[GamesCom] Manchmal gehen Entdeckungen an einem vorbei. Offensichtlich wurde bereits Ende letzten Jahres an versteckten Stellen des Webs darüber berichtet, dass es ein MMO zu Sonys Neuauflage von TOTAL RECALL geben soll. Auf der GamesCom schlurfte ich im Business-Bereich eher zufällig an einem Stand vorbei, an dem großformatige Poster auf ein MMORPG zum Spiel hinwiesen. Mein Interesse war sofort geweckt, denn es war klar, dass nicht jeder kleine Krauter eine solche IP lizensieren kann.
ZQGame ist ein chinesischer Entwickler aus Shenzhen mit einer Dependance im Silicon Valley und auch bereits ein paar Spielen im virtuellen Portfolio. Und die haben offenbar sofort nachdem die Pläne für ein Filmremake von TOTAL RECALL bekannt wurden, bei Sony wegen einer Lizensierung angeklopft.
Realisiert werden soll das Ganze als Browsergame, allerdings nicht mit einer der bekannten Engine, wie beispielsweise Unity, sondern mit einer Eigenentwicklung. Infomaterial oder Bilder gibt es leider noch nicht, mir wurde aber am Stand ein Trailer mit ingame-Grafik gezeigt, die für ein Browsergame grandios aussah.
Im Spiel wird es sowohl PvP wie PvE geben, die Charaktere sind auf der Suche nach der Wahrheit über sich selbst … also ob sie real sind oder nur eine von Rekall erfundene Figur. Dieses »dream within a dream«-Konzept finde ich überaus attraktiv. An Fraktionen gibt es die Rebellen und die totalitäre Regierung.
Mehr Informationen werde ich von meiner Gesprächspartnerin auf der Messe – Shannon Chen, Marketing Managerin von ZQGames – einholen, wenn die GamesCom vorbei ist. Dann gibt es hoffentlich auch Bilder oder Videos.
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Logo ZQGame Copyright ZQGame, Poster TOTAL RECALL ONLINE Copyright ZQGame, Foto von mir
[GamesCom] Eines der für mich derzeit spannendsten multi- oder besser crossmedialen Experimente ist die Zusammenarbeit zwischen dem Fernsehsender SyFy (früher SciFi-Channel) und dem Spieleentwickler und ‑Publisher Trion Worlds. Ich habe bereits darüber berichtet, dass unter dem Namen DEFIANCE nicht nur eine von Rockne S. O´Bannon geleitete Fernsehserie realisiert werden soll, sondern auch ein MMO-Shooter. Der Clou dabei: Geschehnisse aus der Serie sollen das Spiel beeinflussen – und umgekehrt!
Wie wir wissen, kann es in den meisten Fällen dauern, bis TV-Serien ihren Weg aus den USA zu ins finden. Da das Konzept nur dann Sinn macht, wenn die Serie (und natürlich auch das Spiel) weltweit gleichzeitig starten, trieb mich bereits seit Längerem die Frage um, ob das klappen wird. Am Stand von Trion wurde mir die Antwort gegeben.
Ja, man sei ist sich der Probleme bewusst und man ist sich auch über den Nachteil im Klaren, dass SyFy bei uns ein Pay-TV-Sender ist, also nicht von allen potentiellen Spielern gesehen werden kann. Derzeit steht man in Verhandlungen mit mehreren frei empfangbaren Sendern in Deutschland, von denen einer DEFIANCE dann möglicherweise ausstrahlen wird. Sollte das nicht funktionieren, wird man andere Wege wählen, den Spielern die Serie zugänglich zu machen, beispielsweise als Stream übers Web. Definitiv möchte man aber allen Interessierten weltweit die Möglichkeit geben, zu partizipieren.
Das sind doch mal hervorragende Nachrichten!
Am DEFIANCE-Stand hatte ich die Möglichkeit, einen kurzen Blick auf das Spiel zu werfen, es handelt sich um einen in Sachen Bedienung höchst zugänglichen 3rd-Person-Shooter (allerdings nur den PvP-Aspekt des Spiels), der sowohl mit der Maus als auch mit dem Gamepad gespielt werden kann. Das Gameplay kann man »klassisch« nennen, andere würden sagen, es hat wenig Neues, allerdings konnte ich nur eine einzelne Mehrspielermap testen – und aus der kann man definitiv keine Rückschlüsse auf das gesamte Spiel ziehen. Da die Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist, werden wir auf weitere Details noch warten müssen, was in Köln zu sehen war, wirkte sehr ansprechend, war grafisch hübsch und vermochte es sogar, mich als nicht-PvP-ler in seinen Bann zu ziehen.
Es dürfte äußerst interessant werden zu beobachten, was aus diesem ambitionierten Projekt wird. Starten sollen Serie und Spiel im April 2013. Mehr dazu auch auf der offiziellen Webseite.
Harrison wurde im März 1925 als Henry Maxwell Dempsey in Stamford, Connecticut geboren. Sein irischstämmiger Vater änderte den Familiennamen kurz nach Harrys Geburt auf Harrison. Dies erfuhr dieser allerdings erst im Alter von 30 Jahren und änderte daraufhin seinen Namen zu Harry Max Harrison. Seine Mutter Ria war eine in Riga geborene russische Jüdin, die in St. Petersburg aufwuchs. Harry lebte im Laufe seines Lebens in vielen Länder der Erde, unter anderem in Mexico, England, Irland, Dänemark and Italien.
Sein Werk ist derart umfangreich, dass man es nur in Schlaglichtern beleuchten kann. Bereits in den 1950ern war er der Autor der FLASH GORDON Comicstrips. Dabei skizzierte er sogar Technik, um den Zeichnern dabei behilflich zu sein, akkuratere Bilder abzuliefern – was von diesen leider regelmäßig ignoriert wurde.
Nach dem Verfassen diverser Kurzgeschichten erschien im Jahr 1960 sein erster Roman DEATHWORLD, das war der Auftakt für zahllose weitere Bücher. Prominent zu nennen sicherlich MAKE ROOM! MAKE ROOM!, der als Basis für den klassischen SF-Film SOYLENT GREEN diente, der allerdings einige Inhalte abwandelte. Ebenfalls bekannt die humoristischen Abenteuer von Jim DiGriz, der STAHLRATTE (STAINLESS STEEL RAT), eines sympathischen High-Tech-Verbrechers, der zum Polizisten wird. Mir besonders im Gedächtnis geblieben ist die Trilogie HEIMWELT, RADWELT und STERNWELT, die war zusammen mit den Abenteuern der Stahlratte auch der Grund, dass Harrison in den 1970ern zu einem meiner Lieblingsautoren wurde.
Diese beiden Extreme zeigen im Besonderen seine Fähigkeit, sowohl ernsthafte, sozialkritische SF verfassen zu können, wie auch höchst unterhaltsamen Klamauk – aber auch einfach unterhaltsame Science Fiction irgendwo dazwischen.
Neben seinen eigenen Romanen und Geschichten fungierte er allein oder zusammen mit anderen Autoren als Herausgeber von fast 40 Kurzgeschichtensammlungen, verfasste zudem Sachbücher und schrieb den Text zum Bildband MECHANISMO (der mich in meiner Jugend ebenfalls tief beeindruckte).
Der noch junge Verlag Art Skript Phantastik schreibt für sein Programm 2013 zwei Kurzgeschichtensammlungen aus. Die eine davon hat erfreulicherweise das Thema »Steampunk«.
STEAMPUNK 1851
1851, ein Jahr voller Veränderungen. In London findet die erste Weltausstellung statt und in Australien bricht der Goldrausch aus. Dazwischen werden Firmen gegründet, Kriege bestritten, Politik gemacht, Bücher herausgegeben, Opern uraufgeführt … kurz: Geschichte geschrieben. Doch welchen Einfluss haben die dunklen Wesen auf die Zahnräder, die das Uhrwerk der Geschichte antreiben?
Für die Anthologie STEAMPUNK 1851 sucht der Art Skript Phantastik Verlag Steampunk-Geschichten, die im Jahr 1851 angesiedelt sind und die Genres Science Fantasy (Steampunk), Historical Fantasy und Dark Fantasy mit Horror und Mystery vereinen.
Die Angaben in Kürze
Thema: Eine Steampunk-Geschichte im Jahr 1851 mit dunklen Wesen
Genre: Science Fantasy (Steampunk und dessen Varianten Teslapunk, Dieselpunk, Atompunk, Clockpunk, Gaslicht-Romantik und Steamfantasy), Historical Fantasy, Dark Fantasy, Horror
Titel des Beitrags: Wird vom Autor selbst bestimmt
Was muss in dem Beitrag vorkommen: Typische Steampunk Elemente, muss im Jahr 1851 spielen, mindestens ein (gerne auch mehr) dunkles Wesen sollte vorkommen (Dämonen, Vampire, Werwölfe, …).
Zeit & Ort: Das Jahr 1851, den Ort wählt der Autor selber
MASKEN
Sie verhüllen alles und öffnen die Tore zu einer fremden Welt. Sie sind farbenreich oder einfach, verziert mit Perlen, Goldstaub und Spitze, überzogen mit Seide und Brokat oder aus schlichtem Holz. Doch in den Wirren der Farben und im Rascheln der Kleider tummeln sich die maskierten Wesen der Unterwelt, die ihre Opfer suchen, locken und in die Nacht entführen. Ob während des farbenfrohen Maskenballs in Venedig, beim Maskenfest eines alten Stammes in Afrika oder einer traditionellen Veranstaltung in Asien, verhüllt von den Masken wandeln die Wesen der Nacht unter den Menschen und warten auf ihren Moment.
Für die Anthologie MASKEN sucht der Art Skript Phantastik Verlag Geschichten aus der dunklen Phantastik. Von Contemporary/Urban und Dark Fantasy über Historical Fantasy, und Social Fantasy bis hin zum Horror kann alles kombiniert werden. Wichtig ist, dass ein oder mehrere dunkle Wesen (Vampir, Dämon, …) vorkommen.
Die Angaben in Kürze
Thema: Masken
Genre: Contemporary/Urban Fantasy, Dark Fantasy, Historical Fantasy, Social Fantasy, Horror
Titel des Beitrags: Wird vom Autor selbst bestimmt
Was muss in dem Beitrag vorkommen: Ein Veranstaltung auf der Masken getragen werden, ein oder mehrere dunkle Wesen (Vampir, Dämon, …)
Zeit & Ort: Werden vom Autor selbst gewählt
Die Maximallänge für die Geschichten beträgt 5000 Wörter, Einsendeschluss ist der 28. Februar 2013. Alle Informationen finden sich auf der Webseite des Verlags.
Endlich ist sie da, die lange erwartete Fortsetzung von Sean O´ConnellsTÍR NA NÓG: kürzlich ist im Acabus-Verlag die Weiterführung der genreübergreifenden Phantastik-Abenteuer um Cornelis und Meister Aki erschienen. Der Titel des ersten von insgesamt zwei Teilen lautet TÚATHA DÉ DANNAN – STERNENHEIM, Band zwei erscheint im Herbst.
Cornelis von der Bruderschaft der Archivare sinnt auf Rache. Er folgt Nyail, dem Gesandten des Abgründigen Gottes, der seine Mutter Bernadette getötet hat. Dabei verschlägt es ihn und seine Begleiter in die riesige Metropole Sternenheim, wo er die Bestie Ereschkigal besiegen muss, um den Gral zu erringen. Der magische Kelch ist nicht nur eine von drei verbliebenen Waffen der Túatha Dé Danann, sondern auch das Instrument, mit dem Cornelis die Welt retten muss. Doch er hat nicht die geringste Ahnung, wie diese Aufgabe zu bewältigen ist. Während die Entropie Nord- und Südland nach und nach zerstört und sich gewaltige Karawanen mit Flüchtlingen am Ende der Welt in der Nekropolis zusammenrotten, muss sich Cornelis seinem größten Gegner stellen: dem neu erstandenen, furchteinflössenden Gott Cú Chulainn und seinen in den Schatten verborgenen Horden der Túatha Dé Danann.
Um das Erscheinen zünftig zu begehen, haben mir Sean und der Acabus-Verlag freundlicherweise zwei Exemplare des Buches zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Um einen der beiden gewinnen zu können muss man nur eine Email an die Adresse gewinnen[at]phantanews[dot]de senden ([at] und [dot] natürlich durch die korrekten Zeichen ersetzen).
Die Email muss allerspätestens bis zum 19.08.2012 um 23:59:59 Uhr bei mir eingehen, es zählt das Eingangsdatum des Mailservers.
Teilnahmebedingungen
Jeder kann nur einmal teilnehmen. Wenn jemand über mehrere Emailadressen verfügt, mit ihnen teilnimmt und ich nix merke: Glück gehabt. :) Andernfalls werden erkannte überzählige Mails nicht teilnehmen.
Nachdem ich zwei Gewinner ermittelt habe (es wird via Zufallsgenerator gezogen), werde ich diesen das per Email mitteilen und sie auf PhantaNews namentlich nennen, deswegen kann dieser Name auf Wunsch (bitte in der Teilnahme-Email angeben!) auch ein Pseudonym oder Alias sein. Für die Zusendung des Gewinns benötige ich allerdings eine gültige Postadresse, die ich per Email erfragen werde; auch die für die Teilnahme verwendete Email-Adresse muss also unbedingt gültig sein und die Gewinner sollten bisweilen gegebenenfalls einen Blick in den Spam-Ordner werfen. Meldet ein Gewinner sich nich innerhalb einer Woche (sieben Tage) nach Absenden meiner Mail, werde ich erneut »würfeln« und es gibt einen neuen Glücklichen.
Ich wünsche viel Glück! Und weise an dieser Stelle darauf hin, dass es sich um eine Fortsetzung von TÍR NA NÓG handelt, das muss man gelesen haben, bevor man mit TÚATHA DÉ DANNAN startet, sonst versteht man dessen Inhalt nicht.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!
Zum Datenschutz:
Selbstverständlich werden Email– und Postadressen nicht an Dritte weitergegeben, sie werden ausschließlich beim Betreiber von PhantaNews (sowie aus technischen Gründen bei dessen eMail-Provider) gespeichert, um Gewinner zu benachrichtigen und die Gewinne zu versenden, die entsprechenden Mails werden nach dem Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.
Soeben ist in Uschi ZietschsFabylon-Verlag eine neue Reihe gestartet. Das Thema: Steampunk – sehr erfreulich. Herausgegeben werden die Kurzgeschichtensammlungen von Alisha Bionda, die ersten beiden Bücher sind ab sofort beziehungsweise in Kürze (Amazon listet sie als noch nicht lieferbar) erhältlich:
ERINNERUNGEN AN MORGEN
Eine Erbschaft wird für einen mittellosen Erfinder zur letzten Rettung und bietet mehr als technische Raffinessen, nämlich ein »Dienstmädchen« der besonderen Art. Ein Zirkusdirektor hütet ein Geheimnis, das der Welt den Atem rauben wird. Ein Junge, mit dem es eine besondere Bewandtnis hat. Ein Psychologe, der Grenzen überschreitet, die kein Mensch überschreiten darf. Und ein Seeheld, der zur Kopfjagd in den Orient geschickt wird – mit einem außergewöhnlichen Schiff.
STEAM IS BEAUTIFUL – Guido Krain
DER AUTOMAT – Bernd Perplies
ERINNERUNGEN AN MORGEN – Sören Prescher
BRINGEN SIE UNS DEN KOPF VON ABU AL-YASED! – K. Peter Walter
VARIETÉ D’IMMORTAL – Tanya Carpenter
DER MAYA-TRANSMITTER – Andreas Gruber
Band zwei dreht sich um das Thema »Erotik im Steampunk«:
DER RITT AUF DER MASCHINE
Die Steampunk-Erotics frönen der Ästhetik harter Schwengel, dampfender Kessel und leben den Beat pumpender Kolben in gut geschmierten Buchsen.
Tanya Carpenter, Kerstin Dirks, Erik Hauser, Antje Ippensen, Aimee Laurent und Thomas Neumeier entführen Sie in die Welt der speziellen Feuer, zu einem Ritt auf der Maschine und zu ausschweifenden Exzessen an Bord des Luftschiffs Prominence I.
EIN SPEZIELLES FEUER – Tanya Carpenter
DIE FRAU DES UHRMACHERS – Aimee Laurent
DIE SECRET INTELLIGENCE IHRER MAJESTÄT – Thomas Neumeier
DÉJÀ-VU – Kerstin Dirks
DER RITT AUF DER MASCHINE – Erik Hauser
DIE PERLE DER UNSCHULD – Antje Ippensen
Mir sei allerdings die Anmerkung erlaubt, dass ich den ersten Satz des »Anreißer«-Texts leider ziemlich peinlich finde – aber wahrscheinlich ist er zielgruppengerecht … ;o)
Direkt von der BBC kommt ein neuer Trailer zur siebten Staffel um den zeitreisenden Doktor, der aktuell von Matt Smith dargestellt wird. Aliens, Daleks und Dinosaurier …
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Es ist vollbracht. Die Legende des Batman wurde zu einer Legende des Mainstream-Kinos. Christopher Nolan hat sich mit der tatkräftigen Unterstützung seines Bruders, des Drehbuchautoren Jonathan, einen unbestreitbaren Platz in den Annalen gesichert. Dieser Platz findet sich zwischen Francis Ford Coppolas GODFATHER-Trilogie und der ersten STAR WARS-Reihe. Die Zeit wird zeigen, ob Nolan mit BATMAN nicht sogar einen Rang höher einzustufen ist. Denn bei den beiden genannten Trilogien ist ein künstlerischer Abfall im jeweils letzten Teil zu bemängeln. Bei dem 2005 gestarteten Reboot des DC-Comic-Helden hingegen haben die kreativen Köpfe alles richtig gemacht. Wirklich alles, bis zum konsequenten Ende. Dass der übermächtige Schatten von Heath Ledger das Potential von Tom Hardys Bane verdunkeln würde, war ein zu erwartender, aber nicht enttäuschender Einbruch. THE DARK KNIGHT RISES ist aber in Form und Konsequenz viel zu sehr seiner unbeirrten Dramaturgie unterworfen, als dass er sich nicht leicht darüber hinwegsetzen könnte. Nolan hat seine Reise beendet, und das begleitende Publikum könnte an keinem phantastischeren Ziel angekommen sein. Wer BATMAN BEGINS dankend angenommen hat, wird den Aufstieg des dunklen Ritters bejubeln.
Nachdem wir Bond, James Bond alias Daniel Craig bereits mit seinem neuen Bondgirl zur Olympiade bewundern konnten (großartige Idee), gibt es nun einen internationalen Trailer zu SKYFALL. Und zum ersten Mal sieht man Javier Bardem als Bösewicht Silva in Aktion.
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Ich hatte es bereits des Öfteren geweissagt, aber man musste wirklich nicht machtsensitiv sein, um das voraussehen zu können: BioWare, LucasArts und Electronic Arts stellen das STAR WARS-MMO THE OLD REPUBLIC auf ein free-2-play- oder vielleicht besser ein Freemium-Modell um (Freemium = freie Inhalte und zusätzlicher Premium-Content gegen Bezahlung). Das wurde gestern durch eine EA-Pressemeldung bekannt. Beim Publisher ist man übrigens von den Abonnentenzahlen »enttäuscht«, zumindest äußerte das »Markenchef« Frank Gibeau; die Zahl der aktiven Spieler ist unter eine Million gesunken, laut früheren Angaben ist SWTOR ab 500000 Spielern rentabel. EA möchte allerdings natürlich kein »rentables« Spiel, sondern eins das richtig Kohle abwirft. Details zur Umstellung findet man auf swtor.com.
Ab November wird man ohne Abogebühren bis Level 50 spielen können. Will man mehr oder neue Spielinhalte, dann muss man diese über »Cartel Coins« erst erwerben, diese Münzen bekommt man ntürlich nur gegen echtes Geld. Alternativ kann man aber auch nach wie vor abonnieren und erhält dadurch gewisse Vorteile gegenüber den Free-Spielern, beispielsweise monatliche Zuwendungen an Cartel Coins oder mehr Optionen bei der Charaktererschaffung. Wer das Spiel gekauft hatte und eine zeitlang Abonnent war, erhält für jeden bezahlten Monat 150 der Münzen. Wieviel das tatsächlich in Gegenwert ist, bleibt abzuwarten. Gleichzeitig zur Umstellung wird der Preis des Spiels auf 15 Dollar gesenkt, darin ist ein Monat Premium enthalten. Mehr zu den Gimmicks für ehemalige Abonnenten findet man ebefalls auf swtor.com.
Gleichzeitig zur Ankündigung des Geschäftsmodell-Wechsels hat BioWare angekündigt, in Zukunft häufiger Contentupdates zur Verfügung zu stellen. Das ist auch bitter nötig, denn auch bei einem free-2-play-Spiel bleibt man nicht, wenn es nichts mehr zu tun gibt.
Damit muss erneut ein Premium-Spiel innerhalb des ersten Jahres nach seinem Start das Geschäftsmodell wechseln. Viele Anbieter übersehen einfach, dass eine Lizenz oder ein cooles Setting einfach nicht reichen, um dauerhaft Kunden zu binden, es muss auch genug zu tun sein, sonst wandern die Spieler schnell wieder ab. Im Falle von SWTOR ist der Umstieg meiner Ansicht nach ein schlauer Plan, der das Bestehen des Spiels sichern könnte, hat bei anderen ja auch funktioniert, bei LOTRO und D&D ONLINE sogar großartig. Dennoch bleibt in Sachen STAR WARS das Problem mangelnder Inhalte, hier müssen BioWare und LucasArts schnell nachbessern, sonst wird auch die Umstellung nur ein Strohfeuer.
Ich werde auf jeden fall spätestens im November nochmal nachsehen, was sich bei diesem MMO getan hat – wenn ich dann nicht noch tief in GUILD WARS 2 stecke oder gerade Pandaria mit einem adipösen Schwarzweißbären erkunde …
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Screenshot von mir, Inhalte Copyright BioWare, LucasArts und EA
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