Da hat Fox mit seiner Parodie THE ORVILLE CBS in Sachen Trailer ja nur knapp geschlagen. Die haben sich beim Trek-Sender sicher vor Ärger ins Knie gebissen.
Without further ado: Der erste Trailer zur neuen Serie STAR TREK DISCOVERY. Und er kommt nicht von CBS, sondern von Netflix. Haut mich jetzt nicht vom Sockel, aber sieht ganz gut aus. Halt: Das sind Klingonen? oO
Welcher Praktikant hat eigentlich das Logo gerendert? ;o)
Und was soll ich sagen? Die Serie startete nicht im Januar, sie startet nicht im Mai – sie kommt erst im Herbst. Zumindest falls sie es nicht nochmal verschieben …
Wie aus dem Nichts gibt es einen Trailer zu einer neuen SF-Serie namens THE ORVILLE, bei der es sich eindeutig um eine Parodie auf STAR TREK handelt. Und das in einer Zeit, in der auch eine TV-Show zu GALAXY QUEST in Arbeit ist.
Und das beste: Das sieht in Sachen Ausstattung und Effekte richtig gut aus. Und witzig ist der Trailer auch noch.
Set 300 years in the future, the show follows the adventures of the Orville, a not-so-top-of-the-line exploratory ship in Earth’s interstellar Fleet. Facing cosmic challenges from without and within, this motley crew of space explorers will boldly go where no comedic drama has gone before.
300 Jahre in der Zukunft folgt die Serie den Abenteuern der Orville, nicht gerade das Spitzenprodukt eines Forschungsschiffes in der interstellaren Flotte der Erde. Während sie mit kosmischen Herausforderungen von innen und außen konfrontiert wird, wird die bunt zusammengewürfelte Crew unerschrocken dorthin gehen, wo noch nie ein Comedy-Drama war.
Die Serie startet in der Herbstsaison 2017/2018 in den USA auf Fox.
Angesichts der Querelen um STAR TREK-Fanfilme und die von CBS und Paramount rausgegebenen arroganten Fanfilm-Regeln finde ich das noch witziger.
[Update (16:15):] Jon Favreau wird nicht nur bei der Pilotepisode Regie führen, sondern auch mitproduzieren und als »Creative Consultant« agieren. Geplant sind in der ersten Staffel 13 einstündige Episoden (inklusive Werbung, also netto vermutlich wie immer knapp über 40 Minuten).
Das ist nicht ganz neu, ging aber an mir vorbei, deswegen haben es vielleicht andere auch noch nicht mitbekommen.
Der französischstämmige Komponist Charles Henri Avelange veröffentlichte auf seinem Twitter-Konto ein Video mit der Hörprobe eines orchestralen Themas namens THE FINAL FRONTIER:
Auf Anfrage äußerte er, dass es sich um eine Präsentation für CBS handelt, er dazu aber noch nicht mehr sagen kann, es ist also noch nicht klar, ob das tatsächlich die Titelmusik zu STAR TREK DISCOVERY sein wird.
Hier noch eine längere Fassung des Videos:
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Wirklich nicht schlecht, ich hatte beim Anhören spontane Gänsehautanfälle. Ich hoffe, dass das auch dann veröffentlicht wird, wenn CBS es nicht nehmen sollte.
Chef des Raumschiffs Discovery ist Jason Isaacs, dessen für Genrefreunde bisher herausragende Rolle dürfte vermutlich die des Lucius Malfoy in HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHOENIX gewesen sein. aber wie sein IMDB-Profil sofort zeigt, dürfte er einer der meistbeschäftigten Mimen in Hollywood sein, und »nebenbei« vertont er auch noch Animationsserien, beispielsweise sprach er den Inquisitor in STAR WARS REBELS.
Im Klaren muss man sich darüber sein, dass der Captain diesmal nicht der zentrale Charakter der Serie ist, denn der Fokus liegt auf einem von Sonequa Martin- Green dargestellten Lieutenant.
Wann wir das zu sehen bekommen werden, ist nach wie vor unklar, denn die hohen Herren bei CBS haben beschlossen, dass man ruhig trödeln darf, wenn sowas »nur« auf einem Streamingkanal läuft …
[Update 19_25:] CBS schiebt noch einen nach: Ebenfalls mit an Bord ist Mary Wiseman (LONGMIRE) als Cadet Tilly, eine Absolventin der Sternenflottenakademie, die ihr letztes Studienjahr auf der Discovery verbringt.
Das für Ende letzten Jahres angekündigte und auf (inzwischen) Mai 2017 (ursprünglich März 2017) verschobene Virtual Reality-Spiel STAR TREK BRIDGE CREW ermöglicht es einem Team von vier Personen die Brückenbesatzung eines Sternenflottenschiffes zu spielen. Bisher zeigten die Demos dabei leider nur die Brücke der USS Aegis, eines Schiffs aus J. J. Abrams’ Reboot-Universum, also der sogenannten Kelvin-Zeitlinie.
Und jetzt die Überraschung: Der neueste Screenshot aus dem Hause Ubisoft beinhaltet eine Kommandozentrale im Stil der Originalserie, also die aus den 1960ern. Und das ist tatsächlich die Brücke der USS Enterprise. Man spielt allerdings nicht Kirk und Co, sondern eine andere Crew, aber egal!
Wie geil ist das denn?
STAR TREK BRIDGE CREW erscheint am 20. Mai 2017 für Playstation VR, Oculus Rift und HTC Vive. Man wird es online in Vierergruppen oder solo spielen können.
Nicht CBS sondern Netflix haut einen Teaser zu STAR TREK DISCOVERY raus, der mehr zeigt, als alles was man bisher gesehen hat …
Und das Schiff sieht gut aus!
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Wie wir bereits wissen, spielt STAR TREK DISCOVERY ungefähr zehn Jahre vor TOS. Und es war auch bereits angekündigt worden, dass man vielleicht Charaktere aus der klassischen Serie zu sehen bekommen könnte. Seitens der Produzenten wurde jetzt bekannt gegeben, dass Spocks Vater Sarek besetzt wurde. Die Rolle übernimmt James Frain (GOTHAM, ORPHAN BLACK). Wenn man bedenkt, dass alle Figuren aus TOS bereits existieren, wären noch mehr Cameos denkbar – und auch die Chance, die Uralt-Fans zu verprellen.
Die Fans verprellen kann man bei CBS aber auch anders. Der Starttermin wurde ja bekanntermaßen verschoben und der Showrunner Bryan Fuller gab den Posten ab – vermutlich wegen der berüchtigten »kreativen Differenzen«. Das so etwas nicht gut für die Produktion ist, versteht sich von selbst, und ein aktuelles Statement von CBS gegenüber Entertainment Weekly klingt nicht eben vielversprechend:
Production on Star Trek: Discovery begins next week. We love the cast, the scripts and are excited about the world the producers have created. This is an ambitious project; we will be flexible on a launch date if it’s best for the show. We’ve said from the beginning it’s more important to do this right than to do it fast. There is also added flexibility presenting on CBS All Access, which isn’t beholden to seasonal premieres or launch windows.
Daraus könnte man lesen, dass man den Start nochmal verschieben möchte. Die Begründung »ist ja für einen Streamingdienst, da muss man sich anders als bei einem Fernsehsender nicht an Termine halten«, finde ich äußerst fragwürdig und es würde die Reputation von CBS als Rechteinhaber von STAR TREK-Fernsehserien weiter beschädigen. Sie und Paramount hatten ja abseits der Querelen um die Produktion von DISCOVERY auch mit ihren realitätsfernen und arroganten Fanfilm-Regeln für viel Unmut unter den Fans gesorgt. Wenn die Verantwortlichen beim Sender so weiter machen, sehe ich für die mit Spannung erwartete neue Serie im Prime-Universum leider keine rosige Zukunft.
Es wird angenommen, dass Klingonen in der angekündigten neuen STAR TREK-Serie DISCOVERY eine vergleichsweise große Rolle spielen. Auch beim frühen Schiffsdesign vermuteten viele eine Art Hybriden aus Föderations- und klingonischem Design. Verstärkt wird die Vermutung durch die Besetzungsankündigungen. Chris Obi (AMERICAN GODS, GHOST IN THE SHELL) wird T’Kuvma spielen, einen »Anführer, der die klingonischen Häuser einen will«. Shazad Latif (PENNY DREADFUL) ist Kol, ein kommandierender Offizier und Protegé T’Kuvmas. Und, last but not least, spielt Mary Chieffo (ODYESSA) L’Rell, Kommandantin des Kampfdecks.
Man darf gespannt sein, wie stark die Stirnriffel ausgeprägt sein werden. In der Originalserie sahen Klingonen im Großen und Ganzen aus wie Menschen, das lag am Budget. Erst ab dem ersten Kinofilm veränderte sich das Aussehen des kriegerischen Volks. In der Serie ENTERPRISE erklärte man das veränderte Aussehen im 22. Jahrhundert mit einem die DNA-verändernden Virus, das das gesamte Volk befallen hatte, die Klingonen bekamen die Krankheit erst Jahre später in den Griff (pünktlich zu THE MOTION PICTURE). Beim Aussehen ist also viel möglich, und es gibt mindestens ebenso viele Möglichkeiten, die Fans zu vergrätzen.
Bereits vorgestellt hatte man Michelle Yeoh, Doug Jones (als Wissenschaftsoffizier Lt. Saru, Mitglied eines neuen Alien-Volkes) und Anthony Rapp (Lt. Stamets, ebenfalls Wissenschaft, Astromykologe und Pilzexperte – kein Scherz). Rapps Charakter wird die erste schwule Hauptfigur in einer STAR TREK-Serie sein. Michelle Yeoh ist, anders als zuerst verbreitet, nicht die Captess der Discovery sondern spielt Captain Georgiou von der USS Shenzou.
Die Gerüchte fliegen schon ein paar Tage durch den virtuellen Blätterwald, laut Deadline wurden sie jetzt bestätigt: Offenbar ist die erste bekannt gewordene Besetzung für die neue STAR TREK-Serie DISCOVERY Michelle Yeoh, die die Rolle des Captains auf dem neuen Raumschiff übernehmen soll. Allerdings liegt diesmal der Fokus der Show nicht wie bei den bisherigen TREK-Inkarnationen auf dem kommandierenden Offizier des Schiffes, sondern auf einem Lieutenant Commander.
Die im Jahr 1962 auf Malaysia geborene Michelle Yeoh ist einer der größten chinesischen Kinostars überhaupt, das hiesige Publikum dürfte sie vor allem aus CROUCHING TIGER, HIDDEN DRAGON kennen, sie spielte aber auch bereits 1997 im Bond DER MORGEN STIRBT NIE eine Agentin. Sie ist bereits in über 40 Kinofilmen aufgetreten.
Aber: Auch wenn interne Quellen die Aussage von Nicholas Meyer, dass sie in dieser Rolle besetzt wurde, laut Deadline bestätigen, wollte man das bei CBS nicht offiziell bekräftigen.
[Update 22:00] Neueren Infos bei Deadline zufolge ist sie nicht die Captess der Discovery sondern eines anderen Sternenflottenschiffs. Der Name ihres Charakters lautet Han Bo und ihr Schiff ist die USS Shenzou, die in der ersten Staffel von STAR TREK DISCOVERY eine große Rolle spielen soll.
Es gab bekanntermaßen bereits diverse Unstimmigkeiten bei der Produktion der neuen STAR TREK-Serie DISCOVERY. Zuerst einen suboptimalen Teaser, dann wurde die Show vier Monate verschoben, und zuletzt trat Showrunner Bryan Fuller zurück. Offiziell wurde gesagt, das sei aufgrund von Terminauslastung mit anderen Projekten, inoffiziell konnte man vernehmen, es haben an »kreativen Differenzen« gelegen. Bei den Fans stieß das Ausbooten Fullers nicht auf positive Resonanz, war doch gerade die Tatsache, dass er der Showrunner sein sollte, höchst positiv aufgenommen worden, ebenso wie etliche seiner Visionen für DISCOVERY.
Jetzt wird der Hintergrund für das merkwürdige Verhalten von CBS deutlicher, denn deren Interactive Media CEO Jim Lanzone sagte in einem Interview gegenüber Recode Media, dass die Serie deswegen nur auf dem Streamingdienst All Access laufen solle, weil sie im herkömmlichen Fernsehen ohnehin keine Chance habe. Das begründet er damit, dass SF-Serien historische gesehen sehr schlechte Quoten hatten. Er sagte unter anderem:
Sci-fi is not something that has traditionally done really well on broadcast. It’s not impossible, for the future, if somebody figures it out. But historically, a show like STAR TREK wouldn’t necessarily be a broadcast show, at this point.
Daraus kann man eindeutig lesen, dass man bei CBS ohnehin nicht an einen Erfolg der Serie glaubt. Oder anders ausgedrückt: Man glaubt nicht, dass eine SF-Serie hinreichend Zuschauer aktivieren kann, um dem Sender Werbeeinnahmen in gewünschter Höhe zu realisieren, denn darum geht es bei solchen Diskussionen letztendlich immer. Dazu sollte man allerdings anmerken, dass niemand eine Show über – beispielsweise – sieben Staffeln produziert, wenn sie nicht erfolgreich ist, siehe TNG, DS9 und VOYAGER. Auch STARGATE, hier schaffte die Originalserie zehn Staffeln und sogar der Ableger ATLANTIS brachte es auf fünf Seasons. Wie Lanzone hier insbesondere für STAR TREK, immerhin eins der erfolgreichsten SF-Fanchises aller Zeiten, auf historisch gesehen mangelnden TV-Erfolg kommt, ist mir ziemlich schleierhaft. Ablesen kann man daraus allerdings, dass er nicht mit Überzeugung hinter dem Projekt steht. Für CBS steht viel auf dem Spiel, denn wenn sie das verbocken, dürfte der Sender und dessen IP nach den verrückten Drohungen und Klagen gegen Fanfilme unten durch sein. Wenn STAR TREK für CBS letztlich nur ein lästiges Anhängsel darstellt, sollen sie es an jemand Interessierteren verkaufen. Das werden sie aber vermutlich nicht tun, weil ich davon ausgehe, dass man mit den Einnahmen aus Konserven-Verkäufen der »historisch schlecht laufenden Serien« sehr gut leben kann.
Angesichts solcher Äußerungen kann man sich aber leicht vorstellen, wie das Klima bei der Produktion ausgesehen haben dürfte, und warum Fuller das Handtuch geworfen hat. Meine Hoffnung, dass aus STAR TREK DISCOVERY was wird, sinkt. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
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