Ein Muggle verzaubert die Welt: J. K. Rowling-Biografie als Spielfilm

Eine Bio­gra­fie in Form eines Spiel­films nennt man auf Neu­sprech auch ein »Bio­pic«. Die ame­ri­ka­ni­sche Pro­duk­ti­on MAGIC BEYOND WORDS mit dem Unter­ti­tel DIE ZAUBERHAFTE WELT DER J. K. ROWLING erzählt die wich­tigs­ten Sta­tio­nen aus dem Leben der bri­ti­schen Autorin und Erfin­de­rin des wohl inzwi­schen berühm­tes­ten Zau­ber­lehr­lings HARRY POTTER und die Geschich­te ihres kome­ten­haf­ten Auf­stiegs.

Dar­ge­stellt wird Frau Row­ling in dem Film, der mit einer Lauf­zeit von 90 Minu­ten daher kommt, unter ande­rem von der Schau­spie­le­rin Pop­py Mont­go­me­ry, die man aus WITHOUT A TRACE kennt. Gezeigt wird der Weg von ers­ten zag­haf­ten schrift­stel­le­ri­schen Geh­ver­su­chen bis zur satt­sam bekann­ten welt­wei­ten HARRY POT­TER-Mania mit über 400 Mil­lio­nen ver­kauf­ten Büchern und acht Fil­men.

Erschei­nungs­ter­min der DVD MAGIC BEYOND WORDS ist der 27. April 2012, ab sofort kann man vor­be­stel­len, der Preis wird ca. 12,99 Euro betra­gen.

MAGIC BEYOND WORDS
Tech­ni­sche Details:
Anzahl Disk: 1
Lauf­zeit: 90 Min.
Spra­che: Deutsch (Dol­by Digi­tal 2.0 Stereo/Dolby Digi­tal 5.1), Eng­lisch (Dol­by Digi­tal 2.0 Ste­reo)
Bild­for­mat: 16:9
FSK: 6

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Cover Copy­right Edel:Motion

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GAME OF THRONES DVD und BluRay vorbestellbar

Ab sofort kann man sie offi­zi­ell bekom­men und ist nicht mehr auf­grund der Dösig­keit des Publishers auf graue Quel­len ange­wie­sen: die Kult-Fan­ta­sy­se­rie GAME OF THRONES nach den Büchern von Geor­ge R. R. Mar­tin gibt es ab Ende März pünkt­lich kurz vor dem Start der neu­en Staf­fel im April auf sil­ber­nen Schei­ben, also DVD und Blu­Ray.

Damit man den Fans ein wenig mehr Geld aus der Nase zie­hen kann, han­delt es sich in bei­den Fäl­len um eine »limi­tier­te Erst­auf­la­ge« mit zusätz­li­chen Gim­micks, bei­spiels­wei­se einem (wahr­schein­lich über­flüs­si­gen) »Foto­buch«. Die Zusatz­in­hal­te der DVD sind:

  • Gesamt­füh­rer durch Westeros
  • Making-of Game of Thro­nes
  • Die Ent­ste­hung der Eröff­nungs­se­quenz
  • Vom Buch auf den Bild­schirm
  • Cha­rak­ter­pro­fi­le
  • Die Nacht­wa­che
  • Die Ent­ste­hung der Dothra­ki-Spra­che
  • Audio­kom­men­ta­re

Auf der Blu­Ray fin­den sich zusätz­lich noch»Anatomie einer Epi­so­de«, »Füh­rer inner­halb der Epi­so­den« und »Ver­steck­te Dra­chen-Eier«.

Klap­pen­text:

Die Som­mer dau­ern meh­re­re Deka­den und die Win­ter kön­nen ein Leben lang anhal­ten in der fan­tas­ti­schen Welt der neu­en her­aus­ra­gen­den HBO®-Serie basie­rend auf der erfolg­rei­chen Fan­ta­sy-Buch­rei­he Das Lied von Eis und Feu­er von Geor­ge R.R. Mar­tin. Vom rän­ke­vol­len Süden bis hin zu den wil­den Ost­län­dern, im eisi­gen Nor­den und an der uralten Mau­er, die das Land von der Dun­kel­heit trennt, kämp­fen die macht­vol­len Fami­li­en der sie­ben König­rei­che ver­bis­sen um den Eiser­nen Thron. Es ist ein hin­ter­grün­di­ges und betrü­ge­ri­sches Spiel um Ein­fluss und Ehre, Unter­wer­fung und Tri­umph.
Im Game of Thro­nes, dem Spiel um den Thron, gibt es nur zwei Mög­lich­kei­ten: Gewinn oder stirb.

Der Preis für die DVD-Fas­sung liegt auf Amazon.de bei 33,99, der für die Blu­Ray-Ver­si­on bei 39,99. Das geht wohl trotz der angeb­li­chen »Limi­tie­rung« in Ord­nung.

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Copy­right Pres­se­fo­to War­ner Home Video

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20th Century Fox: Das Ende der Regionalcodes?

Seit der Ein­füh­rung der DVD waren sie ein stän­di­ges Ärger­nis für den Film- und Fern­seh-Fan: Regio­nal­codes. Mit die­sen Codes soll­te unter­bun­den wer­den, dass man inpor­tier­te DVDs bei­spiels­wei­se aus den USA in hie­si­gen Gerä­ten abspie­len konn­te. Es gab zwar jede Men­ge Mög­lich­kei­ten das zu umge­hen, aller­dings gab es auch Gerä­te, die sich dem hart­nä­ckig wider­setz­ten und das Abspie­len von Medi­en mit »fal­schem« Regio­nal­code ver­wei­ger­ten.

Grün­de für den Ein­satz sol­cher Regio­nal­codes gibt es vie­le, bei­spiels­wei­se möch­te man das Geld natür­lich gern im jewei­li­gen Land ver­die­nen und ver­mei­den, das der Kun­de durch inter­na­tio­na­le Bestel­lun­gen an güns­ti­ge­re Medi­en kommt – ins­be­ons­de­re wenn man die pure Kun­den­ver­ar­sche hier­zu­lan­de betrach­tet, Seri­en in Halb­staf­feln auf­zu­tei­len und die­se zum sel­ben Preis anzu­bie­ten wie anders­wo die kom­plet­ten Sea­sons…  Es wur­den aber auch immer wie­der angeb­li­che Lizenz- und Urhe­ber­rechts­pro­ble­me vor­ge­scho­ben.

Laut den Aus­sa­gen von Vin­cent Mar­cais, »Seni­or Vice Pre­si­dent für Mar­ke­ting« bei 20th Cen­tu­ry Fox Home Enter­tain­ment, denkt man nun aller­dings ernst­haft dar­über nach, bei der Blu­Ray dar­auf in  Zukunft mög­li­cher­wei­se ver­zich­ten zu wol­len.

Das wäre end­lich ein­mal ein ange­sichts des Inter­net längst über­fäl­li­ger Schritt in eine ver­dammt rich­ti­ge Rich­tung! Die hie­si­ge Bran­che wird natür­lich in heu­len und Zäh­ne­klap­pern aus­bre­chen, wenn ich mir Block­bus­ter gleich im Aus­lang kau­fen kann, statt Mona­te dar­auf zu war­ten, dass sie auch hier ver­öf­fent­licht wer­den…

Der Arti­kel mit Mar­cais´ Aus­sa­gen hier­zu fin­det sich bei Golem.

Creative Commons License

Bild: Blu­Ray-Regio­nen, aus der Wiki­pe­dia, gemein­frei

Nintendos Wii U ohne DVD und BlueRay

Es wur­de lan­ge über die neue Spiel­kon­so­le von Nin­ten­do gemun­kelt, die unter dem Arbeits­ti­tel »Pro­ject Café« bekannt war und nun auf der E3 end­lich vor­ge­stellt wur­de. Kau­fen kann man sie aller­dings noch nicht. Nin­ten­do möch­te mit die­ser Kon­so­le mit deut­lich bes­se­ren Leis­tungs­da­ten als bei der Wii end­lich bei den gro­ßen Jungs mit­schwim­men.

Details zu den vor­geb­li­chen Fähig­kei­ten der Kon­so­le spa­re ich mir, die sind auf jeder Men­ge Sei­ten bis auf Mono­fi­la­ment-Dün­ne durch­ge­kaut wor­den. Inter­es­sant aber die Ankün­di­gung von Big-N-Chef Satoru Iwa­ta, dass die Wii U kei­ne DVDs und Blu­eR­ay-Disks wird abspie­len kön­nen. Gegen­über Kot­a­ku sag­te er:

Der Grund hier­für ist, das wir glau­ben, dass hin­rei­chend Per­so­nen bereits über Gerä­te ver­fü­gen, die in der Lage sind, DVDs und Blu­eR­ays abspie­len zu kön­nen, so dass die durch das Ein­bau­en die­ser Funk­tio­na­li­tät in die Wii U ent­ste­hen­den Kos­ten auf­grund der auf den Tech­no­lo­gi­en lie­gen­den Paten­te nicht zu recht­fer­ti­gen wären.

Bit­te? Mei­ner Ansicht nach ist das ein K.O.-Kriterium. Es wird ein opti­sches 25GB-Spei­cher­me­di­um Ver­wen­dung fin­den, das mit Sicher­heit auf Blu­eR­ay basiert und den­noch will man ent­ge­gen der ande­ren Anbie­ter die Kun­den zwin­gen, noch einen wei­te­ren Play­er besit­zen zu müs­sen, statt dar­auf zu set­zen, dass die BR-Fähig­keit als coo­les Fea­ture ein zusätz­li­ches Kauf­kri­te­ri­um ist? Ich wür­de es mir stark über­le­gen, ob ich noch­mal eine Kon­so­le anschaf­fe, die die Fähig­keit im Prin­zip besitzt, bei der die­se aber kas­triert wur­de, um kei­ne Lizenz­ge­büh­ren ent­rich­ten zu müs­sen, wie bereits bei der Wii gesche­hen. Dass die­se Kon­so­le die Fähig­keit tat­säch­lich hat­te, bewies die Home­brew-Com­mu­ni­ty recht zügig.

Ins­in­der ver­mu­ten, dass der sehr auf­wen­di­ge Con­trol­ler mit Dis­play in der Her­stel­lung der­art teu­er ist, dass Nin­ten­do an ande­ren Stel­len stark spa­ren muss…

Das mag zwar sein Iwa­ta San, trotz­dem erneut ein sehr schlech­ter Plan. Ein eben­so schlech­ter Plan, wie den Brow­ser der ers­ten Wii nie mit Updates zu ver­sor­gen

Creative Commons License

via Kot­a­ku, Pro­mo-Fotos Copy­right Nin­ten­do

CAPRICA: SyFy möchte noch schnell die Fans abseihen

CAPRICA ist ein­ge­stellt, das habe ich bereits berich­tet. Abge­se­hen davon, dass die Serie einen völ­lig ande­ren Stil und Inhalt hat­te als NEW BSG, war sie offen­bar auch zu anspruchs­voll für die Ziel­grup­pe. Wei­te­re Pro­ble­me dürf­te aber die eigen­ar­ti­ge Aus­strah­lungs­po­li­tik von SyFy mit sich gebracht haben, die die Hand­lung ohne nach­voll­zieh­ba­ren Grund an einer dafür schlecht geeig­ne­ten Stel­le für meh­re­re Mona­te unter­brach.

Über­ra­schend kam dann, dass es bereits im Okto­ber wei­ter­ging, statt – wie ursprüng­lich geplant – erst im Früh­jahr 2011. Dann – erneut über­ra­schend – wur­de die Serie doch wie­der abge­setzt und nun sol­len die letz­ten fünf Fol­gen um den eigent­lich vor­ge­se­he­nen Ter­min gesen­det wer­den.

Der Pilot wur­de vor der Aus­strah­lung auf DVD her­aus gebracht – in einer här­te­ren Fas­sung als im TV zu sehen war. Alles in allem ein völ­lig unver­ständ­li­ches Hick­hack.

Jetzt soll vor Weih­nach­ten das soge­nann­te CAPRICA 1.5 Set auf DVD erschei­nen, wel­ches auch die bis­her nicht gezeig­ten Epi­so­den ent­hält. Man kann sie also auf die­se Wei­se vor dem TV-Ter­min zu sehen bekom­men. Der hier­für ange­sag­te Preis sind stol­ze $ 49,95.

Net­ter Ver­such, SyFy… Man spe­ku­liert offen­bar dar­auf, dass die treu­en Fans (und von denen gibt es offen­sicht­lich eini­ge, sonst wür­de man den Stunt so nicht durch­zie­hen), ohne Zögern zugrei­fen. Könn­te ins Auge gehen, denn in den USA ist HD-Fern­se­hen deut­lich wei­ter ver­brei­tet als bei uns und war­um soll­te man für etwas zah­len, das man wenig spä­ter in deut­li­che bes­se­rer Qua­li­tät frei Haus erhält?

Alles in allem hat der Sen­der die Show sehr stief­müt­ter­lich behan­delt, mit Sicher­heit auch ein Grund für das ver­gleichs­wei­se gerin­ge Zuschau­er­inter­es­se. Blöd.

Creative Commons License

Bild: Pro­mo-Pos­ter CAPRICA, Copy­right 2010 SyFy

Hau drauf, Holmes! – Guy Ritchies SHERLOCK HOLMES

Als erst­mals ruch­bar wur­de, dass gera­de Guy Rit­chie sich des von man­chen als sakro­sankt ange­se­he­nen The­mas Sher­lock Hol­mes anneh­men wür­de, waren die Zweif­ler nicht weit. Immer­hin zeich­nen sich die Fil­me des Regis­seurs durch einen gewis­sen Stil aus, der so gar nicht zur Figur  von Arthur Con­an Doyles stil­vol­lem genia­len Gen­tle­man pas­sen woll­te und man frag­te sich, wie der klas­si­sche Stoff wohl umge­setzt wer­den wür­de.

Nach­dem ich ihn im Kino lei­der ver­passt habe, bin ich nun end­lich dazu gekom­men, mir den Film mal anzu­se­hen und muss zuge­ben: ja, Rit­chie hat sich defi­ni­tiv nicht an den vor­han­de­nen fil­mi­schen Vor­la­gen ori­en­tiert, son­dern zeigt einen ganz ande­ren Hol­mes, einen Hol­mes, der nicht nur auf Bru­yé­re-Pfei­fe und Deerstal­ker-Hut ver­zich­tet, son­dern auch in sei­nem Geha­be deut­lich … for­scher ist, als die bis­her gese­he­nen Vor­bil­der.

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…und mal wieder ein Rekord für AVATAR

Poster AvatarIch weiß, die Berich­te über Rekor­de im Zusam­men­hang mit Came­rons Block­bus­ter nut­zen sich lang­sam ein wenig ab und ich gelo­be Bes­se­rung. Den­noch woll­te ich es mir nicht meh­men las­sen, dar­auf hin­zu­wei­sen, dass in den USA seit dem Erst­ver­kaufs­tag von AVATAR auf Sil­ber­schei­be am letz­ten Don­ners­tag mehr als 6,7 Mil­lio­nen Exem­pla­re abge­setzt wur­den; 2,7 Mil­lio­nen davon waren Blu-Rays – damit ist das die best­ver­kauf­te Blu-Ray aller Zei­ten (was noch nicht viel bedeu­tet, denn so lan­ge gibt es das Medi­um noch nicht).

Der bis­lang best­ver­kauf­te Film auf Sil­ber­schei­be war DARK KNIGHT, der brach­te es am Erst­ver­kaufs­tag auf 2.7 Mil­lio­nen Ein­hei­ten, AVATAR schaff­te in die­sem Zeit­raum 3.2 Mil­lio­nen.

Der bis­he­ri­ger Ver­kaufs­er­lös der AVA­TAR-Sil­ber­lin­ge beläuft sich auf 130 Mil­lio­nen Dol­lar.

Das zeigt zwei­er­lei: zum einen wer­den erfolg­rei­che und gut gemach­te Fil­me offen­bar auch gekauft. Zum ande­ren fragt man sich, ob noch nicht durch­ge­si­ckert ist, dass der Film in einer erwei­ter­ten Fas­sung im August noch­mals in die Kinos kommt, oder ob das den Kun­den egal ist? Aber ich hab gut reden, ich habe ihn mir ja auch sofort bestellt, denn das Ama­zon-Ange­bot war mit EUR 7,89 für die DVD her­aus­for­dernd gut…

Kino­pla­kat AVATAR Copy­right 2009 20th Cen­tu­ry Fox

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Gabentisch: FIREFLY

FireflyJa, ich weiß, Weih­nach­ten ist vor­bei. Ich hal­te das aber nicht für einen Grund, mit dem Gaben­tisch auf­zu­hö­ren, immer­hin könn­te es zum Fest auch Geld oder Gut­schei­ne gege­ben haben, die jetzt auf­ge­braucht wer­den müs­sen. :o)

BUFFY-Erfin­der Joss Whe­don hat immer wie­der mal Pech mit sei­nen Seri­en, nicht zuletzt FOX geschul­det, die gern vor­schnell abset­zen, soeben gesche­hen bei DOLLHOUSE. Das mag dar­an lie­gen, dass Whe­dons Seri­en oft nicht so tri­vi­al sind, wie sie schei­nen und damit mög­li­cher­wei­se den durch­schnitt­li­chen US-ame­ri­ka­ni­schen Couch Pota­to über­for­dern.

So auch in FIREFLY, das nur vor­der­grün­dig Wes­tern im Welt­all zu sein scheint, tat­säch­lich aber weit­aus kom­ple­xer daher kommt und eine unter­halt­sa­me Space Ope­ra vor dem Betrach­ter aus­brei­tet, die 500 Jah­re in der Zukunft spielt und von einer Grup­pe Under­dog-Söld­ner und ihrem Schiff berich­tet. Das ist bril­li­ant und als SF-Fan muss man FIREFLY unbe­dingt gese­hen haben. Die kom­plet­te Serie (14 Fol­gen, von denen nur 11 aus­ge­strahlt wur­den) ist für 29,95 EUR auf DVD erhält­lich. Im Jahr 2005 wur­de FIREFLY nicht zuletzt auf­grund mas­si­ver Fan­un­ter­stüt­zung doch noch durch den Kino­film SERENITY abge­schlos­sen.

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Gabentisch: NAUSICAÄ AUS DEM TAL DER WINDE

NausicaäManch einer mag sich viel­leicht dar­an erin­nern, die­ser Ani­mé von Hayao Miya­za­ki (PRINZESSIN MONONOKE, CHIHIROS REISE INS WUNDERLAND) ent­stand bereits in den Acht­zi­gern und war damals unter dem Titel WARRIORS OF THE WIND auch schon bei uns zu sehen, aller­dings in einer ziem­lich ver­stüm­mel­ten Fas­sung, die um 20 Minu­ten (!) gekürzt wur­de, um sie kind­ge­recht zu gestal­ten. An Erwach­se­ne als Ziel­grup­pe für Zei­chen­trick hat­te man sich trotz Bak­shi und Co. noch nicht so recht gewöhnt. Glück­li­cher­wei­se erschien dann 2007 die unge­kürz­te Urfas­sung auch bei uns auf DVD. Nicht kor­rekt ist die Nen­nung von Stu­dio Ghi­b­li auf dem Cover, denn das konn­te Hayao Miya­za­ki erst auf­grund des wirt­schaft­li­chen Erfolgs die­ses Films in Japan grün­den.

NAUSICAÄ zeigt in ein­drucks­vol­len Bil­dern den Kampf gegen die Natur aber ins­be­son­de­re gegen ande­re Men­schen in einer post­apo­ka­lyp­ti­schen Welt mit mons­trö­sen Muta­tio­nen.

Durch den Krieg, den die Mythen als die »Sie­ben Tage des Feu­ers« bezeich­nen, wur­de die Erde in ein wüs­tes Ödland ver­wan­delt, auf dem nur noch weni­ge Zivi­li­sa­tio­nen exis­tie­ren. Statt­des­sen herrscht nun ein rie­si­ger Pilz­wald ber die Erde, des­sen Spo­ren für den Men­schen hoch­gif­tig sind. Eine der letz­ten frucht­ba­ren Oasen ist das soge­nann­te »Tal der Win­de«. Die natür­li­chen Auf­win­de, die das Tal umströ­men, ver­hin­dern, dass Spo­ren des Pilz­wal­des hin­ein­ge­lan­gen kön­nen. Nau­si­caä ist die jun­ge Prin­zes­sin des Vol­kes vom Tal der Win­de. Sie besitzt die sel­te­ne Gabe, die Gefüh­le und Gedan­ken der Tie­re zu ver­ste­hen. Whrend der Rest der Mensch­heit in Angst vor dem Pilz­wald und sei­nen abstru­sen Bewoh­nern, den Rie­sen­in­sek­ten lebt, sucht Nau­si­caä den Kon­takt mit der fremd­ar­ti­gen Flo­ra und Fau­na. Als das Tal der Win­de von einer ande­ren Groß­macht ange­grif­fen wird, um das frucht­ba­re Land abseits des Pilz­wal­des zu unter­wer­fen, ist Nau­si­caä die letz­te Hoff­nung ihres Vol­kes…

Ein wirk­lich beein­dru­cken­der Ani­mé abseits des Main­stream.

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Nau­si­caa Trai­ler (Hayao Miya­za­ki)
von Shinobi93

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BluRay und DVD als Doppeldecker

DVD to BluRayFür das Jahr 2010 wer­den die ers­ten Spiel­fil­me auf Hybrid-Medi­en ange­kün­digt. Es han­delt sich hier­bei um zwei­sei­ti­ge Sil­ber­schei­ben, auf der einen Sei­te befin­den sich die Daten im Blu­Ray-For­mat, auf der ande­ren lie­gen sie als DVD vor. Grund­sätz­lich hal­te ich das für eine gute Idee in Sachen Auf­wärts­kom­pa­ti­bi­li­tät bei­spiels­wei­se für die­je­ni­gen, die sich bei­spiels­wei­se auf­grund des Gerä­te­prei­ses noch nicht mit dem Kauf eines Blu­Ray-Play­ers anfreun­den kön­nen, oder denen die Dar­stel­lungs­qua­li­tät einer DVD in Erman­ge­lung eines hoch­auf­lö­sen­den Dis­plays noch aus­reicht. Inter­es­sant wird aller­dings sein, zu wel­chen Prei­sen die hybri­den Schei­ben ange­bo­ten wer­den sol­len.

Ers­tes Stu­dio mit kon­kre­tem Ange­bot ist Uni­ver­sal Stu­di­os Home Enter­tain­ment, die wer­den drei Action­fil­me – näm­lich THE BOURNE IDENTITY, THE BOURNE SUPREMACY und THE BOURNE ULTIMATUM – auf soge­nann­ten »Flip­per-Disks«. her­aus­brin­gen. Man fragt sich aller­dings, wer für den däm­li­chen Namen ver­ant­wort­lich ist…