Ich glaube, ich habe hier noch nie an einem Tag zwei Trailer zum selben Film gezeigt. Und die Regel wird das ganz sicher auch nicht werden. Dennoch: die japanische Version des Teasers zu STAR TREK INTO DARKNESS hat mehr Szenen als der internationale Trailer von heute morgen, der größte Teil ist identisch, doch am Ende .… Und diese letzte Szene hat es in sich, die ist nämlich eine eindeutige Remineszenz an einen sehr viel älteren STAR TREK-Film. Ob das etwas zu bedeuten hat? Ob sie wirklich …?
Warnung: das könnte ein Spoiler sein, deswegen: wer nichts wissen möchte, sieht ihn sich nicht an!
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Update: Na gut, das Vorschaubild verrät eh schon alles … :(
Es war eine Zeit lang sehr ruhig um die Wiederbelebung des TRON-Franchise. TRON: LEGACY ist auch schon wieder zwei Jahre her. Jetzt denkt man bei Disney allerdings wieder intensiver über eine Fortsetzung nach – zumindest meldet das der Hollywood-Reporter.
Denen zufolge ist der Film mit dem originellen Arbeitstitel TRON 3 durch Verhandlungen mit Jesse Wigutow weiter gekommen. Der soll eine Neufassung eines bereits existierenden Skripts von David DiGilio schreiben. Entwickelt wird das ganze von Alan Horn, Produzent ist Justin Springer, der bei LEGACY die Rolle des Co-Produzenten inne hatte. Regie wird wie schon beim Vorgänger Joseph Kosinski führen.
Über den Plot ist selbstverständlich noch nichts bekannt, der wird derzeit gehütet wie der Quellcode des MCP …
Wenn ich allerdings lese, TRON LEGACY sei nicht gut angekommen, dann kann ich angesichts des internationalen Einspielergebnisses von über 400 Millionen Dollar nur mit dem Kopf schütteln. Da ich LEGACY klasse fand, würde ich mich über eine Fortsetzung sehr freuen.
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Szenenfoto TRON LEGACY Copyright The Walt Disney Company
Man darf Filme nicht nach ihren Trailern bewerten, das ist eine hart erlernte Weisheit. Demnach könnte man davon ausgehen, dass in STAR TREK INTO DARKNESS nicht die ganze Zeit die Post abgeht. Andererseits …
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Auch nach der Erfindung des Buchdrucks waren Bücher noch lange Zeit Privilegierten wie Kirchen und Reichen vorbehalten. Doch irgendwann verbreitete sich die Technik und damit auch das Buch und die Herstellung wurde so einfach, dass man die breite Masse mit gedruckten Werken versorgen konnte. Und eins der unschlagbaren Features des Buches ist es, dass man es weiter geben kann, sei es nun zum Verschenken, zum Verkaufen oder zum Verleihen. In Zeiten von kundenfeindlichem DRM und in denen man Leselizenzen erwirbt, statt das Buch, sind diese Möglichkeiten zu Ungunsten des Nutzers erheblich eingeschränkt.
Einige Stadtbüchereien haben auf das sich ändernde Leseverhalten reagiert und sogenannte »Onleihen« eingerichtet, über die man eBooks online ausleihen kann. Für den Nutzer überaus praktisch, man muss noch nicht einmal mehr das Haus verlassen – und Senioren können die Schriftgröße anpassen, wenn sie nicht mehr so gut sehen können. Ein win-win-Szenario, sollte man meinen – und auch rechtlich unkritisch, da hier grundsätzlich nicht viel anders ist, als beim Ausleihen physisch vorhandener Wälzer.
Doch Matthias Ulmer, geschäftsführender Gesellschafter des Eugen-Ulmer-Verlags, sieht das anders, wie man aus einem Heise-Artikel entnehmen kann. Offenbar stuft er die »ungebremste Ausleihe« sogar als noch problematischer als Piraterie an, denn diese ist völlig legal. Einem Verleger, der angesichts der steigenden eBook-Absätze Dollarzeichen in den Augen hat, kann so etwas natürlich nicht gefallen, er möchte offenbar ein Monopol für das Verleihen von eBooks bei der Buchbranche sehen. Und träumt bereits von brancheneigenen Verleihsystemen und abstrusen Mondpreisen wie 2,99 Euro für das Entleihen eines Buches via Apple. Ausleihen soll laut Ulmer das zentrale Geschäftsmodell werden. Wenn das die lange überfällige Anpassung des Geschäftsmodells an die Internet-Zeit sein soll, dann gute Nacht, Gutenberg.
Deswegen sollen die Bibliotheken die Dienstleistung nach seiner Meinung erheblich einschränken und nur noch sozial oder finanziell schwache damit bedienen. Was für ein Wohltäter …
Es bleibt für den Bürger nur zu hoffen, dass der Gesetzgeber hier nicht erneut vor der Lobby einknickt, denn man darf davon ausgehen, dass auch andere Buchverleger ähnlich abstruse und wieder einmal bürgerfeindliche Gedanken hegen. Eine derartige unnötige Einschränkung des Bibliotheksbetriebs ist nicht hinzunehmen. Es ist nicht einzusehen, warum ein Service, den es bereits sehr lange gibt, nicht mehr breit angeboten werden soll, nur weil sich das Medium minimal ändert. Es ist zudem nicht einzusehen, dass das ausschleißlich aus wirtschaftlichen Interessen der Verlage geschieht. Das Allgemeinwohl wiegt hier deutlich schwerer.
Während Ulmer sich auf öffentliche Bibliotheken einschießt, machen Amazon oder Skoobe derweil schonmal das Geschäft. Persönlich denke ich, dass ein ganz einfacher Weg, um die Umsätze kräftig anzukurbeln der wäre, einfach vernünftige und kundengerechte Preise für eBooks anzusagen, statt solcher, die sich am Hardcover orientieren. Aber das ist wahrscheinlich zu einfach – und nicht gewinnträchtig genug … (facepalm)
Wir werden genau beobachten müssen, was die Branche in dieser Hinsicht plant, um nötigenfalls dagegen vorzugehen.
Lovelybooks ist eine Social Media-Plattform rund um Bücher. Hinter der Plattform steht die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Wenn man sich mit der meiner Ansicht nach unergonomischen Bedienung des Portals arrangiert hat, kann man dort Bücher bewerten und in Kontakt mit anderen Lesern oder auch Autoren treten.
Gestern hatte ich mich nach langer Zeit mal wieder eingelogged, um zu sehen, ob GESCHICHTEN AUS DEM ÆTHER dort zu finden ist. Und das war auch gar kein Problem, beide Fassungen – also sowohl das eBook wie das Taschenbuch – waren aufrufbar und ich konnte diese meiner persönlichen Bibliothek hinzufügen. Dann sah ich den Hinweis, dass ich die auch mit mir als Autor verlinken könnte (ich weiß, ich bin streng genommen der Herausgeber, aber immerhin stammt das Nachwort von mir), dafür soll ein Klick reichen. Also forsch geklickt. Was darauf folgte, kann man mit viel gutem Willen als »merkwürdig« bezeichnen – mit weniger davon allerdings auch mit derberen Worten belegen.
Es ist noch gut acht Monate bis zum Kinostart von Guillermo del Toros »Riesenroboter gegen Aliens«-Gekloppe mit dem Titel PACIFIC RIM. Legendary Pictures scheinen sehr sicher zu sein, dass das ein Erfolg werden wird, denn bereits jetzt wurde eine Fortsetzung genehmigt.
Drehbuchautor Travis Beacham (CLASH OF THE TITANS) wurde darum gebeten, ein Skript zu verfassen. Das mcht Sinn, denn diese Aufgabe hatte er bereits beim ersten Teil inne. Dabei soll er eng mit del Toro zusammen arbeiten. Falls letzterer überhaupt Zeit hat, angesichst seines mehr als engen Terminkalenders muss man sich fragen, wie das noch passen soll …
Verblüffend, dass man bei Legendary derart an einen Erfolg des Films glaubt, dass schon lange vor dem Kinostart eine Fortsetzung angeschoben wird. Größenwahn? Oder ob es ihnen schlicht egal ist, wenn der erste floppt? Wobei ich nicht an einen Flop glauben kann, immerhin läuft die Hype-Maschine für PACIFIC RIM schon auf Hochtouren, und – hey! – Guillermo del Toro …
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Wer sich mit Steampunk beschäftigt, hat wahrscheinlich auch schon einmal etwas über Phil und Kaja Foglios Web- und Print-Comic GIRL GENIUS gehört. Das Motto der Serie lautet:
»Adventure, Romance, MAD SCIENCE!«
GIRL GENIUS verfolgt die Abenteuer einer junge Heldin namens Agatha Heterodyne in einem parallelweltlichen, viktorianischen Steampunk-Setting, oder auch einem »Gaslamp-Style«, wie es die Autoren nennen.
Auf Kickstarter wurde Ende letzter Woche ein Projekt mit dem Titel GIRL GENIUS AND THE RATS OF MECHANICSBURG ausgerufen. Hier sucht man Unterstützer für ein Spiel, das für iOS und Android erscheinen soll. Unterstützt werden muss da inzwischen nichts mehr, denn das 7500-Dollar-Zeil wurde nahezu in Nullzeit erreicht, bis jetzt gingen fast 31000 Dollar ein. Spenden kann man allerdings weiterhin, noch 19 Tage stehen zur Verfügung. Für gerade mal 4 Dollar erhält man als Gegenleistung die Android-App – da habe zumindest ich nicht lange überlegt … :)
Der PLOPHOS-Subzyklus innerhalb der PERRY RHODAN-Serie ist schon ganz schön lange her, er erschien erstmals in der Mitte der 1960er. Eine Neuauflage in Taschenbuchform gab es im Jahr 2006, diese ist so gut wie vergriffen (wer schnell ist, bekommt auf Amazon noch welche). Neuerdings gibt es jedoch eine Alternative zu den Papierklötzen, denn die Romane wurden soeben als eBooks neu aufgelegt.
Zum Inhalt:
Das Jahr 2328: Von Terra, der Erde, aus haben die Menschen unter Perry Rhodans Führung Hunderte von Planeten besiedelt. Zu den aufstrebenden Kolonien zählt Plophos – eine Welt unter der harten Regierung des Obmanns Iratio Hondro.
In der größten Krise des Vereinten Imperiums, kurz nach dem langen Krieg gegen die Blues, beginnt der Obmann mit einem Aufstand. Sein Ziel: die Macht über die terranischen Welten. Seine ersten Opfer: Perry Rhodan und die Besatzung des Raumschiffes CREST.
Eine unglaubliche Odyssee beginnt – sie führt Rhodan durch bizarre Welten und konfrontiert ihn mit der Liebe seines Lebens …
Beziehen kann man die vier eBooks seit Ende November über die üblichen Plattformen, also beispielsweise Amazon oder Beam eBooks. Der Preis beträgt stolze 7,99 Euro und das erscheint mir angesichts der Tatsache, dass der Stoff zum einen aus den 60ern stammt (na gut, er wurde überarbeitet) und zum anderen die Buch-Neuauflage auch schon über sechs Jahre auf dem Buckel hat, zu teuer.
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Cover PLOPHOS 1 – FEINDE DER MENSCHHEIT und Inhaltszitat Copyright VPM
Auch zu Zack Snyders »Neuerfindung« des Stählernen alias SUPERMAN alias Clark Kent alias Kal El (alias Henry Cavill) gibt es ein Teaser-Poster. Der Grund ist ein ähnlicher wie weiter unten bei STAR TREK INTO DARKNESS: auch hierfür wird es vor dem HOBBIT einen (neuen) Trailer geben. Man fragt sich: was soll uns das Bild mit SUPERMAN in Handschellen sagen? Ich würde mal vermuten, dass auch dieser Spandexträger als Vigilant in Konflikt mit dem Gesetz gerät. Siehe DARK KNIGHT.
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