Alternativen beim Online-Buchkauf, gibt es die? Kurztest kohlibri.de

Zwei­ter Test alter­na­ti­ver Online­be­stell­mög­lich­kei­ten für Bücher. Dies­mal habe ich mir René Kohls kohlibri.de vor­ge­nom­men, eine Sei­te von der ich im Netz immer wie­der mal gehört hat­te und die eben­so wie ihr Betrei­ber in der Bran­che offen­bar als inno­va­tiv gilt. Auf Anhieb fiel mir auf, dass die ach so inno­va­ti­ve Sei­te mit xt:commerce nicht gera­de eine son­der­lich moder­ne oder »inno­va­ti­ve« Sho­p­lö­sung nutzt. Und dem­entspre­chend sieht das Design der Sei­te auch arg alt­ba­cken aus; hübsch und modern (oder gar »inno­va­tiv«) ist anders. Auf der Start­sei­te wer­den in Kachel­form pro­mi­nent Bil­der dar­ge­bo­ten, dort zeigt man irgend­wel­che Inhal­te, die mich alle­samt nicht inter­es­sie­ren und mög­li­cher­wei­se auf einen anspruchs­vol­le­ren Besu­cher als mich Nerd gezielt sind. Gefühl­te Mit­tei­lung: wir haben hier Anspruch. Bei mir ange­kom­men: gähn. Typisch Deutsch.

Offen­sicht­li­che Kate­go­ri­en suche ich erst ein­mal ver­geb­lich, erst nach ein wenig Kli­cken fin­de ich die­se links im Menü – und dann auch nur ver­gleichs­wei­se gro­be – unter dem Menü­punkt »Lite­ra­tur«. Dafür sind Punk­te wie »Kalen­der«, »Kunst­bü­cher & Musik« oder »Fil­me, DVD und Film­bü­cher« gleich oben im Menü zu fin­den (ähn­lich der »Anord­nung« in einer Buch­hand­lung, es feh­len nur Duft­ker­zen. Aller­dings im Web als Prä­sen­ta­ti­on irgend­wie merk­wür­dig). Der ers­te Navi­ga­ti­ons­punkt trägt den Titel »Aus­zeich­nun­gen und Prei­se«, war­um da nicht »Lite­ra­tur« oder »Bel­le­tris­tik« steht, erschließt sich mir nicht. War­um soll­ten irgend­wel­che von irgend­wem ver­lie­he­nen Prei­se eine Aus­wir­kung auf mein Kauf­ver­hal­ten haben? Mög­li­cher­wei­se ist man der Ansicht, dass eine Preis­ver­lei­hung ein Buch beson­ders kau­fens­wert macht – nach mei­nen Erfah­run­gen ist dem aller­dings nicht so, eher im Gegen­teil.

Unter dem Punkt »Lite­ra­tur« ver­mis­se ich jeg­li­chen Ein­trag zu Sci­ence Fic­tion und Fan­ta­sy. Das erin­nert mich an diver­se Buch­hand­lun­gen im rea­len Leben, wo ich eben­falls den Ein­druck ver­mit­telt bekom­me, ich komi­scher Freak soll doch bit­te mei­ne schrä­gen Feti­sche woan­ders suchen … Man könn­te sich fast wie zu Hau­se füh­len … Auch einen kon­kre­ten Menü­ein­trag für eng­li­sche Bücher suche ich ver­ge­bens, dabei sind die neben SF&F mein vor­ran­gi­ges Inter­es­se. Sie­he oben: Freak und so … Aber ich ver­heim­li­che ja nicht, dass ich für mich eine Alter­na­ti­ve suche und nicht für ZDF-Zom­bies oder Per­so­nen, die mit dem aus­tausch­ba­ren Ange­bot der Publi­kums­ver­la­ge toooo­tal zufrie­den sind.

Zurück zum The­ma: auf die­sem Wege kann ich also nicht im von mir gewünsch­ten Ange­bot stö­bern, benut­zer­freund­lich geht anders. Dann eben über die Suche (natür­lich kann ich nur Stich­pro­ben durch­füh­ren).

Hier kann ich aus­wäh­len, ob ich nach »Allem«, »Autor« oder »Titel« suchen möch­te. Ana­log zum letz­ten Test suche ich nach BLOOD RITES von Jim But­cher. Tat­säch­lich, der zwei­te Tref­fer ist der gesuch­te Roman um Har­ry Dres­den. Zum Preis von 8,55 Euro, bei Ama­zon bekom­me ich das Buch für 7,10 Euro. Jetzt könn­te man natür­lich über­le­gen, ob man den Mehr­be­trag auf­wen­den möch­te, um nicht bei Ama­zon kau­fen zu müs­sen.

Kli­cke ich »Titel« an und suche erneut, wird das Such­ergeb­nis wit­zi­ger­wei­se deut­lich schlech­ter, wenn man die Such­kri­te­ri­en in die­ser Form ein­schränkt, soll­ten die ange­zeig­ten Ergeb­nis­se eigent­lich bes­ser wer­den. Soll­te man anneh­men, aber aus mei­nen beruf­li­chen Erfah­run­gen mit xt:commerce weiß ich, dass das Shop­sys­tem nicht gera­de … na sagen wir mal: die tech­ni­sche Spit­ze der Ver­kaufs­platt­for­men im Web dar­stellt.

Neu­er Ver­such: der Titel des letz­ten Har­ry Dres­den-Romans lau­tet COLD DAYS. Den kann ich aber lei­der im Ange­bot gar nicht fin­den, was ich für außer­or­dent­lich bedau­er­lich hal­te, immer­hin erschien er schon im Novem­ber, also aus­rei­chend Zeit, ihn ins Pro­gramm auf­zu­neh­men. Beim … äh … Mit­be­wer­ber konn­te ich den Roman schon ein drei­vier­tel Jahr vor dem Erschei­nungs­ter­min vor­be­stel­len. Übri­gens ist bei kei­nem der von mir gesich­te­ten eng­li­schen Roma­ne der Ver­lag ver­merkt, es gibt aber bei­spiels­wei­se bei den Dres­den-Büchern zwei Anbie­ter, die sich im Preis zum Teil deut­lich unter­schei­den. Viel­leicht meint man bei Koh­li­bri ja, ich müss­te die Ver­la­ge an der ISBN erken­nen kön­nen …

Ich bin ja nicht so, also noch­mal: eine Suche nach REDSHIRTS bringt zwar den Scal­zi-Roman ans Tages­licht, aller­dings lei­der nur die deut­sche Fas­sung – und die inter­es­siert mich nicht.

Diver­se wei­te­re Suchen zei­gen an ers­ter Stel­le immer wie­der mal Bücher, die mit »unse­re Emp­feh­lung« gekenn­zeich­net sind. War­um die emp­foh­len wer­den, steht aller­dings nicht dabei, das macht die­se Emp­feh­lung irgend­wie sehr sinn­los, ein Allein­stel­lungs­merk­mal ist das nicht. Die Beschrei­bung zum Charles Stross-Roman THE APOCALYPSE CODEX lau­tet:

Autoren­por­trait:

Charles Stross ist der Shoo­ting Star unter den ame­ri­ka­ni­schen SF-Autoren und wird schon heu­te in eine Rei­he mit den legen­dä­ren Meis­tern des Gen­res, Arthur C. Clar­ke, Robert A. Hein­lein und Phil­ip K. Dick, gestellt.Charles Stross was born in Leeds, Eng­land, in 1964. He has worked as a phar­macist, soft­ware engi­neer and free­lan­ce jour­na­list, but now wri­tes full-time.

Ach? Das ist ja inter­es­sant, wuss­te ich aber dum­mer­wei­se schon, eine Inhalts­an­ga­be des Romans wäre mir deut­lich lie­ber gewe­sen, um ein­zu­schät­zen ob er mich inter­es­siert. Ama­zon hat da deut­lich mehr zu bie­ten – näm­lich eine Inhalts­an­ga­be. Die­se Prak­tik, statt des Wasch­zet­tels sich wie­der­ho­len­de State­ments zu Autoren zu lie­fern, fin­de ich öfter. Inter­es­sant bei Stross der Preis­ver­gleich: Koh­li­bri sagt 11,35 Euro an, Ama­zon gera­de mal 8,70 Euro. Mich wür­de inter­es­sie­ren, wie die­ser deut­li­che Preis­un­ter­schied zustan­de kommt oder begrün­det wer­den soll. Ich ver­mu­te: kei­nen Bock die Prei­se anzu­pas­sen.

Eine Suche nach »Per­ry Rho­dan« bringt ver­blüf­fen­de 467 Tref­fer. Ich bin stumm vor Glück. Lei­der kann ich in der Sor­tie­rung kei­ner­lei Logik erken­nen. Wei­ter­hin feh­len im Shop übri­gens Mög­lich­kei­ten, eine Ergeb­nis­men­ge neu zu sor­tie­ren (Preis, Beliebt­heit, Medi­um, also bei­spiels­wei­se Taschen­buch und Hard­co­ver) – das wäre wirk­lich hilf­reich. Gin­ge alles, auch mit xt:commerce.

Bis hier­her wür­de ich das Ergeb­nis des Tests der Suche maxi­mal und mit einer Men­ge guten Wil­lens als »durch­wach­sen« bezeich­nen, kein Ver­gleich mit der ela­bo­rier­ten und über­sicht­li­chen, viel­fach gestaf­fel­ten Kate­go­ri­sie­rung bei Ama­zon. Dass die Berei­che SF & Fan­ta­sy  sowie eng­lisch­spra­chi­ge Print­bü­cher kom­plett feh­len (obwohl sie da sind!) ist für mich im Prin­zip in Sachen »stö­bern« bereits ein Auschluss­kri­te­ri­um und macht die Sei­te schwer erträg­lich. Ich habe das unbe­stimm­te Gefühl, dass man mich gän­geln möch­te.

Da expli­zit auch eBooks ange­bo­ten wer­den, suche ich nach eini­gen eng­li­schen Roma­nen. Voll­stän­di­ge Fehl­an­zei­ge, der Shop ist nicht in der Lage, sol­che zu lie­fern. Ich fra­ge mich, was das soll? Aber auch in Sachen deut­sche eBooks kann das Ange­bot nicht über­zeu­gen: nach einem Klick auf »Lite­ra­tur« im Menü wer­den mir gera­de mal drei (in Zah­len: 3!) elek­tro­ni­sche Bücher ange­zeigt. Der Menü­punkt »Thrill me!« lie­fert sage und schrei­be 37 eBooks. Sci­ence Fic­tion und Fan­ta­sy auch hier im Menü kom­plet­te Fehl­an­zei­ge.

Auf­fal­lend sind zwei Din­ge: zum einen wird man in einen ande­ren Bereich des Shops gelei­tet, wenn man auf der Start­sei­te »eBooks»anklickt. Hier ist die Navi­ga­ti­on eine ande­re (und es ver­schwin­den die Meta-Links, bei­spiels­wei­se zum Impres­sum). An den eBooks sucht man die vor­ge­schrie­be­nen Hin­wei­se auf eine DRM-Ver­seu­chung ver­geb­lich. War­um das so ist, wird aber klar, wenn man tat­säch­lich mal bei einem Pro­dukt auf »Down­load« klickt. Dann wird man näm­lich noch­mal in einen ganz ande­ren Shop umge­lei­tet, dies­mal sogar unter einer ande­ren URL: https://kohlibri.e‑bookshelf.de. Man möge mir ver­ge­ben, aber das Her­um­schi­cken zwi­schen Shop­un­ter­sei­ten und ande­ren Web­prä­sen­zen wirkt wie hilf­los zusam­men­ge­stop­pelt. Hier fin­det man dann aller­dings am eBook nicht nur Hin­wei­se zum Kopier­schutz, son­dern auch eine Kate­go­rie namens »Sci­ence Fic­tion, Fan­ta­sy« – und man kann nach ver­schie­de­nen Kri­te­ri­en sor­tie­ren. Was die umständ­li­che Ham­pe­lei mit nor­ma­ler Shop -> eBook-Shop -> noch ein eBook-Shop soll, erschließt sich mir jedoch nicht.

Ich woll­te dann noch einen Blick auf die Ver­sand­kos­ten wer­fen und da fand ich – und man kann es nicht anders umschrei­ben – Unfass­ba­res. Man kann zuerst ein­mal schein­bar Posi­ti­ves lesen:

Wir lie­fern por­to­frei nach Ihrer Wahl an alle Post­an­schrif­ten in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land.

Doch dann kommt das dicke Ende:

Die Gefahr geht auf den Bestel­ler über, sobald die Lie­fe­rung den Betrieb von Koh­li­bri ver­las­sen hat, und zwar auch dann, wenn Teil­lie­fe­run­gen erfol­gen.

Das ist nun nicht nur ver­blüf­fend, son­dern mei­ner Mei­nung nach ein ekla­tan­ter Ver­stoß gegen deut­sche Ver­brau­cher­rech­te, denn im BGB kann man für einen Kon­su­men­ten­kauf bei einem gewerb­li­chen Anbie­ter (und dabei han­delt es sich bei Koh­li­bri frag­los) ein­deu­tig lesen:

§ 474 – Begriff des Ver­brauchs­gü­ter­kaufs

(1) Kauft ein Ver­brau­cher von einem Unter­neh­mer eine beweg­li­che Sache (Ver­brauchs­gü­ter­kauf), gel­ten ergän­zend die fol­gen­den Vor­schrif­ten. Dies gilt nicht für gebrauch­te Sachen, die in einer öffent­li­chen Ver­stei­ge­rung ver­kauft wer­den, an der der Ver­brau­cher per­sön­lich teil­neh­men kann.

(2) Auf die in die­sem Unter­ti­tel gere­gel­ten Kauf­ver­trä­ge ist § 439 Abs. 4 mit der Maß­ga­be anzu­wen­den, dass Nut­zun­gen nicht her­aus­zu­ge­ben oder durch ihren Wert zu erset­zen sind. Die §§ 445 und 447 sind nicht anzu­wen­den.

Ich bin nun kein Anwalt, aber die Aus­sa­ge des Geset­zes ist mei­ner Ansicht nach ein­deu­tig. Zudem: Das LG Land­au (Urteil vom 17.02.2006, HK O 977/05) hat die von einem Online-Händ­ler gegen­über einem Ver­brau­cher ver­wen­de­te AGB-Klau­sel »Ver­sand auf Risi­ko des Käu­fers« expli­zit als unzu­läs­sig und wett­be­werbs­wid­rig ein­ge­stuft. Das LG Saar­brü­cken (Urteil v. 15.9.2006, 7 I O 94/06) hat­te ent­schie­den, dass es irre­füh­rend ist, einen unver­si­cher­ten und ver­si­cher­ten Ver­sand zur Wahl anzu­bie­ten, wenn nicht ein­deu­tig klar gemacht wird, dass der Ver­käu­fer unab­hän­gig von Art des Ver­san­des das Risi­ko trägt. Dass das in den AGB die­ses Shops den­noch anders kom­mu­ni­ziert wird, hal­te ich – gelin­de gesagt – für eine Unver­schämt­heit. Der Hin­ter­grund ist klar: man möch­te schön preis­wert als Bücher­sen­dung ver­schi­cken und die ist nicht ver­si­chert – wenn futsch, dann futsch. Und deses Risi­ko soll dem Kun­den auf­ge­drückt wer­den. Oder soll­te es irgend­wel­che – ech­ten oder ein­ge­bil­de­ten – Son­der­rech­te für den Online­buch­han­del geben? Ich glau­be kaum.

Für mich als Kun­den ist ein sol­ches Geschäfts­ge­ba­ren ein KO-Kri­te­ri­um.

Fazit: kei­ne Alter­na­ti­ve, weder von der Ergo­no­mie her, erst recht nicht auf­grund der Aus­wahl, schon gar nicht in Sachen Kun­den­freund­lich­keit, denn die Num­mer mit dem Ver­sand­ri­si­ko wür­de ich sogar für abmahn­fä­hig hal­ten (das Impres­sum, in dem jeg­li­che Anga­ben zum Daten­schutz feh­len, ist es ohne­hin, wit­zi­ger­wei­se steht da auch: »Preis­stand: 1.7.2010« – hoch­ak­tu­ell!), eine Dreis­tig­keit ist das alle­mal. Ein Händ­ler, der mich als Kun­den auf die­se Art hin­ters Licht zu füh­ren ver­sucht, hat, und man möge mir ver­ge­ben, dass ich es so offen sagen muss: ver­schis­sen.

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Wei­tere Tests von Ama­zon-Alter­na­ti­ven:

Test buchhandel.de

Test osiander.de

Test lehmanns.de

 

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AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­lo­ser Nerd mit natür­li­cher Affi­ni­tät zu Pixeln, Bytes, Buch­sta­ben und Zahn­rä­dern. Kon­su­miert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online dar­über.

23 Kommentare for “Alternativen beim Online-Buchkauf, gibt es die? Kurztest kohlibri.de”

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Sanara

sagt:

Gute Recher­che­ar­beit… Aber du fragst dich, war­um die Bücher bei ande­ren Anbie­tern teu­rer sind? Viel­leicht weil die ihre Ein­pa­cker und Lager­ar­bei­ter nicht ganz so schlecht bezah­len, wie Ama­zon die ihren?

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Stefan Holzhauer

sagt:

Was für ein Quatsch. Der Stun­den­lohn von 8,50 Euro, der in der rei­ße­ri­schen ARD-Doku genannt wur­de, leigt weit über dem, was Hilfs­ar­bei­ter in ande­ren Jobs bekom­men – und sogar über dem Durch­schnitts­ver­dienst von gelern­ten Fach­kräf­ten wie Fri­seu­rin­nen oder Bäcke­rei­fach­ver­käu­fe­rin­nen. Man soll­te sich zum The­ma infor­mie­ren und nicht ein­fach den ARD-Redak­teu­ren und ihrem jour­na­lis­tisch eher frag­wür­di­gen Bericht alles abkau­fen.

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Jan

sagt:

Schau doch mal bei osiander.de, die kom­men mir wie eine Alter­na­ti­ve vor.

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Stefan Holzhauer

sagt:

Sehe ich mir mal detail­liert an. Auf den ers­ten Blick: Jim But­cher – Cold Days: 22,71 Euro. Bei Ama­zon: 16,95 Euro

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Sebastian

sagt:

Tol­le Ana­ly­se – die Shops soll­ten sich echt bedan­ken, wenn sie so kri­tisch unter die Lupe genom­men wer­den.

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sagt:

Ich bestel­le ger­ne bei jpc.de, auch wenns ein biss­chen mehr kos­tet. Kon­kur­renz belebt das Geschäft.

Aller­dings habe ich noch nie so eine gute Such­funk­ti­on wie bei Ama­zon anders­wo gefun­den. :-/

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Stefan Holzhauer

sagt:

bei jpc.de: Jim But­cher – Chan­ges 6,96 Euro. Cool. Das muss ich mir mal näher anse­hen.

Edit: Das Hard­co­ver von COLD DAYS ist dann wie­der drei Euro teu­rer als bei den Ama­zo­nen und ver­sand­kos­ten­frei wird erst ab 20 Euro gelie­fert.

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sagt:

Lus­tig sind aber man­che uner­war­te­ten Ergeb­nis­se. Ich habe nach Isaac Asi­mov gesucht und bei einer Detail­an­sicht des Titels dann auf den wei­ter­füh­ren­den Link zu Sci­ence Fic­tion geklickt. Das Ergeb­nis:

3 Bücher über Koli­bris…

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sagt:

Lie­ber Sebas­ti­an,

dan­ke für Dei­ne gründ­li­che Ana­ly­se unse­res und unse­rer Kol­le­gIn­nen Shops. So lie­be­voll hat sich schon lan­ge kei­ner mehr unse­re Web­sei­te zur Brust genom­men.

Darf ich ein paar Feed­backs geben?

Ich fang mit uns an – da ken­ne ich mich am bes­ten aus:
Die Gefah­ren­über­ga­be in den AGBs haben wir sofort kas­siert – da haben wir offen­sicht­lich ziem­lich lan­ge geschla­fen. Da wir in der all­täg­li­chen Pra­xis sowie anders ver­fah­ren (nie­mals wür­den wir einem Kun­den, der uns sagt, sein Paket sei beschä­digt ange­kom­men, im Regen ste­hen las­sen), konn­ten uns die­se ja auch längst rechts­wid­ri­gen AGBs nur schäd­lich sein – von daher schon­mal Bin­go! und Dan­ke für den deut­li­chen, augen­öff­nen­den Hin­weis ;)

Über die Gestal­tung läßt sich schwer strei­ten – offen­bar mögen wir es alt­ba­cken ;)

Jetzt viel­leicht zu Dei­nem Test, zu unse­ren Prei­sen und zum DRM:

Dei­ne Test­an­ord­nung ver­ste­he ich so: Du bist ein Freund der ori­gi­nal­spra­chi­gen Fan­ta­sy-Lite­ra­tur und wünscht sie gut sor­tiert vor­zu­fin­den und zu den güns­tigs­ten Bedin­gun­gen ein­zu­kau­fen.

Jetzt will ich mich nicht aus der Ver­ant­wor­tung für unse­ren Shop steh­len – aber weißt Du, wir sind kein Fach­shop für Fan­ta­sy-Lite­ra­tur. Ich wür­de nie­man­dem, der auf der Suche nach eng­lisch­spra­chi­ger Fan­ta­sie ist, unse­ren Shop emp­feh­len. Von daher tut es mir etwas leid für die Mühe, die Du Dir an die­ser Stel­le gemacht hast.

Wir haben die Kacheln, deren Bild­in­hal­te Dich stö­ren, extra so groß gemacht, um nicht den fal­schen Ein­druck zu erwe­cken (da sind eben kei­ne Fan­ta­sy-Kacheln ;) – und Du hast Dich zwar offen­bar mit Dei­nem The­men schon am Start nicht abge­holt gefühlt, dann aber trotz­dem wei­ter nach Dei­nen The­men gesucht.

Das kann man natür­lich machen, aber lohnt es sich, etwas nicht zu fin­den, von dem jemand auch gar nicht sag­te, daß es da sei?

Unse­re Kun­den nut­zen unse­ren Shop anders, den­ke ich: Sie schau­en ab und zu vor­bei, was wir für Vor­schlä­ge machen – und manch­mal fin­den sie sie gut, dann kau­fen sie was, und manch­mal fin­den sie sie schlecht, dann kau­fen sie nichts.
Wenn wir Glück haben, erken­nen sie, wie wir die The­men, um die wir uns küm­mern, auf­be­rei­tet haben, und wert­schät­zen dies.

Die Prei­se: Du hast in Dir in Dei­nem Test eng­lisch­spra­chi­ge Bücher vor­ge­nom­men. Bei deut­schen Büchern hät­test Du gese­hen, daß die über­all das glei­che kos­ten; da wir eine Preis­bin­dung in Deutsch­land haben, ist da Ama­zon nicht güns­ti­ger als wir – und wir nicht teu­rer als Ama­zon.

Bei eng­lisch­spra­chi­gen Titeln sieht es anders aus. Da läuft es mit den Prei­sen so: Wer die grö­ße­re­re Markt­macht hat, kann die güns­ti­ge­ren Prei­se durch­set­zen.

Unser Umsatz lag im letz­ten Jahr bei ca. 500.00 EUR.
Der Ama­zon-Umsatz lag bei 61.000.000.000 EUR.
Dar­aus erge­ben sich tat­säch­lich ande­re Kon­di­tio­nen, die auch ent­spre­chend durch­ge­reicht wer­den.

Dies ist ein Grund, war­um wir eng­lisch­spra­chi­ge Fan­ta­sy-Lite­ra­tur nicht nen­nens­wert anbie­ten; wir möch­ten unse­ren Kun­den eigent­lich nichts schlech­ter anbie­ten, als sie es anders­wo auch bekom­men kön­nen. Kon­se­quen­ter­wei­se müß­ten wir die eng­lisch­spra­chi­gen Titel bei uns ganz raus­schmei­ßen – aber da wir Kun­den haben, die uns sagen, sie neh­men einen höh­reren Preis bei uns in Kauf, weil sie unser Por­to­fo­lio in Gän­ze schät­zen, las­sen wir die Titel so ste­hen, wie sie von unse­rem Lie­fe­ran­ten als UVP ein­ge­speist wer­den.

Das gan­ze The­ma mit den Prei­sen und der Preis­bin­dung brau­che ich hier nicht anzu­füh­ren – Du wirst die Dis­kus­si­on ken­nen, oder? Wir haben die Preis­bin­dung hier­zu­lan­de aus der Erkennt­nis (oder Über­zeu­gung) her­aus, daß für bestimm­te Pro­duk­te wie Bücher ein Preis­wett­kampf nicht gut ist.

Man muß die­se Ansicht nicht tei­len und des­halb sol­che Läden wie Aldi und Lidl super fin­den, weil sie das güns­tigs­te für den Kon­su­men­ten raus­ho­len – die Dis­kus­si­on ver­schie­ben wir aber viel­leicht.

Zum Schluß noch eins zum The­ma DRM, weil es in Dei­nen Tests eine so gro­ße Rol­le spielt:

Du weißt, daß alle Titel bei Ama­zon DRM-geschützt sind, oder? Ich fra­ge das des­we­gen, weil man bei Dei­nen Tests einen ande­ren Ein­druck bekom­men könn­te.

Wir bie­ten alle Titel auf zwei Platt­for­men mit genau dem DRM an, daß die Ver­la­ge uns lizenz­mä­ßig zuge­ste­hen. Es liegt nicht an uns Buch­händ­lern – wir ent­schei­den das nicht.
Aber wir dis­ku­tie­ren mit den Ver­la­gen über die Sinn­haf­tig­keit des har­ten DRM. Die Geschäfts­füh­rer aller Buch­hand­lun­gen, die Du unter­sucht hast, haben sich nach mei­ner Kennt­nis an unter­schied­li­cher Stel­le gegen das har­te DRM aus­ge­spro­chen und dem Ver­la­gen emp­foh­len, es gegen ein wei­ches DRM zu erset­zen.

Kun­den­stim­men wie Dei­ne hel­fen uns dabei übri­gens – von daher sind wir da bei Dir:

Darf ich zum Schluß – Dein Test ist ja schon gemacht, ein Bestech­lich­keits­ver­dacht ent­fällt also hof­fent­lich – für Dei­ne Mühe ein Buch schen­ken?

Wir emp­feh­len im Moment Jim­my Corri­gan: Der klügs­te Jun­ge der Welt:
http://www.kohlibri.de/xtcommerce/product_info.php/info/p320100_Jimmy-Corrigan—Der-Kluegste-Junge-der-Welt.html

Du kannst Dir, wenn Du es haben möch­test, die deut­sche oder die eng­li­sche Aus­ga­be aus­su­chen – eine Mail mit Dei­ner Adres­se genügt.

Also noch­mals vie­len Dank – auch an die vie­len Dis­ku­tan­ten auf Dei­ner Sei­te

René Kohl
Inha­ber von Koh­li­bri

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Stefan Holzhauer

sagt:

Dan­ke für den Kom­men­tar. Dazu ein paar Anmer­kun­gen:

Ich hei­ße nicht »Sebas­ti­an«.

Dei­ne Tes­tan­ord­nung ver­stehe ich so: Du bist ein Freund der ori­gi­nal­spra­chi­gen Fan­ta­sy-Lite­ra­tur

Nein, das ist nicht kor­rekt. Es geht nicht um Fan­ta­sy-Lite­ra­tur, son­dern um Phan­tas­tik all­ge­mein. Die ist das The­ma der Sei­te phantanews.de und das ist auch das The­ma, das die Leser inter­es­siert. Aus mei­nen Kon­tak­ten zu Phan­tas­tik-Freun­den weiß ich, dass etli­che davon wie ich dazu über­ge­gan­gen sind, im Ori­gi­nal zu lesen, da von vie­len US- und eng­li­schen Wer­ken Über­set­zun­gen erst ver­spä­tet oder meist gar nicht erschei­nen und die Über­set­zun­gen oft mise­ra­bel sind.

Jetzt will ich mich nicht aus der Ver­ant­wor­tung für un­se­ren Shop steh­len — aber weißt Du, wir sind kein Fach­shop für Fan­ta­sy-Lite­ra­tur. Ich wür­de nie­man­dem, der auf der Su­che nach eng­lisch­spra­chi­ger Fan­ta­sie ist, un­se­ren Shop emp­feh­len. Von da­her tut es mir et­was leid für die Mühe, die Du Dir an die­ser Stel­le ge­macht hast.

Da muss nichts »Leid tun«. Ich gehe davon aus, dass eine Buch­hand­lung in der Lage ist, auch sol­che Wün­sche zu erfül­len. Ich gehe davon aus, dass Online­shops ihre Daten von Zulie­fe­rern erhal­ten. Wenn also etwas nicht vor­rä­tig ist, kann man es beschaf­fen. Die Aus­sa­ge »wir sind nicht auf Fan­ta­sy spe­zia­li­siert« kann ich des­we­gen als Ent­schul­di­gung nicht wirk­lich gel­ten las­sen, sie spie­gelt aber lei­der ziem­lich genau das wie­der, was ich auch immer wie­der in Buch­hand­lun­gen erle­ben muss. Die­se Igno­ranz gegen­über (nicht nur) mei­nen Wün­schen und Lese­ge­wohn­hei­ten hat auch dazu geführt, dass ich inzwi­schen fast aus­schließ­lich bei Ama­zon kau­fe.
Die Aus­sa­ge »Wir sind kein Fach­shop für Fan­ta­sy-Lite­ra­tur« fin­de ich in dem Zusam­men­hang beson­ders merk­wür­dig. Es geht erst ein­mal üm Bücher. Was drin steht ist doch irrele­vant. Und eine Buch­hand­lung soll­te in Sachen Buch­ver­kauf kom­pe­tent sein. Da ein Gen­re aus­zu­schlie­ßen und sich dann dar­auf zurück zu zie­hen, kein Spe­zia­list dafür zu sein, kann ich nicht nach­voll­zie­hen. Inwie­fern sind den Phan­tas­tik-Bücher anders als ande­re Bücher? Klingt für mich lei­der wie­der mal ein wenig nach Kul­ture­li­tis­mus.

Ja, ich weiß, was die Buch­preis­bin­dung ist (es gibt hier reich­lich viel­be­ach­te­te Arti­kel dar­über). Des­we­gen machen Preis­ver­glei­che bei deut­schen Büchern auch gar kei­nen Sinn.

Zum The­ma eng­lisch­spra­chi­ge Bücher: mir ist klar, dass beim deut­schen Buch­han­del vie­le Mäu­ler gestopft wer­den wol­len und in der Schie­ne vom Ver­lag zum Kun­den diver­se Zwi­schen­händ­ler ver­die­nen wol­len. Den­noch ist es unrea­lis­tisch, anneh­men zu wol­len, dass der Kun­de bereit ist, ekla­tan­te Preis­un­ter­schie­de zu akzep­tie­ren. Wenn ein Taschen­buch bei Ama­zon 6 Euro kos­tet und bei ande­ren Händ­ler das Dop­pel­te, dann läuft etwas gewal­tig schief und ich sehe per­sön­lich kei­nen Grund, die­se Mond­prei­se zu akzep­tie­ren – und das völ­lig unab­hän­gig davon, ob es sich um eine klei­ne Klit­sche han­delt, oder um Tha­lia. Wenn der Buch­han­del mich als Kun­den zurück gewin­nen will, dann muss er sei­ne Ver­triebs­schie­nen und Abläu­fe kri­tisch über­prü­fen und opti­mie­ren, statt ein jahr­zehn­te­al­tes Kon­zept ein­fach wei­ter durch­zu­zie­hen. Ich wür­de viel­leicht ein oder zwei Euro Preis­un­ter­schied akzep­tie­ren, aber auch das nur, wenn mir ansons­ten das Gefühl gege­ben wird, dass man mich als Kun­den ernst nimmt. Mit »ach, der will ja bloß Fan­ta­sy« füh­le ich mich durch­aus nicht ernst­ge­nom­men.

Über die Buch­preis­bin­dung will ich an die­ser Stel­le nicht dis­ku­tie­ren, das führt zu weit. Nur so viel: Die Bran­che hat sich da ein wun­der­ba­res Leis­tungs­schutz­recht gesetz­lich ein­räu­men las­sen. Dass die kul­tu­rel­le Viel­falt ohne Buch­preis­bin­dung ver­lo­ren gehen wür­de ist in mei­nen Augen eine Mär, wenn dem so wäre, müss­te es auch Preis­bin­dun­gen auf ande­re kul­tu­rel­le Güter geben. Bei­spiels­wei­se Musik.

Du weißt, daß alle Ti­tel bei Ama­zon DRM-geschützt sind, oder? Ich fra­ge das des­we­gen, weil man bei Dei­nen Tests ei­nen an­de­ren Ein­druck be­kom­men könn­te.

Ja, ich weiß, dass die eBooks bei Ama­zon eben­falls DRM-ver­seucht sind. Übri­gens durch­aus nicht alle, die­se Aus­sa­ge ist falsch.
Aber: im Gegen­satz zum sper­ri­gen und unkom­for­ta­blen Ado­be Digi­tal Edi­ti­ons-Ver­fah­ren fällt das DRM bei Ama­zon dem Kun­den über­haupt nicht auf und sorgt nicht für Ein­schrän­kun­gen. Die gibt es nur dann, wenn man Kind­le-eBooks auf ande­ren eRe­adern lesen woll­te, was eigent­lich nicht not­wen­dig ist. Mit Ado­be Digi­tal Edi­ti­ons muss man sich unkom­for­ta­bel her­um­schla­gen – hat man einen Linux-Rech­ner ist man kom­plett außen vor, da es ADE dafür nicht gibt.

Heisst: Auch wenn Kind­le-eBooks via DRM geschützt sind, fällt das bei der Hand­ha­bung über­haupt nicht ins Gewicht, bei ePubs aber durch­aus.

Dan­ke für das Buch­an­ge­bot, ich muss dar­über erst noch­mal nach­den­ken.

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Sor­ry für den »Sebas­ti­an«, Ste­fan.
Der ist offen­bar beim Run­ter­s­crol­len aus den Replies hän­gen­ge­blie­ben.

Darf ich trotz­dem noch mal?

Also erst­mal: Ich fin­de gut, daß Du das gan­ze The­ma »Alter­na­ti­ven zum Ama­zon« auf­greifst, und natür­lich ehrt uns, wenn Du unse­ren Laden über­haupt in Dei­nen Test-Fokus nimmst.

Und daß Du es, schon für Dei­ne Blog-Leser, mit Eurem Fokus-The­ma Phan­tas­ti­sche Lite­ra­tur machst, ist ja auch logisch und ok.

Aber genau­so, wie Du Dei­nen Fokus hast, haben wir unse­ren. Und ich bit­te, es nicht als Arro­ganz gegen­über Dei­nen Lese­ge­wohn­hei­ten aus­zu­le­gen, daß wir kei­nen Fan­ta­sy-Schwer­punkt haben, son­dern eher als Respekt vor Leu­ten wie Dir, die in die­sem The­ma tie­fer drin sind, als ich es je sein kann.

Und natür­lich hast Du recht mit Dei­ner Aus­sa­ge, daß wir als Online-Buch­händ­ler alles beschaf­fen kön­nen, was auf dem Markt ist. Das machen wir auch.
Aber war­um soll­ten wir Dir ein eng­lisch­spra­chi­ges Buch unter unter unse­rem Ein­kaufs­preis ver­kau­fen, nur um mit Ama­zon mit­zu­hal­ten?

Ich ler­ne aus die­ser Dis­kus­si­on aller­dings, daß wir Dir unser Kon­zept nicht deut­lich genug gemacht haben.

Wir möch­ten unse­ren Kun­den eine Titel­aus­wahl vor­schla­gen – und sind dabei spe­zia­li­siert auf die bour­geoi­sen »Feuilleton«-Themen der Gegen­wart (die ich übri­gens für genau wich­tig oder unwich­tig hal­te wie die Phan­ta­sy-The­men der Gegen­wart – manch­mal berüh­ren sich die Wel­ten ja sogar).

Ist das eli­tär? Hey, so funk­tio­nie­ren doch vie­le Läden: Die Ein­käu­fer schau­en sich um, fin­den an Din­gen Gefal­len und bie­ten sie ihren Kun­den an.

Es ist viel­leicht für den Buch­han­del unge­wohnt – in den letz­ten 15 Jah­ren war die über­wie­gen­de Stra­te­gie aller Buch­hand­lun­gen im Inter­net, allen alles anbie­ten zu wol­len. Das ist im Kern wohl auch buch­händ­le­ri­sches Selbst­ver­ständ­nis.

Aber für unse­ren Buch­la­den trifft es eigent­lich nicht mehr zu – auch wenn wir es viel­leicht noch nicht sicht­bar genug gemacht haben.

Für uns stel­le ich mir das Geschäft so vor: Wir suchen uns die nach unse­rem Geschmack schöns­ten, inter­es­san­tes­ten, net­tes­ten, klügs­ten Bücher der Sai­son aus (und da wer­den viel­leicht sogar 3 oder 4 Titel Phan­ta­ti­scher Lite­ra­tur dabei sein), erklä­ren, war­um wir die gut fin­den und emp­feh­len kön­nen (das machen wir so zum Bei­spiel in unse­ren News­let­tern), und unse­re Kun­den kau­fen sie oder auch nicht.

Aber wie wäre es zum Schluß noch mit einer Gegen­fra­ge: Gibt es wirk­lich kei­ne Online-Buch­hand­lung für phan­tas­ti­sche Lite­ra­tur? Wäh­rend es 10 Kri­mi-Buch­hand­lun­gen gibt?

Das könn­te man ja glatt eine Markt­lü­cke nen­nen, die wohl nur erklär­lich damit ist, daß Ihr halt alles im Ori­gi­nal wollt, und dann noch aus den kleins­ten Labels – und da wird jeder Buch­händ­ler, der sich mit dem Gedan­ken trägt, einen Phan­ta-Book­shop ein­zu­rich­ten, wahr­schein­lich wegen der Kon­kur­renz von Ama­zon in Deckung gehen – oder er muß rich­tig groß ins Geschäft ein­stei­gen.

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Das unter­schwel­li­ge »Wir sind halt nicht auf Phan­tas­tik spe­zia­li­siert« fin­de ich ehr­lich gesagt auch sehr pein­lich. Die meist­ver­kauf­ten Bücher der Welt sind zur Zeit Herr der Rin­ge, Har­ry Pot­ter, Twi­light; und sie brin­gen dem Han­del ordent­lich Geld. Ist es da wirk­lich zu viel ver­langt, dass das der Buch­han­del die­sen Bereich ernst nimmt und damit auch mich als Kun­den?

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Stefan Holzhauer

sagt:

Dan­ke für die noch­ma­li­ge Ant­wort.

Ich muss sagen, dass ich als Kun­de den Ansatz merk­wür­dig fin­de. Letzt­end­lich geht es doch dar­um, dem kun­den das zu ver­kau­fen, was er haben möch­te. Wenn ein Kun­de nicht weiß, was er lesen möch­te, macht der Ansatz »wir schla­gen was vor« sicher Sinn, aber ich kann mir schon allein auf­grund der rei­nen Band­brei­te an mög­li­chen The­men nicht vor­stel­len, dass solch ein Vor­schlags­kon­zept vali­de ist.

Sinn­voll wäre aus mei­ner Sicht eine Mischung aus bei­dem.

Was die Phan­tas­tik angeht (ich beto­ne: es geht hier nicht nur um Fan­ta­sy, dazu gehört bei­spiels­wei­se auch die Sci­ence Fic­tion):

Ich muss­te mich in den letz­ten Jah­ren der­ma­ßen oft von Buch­händ­lern wie eine sel­te­ne Krank­heit behan­deln las­sen, statt wie einen Kun­den, wenn ich Phan­tas­tik erwer­ben woll­te, dass mei­ne Tole­ranz­schwel­le gegen­über »das ist doch nur Kinderkram«-Klischees gegen Null ten­diert. Die­ses Ver­hal­ten hat auch dazu geführt, dass ich heut­zu­ta­ge Buch­hand­lun­gen nur noch frus­triert ver­las­se. Frü­her habe ich täg­lich in wel­chen her­um­ge­han­gen und dort Unsum­men gelas­sen. Irgend­wann ver­schwand die Band­brei­te an Phan­tas­tik aus den Läden und zeit­gleich die Bereit­schaft, sich mit mei­nen The­men­wün­schen aus­ein­an­der zu set­zen. Glück­li­cher­wei­se war dann der loka­le Comic­la­den mei­ne Ret­tung, der mir den »Stoff« für äußerst akzep­ta­ble Prei­se direkt aus den USA beschaff­te. Der Comic­la­den konn­te davon übri­gens gut leben, dass es ihn nicht mehr gibt, hat ganz ande­re Grün­de. Damals habe ich 11 Deutsch­mark für den Roman bezahlt, denn der Buch­händ­ler für 25 Deutsch­mark anbot. Heu­te ist der Preis­un­ter­schied oft immer noch ana­log dazu.

Egal in wel­chen Buch­la­den ich gehe: Phan­tas­tik fin­det nur noch am Ran­de statt und exis­tiert aktu­ell vor­nehm­lich in Form von Schmu­se- oder Kapu­zen­fan­ta­sy. Und die dann auch noch in schlech­ter Über­set­zung. Fra­ge ich nach eng­li­schen Ver­sio­nen, winkt man ab, oder nennt Prei­se, die auch ohne Ama­zon unver­schämt wären.

Aus die­sen Grün­den (und noch ein paar mehr) reagie­re ich inzwi­schen äußerst all­er­gisch auf Kul­ture­li­tis­mus. Manch­mal trifft es dabei vel­leicht auch die Fal­schen, wer weiß …

»Kleins­te Labels«? Mit­nich­ten. Ran­dom House, Tor Books etc. sind nun wahr­lich kei­ne Kleinst­la­bels.

Das Kon­zept von Koh­li­bri (»Vor­schlä­ge«) soll­te erheb­lich deut­li­cher kom­mu­ni­ziert wer­den, eben­so wie das Ange­bot, denn ich muss beim Besu­chen der Web­sei­te erst ein­mal davon aus­ge­hen, dass es sich hier um einen »Buch­la­den« han­delt, bei dem man Bücher bekommt. Dass das Ange­bot sich auf »aus­ge­wähl­te Feuil­le­ton-The­men« beschränkt, wird nicht klar. Wäre das klar zu erken­nen gewe­sen, hät­te ich den Test auf­grund des »spe­cial interest«-Ansatzes viel­leicht nicht durch­ge­führt.

Es gibt einen Spe­zia­lis­ten für Phan­tas­tik: Ama­zon. Sowohl, was Print­bü­cher wie auch eBooks angeht. Es ist fast alles, sogar älte­res, sofort lie­fer­bar. Wenn nicht, bekom­me ich es dort von Anbie­tern aus der gan­zen Welt für drei Euro gebraucht zuge­sandt. Sogar Bücher, von denen auf deut­schen Buch­han­dels­sei­ten weit und breit nichts zu sehen ist, sind dort bestell­bar. Etwas Ver­gleich­ba­res gibt es in Deutsch­land nicht.

Im Self­pu­blisher- und Klein­ver­lags-Phan­tas­tik-Seg­ment wird gera­de ein Por­tal auf­ge­baut, das mei­ner Ansicht nach sehr erfolg­reich sein wird. Im eBook-Bereich ist Beam-eBooks was deut­sche Ware angeht fast unschlag­bar. Fra­ge ich im Buch­han­del nach Klein- und indie­ver­lags-Titeln wird dort nur abge­wun­ken, bei eBooks schon sowie­so.

In mei­nem Arti­kel zu Mond-Prei­sen eng­li­scher eBooks wird deut­lich, wie da gedacht wird: »ist uns egal«, weil der Absatz von egli­schen Büchern angeb­lich kei­ne rele­van­te Grö­ße ist. Natür­lich ist sie das nicht, das wird sich auch nie ändern, solan­ge die Ware da dop­pelt bis drei­mal so teu­er ist, wie anders­wo. Lei­der gibt es von Ama­zon kei­ne Umsatz­zah­len, was eng­li­sche Bücher angeht, aber sie wür­den kaum fast alles auf Lager hal­ten, wenn sich der Ver­kauf nicht loh­nen wür­de, oder?

Das Fol­gen­de jetzt bit­te nicht auf kohlibri.de bezie­hen, son­dern als all­ge­mei­nes State­ment sehen: Die gesam­te »alt­ein­ge­ses­se­ne« Buch­han­dels­bran­che bekle­ckert sich aller­dings nicht nur nicht mit Ruhm, son­dern macht sich in mei­nen Augen gera­de dau­er­haft lächer­lich. Zum einen alles zwi­schen Gra­ben­kämp­fen und Vet­tern­wirt­schaft, fast schon mafi­ös anzu­se­hen­de Machen­schaf­ten im Zusam­men­hang mit Ama­zon und das Ver­un­glimp­fen von Mit­be­wer­bern wird das Über­le­ben nicht sichern, eben­so wenig inhalts­lee­re Schein­ak­tio­nen wie »Vor­sicht Buch!«. Kun­den­ori­en­tie­rung wür­de das, eben­so wie der Wil­le zum Abschnei­den uralter Zöp­fe – da sehe ich aller­dings ehr­lich gesagt schwarz. Und mein Mit­leid hält sich in Gren­zen.

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sagt:

Lie­ber Alex,
ich kann nicht für mei­ne Buch­han­dels-Kol­le­gIn­nen spre­chen – da kann jeder was anders gut (oder mei­net­we­gen auch schlecht).

Ich neh­me ger­ne jeden ernst, der sich für Bücher inter­es­siert, aber ich kann nicht jeden auf sei­nem Spe­zi­al­ge­biet bedie­nen. Geht ein­fach nicht. Ist für mich digi­tal nicht abbild­bar.

Wenn ich eine gute Idee hät­te, wie die Phan­tas­tik gut abbild­bar wäre, wür­de ich es auch ger­ne machen. Aber Ihr habt die Rah­men­be­din­gun­gen selbst for­mu­liert:
Bit­te eng­li­sche Ori­gi­nal­li­te­ra­tur, bit­te zum Ama­zon-Preis, bit­te sofort.
Das ist nicht so ein­fach…

Ich höre aus Euren Kom­men­ta­ren aber noch was anders raus – Ihr seid vom deut­schen Buch­han­del offen­bar oft frus­triert wor­den, weil Eure Lese­be­dürf­nis­se – so scheint es – nicht salon­fä­hig waren. Das erin­nert mich dar­an, wie ich als 12jähriger von einer Arzt-Hel­fe­rin ange­pflaumt wur­de, weil ich mit Jer­ry-Cot­ton-Hef­ten in ihre Pra­xis kam.
Aus Rache habe ich mich dann 5 Jah­re lang nur durch die Trash-Kri­mi-Abtei­lung in mei­ner Stadt­bi­blio­thek gele­sen.

Trotz­dem bin ich auch kein Kri­mi-Online-Buch­händ­ler gewor­den, und der Haupt­grund sind die nied­ri­gen Prei­se. Da Ama­zon die por­to­freie Lie­fe­rung ein­ge­führt hat, lohnt es sich für uns nicht mehr.

Wir haben uns des­halb auf hoch­prei­si­ge Titel spe­zia­li­siert. Da gibt es eini­ge Berei­che, in denen sind wir bes­ser als ande­re, z.B. Werk­aus­ga­ben.
Wenn ich es rich­tig sehe, bekommt man die Nabo­kov-Werk­aus­ga­be z.B. bei uns prak­ti­scher ange­bo­ten als bei Ama­zon:
http://www.kohlibri.de/xtcommerce/product_info.php/info/p12435_Gesammelte-Werke-in-25-Baenden.html

Ist eine Hei­den­ar­beit, wir machen sie ger­ne, und ab und zu ver­kau­fen wir eine Gesamt­aus­ga­be, und dann hat es sich gelohnt. Und viel­leicht kommt uns dabei sogar unser alt­ba­cke­nes Design zugu­te.

All dies führt dazu, daß wir für Euch in Eurem The­men­ge­biet nichts zu bie­ten haben. Aber auf den Schlips möch­ten wir des­halb Euch trotz­dem nicht tre­ten ;)

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Stefan Holzhauer

sagt:

Bit­te eng­li­sche Ori­gi­nal­li­te­ra­tur, bit­te zum Ama­zon-Preis, bit­te so­fort.

Stimmt nicht. Ich wäre bereit, ein oder zwei Euro mehr zu bezah­len und auch ein bis drei Tage Ver­sand­dau­er in Kauf zu neh­men, wenn ich dafür ein gut sor­tier­tes, kom­pe­ten­tes Ange­bot bekom­me und man auf mei­ne Wün­sche ein­geht. Sprich: Wenn ich Sym­pa­thi­en für den Laden ent­wick­le, weil die da so nett und zuvor­kom­mend sind. 90% der eng­lisch­spra­chi­gen Ware hat auf deut­schen Shops das Label »Lie­fer­zeit unbe­kannt«, das hat mit Kom­pe­tenz nichts zu tun.

Die Pro­ble­me mit der Phan­tas­tik beschrän­ken sich übe­ri­gens kei­nes­wegs nur auf eng­lisch­spra­chi­ge Bücher. Inter­es­san­te SF & Fan­ta­sy spielt sich hier­zu­lan­de fast nur noch bei Klein­ver­la­gen und Indies ab. Und selbst wenn die Wer­ke eine ISBN haben und im VLB ste­hen, kön­nen sie nicht gefun­den wer­den. Wenn kei­ne ISBN vor­han­den ist schon gar nicht – als dür­fe es kei­ne Bücher neben dem Gott ISBN geben …

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Lie­ber Ste­fan,

ob unser Ansatz mit den Ange­bo­ten gut oder schlecht ist, ent­schei­det letzt­lich der Markt, wie es so schön heißt.

Wir kom­men eini­ger­ma­ßen mit unse­rem Modell hin, wobei mir klar ist, daß ich PR für vie­le Bücher mache, die dann von unse­ren News­let­ter-Emp­fän­gern bei Ama­zon gekauft wer­den. So ist das halt im Leben.

Daß Kun­den das kau­fen, was ihnen ange­bo­ten wird, kommt doch übri­gens täg­lich in jeder Buch­hand­lung vor. Man geht rein, sieht was, kauft was und geht wie­der raus (funk­tio­niert doch in vie­len Läden so…)

Bis­lang funk­tio­niert es für uns – wir wer­den nicht reich, aber haben über­wie­gend mit Büchern und Ver­la­gen zu tun, auf die wir Bock haben und die uns Spaß machen.

Das kön­nen auch Kleinst-Labels sein: Die­se Max-Goldt-Bro­schü­re gibt es außer beim Dru­cker selbst wohl nur bei uns:
http://www.kohlibri.de/xtcommerce/product_info.php/info/p280395_Sind-wir-denn-nur-in-Cordbettwaesche-etwas-wert-.html

Wir haben uns von Beginn an auch ger­ne für Inde­pendents stark­ge­macht und zum Bei­spiel in unse­rer Lis­te der Prei­se und Aus­zeich­nun­gen die Hot­list gefea­tured:

http://www.kohlibri.de/xtcommerce/index.php?award_id=33

Oder den Indie­book­day:
http://www.kohlibri.de/xtcommerce/index.php/cat/c2528_Indiebookday.html

Aber Du hast recht, wenn Du sagst: Da gibt es doch noch mehr: Zum Buch­händ­lern gehört doch auch die Besor­gung usw.
Und mich nervt da schon län­ger, daß wir eng­lisch­spra­chi­ge Titel da nicht bes­ser rankrie­gen.

»Cold days« könn­ten wir inner­halb von 2 Tagen ver­sand­fer­tig im Haus haben. Aller­dings sind unse­re Ein­kaufs­prei­se aktu­ell, wie schon gesagt, nicht satis­fak­ti­ons­fä­hig; da kann ich sie selbst bei Ama­zon ein­kau­fen ;) Aber wir arbei­ten dar­an…

Solan­ge wür­de ich Dir, wenn Du unser Kun­de wärst, emp­feh­len, den Titel direkt beim Book­de­po­sito­ry zu bestel­len:
http://www.bookdepository.co.uk/Cold-Days-Jim-Butcher/9780356500898

Was Titel aus Deutsch­land angeht: Wir besor­gen im Prin­zip jedes Buch, auch anti­qua­ri­sche Titel usw.
Wir arbei­ten gera­de mit eini­gen enga­gier­ten Kol­le­gen dar­an, daß wir die­ses Ange­bot, wie es in den Läden im Prin­zip schon immer mög­lich war, auch online aus einem Guß anbie­ten kön­nen.

Dazu müs­sen aller­dings eini­ge Titel-Kata­log­an­bie­ter über ihren Schat­ten sprin­gen und die Daten bes­ser zusam­men­schmeis­sen. Es macht nicht wirk­lich Sinn, daß die­se Auf­ga­be jeder Buch­händ­ler allei­ne vor­nimmt, wenn auch die Osi­an­der­sche oder Leh­manns hier auf dem bes­ten Weg sind.

Ich kann mit Dei­ner Kri­tik, was das Evo­lu­ti­ons­tem­po des Buch­han­dels angeht, durch­aus etwas anfan­gen. Wir sind dum­mer­wei­se nicht so schnell, wie der Markt es von uns for­dert.
Das hat gute und schlech­te Grün­de: Die schlech­ten lie­gen tat­säch­lich dar­in, daß die Bedeu­tung der Ent­wick­lun­gen auf brei­ter Ebe­ne unter­schätzt wur­den; und dies hat­te sicher­lich auch bei dem einen oder ande­ren mit Über­heb­lich­keit (gegen­über dem obel­fläch­li­chen Medi­um Inter­net, gegen­über den kapi­ta­lis­ti­schen Cow­boys von Ama­zon) zu tun.
Die guten Grün­de: Es gibt vie­le Buch­händ­ler, die Sor­ge davor haben, daß mit eCom­mer­ce und eBooks etwas kaputt geht, was wir alle mit­ein­an­der eigent­lich nicht kaputt­ge­hen las­sen möch­ten. Es gibt eine Zurück­hal­tung, die durch­aus auch mit Schutz­in­stink­ten gegen­über der Buch­kul­tur zu tun hat. Und es sind nicht nur Snobs oder Hoch­na­sen, die so emp­fin­den.

Aber auch das ist ein gro­ßes The­ma und fast einen eige­nen Thread wert.

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Stefan Holzhauer

sagt:

Ich den­ke wir belas­sen es vor­erst dabei. Auf die Anre­gung mit dem eige­nen Thread kom­me ich viel­leicht zurück, was Snobs und Hoch­na­sen angeht. Ich glau­be das auch nicht, zumin­dest nicht bei allen, ich befürch­te aller­dings, dass mas­si­ves Unwis­sen und uner­klär­li­che (und unbe­grün­de­te) Angst vor den neu­en Medi­en durch man­geln­de oder feh­ler­haf­te Infor­ma­tio­nen – also Evo­lu­ti­ons­re­sis­tenz, wie auch immer begrün­det – zu den völ­lig fal­schen Reak­tio­nen füh­ren.

Noch eine Anmer­kung zum Book­de­po­sito­ry:

Ja, das ken­ne ich selbst­ver­ständ­lich. Lie­fer­zeit fünf bis acht Tage, bei Ama­zon mor­gen bei mir (bin Prime-Kun­de). ;)

Und: ging es rund um Ama­zon nicht auch gera­de dar­um, dass die Kauf­kraft in Deutsch­land blei­ben soll? Da ist es wenig ziel­füh­rend, in UK zu kau­fen, oder? Dort gibt es kei­ne USt auf Bücher, also kein Wun­der, dass bri­ti­sche Anbie­ter im Ver­gleich zu Deutsch­land güns­ti­ger ver­kau­fen kön­nen. Die müs­sen noch nicht mal luxem­bur­ger Steu­er abfüh­ren.

Übri­gens ist die Roc-Auga­be (die ich kau­fe, weil die Bücher ein­heit­lich im Regal ste­hen sol­len) bei Ama­zon güns­ti­ger als die Orbit-Fas­sung bei Book­de­po­sito­ry … :)

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sagt:

Na, jetzt haben wir doch eini­ge Anstren­gun­gen unter­nom­men, ein paar man­gelnde oder feh­ler­hafte In­for­ma­tio­nen aus dem Weg zu räu­men. Dan­ke für die Geduld und viel­leicht zum nächs­ten Mal.

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