Ă–ffentÂliÂche BiblioÂtheÂken sind eine feiÂne Sache – und das nicht erst seit gesÂtern. Sie ermögÂliÂchen finanzÂschwaÂchen BĂĽrÂgern (beiÂspielsÂweiÂse ArbeitsÂloÂsen oder KinÂdern) kulÂtuÂrelÂle TeilÂhaÂbe und BilÂdung. Sie ermögÂliÂchen es zudem, BĂĽcher testÂzuÂleÂsen, die man ansonsÂten mögÂliÂcherÂweiÂse nie erworÂben hätÂte. Halt! Ist letzÂteÂres nicht etwas ganz ähnÂliÂches wie SeiÂten, die eBooks kosÂtenÂlos anbieÂten? Nicht? Nur weil man die BĂĽcher der BiblioÂthek wieÂder zurĂĽckÂgeÂben muss? Na gut, darÂĂĽber kann man disÂkuÂtieÂren, aber manch einer scheint BiblioÂtheÂken in dieÂselÂbe KateÂgoÂrie einÂzuÂordÂnen wie TauschÂbörÂsen..
Mit welÂcher inhaltÂliÂchen BegrĂĽnÂdung wĂĽrÂde mich allerÂdings wirkÂlich mal interÂesÂsieÂren, denn inhaltÂlich unterÂscheiÂden sich BĂĽcher nicht von eBook. In der NutÂzungsÂform natĂĽrÂlich schon, denn bei einem Buch erwirbt man dieÂses (aber keiÂne RechÂte am Inhalt), bei einem eBook erwirbt man ausÂschlieĂźÂlich eine NutÂzungsÂliÂzenz, die theoÂreÂtisch jederÂzeit wieÂder entÂzoÂgen werÂden kann (und das auch tatÂsächÂlich wird, wie jeder weiĂź, der nach JahÂren nochÂmal verÂsucht hat, eseiÂne eBooks bei bestimmÂten AnbieÂtern abseits von AmaÂzon herÂunÂter zu laden. PrĂĽft mal die NutÂzungsÂbeÂdinÂgunÂgen eures eBook-AnbieÂters, wie lanÂge die BĂĽcher dort fĂĽr euch zum erneuÂten DownÂload bereit gestellt werÂden). DenÂnoch: die EinÂrichÂtunÂgen stelÂlen nach meiÂnem WisÂsen sicher, dass immer nur ein Leser das eBook ausÂleiht (auch wenn sich das aus techÂniÂscher Sicht kafÂkaÂesk und mitÂtelÂalÂterÂlich ausÂnimmt).
Das UnterÂbinÂden der NutÂzung von eBooks in BiblioÂtheÂken durch die VerÂlaÂge ist in meiÂnen Augen ein unerÂträgÂliÂches, kulÂturÂfeindÂliÂches und asoÂziaÂles Unding. InsÂbeÂsonÂdeÂre, da dieÂse VerÂlaÂge sich immer wieÂder gern mal als SchĂĽtÂzer der KulÂtur und des UrheÂberÂrechÂtes gerieÂren und immer wieÂder gen AmaÂzon als »das UrböÂse« wetÂtern. Ich kann an derÂWeiÂgeÂrung, eBooks fĂĽr die öffentÂliÂchen BĂĽcheÂreiÂen bereit zu stelÂlen, nichts KulÂturÂschĂĽtÂzenÂdes sehen und wenn man nach »den Bösen« der BranÂche suchen möchÂte, sollÂte man mal bei dieÂsen VerÂlaÂgen nachÂseÂhen. Mich wĂĽrÂde zudem wirkÂlich interÂesÂsieÂren, wie der BörÂsenÂverÂein sich in dieÂser CauÂsa posiÂtioÂniert.
Beim Lesen der ĂśberÂschrift und des Teasers nahm ich noch an, dass es jetzt – endÂlich – soweit sei, und man eBooks einÂfach auch im staÂtioÂnäÂren BuchÂhanÂdel kauÂfen und auf sein LeseÂgeÂrät ĂĽberÂtraÂgen kann. Das BörÂsenÂblatt verÂkĂĽnÂdet vollÂmunÂdig und werÂbeÂwirkÂsam pĂĽnktÂlich zur BuchÂmesÂse:
E‑Books im staÂtioÂnäÂren SorÂtiÂment Rauf auf den ReaÂder
E‑Books fĂĽr KunÂden in der Cloud speiÂchern oder direkt im Laden auf den E‑Reader zieÂhen: Das BarÂsorÂtiÂment Umbreit und E‑ReaÂder-ProÂduÂzent PocketÂBook rĂĽsÂten beim E‑ReÂaÂding-SerÂvice im SorÂtiÂment nach.
Liest man dann weiÂter, bleibt allerÂdings erneut wieÂder nur, sich ausÂdauÂernd an den Kopf zu fasÂsen: DieÂses AngeÂbot ist ausÂschlieĂźÂlich im ZusamÂmenÂhang mit dem Gerät PocketÂBook Touch Lux nutzÂbar. Das ist ungeÂfähr so, als mĂĽssÂte man in einem bestimmÂten AutoÂmoÂdell an einer TankÂstelÂle vorÂfahÂren, um Sprit zu bekomÂmen, oder als erhielÂte man seiÂne KafÂfeeÂbohÂnen nur, wenn man eine KafÂfeeÂmĂĽhÂle des Typs 08/​15 von EduÂscho hat. DieÂse BeschränÂkung auf ein einÂzelÂnes Gerät – noch nicht einÂmal auf einen HerÂstelÂler – ist derÂart haneÂbĂĽÂchen und weltÂfremd, da bleibt mir die SpuÂcke weg. Zumal es sich bei PocketÂbook noch nicht einÂmal ansatzÂweiÂse um einen MarktÂfĂĽhÂrer im Bereich eReaÂder abseits des KindÂle-Ă–koÂsysÂtems hanÂdelt. Das ist keiÂne tolÂle NeueÂrung, das ist nur noch peinÂlich.
Mit O’ConÂnell Press grĂĽnÂdeÂte das AutorenÂeheÂpaar SusanÂne und Sean O’ConÂnell zum 1. OktoÂber 2013 einen neuÂen PhanÂtasÂtik-VerÂlag fĂĽr´s neue JahrÂtauÂsend: »eBooks statt TotÂholzÂmeÂdiÂen« lauÂtet ihre DeviÂse, denn sie wolÂlen dem digiÂtaÂlen MediÂum klar den VorÂzug geben, obwohl auch der eine oder andeÂre PrintÂtiÂtel nicht ausÂzuÂschlieÂĂźen ist.
Alte und neue StimÂmen der deutÂschen PhanÂtasÂtikÂszeÂne solÂlen bei O’ConÂnell Press ein ZuhauÂse finÂden. Mit hochÂwerÂtiÂger CoverÂgeÂstalÂtung und anspruchsÂvolÂlen InhalÂten solÂlen nicht nur FanÂboys und GeekÂgirls, sonÂdern auch GeleÂgenÂheitsÂleÂser angeÂsproÂchen werÂden. Mit ersÂten Titeln ist Anfang 2014 zu rechÂnen.
ZusamÂmen mit dem Launch gibt es auch gleich die ersÂte AusÂschreiÂbung, gesucht werÂden GeschichÂten zu
EXOTISCHEN WELTEN
MilÂlioÂnen PlaÂneÂten allein in unseÂrer MilchÂstraÂĂźe, fanÂtasÂtiÂsche ImpeÂriÂen und unglaubÂliÂche ReiÂche im MulÂtiÂverÂsum, unentÂdeckÂte FleÂcken, terÂra incoÂgniÂta, nicht nur auf den LandÂkarÂten vikÂtoÂriaÂniÂscher ForÂscher. Wesen aus fremÂden DimenÂsioÂnen, die unter dem Bett kauÂern oder jenÂseits des WandÂschranks, die kalÂten, vom WahnÂsinn zerÂfresÂseÂnen EbeÂnen menschÂliÂchen BewusstÂseins – darÂaus lässt sich ein bunÂter StrauĂź aus unglaubÂliÂchen GeschichÂten binÂden.
SteÂphen King schrieb einst in »Das Leben und das SchreiÂben«, GeschichÂten seiÂen wie FosÂsiÂliÂen, man mĂĽsÂse sie nur freiÂleÂgen. Wir wĂĽnÂschen uns daher mutiÂge ArchäoÂloÂgen, die UnbeÂkannÂtes ans TagesÂlicht brinÂgen, GeschichÂten volÂler »SenÂse of WonÂder«, volÂler ExoÂtik, die buchÂstäbÂlich die GrenÂzen unseÂres VerÂstanÂdes sprenÂgen.
Auf meiÂnen gestÂriÂgen ArtiÂkel zur »Crowdfunding«-Plattform 100fans von der MĂĽnchÂner VerÂlagsÂgrupÂpe erhielt ich ebenÂfalls gesÂtern noch eine Email mit BitÂte um RichÂtigÂstelÂlung. EigentÂlich wollÂte ich mit der VerÂöfÂfentÂliÂchung warÂten, bis auch die AntÂworÂten auf meiÂne restÂliÂchen gestellÂten FraÂgen einÂtrefÂfen, habe mich aber dann doch dageÂgen entÂschieÂden. Ich fĂĽhÂre die von den BetreiÂbern bemänÂgelÂten StelÂlen hier im einÂzelÂnen auf und gehe auch gleich inhaltÂlich darÂauf ein.
Der BetreiÂber schrieb:
Bevor ich Ihre weiÂterÂgeÂhenÂden FraÂgen beantÂworÂte, muss ich Sie auf einiÂge sachÂliÂche FehÂler in dem ArtiÂkel auf Ihrer SeiÂte hinÂweiÂsen und um deren BerichÂtiÂgung bitÂten. Wenn man sich sachÂlich mit etwas ausÂeinÂanÂderÂsetÂzen möchÂte, sollÂten die FakÂten schon stimÂmen.
Man kann dort sein BuchÂproÂjekt vorÂstelÂlen, das darf in Form eiÂnes eBooks oder herÂkömmÂliÂchen DruckÂwerks daÂher komÂmen, und nach Schwarm-FinanÂzieÂrern suÂchen.
Ich sehe nicht, wo das »unwahr« sein soll. Die Autoren werÂden ohneÂhin nur DateiÂen einÂreiÂchen, aus denen werÂden dann eBooks oder BĂĽcher oder beiÂdes. Ich sehe ehrÂlich gesagt nicht ganz den KriÂtikÂpunkt, ebenÂso wenig kann ich meiÂnen Satz als »unwahr« erkenÂnen. VielÂleicht als »ungeÂnau forÂmuÂliert«.
WeiÂter mit dem HinÂweis auf »Total BuyÂout«:
Kurz nach dem HumÂble eBook BundÂle kommt auch StoÂryÂBundÂle mit einem Paket von elekÂtroÂniÂschen BĂĽchern aus der virÂtuÂelÂlen HöhÂle, diesÂmal hanÂdelt es sich um SciÂence FicÂtion-WerÂke. Auch hier darf man bezahÂlen, was man möchÂte und erhält dafĂĽr RomaÂne von namÂhafÂten Autoren.
Die letzÂten beiÂden erhält man allerÂdings nur dann, wenn man minÂdesÂtens zehn DolÂlar zahlt. Die BĂĽcher sind auch hier DRM-frei und lieÂgen so wie es ausÂsieht als ePub und fĂĽr den KindÂle vor. Auch hier kann man einen Teil des Betrags fĂĽr wohlÂtäÂtiÂge ZweÂcke spenÂden, im GegenÂsatz zum HUMBLE BUNDLE ist das allerÂdings optioÂnal. Bei der StanÂdardÂverÂteiÂlung des entÂrichÂteÂten OboÂlus´ gehen 70% der EinÂnahÂmen an die Autoren und 30 % an StoÂryÂBundÂle.
Logo StoÂryÂBundÂle und ProÂmoÂfoÂto CopyÂright StoÂryÂBundÂle
So um 2010 und 2011 war AmaÂzons ProÂgramm »KindÂle SinÂgles« schon mal ein TheÂma im virÂtuÂelÂlen BlätÂterÂwald des #NeuÂlands, damals wurÂde das ProÂgramm vorÂgeÂstellt und kurz darÂauf dann auch in den USA gestarÂtet. Mit etwas VerÂzöÂgeÂrung – wie immer – wurÂde das KonÂzept nun auch nach DeutschÂland transÂplanÂtiert, denn seit heuÂte ist eine KindÂle SinÂgles-SeiÂte bei Ama​zon​.de zu erreiÂchen.
KindÂle SinÂgles das sind kĂĽrÂzeÂre TexÂte, die man fĂĽr verÂgleichsÂweiÂse kleiÂnes Geld erwerÂben kann. Der Umfang liegt bei ca. 5000 bis 30000 WorÂten, AmaÂzon umschreibt das mit »länÂger als ein ArtiÂkel, kĂĽrÂzer als ein Roman«.
Der Plan ist natĂĽrÂlich nicht dumm, denn ca. 10 SeiÂten KindÂle-eBook entÂspreÂchen grob einem HeftÂroÂman und damit einer einstÂmals erfolgÂreiÂchen TextÂform, die sich fĂĽr die schnelÂle LekÂtĂĽÂre »zwiÂschenÂdurch« eigÂneÂte. Es gibt eigentÂlich keiÂnen Grund, warÂum sie nicht auch in eBook-Form erfolgÂreich sein sollÂte. Die PreiÂse fĂĽr die KindÂle SinÂgles beginÂnen bei 0,99 Euro und gehen bis 1,99 Euro, je nach Umfang des WerÂkes. Mich perÂsönÂlich wunÂdert, dass AmaÂzon sich damit so lanÂge Zeit gelasÂsen hat.
Es lieÂgen ĂĽbriÂgens derÂzeit erstaunÂlich vieÂle SachÂtexÂte vor, ich hätÂte mit mehr BelÂleÂtrisÂtik gerechÂnet. Neben der momenÂtan noch verÂgleichsÂweiÂse ĂĽberÂschauÂbaÂren Anzahl an deutÂschen Titeln (40 StĂĽck), kann man selbstÂverÂständÂlich auch engÂlischÂspraÂchiÂge SinÂgles bekomÂmen (derÂzeit 400). BesonÂders interÂesÂsant ist hierÂbei auch, dass AmaÂzon selbst engÂlischÂspraÂchiÂge Titel aus dem eigeÂnen ProÂgramm ins DeutÂsche ĂĽberÂsetÂzen lieĂź, um sie zum Start der PlattÂform anbieÂten zu könÂnen. Im RahÂmen des ProÂgramms »AmaÂzon Crossing« wurÂden bisÂlang fast ausÂschlieĂźÂlich fremdÂspraÂchiÂge Titel ins EngÂliÂsche ĂĽberÂsetzt, jetzt soll das auch fĂĽr den Weg »EngÂlisch in andeÂre SpraÂchen« forÂciert werÂden.
Ich kann allerÂdings nicht nachÂvollÂzieÂhen, warÂum geraÂde in DeutschÂland jetzt auf einÂmal so ein Hype um das ForÂmat gemacht wird, denn auch andeÂre VerÂlaÂge betäÂtiÂgen sich bereits im Bereich sogeÂnannÂter »SinÂgles«, die ja letztÂendÂlich auch nix andeÂres sind als TexÂte im HeftÂroÂmanÂumÂfang und dieÂses ForÂmat ist nun wahrÂlich nix NeuÂes. Ob es nun als Heft oder eBook vorÂliegt ist ja erst einÂmal zweitÂranÂgig. NatĂĽrÂlich waren die HeftÂroÂmaÂne immer das ungeÂliebÂte LiteÂraÂturÂkind und wurÂden als Schund abgeÂtan. Das ist vielÂleicht der Grund, warÂum die hieÂsiÂgen VerÂlaÂge sich bemĂĽÂhen, dieÂsen VerÂgleich erst gar nicht aufÂkomÂmen zu lasÂsen.
Ich finÂde das merkÂwĂĽrÂdig, denn letztÂendÂlich hanÂdelt es sich um schnell zu konÂsuÂmieÂrenÂde TexÂte, darÂan kann ich nichts VerÂwerfÂliÂches erkenÂnen. ProÂfaÂne Kitsch-RomanÂtÂaÂsy, wie sie zuhauf von den VerÂlaÂgen auf den Markt geworÂfen wurÂde, finÂde ich perÂsönÂlich schlimÂmer, weil sie eine MonoÂkulÂtur im PhanÂtasÂtik-Bereich schuf, die nicht jedem gefällt und die die restÂliÂchen phanÂtasÂtiÂschen GenÂres kanÂniÂbaÂliÂsiert hat.
Die verÂmutÂlich erfolgÂreichsÂten »SinÂgles« gibt es in DeutschÂland im eBook-Bereich ĂĽbriÂgens bereits seit JahÂren, sie nenÂnen sich PERRY RHODAN.
Der VerÂlag BasÂtei LĂĽbÂbe ist schon seit einiÂger Zeit sehr umtrieÂbig, was eBooks angeht und hat erst vor kurÂzem mitÂgeÂteilt, dass elekÂtroÂniÂsche BĂĽcher bereits ca. 30 ProÂzent des UmsatÂzes ausÂmaÂchen. Die neuÂesÂte PubliÂkaÂtiÂonsÂreiÂhe im Bereich eBook nennt sich HORROR FACTORY: alle vierÂzehn Tage soll neuÂer GruÂselÂstoff aus allen BereiÂchen des HorÂror verÂöfÂfentÂlicht werÂden: Gothic bis Dark FanÂtaÂsy, VamÂpiÂre, ZomÂbies, SeriÂenÂmörÂder und sonsÂtiÂges »GrauÂen, das in der menschÂliÂchen SeeÂle wohnt«. Den Start macht am heuÂtiÂgen Tag WolfÂgang HohlÂbeins PAKT MIT DEM TOD, zwei Wochen späÂter erscheint CRAZY WOLF von ChrisÂtiÂan EndÂres.
HerÂman hat nichts getan. AuĂźer vielÂleicht, zur falÂschen Zeit am falÂschen Ort zu sein. SeiÂne PeiÂniÂger prĂĽÂgeln ihn halbÂtot, und in den Augen seiÂner GegÂner erblickt HerÂman zum ersÂten Mal das Böse. Das wirkÂlich Böse! Um zu ĂĽberÂleÂben, geht HerÂman einen Pakt mit dem Tod ein, und ab sofort sind die friedÂliÂchen Tage im beschauÂliÂchen MilÂton, MasÂsaÂchuÂsetts, vorÂbei. Wer ist der merkÂwĂĽrÂdiÂge hinÂkenÂde FremÂde, der plötzÂlich an HerÂmans SeiÂte ist? Kommt er als Freund oder verÂsteckt sich hinÂter seiÂner lächelnÂden MasÂke der TeuÂfel? Die WahrÂheit ist ebenÂso grauÂsam wie tödÂlich.
HierÂmit bestäÂtigt sich meiÂne mehrÂfach geäuÂĂźerÂte VerÂmuÂtung, dass eBooks auch die HeftÂroÂmaÂne des 21. JahrÂhunÂderts werÂden (könÂnen). BasÂtei LĂĽbÂbe, seit JahrÂzehnÂten im RomanÂheftÂbeÂreich tätig, setzt das KonÂzept somit konÂseÂquent ins neue ForÂmat um. Bei HORROR FACTORY hanÂdelt es sich um eine der ersÂten »HeftÂroÂmanÂseÂriÂen« eines groÂĂźen VerÂlags, die ausÂschlieĂźÂlich in eBook-Form verÂöfÂfentÂlicht wird. Es wird spanÂnend werÂden, zu beobÂachÂten, ob die HorÂrorÂfans das ForÂmat annehÂmen werÂden. Das eBook ist fĂĽr die PubliÂkaÂtiÂonsÂform geraÂdeÂzu optiÂmal geeigÂnet, allein schon, weil die gesamÂte Druck- und TransÂportÂloÂgisÂtik – und damit die KosÂten dafĂĽr – wegÂfalÂlen.
WeiÂteÂre InforÂmaÂtioÂnen finÂdet man auf der WebÂseiÂte zur HORROR FACTORY. ErhältÂlich sind die eBooks dort, bei AmaÂzon oder auch bei Beam eBooks, der Preis pro AusÂgaÂbe beträgt 1,49 Euro.
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HeuÂte ging das PorÂtal QinÂdie online. QinÂdie ist eine grifÂfiÂge ZusamÂmenÂfasÂsung aus zwei WorÂten: »QuaÂliÂtät« und »Indie«. Was will uns das sagen? ZiemÂlich einÂfach: SelfÂpuÂbliÂshing wäre eigentÂlich eine cooÂle Sache, aber man kann und darf einÂfach nicht mehr verÂleugÂnen, dass wir damit ein ProÂblem haben: ich sage gerÂne »jeder AnalphaÂbet und sein Hund kann verÂöfÂfentÂliÂchen und tut es auch«. Und dieÂses ProÂblem fĂĽhrt dazu, dass die einÂschläÂgiÂgen IndeÂpenÂdent-PlattÂforÂmen wie beiÂspielsÂweiÂse KindÂle Direct PubliÂshing oder Kobo WriÂting Life in HauÂfen von stiÂlisÂtisch und orthoÂgraÂfisch unerÂträgÂliÂchem BullÂshit verÂsinÂken, den sich ernstÂhaft keiÂner geben kann. Das fĂĽhrÂte leiÂder dazu, dass der Begriff »SelfÂpuÂbliÂshing« sich ob dieÂser AusÂwĂĽchÂse in letzÂter Zeit eher zu einem SchimpfÂwort wanÂdelÂte.
LeiÂder, denn tatÂsächÂlich gibt es defiÂniÂtiv auch viel LesensÂwerÂtes unter den Indie-PubliÂkaÂtioÂnen – und zwar sowohl von Autoren und AutorinÂnen, die bereits bei namÂhafÂten VerÂlaÂgen verÂöfÂfentÂlicht haben, aber denÂnoch zusätzÂlich auch als SelfÂpuÂblisher WerÂke publiÂzieÂren (die laut VerÂlaÂgen keiÂner lesen möchÂte), als auch von NewÂcoÂmern, die noch keiÂner kennt, die es aber denÂnoch verÂsteÂhen zu schreiÂben. Im InterÂnet ist das ähnÂlich, auch dort gibt es hauÂfenÂweiÂse NullÂnumÂmern unter den WebÂseiÂten – doch hier weiÂsen uns SuchÂmaÂschiÂnen mit ihren AlgoÂrithÂmen den Weg und trenÂnen Spreu von WeiÂzen und DĂĽnÂger von Dung. WarÂum gibt es so etwas nicht fĂĽr Indie-PubliÂkaÂtioÂnen? Weil es techÂnisch nicht geht. Den InforÂmaÂtiÂonsÂgeÂhalt einer WebÂseiÂte kann man – vielÂleicht – durch InhaltsÂanaÂlyÂse und BackÂlink-StaÂtisÂtik erfasÂsen, bei BelÂleÂtrisÂtik ist dies ungleich schwieÂriÂger bis unmögÂlich.
Die PlattÂform QinÂdie will eine BreÂsche in das Dickicht des SelfÂpuÂbliÂshings schlaÂgen und möchÂte auf die PerÂlen hinÂweiÂsen. MöchÂte dem Leser die MögÂlichÂkeit geben, unter all dem oft schwer verÂdauÂliÂchen BuchÂstaÂbenÂwust die lesensÂwerÂten, nein, die unbeÂdingt lesÂbaÂren WerÂke abseits der etaÂblierÂten VerÂlaÂge zu finÂden. MöchÂte die Zeit minÂdern, die man dabei aufÂwenÂdet, sich mit der MacheÂte erschöpft und frusÂtriert durch UrwälÂder volÂler orthoÂgraÂfiÂscher und stiÂlisÂtiÂscher SchlingÂpflanÂzen zu hacken, wähÂrend man dabei von StinkÂtieÂren bedroht wird, die der Ansicht sind, nach LavenÂdel zu dufÂten.
Wer die heuÂte gestarÂteÂte SeiÂte besucht, der sollÂte sich darÂĂĽber im KlaÂren sein, dass dieÂses PflänzÂchen noch jung ist. Es muss wachÂsen und gedeiÂhen. Den DĂĽnÂger könÂnen auch die Leser lieÂfern, denn RĂĽckÂmelÂdunÂgen was man anders oder besÂser machen kann oder ob man was ĂĽberÂseÂhen hat, also konÂstrukÂtiÂve KriÂtik, kann jeder brauÂchen. »NoboÂdy is perÂfect«, sagt ein altes klinÂgoÂniÂsches SprichÂwort, das ich im OriÂgiÂnal leiÂder nicht ausÂspreÂchen kann. :)
Also, lieÂbe Leser, egal welÂchen GenÂres: besucht QinÂdie. FinÂdet cooÂle BĂĽcher abseits des VerÂlags-MainÂstreams. ElekÂtriÂsche und papierÂne. Bringt euch mit KomÂmenÂtaÂren oder Emails ein. Und sagt es weiÂter! Alle wichÂtiÂgen InforÂmaÂtioÂnen finÂdet man dort. KeiÂne GeschmacksÂpoÂliÂzei. Aber AnreÂgunÂgen.
DisÂclaiÂmer: ich bin nicht ganz neuÂtral in dieÂser Sache, denn ihr werÂdet auf QinÂdie meiÂnen Namen finÂden. DenÂnoch: selbst wenn ich noch nie etwas davon gehört hätÂte, wĂĽrÂde ich das als Freund von BĂĽchern und eBooks sowie AnhänÂger der SelfÂpuÂbliÂshing-Idee ganz groĂźÂarÂtig finÂden. EhrÂlich. EntÂscheiÂdet selbst.
HinÂterÂgrund der DisÂkusÂsioÂnen ist eine BesonÂderÂheit des elekÂtroÂniÂschen PubliÂzieÂrens: Bei gedruckÂten BĂĽchern falÂlen die RechÂte an den Autor zurĂĽck, wenn sein Buch nicht mehr lieÂferÂbar ist. Ein elekÂtroÂniÂsches Buch bleibt dageÂgen theoÂreÂtisch unbeÂgrenzt lieÂferÂbar. FĂĽr Autoren kann es aber durchÂaus interÂesÂsant sein, die E‑Book-RechÂte nach einiÂger Zeit neu verÂgeÂben zu könÂnen.
NatĂĽrÂlich möchÂte der SchriftÂstelÂlerÂverÂband VS es zur Regel machen, dass RechÂte fĂĽr elekÂtroÂniÂsche PubliÂkaÂtioÂnen nur zeitÂlich begrenzt an die VerÂlaÂge verÂgeÂben werÂden solÂlen. Denn ein eBook kann per defiÂniÂtioÂnem nie ausÂverÂkauft sein. Bei einem MediÂum, das sich aktuÂell in einem derÂarÂtiÂgen WanÂdel befinÂdet wie das eBook, kann es sein, dass sich die GegeÂbenÂheiÂten innerÂhalb kĂĽrÂzesÂter Zeit wanÂdeln, so dass einem Autor NachÂteiÂle durch die langÂfrisÂtiÂge BinÂdung an einen VerÂlag erwachÂsen.
Die groÂĂźen VerÂlaÂge stelÂlen sich jedoch stur und wolÂlen unbeÂdingt unbeÂfrisÂteÂte NutÂzungsÂrechÂte, die VerÂhandÂlunÂgen droÂhen desÂweÂgen zu scheiÂtern. Ich fraÂge mich, was die VerÂantÂwortÂliÂchen bei den VerÂlaÂgen fĂĽr DroÂgen nehÂmen? GeraÂde Autoren, die bereits verÂlegt und bekannt sind, könÂnen doch ihre WerÂke völÂlig proÂblemÂlos selbst verÂleÂgen? Die glauÂben ernstÂhaft immer noch, dass sie das einÂziÂge Tor zum Leser seiÂen und gerieÂren sich wie LiteÂraÂtur-GroĂźÂgrundÂbeÂsitÂzer gegenÂĂĽber ihren baumÂwollÂpflĂĽÂckenÂden SchreibÂsklaÂven. Ich hofÂfe wirkÂlich, der SchriftÂstelÂlerÂverÂband bleibt hart und fĂĽhrt den evoÂluÂtiÂonsÂreÂsisÂtenÂten VerÂlaÂgen ihre ForÂdeÂrung mit NachÂdruck an geeigÂneÂter dunkÂler StelÂle ein. AllerÂdings ist VS ein Teil von ver.di, und denen kann man nach meiÂnen ErfahÂrunÂgen nicht so weit trauÂen, wie ich einen VerÂleÂger werÂfen kann …
Ihr mĂĽsst jetzt ganz stark sein, lieÂbe Leser. DieÂsen Test erträgt nur, wer extrem geisÂtesÂstark oder völÂlig besofÂfen ist. Oder sein Hirn groĂźÂzĂĽÂgig notÂleiÂdenÂden ZomÂbies gespenÂdet hat. You have been warÂned!
HerÂeinÂspaÂziert, herÂeinÂspaÂziert, meiÂne sehr geehrÂten Damen und HerÂren, in unseÂre einÂmaÂliÂge Show der AbsonÂderÂlichÂkeiÂten! Hier sehen Sie abstoÂĂźenÂde MonsÂtren ebenÂso, wie verÂwachÂseÂne Freaks, hier bleibt kein Auge troÂcken und hier erbliÂcken Sie DinÂge, die man andersÂwo totÂschlaÂgen wĂĽrÂde!
BisÂher konnÂte man in dieÂsem Test von OnlineÂshops halbÂwegs brauchÂbaÂre ErgebÂniss ebenÂso finÂden, wie manÂgelÂhafÂte oder durchÂwachÂseÂne. Aber was libreÂka!, der von MVB – und damit vom BörÂsenÂverÂein des BuchÂhanÂdels, MVB heisst »MarÂkeÂting- und VerÂlagsÂserÂvice des BuchÂhanÂdels GmbH« – betrieÂbeÂne BuchÂlaÂden im Web bieÂtet, ist so haneÂbĂĽÂchen, dass das oben zu lesenÂde Intro seiÂne BerechÂtiÂgung hat. Denn ich habe vor lauÂter »an den Kopf fasÂsen« (neuÂdeutsch: FaceÂpalms) wähÂrend des Tests jetzt hauÂfenÂweiÂse deutÂliÂche GriffstelÂlen im Gesicht und – um bei der FreakÂshow zu bleiÂben: dieÂser Shop muss aus LeiÂchenÂteiÂlen mumiÂfiÂzierÂter BörÂsenÂverÂeins-ZomÂbies zusamÂmenÂgeÂsetzt worÂden sein, anders lässt sich das, was mir begegÂnet ist, nicht erkläÂren.
InsÂbeÂsonÂdeÂre sind die gleich folÂgenÂden ErkenntÂnisÂse dann witÂzig, wenn man sich vor Augen fĂĽhrt, wie MVB unter einem ȟber libreka!«-Link groĂźÂspuÂrig angibt:
libreÂka! ist die groÂĂźe E‑Book-PlattÂform fĂĽr den deutschÂspraÂchiÂgen Raum – mit einem umfasÂsenÂden LeisÂtungsÂanÂgeÂbot, das von der InforÂmaÂtiÂon ĂĽber die MögÂlichÂkeit zum ReinÂleÂsen in BĂĽcher bis zum Kauf von E‑Books und gedruckÂten BĂĽchern reicht. 1.947.526 BĂĽcher aus ĂĽber 1.763 VerÂlaÂgen mit ĂĽber 50 MilÂlioÂnen BuchÂseiÂten steÂhen fĂĽr die Suche zur VerÂfĂĽÂgung und652.937 E‑Books zum Kauf bereit. Wer als Leser BĂĽcher sucht, ist bei libreÂka! an der richÂtiÂgen AdresÂse.
Den letzÂten Satz möchÂte ich aber sowas von bezweiÂfeln. Wer als Leser BĂĽcher sucht (insÂbeÂsonÂdeÂre engÂliÂsche Print- oder eBooks), der ist in einem tĂĽrÂkiÂschen GemĂĽÂseÂlaÂden besÂser aufÂgeÂhoÂben, als bei libreÂka. Da kann man wenigsÂtens die InhaltsÂstofÂfe der Sucuk von der VerÂpaÂckung ableÂsen, manchÂmal sogar in engÂlisch.
MerÂket auf, lieÂbe BesuÂcher der FreakÂshow, wenn ich euch den degeÂneÂrierÂtesÂten und verÂwachÂsensÂten OnlineÂshop in Sachen »ich kauf´ im InterÂnet« vorÂstelÂle, den ich je geseÂhen habe. BĂĽhÂne frei fĂĽr: libreÂka! UnseÂre gedunÂgeÂnen Clowns werÂden jetzt noch schnell ValiÂum verÂteiÂlen, damit es nicht zu HyperÂvenÂtiÂlaÂtiÂon kommt.
Auf den ersÂten Blick ist man noch argÂlos und erfreut sich an der ĂśberÂsichtÂlichÂkeit und dem halbÂwegs hĂĽbÂschen und moderÂnen Anblick der SeiÂte. Das zeigt allerÂdings, dass man auch aus einem hirnÂloÂsen ZomÂbie mit ein wenig Make Up und neuÂen DesiÂgner-KlaÂmotÂten zuminÂdest äuĂźerÂlich einen SuperÂstar machen kann (ähnÂliÂches betreiÂben PriÂvatÂsenÂder seit JahÂren und auch öffentÂlich-rechtÂliÂche könÂnen das inzwiÂschen ganz gut, aber das ist doch dieÂses … FernÂseÂhen … iiiiihhhh!).
Aber ich schweiÂfe ab. Erfreut nimmt man erst einÂmal ein horiÂzonÂtaÂles HauptÂmeÂnĂĽ zur KenntÂnis, das nicht nur eBooks und BĂĽcher, sonÂdern auch »Audio«, »Video/​DVD« (»BluÂRay« ist verÂmutÂlich zu modern fĂĽr den … äh … traÂdiÂtiÂonsÂbeÂwussÂten BörÂsenÂverÂein), »SoftÂware« und »WeiÂteÂre MediÂen« feil bieÂtet. Wobei ich mir auf Anhieb unter »WeiÂteÂre MediÂen« so gar nix vorÂstelÂlen konnÂte. Also der NeuÂgier nachÂgeÂkomÂmen und mal darÂauf geklickt.
Ahja. Unter »WeiÂteÂre MediÂen« finÂde ich … BĂĽcher. Das ist ja oriÂgiÂnell. WarÂum sind die nicht unter »BĂĽcher«? Weil man unbeÂdingt einen weiÂteÂren MenĂĽÂpunkt brauchÂte, um wichÂtiÂger zu wirÂken? Oder besÂser sorÂtiert? Das MenĂĽ mussÂte voll werÂden? Man könnÂte annehÂmen, dass die SchlauÂberÂger, die das PorÂtal verÂbroÂchen haben, nach dem hasÂtiÂgen Genuss einer FlaÂsche HörnÂerÂtee mögÂliÂcherÂweiÂse dachÂten »Hach, wir machen den ĂĽberÂflĂĽsÂsiÂgen MenĂĽÂpunkt ganz nach rechts. Mit dem Titel und dem Namen klickt da eh nie jemand drauf!« Doch: ich. UnfassÂbar. VerÂlasÂsen wir schnell dieÂsen Ort, denn hier lauÂert der WahnÂsinn der »GroÂĂźen Alten« des BörÂsenÂverÂeins und ihrer nichtÂeuÂkliÂdiÂschen NaviÂgaÂtiÂon. Mir ist schon ganz schwummÂrig,
Mal abgeÂseÂhen davon, dass sich der Inhalt auch hier lieÂbeÂvoll an die linÂke SeiÂte des BrowÂserÂfensÂters schmiegt, sieht die Front des HauÂses eigentÂlich ganz gut aus. TopÂmeÂnĂĽ mit HauptÂnaÂviÂgaÂtiÂon, man könnÂte sich fraÂgen, warÂum im HeaÂder »BĂĽcher und eBooks« steht, in der NaviÂgaÂtiÂon jedoch eBooks vor BĂĽchern angeÂordÂnet sind. Ist man sich seiÂner PrioÂriÂtäÂten nicht ganz sicher? GrĂĽn als domiÂnanÂte FarÂbe soll einen EinÂdruck von FriÂsche erzeuÂgen. An der linÂken SeiÂte zeiÂgen sich theÂmaÂtiÂsche UnterÂteiÂlunÂgen, kliÂcke ich auf BelÂleÂtrisÂtik, stelÂle ich erstaunt fest, dass als »TheÂmen« unter andeÂrem »FanÂtasÂtiÂsche LiteÂraÂtur«, »FanÂtaÂsy«, »SciÂence FicÂtion« und »FanÂtaÂsy & SciÂence FicÂtion« aufÂtauÂchen. Das sind keiÂne KateÂgoÂrien, wie auf den bisÂher getesÂteÂten SeiÂten, sonÂdern FilÂter, die die angeÂzeigÂten InhalÂte (erstÂmal irgendÂwie alles) einÂschränÂken. EigentÂlich ganz pfifÂfig gemacht. WähÂle ich irgendÂwas davon kann ich sogar gezielt nach SpraÂchen filÂtern und sogar nach PreisÂrahÂmen. Bei diverÂsen BĂĽchern wird mir die OptiÂon »reinÂleÂsen« angeÂzeigt, damit also eine MögÂlichÂkeit, die ganz ähnÂlich der »Blick ins Buch«-Funktion bei AmaÂzon ist.
Mal im Ernst und auĂźerÂhalb meiÂner SpotÂteÂreiÂen weiÂter oben: wer ausÂschlieĂźÂlich auf der Hatz nach deutÂschen MainÂstream-BĂĽchern ist, wird hier verÂmutÂlich ganz gut bedient, denn eigentÂlich ist das KonÂzept der Suche mit nachÂfolÂgenÂder FilÂteÂrung durchÂaus schlĂĽsÂsig und das FilÂtern auch ganz gut umgeÂsetzt (die eigentÂliÂche Suche aber nicht). Von der völÂlig unbeÂdienÂbaÂren ergoÂnoÂmiÂschen KataÂstroÂphe, die libreÂka! vor dem Relaunch war, ist das tatÂsächÂlich LichtÂjahÂre entÂfernt. MVB hat in Sachen BedieÂnung offenÂbar besÂseÂre LeuÂte als beim letzÂten Mal fĂĽr die UmsetÂzung einÂgeÂkauft – das ist aber auch wahrÂlich nicht schwer. Zu den unentÂschuldÂbaÂren TĂĽcken der Suche (merÂke: Suche ist nicht gleich FilÂteÂrung) komÂmen wir gleich.
Nur: ich möchÂte gern engÂliÂsche BĂĽcher erwerÂben, sei es in TotÂholz- oder in elekÂtroÂniÂscher Form – dazu komÂmen wir jetzt und es wird kleinÂkaÂriert und komisch, denn zuminÂdest dieÂser Teil der HĂĽtÂte bröÂckelt hinÂter der aufÂgeÂstylÂeÂten FasÂsaÂde ziemÂlich hefÂtig.
Die Suche nach BLOOD RITES mit einer nachÂfolÂgenÂden FilÂteÂrung »EngÂlish« bringt den gesuchÂten Roman auf den ersÂten drei SeiÂten (also dreiÂĂźig SuchÂergebÂnisÂsen) nicht ans TagesÂlicht. DesÂweÂgen die VerÂfeiÂneÂrung mit dem AutorenÂnaÂmen »ButÂcher«, das hat bisÂher auf den andeÂren Shops fast immer funkÂtioÂniert. Hier jedoch: insÂgeÂsamt vier ErgebÂnisÂse (der EngÂlisch-FilÂter ist noch aktiv), keiÂnes (!) davon ist der gesuchÂte HarÂry DresÂden-Roman.
Na gut, verÂsuÂche ich also mal den im NovemÂber erschieÂneÂnen neuÂen Roman COLD DAYS. Auch hier finÂde ich auf den ersÂten ErgebÂnisÂseiÂten den gesuchÂten Titel nicht, die SuchÂmaÂschiÂne behaupÂtet zwar, nach »ReleÂvanz« zu sorÂtieÂren, was das fĂĽr eine ReleÂvanz sein könnÂte, geht mir allerÂdings auch nach einer ausÂgieÂbiÂgen MediÂtaÂtiÂon auf meiÂnem DaniÂel DĂĽsenÂtrieb-KisÂsen nicht auf. MarÂkiert sind bei den TrefÂfern die einÂzelÂnen WorÂte »cold« und »days«, eine Suche nach beiÂden BegrifÂfen zusamÂmen scheint nicht prioÂriÂsiert nach ReleÂvanz sorÂtiert zu werÂden. Wer proÂgramÂmiert so etwas? In einÂwöÂchiÂgem LehrÂgang zur IT-Kraft umgeÂschulÂte MVB-ManaÂger? Auch wenn ich COLD DAYS in AnfĂĽhÂrungsÂzeiÂchen setÂze, eine ĂĽbliÂche VorÂgeÂhensÂweiÂse um SuchÂbeÂgrifÂfe zusamÂmen zu fĂĽgen: FehlÂanÂzeiÂge; ebenÂso, wenn ich den Titel um den AutorenÂnaÂmen ergänÂze: dann gibt es neun engÂliÂsche TrefÂfer, keiÂner davon ist der gesuchÂte Roman – es ist noch nicht einÂmal ein einÂziÂger davon von Jim ButÂcher.
Noch ein letzÂter VerÂsuch mit CHANGES. Ăśber 30000 TrefÂfer in »engÂliÂsche BĂĽcher« – ah ja … VerÂfeiÂneÂrung mit dem AutorenÂnaÂmen: kein TrefÂfer auf den ersÂten paar SeiÂten der SuchÂergebÂnisÂse. ErnĂĽchÂternd.
Unter dem »Finden«-Button der SuchÂfunkÂtiÂon entÂdeÂcke ich einen kleiÂnen Link: »ErweiÂterÂte Suche«. Hier kann ich den Titel und den AutorenÂnaÂmen einÂzeln einÂgeÂben. Ich tue dies fĂĽr beiÂde vorÂsteÂhenÂden RomaÂne und zusätzÂlich noch fĂĽr CHANGES, das ErgebÂnis ist jedesÂmal dasÂselÂbe:
Ihre SuchÂanÂfraÂge nach * und Titel »ChanÂges« und Autor »ButÂcher« lieÂferÂte keiÂne ErgebÂnisÂse. BitÂte verÂsuÂchen Sie es mit einem andeÂren SuchÂbeÂgriff.
»ErbärmÂlich« ist wieÂder einÂmal das einÂziÂge Wort, das mir dazu einÂfällt. Nein, das stimmt nicht, mir falÂlen noch ganz andeÂre WorÂte ein, aber die sind hier nicht wieÂderÂgaÂbeÂfäÂhig, das verÂbieÂtet mir meiÂne ErzieÂhung. VerÂmutÂlich nutÂze ich wieÂder eine Art und WeiÂse des Suchens, die nicht mit den VorÂstelÂlunÂgen der MVB-EntÂwickÂler ĂĽberÂeinÂstimmt, was zuläsÂsiÂge oder valiÂde SuchÂanÂfraÂgen sind (sieÂhe die LachÂnumÂmer auf buch​han​del​.de). VielÂleicht sollÂten die ein HandÂbuch zur Suche herÂaus geben. Man wĂĽrÂde das nur verÂmutÂlich auf der SeiÂte nicht finÂden.
Die Suche nach REDSHIRTS lieÂfert drei TrefÂfer. Der ersÂte ist die HeyÂne-AusÂgaÂbe, zwei und drei muss man sich auf der ZunÂge zerÂgeÂhen lasÂsen, das ist verÂmutÂlich wieÂder dieÂse okkulÂte MVB-»Relevanz«:
AugenÂbliÂcke einer WeltÂreiÂse, HelÂge NegeÂle
The PulitÂzer PriÂce ArchiÂve. A HistoÂry And AnthoÂloÂgy …
Man sieht: höchst beeinÂdruÂckend, was dieÂse SuchÂmaÂschiÂne leisÂtet … EngÂliÂsche AusÂgaÂben von REDSHIRTS sowohl als eBook wie auch als PrintÂbuch: nix ist.
Die Suche nach Alan Dean FosÂter förÂdert ebenÂso wie eine nach »FosÂter, Alan Dean« und einer EinÂschränÂkung auf engÂliÂsche BĂĽcher geraÂde mal 13 TrefÂfer zutaÂge, davon ist nicht ein einÂziÂger von Alan Dean FosÂter. Eine VerÂtipÂper-Suche nach »Alan Dearn FosÂter« lieÂfert wie erwarÂtet: … nix.
Ihre SuchÂanÂfraÂge nach »alan« »dearn« »fosÂter« lieÂferÂte keiÂne ErgebÂnisÂse. BitÂte verÂsuÂchen Sie es mit einem andeÂren oder allÂgeÂmeiÂneÂren SuchÂbeÂgriff.
DanÂke, aber ich verÂsuÂche es lieÂber mit Bol, OsiÂanÂder oder eben doch wieÂder AmaÂzon. Und: Bei diverÂsen BĂĽchern fehÂlen die CoverÂabÂbilÂdunÂgen.
EigentÂlich habe ich an dieÂser StelÂle des Tests schon gar keiÂnen Bock mehr, mich weiÂter mit dieÂsem halbÂverÂgamÂmelÂten UntoÂten ausÂeinÂanÂder zu setÂzen, aber ich beisÂse die ZähÂne zusamÂmen, verÂsuÂche mich in einen stoiÂzisÂtisch-masoÂchisÂtiÂschen GeisÂtesÂzuÂstand zu verÂsetÂzen, der mich dieÂse Freak-WebÂseiÂte weiÂterÂhin ertraÂgen lässt, und mache weiÂter. Ne PulÂle LeberÂkleisÂter wäre vielÂleicht auch eine HilÂfe geweÂsen.
Wobei: eigentÂlich könnÂte ich mir die Tests in Sachen eBooks tatÂsächÂlich spaÂren, denn bei den vorÂgeÂnannÂten SuchÂergebÂnisÂsen wurÂden auch immer die eBooks mit angeÂzeigt und sind filÂterÂbar. DesÂweÂgen in aller KĂĽrÂze:
Die Suche nach ICERIGGER förÂdert tatÂsächÂlich ein ResulÂtat herÂvor, was ist denn jetzt los? Die gesamÂte TriÂloÂgie in einem eBook, herÂausÂgeÂgeÂben von Open Road fĂĽr EUR 14,20. Die hat AmaÂzon nicht. Die EinÂzelÂbänÂde gibt es bei libreÂka nicht, bei den AmaÂzoÂnen allerÂdings schon. Das mit ICERIGGER war jedoch ein ZufallsÂtrefÂfer. Charles Stross´ HIDDEN FAMILY: FehlÂanÂzeiÂge. ScalÂzis REDSHIRTS: FehlÂanÂzeiÂge. Und sogar die beiÂden BestÂselÂler THE HUNGER GAMES und A DANCE WITH DRAGONS: FehlÂanÂzeiÂge.
VerÂsuÂchen wir noch schnell einen KlasÂsiÂker: MOUNTAINS OF MADNESS von H. P. LoveÂcraft. Und der wird tatÂsächÂlich als eBook in einer AusÂgaÂbe von RanÂdom House gefunÂden, der Preis beträgt ĂĽppiÂge 21,31 Euro, bei AmaÂzon gibt es verÂschieÂdeÂne AusÂgaÂben, die preisÂwerÂtesÂten davon kosÂten … 89 Cent, allerÂdings habe ich die RanÂdom House-AusÂgaÂbe auf AmaÂzon nicht gefunÂden. Ein groÂĂźer Teil der WerÂke LoveÂcrafts sind ĂĽbriÂgens seit 2007 gemeinÂfrei … 21,31 Euro … ohne WorÂte … ich habe fĂĽr eine LoveÂcraft-GesamtÂausÂgaÂbe fĂĽr den KindÂle 99 Cent bezahlt …
Man kann konÂstaÂtieÂren: eklaÂtanÂte PreisÂunÂterÂschieÂde gibt es desÂweÂgen nicht, weil die ach so tolÂle eBook-PlattÂform des BörÂsenÂverÂeins in Sachen engÂliÂscher eBooks extrem schlecht sorÂtiert ist, zuminÂdest was den Bereich PhanÂtasÂtik angeht.
Ich bin ja gar nicht so, gebe ihnen bei deutÂschen BĂĽchern eine ChanÂce, suche nochÂmal nach Alan Dean FosÂter und beschränÂke diesÂmal nicht auf »engÂlisch«. Nach der EinÂschränÂkung auf »BĂĽcher« und »BelÂleÂtrisÂtik« erhalÂte ich 34 TrefÂfer. Ja, das könnÂte hinÂkomÂmen. AllerÂdings sind nur 12 davon tatÂsächÂlich von ihm der Rest ist von irgendÂwem. Noch eins? Gern: Ich suche nach »GeorÂge R. R. MarÂtin« und schränÂke auf »BĂĽcher« ein, BelÂleÂtrisÂtik bieÂtet mir der FilÂter gar nicht an. ErgebÂnis: vier GraÂphic Novels nach MarÂtin, dann ein Buch ĂĽber PferÂdeÂsport im NatioÂnalÂsoÂziaÂlisÂmus (nein, kein Scherz!), eine Götz GeorÂge-BioÂgraÂfie, erst dann die ersÂten beiÂden RomaÂne aus der LIED VON EIS UND FEUÂER-ReiÂhe. Dann ein Buch ĂĽber DesignÂmeÂthoÂden und eins ĂĽber MarÂtin GroÂpiÂus. Auf der zweiÂten ErgebÂnisÂseiÂte kein andeÂres Bild, da wunÂdert man sich nicht, dass 2475 TrefÂfer gemelÂdet werÂden. Und so geht es weiÂter. An dieÂser StelÂle hätÂte ich, um ein hysÂteÂriÂsches GekiÂcher zu unterÂdrĂĽÂcken, erneut die bereits bemĂĽhÂte FlaÂsche LeberÂkleisÂter zum EinÂsatz komÂmen lasÂsen mĂĽsÂsen. Ergo: auch bei der RecherÂche in der KernÂkomÂpeÂtenz »deutschÂspraÂchiÂge BĂĽcher« sind die ErgebÂnisÂse dieÂser SuchÂmaÂschiÂne mit »subÂterÂran« noch sehr freundÂlich umschrieÂben.
LieÂbe LeuÂte von MVB: Lucene/​Solr ist eine Open Source-SuchÂmaÂschiÂne unter Ă„giÂde des ApaÂche-ProÂjekts und lieÂfert schon unkonÂfiÂguÂriert besÂseÂre ErgebÂnisÂse als euer ProÂgramÂmieÂrer-EjaÂkuÂlat!
SchauÂen wir noch auf die AGBs und LieÂferÂbeÂdinÂgunÂgen der BörÂsenÂverÂeinsÂzomÂbieÂseiÂte:
Aus irgendÂwelÂchen nicht nachÂvollÂziehÂbaÂren GrĂĽnÂden bleiÂben gekaufÂte eBooks nur zwei JahÂre lang herÂunÂterÂladÂbar. Das muss in ZeiÂten der Cloud einÂfach deutÂlich besÂser gehen, warÂum hier nicht ein zeitÂlich unbeÂgrenzÂter Zugriff auf die zumeist mit DRM verÂseuchÂten WerÂke ermögÂlicht wird, ist nicht nachÂvollÂziehÂbar. Man sollÂte an dieÂser StelÂle jedoch fairÂnessÂhalÂber anmerÂken, dass es bei libreÂka! auch eBooks gibt, die nur mit Soft-DRM verÂseÂhen oder völÂlig frei von KopierÂschutzÂmeÂchaÂnisÂmen sind. MeiÂne VerÂmuÂtung ist, dass man sich darÂĂĽber im KlaÂren ist, dass auch dieÂse SeiÂte demÂnächst wieÂder ĂĽber Bord gekippt wird und man dann keiÂnen Bock hat, die KunÂdenÂdaÂten und ‑eBook-LizenÂzen zu migrieÂren.
Bei der LieÂfeÂrung von BĂĽchern und den PreiÂsen hierÂfĂĽr dann der KlopÂper: hier wird man auf die SeiÂte buch​han​del​.de verÂwieÂsen, die ich an andeÂrer StelÂle bereits als völÂlig untaugÂlich getesÂtet hatÂte; Man weist nur darÂauf hin, dass man sich die Waren dann an einen BuchÂhändÂler der Wahl senÂden lasÂsen kann – oder eben gegen einen OboÂlus nach HauÂse. WarÂum das keiÂne OptiÂon ist, kann man in meiÂnem ArtiÂkel zu buch​han​del​.de nachÂleÂsen. DieÂse VorÂgeÂhensÂweiÂse ist natĂĽrÂlich völÂlig sinnÂfrei, denn warÂum leisÂtet man sich eine zweiÂte, redÂunÂdanÂte PlattÂform, wenn von da wieÂder nur auf die ersÂte geleiÂtet wird und beschränkt libreÂka nicht, wie ursprĂĽngÂlich gedacht, ausÂschlieĂźÂlich auf eBooks?
Fazit: Geht gar nicht. Zwar netÂte FilÂterÂmögÂlichÂkeiÂten (die Idee sollÂte DokÂtor FranÂkenÂstein in einen andeÂren PatiÂenÂten transÂplanÂtieÂren), aber eine komÂplett untaugÂliÂche SuchÂfunkÂtiÂon. WeiÂterÂhin gähÂnenÂde LeeÂre bei engÂliÂschen PrintÂbĂĽÂchern und eBooks aus dem Bereich PhanÂtasÂtik.
VölÂlig indisÂkuÂtaÂbel. Man kann nur hofÂfen, dass dieÂse oberÂflächÂlich geschminkÂte ZomÂbie-SeiÂte schnell von Rick GriÂmes mit einer groĂźÂkaÂliÂbriÂgen FeuÂerÂwafÂfe von ihren LeiÂden erlöst wird.
Was? Es ist immerÂhin die SeiÂte einer TochÂterÂfirÂma des »BörÂsenÂverÂeins des TeutÂschen PuchÂhanÂdels« und die muss gar keiÂne engÂliÂschen SchmöÂker vorÂhalÂten? Was fĂĽr ein Unsinn, AusÂwahl und GenÂreÂkomÂpeÂtenz sind die StichÂworÂte, die von AmaÂzon bedient werÂden – und hier sollÂte geraÂde eine BuchÂhanÂdelsÂseiÂte wenigsÂtens verÂsuÂchen gegen zu halÂten. InsÂbeÂsonÂdeÂre, wenn engÂliÂsche BĂĽcher expliÂzit als AusÂwahl zur VerÂfĂĽÂgung steÂhen, dann muss man auch gänÂgiÂge ExemÂplaÂre oder minÂdesÂtens BestÂselÂler finÂden könÂnen. Wer glaubt, AmaÂzon eine solÂche maxiÂmal halbÂgaÂre SeiÂte mit maxiÂmal ungaÂrer Suche entÂgeÂgen setÂzen zu könÂnen, der gehört wirkÂlich in die einÂgangs erwähnÂte FreakÂshow. Am besÂten auf einem hohen ElfenÂbeinÂturm, denn um dieÂse Freaks zu sehen, wĂĽrÂde zuminÂdest ich kein Geld ausÂgeÂben wolÂlen.
Mir ist zudem nicht wirkÂlich klar, wie sich die graÂvieÂrenÂde DisÂkreÂpanz zwiÂschen der geniaÂlen FilÂterÂfunkÂtiÂon und der grotÂtiÂgen SuchÂmaÂschiÂne erkläÂren lässt. Das fĂĽhlt sich an, als hätÂten unterÂschiedÂliÂche EntÂwickÂler darÂan gearÂbeiÂtet und nicht mitÂeinÂanÂder komÂmuÂniÂziert. Und als hätÂten die an der SuchÂmaÂschiÂne im GegenÂsatz zu denen am FilÂterÂsysÂtem keiÂne Ahnung von der MateÂrie gehabt. Oder kann es sein, dass man auf irgendÂeiÂne vorÂhanÂdeÂne, alte TechÂnik zurĂĽck griff und die FilÂterÂnumÂmer nur dranÂgefÂriÂckelt hat? Wir werÂden es wohl nie erfahÂren.
Da libreÂka! allerÂdings wie buch​han​del​.de von MVB betrieÂben wird, wunÂdert mich hier – ehrÂlich gesagt – gar nichts.
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DisÂclaiÂmer: wer SatiÂre oder SarÂkasÂmus finÂdet liegt nicht ganz falsch und darf sie behalÂten.
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