Medien

DARK TOWER wird immer unwahrscheinlicher

Ron Howard hat­te Plä­ne. Er woll­te aus Ste­phen Kings Roman­rei­he DARK TOWER eine Kom­bi­na­ti­on aus Fil­men und TV-Serie machen. Das Kon­zept wäre ein Mam­mut-Unter­fan­gen, ange­legt über vie­le Jah­re, so dass bereits Howards Hei­mat­stu­dio Uni­ver­sal auf­grund des Risi­kos dan­kend abwink­te und das Pro­jekt nicht finan­zie­ren woll­te.

Der nächs­te Inter­es­sent waren die War­ner Bros., doch auch die haben nun Pres­se­be­rich­ten zufol­ge das Hand­tuch gewor­fen, auch ihnen ist das finan­zi­el­le Risi­ko bei Howards Pro­jekt offen­bar zu groß. Ein wei­te­res Pro­blem sind die expli­zi­ten Dar­stel­lun­gen in der düs­te­ren und stel­len­wei­se gewalt­tä­ti­gen King-Rei­he – damit wür­den Fil­me in den USA ein R‑Rating bekom­men und damit ver­rin­gert sich die Zahl der poten­ti­el­len Kino­be­su­cher natür­lich deut­lich. Ein Block­bus­ter wäre auf­grund der Alters­ein­stu­fung nicht mehr zu erwar­ten.

Damit sin­ken die Chan­cen auf eine Umset­zung des Stof­fes erheb­lich, denn nur weni­ge Stu­di­os haben die Res­sour­cen, um das groß ange­leg­te Pro­jekt über­haupt pro­du­zie­ren zu kön­nen. Viel­leicht soll­te Howard klei­ner den­ken und ein geän­der­tes Kon­zept Sen­dern wie HBO oder Starz anbie­ten, die haben bekann­ter­ma­ßen kei­ne Pro­ble­me mit R‑Ratings. Bei der Umset­zung eines Films hilft das natür­lich wenig …

Regis­seur Howard scheint die Hoff­nung noch nicht ganz auf­ge­ge­ben zu haben, denn er twit­ter­te:

Don’t give up on us yet. Ka is a wheel.

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Cover DARK TOWER 7 Copy­right Scrib­ner

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Ein Test: Film-Streaming über Google Play

Wie kürz­lich berich­tet bie­tet Inter­net­gi­gant Goog­le nun auch in Deutsch­land Kino­fil­me via Video-On-Demand an. Die Kurz­fas­sung: man begleicht einen Obo­lus und kann sich den Film dann als Stream anse­hen, ent­we­der in HD über ein Android-Gerät oder aber im Brow­ser, dann aller­dings nur in SD-Qua­li­tät.

Ges­tern Abend star­te­te ich einen Ver­suchs­bal­lon. Als Objekt der Begier­de such­te ich mir Gareth Edwards Erst­ling MONSTERS aus, einen eher mini­ma­lis­ti­schen Inde­pen­dent-SF-Film in dem ein Paar durch einen durch Ali­en-DNA ver­seuch­ten Strei­fen Mexi­cos nach Ame­ri­ka gelan­gen will.

Der Kauf an sich war kein Pro­blem, vor­aus­ge­setzt, man ver­fügt über eine Kre­dit­kar­te. Eine ande­re Mög­lich­keit, das Ver­lei­hen­t­geld zu beglei­chen gibt es lei­der der­zeit noch nicht und man kann sich leicht vor­stel­len, war­um Goog­le sich nicht der Diens­te des Kon­kur­ren­ten Pay­Pal bedient. Damit blei­ben jedoch Per­so­nen ohne Kre­dit­kar­te außen vor. Nach der Ein­ga­be der Kar­ten­da­ten ist der Film sofort bereit zum Strea­men.

Da fin­gen dann aller­dings lei­der die Pro­ble­me an. Goog­le ver­wen­det für die Brow­ser­wie­der­ga­be sei­nen You­tube-Play­er und man soll­te eigent­lich davon aus­ge­hen, dass der so aus­ge­reift ist, dass das pro­blem­los funk­tio­niert. Dem war aber nicht so. Unter Chro­me war das Geru­ckel und die Aus­set­zer (bzw. Stop­per) so uner­träg­lich, dass ich test­wei­se auf Fire­fox umge­stie­gen bin. Zu den Ruck­lern und Stop­pern kam es übri­gens, obwohl der Film laut Play­er bereits kom­plett gebuf­fert war. In Fire­fox lief das Gan­ze etwas bes­ser, die Frame­ra­te war aber sicht­bar gering und auch hier kam es hin und wie­der zu Aus­set­zern. Zudem war die Wie­der­ga­be ver­blüf­fen­der­wei­se in Fire­fox deut­lich dunk­ler, so dass ich am Bea­mer nach­re­gu­lie­ren muss­te, in Chro­me war die Hel­lig­keit okay. Die Auf­lö­sung ging für SD in Ord­nung.

Wor­an die Frame­ra­ten- und Aus­set­zer-Pro­ble­me lagen? Ehr­lich gesagt: kei­ne Ahnung. Der Rech­ner war neu gestar­tet und soll­te des­we­gen nicht durch Spei­cher­über­flu­tung vor­her gestar­te­ter Pro­gram­me behin­dert gewe­sen sein, ansons­ten wer­den nor­ma­ler­wei­se auch Full HD-Vide­os ohne jeg­li­ches Pro­blem abge­spielt – und das ins­be­son­de­re auch im You­Tube-Play­er.

In der Rück­schau war die Qua­li­tät gera­de noch erträg­lich, aber für den gefor­der­ten Preis (MONSTERS kos­te­te 2,99 Euro, aktu­el­le­re oder inter­es­san­te­re Fil­me sind teu­rer) eigent­lich eine Unver­schämt­heit. Der Ton war offen­bar Mehr­ka­nal, auch wenn die Goog­le-Plus Web­sei­te sich dazu aus­schweigt. Ich wer­de mög­li­cher­wei­se noch­mal einen Ver­suchs­bal­lon star­ten, um aus­zu­schlie­ßen, dass es sich um ein­ma­li­ge Pro­ble­me han­del­te, ich gehe aber eigent­lich nicht davon aus. Soll­te das Ergeb­nis das­sel­be sein, wer­de ich davon abse­hen, mir noch­mal einen Film auf die­se Wei­se aus­zu­lei­hen, denn das Gebo­te­ne wäre dann für den Preis deut­lich zu schlecht.

Außer­dem ver­mis­se ich schmerz­lich die Mög­lich­keit, mir die Fil­me im Ori­gi­nal­ton anse­hen zu kön­nen, auch das ist für mich ein Aus­schluss­kri­te­ri­um.

Als Fazit bleibt der­zeit: net­te Idee, aber die tech­ni­schen Umset­zung muss noch deut­lich ver­bes­sert wer­den, der­zeit ist das Strea­ming über Goog­le Play zumin­dest für mich sein Geld defi­ni­tiv nicht wert.

p.s.: Der Film war übri­gens pri­ma, aber kein Block­bus­ter und auch kein Pop­corn-Kino; für einen Inde­pen­dent-Film mit Mini­bud­get aber beein­dru­ckend und über­aus stim­mungs­voll.

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Kino­pla­kat MONSTERS Copy­right Ver­ti­go & Cape­light

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Tony Scott (1944 – 2012)

Soeben erreicht mich die Nach­richt, dass der eng­lisch­stäm­mi­ge Regis­seur und Pro­du­zent Tony Scott lei­der ver­stor­ben ist. Der jün­ge­re Bru­der von Rid­ley Scott, wur­de ins­be­son­de­re durch sei­ne Action­fil­me bekannt.

Tony Scott wur­de 1944 im eng­li­schen North Shields als jüngs­ter der drei Söh­ne von Eliza­beth and Colo­nel Fran­cis Per­cy Scott gebo­ren. Er folg­te dem Vor­bild sei­nes älte­ren Bru­ders Rid­ley, indem er am Gran­ge­field School, am West Hartle­pool Col­lege of Art und an der Sun­der­land Art School stu­dier­te, letz­te­res mit einem Abschluß in bil­den­den Küns­ten. Danach mach­te er noch einen Abschluß am Roy­al Col­lege of Art, er hat­te die Inten­ti­on, Maler zu wer­den.

Im Ver­lauf von 20 Jah­ren dreh­te Scott über 1000 Wer­be­fil­me für die Fir­ma sei­nes Bru­der, RSA (Rid­ley Scott Asso­cia­tes), und im Jahr 1980 erreich­ten ihn ers­te Rufe aus Hol­ly­wood, die jedoch auf­grund des Krebs­to­des sei­nes ältes­ten Bru­ders Frank in den Hin­ter­grund tra­ten. Sein ers­ter »gro­ßer« Film war dann die bri­ti­sche Pro­duk­ti­on BEGIERDE (THE HUNGER, 1982) mit David Bowie und Cathe­ri­ne Deneuve. 1985 dreh­te er nach eini­gem Zögern TOP GUN, einen sei­ner bekann­tes­ten Fil­me, wei­ter­hin wären Wer­ke wie BEVERLY HILLS COP 2, LAST BOY SCOUT oder CRIMSON TIDE zu nen­nen. In neue­rer Zeit rea­li­sier­te er THE TAKING OF PELHAM 123 und UNSTOPPABLE. Im Fern­seh­be­reich trat er unter ande­rem als Pro­du­zent der Serie NUMB3RS in Erschei­nung.

Tony Scott beging am 19. August um ca. 12:30 Uhr, Orts­zeit Los Ange­les, Sui­zid, indem er von der Vin­cent Tho­mas Bridge im San Pedro Hafen­di­strikt sprang. Die Hafen­be­hör­den konn­ten ihn nur noch tot ber­gen; in sei­nem Büro fand sich ein Abschieds­brief. Scott wur­de 68 Jah­re alt, er hin­ter­lässt sei­ne Frau Don­na Wil­son Scott und ihre Zwil­lings­söh­ne Frank und Max.

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FRINGE Staffel fünf – Promo-Trailer

Die Pro­du­zen­ten und Fox stel­len einen Teaser-Trai­ler zur fünf­ten und letz­ten Staf­fel der Mys­tery-Serie FRINGE zur Ver­fü­gung. Es gab zwar schon einen Teaser zum Comic­Con, aber zu dem Zeit­punkt hat­te die Pro­duk­ti­on noch nicht begon­nen …

Die letz­te Staf­fel star­tet am 28. Sep­tem­ber 2012.

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​W​b​c​X​1​o​2​4​fug

[GC] Cinematischer Trailer zu WOW – MISTS OF PANDARIA

[Games­Com] Recht­zei­tig zur Mes­se in Köln ver­öf­fent­licht Bliz­zard einen cine­ma­ti­schen Ren­der-Trai­ler zur nächs­ten WORD OF WAR­CRAFT-Erwei­te­rung MISTS OF PANDARIA, die sich bekann­ter­ma­ßen um asia­tisch ange­hauch­te Pan­das dreht. Auf der Games­Com hat­te ich kurz die Gele­gen­heit, einen Blick aufs Anfangs­ge­biet zu wer­fen – und zumin­dest die Gegend ist wirk­lich hübsch und auch an den Pan­das ist nichts aus­zu­set­zen. Aller­dings hat­te ich nur unge­fähr 20 minu­ten Zeit, zu tes­ten, denn sogar am Fach­be­su­cher­tag und ohne dass es wei­te­re War­ten­de am Stand gege­ben hät­te, warf die Blizz-Stand­be­sat­zung die inter­es­sier­ten Fach­be­su­cher nach 20 Minu­ten vom Stand. Für mich völ­lig unver­ständ­lich.

Zum Trai­ler ist nicht viel zu sagen, außer: dass man sich bei Blizz auf´s Ren­dern beein­dru­cken­der Clips ver­steht, weiß man seit Lan­gem.

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[GC] Ingame-Szenen aus STAR WARS 1313

[Games­Com] Pünkt­lich zur Games­Com und als Video des Tages gibt es einen Game­play-Clip zum düs­te­ren Erwach­se­nen-Spiel STAR WARS 1313. Wir erin­nern uns: ein mensch­li­cher Kopf­geld­jä­ger muss in die berüch­tig­te Ebe­ne 1313 des Pla­ne­ten Coru­scant, um dort Ver­bre­cher zu jagen.

Jun­ge­jun­ge …

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[GC] STAR TREK – Phaser auf Dauerfeuer

[Games­Com] Wie bereits berich­tet wird unter der Ägi­de von Ban­dai Nam­co als Publisher ein Spiel ent­wi­ckelt, dass sich um STAR TREK dreht, und zwar genau­er um die neu geboo­te­te Vari­an­te von J. J. Abrams, in der Chris Pine und Zacha­ry Quin­to die Rol­len von Kirk und Spock über­neh­men.

Schon der Trai­ler wies dar­auf hin, dass es im neu­en Spiel nicht zim­per­lich zuge­hen wür­de und das Gan­ze eher an MASS EFFECT gemahnt, denn an STAR TREK gemahnt. Zwar kann es nicht scha­den, wenn in einem Spiel auch mal was los ist, aber was man sehen konn­te, war dann doch für TREK-Ver­hält­nis­se recht der­be.

Auf dem Ban­dai Nam­co-Stand fand man einen futu­ris­tisch anmu­ten­den, wei­ßen Qua­der mit STAR TREK-Logo dar­auf (sie­he oben). Das weck­te natür­lich sofort mein Trek­ker-Inter­es­se und ich erin­ner­te mich an das ange­kün­dig­te Bal­ler­spiel. Drin gab es eine geführ­te Prä­sen­ta­ti­on, im Prin­zip zock­ten sich ein paar der Ent­wick­ler durch einen Level und man konn­te ihnen dabei zuse­hen. Hier­fü wur­den 3D-Bril­len aus­ge­ge­ben, denn, wie man hin­wies, das Gan­ze wür­de in 3D prä­sen­tiert. Das war aller­dings – deut­lich gesagt – eher eine Vera…lberung der Anwe­sen­den, denn in 3D waren gera­de mal Vor­spann und ein oder zwei Effek­te, im Prin­zip hät­te man sich die­ses völ­lig über­flüs­si­ge Getue mit den Papp-Pol­fil­ter­bril­len spa­ren kön­nen.

Was das prä­sen­tier­te Spiel angeht, bin ich etwas zwie­späl­tig. Es hat­te ein paar sehr schö­ne Kir­k/S­pock-Sze­nen und das Han­tie­ren mit dem Tri­cor­der sowie ins­be­son­de­re das koope­ra­ti­ve Game­play hat­te durch­aus was. Aller­dings lie­fen die Figu­ren (eben Kirk & Spock) doch stel­len­wei­se ziem­lich höl­zern und in Sachen Glaub­wür­dig­keit der Gesich­ter muss heut­zu­ta­ge Bes­se­res gelie­fert wer­den (Edit: um das zu prä­zi­sie­ren: die Gesich­ter an sich waren okay, die Augen waren es nicht. Wer Gesich­ter aus MASS EFFECT 2 oder SWTOR gese­hen hat, der weiß, wie das heu­te aus­se­hen muss. Dage­gen wirk­ten die Augen der Figu­ren in ST wie Glas­mur­meln und Fremd­kör­per im Gesicht).

Die bei­den las­sen sich auf eine Sta­ti­on her­un­ter bea­men, auf der irgend­was nicht stimmt. natür­lich wie immer nur zu zweit, wofür braucht man schon Rot­hem­den? Dort tapert man umher und scannt man sich durch eini­ge Lei­chen – bis hier­her alles sehr trek­kig und stim­mungs­voll – doch dann …

Dann geht´s auf ein­mal ab. Nach­dem die bös­ar­ti­gen, ech­sen­ar­ti­gen Ali­ens (ob das die neu­en Gorn sind?) dann end­lich ent­deckt wur­den, wird das Spiel zu einer ein­zi­gen, gewal­ti­gen Bal­ler- und Action­or­gie. Das wür­de im Prin­zip nichts machen, denn trotz üblen Rail­roa­dings waren die Prä­sen­ta­ti­on und das Game­play Adre­na­lin-erre­gend und Action reins­ten Was­sers. Aller­dings hat das kon­ti­nu­ier­li­che, stel­len­wei­se dann lei­der doch stumpf­sin­nig wir­ken­de Dau­er­ge­bal­ler (mit klei­nen Ein­la­gen, wie das Erken­nen von Geg­ner-Schach­stel­len via Tri­cor­der) weder etwas mit klas­si­schem noch dem reboo­te­ten STAR TREK eines J. J. Abrams zu tun. Ja – auch das hat­te reich­lich Action, aber nicht in dem über­bor­den­den Maß wie die­ses Spiel.

Als Quint­essenz bleibt mir im Prin­zip nur zu sagen: coo­les Spiel mit Schwä­chen bei den Figu­ren­dar­stel­lun­gen, aber lei­der The­ma um Licht­jah­re ver­fehlt … Selt­sam an der Sache ist, das Orci und Kurtzman per­sön­lich dar­an mit­ge­ar­bei­tet haben sol­len. Erschei­nen wird STAR TREK für XBox 360, PS3 und PC.

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STAR TREK-Booth Foto von mir, alle ande­ren Copy­right Ban­dai Nam­co

[GC] TEKKEN TAG TOURNAMENT 2

[Games­Com] Allein schon aus nost­al­gi­schen Grün­den möch­te ich kurz ein Spiel beleuch­ten, des­sen diver­se Vor­gän­ger ich mit Freun­den Mit­te bis Ende der Neun­zi­ger immer wie­der mal gern für ein zünf­ti­ges Geklop­pe in die Play­sta­ti­on gelegt habe: TEKKEN. Am Stand von Ban­dai Nam­co wur­de der neu­es­te Able­ger vor­ge­stellt: TEKKEN TAG TOURNAMENT 3. Da ich zwi­schen­durch ein paar Ver­sio­nen aus­ge­las­sen habe, kann ich natür­lich nicht genau sagen, ob man sich auf alte Wer­te beson­nen hat, oder das Game­play über all die Zeit bei­be­hal­ten wur­de – auf jeden Fall kam ich mit der guten Ling Xia­oyu wie wei­land gut zurecht und hat­te den Ein­druck, dass ein paar der alten Moves immer noch funk­tio­nier­ten. Die hat­ten sich wohl trotz der über zehn Jah­re Abstand in mei­ne Klein­hirn­rin­de ein­ge­gra­ben.

Beim Tag Tour­na­ment kön­nen die Geg­ner im Arca­de-Mode wech­seln, das bedeu­tet, wenn man den einen gera­de ein wenig run­ter­ge­prü­gelt hat, klatscht der ab und man hat es wie­der mit einem fri­schen zu tun. Die Dar­bie­tung ist selbst­ver­ständ­lich sta­te-of-the-art, die Figu­ren und ihre Moves sehen ein­fach groß­ar­tig aus, die neue Engi­ne erlaubt es, dass bis zu vier Figu­ren gleich­zei­tig auf dem Bild­schirm agie­ren kön­nen. Und ich konn­te mich dar­an erfreu­en, dass ich trotz der ver­gan­ge­nen Zeit immer noch auf Anhieb in der Lage war, in die vier­te Run­de des Arca­de-Modus zu kom­men – unter den ungläu­bi­gen Bli­cken eini­ger der anwe­sen­den Jün­ge­ren, übri­gens, die hat­ten wohl nicht damit gerech­net, dass Opa sich so wacker schlägt. :)

TEKKEN TAG TOURNAMENT 2 hat was. Es ver­bin­det die gute, alte TEK­KEN-Zeit gra­fisch und spie­le­risch mit dem Heu­te. Wei­ter­hin gibt es jede Men­ge Zusatz­fea­tures: von den ins­ge­samt 50 (frei-)spielbaren Cha­rak­te­ren mal abge­se­hen, kann man die Musik bei Cha­rak­ter­aus­wahl und wäh­rend der Kämp­fe frei wäh­len und sogar eige­ne Tracks via CD oder USB-Stick ein­bau­en kön­nen. Und das Spiel hat auf pas­sen­der Hard­ware einen 3D-Modus, so dass man den Geg­nern auch plas­tisch auf die Omme hau­en kann.

Käu­fer des Spiels, die auch im Play­sta­ti­on Net­work ange­mel­det sind, dür­fen sich den gesam­ten Sound­track des Spiels kos­ten­los her­un­ter laden.

Ich war fast schon ver­sucht, eine PS3 zu kau­fen, aber wahr­schein­lich wür­de die eh nur neben der Wii in der Ecke her­um ste­hen. Obwohl … die Play­sta­ti­on hat doch auch einen BlueR­ay-Play­er … ;o)

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Logo und Screen­shots Copy­right Ban­dai Nam­co

[GC] DISHONORED – DIE MASKE DES ZORNS

[Games­Com] Auch Bethes­da ließ sich auf der Mes­se selbst­ver­ständ­lich nicht lum­pen und zeig­te sei­nen neu­en Ego-Schlei­cher DISHONORED – DIE MASKE DES ZORNS, auf die ich bereits mehr­fach hin­ge­wie­sen hat­te. Ver­glei­che zur THIEF-Rei­he drän­gen sich selbst­ver­ständ­lich auf, denn dort wie hier kommt man mit Schlei­chen und Tak­tik deut­lich wei­ter als mit tum­bem Gebal­ler. Bereits bei mei­nem lei­der nur recht kur­zen Ein­blick zeig­te sich deut­lich, dass eine offe­ne, bra­chia­le Her­an­ge­hens­wei­se nicht zum gewünsch­ten Erfolg führt, son­dern aus­schließ­lich zum schnel­len Tod des eige­nen Ava­tars.

Lei­der konn­te DISHONORED nur auf X‑Boxen getes­tet wer­den, des­we­gen kann ich über die Steue­rung auf dem PC nicht viel sagen. Die Kon­trol­le via Game­pad mit zwei ana­lo­gen Con­trol­lern fand ich per­sön­lich ziem­lich gru­se­lig, aber das mag dar­an lie­gen, dass ich dar­an weder gewöhnt bin, noch sie bei Spie­len die­ser Art son­der­lich mag. Game­pads haben ihren Zweck, bei Games wie die­sen ist man aber mei­ner Ansicht nach mit Maus und Tas­ta­tur deut­lich bes­ser bedient. Lei­der konn­te ich DISHONORED auf­grund der Kom­ple­xi­tät der Steue­rung nur anrei­ßen, da man mit­ten im Spiel mit diver­sen Optio­nen han­tie­ren muss – Waf­fen sowie jede Men­ge sons­ti­ger Spe­zi­al­fä­hig­kei­ten – und kei­ne Bedien­über­sicht aus­lag. Erschwe­rend kam hin­zu, dass ich sowie­so nichts geba­cken bekam – dank der Steue­rung mit dem ana­lo­gen Pad habe ich stän­dig irgend­wo hin geschaut, nur nicht dahin, wo ich schau­en woll­te. Aber das ist – und dar­auf möch­te ich noch­mal aus­drück­lich hin­wei­sen – ein­zig und allein mei­nen Pro­ble­men mit dem X‑Box-Con­trol­ler geschul­det, das Spiel kann dafür nichts.

Die Gra­fik ist ein Augen­schmaus und bie­tet eine Mischung aus Steam­punk sowie indus­tri­el­ler Revo­lu­ti­on und Jugend­stil mit Spren­keln euro­päi­schen Adelstums, das erfreut das Herz des Steam­punks unge­heu­er. Beim Game­play geht es durch­aus nicht zim­per­lich zur Sache, wes­we­gen Ent­wick­ler und Publisher auch sehr deut­lich mit einem »uncut« wer­ben und per­so­nen unter 18 Jah­ren nicht in den abge­schot­te­ten Mes­se­stand durf­ten. Mal abwar­ten, was die USK bzw. der hie­si­ge Jugend­schutz davon übrig las­sen. Im Not­fall bleibt einem ja immer noch der Import.

Abschlie­ßend und nach dem kur­zen Ein­blick ins Spiel muss ich fest­hal­ten, dass DISHONORED frag­los einer der gro­ßen Knül­ler unter den dem­nächst erschei­nen­den Games wer­den wird – und für Steam­punks auf­grund des Set­tings wahr­schein­lich ohne­hin Pflicht­pro­gramm ist. Eins wird aber garan­tiert gesche­hen: lamen­tie­ren­de bigot­te Moral­apos­tel (aus den übli­chen Par­tei­en) wer­den ange­sichts der stel­len­wei­se pla­ka­ti­ven Gewalt erneut das Ende des Abend­lands kom­men sehen.

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Logo und Screen­shots Copy­right Bethesda/​Zenimax

MacGyver is back …

Mac­Gy­ver, der Mann mit der Büro­klam­mer, neben O´Neill aus STARGATE SG1 die wohl bekann­tes­te und belieb­tes­te Rol­le des Schau­spie­lers Richard Dean Ander­son und längst eine Nerd-Iko­ne. Mer­ce­des-Benz macht sich das jetzt zunut­ze und prä­sen­tiert den Trai­ler zu einer Rei­he von Web­i­so­des um einen geal­ter­ten Mac­Gy­ver im Rah­men der Wer­be­ak­ti­on für sei­nen neu­en Klein­last­wa­gen Citan. Die­se Web­i­so­des star­ten am 18. 9. 2012.

(nein, ich bekom­me kei­nen Cent für den Hin­weis, aber ich fin­de das wit­zig …)

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​N​P​T​h​6​t​5​k​QK8

Hier der Link zur deut­schen Fas­sung

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