Erik Schreibers Phantastischer Bücherbrief mit der Nummer 590 ist die Ausgabe für den Januar und beschäftigt sich wieder einmal mit zahllosen Genre-Publikationen in den verschiedenen Medien.
Im Bereich deutsche Phantstik findet man unter anderem Besprechungen zu Christoph Marzis GRIMM, Diethmar Daths PULSARNACHT oder HUNGER von David Grashoff und Pascal Kamp.
Die internationale Phantastik wird vertreten durch Jack McDevitts MELVILLE AUF IAPETUS, Zoe Archers EIN UNWIDERSTEHLICHER SCHURKE oder Gavin Smiths DER VETERAN – und viele weitere. Im Bereich Heftromane konzentriert sich alles auf verschiedene Facetten rund um den dienstaltesten SF-Helden aus deutschen Landen: PERRY RHODAN.
Der Phantastische Bücherbrief liegt wie immer als PDF vor und hat eine Dateigröße von knapp 300 Kilobyte.
Neun Jahre und drei Nebenrollen später ist er wieder da. Er betonte ja bereits des Öfteren, er käme zurück. Dass er sein Comeback in die Hände des Koreaners Kim Jee-woon legte, war bei näheren Überlegungen keine schlechte Idee. Kim Jee-woon hat unter anderem I SAW THE DEVIL und THE GOOD, THE BAD, THE WEIRD inszeniert, die kein großes Publikum fanden, von diesem aber sehr wohlwollend aufgenommen wurden. Jetzt bekommt Kim Jee-woon sein amerikanisches Debut, noch dazu einen der begehrtesten Darsteller, zumindest was das Action-Genre angeht, und macht THE LAST STAND. Ein Film der alles hat, was ein sinnbefreiter Actionfilm haben muss. Ein Schwerverbrecher lässt sich bei der Überführung in ein anderes Gefängnis mit einer spektakulären Aktion befreien. In einer spektakulären Flucht macht er sich auf den Weg Richtung der mexikanischen Grenze. Zwischen Gangster und Mexiko liegt das unspektakuläre Städtchen Sommerton. Sommertons Sheriff Arnold Schwarzenegger kann das ganze Spektakel gar nicht ab, und entfacht spektakuläre Aktionen, um den Gangster bei der Durchfahrt zu stoppen.
Wie jetzt? Es ist doch noch gar nicht Superbowl und trotzdem wurde der Trailer schon aufs Netz losgelassen? Was macht das denn für einen Sinn? Wie auch immer: ein neuer Vorgucker zum Brad Pitt-Vehikel mit Untoten WORLD WAR Z.
WORLD WAR Z basiert auf dem gleichnamigen Roman von Max Brooks, neben Pitt spielen Eric West, Matthew Fox, David Morse, James Badge Dale, Mireille Enos, David Andrews und Elyes Gabel. Regie führt Marc Forster, US-Kinostart ist am 21. Juni 2013, bei uns eine woche später.
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Ich hätte angesichts des Monatsersten damit rechnen sollen: heute ist die Ausgabe 284 des Magazins FANDOM OBSERVER auf die Netzgemeinde losgelassen worden. Unter der redaktionellen Aufsicht von Martin Kempf enthalten die 18 Seiten folgende Themen:
* Fanzine Kurier: Armin Möhle und seine Mannen besprechen Fanzines
* Buch, Bücher, am Büchesten: Die Rezensenten hatten offenbar über Weihnachten viel Zeit zum Lesen
* Zurück im Kino: ist Robert Musa vor der Leinwand und Bruce Willis auf der Leinwand
Besprochen wird unter anderem Scalzis REDSHIRTS, Sean O´Connells TÚATHA DÉ DANANN – NEKROPOLIS und Dan Simmons´ Thriller EISKALT ERWISCHT.
Nicht so schön ist für den Fan des Magazins allerdings die Ankündigung im Vorwort, dass der FANDOM OBSERVER mit der Nummer 300 im Juni 2014 nach sagenhaften 25 Jahren eingestellt werden wird … Mir wird er fehlen.
Kann sich noch jemand erinnern, dass es hieß, es werde einen WORLD OF WARCRAFT-Kinofilm geben? Na? Genau: ist lange her und man hätte bereits annehmen können, dass auch dieses Projekt sanft entschlummert ist und nur durch einen Nekromanten neu belebt werden könne. Doch offenbar verfolgt man bei Blizzard und Warner die Idee immer noch. Das ist auch kein Wunder: selbst wenn die Popularität der Marke seit Jahren sinkt, sind dennoch neben den herkömmlichen Kinobesuchern selbstverständlich alle aktuellen und ehemaligen Fans des MMOs potentielle Zielgruppe.
Ursprünglich sollte mal Sam Raimi bei dem Werk Regie führen, der hat aber inzwischen anderes (besseres?) zu tun, deswegen musste man sich nach einer Alternative umsehen. Die wurde laut dem Hollywood Reporter jetzt mit dem Briten Duncan Jones gefunden; den kennen wir von Arbeiten wie MOON und SOURCE CODE. Angeblich hat er sogar schon unterschrieben und Warner möchte Ende 2013 konkret mit der Produktion des Films beginnen. Angepeilt ist ein Kinostart im Jahr 2015.
Das Drehbuch ist bereits fertig und stammt von Charles Leavitt (BLOOD DIAMOND, THE SEVENTH SON), die Produzenten sind Thomas Tull und Jon Jashni für Legendary Pictures, Charles Roven und Alex Gartner für Atlas Entertainment – und »Blizzard« (hier keine Namensnennungen).
Der Mensch, der Mann, die Ikone, der Mythos. Mit LINCOLN schuf Steven Spielberg seinen bisher politischsten Film, wenngleich MÜNCHEN sehr nahe an diesem Attribut ist. Das liegt daran, dass es Spielberg hervorragend gelingt, den mystifizierten Volkshelden zu einem ehrlichen Menschen zu machen. Natürlich auch ein Verdienst der geradezu gespenstischen Personifizierung durch Daniel Day-Lewis, der die Rolle, trotz Spielbergs Hartnäckigkeit, mehrmals ablehnte. Dabei sollte aber auch Tony Kushners Beitrag mit einem über mehrere Jahre gewachsenen Drehbuch nicht vergessen werden. Dies ist ein Spielberg-Film durch und durch. Und doch lässt er sich nur marginal mit einem seiner anderen fünfzig Filmen vergleichen.
100 Personen haben vier Monate gebraucht, um die Stadt King‘s Landing aus GAME OF THRONES in Mojangs Open World und Sandbox-Spiel MINECRAFT nachzubauen.
Und wer glaubt, dass das beeindruckend ist: es handelt sich nur um einen kleineren Teil des Mammutprojektes, ganz Westeros nachzubauen. Mehr Renderings des Projekts WESTEROSCRAFT finden sich auf imgur.
Rendering von King‘s Landing Copyright Westeroscraft
Die Dreharbeiten am zweiten Teil der SIN CITY-Verfilmung laufen schon ein paar Monate und inzwischen wurden die meisten der daran teilnehmenden Schauspieler und ihre Charaktere vorgestellt. Was bisher noch unklar war: wer ist die »dame to kill for« aus dem Titel?
Auch das wurde jetzt bekannt gegeben: laut Regisseur Robert Rodriguez wird Eva Green (CASINO ROYALE, DARK SHADOWS) diese Rolle übernehmen. Frank Miller beschreibt den Charakter Ava als »der wundervolle, wahr gewordene Traum eines jeden Mannes, aber gleichzeitig vielleicht auch sein größter Alptraum«.
Rodriguez sagte zum Green-Casting:
Ava Lord ist eine der tödlichsten und faszinierendsten Bewohnerinnen von Sin City. Wir wussten von Anfang an, dass die Schauspielerin in der Lage sein müsste, die facettenreichen Charakteristiken dieser Femme Fatale darstellen zu können und wir haben eine solche Akteurin in Eva Green gefunden. Wir finden es großartig, dass sie zu uns gestoßen ist.
Mein erster Eindruck: Gute Wahl. SIN CITY – A DAME TO KILL FOR startet in den US-Kinos im Oktober 2013, für Deutschland konnte ich noch keinen Termin finden.
[cc]
Bild: Eva Green 2010, von Dan Shao, aus der Wikipedia, [sb name=»cc-by-sa-de«]
»Hast Du Dich jemals gefragt, wo Deine Träume herkommen? Schau Dich um! Hier werden sie gemacht!«
Heutzutage ist der Trend, dass sogar usbekische Autorenfilme vorsichtshalber mal in 3D gedreht werden, damit man die Besucher an den Kinokassen nur ja nochmal extra für die Brillen und die Dreidimensionalität abseihen kann. Ein anderer Trend – aber der ist nicht wirklich neu – sind knallebunte Effektkracher, Zuckerwerk für die Augen (wobei ich dagegen grundsätzlich nichts einzuwenden habe).
Umso erstaunlicher ist es, dass der mehrfach Oscar-ausgezeichnete Scorsese-Streifen HUGO (CABRET) zwar in 3D daher kommt, sich aber dennoch weitestgehend der Effekthascherei nicht bedient, sondern eine sehr ruhige, stimmungsvoll-poetische Art des Erzählens wagt. Das Ergebnis gibt dem Regisseur recht.
Eigentlich hätten nach THE PHANTOM MENACE auch noch ATTACK OF THE CLONES und REVENGE OF THE SITH in 3D konvertiert neu in die Kinos kommen sollen. Das hat Disney jetzt laut Deadline gestoppt, obwohl es sogar bereits Starttermine gab, wird es nicht dazu kommen. Der Grund dafür ist meiner Ansicht nach: Episode eins spielte zum 3D-Kinorelease in den USA gerade mal lumpige 23 Millionen Dollar ein. Zum einen sind die ersten drei Episoden lange nicht so populär wie IV bis VI, zum anderen wurden Stimmen laut, dass das nur ein weiterer leicht durchschaubarer Versuch von Onkel George sei, noch mal schnell ein wenig mehr Kohle mit den Filmen abzugreifen.
In meinen Augen macht das Sinn: es wird besser sein, sich auf die Zukunft zu konzentrieren, statt Filme zu pflegen, die ohnehin nicht so gut angekommen sind. Eine 3D-Konvertierung bedeutet eine Menge Arbeit und verursacht deswegen einen Haufen Kosten, zumindest, wenn sie vernünftig gemacht werden soll und nicht nur hingeschludert, wie man das leider allzu oft sieht.
Der Artikel spricht übrigens nur von den Prequels, damit bleibt offen, ob es die »wahren« ersten drei Episoden (also A NEW HOPE, THE EMPIRE STRIKES BACK und RETURN OF THE JEDI) vielleicht doch noch mal in 3D zu sehen gibt. Ich halte auch das allerdings nicht wirklich für notwendig. Macht lieber diese Fernsehserie. Oder gebt mir »Classic«-Fassungen von IV bis VI auf BlueRay (was zumindest bei A NEW HOPE aufgrund der Fox-Rechte schwierig werden dürfte).
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Poster THE PHANTOM MENACE 3D Copyright The Walt Disney Company & LucasFilm
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