Erschienen: HEXER STANLEY CHRONIKEN IV

Emme­rich Books & Media hat die HEXER STANLEY CHRONIKEN IV ver­öf­fent­licht, ein wei­te­rer Band aus der Werk­aus­ga­be H. J. Müg­gen­burgs. Die Ori­gi­nal­ro­ma­ne erschie­nen zwi­schen 1973 und 1981 im Zau­ber­kreis-Ver­lag.

Vier Jahr­zehn­te schlum­mer­ten die Manu­skrip­te in den »Grüf­ten« der Archi­ve.
Nun wer­den sie zu neu­em Leben erweckt! Sir Stan­ley, Groß­meis­ter der
Wei­ßen Loge, bekämpft das orga­ni­sier­te Böse welt­weit! Unter­stützt von
sei­ner Frau Anne und dem But­ler Geor­ge, ihrer­seits Adep­ten der magi­schen
Zünf­te, schickt er sei­ne dämo­ni­schen Wider­sa­cher dort­hin zurück, wo sie
hin­ge­hö­ren – und zwar end­gül­tig. Die Roma­ne waren schon zu Zei­ten der
Erst­ver­öf­fent­li­chung in den 70er-Jah­ren ein Geheim­tipp. Denn wo gab es
das schon: Humor im Hor­ror-Gen­re!

Die Todes­zel­le des Dok­tor Quin­tus (»Im Hor­ror­kä­fig des Dr. Quin­tus« -
Sil­ber Gru­sel-Kri­mi Nr. 97, Zau­ber­kreis-Ver­lag, Ras­tatt, 12.08.1975) ist
der sieb­te Roman der Rei­he und zeit­lich im Janu­ar 1975 ange­sie­delt.
Mit­te Sep­tem­ber 1974 fand bei Christies, dem welt­be­rühm­ten Lon­do­ner
Auk­ti­ons­haus, eine Ver­stei­ge­rung statt. Unter den Ham­mer kam der Nach­laß
eines eng­li­schen Aris­to­kra­ten. Der alte Herr hat­te weni­ge Tage zuvor mit
sei­nem Leben abge­schlos­sen, und sei­ne Erben konn­ten mit der
Hin­ter­las­sen­schaft nichts anfan­gen. Also ver­sil­ber­ten sie sie. Unter der
Erb­mas­se befan­den sich eini­ge Bücher von unschätz­ba­rem Wert. Eines davon
war die Schwar­ze Magie von Robert Caven­dish. Die­ses Werk fand für sage
und schrei­be tau­send­sechs­hun­dert Pfund einen Lieb­ha­ber. All das stand am
nächs­ten Tag in den Zei­tun­gen, doch es war nicht in Erfah­rung zu
brin­gen, wer das Buch erwor­ben hat­te. Der betuch­te Käu­fer blieb anonym …

Die Pup­pen (»Die Mons­ter­pup­pen« – Sil­ber Gru­sel-Kri­mi Nr. 92,
Zau­ber­kreis-Ver­lag, Ras­tatt, 03.06.1975)
Das Aben­teu­er wur­de bei Zau­ber­kreis als vier­ter Roman inner­halb der
Serie ver­öf­fent­licht. Da die Hand­lung im Ori­gi­nal­ma­nu­skript auf Mai 1975
datiert ist, brin­gen wir ihn inner­halb der Chro­ni­ken an ach­ter Stel­le.
Das Ding krab­bel­te Ecke Fifth Ave­nue und 34. Stra­ße aus einem Gul­ly. Das
war direkt vor dem Schau­fens­ter Num­mer ein­und­vier­zig von Macy’s, in dem
eine elek­tro­ni­sche Schau­fens­ter­pup­pe gera­de ihre Knie­beu­gen mach­te. Das
Ding hat­te aller­dings kei­ne Augen für die­ses Wun­der der moder­nen
Deko­ra­ti­ons­tech­nik. Es blick­te sich statt­des­sen wild und gehetzt um. Es
war fast vier Uhr mor­gens, und die Stra­ßen in New York waren um die­se
Zeit recht leer. Aus der Fer­ne erklang das Moto­ren­ge­brumm einer
Kehr­ma­schi­ne. Das Ding wisch­te sich übers Gesicht und setz­te sich in
Bewe­gung. Mit trip­peln­den Schrit­ten lief es über den Asphalt. Die Stra­ße
war an die­ser Stel­le fast fünf­zig Meter breit. Als das Ding in der Mit­te
der Fahr­bahn ange­kom­men war, pas­sier­te es …

Das Buch ent­hält ein Vor­wort von H. H. von All­wör­den, in den Anhän­gen fin­det man Abdru­cke der Ori­gi­nal-Titel­bil­der, ein Kurz­por­trait des Autors, sowie ein Kurz­por­trait der Cover-Illus­tra­to­rin Bea­te Roc­holz.

Die Print­fas­sung hat einen Umfang von 20,3 x 12,7 x 1,6 cm und ist 256 Sei­ten stark, man erhält sie direkt beim Ver­lag oder via Ama­zon zum Preis von 12,95 Euro. Die eBook-Fas­sung gibt es bei Ama­zon, sie kos­tet 4,95 Euro.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Emme­rich Books & Media

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Für lau: THE BUREAU – XCOM DECLASSIFIED bei Humble Bundle

Bei Hum­ble Bund­le kann man mal wie­der ein Spiel für lau abgrei­fen. Dies­mal dreht es sich um THE BUREAU – XCOM DECLASSIFIED, ein Spiel aus der X‑COM-Rei­he, das von 2K Marin ent­wi­ckelt und von 2K Games 2013 ver­öf­fent­licht wur­de. Das Game war seit 2006 bei ver­schie­de­nen Stu­di­os in Ent­wick­lung gewe­sen.

Der Spie­ler steu­ert Agent Car­ter sowie zwei wei­te­re Agen­ten. Es spielt in den frü­hen 1960ern wäh­rend des kal­ten Kriegs zwi­schen den USA und der Soviet­uni­on. John F. Ken­ne­dy auto­ri­sier­te die Grün­dung des Bureau of Stra­te­gic Emer­gen­cy Com­mand, das US-Streit­kräf­te im Fal­le einer rus­si­schen Inva­si­on koor­di­nie­ren soll­te. Doch der Chef der orga­ni­sa­ti­on hat ein ande­res Ziel: Schutz gegen Angrif­fe von soge­nann­ten »Out­si­dern«: Ali­ens.

THE BUREAU ist ein 3rd-Per­son-Shoo­ter mit Schwer­punkt auf Squad-basier­te Tak­ti­ken.

Auf der Web­sei­te der Hum­ble Bund­les kann man es noch knapp zwei Tage umsonst bekom­men, wenn man über ein Kon­to dort ver­fügt.

Pro­mo­gra­fik THE BUREAU Copy­right 2KL Games

Erschienen: ALKATAR – DER ERBE von Anja Fahrner

Bei Emme­rich Books & Media ist ges­tern der zwei­te Roman aus der ALKA­TAR-Rei­he von Anja Fahr­ner erschie­nen. Er trägt den voll­stän­di­gen Titel ALKATAR – DER ERBE. Zum Inhalt:

Pla­net Zadeg, 2592 – 500 Jah­re nach dem Schei­tern der Men­schen­mis­si­on beherr­schen rei­che Händ­ler mit Hil­fe des Mili­tärs eine pri­mi­ti­ve Welt der Armut. Um ihre Waren­kon­vois vor den men­schen­fres­sen­den Krea­tu­ren in der Wild­nis zu schüt­zen, züch­ten sie Krie­ger­skla­ven mit über­mensch­li­chen Fähig­kei­ten.
Einer ihrer Krie­ger­skla­ven ist Alvan, ein Kämp­fer mit außer­ge­wöhn­lich aus­ge­präg­ten Sin­nen. Als eine geheim­nis­vol­le Händ­le­rin Kon­takt zu ihm auf­nimmt, um ihn über sei­ne wah­re Her­kunft auf­zu­klä­ren, ver­wehrt er sich ihren Wor­ten. Kurz dar­auf sen­det ihn ein dubio­ser Offi­zier allein in die von Bes­ti­en ver­seuch­ten Rui­nen einer unbe­kann­ten Kul­tur, um eine Frau­en­grup­pe zu befrei­en. Die ver­meint­li­che Todes­mis­si­on wird zu einer Rei­se in eine frem­de Welt, zur Begeg­nung mit einer erschüt­tern­den Wahr­heit.

Band zwei kann auch ohne Vor­kennt­nis­se des ers­ten Buches gele­sen wer­den, Eben­falls im Buch ent­hal­ten ist die Kurz­ge­schich­te DIE ERBEN DER VERBANNTEN, wel­che bis­lang nur als sepa­ra­tes E‑Book erschien, sowie ein Inter­view mit der Autorin.

Das Taschen­buch hat eine Grö­ße von 20,3 x 12,7 x 2,9 cm und einen Umfang von 448 Sei­ten. Es kos­tet 16,00 Euro. Die eBook-Fas­sung bekommt man für fai­re 4,95 Euro. Bezie­hen kann man die Print­fas­sung über die Ver­lags­sei­te oder via Ama­zon, das eBook gibt es eben­falls bei Ama­zon.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Emme­rich Books & Media

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Amazon Publishing und KNV: Das erwartete Mimimi! ist da

Als ich ges­tern berich­te­te, dass Ama­zon Publi­shing mit KNV koope­riert, um sei­ne gedruck­ten Bücher auch über den Buch­han­del ver­kau­fen zu kön­nen, pro­phe­zeih­te ich Wider­stand des Buch­han­dels. Aber um eine sol­che Reak­ti­on vor­her­zu­se­hen benö­tigt man in weder die Fähig­kei­ten eines Nost­rad­amus, noch eine Kris­tall­ku­gel.

Im Bör­sen­blatt fan­den sich dann auch bereits ges­tern unter dem Titel »Ihr sägt an dem Ast, auf dem wir sit­zen« die Mim­i­mi-Rufe der übli­chen Prot­ago­nis­ten. Zitat:

Die Ankün­di­gung von Ama­zon Publi­shing, sei­ne deutsch­spra­chi­gen Titel als Print­bü­cher über das Bar­sor­ti­ment KNV dem sta­tio­nä­ren Buch­han­del anzu­bie­ten, stößt unter Buch­händ­lern auf brei­te und hef­ti­ge Ableh­nung.

Nein! Damit konn­te ja kei­ner rech­nen!

Tha­lia winkt ab (deren Metho­den, um klei­ne Buch­händ­ler als Kon­kur­ren­zen aus dem Ren­nen zu drü­cken sind seit Jah­ren aus ein­schlä­gi­gen Medi­en­be­rich­ten bekannt). Aber auch Chris­ti­an Riet­mül­ler von Osi­an­der und Hart­mut Fal­ter von der May­er­schen bekla­gen sich dar­über, dass sie »die Gefahr einer abseh­ba­ren Total­ab­hän­gig­keit des Self­pu­bli­shing-Mark­tes von Ama­zon« sehen.

Ja, dank der grot­ten­schlech­ten und all­zu oft abzo­cke­ri­schen Self­pu­bli­shing-Ange­bo­te der Bran­che ist der Online­händ­ler aus Seat­tle hier mit wei­tem Abstand Pri­mus.

Nur geht es bei Ama­zon Publi­shing gar nicht um Self­pu­bli­shing, denn dabei han­delt es sich um einen Ver­lag, der in sei­nen Imprints Bücher zu ver­schie­de­nen Gen­res ver­legt. Wir reden bei die­sem The­ma nicht über Self­pu­bli­shing – und die Bücher der Ama­zon-Toch­ter Crea­teSpace kann man bis heu­te über­haupt nicht im Buch­la­den kau­fen. Haben die hohen Her­ren aus den Tot­holz-Tem­peln das nicht begrif­fen?

Auch der gesam­te rest­li­che Bör­sen­blatt-Arti­kel stellt auf Self­pu­bli­shing ab. The­ma offen­sicht­lich weit ver­fehlt. Außer­dem könn­te die Bran­che im Bereich Self­pu­bli­shing ja auch ein­fach mal ein für Self­pu­blisher brauch­ba­res, fai­res Ange­bot mit ähn­lich guten Kon­di­tio­nen wie Ama­zon schaf­fen. Dann wäre die Domi­nanz schnell vor­bei. Solan­ge man jedoch nur auf schnell gedreh­tes Geld schielt … Aber das geht, wie bereits gesagt, am The­ma kom­plett vor­bei, eben­so wie die Tat­sa­che, dass danach über eRea­der schwa­dro­niert wird, und wie toll doch angeb­lich die ver­schie­de­nen Aus­prä­gun­gen des Toli­no sind. Auch das geht mei­len­weit am Kern vor­bei, denn bei der Zusam­men­ar­beit zwi­schen Ama­zon und KNV geht es in ers­ter Linie um Print­bü­cher. Wor­über schwa­feln die da also alle? Haben die das The­ma nicht ver­stan­den? Neh­men die Dro­gen? Liegt es am Adre­na­lin auf­grund der Akti­on KNVs?

Der Punkt ist: Ama­zon Publi­shing ist ein Ver­lag, der sei­ne Bücher über den Buch­han­del ver­kau­fen möch­te. Das geschieht via KNV mit höchst­wahr­schein­lich han­dels­üb­li­chen Kon­di­tio­nen, da das Ange­bot Ama­zon Publi­shings im deut­schen Buch­markt viel zu unbe­deu­tend ist, um Mör­der-Kon­di­tio­nen raus­hau­en zu kön­nen.

Aber statt sich zu freu­en, dass sie auf die­sem Weg end­lich was vom Kuchen abbe­kom­men, geht das übli­che Heu­len und Zäh­ne­klap­pern einer fos­si­len Bran­che los, wenn der Begriff »Ama­zon« fällt.

Und wei­ter: Was soll die Wei­ge­rung, die Bücher eines Ver­lags zu ver­kau­fen, wenn Kun­den danach fra­gen? Ist das Kun­den­ser­vice? Ist es nicht, im Gegen­teil, der so gefopp­te Kun­de bestellt beim nächs­ten Mal sofort bei Ama­zon und ist mög­li­cher­wei­se für den sta­tio­nä­ren Han­del ver­lo­ren.

Aber eine ande­re Fra­ge ist viel wich­ti­ger: Wie unfass­bar arro­gant und unver­schämt ist es, die Pro­duk­te eines Ver­la­ges hoch­herr­schaft­lich nicht ver­kau­fen zu wol­len? Klar, wenn es um extre­me Inhal­te gehen wür­de, wie bei­spiels­wei­se Volks­ver­het­zung oder Auf­ruf zu Gewalt, dann könn­te ich ver­ste­hen, wenn Buch­händ­ler sich wei­gern, die Pro­duk­te eines Ver­lags zu ver­trei­ben. Aber wenn es um ganz nor­ma­le Bel­le­tris­tik geht, dann muss man sich fra­gen, ob der Buch­han­del sei­ne Posi­ti­on hier nicht schlicht miss­braucht, wenn er einen Ver­kauf ablehnt? Wel­che Ver­la­ge wird es als nächs­tes tref­fen?

In mei­nen Augen ist das äußerst bedenk­lich. Und das erwar­te­te »Mim­i­mi!« aus Rich­tung Buch­han­del ein wei­te­rer Beweis für die Rück­stän­dig­keit einer Bran­che ange­sichts des digi­ta­len Wan­dels.

Alles wie erwar­tet im .

Und Ama­zon ist erneut in aller Mun­de …

[Update 9:40]: State­ment im Buch­re­port von Oli­ver Voers­ter, geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter bei KNV:

Es ist nicht die Auf­ga­be eines Groß­händ­lers, Titel aus­zu­sor­tie­ren, son­dern ein mög­lichst brei­tes Sor­ti­ment anzu­bie­ten.

Teaser: AVENGERS: INFINITY WAR

Und da ist er, ein ers­ter Teaser für den AVENGERS: INFINITY WAR, der in den USA am 4. Mai 2018 star­ten wird (bei uns bereits am 26. April).

Im Film tref­fen die AVENGERS auf die GUARDIANS OF THE GALAXY und er soll den Abschluss der ers­ten Ära des Mar­vel Cine­ma­tic Uni­ver­se bedeu­ten – denn es wer­den nicht alle Hel­den über­le­ben, und danach soll alles anders wer­den.

Das bedeu­tet, dass Mar­vel einen Reset durch­führt und nach INFINITY WAR mit neu­en Hel­den und neu­en Sti­len wei­ter machen will. Das ist sicher auch not­wen­dig, damit nach gut 20 Fil­men kei­ne Sät­ti­gung ein­tritt. Wobei ich davon aus­ge­he, dass man ins­be­son­de­re die neue­ren Hel­den aus dem MCU noch wei­ter wird beglei­ten dür­fen.

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Science Fiction-Kurzfilm: DFAULT

Von der SFX-Schu­le Art­fx stammt der Sci­ence Fic­tion-Kurz­film DFAULT. Er zeigt Dia­ne, ein Andro­iden-Haus­mäd­chen, das Frei­heit von ihrem tyran­ni­schen Besit­zer sucht.

Rea­li­siert wur­de der Film von Amau­ry Ros­pars, Wil­son Viras­sa­my Sacri, Jory Ber­tand und Nina Chlod­nik.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen auch auf der Face­book­sei­te zum Film (aller­dings nur in fran­zö­si­scher Spra­che).

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Amazon Publishing-Titel jetzt im Buchhandel erhältlich – vermutlich

Wie bekannt ist, ver­legt Ama­zon auch selbst über sei­nen Ver­lags­ab­le­ger Ama­zon Publi­shing deutsch­spra­chi­ge Bücher. Die gab es bis­lang nur beim Onlin­ever­sen­der selbst. Das hat sich seit ges­tern geän­dert, denn Ama­zon hat einen Ver­trag mit dem Bar­sor­ti­men­ter KNV geschlos­sen. Damit sind die ca. 800 Ama­zon Publi­shing-Bücher im Buch­han­del bestell­bar.

Theo­re­tisch.

Denn wie wir aus ver­gan­ge­nen Sze­na­ri­en wie bei­spiels­wei­se dem Ver­kauf von Kind­le-Gerä­ten über den Buch­han­del im Rah­men von Ama­zon Source wis­sen, wei­gern sich vie­le Händ­ler schlicht­weg mit dem »bösen Feind« zusam­men­zu­ar­bei­ten. Da hilft dann auch nicht die Ein­sicht, dass man selbst ordent­lich mit am Kuchen ver­die­nen wür­de und über­lässt Ama­zon lie­ber kom­plett das Feld. Was dazu füh­ren kann, dass der Kun­de dort beim nächs­ten Mal direkt bestellt, statt beim unwil­li­gen Buch­händ­ler.

Aktu­ell ist das Ange­bot Ama­zon Publi­shings noch eher über­schau­bar und vor allem recht unbe­deu­tend, ech­te Block­bus­ter fin­det man dar­un­ter nicht. Aber nach die­ser Ankün­di­gung könn­te man sich vor­stel­len, dass viel­leicht auch mal ein nam­haf­ter Best­sel­ler­au­tor über Ama­zons Ver­lags­spar­te ver­öf­fent­licht, und spä­tes­tens dann wer­den die Buch­händ­ler umden­ken müs­sen, wenn sie am Hype mit­ver­die­nen möch­ten.

Offen ist, wel­che Kon­di­tio­nen Ama­zon und KNV aus­ge­han­delt haben, aber ich gehe ange­sichts des über­schau­ba­ren Port­fo­li­os nicht davon aus, dass der Bar­sor­ti­men­ter dem Online­händ­ler bes­se­re ein­ge­räumt hat, als ande­ren Ver­la­gen.

Gera­de für Phan­tas­tik­freun­de hat das Ange­bot von Ama­zons Ver­lags­spar­te über das Imprint 47North eini­ges zu bie­ten (bei­spiels­wei­se Char­lie N. Holm­bergs PAPIER­MA­GI­ER-Rei­he). Aller­dings wür­de ich per­sön­lich ohne­hin eher auf die viel prak­ti­sche­re eBook-Ver­si­on zurück­grei­fen.

[Update: 30.11.2017] Wie erwar­tet

Logo Ama­zon Publi­shing Copy­right Ama­zon Publi­shing

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Fertig: THE NINGYO – A Faustian Tale About Cryptozoology

2015 hat­te ich das letz­te Mal auf den via Crowd­fun­ding finan­zier­ten Film THE NINGYO hin­ge­wie­sen, der 2016 fer­tig wer­den soll­te, damals gab es einen Trai­ler. Wie immer bei sol­chen Pro­duk­tio­nen hat das etwas län­ger gedau­ert, aber seit 18 Stun­den steht die ers­te Epi­so­de mit einer Län­ge von knapp über 27 Minu­ten bereit.

Pro­fes­sor Mar­lo­we finds a pie­ce of a map poin­ting to the place whe­re the Nin­gyo, a mythi­cal Japa­ne­se crea­tu­re, could be found. The legend claims who­me­ver con­su­mes its fle­sh will attain remar­kab­le lon­ge­vi­ty. He pres­ents the pro­ject to his peers, who mock and dis­miss him as a fraud. He deci­des to risk ever­y­thing and go after the Nin­gyo on his own in hopes to bring to light what could be one of the grea­test con­tri­bu­ti­ons to sci­ence. What he could not anti­ci­pa­te is that, in his search, he is con­fron­ted with a choice that puts the very foun­da­ti­ons of his mora­li­ty to the test.

Erschaf­fen wur­de das Gan­ze von Miguel Orte­ga und Tran Ma, Orte­ga führ­te auch Regie.

Anse­hen kann man sich Epi­so­de eins von THE NINGYO auf Vimeo.

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Amazon verfilmt THE AERONAUTS

THE AERONAUTS ist ein Pitch von Jack Thor­ne (THE FADES), das auf einer wah­ren Bege­ben­heit basiert. Es geht um ein Pär­chen von Luft­fahrt­pio­nie­ren, Ame­lia Wren und James Glais­her, die im Jahr 1862 mit einem Bal­lon auf­bre­chen, um höher als jeder ande­re vor ihnen zu flie­gen. Übri­gens auch höher als jeder danach in einem offe­nen Bal­lon und ohne Sau­er­stoff­ge­rät. Sie machen atem­be­rau­ben­de Ent­de­ckun­gen, aber sind auch gezwun­gen, um ihr Leben zu kämp­fen. In der wah­ren Geschich­te stieg Glais­her aller­dings nicht mit einer Frau auf, son­dern mit sei­nem Kol­le­gen Hen­ry Cox­well.

Ama­zon hat zuge­schla­gen, um dar­aus einen Strea­ming­film zu machen, Eddie Red­may­ne (FANTASTIC BEASTS) und Feli­ci­ty Jones (ROGUE ONE) befin­den sich in Gesprä­chen als Beset­zung für die Haupt­rol­len. Es pro­du­ziert Todd Lie­ber­man (BEAUTY AND THE BEAST) für Man­de­ville Films zusam­men mit David Hober­man. Regie soll Tom Har­per (PEAKY BLINDERS, MISFITS) füh­ren.

Bild: zeit­ge­nös­si­sche Dar­stel­lung der Rekord­fahrt Glais­hers, Public Domain

Crowdfunding: TRÜBERBROOK – A Nerd Saves The World

Ich weiß, ich bin spät dran, dar­auf hin­zu­wei­sen, aber ich tue es trotz­dem. Auf Kick­star­ter läuft der­zeit ein Crowd­fun­ding für ein Point&Click-Adventure mit dem zuge­ge­ben etwas merk­wür­di­gen Namen TRÜBERBROOK. Und weil ich spät dran bin, ist das Fun­ding­ziel auch bereits erreicht – aber es sind noch ein paar coo­le Stretch­goals zu kna­cken.

TRÜBERBROOK erzählt eine Mys­tery-Geschich­te in einem alter­na­ti­ven Deutsch­land des Kal­ten Kriegs der 1960er Jah­re, in der ein jun­ger ame­ri­ka­ni­scher Wis­sen­schaft­ler namens Hans Tann­hau­ser den abge­le­ge­nen Ort Trü­ber­brook besucht und dort mit merk­wür­di­gen Vor­komm­nis­sen kon­fron­tiert wird. Wird er am Ende gar die Welt ret­ten müs­sen?

Noch ein wei­te­res Point&Click? Höre ich den geneig­ten Leser fra­gen. Ja, aber allein die Tat­sa­che, dass die Sze­na­ri­en nicht am Com­pu­ter erstellt wer­den, son­dern alle in Hand­ar­beit als Minia­tu­ren ent­ste­hen fin­de ich ganz groß­ar­tig und das erin­nert an Stop-Moti­on-Pro­duk­tio­nen von Aard­man Ani­ma­ti­ons (WALLACE & GROMIT, SHAUN THE SHEEP).

TRÜBERBROOK wird zudem für vie­le Platt­for­men erschei­nen, geplant sind Win­dows, Mac, Linux, Xbox One, PlayStation4 und Nin­ten­do Switch.

Auf der Pro­jekt­sei­te bei Kick­star­ter gibt es jede Men­ge Illus­tra­tio­nen, die zei­gen, wie das aus­se­hen soll.

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Pro­mo­gra­fik TRÜBERBROOK Copy­right btf

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