Buch

Ist der Bad Robot-Trailer STRANGER für einen multimedialen J. J. Abrams-Roman?

Ges­tern hat­te ich STRANGER, einen mys­te­riö­sen Trai­ler von Bad Robot gezeigt, und mich gefragt, ob es sich um einen Vor­gu­cker für eine Fern­seh­se­rie oder einen Kino­film han­delt. Mög­li­cher­wei­se geht es um etwas völ­lig ande­res.

Abge­se­hen davon, Hol­ly­wood schein­bar fast voll­stän­dig zu über­neh­men, scheint J. J. Abrams auch noch genug Zeit zu haben, um einen Roman zu schrei­ben. Oder sagen wir bes­ser mit­zu­schrei­ben, denn neben sei­nem Namen wird auch noch Doug Dorst als Autor ver­merkt. Einen ers­ten Hin­weis auf das Buch mit dem knap­pen Titel S. war eine »Pro­mo-Post­kar­te« des Ver­le­gers Ken­dell (von Litt­le, Brown; Mul­hol­land Books) bei der Huf­fing­ton Post:

postcard

Bei Blee­ding Cool bemerk­te man, dass der Font der Post­kar­te, die mit dem Roman in Ver­bin­dung steht, der­sel­be ist, wie man ihn am Ende des Teasers zu sehen bekommt.

soon

Damit könn­te der Trai­ler tat­säch­lich ein Buch­trai­ler sein, wenn Abrams nun auch noch in die­ses Geschäft ein­steigt, kön­nen ins­be­son­de­re die Erstel­ler der übli­cher­wei­se deut­schen Buch­trai­ler ein­pa­cken. Noch offen­sicht­li­cher wäre es gewe­sen, wenn auch noch das »oon« ver­schwun­den wäre, aber dann eben viel­leicht wie­der zu offen­sicht­lich.

Bei Ama­zon fin­det man eine Beschrei­bung des Romans, den man bereits vor­be­stel­len kann:

J.J. Abrams and acclai­med nove­list Doug Dorst crea­te a rea­ding expe­ri­ence like no other in this dazz­ling novel of love and mys­tery.

J.J. Abrams has crea­ted, writ­ten, pro­du­ced, and direc­ted ground­brea­king tele­vi­si­on shows such as the Emmy and Gol­den Glo­be Award-win­ning Lost and Ali­as and block­bus­ter films such as Star Trek, Clover­field, Super 8, Mis­si­on: Impos­si­ble and Arma­ged­don. His work is renow­ned for its sen­se of won­der and inven­ti­on, and for hel­ping res­ha­pe what’s pos­si­ble in film and tele­vi­si­on today.

In his first-ever idea for a novel, Abrams con­cei­ved of and deve­lo­ped a mul­ti-laye­red lite­ra­ry puz­zle of love and adven­ture. At its core, we have a book of mys­te­rious pro­ven­an­ce. In the mar­gins, ano­ther tale unfolds: hand-scribb­led notes, ques­ti­ons, and con­fron­ta­ti­ons bet­ween two rea­ders. Bet­ween the pages, online, and in the real world, you’ll find evi­dence of their inter­ac­tion, eph­emera that brings this tale vivid­ly to life.

Abrams tur­ned to PEN/​Hemingway Award- and Shir­ley Jack­son Award-nomi­na­ted nove­list Doug Dorst, aut­hor of the acclai­med novel Ali­ve in Necro­po­lis (Riverhead, 2008) and sto­ry coll­ec­tion The Surf Guru (Riverhead, 2010), to wri­te S. Tog­e­ther, Abrams’ visi­on and Dorst’s expert craft­sman­ship will rede­fi­ne the novel.

Im drit­ten Absatz ste­hen die inter­es­san­ten Infor­ma­tio­nen: auch in der »rea­len Welt« und online wird man offen­bar nach Hin­wei­sen suchen kön­nen, um das Geheim­nis des Romans zu lösen. Mischt Abrams nach Fern­se­hen und Kino nun auch die Art und Wei­se auf, wie Bücher gele­sen wer­den? Macht ein Event dar­aus? Ja, das klingt defi­ni­tiv nach J. J. Abrams. Doch ein Event wird es wahr­schein­lich nur in eng­lisch­spra­chi­gen Län­dern, denn ich müss­te mich doch sehr wun­dern, falls es irgend­ei­ner der ver­schla­fe­nen deut­schen Publi­kums­ver­la­ge es schaf­fen wür­de, das zeit­gleich zur US-Aus­ga­be zu ver­öf­fent­li­chen. Die bemer­ken Trends oder Hypes übli­cher­wei­se erst, wenn die­se schon wie­der selig beim Ent­schlum­mern sind.

Der Ver­öf­fent­li­chungs­ter­min des 472 Sei­ten star­ken Buches im Hard­co­ver-For­mat ist der 29. Okto­ber 2013, ich wür­de ver­mu­ten, dass wir bis zu die­sem Ter­min noch wei­te­re Hin­wei­se bekom­men wer­den. Oder alles ist ganz anders …

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Post­kar­te Copy­right Mul­hol­land, Pro­mo­fo­to aus STRAN­GER-Teaser Copy­right Bad Robot

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Ray Bradburys Fanzine FUTURE FANTASIA beim Projekt Gutenberg

Cover Future Fantasia 1

Fans von klas­si­scher Sci­ence Fic­tion und ins­be­son­de­re von Ray Brad­bu­ry auf­ge­merkt. Im Jahr 1939, kurz nach­dem der Autor die High School been­de­te, brach­te er ein Fan­zine namens FUTURE FANTASIA her­aus, in dem sich sei­ne frü­hen Geschich­ten und auch Arti­kel fan­den. Die drei erschie­ne­nen Aus­ga­ben kann man sich jetzt kos­ten­los beim Pro­jekt Guten­berg her­un­ter laden. Open Cul­tu­re schreibt dar­über (Über­set­zung von mir):

Die ers­te Aus­ga­be, die jetzt frei beim Pro­jekt Guten­berg ver­füg­bar ist, beinhal­tet Brad­bu­rys Geschich­te LET´S GET TECHNATAL (ver­fasst unter dem Pseud­onym Ron Rey­nolds), das Gedicht THOUGHT AND SPACE. In der zwei­ten Aus­ga­be fin­den sich ein Arti­kel, den er als Guy Amo­ry schrieb, sowie die Sto­ry THE PENDULUM. Die drit­te und vier­te beinhal­ten je ein Edi­to­ri­al und in letz­te­rer sind zudem die unter Pseud­onym erschie­ne­nen Geschich­ten THE PIPER und THE FLIGHT OF THE GOOD SHIP CLARISSA.

Eine gute und äußerst nost­al­gi­sche Mög­lich­keit, einen Blick auf Früh­wer­ke eines der bekann­tes­ten SF-Autoren über­haupt zu wer­fen. Die Hef­te lie­gen in ver­schie­de­nen Datei­for­ma­ten vor, dar­un­ter html, ePub und Kind­le (die eBook-Ver­sio­nen in Fas­sun­gen mit und ohne Bil­dern).

Quel­le: io9

Cover FUTURE FANTASIA 1 Public Domain in den USA

Erschienen: THE DAEDALUS INCIDENT

Cover The Daedalus Incident

Wenn ich über ein Buch lese, in dem eine Frgat­te aus dem 18. Jahr­hun­dert vor­kommt und die dann auch noch im Orbit des Mer­kur kämpft, dann hält mich nicht mehr viel: das muss ich haben. Bestellt ist es schon, aber ich dach­te, ich könn­te es euch eben­falls vor­stel­len. THE DAEDALUS INCIDENT wur­de ver­fasst von Micha­el J. Mar­ti­nez und ist bereits am 7. Mai 2013 erschie­nen. Wer­be­text:

Mars is sup­po­sed to be dead…
a fact Lt. Shai­la Jain of the Joint Space Com­mand is begin­ning to doubt in a bad way.

Freak qua­kes are rumbling over the long-dor­mant tec­to­nic pla­tes of the pla­net, dis­rupt­ing its tril­li­on-dol­lar mining ope­ra­ti­ons and dri­ving sci­en­tists past the edges of theo­ry and reason. Howe­ver, when rocks shake off their anci­ent dust and begin to roll—seemingly of their own volition—carving canals as they con­ver­ge to form a towe­ring struc­tu­re amid the rud­dy ter­rain, Lt. Jain and her JSC team rea­li­ze that their rea­li­ze that their rou­ti­ne geo­lo­gi­cal sur­vey of a Mar­ti­an cave sys­tem is any­thing but. The only clues they have stem from the emis­si­ons of a mys­te­rious blue radia­ti­on, and a 300-year-old jour­nal that is wri­ting its­elf.

Lt. Tho­mas Wea­ther­by of His Majesty’s Roy­al Navy is an honest 18th-cen­tu­ry man of mode­st begin­nings, doing his part for King and Coun­try aboard the HMS Daeda­lus, a fri­ga­te sai­ling the high seas bet­ween continents…and the immense Void bet­ween the Known Worlds. Across the Solar Sys­tem and among its colonies—rife with plun­der and ali­en slave trade—through dire batt­les fraught with stran­ge alche­my, not­hing much can shake his resol­ve. But events are tran­spi­ring to chan­ge all that.

With the aid of his fier­ce cap­tain, a drug-add­led alche­mist, and a ser­vant girl with a remar­kab­le past, Wea­ther­by must track a gre­at and powerful mys­tic, who has embark­ed upon a sinis­ter quest to upset the balan­ce of the planets—the con­se­quen­ces of which may reach far bey­ond the Solar Sys­tem, threa­tening the very fabric of space its­elf.

Set sail among the stars with this uncan­ny tale, whe­re adven­ture awaits, and dimen­si­ons col­l­i­de!

Es gibt eine Taschen­buch-Ver­si­on zum Preis von ca. 12 Euro, die Kind­le-Fas­sung kos­tet unge­fähr 7,92 Euro (bei eng­li­schen Büchern kön­nen die Prei­se schwan­ken, des­we­gen die ca.-Angaben.)

Cover­ab­bil­dung Copy­right Night Sha­de Books

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STAR WARS wie es niemals war – als Comic

In der Nach­schau muss man lei­der fest­stel­len, dass Geor­ge Lucas sein bes­tes gege­ben hat, um das STAR WARS-Uni­ver­sum immer wie­der und immer mehr zu ver­sau­beu­teln, mit der Begrün­dung, es sei schließ­lich sei­ne Visi­on und er wür­de das so machen, wie er das wol­le. Dass er dabei die Fans immer wie­der ver­grätz­te, schien ihm egal zu sein. Was aber wäre, wenn auch die Ori­gi­nal­tri­lo­gie schon ver­sau­beu­telt wor­den wäre? Das Ori­gi­nal­dreh­buch, das dann so nie umge­setzt wur­de, unter­schied sich inhalt­lich deut­lich von dem, was wir dann in Epi­so­de IV zu sehen beka­men.

Die Fra­ge könn­te nun beant­wor­tet wer­den, denn Dark Hor­se wird eine acht­tei­li­ge Comic­aus­ga­be des Ur-Dreh­buchs ver­öf­fent­li­chen, in dem Luke Sky­wal­ker deut­lich älter und wei­ser, Darth Vader kein Cyborg und Han Solo ein Außer­ir­di­scher ist.

Die ers­te Aus­ga­be von THE STAR WARS erscheint in den USA am 4. Sep­tem­ber 2013.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
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Erschienen: AUSGEWÄHLT! FANTASTISCHE GESCHICHTEN von Falko Löffler

Cover Ausgewählt!

Soeben erschien Fal­ko Löff­lers Kurz­ge­schich­ten­band AUSGEWÄHLT! FANTASTISCHE GESCHICHTEN als eBook bei Ama­zon. Die Antho­lo­gie ent­hält 25 in den letz­ten 15 Jah­ren ent­stan­de­ne Sto­ries, dar­un­ter auch Ori­gi­nal­ver­öf­fent­li­chun­gen.

Ent­hal­ten sind auch die SF-Geschich­te DAS ALTE UND EWIGE SPIEL, die für den Kurd Laß­witz-Preis und den Deut­schen Phan­tas­tik-Preis nomi­niert war, sowie die SF-Sto­ry ORBITSTEUER, wel­che bei einem euro­pa­wei­ten Geschich­ten­wett­be­werb auf dem drit­ten Platz lan­de­te. In Nach­wor­ten schil­dert der Autor, was ihn an der jewei­li­gen Idee fas­zi­niert hat, wie eine Geschich­te ent­stan­den ist und in wel­chen Lebens­ab­schnitt sie fällt.

Fal­ko Löff­ler arbei­tet seit 2003 als frei­er Autor. Er hat bis­lang vier Roma­ne ver­öf­fent­licht, dar­un­ter die Fan­ta­sy-Rei­he DRACHENWÄCHTER. Die­se basiert auf der Kurz­ge­schich­te DEN DRACHEN NACH, die in der Antho­lo­gie ent­hal­ten ist, und deren ers­ter Band als Such­bild-Aben­teu­er von Daeda­lic Enter­tain­ment für PC und Mac umge­setzt wur­de. Als Autor für Com­pu­ter­spie­le hat er an einer Viel­zahl von Titeln gear­bei­tet, zuletzt an Sto­ry und Tex­ten des Adven­tures JACK KEANE 2 und der Geschich­te des Brow­ser­games ANNO ONLINE. Der­zeit schließt er die Arbeit an einem Polit­thril­ler ab.

Die Sto­ry­samm­lung hat einen Umfang von ca. 260 Sei­ten und ist bei Ama­zon DRM-frei zum Preis von EUR 2,99 erhält­lich. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Autor fin­det man auf sei­ner Web­sei­te.

Cover AUSGEWÄHLT! FANTASTISCHE GESCHICHTEN Copy­right Fal­ko Löff­ler

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Der PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 596

Cover Bücherbrief 596

Da Erik sich Ende Juli auf der­sel­ben Ver­an­stal­tung befand wie ich, kam der PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF mini­mal ver­spä­tet. Da ich aber dar­über hin­aus noch wei­te­ren Urlaub hat­te, ver­zö­ger­te sich die Ver­öf­fent­li­chung hier auf Phan­ta­News sogar noch wei­ter. Ich bit­te das Unend­schuld­ba­re zu ent­schul­di­gen. :o)

In der Aus­ga­be 596 dreht sich wie immer alles um Phan­tas­tik. Dies­mal gibt es kei­nen ein­füh­ren­den Arti­kel, es geht gleich los mit Buch­be­spre­chun­gen aus den ver­schie­de­nen Gen­res.

Im Bereich deut­sche Phan­tas­tik fin­den sich unter ande­rem Rezen­sio­nen zu SILBER von Kers­tin Gier, der von Ste­fan Cer­no­hu­by beim Arca­num-Ver­lag her­aus  gege­be­nen Antho­lo­gie VON FEUER UND DAMPF, sowie Marc Strauchs DER GEHEIME KRIEG.
Bei der inter­na­tio­na­len Phan­tas­tik bespricht Erik DAS HERZ DES SATYRS von Eliza­beth Amber, Micha­el A. Stack­po­les WORLD OF WAR­CRAFT-Roman VOL´JIN – SCHATTEN DER HORDE und J. R. Wards DIE ANKUNFT.

Wei­ter­hin hat Erik sich ein Fan­zine ange­se­hen, näm­lich die Aus­ga­be Juli 2013 der BLÄTTER FÜR VOLKSLITERATUR, und bespricht auch zwei Hör­spie­le aus dem Hau­se Fol­gen­reich, ein­mal DORIAN HUNTER und ein­mal MARK BRANDIS.

Den PHANTASTISCHEN BÜCHERBRIEF 596 kann man wie immer hier als PDF-Datei her­un­ter laden. Er hat eine Grö­ße von knapp über 200 kB.

Bücher­brief 596, Juli 2013

Erschienen: FANDOM OBSERVER 290

Cover FO 290

Selbst­ver­ständ­lich ist die Aus­ga­be 290 des FANDOM OBSER­VERs pünkt­lich zum Monats­an­fang August erschie­nen, ich berich­te auf­grund mei­nes Urlaubs aller­dings erst jetzt dar­über, ich fau­le S…ocke.

Die aktu­el­le Num­mer steht unter der Ägi­de des Chef­re­dak­teurs Olaf Fun­ke und befasst sich auf 12 Sei­ten mit fol­gen­den The­men:

* Der Herr des blau­en Palais: Olaf Brill gra­tu­liert Rai­ner Erler zum 80. Geburts­tag
* Heyho!: Der Lone Ran­ger kommt ins Kino
* Noch ein Pfad­fin­der: Super­man fliegt wie­der
* Unto­te Hor­den: Die Zom­bies gegen Brad Pitt

Wei­ter­hin fin­den sich im Heft Film­be­spre­chun­gen, Unter­neh­mens­nach­rich­ten (wat?) und selbst­ver­ständ­lich auch wie­der Buch­re­zen­sio­nen.

Der FANDOM OBSERVER 290 kann wie immer und selbst­ver­ständ­lich auch immer noch auf der zuge­hö­ri­gen Web­sei­te her­un­ter gela­den wer­den. Er liegt als PDF vor und ist kos­ten­frei.

Cover FO290 Copy­right Redak­ti­on FANDOM OBSERVER

Neu bei Folgenreich: DIE ELFEN und DORIAN HUNTER

Beim Hör­spiel­spe­zia­lis­ten Fol­gen­reich erschei­nen neue Epi­so­den erfolg­rei­cher Seri­en. Zum einen aus Bern­hard Hen­nens ELFEN-Rei­he, zum ande­ren für Gru­sel­freun­de die Fort­set­zung der Aben­teu­er von DORIAN HUNTER.

Cover Die Elfen 7

DIE ELFEN – Fol­ge 7: DIE BIBLIOTHEK VON ISKRENDRIA

Bei der ver­zwei­fel­ten Zer­stö­rung des Alben­pfa­des durch die Elfen­kö­ni­gin Eme­rel­le ent­steht ein Riss im Gol­de­nen Netz, das die Alben­mark vor den unheim­li­chen Schat­ten­we­sen Yin­giz schützt. Da Eme­rel­le die Schat­ten selbst nicht besie­gen kann und immer mehr von ihnen den Weg in die Elfen­welt fin­den, sen­det sie Kobol­din Gan­da zusam­men mit Ollo­wain, dem Schwert­meis­ter der Elfen, in die ver­bor­ge­ne Biblio­thek von Isken­dria, um dort eine Lösung zu fin­den. Jedoch war­tet hier bereits ein Grau­en erre­gen­der Wider­sa­cher: ein Devant­har, der letz­te Über­le­ben­de eines dämo­ni­schen Volks aus der Urzeit Alben­marks, der in der Lage ist, die Iden­ti­tät sei­ner Opfer anzu­neh­men. In Gestalt eines Biblio­the­kars bringt der Devant­har Ollo­wain bei­na­he um des­sen Ver­stand, wäh­rend Gan­da ihm ein ver­hei­ßungs­vol­les Buch über die Alben­pfa­de und die Yin­giz ent­wen­den kann. Auf der Flucht und schwer ver­letzt öff­net Gan­da in letz­ter Sekun­de ein Tor zu einem Alben­pfad, macht dabei aber einen ent­schei­den­den Feh­ler …

DIE BIBLIOTHEK VON ISKENDRIA erscheint am 16.08.2013 unter der Art.-Nr. 0602537253968), der Preis beträgt 6,99 EUR.

Cover Dorian Hunter 22.2

DORIAN HUNTER – Fol­ge 22.2: ESMERALDA – VERGELTUNG

der zwei­te Teil über die ers­te Wie­der­ge­burt Dori­an Hun­ters nach sei­nem Leben als Baron de Con­de: Ein Tage­buch aus der Zeit der spa­ni­schen Inqui­si­ti­on bringt die ent­schei­den­den Hin­wei­se. Doch wie­der bricht Dori­an bewusst­los zusam­men, als die Erin­ne­rung ihn über­mannt … Wäh­rend im 16. Jahr­hun­dert Juan Gar­cia de Tabe­ra und Esme­ral­da im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes ver­su­chen ihre Haut zu ret­ten, flüch­tet Heln­wein, der das Tage­buch ent­deckt hat, gemein­sam mit Coco Zamis vor den Dämo­nen; der­weil bekommt der Koma­pa­ti­ent Besuch von einem 500 Jah­re alten Feind. Dabei hat Secret Ser­vice-Agent Mar­vin Cohen einen gran­dio­sen Auf­tritt, als er Dori­an im Kran­ken­haus bewacht und mal wie­der glaubt, alles im Griff zu haben…
In expli­zi­ten Sze­nen bricht die gan­ze Gewalt und Grau­sam­keit der Inqui­si­ti­on, ein blu­ti­ges Spiel­feld für mons­trö­se Sadis­ten, über den Hörer her­ein. Wie­der­um über­zeugt die Pro­duk­ti­on mit einer inno­va­ti­ven Viel­sei­tig­keit der Dar­stel­lung, den Zeit­sprün­gen und schnel­len Sze­nen­wech­seln.

ESMERALDA – VERGELTUNG erscheint am 30.08.2013 unter der Art.-Nr. 0602537243495, der Preis beträgt 6,99 Euro.

Cover Copy­right Universal/​Folgenreich

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Vom Taschenbuch zum Paperback – Evolution oder Abzocke?

Bücher

(Sechs­te Un­ter­bre­chung der Som­mer­pause, Anm. d. Red.)

In den letz­ten Tagen wird in ein­schlä­gi­gen Medi­en, die sich mit dem Buch­markt befas­sen gemel­det, dass die Pro­duk­ti­on von Taschen­bü­chern der Publi­kums­ver­la­ge deut­lich zurück geht. Genannt wer­den bei­spiels­wei­se Zah­len von nicht uner­heb­li­chen 18% unter Vor­jah­res­ni­veau. Auf den ers­ten Blick scheint das nicht ver­wun­der­lich, denn das eBook knab­bert selbst­ver­ständ­lich ins­be­son­de­re am Taschen­buch­markt. Den­noch: ange­sichts der kol­por­tier­ten Absatz­zah­len in Sachen eBook kann die­ses nicht der maß­geb­li­che Grund für den gedros­sel­ten Out­put der Ver­la­ge sein.

Aber auch die Lösung wird gleich mit­ge­lie­fert: die Ver­la­ge stei­gen um auf soge­nann­te »Paper­backs«, das sind im Prin­zip nur etwas grö­ße­re und mini­mal auf­we­ni­ger gestal­te­te Taschen­bü­cher (im Eng­li­schen ist Paper­back ein­fach nur das Wort für Taschen­buch). Und die ver­kauft man deut­lich teu­rer, weil sie ja ver­meint­lich »wer­ti­ger« sind, obwohl auch nix ande­res drin steht, als in den Taschen­buch-Cou­sins.

Das ist ein Klas­si­ker im neu­en Gewand: auch frü­her schon hat man durch grö­ße­re Schrift­ar­ten oder mehr Durch­schuss Platz geschun­den, um aus eigent­lich mick­ri­gen Heft­chen beein­dru­cken­de Wäl­zer zu machen, die man dann zum dop­pel­ten Preis ver­kau­fen konn­te. Oder hat eng­li­sche Roma­ne so auf­ge­bla­sen, dass man aus einem Band zwei machen konn­te – und dar­an gleich dop­pelt ver­dien­te. Pro­mi­nen­tes­tes Bei­spiel ist hier GAME OF THRONES, eine mei­ner frü­he­ren Begeg­nun­gen damit war die deut­sche Fas­sung der DRA­GON­LAN­CE-Roma­ne wei­land bei Gold­mann. Die Aus­flüch­te und Erklä­rungs­ver­su­che  der Ver­la­ge sind viel­fäl­tig: auf­grund der Über­set­zung wür­den die Tex­te län­ger und die Bücher wären dann nicht mehr ergo­no­misch ist die meist genutz­te Aus­re­de. Das könn­te man durch Anpas­sun­gen im Satz leicht umge­hen und wenn ich mir so man­chen Zie­gel­stein anse­he, scheint das auch nur manch­mal zu stö­ren.

Jetzt steigt man also gleich auf ein neu­es Buch­for­mat um und ser­viert den glei­chen, alten Text­wein in ver­meint­lich neu­en Paper­back-Schläu­chen, die eben nur deut­lich teu­rer sind.

Eigent­lich könn­te es einem Recht sein. War­um? Weil das mei­ner Ansicht nach dem eBook als Taschen­buch-Alter­na­ti­ve wei­te­ren Vor­schub leis­ten wird. Wobei man sich natür­lich dar­über im Kla­ren sein muss, dass damit auch die eBook-Fas­sun­gen teu­rer wer­den, denn deren Prei­se legen die Ver­la­ge ja meist nach den Ver­kaufs­prei­sen der Print­aus­ga­ben unver­schämt hoch fest. Letzt­end­lich darf man aber davon aus­ge­hen, dass der Leser die Zeche zahlt und Mehr­ein­nah­men durch die höhe­ren Prei­se noch nicht ein­mal bei den Autoren ankom­men, denn die Ver­la­ge dürf­ten mit höhe­ren Her­stel­lungs­kos­ten für die Paper­backs argu­men­tie­ren. Ver­lie­rer sind neben den Ver­la­gen somit mal wie­der alle.

Als Quint­essenz bleibt eine Bin­sen­weis­heit: es geht weder um die Leser, noch um die Stof­fe, noch die Autoren, son­dern ein­zig dar­um, Koh­le zu machen. Man könn­te aber wenigs­tens ver­su­chen, uns nicht der­art offen­sicht­lich abzu­sei­hen, oder?

[cc]

Bild: Bücher von Nor­dic Co-ope­ra­ti­on web­site (nor​den​.org), aus der Wiki­pe­dia, CC BY

DIE LETZTE INSTANZ – Eine Livehörspielinszenierung im Steampunkgewand

Die letzte Instanz

(Ers­te Unter­bre­chung der Som­mer­pau­se , Anm. d. Red.)

Ham­burg: Stö­ckel­schu­he wer­den über den Büh­nen­bo­den geklap­pert, danach klir­ren Glä­ser anein­an­der, Schüs­se fal­len. Ein Schau­spie­ler röchelt ster­bend ins Mikro­fon. Dann plötz­lich eine Stim­me: »Wir beob­ach­ten Sie! Wir sind die letz­te Instanz«, mit die­sen unheils­schwan­ge­ren Wor­ten ende­te das Live­hör­spiel auf dem Aether­cir­cus 2013. Die acht Künst­ler ver­las­sen die Büh­ne. Eine Stun­de Schau­spiel, Sounds, Musik und einen ner­ven­auf­rei­ben­den Kri­mi prä­sen­tier­ten Sie den Zuschau­ern. Aber das Pro­jekt ist noch lan­ge nicht zu Ende. Die Haupt­auf­füh­rung  fin­det am Sams­tag, 10. August, um 20 Uhr (Ein­lass ab 18 Uhr) im Thea­ter an der Marsch­ner­stra­ße, Marsch­ner­stra­ße 46 statt. Die Steam­punk-Band Dra­chen­flug wird erneut die Musik gestal­ten und das Team hat sich bereits neue Extras aus­ge­dacht.

Die Geschich­te des Live-Hör­spiels beginnt am frü­hen Mor­gen im Jah­re 1888 auf dem Fuhls­bütt­ler Flug­platz. Eine Kut­sche prescht her­an und als sich die Nebel lich­ten taucht ein impo­san­tes Luft­schiff auf. Vier gela­de­ne Gäs­te, die unter­schied­li­cher nicht sein kön­nen, haben die Ehre, das neu­es­te Wun­der­werk der Tech­nik zu betre­ten, um die Jung­fern­fahrt von Ham­burg nach Mün­chen zu erle­ben. Was sie nicht wis­sen ist, dass sie alle mehr als die Tickets eint. Noch ahnen sie nicht was für ein Grau­en sie über den Wol­ken erwar­ten wird. Es geht um Schuld, Sün­den, Buße und Erlö­sung. Doch die Rei­se endet für alle anders als gedacht. Ein rasan­ter Kri­mi als Live-Hör­spiel in der Zeit von Jules Ver­ne und Köni­gin Vic­to­ria insze­niert.

Aber was ist eigent­lich ein Live-Hör­spiel? Auf der Büh­ne lei­hen bekann­te Spre­cher den Figu­ren ihre Stim­me und spie­len die Steam­punk- Geschich­te aus der Feder von Mar­co Ansing und Kris­ti­na Loh­feldt. Eine insze­nier­te Lesung, die das Kopf­ki­no anregt. Die Geräu­sche­ma­che­rin­nen Nata­lia Obscu­ra und Evie Ex Machi­na las­sen Türen quiet­schen, Pro­pel­ler rat­tern, Pis­to­len knal­len und Schrit­te vor­bei­has­ten. Dazu kom­po­nier­te Micha­el, Frei­herr von Dun­kel­fels, die atmo­sphä­ri­sche Musik.
Die Figu­ren des Stü­ckes wer­den von nam­haf­ten Schau­spie­lern gespro­chen. So wird der neu­gie­ri­ge Jour­na­list Her­mann Kühn von Mar­tin Sabel dar­ge­stellt, der bereits in vie­len Hör­spie­len (Arwin­ger, Geis­ter­scho­cker, Dori­an Hun­ter, der Fluch, Cai­ne, Drizzt, Dra­gon­bound, etc.) zu hören ist. Det­lef Tams leiht dem preu­ßi­schen Sol­da­ten Fried­rich Adal­bert vom Lehn sei­ne Stim­me. Er sprach bereits in Dori­an Hun­ter, Die drei ??? – Kids, Lar­ry Brent, Ham­burg-Kri­mis und vie­les ande­re. Wiba Stein stellt die undurch­sich­ti­ge Chan­tal LaGran­de dar. Zu sehen war sie in Pro­duk­tio­nen wie z.B. »Soul Kit­chen«, »Not­ruf Hafen­kan­te« und “Lie­be dei­nen Feind“. Die Autoren des Stücks spie­len auch mit: als der geheim­nis­vol­le Kathar­sist (Mar­co Ansing) und die femi­nis­ti­sche Elsa Stahl (Kris­ti­na Loh­feldt). Das Cover stammt von Wey-Han Tan.

Das Beson­de­re an dem Pro­jekt: Die Insze­nie­rung und eine CD-Pres­sung wird finan­ziert durch ein Crowd­fun­ding bei Start­next.

Wenn Die letz­te Instanz am 10. August erneut auf der Büh­ne steht, wird das Gen­re Steam­punk wie­der für Augen und Ohren erleb­bar gemacht. Musi­ka­li­sche Extras, wit­zi­ge Show­ein­la­gen und ver­rück­te Büh­nen­re­qui­si­ten machen das Stück zu einem Muss für jeden Steam­punk- und Hör­spiel­fan.

Noch gibt es Kar­ten …

Nähe­re Infor­ma­tio­nen fin­det man auf www​.steam​punk​hoer​spie​le​.de. Hier kön­nen auch Kar­ten reser­viert wer­den.

letzteinstanz01

Bil­der Copy­right Mar­co Ansing

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