Film, TV & Stream

Trailer zum SF-Film VOYAGERS

Angeb­lich han­delt es sich beim Sci­ence Fic­tion-Film VOYAGERS um einen Strei­fen mit der Ziel­grup­pe »Young Adult«, das ist (nicht mehr ganz) Neu­sprech für »jun­ge Erwach­se­ne«. Nach dem Betrach­ten des Trai­lers weiß ich noch nicht so genau, was ich davon hal­ten soll …

Es ist mal wie­der Post­apo­ka­lyp­se:

With the future of the human race at sta­ke, a group of young men and women, bred for intel­li­gence and obe­dience, embark on an expe­di­ti­on to colo­ni­ze a distant pla­net. But when they unco­ver dis­tur­bing secrets about the mis­si­on, they defy their trai­ning and begin to explo­re their most pri­mi­ti­ve natures. As life on the ship des­cends into cha­os, they’re con­su­med by fear, lust, and the insa­tia­ble hun­ger for power.

Es spie­len u.a.: Tye Sher­i­dan, Lily-Rose Depp, Fionn Whit­ehead, Chan­té Adams, Isaac Hemp­s­tead Wright, Viveik Kal­ra, Archie Made­kwe, Quint­essa Swin­dell, Madi­son Hu und Colin Far­rell. Regie führ­te Neil Bur­ger (LIMITLESS), der auch das Dreh­buch schrieb.

In den USA soll VOYAGERS am 9. April in die Kinos kom­men, für Deutsch­land gibt es bis­lang kei­nen Ter­min.

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Trailer: THUNDER FORCE

THUNDER FORCE ist mal wie­der ein Super­hel­den­film, oder bes­ser gesagt: ein Super­hel­din­nen­film, aber dies­mal eine Come­dy mit Melis­sa McCar­thy und Octa­via Spen­cer.

In a world whe­re super­vil­lains are com­mon­place, two estran­ged child­hood best fri­ends reu­ni­te after one devi­ses a tre­at­ment that gives them powers to pro­tect their city.

Der Trai­ler zeigt: Das mit den Super­kräf­ten ist mög­li­cher­wei­se eben nicht so super, wie man sich das viel­leicht vor­stel­len wür­de. Ich bin sehr gespannt, das sieht ziem­lich viel­ver­spre­chend aus.

Regie führ­te Ben Fal­co­ne, der ver­fass­te auch das Dreh­buch. In wei­te­ren Rol­len sind zu sehen: Pom Kle­men­tieffJason Bate­manBob­by Canna­va­leMelis­sa Leo u.v.a.m.

THUNDER FORCE gibt es ab dem 9. April 2021 beim Strea­ming­dienst zu sehen.

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Logo THUNDER FORCE Copy­right Net­flix

Frank Schätzings DER SCHWARM wird zur Fernsehserie

Nach nur Jahr­zehn­ten ist es bei den deut­schen Medi­en­schaf­fen­den offen­bar ange­kom­men, dass Phan­tas­tik-The­men inter­na­tio­nal rasend erfolg­reich sind. Sogar beim schnar­chi­gen Geron­ten­sen­der ZDF hat sich die­se Erkennt­nis offen­bar durch­ge­setzt, denn der pro­du­ziert eine Fern­seh­se­rie nach dem 17 Jah­re alten SF-Roman DER SCHWARM des Köl­ner Autoren Frank Schät­zing. Der Klap­pen­text des Romans liest sich wie folgt:

Ein Fischer ver­schwin­det vor Peru, spur­los. Ölbohr­ex­per­ten sto­ßen in der nor­we­gi­schen See auf merk­wür­di­ge Orga­nis­men, die hun­der­te Qua­drat­ki­lo­me­ter Mee­res­bo­den in Besitz genom­men haben. Wäh­rend­des­sen geht mit den Walen ent­lang der Küs­te Bri­tish Colum­bi­as eine unheim­li­che Ver­än­de­rung vor. Nichts von alle­dem scheint mit­ein­an­der in Zusam­men­hang zu ste­hen. Doch Sigur Johan­son, nor­we­gi­scher Bio­lo­ge und Schön­geist, glaubt nicht an Zufäl­le. Auch der india­ni­sche Wal­for­scher Leon Ana­wak gelangt zu einer beun­ru­hi­gen­den Erkennt­nis: Eine Kata­stro­phe bahnt sich an. Doch wer oder was löst sie aus? Wäh­rend die Welt an den Abgrund gerät, kom­men die Wis­sen­schaft­ler zusam­men mit der bri­ti­schen Jour­na­lis­tin Karen Wea­ver einer unge­heu­er­li­chen Wahr­heit auf die Spur.

DER SCHWARM galt mit sei­nen fast 1000 Sei­ten lan­ge als unver­film­bar, war­um habe ich aller­dings nie ver­stan­den, das gilt höchs­tens für die Pro­duk­ti­ons­um­stän­de, tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten und Bud­gets in Deutsch­land (wer DER SCHWARM für unver­film­bar hält, soll­te viel­leicht mal einen Blick auf den auch schon 2009 erschie­ne­nen AVATAR wer­fen). Nun geht man davon aus, dass die Mög­lich­kei­ten im Bereich CGI so weit fort­ge­schrit­ten und so kos­ten­güns­tig gewor­den sind, dass das Pro­jekt umsetz­bar ist. Eigent­lich hät­ten die Arbei­ten bereits 2019 star­ten sol­len, das wur­de dann auf Mit­te 2020 ver­scho­ben, das hat Coro­na aller­dings ver­hin­dert. Jetzt soll es wirk­lich los­ge­hen.

Die Serie soll acht Epi­so­den zu jeweils 45 Minu­ten umfas­sen, das Dreh­buch wur­de von Schät­zing selbst geschrie­ben, was schon mal ein gutes Zei­chen ist. Es pro­du­zie­ren Frank Doel­ger (GAME OF THRONES), Regie führt Alan Tay­ler (SOPRANOS), man hat sich also Unter­stüt­zung bei Per­so­nen mit inter­na­tio­na­ler Erfah­rung gesucht. Bin gespannt, was die machen, wenn sie auf dem öffent­lich-recht­li­chen Filz tref­fen wer­den.

Eigent­lich hal­te ich den Roman per­fekt für eine Umset­zung als Serie geeig­net, denn ich erin­ne­re mich dar­an, als ich ihn vor 17 Jah­ren las gedacht zu haben, dass das wie ein Film geschrie­ben ist, was ich damals als äußerst unge­wöhn­lich (lies: posi­tiv) für einen deut­schen Roman erach­te­te. DER SCHWARM konn­te – und kann – als Roman pro­blem­los mit inter­na­tio­na­len Wer­ken mit­hal­ten.

Die Dreh­ar­bei­ten sol­len im Mai in den Tibur­ti­na-Stu­di­os in Rom begin­nen, Pro­be­auf­nah­men gab es bereits, einen Start­ter­min gibt es noch nicht.

Bild Frank­Schät­zing von Rai­mond Spek­king, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

Mal wieder: RAUMPATROUILLE-Remake

Ist das Jahr schon wie­der rum? Immer wie­der wan­dern Mel­dun­gen nach Pres­se­er­klä­run­gen durch den vir­tu­el­len Blät­ter­wald, dass Rech­te­inha­ber Bava­ria die klas­si­sche deut­sche Kult-SF-Serie über­haupt – RAUMPATROUILLE – reboo­ten will. Und genau­so oft wird dann dar­aus – na? – genau: nichts.

Es ist mal wie­der soweit, diver­se nam­haf­te deut­sche und sogar inter­na­tio­na­le Medi­en mel­den, dass eine moder­ne Umset­zung geplant des Stof­fes geplant ist – dies­mal aber echt ehr­lich wirk­lich!

Bava­ria pro­du­ziert zusam­men mit Unchar­ted Ter­ri­to­ry (Vol­ker und Gesa Engel), die Geschich­te soll kei­ne Neu­erfin­dung sein, son­dern die Sto­ry fort­füh­ren, mit einer neu­en Gene­ra­ti­on von Hel­den (was ich per­sön­lich für einen sehr schlau­en Plan hal­te). Statt posi­ti­ver, zukunfts­ge­wand­ter Space Ope­ra soll es aber offen­bar Dys­to­pie und Kli­ma­ka­ta­stro­phe samt erhöh­tem Mee­res­spiel­gel geben (»Wir wol­len die tat­säch­li­chen Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels zei­gen«, sag­te Pro­du­zent Vol­ker Engel). Die neu­en Rekru­ten auf dem inzwi­schen alters­schwa­chen Raum­kreu­zer Ori­on müs­sen sich zusam­men­rau­fen und ste­hen plötz­lich im Mit­tel­punkt eines Kamp­fes um Res­sour­cen auf fer­nen Pla­ne­ten. Die Pilo­tin ent­stammt einer Flücht­lings­fa­mi­lie und ein Cha­rak­ter ist der Enkel von Com­man­der McLa­ne.

Ich hal­te ja nichts von Vor­ab­ge­me­cker und wer­de die Serie erst dann bewer­ten, nach­dem ich sie gese­hen habe, aber die­se Infor­ma­tio­nen klin­gen ein wenig danach, als wol­le man künst­lich Bezie­hun­gen zu unse­rer heu­ti­gen Situa­ti­on schaf­fen und die Serie sinn­los typisch deutsch ver­kopf­en. Aber wir wer­den es sehen.

Für die visu­el­len Effek­te wur­de Oli­ver Scholl ver­pflich­tet, der Name dürf­te ins­be­son­de­re PERRY RHO­DAN-Fans kein Unbe­kann­ter sein, der Deut­sche hat bei diver­sen US-Block­bus­tern mit­ge­wirkt und gewann für INDEPENDENCE DAY den VFX-Oscar. Aber auch Vol­ker Engel von Unchar­ted Ter­ri­to­ry arbei­te­te an visu­el­len Effek­ten für 2012, HUGO CABRET oder INDEPENDENCE DAY 2. Dass die Macher Hol­ly­wood-Erfah­rung haben, stimmt mich eher opti­mis­tisch.

Auf­grund der unge­heu­ren und unge­bro­che­nen Popu­la­ri­tät der Vor­la­ge sowie der ein­ge­fleisch­ten Hard­core-Fans wird die Neu­auf­la­ge es nicht leicht haben, egal wie gut sie wer­den wird.

Einen Start­ter­min für die Serie, die den Titel ORION tra­gen soll, gibt es noch nicht. Man darf gespannt sein, ob das dies­mal wirk­lich Rea­li­tät wer­den wird, aber wenn sogar schon Varie­ty berich­tet

Titel­gra­fik Copy­right Bava­ria

Golden Globe Gewinner 2021

In der ver­gan­ge­nen Nacht wur­den in Hol­ly­wood die 78. Gol­den Glo­be Awards ver­ge­ben, nach einem Jahr, wie es das für Tin­sel­down so wohl noch nie gege­ben hat. Stich­wort: Coro­na.

Im Kino war so gut wie nichts los, des­we­gen wun­dert es nicht, dass mit einem Mal Fil­me aus Strea­ming­diens­ten unter den Aus­ge­zeich­ne­ten auf­tau­chen. Hät­te mich jemand gefragt, hät­te ich wohl BORAT: SUBSEQUENT MOVIEFILM nie als Kan­di­da­ten für einen Preis genannt, jetzt bekam er nicht nur die Aus­zeich­nung für die bes­te Come­dy, Sascha Baron Cohen erhielt dafür auch noch die gül­de­ne Figur als bes­ter Schau­spie­ler.

Und auch wenn die Phan­tas­tik gefühlt im TV und als Stream einen immer brei­te­ren Raum ein­nimmt, fin­det sie bei den Gol­den Glo­be Awards kaum statt. Pix­ars SOUL erhält die erwar­te­ten Prei­se, sonst sieht es für das Gen­re trotz star­ker Prä­senz in den Medi­en lei­der sehr düs­ter aus.

Im Fol­gen­den die voll­stän­di­ge Lis­te der Nomi­nier­ten und Gewin­ner, Preis­trä­ger sind fett her­vor­ge­ho­ben.

STAR TREK PRODIGY bei Paramount+

 

Wie bereits berich­tet, befin­den sich die Rech­te für STAR TREK TV und Film wie­der in einem Haus, denn Para­mount und CBS gehö­ren jetzt zur sel­ben Fir­ma namens Via­comCBS. Des­we­gen wun­dert es nicht, dass die bei­den ehe­ma­li­gen Läden kon­so­li­diert wer­den. Der Strea­ming­dienst CBS All Access wird auf­ge­ge­ben, dafür wird es einen mit dem Namen Para­mount+ geben.

Für STAR TREK bedeu­tet das, dass alle damit zusam­men­hän­gen­den Pro­duk­te zu Para­mount+ wan­dern, die bis­he­ri­gen, aber auch die zukünf­ti­gen. Aktu­ell gilt das für den auf Kin­der und Jugend­li­che geziel­ten Ani­ma­ti­ons­ab­le­ger STAR TREK PRODIGY, der von Nickel­ode­on und CBS Stu­di­os pro­du­ziert wur­de. Eigent­lich soll­te der exklu­siv auf Nickel­ode­on lau­fen, da wird er auch zu sehen sein, aller­dings erst deut­lich nach dem Start auf dem Strea­ming­dienst.

Es geht um sechs jun­ge »Aus­ge­sto­ße­ne«, die über ein Raum­schiff stol­pern und nicht so genau wis­sen, wie sie damit umge­hen müs­sen. Über die Zeit ihrer Aben­teu­er wer­den sie mit Star­fleet und des­sen Idea­len in Berüh­rung kom­men. Kate Mul­grew soll ihre Rol­le als Kath­ryn Jane­way für die Show zumin­dest mit ihrer Stim­me wie­der auf­neh­men.

Mit der Ankün­di­gung, dass PRODIGY zu Para­mount+ wan­dert, gab es auch ein ers­tes Bild der Prot­ago­nis­ten.

STAR TREK PRODIGY wird irgend­wann in 2021 auf Para­mount+ star­ten, einen defi­ni­ti­ven Ter­min gibt es noch nicht.

Pro­mo­bil­der Copy­right CBS Stu­di­os und Nickel­ode­on

Netflix: JUPITER´S LEGACY

JUPITER´S LEGACY ist eine Comic­rei­he von Miles Mil­lar und Frank Qui­te­ly, die ab 2014 bei Image erschien, Net­flix hat dar­aus eine Fern­seh­se­rie gemacht. Es geht mal wie­der um Super­hel­den. Genau­er gesagt geht es dies­mal um eine zwei­te Gene­ra­ti­on von Super­hel­den, die ver­su­chen, aus dem Schat­ten ihrer Eltern zu tre­ten. Also mal wie­der ein neu­er Ansatz für eine Sto­ry um das The­ma.

Show­run­ner ist Ste­ven S. DeKnight (DAREDEVIL), es spie­len Josh Duha­mel, Les­lie Bibb, Ben Dani­els, Ele­na Kam­pou­ris, Andrew Hor­ton, Mike WadeMatt Lan­ter, u.v.a.m.

Die ers­te Staf­fel der neu­en Show wird acht Epi­so­den umfas­sen und am 7. Mai 2021 bei Net­flix star­ten. Der Teaser ist lei­der eher aus­sa­ge­arm, der Wasch­zet­tel zum Comic klingt wie folgt:

1932: Shel­don Sampson’s dreams about a mys­te­rious source of power lead him, his brot­her Wal­ter, and a group of loy­al fol­lo­wers on a quest around the world. What they dis­co­ver sets them on a cour­se that will wrench a fami­ly apart and alter the world’s poli­ti­cal stage! Deca­des after their jour­ney, Shel­don and Wal­ter are super­powered legends, world renow­ned for their hero­ism. But the off­spring trai­ned to live in their image have fal­len despera­te­ly short. Rocked by one public scan­dal after ano­ther, Chloe and her brot­her Bran­don are a dis­ho­nor to the gene­ra­ti­on befo­re them. The rift rea­ches its brea­king point when one branch of the fami­ly over­throws the govern­ment and strug­gles to rule at any cost – while the others must flee for their own safe­ty. But when the fail­ures of the cor­rupt lea­ders catch up to them, the world hovers on the brink of col­lap­se ? and the hid­den heroes must emer­ge to take back their lega­cy!

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BABYLON 5 remastered

Es gibt jetzt etwas, auf das Fans von J. Micha­el Strac­zynskis revo­lu­tio­nä­rer Kult-SF-Serie BABYLON 5 schon lan­ge gewar­tet haben: Ähn­lich wie bei STAR TREK ist jetzt eine remas­ter­te Ver­si­on ver­füg­bar.

Anders als bei der Kon­kur­renz wur­den dabei aller­dings lei­der nicht die visu­el­len Effek­te neu gestal­tet, das war War­ner dann offen­bar doch zu teu­er und ich fin­de das sehr bedau­er­lich.

Aller­dings wur­den die Epi­so­den von den ori­gi­na­len Kame­ra­ne­ga­ti­ven in 4K neu gescannt und dann auf Full HD run­ter gerech­net, dabei wur­den Rau­schen und Krat­zer ent­fernt und es wur­de eine Farb­kor­rek­tur durch­ge­führt. Die VFX, die nicht als Film vor­la­gen, wur­den auf HD hoch­ska­liert und erhiel­ten nur mini­ma­le Über­ar­beu­tun­gen  wo die­se unum­gäng­lich waren. Die­ses Ups­ca­ling hat den damals bahn­bre­chen­den, Com­pu­ter­ef­fek­ten nicht gut getan, man sieht ihnen deut­lich ihr Alter an (deut­li­cher als bei der mise­ra­blen, dunk­len und ver­rausch­ten DVD-Ver­si­on) und man wür­de sich eine ech­te Spe­cial Edi­ti­on samt Über­ar­bei­tung wün­schen.

Die neue Ver­si­on liegt nicht in 16:9 vor, obwohl die Serie eigent­lich schon für die­ses For­mat gedreht wor­den war, son­dern im ori­gi­na­len 4:3, was ich als Fan der Ori­gi­nal­ver­si­on sehr posi­tiv fin­de. Die DVD-Fas­sung gibt es nur als Wide­screen.

BABYLON 5 star­te­tet 1993 und lief fünf­ein­halb Jah­re. Man kann mit Fug und Recht sagen, dass sie die ame­ri­ka­ni­sche Fern­seh­land­schaft ver­än­der­te, denn sie führ­te vie­le Din­ge ein, die es so vor­her nicht gab, bei­spiels­wei­se einen staf­fel­über­grei­fen­den Hand­lungs­bo­gen. Lei­der haben wir die Show nie so zu sehen bekom­men, wie sie gedacht war, denn eigent­lich woll­te man bei War­ner nach Sea­son 4 den Ste­cker zie­hen, wes­we­gen man den Plot im Hau­ruck­ver­fah­ren been­den muss­te. Dann wur­de Staf­fel fünf doch noch geneh­migt, ist aller­dings lei­der nur noch eine mehr oder weni­ger unzu­sam­men­hän­gen­de Fol­ge von Ein­zel­epi­so­den, die eigent­lich in de Gesamt­hand­lung hät­ten inte­griert wer­den sol­len.

Es spiel­ten unter ande­rem Andre­as Kat­su­las (G’Kar), Peter Juras­ik (Lon­do), Mira Fur­lan (Delenn), Jer­ry Doyle (Micha­el Gari­bal­di), Bruce Box­leit­ner (Cap­tain John Sher­i­dan), Richard Biggs (Dr. Ste­phen Frank­lin), Clau­dia Chris­ti­an (Com­man­der Sus­an Iva­no­va), Ste­phen Furst (Vir Cot­to), Bill Mumy (Len­nier), Andrea Thomp­son (Talia Win­ters), Patri­cia Tall­man (Lyta Alex­an­der), Jeff Cona­way (Zack Allan) und Micha­el O’Ha­re (Com­man­der Jef­frey Sin­clair).

Epi­so­den­au­toren waren bei­spiels­wei­se JMS, D.C. Fon­ta­naPeter DavidHar­lan Elli­son (der agier­te auch als Crea­ti­ve Con­sul­tant), David Ger­roldMarc Scott Zicree und sogar Neil Gai­man.

BABYLON 5 REMASTERED ist erhält­lich bei HBO Max, Apple TV und Ama­zon, letz­te­res aller­dings offen­bar noch nicht in Deutsch­land (zumin­dest fin­de ich da kei­ne Hin­wei­se, dass es sich bei der völ­lig über­teu­er­ten dort ange­bo­te­nen Serie um die Neu­fas­sung han­delt). Eine BlueR­ay-Fas­sung ist lei­der nicht geplant.

https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​l​4​H​S​5​K​3​M​dMY

Logo BABYLON 5 Copy­right War­ner Bros.

Trailer: MORTAL COMBAT

War­ner ver­sucht sich wie­der mal an der Ver­fil­mung des legen­dä­ren Bru­ta­lo-Prü­gel­spiels MORTAL COMBAT (1982 ver­öf­fent­lich als Arca­de-Auto­mat durch Mid­way Games), das bei Ver­öf­fent­li­chung in den USA für eini­gen Auf­ruhr gesorgt hat­te, da es gewis­sen Mora­lis­ten als den Unter­gang des Abend­lan­des sahen. Wer mehr dar­über wis­sen möch­te, schaut sich Fol­ge fünf von Net­fli­xens Games-Doku HIGH SCORE an.

War­ner hat jetzt mal wie­der einen Film und das Mar­ti­al Arts-Spek­ta­kel mit Mutan­ten pro­du­ziert (das wir lie­be­voll »Mör­tel Wom­bat« nann­ten) und dazu gibt es gleich zwei Trai­ler. Einen ent­schärf­ten und einen mit etwas mehr Blood & Gore, den man auf You­tube aller­dings erst nach Alters­ve­ri­fi­ka­ti­on sehen kann. Manch einer mag es aller­dings nicht für akzep­ta­bel hal­ten, der Daten­kra­ke Goog­le zu die­sem Zweck eine Aus­weis­ko­pie oder Kre­dit­kar­ten­da­ten zur Ver­fü­gung zu stel­len. In dem Fall wisst ihr sicher, wie ihr die You­tube-Suche bedie­nen müsst oder die­se Ver­si­on anders­wo im Netz fin­det.

Die Inhalts­zu­sam­men­fas­sung liest sich wie folgt:

MMA figh­ter Cole Young (Lewis Tan), accus­to­med to taking a bea­ting for money, is una­wa­re of his heri­ta­ge-or why Outworld’s Emper­or Shang Tsu­ng (Chin Han) has sent his best war­ri­or, Sub-Zero (Joe Tas­lim), an other­world­ly Cryo­man­cer, to hunt Cole down. Fea­ring for his family’s safe­ty, Cole goes in search of Sonya Bla­de (Jes­si­ca McNa­mee) at the direc­tion of Jax (Meh­cad Brooks), a Spe­cial Forces Major who bears the same stran­ge dra­gon mar­king Cole was born with. Soon, he finds hims­elf at the temp­le of Lord Rai­den (Tad­ano­bu Asa­no), an Elder God and the pro­tec­tor of Ear­th­re­alm, who grants sanc­tua­ry to tho­se who bear the mark. Here, Cole trains with expe­ri­en­ced war­ri­ors Liu Kang (Ludi Lin), Kung Lao (Max Huang) and rogue mer­cena­ry Kano (Josh Law­son), as he pre­pa­res to stand with Earth’s grea­test cham­pi­ons against the enemies of Out­world in a high sta­kes batt­le for the uni­ver­se. But will Cole be pushed hard enough to unlock his arca­na-the immense power from within his soul-in time to save not only his fami­ly but to stop Out­world once and for all?

Regie bei MORTAL COMBAT führt Debutant Simon McQuo­id nach einem Dreh­buch von Greg Rus­so und Dave Cal­la­ham (WW84). Es spie­len unter ande­rem Josh Law­sonJes­si­ca McNa­meeHiroy­u­ki Sana­daJoe Tas­limTad­ano­bu Asa­noMeh­cad Brooks und Ludi Lin.

In den USA wird MORTAL COMBAT ab dem 16. April in »rest­ric­ted thea­ters« zu sehen sein, wei­ter­hin auf dem haus­ei­ge­nen Strea­ming­dienst HBO Max.

Im Fol­gen­den der geschnit­te­ne Trai­ler:

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Und hier die unge­schnit­te­ne Fas­sung (sie­he oben):

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Tim Burton macht ADDAMS FAMILY-Ableger WEDNESDAY für Netflix

Kult­re­gis­seur Tim Bur­ton (BEETLEJUICE, BATMAN, SWEENEY TODD) wur­de vom Strea­ming­dienst Net­flix ange­heu­ert, um einen Spin­off der ADDAMS FAMILY als Serie zu rea­li­sie­ren. Die Show dreht sich um die Addams-Toch­ter WEDNESDAY und trägt kon­se­quen­ter­wei­se des­we­gen auch ihren Namen. Das Pro­jekt ist das Bur­tons Debüt als TV-Regis­seur. Ange­sichts sei­ner bis­he­ri­gen Fil­me passt WEDNESDAY da natür­lich per­fekt ins Port­fo­lio.

Details zur Beset­zung gibt es im Moment eben­so wenig wie einen Release­ter­min, ange­sichts der übli­chen Pro­duk­ti­ons­zei­ten beim Steam­ing­dienst, sowie der Tat­sa­che, dass man Pro­jek­te erst ankün­digt, wenn sie min­des­tens in tro­cken­den Tüchern, oft aber sogar bereits gedie­hen sind, und weil Net­flix einen weit­aus gerin­gee­ren Was­ser­kopf und Pro­duk­ti­ons­o­ver­head hat, als klas­si­sche Stu­di­os (selbst wenn MGM/​UA invol­viert sind), gehe ich davon aus, dass wir nicht zu lan­ge wer­den war­ten müs­sen.

Bekannt ist aller­dings bereits, dass Bur­ton noch zwei wei­te­re Per­so­nen als Show­run­ner und aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten an der Sei­te ste­hen wer­den, näm­lich Alfred Gough und Miles Mil­lar von SMALLVILLE, die bei­den hat­ten das Pro­jekt WEDNESDAY auch an Net­flix gepit­ched.

Und wor­um wird es in der acht­tei­li­gen Mini­se­rie gehen? Net­flix schreibt in der Pres­se­mit­tei­lung:

The upco­ming eight-epi­so­de series is a sleut­hing, super­na­tu­ral­ly infu­sed mys­tery char­ting Wednesday’s years as a stu­dent at the pecu­li­ar Never­mo­re Aca­de­my. Wednesday’s attempts to mas­ter her emer­ging psy­chic abili­ty, thwart a mons­trous kil­ling spree that has ter­ro­ri­zed the local town, and sol­ve the super­na­tu­ral mys­tery that embroi­led her par­ents 25 years ago – all while navi­ga­ting her new and very tan­gled rela­ti­onships of the stran­ge and diver­se stu­dent body.

Pro­mo­pos­ter Copy­right Net­flix

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