Mit diesen Darstellern und dem grimmig unheilvollen Setting, generiert Robert Eggers’ THE LIGHTHOUSE umgehend den Eindruck eines Pflichtbesuches. Dafoe und Pattinson sind gerne gesehene Darsteller im Mainstream-Kino. Wo aber ihre wirkliche Leidenschaft zu finden ist, sieht man an ihrer Auswahl von extrem schwierigen Filmen die nur in Programmkinos zu finden sind. Und ohne auch nur ansatzweise darüber nachdenken zu müssen, zählt THE LIGHTHOUSE definitiv zu diesen Filmen. Er ist schwere Kost, und das vom Feinsten. Das kann man jetzt so oder anders sehen. Ihn verständlich zu beschreiben muss fehlschlagen, weil man seine Komplexität nicht begreiflich machen kann. THE LIGHTHOUSE ist anspruchsvolle Unterhaltung und eine aggressive Herausforderung.
Im nächsten Film aus dem Marvel Cinematic Universe bekommt BLACK WIDOW endlich ihren ersten Soloauftritt. Aufgrund der bekannten Geschehnisse in AVENGERS: ENDGAME handelt der Streifen vorher, nämlich zwischen CIVIL WAR und INFINITY WAR.
Soeben ist der 8. »Winter One Page Contest« der Blogs Würfelheld und Greifenklaue gestartet. Das ist ein Wettbewerb, bei dem man einseitige Beiträge mit Rollenspielmaterial einreichen kann, um etwas zu gewinnen. Die Einsendungen müssen zu den vorgegebenen Kategorien passen, die sind in diesem Jahr:
– 01. Cyberrunner – Von Cyberpunk 2020 bis Philipp K. Dick
Hintergrund: Nächstes Jahr ist sowohl das Cyberpunkjahr als auch das Philipp K. Dick-Jahr, welcher mit seinen Near-SF-Geschichten viel zum Genre beitrug – der Kategoriename erinnert an sein vielleicht berühmtestes Werk „Blade Runner“.
– 02. Sport – Von Rennbahnen, Wettkampfarenen und Grubenkämpfen
Quasi als Fortsetzung und Erweiterung des Karnevals Gladiatoren, Wrestler und Fallobst (Link). Neben Kampfsport ist ein Wettrennen, Olympiade oder eine Rollenspielumsetzung einer der unzähligen Tabletopsportarten wie Bloodbowl, Guildball, Dreadball oder Ironball möglich.
– 03. Herbst – Von Kürbisschnitzereien und fallenden Blättern
Nachdem wir schon Winter und Frühling im WOPC hatten, wird es Zeit für den Herbst. Die Herbstlande, zu dem kürzlich ein Rollenspiel erschienen ist (Rezi), bieten z.B. eine Inspirationsquelle.
Der OPC läuft vom 01.12.2019 bis zum 05.01.2020, in diesem Zeitraum kann man seine Beiträge einreichen. Wie und wo genau erklären die Ausrichter Würfelheld und Greifenklaue auf ihren Webseiten.
Von Hello Games gibt es für die Fans ihres Weltraum-Erforschungsspiels NO MAN’S SKY ein weiteres Update namens SYNTHESIS, das erneut das Game erweitert. Diesmal gibt es keine bahnbrechenden aber eine Menge kleiner Verbesserungen und Gimmicks, die das Leben des Spielers vereinfachen sollen.
Es gibt unter anderem neue Tech-Upgrades, man kann jetzt ungenutzte Raumschiffe verkaufen und dafür Credits und Tech bekommen, zum Basenbau stehen neue Teile zur Verfügung und das UI wurde an diversen Stellen komfortabler gemacht.
Die komplette Liste der Ergänzungen und auch Bugfixes ist umfangreich, man findet die Patch Notes auf der Seite zum Spiel.
Historical Fantasy ist so etwas Ähnliches wie Urban Fantasy, allerdings mischt dieses Genre vergangene Zeiten mit Fantasy. Der Werbetext zum Roman WALK THE WILD WITH ME von Rachel Atwood ist so umfangreich wie interessant, denn hier werden gleich diverse Tropes miteinander vermischt:
Orphaned when still a toddler, Nicholas Withybeck knows no other home than Locksley Abbey outside Nottingham, England. He works in the scriptorium embellishing illuminated manuscripts with hidden faces of the Wild Folk and whimsical creatures that he sees every time he ventures into the woods and fields. His curiosity leads him into forbidden nooks and crannies both inside and outside the abbey, and he becomes adept at hiding to stay out of trouble.
On one of these forays Nick slips into the crypt beneath the abbey. There he finds an altar older than the abbey’s foundations, ancient when the Romans occupied England. Behind the bricks around the altar, he finds a palm-sized silver cup. The cup is embellished with the three figures of Elena, the Celtic goddess of crossroads, sorcery, and cemeteries.
He carries the cup with him always, listening as the goddess whispers wisdom in the back of his mind. With Elena’s cup in his pocket, Nick can see that the masked dancers at the May Day celebration in the local village are actually the creatures of the wood: The Green Man—known to mortals as Little John—and Robin Goodfellow, Herne the Huntsman, dryads, trolls, and water sprites. Theirs are the faces he’s seen and drawn into his illuminations.
Guided by Elena along secret forest paths, Nick learns that Little John’s love has been kidnapped by Queen Mab of the Faeries. The door to the Faery mound will only open when the moons of the two realms align. That time is fast approaching. Nick must release Elena so that she can use sorcery to unlock that door, allowing Nick’s band of friends to try to rescue the girl. Will he have the courage to release her as his predecessor did not?
Es gibt mal wieder einen vielversprechenden Animationsfilm von Pixar und Disney. Der trägt den Titel ONWARD und dreht sich um eine Welt, die die Magie gegen Technik eingetauscht hat, weil die viel einfacher ist.
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Das ikonische New Yorker Kino »Paris Theater« musste vor Kurzem schließen. Jetzt eröffnet es wieder, durch die Hilfe des Streamingdienstes Netflix, der dort einige seiner prestigeträchtigeren Filme zeigen will.
Netflix hat in den USA dasselbe Problem wie in Deutschland: Man würde gern Filme in Kinos zeigen, deren Betreiber bestehen allerdings hier wie dort auf einem exklusiven Erstauswertungsfenster – in Deutschland sind das beispielsweise drei Monate. Wenn das nicht gewährleistet wird, will man die Filme des Streamingdienstes nicht anbieten.
Wie rückwärtsgewandt, wie kurzsichtig, kann man eigentlich sein?
Was bei fürs Kino produzieren Filmen immerhin noch einen gewissen Sinn macht, verliert seine Berechtigung bei Streifen, die im Prinzip exklusiv für einen Streamingdienst produziert wurden, völlig. Denn die wären eigentlich nie im Lichtspielhaus angekommen.
Ich persönlich würde mir absolut Netflix-Filme und auch Fernsehserien im lokalen Kino ansehen, wenn die zeitgleich mit den Streamingstart angeboten werden würden, und das obwohl ich ohnehin monatliche Abogebühren für Netflix (mit Kusshand) zahle. Ich weiß, dass zahllose andere Genre-Enthusiasten das ebenfalls tun würden. Wir würden also den Kinobetreibern Geld für Inhalte hinterher werfen, für die wir eigentlich ohnehin bereits gezahlt haben.
Für die Kinos wären das Zusatzeinnahmen, die sie aufgrund ihres geradezu starrsinnigen Beharrens auf dem Erstauswertungfenster jetzt gar nicht bekommen. Denn wenn sie das nicht anbieten schleppe ich mein Geld nicht ins Lichtspielhaus, sondern werfe zuhause den Beamer und die Soundanlage an. Völlig überteuertes Bier oder Snacks verkaufen sie dann allerdings ebenfalls nicht an mich.
Ich kann den Starrsinn der Kinobetreiber nicht nachvollziehen – und das gilt nicht nur beim Thema Netflix, sondern genauso auch für andere Streamingdienste. Aber wenn sie mein Geld nicht wollen, dann sei es so. Ich möchte allerdings kein Gemecker mehr hören, dass Streamingdienste für Einbrüche an den Kinokassen verantwortlich sind.
Ich hatte mehrfach berichtet, dass sich Regisseur Denis Villeneuve (BLADE RUNNER 2049) an einem Herzensprojekt versucht: er verfilmt Frank Herberts SF-Klassiker DUNE, deutsch als DER WÜSTENPLANET bekannt. Um das Projekt war es längere Zeit ruhig, was allerdings nicht bedeutet, dass nichts passiert ist: Soeben wurden die Dreharbeiten abgeschlossen und der Film geht jetzt in die umfangreiche Postproduktionsphase. Übrigens handelt es sich dabei um den ersten Teil, der nur die Hälfte des umfangreichen Romans umfasst, ein zweiter wird folgen.
Die nachvollziehbar aufwändige Postproduktionsphase wird noch etwas dauern und der Film soll in einem Jahr am 19. November 2020 in die deutschen Kinos kommen.
Wie angekündigt gab es heute einen kurzen Trailer zur 12. Staffel der 2005 erfolgreich wiederbelebten BBC-Kultserie DOCTOR WHO. Wann genau die startet ist immer noch unklar, es heißt nur »Coming early 2020«.
Erneut schlüpft Jodie Whittaker in die Rolle der Timelady von Gallifrey und ihre Companions aus der letzten Staffel sind ebenfalls wieder dabei.
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Wer Game Engines immer noch für Spielekram hält, sollte sich mal dieses Production Video von Epic bzw. Unreal Engine ansehen. Das zeigt, wie Umgebungen, beispielsweise Landschaften, heutzutage am Set in Echtzeit erstellt und projiziert werden könne, ganz ohne Greenscreen. Das spart natürlich ganz erheblich, wenn man nicht mehr mit Hunderten Personen an Crew zu Locations reisen muss. Zudem können Regisseur und Kameramann direkt in der VR die virtuelle Umgebung so lange umbauen, bis sie ihren Vorstellungen entspricht.
Die Qualität ist dank Quixel Megascans und moderner Grafikkarten dabei so gut, dass man es nicht mehr von der Realität unterscheiden kann – und wenn doch, kann man in der Postproduction noch eine Menge machen. Auf diese Art und Weise sind offenbar diverse Szenen aus Jon Favreaus STAR WARS-Serie THE MANDALORIAN entstanden. Die dramatischen Einsparungen an Aufwand und Kosten dürften dafür verantwortlich sein, dass TV-Serien mit derartigen Production Values heutzutage überhaupt finanzierbar sind und damit möglich werden.
Man sollte sich das unten stehende Video zum Thema dringend mal ansehen, denn das ist ziemlich beeindruckend. Jetzt weiß man auch, warum Epic Games Quixel gekauft haben …
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