech­nik basiert. Ein­fach des­we­gen, weil sich vie­le PDFs oder ande­re tech­ni­sche Doku­men­ta­ti­on und Zeit­schrif­ten auf einem gro­ßen Dis­play viel bes­ser lesen las­sen. Sony kün­digt nun ein sol­ches Gerät an: gezielt ist es auf Stu­den­ten, der Clou dabei ist, dass man auch Noti­zen dar­auf machen kann. Und es ver­fügt über ein fle­xi­bles Display.

Das Gerät hat noch kei­ne Bezeich­nung und auch kei­nen Namen, in einem Video wur­de ein Pro­to­typ vor­g­stellt, laut dem Her­stel­ler soll es noch in die­sem Jahr auf den Markt kom­men. Wie bereits geschrie­ben hat das eInk-Dis­play eine Grö­ße von DIN-A4, das sind ca. 13.3 Zoll, die Auf­lö­sung beträgt 1200 x 1600 Pixel. Das elek­tro­ni­sche Notiz­buch ist 6,8 mm dick und wiegt nur 358 Gramm, das gerin­ge Gewicht rührt daher, dass man auf Glas ver­zich­tet hat. Damit wird das Gerät auch weni­ger anfäl­lig für Bruch­schä­den. Selbst­ver­ständ­lich ver­fügt es über einen Touch­screen, das ist für die mit einem Stylus geschrie­be­nen Noti­zen unum­gäng­lich, wei­ter­hin kann man aber auch die Fin­ger bei­spiels­wei­se zum Blät­tern nut­zen. Mit einer Akku­la­dung soll das Notiz­buch ca. drei Wochen laufen.

Es ist noch unbe­kannt, ob und wann das Gerät inter­na­tio­nal erhält­lich sein wird, eben­so wenig wur­de etwas über den Preis gesagt. Da es auf Stu­den­ten gezielt ist, kann man hof­fen, dass es nicht zu teu­er wer­den wird. Ande­rer­seits kennt man die übli­che Preis­po­li­tik Sonys, die ich ger­ne mal mit »bekloppt« umschreibe.

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Quel­le: diginfo.tv

AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­lo­ser Nerd mit natür­li­cher Affi­ni­tät zu Pixeln, Bytes, Buch­sta­ben und Zahn­rä­dern. Kon­su­miert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online darüber.

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