Kurzfilm: STAR WARS SQUADRONS – HUNTED

Bis­her hieß es zu Bliz­zard immer: »Ren­dern kön­nen sie ja …«. Das­sel­be gilt für Moti­ve, denn der neu­es­te Wer­be­trai­ler HUNTED zu Elec­tro­nic Arts kom­men­dem STAR WARS-Spiel SQUADRONS ist eher ein Kurz­film als ein Trai­ler. Und man muss zu geben, dass der tech­nisch und dra­ma­tur­gisch ver­dammt gut insze­niert wur­de.

Bei STAR WARS SQUADRONS juckt es mir in den Fin­gern wie schon lan­ge nicht mehr, ich war­te aller­dings dar­auf, wel­chen Skan­dal Elec­tro­nic Arts mit die­sem Game aus­lö­sen wird, denn die sind mei­ner Ansicht nach merk­be­freit. So merk­be­freit, dass Dis­ney ihnen schon die STAR WARS-Lizenz ent­zie­hen woll­te und die das nur durch die Ver­öf­fent­li­chung des gran­dio­sen STAR WARS JEDI: FALLEN ORDER ver­hin­dern konn­ten.

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Trailer: LUCIFER Musical-Folge

Man hat nicht erst seit Buffys ONCE MORE WITH FEELING die ein oder ande­re Musi­cal-Fol­ge in Fern­seh­se­ri­en gese­hen. Wenn das eine aktu­el­le Show eben­falls abzie­hen kann, dann ist das wohl das auf einer DC-Comic-Serie basie­ren­de LUCIFER. Denn die Serie nimmt sich ohne­hin selbst nicht ernst, was zu sehr erfri­schen­den Plots und Epi­so­den führt.

Und die Musi­cal-Fol­ge, die die Ver­ant­wort­li­chen sowie­so schon lan­ge machen woll­ten, wird kom­men.

Der Trai­ler macht auf jeden Fall schon mal eine Men­ge Spaß.

https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​U​Y​k​p​4​o​i​5​Jws

WONDER WOMAN 1984 schon wieder verschoben

Anläss­lich des letz­ten Trai­lers hat­te ich bereits gemen­e­te­kelt, dass man den ange­kün­dig­ten Start­ter­min mit Vor­sicht genie­ßen soll­te. Und ich hat­te Recht.

War­ner hat den Kino­start von WONDER WOMAN 1984 erneut ver­scho­ben, dies­mal auf den 25. Dezem­ber 2020. In Deutsch­land sogar noch einen Tag spä­ter, am 26.12.2020. Das ist über drei Mona­te spä­ter als der zuletzt vom Stu­dio kol­por­tier­te Ter­min am 3. respek­ti­ve für Deutsch­land 1. Okto­ber 2020.

War­ner Bros. macht sich in mei­nen Augen mit den stän­di­gen Ter­min­ver­schie­bun­gen ganz schön lächer­lich. Wenn die US-Kinos auf­grund der Ver­feh­lun­gen des oran­ge­far­be­nen Hon­ks geschlos­sen haben, könn­te man ja zumin­dest in Län­dern mit geöff­ne­ten Licht­spiel­häu­sern an eine frü­he­re Ver­öf­fent­li­chung den­ken. Aber mög­li­cher­wei­se hat man gro­ße Angst vor ille­ga­len Kopien, die ihren Weg ins Netz fin­den wür­den. Aber die kom­men ohne­hin.

Pro­mo­fo­to Copy­right War­ner Bros.

Bandit bespricht: THE NEW MUTANTS

THE NEW MUTANTS – Bun­des­start 10.09.2020

Es war abzu­se­hen, dass die Vor­ver­ur­tei­lun­gen umge­hend fol­gen und über­hand neh­men wür­den. An einen wohl­ge­son­ne­nen Start war da schon gar nicht mehr zu den­ken, nicht zwei­ein­halb Jah­re nach dem eigent­lich geplan­ten Ter­min. Und eine rei­che Aus­wahl an Schul­di­gen ist selbst­ver­ständ­lich auch vor­han­den, halt­los und unsin­nig. Hier wird das Schei­tern von THE NEW MUTANTS schon zele­briert, bevor die het­zen­de Meu­te den Film über­haupt gese­hen hat. Hat man ihn dann end­lich gese­hen lässt sich zwei­fel­los gut spe­ku­lie­ren, aber Ant­wor­ten wer­den aus­blei­ben. Und der Tanz um Schuld­zu­wei­sun­gen und Spe­ku­la­tio­nen wird sich lan­ge fort­set­zen.

The Winamp Skin Museum

Erin­nert ihr euch noch an die spä­ten 1990er oder frü­hen 2000er, als mp3 noch der hei­ße, neue Scheiß war und man anfing Musik­stü­cke auf die­se Art zu sam­meln und am Com­pu­ter zu hören? Nicht wie heu­te  über­all legal erhält­lich, son­dern aus (hust) merk­wür­di­gen Quel­len, oder sogar als Mit­schnit­te von Web­ra­dio-Streams (ja, die gab es damals schon)?

Damals war unter Win­do­ze Win­amp der Play­er der Wahl. Der hat­te Unmen­gen von Fea­tures, konn­te die Meta­tags der mp3-Datei­en anzei­gen und sogar als Quel­le für Strea­ming ein­ge­setzt wer­den, ich erin­ne­re mich nost­al­gisch an näch­te­lan­ge Sphe­re-Radio-Strea­ming­ses­si­on inklu­si­ve gleich­zei­ti­gem Chat via irc.

Win­amp war (und ist, es gibt ihn immer noch) skin­nable, das bedeu­tet, jeder und sein Hund haben damals GUI-The­men für den Play­er ent­wor­fen. Wer in Nost­al­gie schwel­gen möch­te, kann einen Blick auf The Win­amp Skin Muse­um wer­fen. Dort gibt es kei­ne Text­in­hal­te, es wer­den nur Unmen­gen von Win­amp Skins zum anse­hen und erin­nern bereit gestellt. A walk down memo­ry lane und eine schö­ne Doku­men­ta­ti­on der Geschich­te des Inter­nets und des Musik­hö­rens via mp3.

Wer abso­lut kei­ne Ahnung hat, wor­über ich hier schrei­be kann sich auf der Mut­ter­do­main web​amp​.org eine Brow­ser­ver­si­on von Win­amp anse­hen und aus­pro­bie­ren. Ich will euch ja nicht beun­ru­hi­gen – aber das ist über 20 Jah­re her. Will­kom­men im .

Trailer: DUNE

Und da ist er end­lich: Der ers­te Trai­ler zu Denis Ville­neu­ves Ver­fil­mung von Frank Her­berts Sci­ence Fic­tion-Klas­si­ker DUNE, auf den Fans aus aller Welt hän­de­rin­gend und äußerst gespannt war­ten.

Hol­la die Wüs­ten­fee!

Über die Hand­lung muss ich wohl eher kein Wort ver­lie­ren, das Dreh­buch ver­fass­te Ville­neuve zusam­men mit Jon Spaihts (DOCTOR STRANGE) und Eric Roth (A STAR IS BORN) basie­rend auf dem ers­ten Roman der Rei­he DER WÜSTENPLANET (eng­lisch: DUNE). Es spie­len unter ande­rem: Timo­thée Cha­l­a­met (als Paul Atrei­des), Rebec­ca Fer­gu­son (als Lady Jes­si­ca), Zen­da­ya (als Cha­ni), Jason Mom­oa (als Dun­can Ida­ho), Josh Bro­lin (als Gur­ney Halleck), David Dast­mal­chi­an (als Pie­ter De Vries), Oscar Isaac (als Leto Atrei­des), Stel­lan Skars­gård (als Vla­di­mir Har­kom­men), Javier Bar­dem (als Stil­gar), Dave Bau­tis­ta (als Glos­su Rab­ban) und Char­lot­te Ram­pling (als Gai­us Helen Mohi­am).

DUNE befin­det sich der­zeit in der Post­pro­duc­tion und soll im Dezem­ber in die Kinos kom­men, das kann sich natür­lich je nach der Coro­na-Lage, und ob Kinos in den ein­zel­nen Län­dern über­haupt geöff­net haben, auch noch ändern. Für Deutsch­land der­zeit ange­kün­digt ist der 17.12.2020.

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Logo Copy­right War­ner Bros. und Legen­da­ry Enter­tain­ment

STAR TREK-Fanfilm: FIRST FRONTIER

Anläss­lich des STAR TREK Day ging ges­tern der Fan­film FIRST FRONTIER online, der das ers­te Aben­teu­er der USS Enter­pri­se unter Cap­tain Robert April zeigt. Das Gan­ze ist 80 Minu­ten lang und damit deut­lich über der durch die Fan­film-Richt­li­ni­en erlaub­ten Län­ge, des­we­gen soll­te man es sich schnell anse­hen oder her­un­ter laden, bevor die Rech­te­inha­ber es off­line neh­men las­sen.

This is the sto­ry of the initi­al laun­ching of the Star­ship USS Enter­pri­se NCC-1701 under the com­mand of Cap­tain Robert April with his wife, Com­man­der Sarah April, the ship’s first Chief Medi­cal Offi­cer. It’s the sto­ry of a star­ship that needs a Cap­tain, and a Cap­tain that needs a star­ship.

Das Intro wur­de übri­gens von Nichel­le Nichols gespro­chen …

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STAR TREK: DISCOVERY Season 3 Trailer

Im Rah­men der zahl­lo­sen Ange­bo­te und Online-Panels anläss­lich des gest­ri­gen STAR TREK Day gab es auch ein »Panel« zu STAR TREK: DISCOVERY, und dabei wur­de ein Trai­ler zur drit­ten Staf­fel gezeigt.

Wenn man das unten ein­ge­bun­de­ne Video beklickt, star­tet der eigent­li­che Trai­ler bei 0:38. Ich fin­de es sehr viel­ver­spre­chend, was man da sieht und durch den Kunst­griff des Sprungs in eine fer­ne Zukunft hört hof­fent­lich auch das Gemau­le der selbst­er­nann­ten Canon-Wäch­ter im Fan­dom auf.

In den USA star­tet die drit­te Staf­fel am 15. Okto­ber 2020, bei uns hof­fent­lich wie­der zeit­nah bei Net­flix.

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Interview mit Prinz Rupi zum Thema Selfpublishing

Lang­jäh­ri­ge Leser wer­den sich erin­nern, dass das Self­pu­bli­shing hier auf Phan­ta­News mal ein ganz zen­tra­les The­ma war. Das ist ein wenig ein­ge­schla­fen, weil es eben nicht mehr neu und inzwi­schen eigent­lich eta­bliert ist.

Eigent­lich, denn die Rea­li­tät sieht immer noch so aus, dass die weit­aus meis­ten Buch­hand­lun­gen Self­pu­blisher wie Aus­sät­zi­ge behan­deln und deren Bücher nicht ver­kau­fen wol­len. Erst recht nicht, wenn man sich den mit­tel­al­ter­li­chen Ritua­len der Bran­che wie ISBN oder VLB-Ein­trag nicht unter­wirft und die Bücher nicht in den eli­tä­ren Kata­lo­gen der Bran­che zu fin­den sind. Noch immer schei­nen Buch­händ­ler kei­ne Such­ma­schi­nen nut­zen zu kön­nen und auch direkt beim Anbie­ter Bücher zu bestel­len ist denen zu viel Arbeit (das gilt übri­gens auch für Pro­duk­te aus Klein­ver­la­gen). Solan­ge das immer noch so ist, solan­ge man weder Dienst­leis­ter der Autoren, noch der Leser die deren Bücher haben wol­len, sein will, hält sich mein Mit­leid für Lamentos von Buch­händ­lern arg in Gren­zen.

Das bedeu­tet: Self­pu­bli­shing ist zwar seit Jah­ren eta­bliert, aber in der ste­tig im Ges­tern ver­har­ren­den Buch­bran­che lei­der immer noch nicht ange­kom­men.

Eine der größ­ten Vor­kämp­fer in Sachen Self­pu­bli­shing in Deutsch­land ist seit Jah­ren der äußerst umtrie­bi­ge Ruprecht Frie­ling, auch lie­be­voll »Prinz Rupi« genannt. Der hat gera­de auf Xing ein Inter­view zum The­ma gege­ben, das ich inter­es­sier­ten Leser°Innen ans Herz legen möch­te. Eine der Kern­aus­sa­gen:

Ganz wesent­lich trägt zum Unter­gang die Arro­ganz der Buch­bran­che bei, die immer noch glaubt, Grals­hü­ter der For­mel für »gute Lite­ra­tur« zu sein. Dabei unter­schei­den sich die im Self-Publi­shing ver­öf­fent­lich­ten Kri­mis, Fan­ta­sy­bü­cher, Unter­hal­tungs­ro­ma­ne und Rat­ge­ber nur in einem Punkt von ande­ren Titeln, die in fried­li­cher Koexis­tenz mit ihnen ange­bo­ten wer­den: Sie wur­den ohne Ver­la­ge her­aus­ge­bracht.
[…]
… letzt­lich sind nur Autoren und Leser für den Buch­markt unent­behr­lich. Es geht, wenn­gleich es für Kul­tur­be­flis­se­ne ein Gräu­el ist, auch ohne Ver­la­ge und Buch­händ­ler.

Letz­te­res ist die Money­quo­te, die mei­ner Ansicht nach in den Digi­ta­li­sie­rungs- und Inter­net-fer­nen Ver­la­gen bis heu­te nie­mand ver­stan­den hat.

Es ist schier unglaub­lich: Seit fast zehn Jah­ren kri­ti­sie­re ich den Umgang der Buch­bran­che mit Self­pu­blishern und mal abge­se­hen davon, dass gewis­se Prot­ago­nis­ten aus die­ser Bran­che Platt­for­men geschaf­fen haben, um Self­pu­blishern ordent­lich Geld aus der Tasche zu zie­hen, hat sich streng genom­men ansons­ten nichts geän­dert. Nichts.

Man fin­det das Inter­view bei Xing, ein Blick auf Prinz Rupis Web­sei­te lohnt eben­falls immer.

Electronic Arts schaltet Vollbildwerbung in Computerspiel

Beim Spie­le­pu­blisher Elec­tro­nic Arts sind sie äußerst krea­tiv. Zumin­dest damit, sich mit völ­lig ver­blö­de­ten Aktio­nen den (berech­tig­ten) Zorn der Gamer-Gemein­de zuzu­zie­hen. Der letz­te Eklat war der um Loot­bo­xen, die eher kom­mer­zi­el­lem Glücks­spiel ähnel­ten.

Der neu­es­te Clou aus den mög­li­cher­wei­se dro­gen­ver­ne­bel­ten Hir­nen der Denk­fa­bri­ken bei EA war der, in einem 60-Dol­lar-Voll­preis­spiel – EA SPORTS UFC 4, ein Mixed Mar­ti­al Arts-Kampf­spiel –  bild­schirm­fül­len­de Wer­bung ein­zu­blen­den – und das nicht nur ein­mal, son­dern gleich mehr­mals. Wie man spä­ter beeil­te zu erläu­tern, war das doch nur wäh­rend der Replays!(einself). Dass die zum Game­play gehö­ren, tan­gier­te beim geld­gei­len Publisher offen­bar nie­man­den.

Und es pas­sier­te, was man auch in der Chef­eta­ge von EA hät­te vor­her­se­hen kön­nen, wäre man dort nicht offen­bar haupt­säch­lich mit dem has­ti­gen Genuss von Leber­kleis­ter beschäf­tigt:

Es gab einen ordent­li­chen Back­lash (man­che wür­den auch Shit­s­torm sagen) sei­tens der Fans, ins­be­son­de­re auf Red­dit, wo ein Thread mehr als 100000 Upvo­tes erhielt.

Inzwi­schen sind die Wer­be­ein­blen­dun­gen wie­der ent­fernt und ein EA-Spre­cher kom­men­tier­te:

It is abun­dant­ly clear from your feed­back that inte­gra­ting ads into the Replay and over­lay expe­ri­ence is not wel­co­me. We apo­lo­gi­ze for any dis­rup­ti­on to game­play that play­ers may have expe­ri­en­ced. […] We want to make sure our play­ers have the best pos­si­ble expe­ri­ence play­ing EA SPORTS UFC 4, so ad inte­gra­ti­on in the replay and over­lay expe­ri­ence will not be reap­pearing in the future.

Wei­ter­hin sag­te man, dass man die­se Wer­be­ein­blen­dun­gen vor­her hät­te kom­mu­ni­zie­ren sol­len.  Ach was?

Es fällt ihnen recht spät ein, dass Wer­be­ein­blen­dun­gen in einem sau­teu­ren Voll­preis­spiel eine Schei­ßidee sind.

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