Laß andere doch die Arbeit machen…
Im RahÂmen eines WettÂbeÂwerbs soll man RezenÂsioÂnen verÂfasÂsen und hat dann die MögÂlichÂkeit, einen von drei AmaÂzon-GutÂscheiÂnen in Höhe von 40, 60 und 100 Euro zu gewinÂnen. Um teilÂnehÂmen zu könÂnen muss man sich den »Regeln« unterÂwerÂfen. Das hört sich ja erstÂmal ganz gut an, aber in den Details steckt PikanÂtes.
FĂĽr das VerÂfasÂsen von RezenÂsioÂnen zahlt das PorÂtal grundÂsätzÂlich einen Euro (inkluÂsiÂve MWSt, muss man die abfĂĽhÂren bleiÂben nur noch 81 Cent) pro ArtiÂkel. Das ist insÂbeÂsonÂdeÂre dann wenig, wenn man in den BedinÂgunÂgen lesen darf, dass der BetreiÂber sich dafĂĽr ein exkluÂsiÂves NutÂzungsÂrecht einÂräuÂmen möchÂte (Man muss wenn man seiÂne verÂfassÂten RezenÂsioÂnen abrechÂnen möchÂte unterÂschreiÂben: »HierÂmit ĂĽberÂtraÂge ich die exkluÂsiÂven NutÂzungsÂrechÂte, der in der RechÂnung aufÂgeÂfĂĽhrÂten RezenÂsioÂnen, an den in der RechÂnungsÂadresÂse genannÂten BetreiÂber von Rezen​si​on​.org«). Die ArguÂmenÂtaÂtiÂon lauÂtet, dass das doch ein schöÂner NebenÂerÂwerb sei. Fragt sich nur fĂĽr wen…
RezenÂsiÂonsÂexemÂplaÂre erhält man ĂĽbriÂgens nicht.
Liest man sich die BedinÂgunÂgen weiÂter durch, wird schnell klar, worÂauf das GanÂze tatÂsächÂlich hinÂaus läuft: den Euro bekommt man expliÂzit nur dann, wenn die RezenÂsiÂon sich um einen ArtiÂkel (Buch oder Film) dreht, den man bei AmaÂzon bestelÂlen kann. OffenÂsichtÂlich um so EinÂnahÂmen zu geneÂrieÂren ist der BetreiÂber bzw. die SeiÂte beim PartÂnerÂproÂgramm von AmaÂzon angeÂmelÂdet.
Das bin ich auch, aber sich seiÂne WerÂbe-InhalÂte einer offenÂsichtÂlich rein komÂmerÂziÂelÂlen WebÂseiÂte vollÂstänÂdig von DritÂten schreiÂben zu lasÂsen, die dann mit PeaÂnuts abzuÂspeiÂsen und insÂbeÂsonÂdeÂre sich fĂĽr einen lumÂpiÂgen Euro exkluÂsiÂve NutÂzungsÂrechÂte fĂĽr die ArtiÂkel einÂräuÂmen zu wolÂlen ist meiÂner Ansicht nach schon derÂbe.
