Am Freitag kam er endlich, der lange erwartete Karton mit dem Oculus Rift Developer Kit 2. Von UPS über den Kanal aus England gebracht, dank der guten Vorarbeit von Oculus VR ohne jegliche Probleme mit Zoll oder ähnlichem. Und auch nur mit einer geringen Verspätung, ursprünglich war Juli avisiert worden, dass es dann Mitte August wurde, damit kann ich wohl gut leben.
Als erstes fällt natürlich auf, dass der stabile Plastikkoffer der DK1 gegen einen Pappkarton ausgetauscht wurde. Na gut, es müssen wohl Kosten gespart werden, allerdings finde ich das angesichts der Milliarden, die Facebook in das Projekt gepumpt hat, etwas merkwürdig. Der Pappkarton ist aber schön stabil und enthält eine Schaumstoffeinlage, die alle relevanten Teile aufnimmt, sodass man die Brille auch damit gut herumtragen kann. Vielleicht sollte man Regen allerdings besser vermeiden.
[GamesCom] In den letzten Tagen vor der GamesCom machen ein paar merkwürdige und schwer erklärliche Trailer von BioWare die Runde. »You´ve been chosen« war der Tenor und es wurden Bilder gezeigt, die man nicht zuordnen konnte, schon gar nicht einem der bekannten Franchises der Entwicklerfirma, die mit DRAGON AGE, KNIGHTS OF THE OLD REPUBLIC, MASS EFFECT oder STAR WARS: THE OLD REPUBLIC bekannt wurde.
Zur GamesCom ließ man dann die Katze aus dem Sack, allerdings nicht auf der Messe, sondern im Rahmen einer Extraveranstaltung in einem Hotel. Das neue Spiel heißt SHADOW REALMS, spielt in einem parallelen Heute. Die Realität unterscheidet sich von der unseren dadurch, dass »unvorstellbare Gefilde« jenseits der Realität existieren und man »über versteckte Pfade eine uralte Welt erreichen kann«, in der »die Magie, die Monstren und die Legenden, die unsere Mythen inspirierten, wahr sind«. Das klingt alles ein wenig nach THE SECRET WORLD.
Das Ganze ist offenbar ein MMO, bei dem sich Teams aus vier Spielern zusammen tun, um in bekannter Manier in Dungeons oder Instanzen einzudringen, dort Aufgaben zu lösen und Schätze zusammenzuraffen. Dabei gibt es scheinbar auch eine Art übergeordneten Plot.
Bis hierher so weit, so gut und so gähn.
Doch jetzt kommts: Nach eigener Aussage wollte BioWare das gute alte Rollenspiel-Feeling vom Wohnzimmertisch neu einfangen und auf ein Spiel übertragen. Weiterhin ist man nach wie vor damit unzufrieden, wie dumm die KIs in Spielen sind. Wenn also die Vierergruppe ins Abenteuer geht, dann ist ein fünfter Spieler mit an Bord, der sogenannte »Shadowlord«. Der ist im Prinzip dasselbe wie früher der Dungeon Master. Aber nur im Prinzip, denn bei einem klassischen Pen & Paper-Rollenspiel arbeiten Gruppe und DM zusammen, um ein cooles Abenteuer zu erleben. Im Fall von SHADOWREALMS sieht das anders aus: Während die Spielergruppe alles daran setzt, den Dungeon erfolgreich abzuschließen, setz der Shadowlord alles daran, sie zu hindern, dieses Ziel zu erreichen. Er hat dafür die Möglichkeiten, Fallen zu errichten, Zaubersprüche loszulassen oder Monstren zu beschwören. Er kann diese Monstren dann sogar persönlich übernehmen, um der aufmüpfigen Spielergruppe mal so richtig einen überzuzuiehen. Dabei hat der Shadowlord eine eigene Hintergrundgeschichte und auch ein Fortschrittssystem, er levelt also ebenfalls.
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich überaus gespannt darauf bin, wie BioWare das rein von den Spielmechaniken her umsetzen will, so dass es zu einem ausgeglichenen Spiel kommen kann und nicht eine Seite ständig frustriert ist. Auch möchte ich gerne sehen, wie die inhaltliche Umsetzung geschieht. Wenn das klappen sollte, wäre es möglicherweise mal wieder eine Innovation, die das MMO-Genre so dringend benötigt. Es steht allerdings zu befürchten, dass das Spiel beim Erzbösewicht Electronic Arts erscheint.
Wer sich das ansehen oder sogar daran beteiligen möchte, kann sich ab sofort für die Alpha eintragen.
Logo und Promografiken SHADOW REALMS Copyright BioWare
Wer angesichts der Geschäftsmethoden von Amazon seinen Lesern empfiehlt, sich an einen Menschen zu wenden, der sich an einen Computer wendet, um ein Buch zu bestellen, der hätte vor etwas mehr als 100 Jahren seinen Mitmenschen sicher auch empfohlen, mal wieder das Pferd zu satteln, um den Siegeszug des Automobils zu verhindern.
Den im Gesamten äußerst lesenswerten Artikel des Herrn Haseke sollte man sich dringend mal zu Gemüte führen. Ich könnte es nicht besser sagen.
Aus persönlicher Erfahrung: Jedes Mal, wenn ich in eine Buchhandlung gehe, ärgere ich mich dort. Sei es, weil die nie das haben, was ich will, weil die Science Fiction-Abteilung abgeschafft wurde, weil englische Taschenbücher doppelt so teuer sind, wie anderswo oder weil die Bücher von Kleinverlagen, die eine ISBN haben und beim VLB gelistet sind, nicht kennen und auch nicht beschaffen wollen. Und das sagt jemand, der bis vor ca. 18 Jahren fast täglich Geld in Buchhandlungen geschleppt hat. Bis die mich und meine Wünsche nicht mehr haben wollten. Solange sich das nicht massiv und grundlegend ändert, kaufe ich weiter bei Amazon. Also, Buchhändler, es liegt in eurer Hand, die Kunden zurückzugewinnen.
Lest euch den folgenden offenen Brief durch (Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten offenen Briefen sind selbstverständlich reiner Zufall und keine Absicht), und wenn ihr damit einverstanden seid, dann unterschreibt ihn bitte in einem Kommentar (echter Name oder Pseudonym, ganz wie ihr wollt). Vielleicht bekommen wir ja mehr als die 500 Unterschriften irgendwelcher Verlagsautoren zusammen, die gegen Amazon wettern. Ihr dürft beim Kommentar gern auch eure Webseite eintragen, dann habt ihr gleich noch einen Backlink.
Du bist kein Selfpublisher, aber ein Sympathisant des Selfpublishings oder ein Kleinverlag, der in Buchhandlungen ebenfalls nie gefunden wird? Prima! Unterschreibe auch Du. Selbstverständlich sind hier Webadressen genauso gern gesehen und werden natürlich mit veröffentlicht (es sei denn, es handelt sich um offensichtlichen Spam).
Du bist ein Buchhändler, der das ebenfalls cool findet und dahinter steht? Großartig! Schreibe einen Kommentar und trage Deine Webadresse ein, so einen wie Dich können wir brauchen! In Deinem Fall darfst Du sogar die Anschrift Deines Ladens in den Kommentar schreiben, wenn Du möchtest. Ich würde die dann sammeln und in einem eigenen Artikel gesondert präsentieren.
Hinweis: Aus rechtlichen Gründen schalte ich alle Kommentare manuell frei, deswegen bitte nicht wundern, wenn Deiner nicht sofort erscheint, manchmal schlafe ich, oder entferne mich vom Computer, um Bezos Cthulhu anzubeten.
Teilt diese Aktion bitte und tragt sie an andere Selfpublisher, Sympathisanten, Wasauchimmer, weiter, damit auch die unterschreiben können.
Wollen wir doch mal sehen, wie viele wir zusammen bekommen!
[GamesCom]Blizzard hat zur nächsten WORLD OF WARCRAFT-Erweiterung WARLORDS OF DRAENOR passend zur GamesCom einen cinematischen Trailer rausgehauen. Eins muss man ihnen lassen: Rendern können sie, aber das habe ich schon des Öfteren gesagt.
Auf der GamesCom konnte ich einen Blick auf WARLORDS werfen, allerdings muss man ganz klar sagen, dass diese Demo so dämlich war, dass Blizzard sich die auch gut hätte sparen können. Man baute einen neuen Charakter, der war auf Level 100 und man hätte erst umfangreich Skills verteilen und Buttons verschieben müssen. Dann lief man unmotiviert in einem Wald rum, der zwar agnz hübsch anzusehen war, aber sonst gabs da irgendwie nix, was man in so einer Kurzsession auf der Messe hätte tun können. Die neuen Charaktermodelle waren mir auf Anhieb gar nicht aufgefallen, was positiv einzuschätzen ist, allerdings haben menschliche Männer immer noch Hackfressen. :) Schaltete man auf die Karte um, sah man hauptsächlich große, grüne Fläschen. Tut mir leid, Blizzard, aber das war eine echt armselige Präsentation.
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Wer sich an meine Rezension zum ersten Teil erinnert, der weiß, dass ich von ÆTHERMAGIE ziemlich weggeflashed wurde. Grandiose Erzählkunst in einem tollen Setting mit interessanten Figuren wurde in jenem Buch von Susanne Gerdom geboten und wieder einmal gezeigt, dass Steampunk aus Deutschland sich mal so überhaupt nicht verstecken muss, auch dann nicht, wenn es sich vorgeblich um ein Jugendbuch handelt.
Nun ist bei Ueberreuter der zweite Teil mit dem Titel ÆTHERSTURM erschienen und meine Spannung wuchs, ob diese Qualität so würde aufrechterhalten bleiben können.
Ich hätte mir da erwartungsgemäß mal gar keine Sorgen machen sollen.
Nach nur einem Jahr schiebt Autor und Regisseur James DeMonaco eine Fortsetzung zu dem Überraschungshit THE PURGE nach. Ein Film, bei dem die Faszination über die Logik siegte. War dieser allerdings noch ein kammerspielartiger Thriller, geht DeMonaco dem Gesetz der Serie zufolge natürlich einen Schritt weiter. Erlebte man diese neue amerikanische Ordnung anfangs aus der Perspektive des in sich geschlossenen Refugiums der vermeintlichen Opfer, zeigt uns DeMonaco nun die Welt draußen auf der Straße, wenn Purge im Gange ist.
Der Hintergrund ist auf der einen Seite tatsächlich hirnrissig, auf der anderen Seite birgt er unverhohlen eine anziehende Begehrlichkeit. Amerika war wirtschaftlich und sozial am Boden, was in 2016 sein wird. Die »Neuen Gründungsväter von Amerika« erließen ein Verordnung, dass einmal im Jahr für genau 12 Stunden alle Gesetze aufgehoben sind. Alle Verbrechen werden in dieser Zeit straffrei bleiben, erlaubt sind allerdings nur Waffen, so klärt einen der Film auf, bis Klasse 4. Was bedeutet, dass man sich auch noch mit einem schweren Maschinengewehr austoben kann. »Purge« bedeutet Säuberung, und so funktioniert auch dieses System. Während Reiche und der gehobene Mittelstand sich mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen in dieser bestimmten Nacht verbarrikadieren können, werden natürlich Arme und Obdachlose die ersten Opfer von Menschen, die gerne morden und foltern. Die Purge-Night, also die Nacht der Säuberung, hat die Kriminalitätsrate gesenkt, und die Armut fast abgeschafft. Eine Institution, die also aufgeht.
Am 23. August 2014 ist es soweit und nicht nur im britischen Fernsehen, sondern auch in Kinos weltweit: der Start der neuen Staffel der BBC-Kultserie DOCTOR WHO trägt den Tiel DEEP BREATH und zum ersen Mal wird Peter Capaldi die Rolle des Timelords spielen. Es gab bereits einen Vorgucker, hier ist ein neuer:
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Ihr werdet es bemerkt haben: hier hat sich in den letzten zehn Tagen nichts getan. Ich war in Urlaub und an einem Ort ohne auch nur annähernd brauchbaren Internetzugang. Ich kündige das nie an, weil ich bösen Buben nicht die Gelegenheit geben möchte, sich in meiner Abwesenheit mal die Bude anzuschauen. Seit gestern bin ich zwar wieder zurück, in dieser Woche werden die Beiträge allerdings noch spärlich bleiben, weil ich zum einen nicht die ganze Zeit meiner zweiten Urlaubswoche zuhause am Rechner rumhängen werde und zum anderen die GamesCom ansteht.
Weiterhin gab es eine zumindest teilweise Downtime der Seite vom 7. bis zum 9. August. Laut meinem Provider handelt es sich dabei um irgendwelche DNS-Probleme, deswegen konnten ein paar Besucher PhantaNews noch erreichen, aber erheblich weniger als sonst (so im Bereich fünfzehn Prozent, am 8. August ging gar nix). Da ich – wie gesagt – ohne Internet war, erhielt ich deswegen auch nicht die Mails des Monitoring-Service, die mich auf die Downtime hinwiesen. Das ist ziemlich dumm gelaufen und ich muss mir mal was für die Zukunft überlegen, wie so etwas umgehen kann und zumindest bei einer Downtime sofort irgendwie informiert werde, selbst wenn ich gerade in den hinteren Karpaten nach Graf Vlad suche …
DAWN OF THE PLANET OF THE APES – Bundesstart 07.08.2014
Eines muss man den Produzenten lassen, die genau gewusst haben, was sie tun, sie können dem Jahrzehnte alten Stoff tatsächlich neue Aspekte abgewinnen. Dass sie sich dabei noch weiter von Pierre Boulles Original-Roman entfernen, als bereits der Reboot-Titel PLANET DER AFFEN: PREVOLUTION, tut dem neu erstarkten Franchise nur allzu gut. Denn trotz der drastischen Abweichungen, bleibt der Kern in aller Konsequenz erhalten. Das Präparat ALZ-113 sollte Menschen mit Alzheimer heilen. Was es wirklich tat, war die Versuchsprimaten erheblich intelligenter zu machen. Für den Menschen hingegen zeigte sich ALZ-113 als tödlicher Virus. Dass ausgerechnet Patient Null ein Pilot für Passagierflüge war, machte die Sache für die Menschheit extrem unangenehm. Nur wenige immune Menschen haben überlebt, und sich in den langsam verfallenden Großstädte zusammen gerottet. Damit hat der erste Teil des Reboot einen unersetzlichen Grundstein für eine glaubvolle und nachvollziehbare Fortsetzung gesetzt. Egal ob es eine Fortsetzung geben würde, diese Grundlage allein reichte schon aus, um den Zuschauer ein Bild der Zukunft zu zeichnen. Die Dämmerung einer überlegenen Herrschaft.
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