Bandai bringt das Tamagotchi zurück

Bandai bringt das Tamagotchi zurück

Man­ch ei­ner wird sich er­in­nern kön­nen: Ende der 1990er gab es ei­nen Hype um ein Ta­schen­vie­ch aus Ja­pan na­mens Tama­got­chi, das dau­ernd Auf­merk­sam­keit woll­te und sei­nen Be­sit­zer des­we­gen stän­dig voll­piep­te.

Und weil nichts tot ist, was ewig liegt, will Ban­dai das Vieh neu auf­le­gen. Jetzt könn­te man an­neh­men, dass die Tech­nik seit­dem er­heb­li­ch fort­ge­schrit­ten ist und man heut­zu­ta­ge ein e-Nerv­tier mit tol­len Su­per­fä­hig­kei­ten im auf-den-Wecker-Ge­hen be­kommt, das sich auch noch ans Smart­pho­ne, den Com­pu­ter, die Arm­band­uhr und das Smart-TV kop­pelt, um ei­nem dau­er­haft auf die Tama­gos zu ge­hen.

Aber weit ge­fehlt, denn tat­säch­li­ch bie­tet die neue Fas­sung ein Re­tro-Fee­ling und setzt auf nost­al­gi­sche Ge­füh­le, denn es han­delt sich ein­fach um eine klei­ne­re Ver­si­on des Tama­got­chis aus den 90ern.

Bei Ama­zon Ja­pan wird es be­reits an­ge­bo­ten, der Preis be­trägt 1900 Yen, das sind der­zeit ca. 17 Euro.

Pro­mo­gra­fik Tama­got­chi Co­py­right Ban­dai

[GC] STAR TREK – Phaser auf Dauerfeuer

[Ga­mes­Com] Wie be­reits be­rich­tet wird un­ter der Ägi­de von Ban­dai Nam­co als Pu­blis­her ein Spiel ent­wickelt, dass sich um STAR TREK dreht, und zwar ge­nau­er um die neu ge­boo­te­te Va­ri­an­te von J. J. Ab­rams, in der Chris Pine und Za­cha­ry Quin­to die Rol­len von Kirk und Spock über­neh­men.

Schon der Trai­ler wies dar­auf hin, dass es im neu­en Spiel nicht zim­per­li­ch zu­ge­hen wür­de und das Gan­ze eher an MASS EF­FECT ge­mahnt, denn an STAR TREK ge­mahnt. Zwar kann es nicht scha­den, wenn in ei­nem Spiel auch mal was los ist, aber was man se­hen konn­te, war dann doch für TREK-Ver­hält­nis­se recht der­be.

Auf dem Ban­dai Nam­co-Stand fand man ei­nen fu­tu­ri­sti­sch an­mu­ten­den, wei­ßen Qua­der mit STAR TREK-Logo dar­auf (sie­he oben). Das weck­te na­tür­li­ch so­fort mein Trek­ker-In­ter­es­se und ich er­in­ner­te mich an das an­ge­kün­dig­te Bal­ler­spiel. Drin gab es eine ge­führ­te Prä­sen­ta­ti­on, im Prin­zip zock­ten sich ein paar der Ent­wick­ler durch ei­nen Le­vel und man konn­te ih­nen da­bei zu­se­hen. Hier­fü wur­den 3D-Bril­len aus­ge­ge­ben, denn, wie man hin­wies, das Gan­ze wür­de in 3D prä­sen­tiert. Das war al­ler­dings – deut­li­ch ge­sagt – eher eine Vera…lberung der An­we­sen­den, denn in 3D wa­ren ge­ra­de mal Vor­spann und ein oder zwei Ef­fek­te, im Prin­zip hät­te man sich die­ses völ­lig über­flüs­si­ge Ge­tue mit den Papp-Pol­fil­ter­bril­len spa­ren kön­nen.

Was das prä­sen­tier­te Spiel an­geht, bin ich et­was zwie­späl­tig. Es hat­te ein paar sehr schö­ne Kirk/Spock-Szenen und das Han­tie­ren mit dem Tri­cor­der so­wie ins­be­son­de­re das ko­ope­ra­ti­ve Ga­me­play hat­te durch­aus was. Al­ler­dings lie­fen die Fi­gu­ren (eben Kirk & Spock) doch stel­len­wei­se ziem­li­ch höl­zern und in Sa­chen Glaub­wür­dig­keit der Ge­sich­ter muss heut­zu­ta­ge Bes­se­res ge­lie­fert wer­den (Edit: um das zu prä­zi­sie­ren: die Ge­sich­ter an sich wa­ren okay, die Au­gen wa­ren es nicht. Wer Ge­sich­ter aus MASS EF­FECT 2 oder SW­TOR ge­se­hen hat, der weiß, wie das heu­te aus­se­hen muss. Da­ge­gen wirk­ten die Au­gen der Fi­gu­ren in ST wie Glas­mur­meln und Fremd­kör­per im Ge­sicht).

Die bei­den las­sen sich auf eine Sta­ti­on her­un­ter bea­men, auf der ir­gend­was nicht stimmt. na­tür­li­ch wie im­mer nur zu zweit, wo­für braucht man schon Ro­them­den? Dort ta­pert man um­her und scannt man sich durch ei­ni­ge Lei­chen – bis hier­her al­les sehr trek­kig und stim­mungs­voll – doch dann …

Dann geht´s auf ein­mal ab. Nach­dem die bös­ar­ti­gen, ech­sen­ar­ti­gen Ali­ens (ob das die neu­en Gorn sind?) dann end­li­ch ent­deckt wur­den, wird das Spiel zu ei­ner ein­zi­gen, ge­wal­ti­gen Bal­ler- und Ac­tio­nor­gie. Das wür­de im Prin­zip nichts ma­chen, denn trotz üb­len Rail­roa­dings wa­ren die Prä­sen­ta­ti­on und das Ga­me­play Ad­re­na­lin-er­re­gend und Ac­tion rein­sten Was­sers. Al­ler­dings hat das kon­ti­nu­ier­li­che, stel­len­wei­se dann lei­der doch stumpf­sin­nig wir­ken­de Dau­er­ge­bal­ler (mit klei­nen Ein­la­gen, wie das Er­ken­nen von Geg­ner-Schach­stel­len via Tri­cor­der) we­der et­was mit klas­si­schem noch dem re­boo­te­ten STAR TREK ei­nes J. J. Ab­rams zu tun. Ja – auch das hat­te reich­li­ch Ac­tion, aber nicht in dem über­bor­den­den Maß wie die­ses Spiel.

Als Quint­es­senz bleibt mir im Prin­zip nur zu sa­gen: coo­les Spiel mit Schwä­chen bei den Fi­gu­ren­dar­stel­lun­gen, aber lei­der The­ma um Licht­jah­re ver­fehlt … Selt­sam an der Sa­che ist, das Orci und Kurt­z­man per­sön­li­ch dar­an mit­ge­ar­bei­tet ha­ben sol­len. Er­schei­nen wird STAR TREK für XBox 360, PS3 und PC.

Creative Commons License

STAR TREK-Boo­th Foto von mir, alle an­de­ren Co­py­right Ban­dai Nam­co

Railshooter: ACE COMBAT – ASSAULT HORIZON

Aus dem Hau­se Nam­co Ban­dai er­schien so­eben das Ac­tions­piel ACE COM­BAT – AS­SAULT HO­RI­ZON für XBox 360 und PS3. Es han­delt sich hier­bei an­ders als man­cher­or­ten an­ge­ge­ben de­fi­ni­tiv nicht um ei­nen Flug­si­mu­la­tor. Tat­säch­li­ch sind die Luft­kämp­fe mit Dü­sen­jä­gern eher mit Railshoo­tern ver­glei­chen, die dem Spie­ler ei­nen gro­ßen Teil der Steue­rung ab­neh­men. Aber die neu­ste Fas­sung von ACE COM­BAT möch­te auch gar kein Flug­si­mu­la­tor sein, son­dern eben ganz im Ge­gen­teil ad­re­na­lin­ge­tränk­te, film­rei­fe Ac­tions­e­quen­zen lie­fern. Wer das mag dürf­te mit dem Spiel gut be­dient sein.

Un­ter­schied zu frü­he­ren Ver­sio­nen: da­mals agier­te man in ei­ner Fan­ta­sy-Welt, bei die­ser Fas­sung fliegt man in un­se­rer Welt, was sich an man­chen Stel­len nicht recht mit den ge­bo­te­nen Mis­sio­nen zu ver­tra­gen scheint.