Wenn man schon mal die Filrechte an einem Bestseller-Roman erworben hat, dann möchte man auch ordentlich Reibach damit machen. Bekanntermaßen verfilmt ParamountMax Brooks´ Roman WORLD WAR Z: AN ORAL HISTORY OF THE ZOMBIE WAR mit Brad Pitt in der Hauptrolle. Der Roman ist keine Erzählung im herkömmlichen Sinne, sondern berichtet schlaglichtartig aus der Sicht verschiedener Protagonisten über eine Zombie-Pandemie.
Pitt hat jetzt gegenüber der Los Angeles Times bestätigt, dass es nicht bei einem Film bleiben wird, sondern dass das Studio eine Trilogie von Zombie-Filmen produzieren möchte.
Pitt spielt den UN-Mitarbeiter Gerry Lane, der sich in einem Rennen um die Welt befindet, um eine Zombie-Pandemie einzudämmen, die Regierungen stürzt, Armeen besiegt und das Ende der Menschheit bedeuten könnte.
Heute hat Trion Worlds, der Betreiber des MMOs RIFT, eine App mit dem Namen »Rift Mobile« in Apples Store gestellt. Diese App hat derzeit Beta-Status und ermöglicht es den Spielern, mit dem Spiel verbunden zu bleiben, auch wenn man nicht am Rechner sitzt.
Rift Mobile ist kostenlos und ermöglicht es einem iPhone‑, iPad‑, oder iPod Touch-Benutzer, mit anderen Spielern zu chatten, oder die letzten Neuigkeiten asud er Gilde zu checken. Weiterhin kann man sich alarmieren lassen, wenn ein Zonenereignis stattfindet. Zudem ist es möglich, Minigames zu spielen, in denen man Handwerksmaterialien, planare Loots oder Artefakte gewinnen kann, die dann im Spiel verwendbar sind.
Besonders interessant ist allerdings, dass man die App auch ohne aktives Abonnement nutzen kann. Alles was man benötigt, ist ein vorhandenes Spielkonto und einen Charakter. Was auf den ersten Blick seltsam klingt, macht auf den zweiten natürlich Sinn und ist ein weiterer genialer Schachzug Trions: wenn die abgesprungenen Spieler sehen, was in RIFT geschieht, kann es natürlich sein, dass sie zum Game zurück kehren. Ein weiterer Punkt ist, dass Personen die aufgehört haben das MMO zu spielen im Kontakt mit ihrer Gilde bleiben können.
Als Idee für Kundenbindung und plattformübergreifendes Gaming eine sehr interessante Idee. Blizzard hatte ja bereits etwas Ähnliches angeboten, allerdings waren in den Apps für WOW die Möglichkeiten deutlich weniger umfangreich. Es wird interessant sein zu sehen, wie die Konkurrenten auf Trions App reagieren werden.
Der Publisher und Entwickler plant auch eine Android-App mit demselben Funktionsumfang für Android, die soll noch im ersten Quartal 2012 erscheinen.
[cc]
Screenshots und Logo Copyright 2012 Trion Worlds
Eigentlich sollte man annehmen wollen, dass das Thema »Found Footage«-Filme, also Handkameragewackel und semi-Dokumentairsches im Stil von BLAIR WITCH oder PARANORMAL ACTIVITY nun mal durch ist und das keiner mehr sehen will. Doch es gibt ein Genre, das bislang noch keine solche Behandlung erhalten und (und sie eigentlich auch nicht braucht): die derzeit ach so beliebten Superhelden.
Das ist mal eine freudige Nachricht. J. J. Abrams hat nach einigem Suchen offenbar endlich den Bösewicht für seinen nächsten STAR TREK-Film gefunden. Nachdem Benicio del Toro abgewunken hatte, waren angeblich unter anderem Jordie Molla und Edgar Ramirez im Gespräch. Die üblichen unterrichteten Kreise hatten natürlich aufgrund der Konzentration auf Latino-Schauspieler immer wieder das Wort »Khan« in den Mund genommen. Man muss sich fragen warum, immerhin stammt Khan Noonien Singh aus dem nördlichen Indien und man kann nur raten, warum er in der TV-Serie und dem Film STAR TREK II – THE WRATH OF KHAN durch den Lateinamerikaner Ricardo Montalban dargestellt wurde. Sollte man den Charakter tatsächlich im Film haben, würde ein indischer oder asiatischer Mime viel mehr Sinn machen.
Zurück zum Thema: als Bösewicht wurde Benedict Cumberbatch ausgesucht. Die weitaus Meisten werden jetzt wahrscheinlich ob des Namens einen fragenden Gesichtsausdruck aufsetzen. Cumberbatch spielte in der BBC-Serie SHERLOCK eine ins Heute extrapolierte Fassung des berühmten Detektivs. Und das tat er auf ganz grandiose Art und Weise – das ist auch der Grund, warum ich mich über die Ankündigung, dass er den Gegenspieler gibt, so freuen kann, denn das wird bestimmt großartig! Ebenfalls neu im Boot ist Noël Clarke, bekannt aus mehreren Episoden DR. WHO.
Spätestens jetzt steigt meine Vorfreude auf den Film erheblich!
Inzwischen spiele ich ja seit dem Headstart BioWares MMO THE OLD REPUBLIC im STAR WARS-Universum. Tatsächlich macht das Spiel einigen Spaß, trotz der offensichtlichen Ausrichtung an aus anderen MMOs Bekanntem und trotz der diversen Startschwierigkeiten. Wie von mir bereits vermutet, waren die Server künstlich in ihrer Spieler-Obergrenze beschränkt worden, wodurch es zu den monierten Problemen mit Login-Warteschlangen kam. Das ist inzwischen kaum noch ein Thema.
Missionen und deren Darbietung wissen zu gefallen, witzig vor allem auch das Durchspielen in Gruppen, wobei die Dialoge durch die Spieler ausgesucht werden und das Spiel dann würfelt, welche Antwort gegeben wird. Auch hier gibt es natürlich die von anderswo bekannten Questen im Stil von »sammle zehn hiervon« und »töte fünf davon«, das wird aber auf derart unterhaltsame Art und Weise dargeboten, dass einem oft gar nicht auffällt, dass das so ist. Zudem sind die Kill-Questen oft nur Bonus-Missionen, die man auch einfach außen vor lassen kann. Durch die Tatsache, dass man jede Mission durch NPCs erzählt bekommt, ist man »in der Geschichte drin« und motiviert, herauszufinden, wie’s weiter geht.
Adventure-Veteranen werden sich erinnern: im Jahr 1988 brachte Sierra Entertainment Inc. den Point & Click-Klassiker SPACE QUEST 2: VORHAUL’S REVENGE heraus, in dem der Protagonist Roger Wilco, ein etwas dösbaddeliger Weltraum-Hausmeister, witzige SF-Abenteuer erlabt. Geschaffen wurde die SPACE QUEST-Reihe von Scott Murphy und Mark Crowe, den so genannten »Two Guys From Andromeda«.
Fans haben nun ein kostenloses Remake von SPACE QUEST 2 realisiert, die Grafik wurde deutlich aufgemotzt und das Spiel mit einer Sprachausgabe versehen. Seit fünf Jahren arbeiteten die Enthusiasten von Infamous Adventures daran, sie hatten zuvor bereits eine modernisierte Fassung von Roberta Williams’ KING’S QUEST 3 (ebenfalls Sierra) veröffentlicht.
Windows-Nutzer können sich die ca. 460 MB große Installationsdatei bereits herunterladen, eine Version für Macs ist geplant, es gibt allerdings noch keinen Termin für eine Veröffentlichung.
Aufgrund der äußerst niedrigen Systemvoraussetzungen (300 MHz Pentium, 64 MB RAM, 32 MB Video-Ram, Win 2000 oder höher) läuft das Spiel auch auf altersschwachen Rechnern.
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HARRY POTTER-Fans wissen Bescheid: in Hogwarts und Hogsmeade trinkt man gerne Butterbier (im Original »butterbeer«), ein Getränk dessen Name zumindest mich gruseln lässt. Die Crew von »Feast Of Fiction« bietet nun gleich drei verschiedene Rezepte an, um auch den hiesigen Zauberlehrling in den Geschmack des Gebräus zu bringen, darunter auch eine Variante für Erwachsene (mit Butterscotch-Schnaps). Etwas problematisch könnte es werden, den Grundstoff »Cream Soda« hierzulande zu erhalten, aber da kann selbstverständlich Amazon aushelfen (oder ein Besuch bei den niederländischen Nachbarn, zumindest vermute ich das).
Einem zünftigen Abend mit potteresken Getränken dürfte damit kaum noch etwas im Wege stehen (außer vielleicht, dass diese Spezerei meinen Geschmack nicht recht treffen dürfte). :o)
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Du wolltest Dich schon immer mit einer der interessantesten Spezies des STAR WARS-Universums unterhalten? Das ist jetzt möglich, Du musst einfach nur den Sprachlehrgang HOW TO SPEAK WOOKIEE erwerben und beherrschst bereits kurz darauf zehn wichtige Phrasen der Sprache Shyriiwook. Um die Aussprache zu vervollständigen enthält das Lehrbuch ein Soundboard, das die korrekte Aussprache wiedergibt – aufgenommen vom berühmten Chewbacca selbst.
HOW TO SPEAK WOOKIE, verfasst von Wu Kee Smith und illustriert von JAke, ist im galaxisweit bekannten Verlag Chronicle Books erschienen und wird von Coruscant bis Nar Shaddaa vertrieben. Sogar hier auf unserem Hinterwäldlerplaneten kann man es bei allen Buchhändlern über die ISBN beziehen, sollte ein Händler vor Ort auf lange Lieferzeiten verweisen, hilft wie immer Amazon schnell weiter.
HOW TO SPEAK WOOKIE
Wu Kee Smith und JAke
Sprachlehrgang mit Soundboard
Gebunden
ca. 12 Seiten, ca. EUR 12,95
September 2011
ISBN-10: 1452102554
ISBN-13: 978–1452102559
Chronicle Books
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Cyanide Studios hatte wie berichtet ein Computer-Rollenspiel zur HBO-Fernsehserie nach Martins Romanserie A SONG OF ICE AND FIRE angekündigt. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Spiel besser wird als das Strategiegame um Westeros unter dem Titel GENESIS, das hinter den Erwartungen zurück blieb. Es gibt zwei Trailer zum neuen Spiel, das Anfang 2012 erscheinen soll. Der erste ist schon älter, ich hatte ihn auf PhantaNews aber noch nicht gezeigt, der zweite ist neu und dreht sich um »The Wall«.
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Der heilige Abend war kein guter in diesem Jahr für Hochbetagte. Am 24.12.2011 verstarb Cheetah an Nierenversagen. Wer? Bei Cheetah handelt es sich um den Schimpansen, der an der Seite von Johnny Weissmüller in den 1930er und ‑40er Jahren in diversen TARZAN-Filmen spielte.
Bemerkenswert daran ist, dass Schimpansen in Gefangenschaft üblicherweise nicht älter als 35 bis 50 Jahre werden. Dieser brachte es auf 80 Lebensjahre und stand bereits als ältester lebender Schimpanse (genauer gesagt als ältester nicht-menschlicher Primat) im »Guinness-Buch der Rekorde«.
Cheetah trat an der Seite von Weissmüller zwischen 1932 (TARZAN THE APE MAN) und 1948 (TARZAN AND THE MERMAIDS) in zwölf Produktionen auf und dürfte deswegen wahrscheinlich auch den Rekord als Schimpanse mit den meisten Hauptrollen in Filmen halten.
Anzumerken ist allerdings noch, dass zum einen die Rolle in den Filmen von mehreren spezialisierten Affen gespielt wurde, die jeweils für bestimmte Aufgaben eingesetzt wurden. Bei dem am Samstag verstorbenen handelt es sich möglicherweise um »Cheetah-Mike«, einen davon. Auch wird das Alter in Zweifel gezogen, es dürfte aber davon ausgegangen werden, dass man beim Guinness-Buch weiß was man tut … oder?
Update: inzwischen geht’s natürlich rund im Web. Selbsternannte Experten streiten sich mit anderen selbsternannten Experten, ob die Geschichte wahr ist. Was tatsächlich die Wahrheit ist, werden wir wahrscheinlich nie heraus finden, aber das ist auch gar nicht nötig. Zum einen ist es eine gute Story und zum anderen wurde an einen der bekanntesten »tierischen« Helden der Filmgeschichte erinnert.
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