[Trigami-Review] Hinweis: üblicherweise verlinken meine Bildschirmfotos auf größere Versionen. Bei diesem Review war allerdings zwingende Vorgabe, dass alle Screenshots auf die Produkseite verlinken sollen. Ich weise darauf hin, da dieses Verhalten vom auf meiner Seite üblichen abweicht.
Bereits der Vorgänger MASS EFFECT hatte allenthalben gute Kritiken eingeheimst, umso größer war die Spannung, ob Bioware in der Lage sein würde, beim zweiten Teil die hohen Erwartungen zu erfüllen. Mein ca. einstündiger Erstkontakt mit dem Spiel sagt eindeutig: ja!
Der Spieler wird sofort durch dramaturgisch stimmige und grafisch beeindruckend aufwändige Filmsequenzen ins Geschehen gezogen, man fühlt sich tatsächlich durch die Präsentation mit abwechselnden Filmsequenzen und Stellen, in denen man selbst als Commander Shepard in die Story eingreift, als handle man selbst in einem epischen Science Fiction-Film.
Die Präproduktionsphase ist schon ganz schön lang (DARK SHADOWS ist seit 2007 »in Arbeit«, siehe auch meine News vom Dezember 2008), aber jetzt scheint das Projekt an Fahrt zu gewinnen. Klar war, dass Tim Burton wie so so oft Johnny Depp als Hauptdarsteller berufen hatte, jetzt gibt es Informationen zu weiteren Schauspielern.
Laut Deadline haben Verhandlungen mit Jackie Earle Haley (WATCHMEN, HUMAN TARGET) und Bella Heathcote (NEIGHBORS) begonnen. In der Geschichte geht es um eine reiche Familie, die durch mysteriöse Geschehnisse heimgesucht werden. Heathcote soll eine junge Gouvernante spielen, die zum Familiensitz reist, um mehr über ihre Herkunft zu erfahren. Haley wird Willie Loomis darstellen, einen Betrüger, der sich eingeschlichen hat, um der Familie ihre Reichtümer abzuknöpfen. Der Plan läuft allerdings ein wenig aus dem Ruder, als er anfängt nach dem Grab von Barnabas Collins (Depp) zu suchen, um es auszurauben. Denn Barnabas ist nicht ganz tot und verfügt über ziemlich spitze Eckzähne…
Prima, ich mag Jackie Earle Haleys Art zu schauspielern sehr, schon in Watchmen war er – ohne dass man sein Gesicht über längere Zeit sah – grandios und auch sein trockener und ziemlich zwielichtiger Charakter Guerrero in HUMAN TARGET ist ein Knüller.
ROBIN HOOD wurde gerade erst letztes Jahr im Kino gewürdigt, da schneit uns ein neuer Film aus der genannten Epoche in die Kinos. Und der Trailer macht durchaus Lust auf mehr.
Zur Story: Im Jahre des Herrn 1215 haben abtrünnige Barone Englands ihren ungeliebten König John dazu gezwungen, sein königliches Siegel unter die Magna Carta zu setzen. Doch, wie man das schon vermutet hätte, innerhalb weniger Monate bricht der König sein Wort und stellt an der Südküste Englands eine Söldnerarmee auf. Mit diesen Söldnern plant er, die Barone und England wieder unter sein Joch zu bringen. Aber in seinem Weg steht Rochester Castle, eine Festung, die durchaus ein Symbol für den heldenhaften Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit werden kann.
Der Film verspricht Action und Spannung, Blut, Schweiß und Tränen. Der Trailer zeigt Schlachten, aber auch den Beschuss der Festung mit Belagerungsgeschützen, alles sehr gut inszeniert. Ob der Film mehr bietet als schöne Kämpfe wird sich zeigen, aber die Besetzungsliste gibt zumindest mir Hoffnung. Kate Mara (BROKEBACK MOUNTAIN, ZOOM – AKADEMIE FÜR SUPERHELDEN) spielt die weibliche Hauptrolle, Lady Isabel. Paul Giamatti (PLANET DER AFFEN) ist als König John zu sehen, Jason Flemyng (DIE LIGA DER AUSSERGEWÖHNLICHEN GENTLEMEN, SOLOMON KANE) in der Rolle des Beckett. Brian Cox (ROB ROY, TROJA) als Albany und Derek Jacobi (DER GOLDENE KOMPASS, GLADIATOR) als Cornhill. Weiterhin James Purefoy (SOLOMON KANE, RITTER AUS LEIDENSCHAFT) als Marshall und Charles Dance (AUF DER SUCHE NACH DEM GOLDENEN KIND, GOING POSTAL) spielt Erzbischof Langton, um nur einige zu nennen. Durchaus ein Line-Up, das sich sehen lassen kann. Regie führt Jonathan English, der schon 2006 MINOTAUR und 2002 NAILING VIENNA drehte.
Der Film soll in diesem Jahr in den USA in die Kinos kommen, wir hoffen für den deutschen Filmstart das Beste und sind auf jeden Fall gespannt.
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Poster IRONCLAD Copyright Mythic International Entertainment und Warner Bros.
Über ein Freelancerportal, bei dem ich mich angemeldet hatte und das mir auf Wunsch per Email Jobangebote für meinen Brötchenberuf als Webdeveloper schickt, kam gestern ein »Angebot« von rezension.org, auf das man heute verblüffenderweise auch auf perry-rhodan.net hinweist:
Im Rahmen eines Wettbewerbs soll man Rezensionen verfassen und hat dann die Möglichkeit, einen von drei Amazon-Gutscheinen in Höhe von 40, 60 und 100 Euro zu gewinnen. Um teilnehmen zu können muss man sich den »Regeln« unterwerfen. Das hört sich ja erstmal ganz gut an, aber in den Details steckt Pikantes.
Für das Verfassen von Rezensionen zahlt das Portal grundsätzlich einen Euro (inklusive MWSt, muss man die abführen bleiben nur noch 81 Cent) pro Artikel. Das ist insbesondere dann wenig, wenn man in den Bedingungen lesen darf, dass der Betreiber sich dafür ein exklusives Nutzungsrecht einräumen möchte (Man muss wenn man seine verfassten Rezensionen abrechnen möchte unterschreiben: »Hiermit übertrage ich die exklusiven Nutzungsrechte, der in der Rechnung aufgeführten Rezensionen, an den in der Rechnungsadresse genannten Betreiber von Rezension.org«). Die Argumentation lautet, dass das doch ein schöner Nebenerwerb sei. Fragt sich nur für wen…
Rezensionsexemplare erhält man übrigens nicht.
Liest man sich die Bedingungen weiter durch, wird schnell klar, worauf das Ganze tatsächlich hinaus läuft: den Euro bekommt man explizit nur dann, wenn die Rezension sich um einen Artikel (Buch oder Film) dreht, den man bei Amazon bestellen kann. Offensichtlich um so Einnahmen zu generieren ist der Betreiber bzw. die Seite beim Partnerprogramm von Amazon angemeldet.
Das bin ich auch, aber sich seine Werbe-Inhalte einer offensichtlich rein kommerziellen Webseite vollständig von Dritten schreiben zu lassen, die dann mit Peanuts abzuspeisen und insbesondere sich für einen lumpigen Euro exklusive Nutzungsrechte für die Artikel einräumen zu wollen ist meiner Ansicht nach schon derbe.
Es war zu erwarten: nach dem herausragenden Erfolg von THE WALKING DEAD war es nur eine Frage der Zeit, bis weitere Zombie-Stories ihren Weg in Fernsehserien finden würden. THE CW hat jetzt grünes Licht für den Pilotfilm einer potentiellen Serie namens AWAKENING gegeben.
AWAKENING wurde geschrieben von William Laurin und Glenn Davis und konzentriert sich auf zwei Schwestern auf der Schwelle zum Erwachsenwerden, die sich plötzlich in den Geschehnissen um den Beginn einer Zombie-Epidemie wieder finden. Reveille coproduziert zusammen mit Warner Bros. TV, wo das Skript auch herkommt. Laurin, Davis, Howard T. Owens, Carolyn Bernstein und Todd Cohen sind ausführende Produzenten.
Ich bin gespannt, mit wie vielen WALKING DEAD-Epigonen wir noch erfreut werden…
Und ein weiterer Film, der gerade im Werden begriffen ist, wenngleich hier primär Gerüchte im Umlauf sind. Wobei sich derzeit drei verschiedene Teams dieses Stoffes anzunehmen scheinen. Ob das so gut ist? Man darf gespannt sein.
Die Geschichte ist altbekannt, die böse Königin will das arme Schneewittchen loswerden und beauftragt einen Jäger, sie in den Wald zu bringen und zu töten. Zum Beweis soll er ihr dann das Herz des Mädchens bringen. Selbst zu Zeiten unserer Vorfahren existierten offenbar seltsame Methoden, das Herz eines Mädchens zu erobern, das gibt es nicht nur in der Gegenwart.
Aber genau das wird nun – wie es aussieht – neu verfilmt. Derzeit befindet man sich noch in der Vorproduktion, die Dreharbeiten sollen wohl irgendwann diesen Sommer starten.
Die Besetzungsliste, die in der Gerüchteküche herumgeistert, liest sich zumindest interessant. Als Schneewittchen scheint Kristen Stewart (DIE FLINTSTONE IN VIVA ROCK VEGAS und die BIS(S)-Reihe) vorgesehen zu sein, die böse Königin könnte von Charlize Theron (THE ITALIAN JOB, HANCOCK) verkörpert werden. Der beherzte (wenn auch mit dem falschen Herzen) Jägersmann soll mit Viggo Mortensen (neben vielen anderen BLAZE OF GLORY, ALATRISTE und die HERR DER RINGE-Trilogie) besetzt werden. Recht eindrucksvoll, möchte man meinen.
Doch auch am Script gibt es ein paar kleine Veränderungen zur Vorlage. Der Jäger weigert sich zwar immer noch, Schneewittchen zu töten, aber in dieser Fassung wird er sie nun begleiten und als eine Art Mentor fungieren, der ihr unter anderem das Kämpfen beibringt. Den Prinzen soll es aber immer noch geben, die Liebesgeschichte fällt also nicht der Schere zum Opfer.
US-Kinostart ist für Dezember 2012 geplant, bis dahin sollten wir sicher noch Genaueres erfahren.
Ich weiß, das Thema Musik ist hier etwas unterrepräsentiert, dafür kommt jetzt aber auch ein echter Knaller. William Shatner, hauptsächlich bekannt als Captain James T. Kirk vom Raumschiff Enterprise, aber auch zu Ruhm gelangt als Denny Crane in BOSTON LEGAL und aktuell im US-TV als fluchender Pappa in SHIT MY DAD SAYS, nimmt soeben mal wieder ein Musik-Album auf.
Thema ist »Weltraum«, offenbar handelt es sich bei den Songs um bekannte Stücke, die von Shatner auf seine … ähem … unnachahmliche Art interpretiert werden. Der Titel des Albums wird MAJOR TOM lauten.
Ein Stück darauf trägt den Titel IRON MAN und stammt ursprünglich von Black Sabbath (!), um es aufzunehmen hat Shatner Ozzy Osbournes ehemaligen Gitarristen Zakk Wylde eingeladen… Wylde sagte zu blabbermouth.net: »Er [Shatner] ist super cool. Wir hatten eine großartige Zeit bei unserer Zusammenarbeit!«
Im Rahmen der derzeit grassierenden Preisverleihungen (im Frühjahr jagt aber auch ein Award den nächsten) wurden soeben auch die SAG-Awards verliehen, also die Preise von Hollywoods »Schaupielergewerkschaft«. Schauspieler bewerten hier die Leistungen ihrer Kollegen.
Die Gewinner sind keine Unbekannten, als bester männlicher Schauspieler in einer Film-Hauptrolle wurde Colin Firth als König George 6. in THE KING´S SPEECH ausgezeichnet, den weiblichen Gegenpart heimste erneut Natalie Portman für BLACK SWAN ein.
»Echtes« Genre tritt »nur« bei den Sonderpreisen für Stunt-Ensembles in Erscheinung (immerhin!), hier wurden INCEPTION und TRUE BLOOD geehrt.
Einen Sonderpreis für sein Lebenswerk erhielt Film- und Fernseh-Urgestein Ernest Borgnine.
Die komplette Gewinnerliste im vollständigen Artikel.
Im Alter von 77 Jahren starb gestern der britische Komponist John Barry, der insbesondere durch seine Musik zu diversen BOND-Filmen bekannt wurde, aber auch zahllose andere Soundtracks komponierte.
Der Musiker wurde 1933 in York als John Barry Prendergast geboren; nach dem Ende des Krieges entdeckte er schnell seine Liebe für die Jazz-Musik und gründete 1957 seine erste Band The John Barry Seven, die in Großbritannien sehr erfolgreich war. Aufgrund dieses Erfolgs gelang es ihm, seinen größten Wunsch zu realisieren, nämlich Musik für Film und Fernsehen zu schreiben. Bereits 1960 erhielt der den Auftrag, den Film BEAT GIRL (dt. HEISS AUF NACKTEN STEINEN) zu vertonen und der große Durchbruch kam schon1962, als er den Auftrag erhielt, nach einer Vorlage von Monty Norman ein Titelthema für den ersten Bond-Film DR. NO (dt. JAMES BOND JAGT DR. NO) zu arrangieren.
Danach folgten noch diverse Arbeiten für Bond (er kehrte dem Franchise 1987 den Rücken), aber auch zahllosen andere bekannte Filmmusiken stammen von Barry. Seine Arbeit wurde diverse Male ausgezeichnet, darunter Oscars für Born Free (1966), The Lion In Winter (1968), Out Of Africa (1985) und Dances With Wolves (1990), oder den Grammy für Midnight Cowboy (1969), The Cotton Club (1984) und ebenfalls für Out Of Africa und Dances With Wolves.
Seine letzte Arbeit für einen Film war ENIGMA im Jahr 2001.
John Barry verstarb am 30. Januar 2011 an einem Herzinfarkt.
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Bild: John Barry 2006 in der Royal Albert Hall, aus der Wikipedia
Den nächsten Versuch mit einer Verfilmung des Stählernen macht bekanntlich Zack Snyder (was mich ein wenig beruhigt). Seit einiger Zeit sucht man nun schon nach einem Mimen für die Rolle des Mannes von Krypton und Gerüchte gab es wie Kryptonit in Smallville. Jetzt ist der Mann gefunden, der den blauroten Strampelanzug ausfüllen soll: es ist Henry Cavill (STARDUST, THE TUDORS).
Cavill ist nun zwar kein völlig unbeschriebenes Blatt was seine bisherigen Jobs angeht, aber sein Casting passt zu den Gerüchten darüber, dass Snyder und Produzent Christopher Nolan (THE DARK KNIGHT) einen eher unbekannten Schauspieler mit Fernseherfahrung für die Rolle haben wollten.
Damit wurde zumindest nicht gegen das bisherige SUPERMAN-Aussehen besetzt, wie viele es schon befürchteten. Dennoch dürfte es spannend bleiben, welche neuen Ideen Snyder mit dem Charakter verfolgt, um das Franchise wieder ein wenig aufzupeppen.
Auf jeden Fall stellt damit ein Nicht-Amerikaner einen der amerikanischsten Superhelden überhaupt dar, denn Cavill wurde auf der Kanalinsel Jersey geboren – aber schließlich ist Kal-El streng genommen auch ein Immigrant. :)
Nachtrag: Übrigens hatte Cavill auch für SUPERMAN RETURNS bereits am Casting teilgenommen, damals war aber Brandon Routh ausgesucht worden.
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