Medien

Trailer: ANDOR Staffel 2

Poster, am unteren Rand ein Panet, darüber der Todesstern in den der Planetenkiller eingefügt wird. ANDOR Star Wars SEASON 2 APRIL 22nd EPISODES 1-3 APRIL 29nd EPISDDES 4-6 MAY 6th EPISODES 7-9 MAY 13th EPISODES 18-12

You wan­na fight? Or you wan­na win?

Eins kann man zur ers­ten Staf­fel ANDOR ganz klar sagen: Die­ses STAR WARS ist anders. Die Grund­ge­ne sind noch deut­lich erkenn­bar, aber die Insze­nie­rung ist doch deut­lich anders als das sons­ti­ge bon­bon­far­be­ne Sci­ence-Fan­ta­sy-Pop­corn­ki­no. Hier wird gezeigt, wie faschis­tisch das Empire tat­säch­lich ist und wie eine Rebel­li­on inklu­si­ve Gue­ril­la­krieg auf­ge­zo­gen wird. Alles The­men, die wir uns viel­leicht noch gut wer­den anse­hen müs­sen …

Die zwei­te Staf­fel steht auf Dis­ney+ an. Neben Die­go Luna in der Titel­rol­le Cas­si­an Andor wer­den wir diver­se Cha­rak­te­re aus Stef­fel eins wie­der­se­hen, dar­un­ter natür­lich Gene­vie­ve O’Reil­ly als Mon Moth­ma und Stel­lan Skars­gård als »Anti­qui­tä­ten­händ­ler« Luthen Rael, der heim­lich am Auf­bau der Rebel­li­on arbei­tet. Neu wer­den dabei sein Ben Men­dels­ohn als Orson Kren­nic und  Alan Tudyk als K‑2SO, wie man sie aus dem Film ROGUE ONE kennt. Eben­falls wie­der dabei Forest Whita­ker als Saw Ger­rera aus CLONE WARS.
Show­run­ner ist Tony Gil­roy, der hat auch geschrie­ben, zusam­men mit Dan Gil­roy, Beau Wil­li­mon, Tom Bis­sell und Ste­phen Schiff.

Staf­fel zwei hat 12 Epi­so­den, die sind in vier inhalt­lich zusam­men­hän­gen­de Drei­er­blö­cke auf­ge­teilt zwi­schen denen jeweils ein Jahr Hand­lungs­zeit ver­gan­gen sein soll; am Ende geht das Gan­ze naht­los in ROGUE ONE über. Die ers­ten drei Fol­gen wer­den am 22. April 2025 ver­öf­fent­licht, danach drei Wochen lang an jedem Mitt­woch drei wei­te­re.

https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​A​E​4​w​x​t​7​0​aUM

Pro­mo­pos­ter Copy­right Dis­ney+ und Lucas­Film

#SoSollWeb – ein besseres Web ist machbar

Schriftzug #SoSollWeb

Nicht erst seit uns allen auf­ge­fal­len ist, dass faschis­to­ide Tech-Bros das Inter­net gefan­gen genom­men haben, war zu sehen, dass der Platt­form­ka­pi­ta­lis­mus von unethi­schen Platt­for­men wie Face­book, insta­gram oder Tik­tok nicht erstre­bens­wert ist und auf­grund der okkul­ten Algo­rith­men, der wider­wär­ti­gen Geschäfts­prak­ti­ken und der Ein­fluss­nah­me auf Poli­tik und Gesell­schaft sogar brand­ge­fähr­lich für uns sind. Trotz­dem blei­ben lei­der vie­le dort, weil alle ihre Kon­tak­te dort sind (und man den Kon­takt ver­lie­ren könn­te), weil man die Häkel­grup­pe lieb gewon­nen hat, oder weil ihre geschäft­li­che Exis­tenz von der Sicht­bar­keit auf Metas Platt­for­men abhängt. Zucker­berg und ande­re Super­vil­lains haben uns effek­tiv auf ihren Platt­for­men ein­ge­sperrt und kön­nen im Prin­zip mit uns tun und las­sen, was sie wol­len. Dazu kommt, dass all die Tech­bros die Faschis­ten um Trump unter­stüt­zen, die gera­de die USA und die Res­te von Demo­kra­tie, die es dort noch gibt, zer­le­gen.

Das muss doch bes­ser gehen! Annet­te Schwindt hat im Fedi­ver­se zur Akti­on auf­ge­ru­fen. Ich zitie­re von ihrer Web­sei­te:

Ob Ihr das Blog­pa­ra­de nennt, oder Chall­enge, ganz egal. ?

 Haupt­sa­che Ihr ver­öf­fent­licht dazu bis ein­schließ­lich 31. März 2025 einen Bei­trag in wel­cher Form auch immer, egal ob als Pos­ting, Blog­bei­trag, Pod­cast, Video, oder in Bil­dern…
  1. Bit­te beschreibt dar­in, wie Ihr Euch das Web wünscht, also z.B.
    • wie für Euch die idea­le Kom­mu­ni­ka­ti­on im Netz aus­sieht
    • wel­che tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen dafür gege­ben sein soll­ten
    • was Ihr selbst dafür tut oder noch tun könnt, Eurem Ide­al ein Stück näher zu kom­men
    • wie wir ande­ren Euch dabei unter­stüt­zen kön­nen
    • wen oder was Ihr dafür ehr­lich emp­feh­len könnt und war­um
    • wel­che Apps/​Plattformen Ihr dafür nutzt oder Euch noch wünscht
    • wel­che Tipps Ihr für die eige­ne tech­ni­sche Umset­zung habt
    • was Ihr (wenn Ihr dabei wart) vor Social Media oder in deren Anfän­gen gut fan­det und davon viel­leicht wie­der über­neh­men könn­tet (oder immer behal­ten habt)
  1. Benutzt dabei bit­te den Hash­tag
  2. Hin­ter­lasst mir bit­te hier einen Kom­men­tar mit Link zu Eurem Bei­trag, oder macht mich sonst irgend­wie dar­auf auf­merk­sam.
  3. Folgt, wo mög­lich, dem Hash­tag und inter­agiert mit den Bei­trä­gen dazu (gern auch in wei­te­ren eige­nen Bei­trä­gen).

Die idea­le Kom­mu­ni­ka­ti­on im Web ist für mich flach und peer2peer, ohne dazwi­schen­ge­schal­te­te kon­trol­lie­ren­de Instan­zen. Opti­ma­ler­wei­se wenn gewünscht – oder not­wen­dig – sicher ver­schlüs­selt. Auf Augen­hö­he, und ich bestim­me, mit wem ich kom­mu­ni­zie­ren möch­te und mit wem nicht. Wert­schät­zend soll­te sie sein, die­se Kom­mu­ni­ka­ti­on und wenn mir irgend­wel­che Rech­ten oder ande­re Dep­pen dazwi­schen­pö­beln wol­len, dann kann ich sie mit einem Klick auf alle Zei­ten ver­schwin­den las­sen, im Zwei­fels­fall auch ihren gesam­ten Ser­ver. Blo­cken ist Selbst­ver­tei­di­gung, das war es schon in den 1990ern im Fido­net. Ich ent­schei­de, was ich sehe und was nicht und wie ich es sehe, und nicht etwa irgend­wel­che sinis­tren okkul­ten Algo­rith­men von rech­ten Tech­bros. Ich kann mir mei­ne Platt­form nach mei­nen Wün­schen und Anfor­de­run­gen aus­su­chen und trotz­dem mit Leu­ten auf ande­ren Platt­for­men kom­mu­ni­zie­ren.
Und das ist auch der Grund, war­um ich nicht glau­be, dass Blues­ky, wo gera­de alle hin­strö­men, die Lösung ist. Denn das gehört auch einem Mil­li­ar­där und da kann die Ens­hit­ti­fi­ca­ti­on, deutsch Schei­ßi­fi­zie­rung, genau­so schnell ein­tre­ten, wie sie bei Xit­ter ein­ge­tre­ten ist.

Für mich sind die tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen nur so semi-wich­tig, weil ich selbst in Sachen IT unter­wegs und des­we­gen tech-affin bin. Aber für weni­ger Tech-affi­ne Nut­zer wür­de ich mir ins­be­son­de­re im Fedi­ver­se wün­schen, dass die­ses deut­lich benut­zer­freund­li­cher wird. Und zwar sowohl die Bedie­nung der Ober­flä­chen, der Cli­ents, aber drin­gend auch die Instal­la­ti­on eige­ner Ser­ver der ver­schie­de­nen Platt­for­men. Das muss min­des­tens so ein­fach wer­den, wie eine one-click-Instal­la­ti­on von Word­Press bei den ver­schie­de­nen Hos­tern.
Zur Benut­zer­freund­lich­keit gehört aber auch, dass man­che Figu­ren im Fedi­ver­se mal den Stock aus dem Hin­tern neh­men soll­ten. Man muss nicht jede Neue sofort anmau­len, weil mal ein ALT-Text ver­ges­sen wur­de, oder weil man sich aus Unwis­sen und ohne böse Absicht sonst irgend­wie angeb­lich ent­ge­gen der Neti­quet­te ver­hal­ten hat. Und man muss auch nicht stän­dig den Tech­s­plai­ner raus­hän­gen las­sen (eine nicht weni­ger ner­vi­ge Vari­an­te des Mans­plai­ners) und bei­spiels­wei­se mit mis­sio­na­ri­schem Eifer erläu­tern, dass Linux das ein­zig Heils­brin­gen­de ist. Man muss die Leu­te da abho­len wo sie ste­hen, und nicht ver­su­chen, ihnen das ver­meint­li­che Heil auf­zu­zwin­gen. Bis­wei­len ist das Fedi­ver­se in der Hin­sicht wirk­lich schlimm, weil es da von sol­chen ein­ge­bil­de­ten Tech­s­plai­nern wim­melt. Aber: Block­funk­ti­on.

Ich bemü­he mich nor­ma­ler­wei­se im Fedi­ver­se freund­lich zu agie­ren. Klappt nicht immer. Ich bemü­he mich zudem auch anders­wo eine nicht dis­kri­mi­nie­ren­de, ein­schlie­ßen­de und pro­gres­si­ve Hal­tung ein­zu­neh­men und die­se auch zu ver­tei­di­gen. Ich bin nicht bereit, die Errun­gen­schaf­ten in Sachen Tole­ranz gegen­über ver­meint­lich ande­ren, wel­cher Cou­leur auch immer, wie­der auf­zu­ge­ben und ich ver­tre­te die Rech­te von Min­der­hei­ten. Ich bin mit STAR TREK auf­ge­wach­sen und auch dadurch sozia­li­siert wor­den, dass alle gleich und gleich viel wert sind, in mei­nem Freun­des­kreis befand sich schon immer eine äußerst breit­ban­di­ge Men­ge von Leu­ten, inklu­si­ve z.B. Homo­se­xu­el­len, Trans-Per­so­nen, oder Leu­ten mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund, das war für mich schon immer völ­lig nor­mal. Und ich fin­de es uner­träg­lich jetzt zu sehen, wie Strunz­kon­ser­va­ti­ve oder Nazis ver­su­chen, all unse­re Errun­gen­schaf­ten der ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te zunich­te zu machen und wen­de mich im Rah­men mei­ner Mög­lich­kei­ten dage­gen. Per­fekt bin ich dabei nicht, aber Per­fek­ti­on ist ohne­hin nicht zu errei­chen, des­we­gen tut man ein­fach das, was man kann.
Ich pro­pa­gie­re das Fedi­ver­se trotz sei­ner Schwä­chen als Alter­na­ti­ve zum elen­den Platt­form­ka­pi­ta­lis­mus, denn da kann ein ech­ter, dis­kri­mi­nie­rungs­frei­er Aus­tausch statt­fin­den. Und Min­der­hei­ten kön­nen ech­te Schutz­räu­me und Unter­stüt­zung bekom­men, die ihnen von den rech­ten Tech­bros jetzt genom­men wer­den sol­len.

Wie ande­re unter­stüt­zen kön­nen ist the­ma­tisch so breit gefasst, dass ich nicht weiß, wo ich anfan­gen oder auf­hö­ren soll.

Bei allen Schwä­chen und der Tat­sa­che, dass da eben auch nur Men­schen mit all ihren Schwä­chen sind, ist für mich bis­her das Fedi­ver­se die opti­ma­le Lösung. Dass es da bis­wei­len Rei­be­rei­en gibt, ist nichts Neu­es oder Uner­war­te­tes. Als IT-Dino kann ich mich noch ans Fido­net Mit­te der 1990er erin­nern (Oppa erzählt vom Kriech). Das war ein frü­hes sozia­les Medi­um vor der groß­flä­chi­gen Ver­brei­tung des WWW. Wer mehr wis­sen will kann ja mal danach suchen. Auch da gab es damals schon Men­scheln und Dra­ma, sowohl unter den Usern, als auch unter den Admins der mit­ein­an­der ver­ket­te­ten Nodes, des­we­gen weiß ich, dass man klar­kom­men und Lösun­gen fin­den kann und wenn Per­so­nen sich quer­stel­len, dann flie­gen sie halt nach demo­kra­ti­scher Über­ein­kunft der »Nor­ma­len« raus.
Das geht auch Im Fedi­ver­se, ob man ein­zel­ne Per­so­nen stumm­schal­tet oder blockt, oder gan­ze Ser­ver defö­de­riert, man hat hier eben die Mög­lich­keit Dep­pen, ver­meint­li­che Dep­pen und vor allem rech­te Dep­pen raus­zu­schmei­ßen und nie wie­der zu sehen – ohne dass einem ein Scheiß­al­go­rith­mus dau­ernd neue Dep­pen nach­spült, um die Erre­gungs­öko­no­mie zu bedie­nen. Und das Blo­cken ist, ent­ge­gen dem was die Rech­ten einem immer wie­der ein­re­den wol­len, auch unser gutes Recht. Denn ich will nur mit Men­schen dis­ku­tie­ren, die auch Wil­lens sind auf Fak­ten­ba­sis zu dis­ku­tie­ren und nicht auf Basis von Ver­schwö­rungs­theo­rien, Hören­sa­gen oder Wis­sen­schafts­ab­leh­nung. Mit denen ist jede Unter­hal­tung sinn­los und ver­schwen­de­te Zeit, denn es ist kei­ne Dis­kus­si­on, es ist das Ver­brei­ten von Hass, Het­ze und Lügen – und beim Ver­such der Dis­kus­si­on wird man dann als ratio­nal argu­men­tie­ren­de Per­son dage­gen immer den Kür­ze­ren zie­hen. Zudem lässt man dann die Rech­ten und Dep­pen die The­men bestim­men. Das muss auf­hö­ren.

Was ich mir neben einer erhöh­ten Benut­zer­freund­lich­keit fürs Fedi­ver­se noch wün­sche, sind pri­va­te Grup­pen, die über die Platt­for­men migrie­ren. Das fehlt erheb­lich und wenn es die gäbe, könn­te man bestimmt noch­mal vie­le Men­schen zum Wech­seln ani­mie­ren. ich bin selbst auch immer noch äußerst wider­stre­bend auf Face­book, weil es da drei, vier Grup­pen gibt, die einen ech­ten Gewinn dar­stel­len und die so gut mode­riert sind, dass es dort ange­nehm vor sich geht und die Inhal­te einen erfreu­en oder wei­ter brin­gen.
Des­we­gen war­te ich hän­de­rin­gend dar­auf, dass es über die Fedi­ver­se-Platt­for­men föde­rie­ren­de geschlos­se­ne Grup­pen gibt. Lei­der sieht es dafür der­zeit nicht beson­ders gut aus.

Was ich eben­falls gut fän­de wären mehr Optio­nen für die Lang­form (also Makro­blog­ging oder eher »Face­book-artig«) abseits der zahl­lo­sen Mikro­blog­ging-Platt­for­men. Fri­en­di­ca fin­de ich nicht benut­zer­freund­lich, ähn­li­ches gilt für das eigent­lich ziem­lich coo­le (wenn auch häss­li­che) Hub­zil­la. Ich habe jah­re­lang eine eige­ne Hub­zil­la-Instanz betrie­ben, auch das lässt aller­dings zum einen an Benut­zer­freund­lich­keit zu wün­schen übrig. Ganz schlimm ist aber der Haupt­ent­wick­ler, der sowohl beim Mel­den von Feh­lern als auch beim Ein­rei­chen von Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­gen arro­gant bis aggres­siv reagiert, ein »gutes« Bei­spiel für die oben genann­ten Tech­s­plai­ner. Ein Update hat­te am Ende mei­ne Hub­zil­la-Instanz zer­schos­sen, ich hat­te selbst­ver­ständ­lich ein Back­up gemacht, aber als ich die­ses wie­der ein­spiel­te, funk­tio­nier­te es nicht und die Instanz föde­rier­te nicht mehr. Mir wur­de dann mit­ge­teilt, dass das so nicht geht, weil sich durch das Update irgend­ei­ne ID der Instanz geän­dert habe und ich nicht ein­fach wie­der auf die alte Ver­si­on zurück kann. In der Doku stand davon nichts und ich muss mich auch fra­gen, war­um man das so bekloppt imple­men­tiert (und ander Stel­le habe ich mich noch gar nicht über die Instal­la­ti­on und Updates über die Kom­man­do­zei­le echauf­fiert, statt benut­zer­freund­lich über Web­in­ter­faces oder Web-Backends). Im Zuge des­sen wur­de ich mehr­fach der­ma­ßen arro­gant abge­kan­zelt, dass ich Hub­zil­la für immer Ciao sag­te (obwohl ich vie­le Funk­tio­nen der Platt­form geliebt habe). Und es ist ein Para­de­bei­spiel, wie man mit Nut­zern nicht umge­hen soll­te – und mit Nut­zern die durch Bug­mel­dun­gen oder Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­gen hel­fen wol­len, oder sogar viel­leicht The­mes imple­men­tie­ren, erst recht nicht. Und wenn es mir als IT-ler schon so geht, dann kann ich sehr gut nach­voll­zie­hen, dass ganz nor­ma­le Nut­zer von sol­chen Leu­ten noch viel mehr abge­törnt sind und nach ein paar unschö­nen Kon­fron­ta­tio­nen dem Fedi­ver­se wie­der den Rücken keh­ren und auf Blues­ky gehen. Wir müs­sen mei­ner Ansicht nach alle dar­an arbei­ten, sol­che Tech­s­plai­ner in ihre Schran­ken zu ver­wei­sen und das Fedi­ver­se zu einem guten Ort auch für Nor­mal­nut­zer und Non­te­chi­es zu machen.

Ich nut­ze per­sön­lich mit Phan­ta­News einen Account auf mast​o​don​.online und habe für ande­re Alter Egos (Xan­athon, Cal­lie & Tora und Ste­fan Holz­hau­er) eine eige­ne Ice­shrimp-Instanz (bei Ice­shrimp han­delt es sich um einen Miss­key-Fork). Wer eine eige­ne Instanz für sich und viel­leicht Fami­lie und/​oder Freun­de haben möch­te (die man dann aller­dings auch selbst admi­nis­trie­ren muss) und kei­ne Ahnung hat, was ein Docker ist, der kann mal einen Blick auf Wein­gärt­ner IT wer­fen, da ist mei­ne Ice­shrimp-Instanz gehos­tet, da kann man Miss­key, Mast­o­don, Pixel­fed und was weiß ich nicht noch alles an Fedi­ver­se-Instan­zen bekom­men und Herr Wein­gärt­ner ist sehr nett und hilft schnell, wenn mal was klemmt, Platt­for­m­up­dates inklu­si­ve. Nein, ich bekom­me kei­ne Affi­lia­te-Ver­gü­tun­gen für die Emp­feh­lung. Die Prei­se dort sind sehr gut.

Schreibt bit­te eure Inhal­te auch wie­der auf euren eige­nen Web­sei­ten und pos­tet die Links im Fedi­ver­se. Und wenn es irgend­wie geht, dann stellt ein RSS-Feed bereit. Auf eige­nen Platt­for­men eman­zi­piert man sich von gro­ßen Anbie­tern und es bringt das alte Web zurück.

Sor­ry, dass das alles etwas wirr her­un­ter­ge­schrie­ben klingt, es ist wirr her­un­ter­ge­schrie­ben :) , aber ich woll­te es so fest­hal­ten, wie es mir in den Sinn kam und es auch aus dem Kopf haben. Die Wall­Of­Text ist jetzt auch lang genug. ;)

Wich­tig ist aber mei­ner Ansicht nach jetzt erst ein­mal, so vie­le Nutzer°Innen wie mög­lich vom Fedi­ver­se zu über­zeu­gen und von den mani­pu­la­ti­ven, men­schen­feind­li­chen Tech­bro-Platt­for­men weg­zu­be­kom­men.

Es lohnt sich im Übri­gen auch ein Blick auf die Initia­ti­ve save­so­cial.

Netflix produziert DUNGEONS & DRAGONS: FORGOTTEN REALMS-Fernsehserie

Cover Forgotten Realms Campaign Set

Alte Dun­ge­ons & Dra­gon-Häsin­nen wis­sen natür­lich sofort, wor­um es geht, wenn der Name FORGOTTEN REALMS fällt, es han­delt sich um den vom Kana­di­er Ed Green­wood ent­wi­ckel­ten Kam­pa­gnen-Hin­ter­grund für das TTRPG, mit euro­päi­schen und asia­ti­schen Ein­flüs­sen auf dem Kon­ti­nent Faerûn. Die ers­ten Pro­duk­te aus der Rei­he erschie­nen 1987. Zudem wur­den zahl­lo­se Roma­ne vor die­sem Hin­ter­grund ver­öf­fent­licht, dar­un­ter die über­aus erfolg­rei­chen Drizzt Do’Ur­den-Bücher von R.A. Sal­va­to­re. Auch der Kino­film DUNGEONS & DRAGONS: HONOR AMONG THIEVES (2023) basiert auf die­sem Set­ting – und selbst­ver­ständ­lich das rasend erfolg­rei­che Com­pu­ter­spiel BALDUR’S GATE 3 (2023) oder der Klas­si­ker NEVERWINTER NIGHTS (2002).

Eigent­lich woll­te Para­mount+ dar­aus eine Strea­ming­se­rie machen, das ist aber geschei­tert. Jetzt wur­de laut ver­schie­de­nen Quel­len im Netz Shawn Levy (STRANGER THINGS, DEADPOOL & WOLVERINE) durch den Strea­ming­dienst Net­flix ange­heu­ert, um die FORGOTTEN REALMS in eine Serie zu adap­tie­ren (ver­mut­lich nicht ganz zufäl­lig nach dem Erfolg von HONOR AMONG THIEVES). Show­run­ner soll Drew Cre­vel­lo (WE CRASHED) wer­den, D&D‑Rechteinhaber Has­bro pro­du­ziert mit. Ein Zusam­men­hang zum aktu­el­len Kino­film soll aller­dings nicht bestehen.

Details zu Beset­zung oder Start­ter­min gibt es der­zeit noch nicht.

Cover­ab­bil­dung Copy­right TSR/​Wizards of the Coast/​Hasbro

Pen & Paper – Noch zwei Tage: Bundle Of Holding – Punch Nazis!

Promografik Punch Nazis

Auf der Rol­len­spiel-zen­trier­ten Bund­le-Sei­te Bund­le Of Hol­ding gibt es der­zeit ein Rol­len­spiel­pa­ket mit dem Titel »Punch Nazis!«. In dem Paket, das auch »Resis­tance Bund­le« genannnt wird, sind Spie­le ent­hal­ten, in denen es gegen auto­ri­tä­re Régime geht und in denen man eben Nazis ver­dre­schen kann.

This new Resis­tance Bund­le pres­ents table­top role­play­ing games about fight­ing aut­ho­ri­ta­ri­an regimes and pun­ching Nazis. For just US$12.95 you get all five com­ple­te games in our Star­ter Coll­ec­tion (retail value $70) as DRM-free ebooks, inclu­ding the illu­mi­na­ted mecha game Apo­ca­lyp­se Frame; two sub­ver­si­ve takes on Star Wars, galac­tic 2e and its com­pa­n­ion game Going Rogue; Jason Morningstar’s acclai­med RPG of youth resis­tance in Nazi-occu­p­ied Pol­and, Grey Ranks; and the cur­rent (1.2) edi­ti­on of the punk rock game of dys­to­pian teen­aged rebel­li­on, Mis­spent Youth.
And if you pay more than the thres­hold pri­ce of $27.45, you’ll level up and also get our enti­re Bonus Coll­ec­tion with five more titles worth an addi­tio­nal $72, inclu­ding Grant Howitt’s Eat the Reich; No God’s Coun­try, a For­ged in the Dark game from A Cou­ple of Dra­kes (Court of Blades); Moon­punk, which adapts real-world sub­ver­si­on tech­ni­ques to a retro­fu­ture Moon colo­ny; and two expan­si­ons for Mis­spent Youth: the stan­da­lo­ne com­pa­n­ion game Fall in Love, Not in Line and Sell Out With Me.

Ein Teil der Ein­nah­men geht ans Cen­ter for Con­sti­tu­tio­nal Rights und die kön­nen in den USA sicher jeden Cent gera­de gebrau­chen.

Alle Infor­ma­tio­nen auf der zuge­hö­ri­gen Web­sei­te beim Bund­le Of Hol­ding. Ich kauf das jetzt.

Das Bund­le wur­de gera­de ver­län­gert man hat ab jetzt noch knapp über zwei Tage Zeit.

Super Bowl 2025: Alle Filmtrailer

Wie immer zur Foot­ball-Super­schüs­sel in den USA gab es reich­lich Trai­ler zu kom­men­den Fil­men. Kinoch­eck hat die freund­li­cher­wei­se zusam­men­ge­fasst, so dass ich nicht Unmen­gen an Vide­os in die­sen Bei­trag pos­ten muss.

Ent­hal­ten sind JURASSIC WORLD REBIRTH, THUNDERBOLTS*, HOW TO TRAIN YOUR DRAGON, THE FANTASTIC FOUR: FIRST STEPS, MISSION IMPOSSIBLE 8, F1, LILO & STITCH, M3GAN 2.0, THE AMATEUR, NOVOCAINE, SMURFS und THE STUDIO.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.

Und dann gab es noch den Pup­py Bowl-Spot …

https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​8​A​X​D​c​v​z​R​a2U

Sarah Michelle Gellar zur BUFFY-Fortsetzung

Ich hat­te es neu­lich geschrie­ben, dass es mit hoher Wahr­schein­lich­keit eine Fort­set­zung der Kult­se­rie BUFFY THE VAMPIRE SLAYER geben wird, bei der die Ori­gi­nal Slay­er-Dar­stel­le­rin Sarah Michel­le Gel­lar mit­spie­len wird. Das kam über­ra­schend, da die jah­re­lang gesagt hat­te, das The­ma sei für sie erle­digt und sie stün­de für eine Fort­set­zung nicht zur Ver­fü­gung, ver­mut­lich nicht zuletzt auf­grund der Drang­sa­lie­run­gen durch Joss Whe­don, der sie sich dem Ver­neh­men nach wäh­rend der Pro­duk­ti­on aus­ge­setzt sah.

Gel­lar hat jetzt ein offi­zi­el­les State­ment dazu abge­ge­ben (Link zu ihrem Face­book-Kon­to):

So….. you might have heard some news this week, but I rea­li­ze you haven’t heard from me.
Three years ago, I got a call from my dear fri­end and men­tor, Gail Ber­man. She told me that she wan­ted me to sit down with Chloé Zhao to hear her take on a poten­ti­al “Buffy” revi­val. I was blown away that Chloé even knew who I was, but, as I’ve always done, I told Gail that I just didn’t see a way for the show to exist again. We’d always been ali­gned on that, but this time I heard some­thing dif­fe­rent in her voice. I even­tual­ly agreed to go (main­ly just to meet Chloé) and our twen­ty minu­te cof­fee quick­ly tur­ned into a four hour adven­ture. We laug­hed, we cried, but most­ly we both tal­ked about how much this show means to us.
While I didn’t agree to any­thing at that mee­ting, I did shock mys­elf by agre­e­ing to con­ti­nue the con­ver­sa­ti­on. The­se con­ver­sa­ti­ons did, in fact, con­ti­nue over the next few years and even­tual­ly we added the incre­di­ble Nora and Lil­la Zucker­man to our litt­le tri­be until ulti­m­ate­ly, one day, we lan­ded on an idea.
I have always lis­ten­ed to the fans and heard your desi­re to revi­sit “Buffy” and her world, but it was not some­thing I could do unless I was sure we would get it right. This has been a long pro­cess, and it’s not over yet. I pro­mi­se you, we will only make this show if we know we can do it right. And I will tell you that we are on the path the­re.
I feel so lucky to be on this jour­ney with the­se four unbe­lie­v­a­b­ly talen­ted women, all of whom love “Buffy” as much as I do. And as much as you do. Thank you to all the fans who never stop­ped asking for this. This will be for you.

Damit dürf­ten sich die »letz­ten Gesprä­che« aus dem letz­ten Arti­kel gefes­tigt haben.

Bild Sarah Michel­le Gel­lar 2011 auf der RIN­GER-Pro­mo­ti­on beim Comic­Con, von Rach, aus der Wiki­pe­dia, Crea­ti­ve Com­mons Attri­bu­ti­on 2.0 Gene­ric

Trailer – THE FANTASTIC FOUR: FIRST STEPS

Wir unter­bre­chen unse­re der­zeit nahe­zu uner­träg­li­che Rea­li­tät für etwas Eska­pis­mus. Gera­de eben hat Mar­vel den ers­ten Trai­ler für den FANTASTIC FOUR-Film gedrop­ped.

Wie schon ange­kün­digt, hat das nicht nur deut­li­che 60s-Vibes, son­dern han­delt in den 1960ern einer par­al­le­len Rea­li­tät.

Regie führt Matt Shak­man (WANDAVISION, MONARCH: LEGACY OF MONSTERS), das Dreh­buch ver­fass­ten Josh Fried­man, Jeff Kaplan, Eric Pear­son und Ian Sprin­ger nach einem Screen­play von Peter Came­ron. Aus­füh­ren­de Produzent°Innen sind Grant Cur­tis, Lou­is D’Es­po­si­to und Tim Lewis, es pro­du­ziert der unaus­weich­li­che Kevin Fei­ge. Die Musik steu­ert Micha­el Giac­chi­no bei,

Es spie­len: Pedro Pas­cal (Reed Richards), Vanes­sa Kir­by (Sue Storm), Joseph Quinn (John­ny Storm), Ebon Moss-Bach­r­ach (Ben Grimm), Julia Gar­ner, Ralph Ine­son, Nata­sha Lyon­ne, Paul Wal­ter Hau­ser, John Mal­ko­vich, Sarah Niles und ande­re.

Der Inhalt wird wie folgt zusam­men­ge­fasst:

Marvel’s First Fami­ly face their most daun­ting chall­enge yet. Forced to balan­ce their roles as heroes with the strength of their fami­ly bond, they must defend Earth from a rave­nous space god cal­led Galac­tus and his herald, Sil­ver Sur­fer.

und

Set against the vibrant back­drop of a 1960s-inspi­red, retro-futu­ristic world. [The film fol­lows] Reed Richards, Sue Storm, John­ny Storm and Ben Grimm as they face their most daun­ting chall­enge yet. Forced to balan­ce their roles as heroes with the strength of their fami­ly bond, they must defend Earth from a rave­nous space god cal­led Galac­tus (Ralph Ine­son) and his enig­ma­tic Herald, Sil­ver Sur­fer (Julia Gar­ner). And if Galac­tus’ plan to devour the enti­re pla­net and ever­yo­ne on it weren’t bad enough, it sud­den­ly gets very per­so­nal.

Deutsch­land­start von FANTASTIC FOUR: FIRST STEPS ist am 24. Juli 2025.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.

BUFFY THE VAMPIRE SLAYER-Fortsetzung: Sarah Michelle Gellar in Gesprächen mit Hulu

Poster Buffy

Es könn­te in die­ser Gene­ra­ti­on wie­der eine Aus­er­wähl­te geben – und die bekommt offen­bar Unter­stüt­zung von einer erfah­re­nen Vor­gän­ge­rin. Es gab immer wie­der mal Bemü­hun­gen, eine wei­te­re BUFFY THE VAMPIRE SLAYER-Serie an den Start zu brin­gen (deutsch: BUFFY IM BANN DER DÄMONEN). Das Ori­gi­nal, das ab 1997 in sie­ben Staf­feln lief, hat Kult­sta­tus. Neben Sarah Michel­le Gel­lar in der Titel­rol­le spiel­ten u.a. Nicho­las Bren­don, Aly­son Han­nig­an, Cha­ris­ma Car­pen­ter, Antho­ny Ste­wart Head, David Bore­a­naz, Seth Green und James Marst­ers.

Jetzt heißt es von ver­schie­de­nen Quel­len, dass Gel­lar sich in »abschlie­ßen­den Gesprä­chen« für eine von Hulu pro­du­zier­te Fort­set­zungs­se­rie befin­det. Sie soll die iko­ni­sche Figur in der Show erneut spie­len, aller­dings nicht als Haupt­rol­le, da es eine neue Slaye­rin geben wird, Gel­lar soll eine wie­der­keh­ren­de Gast­rol­le über­neh­men. Beim Kon­zept um die Aus­er­wähl­te ergibt das Sinn.

Nora Zucker­man und Lil­la Zucker­man (bei­de AGENTS OF S.H.I.E.L.D., HAVEN, POKER FACE) sol­len als Show­run­nerin­nen fun­gie­ren, die Sto­ries schei­ben und als aus­füh­ren­de Pro­du­zen­tin­nen agie­ren, zusam­men mit Gail Ber­man, Fran Rubel Kuzui, Kaz Kuzui und Dol­ly Par­ton. Soll­te der Deal zustan­de kom­men, wird auch Gel­lar eine aus­füh­ren­de Pro­du­zen­tin sein. Die Kuzu­is und Par­ton waren bereits bei der ers­ten Serie aus­füh­ren­de Pro­du­zen­tin­nen. Chloé Zhao (ETERNALS, NOMADLAND) soll Dreh­bü­cher schrei­ben und ist eben­falls aus­füh­ren­de Pro­du­zen­tin.

Nicht dabei ist der Seri­en­er­fin­der Joss Whe­don. Nach­dem diver­se Schauspieler°innen berich­tet und bestä­tigt hat­ten, dass der sich wäh­rend der Pro­duk­ti­on äußerst toxisch ver­hal­ten hat­te und es ähn­li­che Berich­te auch von der Pro­duk­ti­on von JUSTICE LEAGUE (2017) gab, bekommt er nach­voll­zieh­ba­rer­wei­se kei­ne Jobs mehr.

Da die BUFFY-Fort­set­zung fast in tro­cke­nen Tüchern ist, aber noch nicht ganz, gibt es der­zeit kei­ne wei­te­ren Infor­ma­tio­nen zu Beset­zung oder Start­ter­min. Man kann sich Gast­auf­trit­te wei­te­rer Schauspieler°Innen aus der ers­ten Serie sicher­lich vor­stel­len.

Seit der Fox-Über­nah­me durch Dis­ney gehört die IP zum Maus-Haus.

Pro­mo­pos­ter Copy­right Walt Dis­ney Tele­vi­si­on

Elliot Page produziert BEYOND: TWO SOULS-Fernsehserie

Cover: Beyond: Two Souls

BEYOND: TWO SOULS ist ein im Jahr 2013 erschie­ne­nes Game vom fran­zö­si­schen Ent­wick­ler Quan­tic Dream für die Play­sta­ti­on, das die Gren­zen zwi­schen Com­pu­ter­spiel und Film ver­wischt, im Prin­zip eine Art inter­ak­ti­ver Film. Die Haupt­rol­len spiel­ten dar­in Elli­ot Page und Wil­lem Dafoe, Hans Zim­mer steu­er­te die Musik bei. Das Game wur­de auch auf Film­fes­ti­vals gezeigt.

Elli­ot Page ist es nun auch, der BEYOND: TWO SOULS mit sei­ner Pro­duk­ti­ons­fir­ma Page­boy Pro­duc­tions in eine Fern­seh­se­rie adap­tie­ren wird.

Wiki­pe­dia fasst das Spiel wie folgt zusam­men:

Das Spiel weist spi­ri­tu­el­le und Thril­ler­ele­men­te auf und dreht sich um die Fra­ge, was nach dem Tod pas­siert. Die Hand­lung wird dem Spie­ler in nicht­li­nea­rer Erzähl­wei­se ver­mit­telt und kann je nach Spiel­wei­se vari­ie­ren. Es wer­den immer ein­zel­ne Kapi­tel zwi­schen dem ach­ten und 25. Lebens­jahr der Prot­ago­nis­tin Jodie Hol­mes (Elli­ot Page) durch­lau­fen. Über die gesam­te Hand­lung ver­sucht Jodie die wah­re Natur eines über­sinn­li­chen Wesens namens Aiden zu ent­hül­len, das Jodie seit ihrer Geburt beglei­tet.

Page sag­te gegen­über Dead­line:

Film­ing the game was one of the most chal­len­ging and ful­fil­ling acting expe­ri­en­ces of my care­er. The story’s rich nar­ra­ti­ve and emo­tio­nal depth offer us a fan­ta­stic foun­da­ti­on. We want to crea­te a uni­que visi­on of the cha­rac­ters and their jour­neys that reso­na­tes with fans and new­co­mers.

Dem Ver­neh­men nach soll auch die Fern­seh­se­rie die nicht­li­nea­re Her­an­ge­hens­wei­se des Spie­les über­neh­men. Einen Release­ter­min oder Beset­zungs­de­tails gibt es auf­grund der frü­hen Pro­jekt­pha­se noch nicht.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Sony Com­pu­ter Enter­tain­ment

Was ist eigentlich das Fediverse?

Komm Ins Fediverse

Ich möch­te an die­ser Stel­le noch­mal dar­über berich­ten, was die­ses omi­nö­se Fedi­ver­se eigent­lich ist, von dem die meis­ten Social Media-Nutzer°Innen ver­mut­lich noch nie etwas gehört haben. Anlass ist wie­der ein­mal, dass die bis­he­ri­gen soge­nann­ten Sozia­len Medi­en seit der Trump-Anbie­de­rung von Musk und Zucker­berg nicht nur inak­zep­ta­bel gewor­den sind, weil sie Hass, Het­ze und Dis­kri­mi­nie­rung unre­gu­liert zulas­sen, son­dern auch, weil dort Daten­samm­lun­gen uner­mess­li­chen Aus­ma­ßes ange­legt wer­den, nach denen sich jede Faschis­ten-Regie­rung die Fin­ger leckt.

Dazu kommt die kürz­li­che Aus­sa­ge eines Meta-Mit­ar­bei­ters, dass alle Opt-Out-Optio­nen die ein­ge­rich­tet wur­den, um euro­päi­schem Daten­schutz­recht zu genü­gen, rei­ne Maku­la­tur sind und exakt nichts bewir­ken, die Daten wer­den den­noch gesam­melt, was kla­re Rechts­ver­stö­ße dar­stellt. Offen­sicht­lich fühlt Zucker­berg sich sicher, damit durch­zu­kom­men.

Es bleibt eigent­lich nur noch, die Platt­for­men Face­book, insta­gram, Tik­tok und Xit­ter zu ver­las­sen (tik­tok sowie­so, denn wenn man sei­ne Daten irgend­wo garan­tiert nicht haben möch­te, dann in Chi­na, mal ganz davon abge­se­hen, dass tik­tok Posts von Rech­ten prä­fe­riert und beson­ders gern anzeigt). Bei Xit­ter (also X, frü­her Twit­ter) pas­siert das schon lan­ge, seit Elon Musk es zu einer rech­ten Pro­pa­gan­da-Platt­form umge­baut hat, die Nut­zer flüch­ten in Scha­ren; das­sel­be pas­siert gera­de bei Meta, nach­dem Zucker­berg das­sel­be  für Face­book und insta­gram ange­kün­digt hat.
Blues­ky ist kei­ne Alter­na­ti­ve, denn auch Blues­ky ist ein Wal­led Gar­den unter Fir­men- und Inves­to­ren­kon­trol­le, da kann die Über­wa­chung und die Ens­hit­ti­fi­ca­ti­on genau­so schnell star­ten wie bei den ande­ren. Cory Doc­to­row schrieb, Blues­ky sei »eine coo­le Par­ty in einem bren­nen­den Haus ohne Aus­gän­ge«.

Aber kom­men wir end­lich zum Fedi­ver­se, der Begriff ist ein Kof­fer­wort aus Fede­ra­ti­on und Uni­ver­se. Gemeint ist damit eine Anzahl von social Media-arti­gen Platt­for­men wie bei­spiels­wei­se Mast­o­don (die bekann­tes­te), Pixel­fed (der insta­gram-Alter­na­ti­ve die seit Zucker­bergs Ankün­di­gun­gen durch die Decke geht), Fri­en­di­ca oder Miss­key. Die­se Platt­for­men unter­schei­den sich durch die Dar­rei­chungs­form und auch durch die Optio­nen, die den Nutzer°innen zur Ver­fü­gung ste­hen. Bei Miss­key bei­spiels­wei­se hat man viel mehr Optio­nen, um sein Online­le­ben zu orga­ni­sie­ren als bei Mast­o­don, dafür ist das dann natür­lich auch etwas kom­pli­zier­ter in der Bedie­nung.

Der ganz gro­ße Vor­teil des Fedi­ver­se ist aber, dass im Gegen­satz zu den platt­form­ka­pi­ta­lis­ti­schen Sozia­len Medi­en, hier alle Platt­for­men mit­ei­nen­der »reden« kön­nen.

Oder anders: Es ist egal, für wel­che Platt­form im Fedi­ver­se ich mich ent­schei­de, ich kann Men­schen auf ande­ren Platt­for­men fol­gen und mit ihnen inter­agie­ren. Und das ohne jeg­li­chen Algo­rith­mus und vor allem ohne Über­wa­chung und ohne bezahl­te Wer­bung. Und wer auf Apps steht: Ent­we­der sind schon die Web­sei­ten unein­ge­schränkt mobil­taug­lich und ergo­no­misch, oder man kann sich unter einer Viel­zahl vor­han­de­ner Apps eine aus­su­chen, die einem gefällt.

Man muss also nicht ein Kon­to bei Mast­o­don, eins bei Pixel­fed und eins bei Fri­en­di­ca anle­gen, um unter­schied­li­che Ziel­grup­pen zu bedie­nen. Alles ist inter­ope­ra­bel, kann mit­ein­an­der reden und Nach­rich­ten aus­tau­schen. Aber selbst­ver­ständ­lich steht es einem offen, ver­schie­de­ne Per­so­nas auf unter­schied­li­chen Platt­for­men anzu­le­gen, bei­spiels­wei­se einen Ego-Account bei Mast­o­don und einen wei­te­ren fürs Foto­gra­fie-Hob­by bei Pixel­fed.

Das Fedi­ver­se ist dezen­tral, das bedeu­tet, es ist ein Ver­bund aus ganz vie­len Ser­vern mit den eben genann­ten Appli­ka­tio­nen, die alle mit­ein­an­der ver­netzt sind. Es gibt kei­nen zen­tra­len Anbie­ter, jede und jeder kann theo­re­tisch einen Fedi­ver­se-Ser­ver in Betrieb neh­men. Damit ist das Fedi­ver­se nicht in der Hand eines ein­zel­nen Mil­li­ar­därs, son­dern erin­nert durch die Dezen­tra­li­sie­rung an das »alte« Inter­net, bevor uns skru­pel­lo­se, faschis­to­ide Kapi­ta­lis­ten in ihren Platt­for­men gefan­gen genom­men haben.

Das Fedi­ver­se gehört allen.

Ich höre immer wie­der »das ist mir zu kom­pli­ziert«. Das ist es nicht. Für den Anfang wür­de ich es mal mit einem Mast­o­don-Kon­to auf mast​o​don​.social, mast​o​don​.online oder bei­spiels­wei­se nrw​.social pro­bie­ren. Ein­fach die Adres­se auf­ru­fen und ein Kon­to anle­gen. Fer­tig. Das ist nicht kom­pli­zier­ter als Blues­ky oder Face­book.

Dort fängt man dann an, Pro­fi­len zu fol­gen, die man kennt. Man fin­det die über die Suche und durch Kom­mu­ni­ka­ti­on eben auch auf den »alten« sozia­len Medi­en, denn die, die dort weg­ge­hen, tun das in aller Regel kund. Bis man ein paar Pro­fi­len folgt, ist die Time­line natür­lich noch leer, da man eben nicht mit Inhal­ten zuge­bal­lert wird, die einen nicht inter­es­sie­ren.

Wenn jeder einen Ser­ver betrei­ben kann, kön­nen das nicht auch Rech­te? Ja, das kön­nen sie und das tun sie. Jede Ser­ver-Betrei­be­rin kann aber eine Block­lis­te anle­gen, die ver­hin­dert, dass bestimm­te ande­re Ser­ver auf den eige­nen Ser­ver föde­riert wer­den. Es gibt Com­mu­ni­ty-gepfleg­te Block­lis­ten mit Ser­vern, die rechts­wid­ri­ge Inhal­te tei­len und die kann man auf dem eige­nen Ser­ver ein­bin­den.

Und wenn mein Ser­ver­be­trei­ber frag­wür­dig agiert, Over­blo­cking betreibt oder sei­nen Dienst ein­stellt? Dann zieht man sein Kon­to um. Es gibt eine ver­gleichs­wei­se ein­fa­che Mög­lich­keit, sein Pro­fil zu einem ande­ren Ser­ver zu migrie­ren. Die Pro­fi­le denen man folgt und die einem fol­gen zie­hen dabei ein­fach mit um.

Was man wis­sen soll­te: Im Fedi­ver­se wird gro­ßer Wert auf soge­nann­te Alt-Tex­te gelegt. Was das ist? Ein­fach: Wenn man ein Bild hoch­lädt, dann beschreibt man den Inhalt die­ses Bil­des in einem Text für Blin­de oder seh­be­hin­dert Per­so­nen. Ja, das ist ein wenig Auf­wand, aber hilft die­sen Per­so­nen enorm. Und es gibt ers­te Lösun­gen von Bots, die dabei hel­fen und KI-basier­te Inhalts­be­schrei­bun­gen auto­ma­ti­siert an die Bil­der anhän­gen kön­nen. ich erwäh­ne das nur, weil immer wie­der Per­so­nen, die neu ins Fedi­ver­se kom­men, ver­grätzt sind, wenn sie dar­auf hin­ge­wie­sen wer­den, doch bit­te Alt-Tex­te zu ver­fas­sen.

Was eben­falls wich­tig ist, weil es Neue ver­wir­ren kann: Wenn man anfängt, Pro­fi­len zu fol­gen, dann kann es durch die Föde­ra­ti­on und aus ande­ren tech­ni­schen Grün­den, die für die­sen Arti­kel zu kom­pli­ziert sind, schon mal etwas dau­ern, bis man Posts ange­zeigt bekommt. Also mal ent­spannt zurück­leh­nen und eine hal­be Stun­de oder eine Stun­de war­ten.

Neben den Micro- und Macro­blog­ging-Platt­for­men gibt es noch einen Hau­fen wei­te­re Appli­ka­tio­nen im Fedi­ver­se, wie Lem­my als Red­dit-Klon, Book­wyrm als Alter­na­ti­ve zu Good­reads und Love­ly­books, foren­ar­ti­ge Ange­bo­te wie Yuf­ori­um, Event-Ankün­di­gun­gen via Mobi­li­zon, Musik via Funk­wha­le, Lang­vi­de­os via Peer­tu­be, Kurz­vi­de­os über Loops (brand­neu) und vie­les, vie­les mehr. Und alles, aber wirk­lich alles kann »mit­ein­an­der reden«.

Gibt es Nach­tei­le? Ja sicher. Ers­tens sind auch im Fedi­ver­se Men­schen. Der Umgang dort ist um Län­gen bes­ser als auf den alten Sozia­len Medi­en, aber auch hier gibt es natür­lich Trot­tel (männ­li­che Form mit vol­ler Absicht). Bes­ser­wis­se­ri­sche Linux-Bros, arro­gan­te Ent­wick­ler oder poli­ti­sche Dumpf­ba­cken, um nur mal ein paar zu nen­nen. Das ist aber alles um Län­gen weni­ger schlimm als anders­wo, im All­ge­mei­nen hat sich ein eher respekt­vol­ler Umgang mit­ein­an­der ent­wi­ckelt. Das könn­te sich natür­lich ändern, je mehr Leu­te ins Fedi­ver­se kom­men, aber es blei­ben auch immer noch die Optio­nen, ner­vi­ge Pro­fi­le stumm­zu­schal­ten oder zu blo­ckie­ren.

Eben­falls soll­te man aber ins­be­son­de­re als Insti­tu­ti­on oder Fir­ma begrei­fen: Die Kom­mu­ni­ka­ti­on ist hier nicht klas­sisch in einer Rich­tung: Man droppt nicht nur Wer­bung und ver­gisst die dann, hier geht es um Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Men­schen, wenn die ant­wor­ten, soll­te man auf sie ein­ge­hen. Ein­bahn­stra­ßen-Ver­hal­tens­wei­sen wie in der Ver­gan­gen­heit wer­den hier in aller Regel abge­straft. Auf der ande­ren Sei­te sind die Nut­zer im Fedi­ver­se in der Regel recht dank­bar, wenn ins­be­son­de­re kom­mu­na­le oder staat­li­che Prot­ago­nis­ten sich ent­schlie­ßen, im Fedi­ver­se zu pos­ten.

Was im Moment noch nicht platt­form­über­grei­fend funk­tio­niert, sind pri­va­te Grup­pen. Miss­key und des­sen Forks beherr­schen das eben­so wie Fri­en­di­ca, Mast­o­don aller­dings noch nicht, das ist der gro­ße Hemm­schuh. Aller­dings steht das für Mast­o­don auf der Road­map und ist dort als »bereits in Arbeit« gekenn­zeich­net.

Fedi­ver­se-Logo

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen bei­spiels­wei­se im join­fe­di­ver­se-Wiki (eng­lisch) oder bei Digi­tal­cou­ra­ge (deutsch). Eine Suche in der Such­ma­schi­ne der eige­nen Wahl kann eben­falls eine Men­ge zuta­ge för­dern (viel­leicht nicht Goog­le, denn auch bei Goog­le sit­zen Trump-Fans und Goog­le bestimmt, was man im Inter­net zu sehen bekommt …).

Geht weg von den skru­pel­lo­sen Faschis­ten. Kommt ins Fedi­ver­se. Wir haben Kek­se.

https://​mast​o​don​.online/​@​p​h​a​n​t​a​n​ews

Hea­der­bild: Kiwi, die joinfediverse.wiki-Eule von David Revoy, CC-BY

Nach oben scrollen

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies und von eingebundenen Skripten Dritter zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest (Navigation) oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst Du Dich damit einverstanden. Dann können auch Cookies von Drittanbietern wie Amazon, Youtube oder Google gesetzt werden. Wenn Du das nicht willst, solltest Du entweder nicht auf "Akzeptieren" klicken und die Seite nicht weiter nutzen, oder Deinen Browser im Inkognito-Modus betreiben, und/oder Anti-Tracking- und Scriptblocker-Plugins nutzen.

Mit einem Klick auf "Akzeptieren" werden zudem extern gehostete Javascripte freigeschaltet, die weitere Informationen, wie beispielsweise die IP-Adresse an Dritte weitergeben können. Welche Informationen das genau sind liegt nicht im Einflussbereich des Betreibers dieser Seite, das bitte bei den Anbietern (jQuery, Google, Youtube, Amazon, Twitter *) erfragen. Wer das nicht möchte, klickt nicht auf "akzeptieren" und verlässt die Seite.

Wer wer seine Identität im Web schützen will, nutzt Browser-Erweiterungen wie beispielsweise uBlock Origin oder ScriptBlock und kann dann Skripte und Tracking gezielt zulassen oder eben unterbinden.

* genauer: eingebettete Tweets, eingebundene jQuery-Bibliotheken, Amazon Artikel-Widgets, Youtube-Videos, Vimeo-Videos

Schließen