Buch

Zaubertrick? Warner lässt alle POTTER-Filme »verschwinden«

Reu­ters mel­det eine Ankün­di­gung von War­ner Bros., dass am 29. Dezem­ber 2011 alle DVDs und Blu­Rays der HARRY POT­TER-Fil­me aus den Rega­len der Händ­ler ent­fernt wer­den, egal ob es sich dabei um ech­te Rega­le oder vir­tu­el­le han­delt. Ver­blüf­fen­der­wei­se beinhal­tet das auch DEATHLY HALLOWS Teil zwei, der in den USA erst ab dem 11. Novem­ber erhält­lich sein wird (bei uns ab dem 18.11.2011). Viel Zeit, die Schei­be zu kau­fen bleibt den Kun­den jen­seits des gro­ßen Teichs also nicht…

Was das soll? Zum einen künst­li­che Ver­knap­pung, wie sie bei­spiels­wei­se Dis­ney seit Jah­ren prak­ti­ziert und was beim Ohren­kon­zern ins­be­son­de­re bei sei­nen Klas­si­kern zu deut­lich höhe­ren Prei­sen bei den Sil­ber­schei­ben führt – und man kann Klas­si­ker erneut ins Kino brin­gen, um den Fans noch­mal das Geld aus der Tasche zu zie­hen.

Bei War­ner hat man sich nun offen­bar im Zusam­men­hang mit einem ihrer erfolg­reichs­ten Fran­chi­ses ent­schlos­sen, einen ähn­li­chen Weg zu beschrei­ten. Plus: zum ande­ren erscheint zumin­dest in den USA am sel­ben Ter­min, an dem die bis­he­ri­gen Aus­ga­ben aus den Rega­len ver­schwin­den, ein boxed Set mit allen Fil­men in einer Packung. Bei uns erscheint die Kom­plett­box inter­es­san­ter­wei­se bereits am 18. Novem­ber, des­we­gen ver­mu­te ich, dass War­ner die älte­ren Fil­me bei uns mög­li­cher­wei­se nicht aus dem Ver­kehr zie­hen wird.

Wer aber in den USA bereits wel­che von den Fil­men hat und sei­ne Samm­lung ver­voll­stän­di­gen möch­te, muss schnell han­deln, will er nicht gezwun­gen sein, man­che davon noch­mal kau­fen zu müs­sen.

Die Hand­lungs­wei­se War­ners ist aus Kun­den­sicht nur schwer nach­voll­zieh­bar, statt dem Ver­brau­cher fle­xi­ble Mög­lich­kei­ten zum Kauf zu geben, zie­hen sie sol­che Num­mern ab. Übri­gens wer­den Online-Ver­sio­nen wei­ter­hin erhält­lich blie­ben – bereits jetzt ist abzu­se­hen, das spä­ter das Gejau­le über die bösen, bösen Raub­ko­pien wie­der groß sein wird. Kein Wun­der, wenn man aus purer Geld­gier an den Kun­den­wün­schen völ­lig vor­bei agiert…

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Pro­mo­fo­to mit dem War­ner-Vor­stand Dea­thea­tern aus DEATHLY HALLOWS Part 2 Copy­right War­ner Bros.

TIM UND STRUPPI: »finaler« Trailer

Ob es denn tat­säch­lich der letz­te Trai­ler blei­ben wird, war­ten wir mal ab, ich kann es kaum glau­ben. Auf jeden Fall wur­de erneut ein Vor­gu­cker zur Spiel­berg-Pro­duk­ti­on nach Her­gés Comics unters Volk gewor­fen. Mehr dazu spa­re ich mir, da ich bereits oft genug was zu die­sem in Per­for­mance-Cap­tu­re-Tech­nik rea­li­sier­ten Film geschrie­ben habe.

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​o​p​3​w​_​I​C​K​4us

Amazons Science Fiction-Verlag startet

Im Mai wur­de ver­schie­dent­lich dar­über berich­tet, dass Ama­zon ins SF-Ver­le­ger-Geschäft ein­stei­gen möch­te und die­ser Plan nimmt nun kon­kre­te Gestalt an. Die Ver­lags­mar­ke des Online-Ver­sen­ders wird 47North hei­ßen und und noch im Okto­ber wird die­ser neue Ver­lag damit anfan­gen, SF-Titel zu ver­öf­fent­li­chen, sowohl als gedruck­tes Buch, wie auch im Kind­le-For­mat, die Print­aus­ga­ben sol­len in den USA auch in den Buch­lä­den ste­hen. Her­aus gebracht wer­den sol­len zum einen nicht mehr erhält­li­che aber bereits ein­mal erschie­ne­ne Gen­re-Roma­ne, aber auch neue Wer­ke.

Erschei­nen wer­den vor­erst:

Okto­ber 2011:

FACE OF EVIL von Lee Gold­berg und Wil­liam Rab­kin ist der ers­te Roman in der THE DEAD MAN-Rei­he. Der Held Matthew Cahill erlangt nach einem schreck­li­chen Unfall die Fähig­keit in die »Nether­world« zu sehen und das macht sein Leben zu einem Alp­traum.

Janu­ar 2012:

AGAINST THE LIGHT von Dave Dun­can. Die Geschich­te eines jun­gen, magisch begab­ten Man­nes im Lan­de Albi, der wegen Häre­sie und Ver­rat ein­ge­ker­kert wird
RESURRECTION von Arwen Elys Day­ton. SF-Roman über zwei glück­lo­se Pilo­ten und krieg­füh­ren­de Ali­en­ras­sen.

März 2012:

Eine bis­lang offen­bar noch unbe­nann­te neue Serie von Ste­phen Lea­ther die die Aben­teu­er des nicht über­mä­ßig erfolg­rei­chen Pri­vat­de­tek­tivs und Ex-Cops Jack Night­in­gale ver­folgt, der – nach­dem er ein Haus erbt – damit kon­fron­tiert wird, dass Dämo­nen real sind.

April 2012:

THE MONGOLIAD – BOOK ONE. Die Nebu­la- und Hugo-Gewin­ner Neal Ste­phen­son und Greg Bear haben sich mit wei­te­ren Autoren zusam­men getan, um die »FORE­WORLD-Serie zu rea­li­sie­ren und die Aben­teu­er die­ser Rei­he erschie­nen zuerst im Web. 47North bringt sie im April in Buch­form.

Mai 2012:

FURTHER: BEYOND THE THRESHOLD von Chris Rober­son. Der Autor hin­ter DC Comics´ iZOM­BIE und CINDERELLA erzählt die Geschich­te eines Welt­raum-Pio­niers, der zu lan­ge in einer Sta­sis bleibt und in einem unbe­kann­ten und erschre­cken­den Uni­ver­sum wie­der erwacht.

Noch offen ist, wie die Preis­ge­stal­tung aus­se­hen wird; in den USA sind die Reak­tio­nen auf Ama­zons Ver­lag ins­be­son­de­re in der Fach­welt gemischt – wahr­schein­lich, weil man zu Recht annimmt, dass die Prei­se deut­lich unter jenen der Mit­be­wer­ber lie­gen wer­den (ein Blick auf Ama­zons Sei­te zu 47North scheint das zu bestä­ti­gen). Für die Kon­su­men­ten gilt wahr­schein­lich wie immer: Kon­kur­renz belebt das Geschäft.

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Bild: Ama­zon-Kar­tons, von mir, CC-BY-NC-SA

Steampunk und die Verlage – Ahnungslose mit Schubladen

Ich hat­te mich hier und an ande­rer Stel­le immer wie­der mal dar­über aus­ge­las­sen, dass bei den Publi­kums­ver­la­gen der Steam­punk kei­ne Rol­le spiel­te und dass Autoren, die sich mit die­sem The­ma an sie wand­ten gna­den­los abge­lehnt wur­den: »Das will hier kei­ner lesen!«. Der Frust über die Igno­ranz deut­scher Ver­la­ge führ­te bei mir sogar dazu, dass mein Pro­jekt STEAMPUNK-CHRONIKEN aus der Tau­fe geho­ben wur­de.

Jetzt scheint es so, als hät­ten die Ver­la­ge bemerkt, dass Steam­punk eben doch ein ange­sag­tes Sub­gen­re ist und sie pum­pen in ihrer übli­chen Art und Wei­se Bücher in den Markt. Doch lei­der hat vie­les von dem, das auf dem Cover mit Zep­pe­li­nen oder Zahn­rä­dern ange­rei­chert wur­de und viel­leicht noch schnell das Label »Steam­punk« auf­ge­pappt bekommt, nicht viel mit Steam­punk zu tun. Auch hier geht es wie­der nur dar­um, mal eben ein paar Krö­ten zu ver­die­nen und »schnell ein paar Bücher zu dre­hen«, wie der Ver­käu­fer-Jar­gon ist.

Sich mit dem The­ma aus­ein­an­der­zu­set­zen, dafür ist offen­sicht­lich ent­we­der kei­ne Zeit, oder man hat kei­ne Lust dazu – von Sach­kennt­nis getrübt sind die ver­ant­wort­li­chen Redak­tio­nen in den Ver­la­gen aber ganz offen­sicht­lich nicht. Muss aus deren Sicht aber wahr­schein­lich auch gar nicht sein, solan­ge man dem ahnungs­lo­sen Leser irgend­ei­nen Kram als Steam­punk andre­hen kann – die meis­ten wer­den den Unter­schied ohne­hin nicht bemer­ken.

Man ver­ste­he mich nicht falsch, ich habe über­haupt nichts dage­gen, wenn man mit dem Ver­kauf von Büchern Geld ver­die­nen möch­te. Ich habe aller­dings etwas dage­gen, wenn der Leser durch (mei­ner Ansicht nach zumin­dest zum Teil) geziel­te Fal­sch­eti­ket­tie­run­gen für dumm ver­kauft wer­den soll.

Das Pro­blem dürf­te aber eben auch sein, dass die Ein­ord­nung des Gen­res kei­ne mit dem Line­al gezo­ge­nen Gren­zen zulässt. Steam­punk ist unscharf, ermög­licht Varia­tio­nen, ist ein Hin­ter­grund der vie­le Väter und Müt­ter hat und sich nicht nur des­we­gen einer exak­ten Defi­ni­ti­on ent­zieht – den Göt­tern des Aether sei Dank! Und das ist natür­lich etwas, mit dem die Schub­la­den­fa­na­ti­ker in den Ver­la­gen nicht gut zurecht kom­men. Dass das deut­lich bes­ser gehen kann – und muss! -, zei­gen die umtrie­bi­gen Klein- und Spe­cial-Inte­rest-Ver­la­ge.

Am Schluss möch­te ich nicht ver­schwei­gen, wie ich auf die­sen Rant gekom­men bin: Zwei von mir sehr geschätz­te Blogs, näm­lich das von Oli­ver Hoff­mann (Feder & Schwert) und der Clock­wor­ker in Form von Cap­tain Sere­nus haben das Pro­blem vor mir the­ma­ti­siert und mich zum Schrei­ben die­ses Bei­trags ani­miert. Ich rege drin­gend an, deren Wor­te zum The­ma eben­falls zu lesen!

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Bild: Steam­punks, von Kyle Cass­idy, aus der Wiki­pe­dia, CC-BY-SA

Ab morgen erhältlich: DEARLY, DEPARTED

Nor­ma­ler­wei­se wür­de ich mich auf Phan­ta­News nicht über noch eine wei­te­re Lie­bes-Schmon­zet­te äußern, sei sie nun mit Vam­pi­ren, Elfen, Trol­len oder … Zom­bies? Ja, Zom­bies, und dann auch noch vor einem vik­to­ria­ni­schen Hin­ter­grund in der Zukunft. Wor­über ich hier spre­che? Über Lia Habels Roman DEARLY, DEPARTED, der mor­gen bei Del­Rey (Ran­dom House) erschei­nen wird. Ich habe mal den Wer­be­text über­setzt:

Lie­be stirbt nie.

Die Lie­be besiegt alles, sagt man. Aber kann Amors Pfeil auch das Herz der Leben­den und der Toten – oder viel­mehr der Unto­ten – durch­boh­ren? Kann eine gepfleg­te Vic­to­ria­ni­sche Dame wah­re Lie­be in den Armen eines ver­we­ge­nen Zom­bies fin­den?
Wir schrei­ben das Jahr 2195. Der Ort ist New Vic­to­ria – eine hoch­tech­ni­sier­te Nati­on, die nach den Ver­hal­tens­wei­sen, den Sit­ten und der Mode einer ver­gan­ge­nen Ära gestal­tet wur­de. Nora Dear­ly ist ein Teen­ager der High Socie­ty und viel mehr an Mil­li­tär­ge­schich­te und den poli­ti­schen Unru­hen ihres Lan­des inter­es­siert, als an Tee-Par­ties und Debut­an­tin­nen­bäl­len. Doch nach­dem ihre gelieb­ten Eltern ster­ben ist Nora der Gna­de ihrer domi­nan­ten Tan­te aus­ge­lie­fert, einer Ver­schwen­de­rin die sich ihren sozia­len Auf­stieg mit Geld erkauft hat, dabei das Ver­mö­gen der Fami­lie ver­prass­te und die nun plant, ihre Nich­te gegen mehr Geld zu ver­hei­ra­ten. Für Nora könn­te kein Schick­sal grau­si­ger sein – bis sie von einer Armee leben­der Toter ent­führt wird…
Aber das Schick­sal fängt gera­de erst an, mit Nora zu spie­len. Aus ihrer Welt der Gesell­schafts­zim­mer und deren Höf­lich­keit geris­sen, muss sie plötz­lich an der Sei­te geheim­nis­vol­ler, schwarz geklei­de­ter Kom­man­do­sol­da­ten auf heiß­hung­ri­ge Zom­bies schie­ßen und wird mit einem Virus namens »The Laz« kon­fron­tiert, der die Toten sich erhe­ben lässt – und die Höl­le mit ihnen. Schwer­lich akzep­ta­ble Umstän­de. Dann trifft Nora Bram Gris­wold, einen jun­gen Sol­da­ten, der mutig ist, gut­aus­se­hend – und tot. Dank der moder­nen Wis­sen­schaft konn­ten Bram und der Rest sei­ner unto­ten Spe­zi­al­ein­heit jedoch die geis­ti­ge Gesund­heit, ihre Manie­ren und ihre Kör­per­tei­le behal­ten. Und als sein Band des Ver­trau­ens zu Nora sich in Zärt­lich­keit ver­wan­delt, gibt es kein Zurück mehr. Sie wis­sen, dass ihre ohne­hin unter einem schlech­ten Stern ste­hen­de Lie­be been­det ist, wenn die Krank­heit gewinnt. Doch bis zu die­sem Zeit­punkt sol­len ihre Her­zen haben, was die­se sich wün­schen – ob das Herz nun schlägt oder nicht.

In DEARLY, DEPARTED tref­fen sich Roman­ze und Zom­bie-Thril­ler und erzeu­gen einen ver­rück­ten, phan­ta­sie­vol­len Roman vol­ler Aben­teu­er, schau­ri­ger Span­nung und maka­brer Komö­die, der das Kon­zept der »unsterb­li­chen Lie­be« neu defi­niert.

Das hört sich für mich nach einer viel­ver­spre­chen­den Her­an­ge­hens­wei­se an, die sich vom übli­chen Gen­re-Main­stream abhebt (wenn­gleich man natür­lich bei Wer­be­tex­ten der Ver­la­ge vor­sich­tig sein muss…). Und genau des­we­gen wei­se ich dar­auf hin.

DEARLY, DEPARTED
Lia Habel
Para­nor­mal Romance, Hard­co­ver
18. Okto­ber 2011
480 Sei­ten
ca. 12,50 Euro (Hard­co­ver)
ca. 8,50 Euro (Taschen­buch)
8,39 Euro (Kind­le)
ISBN-10: 0345523318
ISBN-13: 978–0345523310
Del Rey

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Cover­ab­bil­dung DEARLY, DEPARTED Copy­right 2011 Del Rey/​Random House

Deutscher Phantastik Preis 2011: Gewinner gekürt!

Ges­tern wur­den im Rah­men des Buch­mes­se-Cons in Drei­eich die dies­jäh­ri­gen Gewin­ner des Deut­schen Phan­tas­tik Prei­ses bekannt gege­ben. In zehn Kate­go­rien konn­te man vor­ab für den Publi­kums­preis sei­ne Stim­me abge­ben.

Die Aus­zeich­nung für den bes­ten deutsch­spra­chi­gen Roman erhielt in die­sem Jahr Mar­kus Heitz für JUDASTÖCHTER, erneut erreich­te DPP-Preis­trä­ge­rin Ju Honisch einen sehr guten drit­ten Platz für ihr Werk JENSEITS DES KARUSSELLS.  Als bes­tes deutsch­spra­chi­ges Roman­de­büt wur­de Gesa Schwartz´ GRIM – DAS SIEGEL DES FEUERS mit einem DPP bedacht. Der Preis für den bes­ten inter­na­tio­na­len Roman ging für DER LÄCHELNDE ODD UND DIE REISE NACH ASGARD an Neil Gai­man.

Bes­te Serie wur­de erneut (und zumin­dest für mich nicht ganz uner­war­tet) PERRY RHODAN.

Alle Gewin­ner im erwei­ter­ten Arti­kel.

NAUTILUS: kostenloses Probeexemplar als ePaper

Beglei­tend zur Frank­fur­ter Buch­mes­se gibt es im digi­ta­len Kiosk von Pres​se​Ka​ta​log​.de gra­tis Maga­zin-Aus­ga­ben als ePa­per zum Down­load. Extra für die­se Akti­on erscheint ein spe­zi­el­les und kos­ten­loes ePa­per-Pro­be­heft des monat­li­chen Fan­ta­sy­m­a­ga­zins NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik.

Wer das Fan­ta­sy­m­a­ga­zin NAUTILUS ken­nen­ler­nen oder ein­mal die ePa­per-Aus­ga­be im Ver­gleich zum gedruck­ten Heft unver­bind­lich und ohne Kos­ten aus­pro­bie­ren möch­te, hat par­al­lel zur Buch­mes­se vom 12. bis 16. Okto­ber die Gele­gen­heit dazu im digi­ta­len Kiosk von Pres​se​Ka​ta​log​.de (man muss ein wenig blät­tern, Anm. d. Red.). Im Akti­ons­zeit­raum kann auf die­ser Platt­form rund um die Uhr in den betei­lig­ten ePa­per-Maga­zi­nen gestö­bert wer­den, und jeder Pro­be­le­ser kann drei Maga­zi­ne sei­ner Wahl kos­ten­los tes­ten.

Die NAUTILUS hat exklu­siv für die­se Akti­on ein 64-sei­ti­ges Pro­be­heft erstellt, das exem­pla­risch rund 60 Bei­trä­ge aus den Berei­chen Aben­teu­er und Phan­tas­tik in Film und DVD, Lite­ra­tur, Hör­buch und Games vor­stellt. Dazu gehö­ren Film­be­rich­te und Set­be­su­che, Inter­views mit Fil­me­ma­chern, Gesprä­che und Werk­statt­be­rich­te von Roman-Autoren und Fan­ta­sy-Lek­to­ren sowie Hin­ter­grund­be­rich­te und Sach­ar­ti­kel zu Lite­ra­tur, Film, Mys­tery und Sci­ence. Das Pro­be­heft gibt damit einen Ein­blick in die gesam­te Band­brei­te des monat­lich erschei­nen­den Fan­ta­sy­m­a­ga­zins, wobei die Aus­wahl gleich­zei­tig so etwas wie ein Best-Of der Inhal­te der letz­ten 24 Monats­aus­ga­ben inkl. der aktu­el­len Aus­ga­be 10/​2011 dar­stellt und damit auch für Leser und Ken­ner der Print-Aus­ga­be eine digi­ta­le Ergän­zung dar­stellt.

Das voll­far­bi­ge ePa­per-Heft (PDF) kann auf allen PC-Platt­for­men sowie auf geeig­ne­ten eRea­dern mit Farb­dis­play und per App auf Tablet-Com­pu­tern und Smart­phones gele­sen wer­den und bie­tet im Ver­gleich zur Print-Aus­ga­be alle digi­ta­len Mög­lich­kei­ten wie Voll­text­su­che, Book­marks, Noti­zen, Links und das Aus­dru­cken von Sei­ten.

Nach der Buch­mes­se-Akti­on wird das neue NAUTILUS Pro­be­heft 2011 auch auf der Maga­zin-Home­page unter www​.fan​ta​sy​m​a​ga​zin​.de zum frei­en Down­load bereit­ste­hen. Es ersetzt bzw. ergänzt dann das dor­ti­ge Pro­be­heft aus den Vor­jah­ren und kann wie jenes frei ver­teilt wer­den. Auf der Maga­zin-Home­page läßt sich zudem die kom­men­de Novem­ber-Aus­ga­be vor­ab durch­blät­tern, in der die NAUTILUS in Bild und Text über die kom­men­de DER HOB­BIT-Ver­fil­mung berich­tet, Inter­views mit Cast & Crew zum deut­schen TV-Seri­en­start von GAME OF THRONES lie­fert, das Autoren-Rät­sel um Wil­liam Shake­speare unter­sucht, Pro­gramm­lei­ter der Fan­ta­sy-Ver­la­ge zu neu­en Trends befragt und anläß­lich der aktu­el­len Ver­fil­mung durch Spiel­berg und Peter Jack­son die Welt von TIM UND STRUPPI vor­stellt. Dazu gibt es Bil­der­ga­le­rien, Film-Clips und Trai­ler zu den aktu­el­len phan­tas­ti­schen Fil­men zu sehen.

Cover »eNau­ti­lus« Copy­right Aben­teu­er Medi­en Ver­lag

Ausschreibung: »Die bizarre Welt des Egar Allan Poe«

Der Blitz-Ver­lag schreibt eine neue Sto­ry­samm­lung aus, deren Titel und The­ma sehr viel­ver­spre­chend sind: »Die bizar­re Welt des Edgar Allan Poe« soll der Name der Antho­lo­gie lau­ten, die dafür gewünsch­ten Gen­res sind Hor­ror, Kri­mi und Phan­tas­tik. Der Ver­lag erläu­tert auf der Aus­schrei­bungs­sei­te:

Inhalt:
Die Antho­lo­gie soll den Leser in die bizar­re Welt des Edgar Allan Poe ent­füh­ren. Die gewünsch­ten Gen­res sind Phan­tas­tik, Hor­ror und Kri­mi, auch sti­lis­tisch ist der Band als eine Hom­mage an den US-ame­ri­ka­ni­schen Autor gedacht.

Umfang:
Es gibt kei­ne Unter­gren­ze, die Bei­trä­ge soll­ten jedoch 75 000 Zei­chen nicht über­schrei­ten.

Ein­rei­chen:
Pro Autor dür­fen bis zu drei Geschich­ten in .rtf- oder .doc-For­mat als E‑Mail-Anhang an poe@telering.at ein­ge­reicht wer­den. Bit­te nur Pro­sa. (Kei­ne Gedich­te, kei­ne Bil­der.)
Es erfolgt eine zeit­na­he, nicht-auto­ma­ti­sier­te Emp­fangs­be­stä­ti­gung. (Gege­be­nen­falls kann es eine Woche dau­ern – soll­te sie dann noch nicht bei Ihnen ein­ge­langt sein, bit­te nach­fra­gen!)
Soll­ten Sie eine Fra­ge zu die­ser Aus­schrei­bung haben, rich­ten Sie die­se bit­te eben­falls an die­se Mail­adres­se!

Alle Details zur Aus­schrei­bung, die noch bis zum 15. April 2012 läuft fin­den sich auf der zuge­hö­ri­gen Web­sei­te.

Bild: Edgar Allen Poe, aus der Wiki­pe­dia, gemein­frei

Neu bei Fabylon: MASKEN DER SINNLICHKEIT

Aus der von Ali­sha Bion­da her­aus­ge­ge­be­nen Rei­he ARS AMORIS erschien soeben der sechs­te Band unter dem Titel MASKEN DER SINNLICHKEIT im Faby­lon-Ver­lag. Der Roman wur­de ver­fasst von Gui­do Krain.

Vana­dis wähnt sich ihrem Traum nahe. Auch als Dienst­mäd­chen glaubt sie, in der gla­mou­rö­sen Welt des Fürs­ten­ho­fes am Ziel ihrer Wün­sche ange­kom­men zu sein. Zu spät erkennt sie, dass die Ver­gnü­gun­gen adli­ger Kava­lie­re für die betei­lig­ten jun­gen Mäd­chen sel­ten ange­nehm sind.
Der Blick eines geheim­nis­vol­len Frem­den streicht wie die Klin­ge eines Dol­ches über die geheims­ten Tei­le ihres Kör­pers, schnei­det bis in ihre See­le und ver­folgt sie bis in ihre Träu­me. Ohne ein ein­zi­ges Wort zeigt der Unbe­kann­te mit den zeit­lo­sen Augen Vana­dis die wah­re Bedeu­tung von Furcht, Stolz und Demut. Gut und Böse – ja, Vana­dis´ gan­ze Welt – ver­liert vor sei­ner Prä­senz jede Bedeu­tung. Schnell begreift sie, dass sie nur zwi­schen sinn­lo­ser Flucht und dem Weg der kör­per­li­chen Hin­ga­be wäh­len kann, der schließ­lich ihr eige­nes Leben kos­ten muss.
Am Ende steht eine Rei­se an einen ver­bor­ge­nen Ort, der sein Spie­gel­bild in ihrem Innern fin­det. In der lüs­ter­nen Mas­ken­welt Vene­digs erfüllt sich schließ­lich ihr Schick­sal.

Para­nor­ma­ler Ero­tik­ro­man vor der atmo­sphä­ri­schen Kulis­se Vene­digs.

Cover und Innen­il­lus­tra­tio­nen stam­men von Cross­val­ley Smith. MASKEN DER SINNLICHKEIT ist im Buch­han­del und bei den ein­schlä­gi­gen Online-Ver­sen­dern erhält­lich, bei­spiels­wei­se bei Ama­zon.

MASKEN DER SINNLICHKEIT
ARS AMORIS Band 6
Gui­do Krain
Roman – Para­nor­ma­le Ero­tik
Bro­schiert
200 Sei­ten – 14.90 EUR
ISBN: 9783927071407
Okto­ber 2011
Hrsg. Ali­sha Bion­da
Cover- und Innen­gra­fi­ken: Cross­val­ley Smith
Cover­art­work: Ate­lier Bon­zai
Faby­lon

Cover­ab­bil­dung Copy­right Cross­val­ley Smith und Faby­lon

BATMAN-Fanfilm: SEEDS OF ARKHAM

Es ist immer wie­der erstaun­lich, was wir heut­zu­ta­ge für Fan­fil­me zu sehen bekom­men – stel­len­wei­se bes­ser als man­che der Unsäg­lich­kei­ten, die das Fern­se­hen so bie­tet.

Wer wei­te­re Epi­so­den sehen möch­te, kann das Pro­jekt via Kick­star­ter unter­stüt­zen.

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