Was EXORZIST: BEKENNTNIS deutlich aus der Mittelmäßigkeit nimmt, ist der Glaube des Regisseurs und Co-Autors David Gordon Green, tatsächlich einen legitimen Nachfolger von William Friedkins ureigenster Vision gemacht zu haben. Blumhouse Productions, das Label des Horror-Megalomanen Jason Blum, beherrscht den aktuellen Mainstream-Horror wie seinerzeit die Hammer-Studios. Die qualitative Bandbreite ist dabei immens. Für einen THE PURGE gibt es auch einen OUIJA, oder für GET OUT ein FANTASY ISLAND, und INVISIBLE MAN steht einer HALLOWEEN-Trilogie gegenüber. Letztgenannte Trilogie kam von David Gordon Green, dem Mann der die unsterbliche Figur Michael Meyers tötete. Nicht nur inszenatorisch, sondern auch als Legende und Kulturikone. Und nun ist David Gordon Green erneut angehalten ein Franchise anzustoßen, mit dem noch heute furchterregendsten Horrorfilm als Vorlage.
Wie Variety berichtet, ist der Ofen in Sachen DC Kinofilme für die bisherige Riege aus der Snyder-Ära unter der neuen Ägide von James Gunn und Peter Safran aus. Ben Affleck, Henry Cavill, Gal Gadot, Ezra Miller und Jason Momoa werden ihre bisherigen Rollen nicht nochmal übernehmen, während Gunn ein neues DC-Kinouniversum aufbauen möchte. Das Problem dabei dürfte sein, dass im Gegensatz zu Disney, wo Marvel – bzw. Kevin Feige – die volle kreative Kontrolle hat und Disney »nur« verleiht, will Warner Bros. ständig reinreden. Was nicht hilfreich ist.
Dazu kommen die zahllosen gemeldeten Querelen um den zweiten AQUAMAN-Film bei denen Amber Heard eine zentrale Rolle spielt. Bei den Querelen, nicht dem Film, denn dem Vernehmen nach wurden etliche ihrer Szenen gestrichen, nachdem sie den Prozess gegen Johnny Depp verloren hatte – und Hollywood-Quellen zufolge ihre Intrigenspielchen auch am Set beispielsweise gegenüber Momoa versucht hatte.
Momoa könnte dem DC-Kinouniversum dennoch erhalten bleiben, denn Quellen sagen, dass er sich in Gesprächen befindet, um in Gunns Film SUPERMAN: LEGACY die Rolle des intergalaktischen Kopfgeldjägers Lobo zu übernehmen. Rein vom Typ her wäre das wohl eine passende Besetzung.
Promofoto aus AQUAMAN AND THE LOST KINGDOM Copyright Warner Bros.
Wenn es um Alternativen zum überbordenden und immer schlimmer werdenden Plattformkapitalismus im Endstadium geht (über »the platform formerly known as Twitter« wollen wir hier gar nicht mehr reden, die hat sich erledigt, aber ich sehe dich an, Facebook …), höre ich immer wieder mal, Mastodon sei »zu kompliziert«.
WTF?
Da fällt mir ehrlich gesagt nicht mehr viel zu ein. Man sucht sich eine Instanz (es existieren Listen, um das einfacher zu gestalten), meldet sich dort an, verbindet sich mit ein paar Leuten (das geht instanzübergreifend, weil das Fediverse dezentralisiert funktioniert und ein Netzwerk aus Servern ist, genau wie auch das Internet an sich) und schreibt und liest los. Das ist von der Handhabung nach dem Anmelden ziemlich exakt so wie (früher) bei Twitter und wirklich nicht schwierig oder kompliziert. Dazu kann man Mastodon dann entweder im Browser nutzen (auf dem Desktop wie auf dem Mobiltelefon) oder man installiert auf dem Schlauphone eine der diversen Apps nach eigenem Geschmack, die findet man in den Appstores von Google und Apple.
Das ist nicht schwierig und es ist auch nicht kompliziert – und erst recht nicht komplizierter, als es Twitter war.
Ja, Mastodon hat ein paar Regeln, die sich von Twitter unterscheiden, aber dass sich die Communities und ihre Netiquette unterscheiden ist auf jedem sozialen Netzwerk so. Ja, es gibt ein paar Alteingesessene, die einem mansplainen wollen, wie Mastodon funktioniert und wie man sich zu benehmen hat. Die kann man ignorieren und im Zweifelsfall bei großer Lästigkeit auch blocken. Aber auf manche Hinweise sollte man eingehen, beispielsweise dass Bilder mit Beschreibungstexten versehen werden, damit auch Nutzer°Innen mit Sehbehinderungen wissen können, was auf dem Bild zu sehen ist. Ja, ich weiß, diese Bildbeschreibungen auf dem Smartphone zu tippen, ist äußerst lästig, das ändert aber nichts daran, dass die Bildbeschreibungen sehr sinnvoll sind.
Wenn ihr euch eingelebt hat, dann kann man mal tiefer blicken und feststellen, dass Mastodon einen Haufen Quality Of Life-Funktionen hat, die man nach und nach entdecken und ausprobieren kann. Dann – und erst dann – wird es tatsächlich vielleicht ein wenig komplizierter, aber das entsteht daraus, dass man die Komfortfunktionen wie Spalten für Hashtags oder Listen entdecken und verstehen muss. Aber das sind Zusatzfunktionen, die man für das eigentliche Nutzen des Netzwerks am Anfang nicht benötigt und – wie oben bereits geschrieben – nach und nach entdecken kann.
Aber der Einstieg in Mastodon ist weder kompliziert noch schwierig – und die Nutzung ebenfalls nicht.
Nachdem ich Jahrzehnte in jedem Jahr nach Essen gepilgert war, um die SPIEL zu besuchen (sogar noch, nachdem man den LARP- und Rollenspiel-Bereich leider massiv einkürzte), gab es bedingt durch Corona einen mehrjährigen Ausfall. Deswegen war ich um so freudiger, dass in diesem Jahr endlich wieder ein Besuch möglich sein würde.
Wie in fast jedem der letzten Jahre erzählte man erneut von einem »neuen Hallenkonzept«, dieses immer wieder mal neu aufgelegte PR-Sprech hatte sich für mich ein wenig abgenutzt, aber tatsächlich sind die neuen Ideen in der Hinsicht gut, wenn auch nicht komplett konsequent umgesetzt, aber dazu später mehr.
Als allererstes ist anzumerken, dass die Übernahme des früher immer gern etwas rückständig und piefig agierenden Merz-Verlags durch einen anderen Messeanbieter der SPIEL sehr gut getan hat. Denn der gesamte organisatorische Ablauf war im Vergleich zu vergangenen Jahren bemerkenswert reibungslos.
Offenbar gab es leider nicht genug Interessierte, denn drei Tage vor dem Ende der Kampagne war noch nicht mal ein Viertel der angesetzten knapp 500000 Euro zusammen gekommen. Deswegen wird das Crowdfunding heute gestoppt werden.
If you watched the Oct 8th episode of »Todd’s Corner«, you know the Kickstarter effort has gotten »The Eagle Has Landed« recognized by private investors. The Kickstarter is being discontinued as of Oct 9th. With private funding, we are now able to greenlight the project and go forward with the documentary.
Thank you all for getting us to this point. It was because of your efforts, encouragement, and supporting us with Kickstarter pledges.
Stay tuned for further updates as we continue to move forward.
Man darf als Eagle-Fan also weiterhin gespannt sein, was mit dem Projekt jetzt passieren wird.
Animierte Serien laufen gut bei Netflix. Sei es CASTLEVANIA, CARMEN SANDIEGO oder insbesondere ARCANE. Alle basieren auf Computerspielen. Da ergibt es Sinn, dem Portfolio noch ein weiteres bekanntes Franchise hinzuzufügen.
Adi Shankar, der ausführende Produzent der CASTLEVANIA-Serie, ist der Showrunner einer kommenden Animationsshow, die auf Capcoms Computerspielereihe DEVIL MAY CRY basiert. In der geht es um einen Dämonenjäger namens Dante und seine Jagd nach den Böswatzen. Das erste Game der Reihe erschein 2001. Zum Spiel existieren bereits zwei Animéserien.
Netflix hat für die erste Staffel von DEVIL MAY CRY acht Episoden bestellt, einen Starttermin gibt es noch nicht, dafür einen ersten Teaser.
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Netflixens Apokalypse oder Postapokalypse LEAVE THE WORLD BEHIND ist zumindest eins: voller Stars. Nach dem Begutachten des Trailers weiß man noch nicht so genau, worum es da gehen soll. Und auch wenn man die Zusammenfassung liest, ist man kaum schlauer … Aber spannend ist es schon …
A family’s vacation is upended when two strangers arrive at night, seeking refuge from a cyberattack that grows more terrifying by the minute, forcing everyone to come to terms with their places in a collapsing world.
Regie führte Sam Esmail, den kennt man insbesondere durch die Fernsehserie MR. ROBOT, der schrieb auch das Drehbuch, basierend auf dem Roman von Rumaan Alam.
In den USA soll LEAVE THE WORLD BEHIND ab dem 22. November 2023 in ausgewählten Kinos gezeigt werden, davon kann man in Schland aufgrund der Blockadehaltung der Kinobetreiber nur träumen. Auf dem Streamingdienst wird der Film dann ab dem 8. Dezember zu sehen sein.
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ARGYLLE, der neue Film von Matthew Vaughn (KINGSMEN), sieht nach einer Menge Spaß aus, sowie nach dem skurrilen Humor, den seine Filme ausmachen. Prämisse:
Elly Conway, eine introvertierte Spionageromanautorin, die ihr Haus nur selten verlässt, wird in die reale Welt der Spionage hineingezogen, als die Handlungen ihrer Bücher den Aktivitäten eines finsteren Untergrundsyndikats etwas zu nahe kommen.
USA-Start ist am 2. Februar 2024, bei uns vermutlich einen Tag vorher.
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Ich nutze seit 14 Jahren den Anbieter VPNTunnel.com als VPN-Provider. Wegen Geoblockings und aus Privacy-Gründen muss man ja bisweilen auf ein VPN zurückgreifen können.
Erstmals gab es vor ein paar Jahren Probleme, als sie ihren Client abschafften und auf OpenVPN umstellten, aber die ließen sich schnell lösen und am Ende gefiel mir eine Open Source-Lösung euch deutlich besser als ein proprietärer Client, bei dem ich nicht genau weiß, was der tut.
Vor ein paar Wochen stellte diese Lösung die Funktion ein. Ich kontaktierte den Support und wartete tagelang auf eine Antwort. Als die kam war sie – vorsichtig ausgedrückt – eine inkompetente Lachnummer. Update von OpenVPN half ebenso wenig wie ein erneuter Download der Serverkonfigurationen von der VPNTunnel-Webseite.
Ich installierte ihren neuen Client, der ist allerdings bedienerisch eine Katastrophe, die Leitungen waren deutlich langsamer als vorher und wenn ich mich über ein schwedisches VPN verbinde, mir aber irgendwelche arabischen Staaten als Endpunkt angezeigt werden, dann finde ich das – vorsichtig ausgedrückt – merkwürdig.
Ich hakte nach und wurde vom Support komplett ignoriert. Ich öffnete ein neues Ticket, in dem ich auf das alte verwies und wurde vom Support komplett ignoriert.
Ich wandte mich an die Kontaktadresse auf der Webseite und wurde vom Anbieter komplett ignoriert.
Daraufhin kündigte ich das Abo beim Zahlungsdienstleister nach 14 Jahren, da man bei VPNTunnel ganz offensichtlich entweder an langjährigen, treuen Kunden kein Interesse mehr hat, oder weil es mit dem Anbieter zuende geht.
Deswegen an dieser Stelle eine Warnung: Wenn ein VPN-Anbieter, dann keinesfalls VPNTunnel.com (die deswegen auch an dieser Stelle keinen Link spendiert bekommen).
Bei der BBC möchte man es zum 60. Jubiläum der Kult-SciFi-Serie DOCTOR WHO offensichtlich ordentlich krachen lassen, zumindest wenn man dem kürzlich erschienenen neuen Trailer Glauben schenken darf.
Dass die letzte Reinkarnation des Doctors eine durchaus überraschende war ist kein Spoiler mehr. David Tennant übernimmt erneut die Rolle des zeitreisenden Timelords und da war es natürlich nur konsequent, dass auch Catherine Tate erneut Ex-Companion Donna Noble spielt. Dazu kommt Neil Patrick Harris, der als einer der ältesten Feinde des Doctors zurückkehr: der Toymaker.
Tennant übernimmt für drei Episoden und regeneriert dann in Ncuti Gatwa.
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