Eins kann man zur ersten Staffel ANDOR ganz klar sagen: Dieses STAR WARS ist anders. Die Grundgene sind noch deutlich erkennbar, aber die Inszenierung ist doch deutlich anders als das sonstige bonbonfarbene Science-Fantasy-Popcornkino. Hier wird gezeigt, wie faschistisch das Empire tatsächlich ist und wie eine Rebellion inklusive Guerillakrieg aufgezogen wird. Alles Themen, die wir uns vielleicht noch gut werden ansehen müssen …
Die zweite Staffel steht auf Disney+ an. Neben Diego Luna in der Titelrolle Cassian Andor werden wir diverse Charaktere aus Steffel eins wiedersehen, darunter natürlich Genevieve O’Reilly als Mon Mothma und Stellan Skarsgård als »Antiquitätenhändler« Luthen Rael, der heimlich am Aufbau der Rebellion arbeitet. Neu werden dabei sein Ben Mendelsohn als Orson Krennic und Alan Tudyk als K‑2SO, wie man sie aus dem Film ROGUE ONE kennt. Ebenfalls wieder dabei Forest Whitaker als Saw Gerrera aus CLONE WARS.
Showrunner ist Tony Gilroy, der hat auch geschrieben, zusammen mit Dan Gilroy, Beau Willimon, Tom Bissell und Stephen Schiff.
Staffel zwei hat 12 Episoden, die sind in vier inhaltlich zusammenhängende Dreierblöcke aufgeteilt zwischen denen jeweils ein Jahr Handlungszeit vergangen sein soll; am Ende geht das Ganze nahtlos in ROGUE ONE über. Die ersten drei Folgen werden am 22. April 2025 veröffentlicht, danach drei Wochen lang an jedem Mittwoch drei weitere.
Nicht erst seit uns allen aufgefallen ist, dass faschistoide Tech-Bros das Internet gefangen genommen haben, war zu sehen, dass der Plattformkapitalismus von unethischen Plattformen wie Facebook, instagram oder Tiktok nicht erstrebenswert ist und aufgrund der okkulten Algorithmen, der widerwärtigen Geschäftspraktiken und der Einflussnahme auf Politik und Gesellschaft sogar brandgefährlich für uns sind. Trotzdem bleiben leider viele dort, weil alle ihre Kontakte dort sind (und man den Kontakt verlieren könnte), weil man die Häkelgruppe lieb gewonnen hat, oder weil ihre geschäftliche Existenz von der Sichtbarkeit auf Metas Plattformen abhängt. Zuckerberg und andere Supervillains haben uns effektiv auf ihren Plattformen eingesperrt und können im Prinzip mit uns tun und lassen, was sie wollen. Dazu kommt, dass all die Techbros die Faschisten um Trump unterstützen, die gerade die USA und die Reste von Demokratie, die es dort noch gibt, zerlegen.
Ob Ihr das Blogparade nennt, oder Challenge, ganz egal.
Hauptsache Ihr veröffentlicht dazu bis einschließlich 31. März 2025 einen Beitrag in welcher Form auch immer, egal ob als Posting, Blogbeitrag, Podcast, Video, oder in Bildern…
Bitte beschreibt darin, wie Ihr Euch das Web wünscht, also z.B.
wie für Euch die ideale Kommunikation im Netz aussieht
welche technischen Voraussetzungen dafür gegeben sein sollten
was Ihr selbst dafür tut oder noch tun könnt, Eurem Ideal ein Stück näher zu kommen
wie wir anderen Euch dabei unterstützen können
wen oder was Ihr dafür ehrlich empfehlen könnt und warum
welche Apps/Plattformen Ihr dafür nutzt oder Euch noch wünscht
welche Tipps Ihr für die eigene technische Umsetzung habt
was Ihr (wenn Ihr dabei wart) vor Social Media oder in deren Anfängen gut fandet und davon vielleicht wieder übernehmen könntet (oder immer behalten habt)
Hinterlasst mir bitte hier einen Kommentar mit Link zu Eurem Beitrag, oder macht mich sonst irgendwie darauf aufmerksam.
Folgt, wo möglich, dem Hashtag #SoSollWeb und interagiert mit den Beiträgen dazu (gern auch in weiteren eigenen Beiträgen).
Die ideale Kommunikation im Web ist für mich flach und peer2peer, ohne dazwischengeschaltete kontrollierende Instanzen. Optimalerweise wenn gewünscht – oder notwendig – sicher verschlüsselt. Auf Augenhöhe, und ich bestimme, mit wem ich kommunizieren möchte und mit wem nicht. Wertschätzend sollte sie sein, diese Kommunikation und wenn mir irgendwelche Rechten oder andere Deppen dazwischenpöbeln wollen, dann kann ich sie mit einem Klick auf alle Zeiten verschwinden lassen, im Zweifelsfall auch ihren gesamten Server. Blocken ist Selbstverteidigung, das war es schon in den 1990ern im Fidonet. Ich entscheide, was ich sehe und was nicht und wie ich es sehe, und nicht etwa irgendwelche sinistren okkulten Algorithmen von rechten Techbros. Ich kann mir meine Plattform nach meinen Wünschen und Anforderungen aussuchen und trotzdem mit Leuten auf anderen Plattformen kommunizieren.
Und das ist auch der Grund, warum ich nicht glaube, dass Bluesky, wo gerade alle hinströmen, die Lösung ist. Denn das gehört auch einem Milliardär und da kann die Enshittification, deutsch Scheißifizierung, genauso schnell eintreten, wie sie bei Xitter eingetreten ist.
Für mich sind die technischen Voraussetzungen nur so semi-wichtig, weil ich selbst in Sachen IT unterwegs und deswegen tech-affin bin. Aber für weniger Tech-affine Nutzer würde ich mir insbesondere im Fediverse wünschen, dass dieses deutlich benutzerfreundlicher wird. Und zwar sowohl die Bedienung der Oberflächen, der Clients, aber dringend auch die Installation eigener Server der verschiedenen Plattformen. Das muss mindestens so einfach werden, wie eine one-click-Installation von WordPress bei den verschiedenen Hostern.
Zur Benutzerfreundlichkeit gehört aber auch, dass manche Figuren im Fediverse mal den Stock aus dem Hintern nehmen sollten. Man muss nicht jede Neue sofort anmaulen, weil mal ein ALT-Text vergessen wurde, oder weil man sich aus Unwissen und ohne böse Absicht sonst irgendwie angeblich entgegen der Netiquette verhalten hat. Und man muss auch nicht ständig den Techsplainer raushängen lassen (eine nicht weniger nervige Variante des Mansplainers) und beispielsweise mit missionarischem Eifer erläutern, dass Linux das einzig Heilsbringende ist. Man muss die Leute da abholen wo sie stehen, und nicht versuchen, ihnen das vermeintliche Heil aufzuzwingen. Bisweilen ist das Fediverse in der Hinsicht wirklich schlimm, weil es da von solchen eingebildeten Techsplainern wimmelt. Aber: Blockfunktion.
Ich bemühe mich normalerweise im Fediverse freundlich zu agieren. Klappt nicht immer. Ich bemühe mich zudem auch anderswo eine nicht diskriminierende, einschließende und progressive Haltung einzunehmen und diese auch zu verteidigen. Ich bin nicht bereit, die Errungenschaften in Sachen Toleranz gegenüber vermeintlich anderen, welcher Couleur auch immer, wieder aufzugeben und ich vertrete die Rechte von Minderheiten. Ich bin mit STAR TREK aufgewachsen und auch dadurch sozialisiert worden, dass alle gleich und gleich viel wert sind, in meinem Freundeskreis befand sich schon immer eine äußerst breitbandige Menge von Leuten, inklusive z.B. Homosexuellen, Trans-Personen, oder Leuten mit Migrationshintergrund, das war für mich schon immer völlig normal. Und ich finde es unerträglich jetzt zu sehen, wie Strunzkonservative oder Nazis versuchen, all unsere Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte zunichte zu machen und wende mich im Rahmen meiner Möglichkeiten dagegen. Perfekt bin ich dabei nicht, aber Perfektion ist ohnehin nicht zu erreichen, deswegen tut man einfach das, was man kann.
Ich propagiere das Fediverse trotz seiner Schwächen als Alternative zum elenden Plattformkapitalismus, denn da kann ein echter, diskriminierungsfreier Austausch stattfinden. Und Minderheiten können echte Schutzräume und Unterstützung bekommen, die ihnen von den rechten Techbros jetzt genommen werden sollen.
Wie andere unterstützen können ist thematisch so breit gefasst, dass ich nicht weiß, wo ich anfangen oder aufhören soll.
Bei allen Schwächen und der Tatsache, dass da eben auch nur Menschen mit all ihren Schwächen sind, ist für mich bisher das Fediverse die optimale Lösung. Dass es da bisweilen Reibereien gibt, ist nichts Neues oder Unerwartetes. Als IT-Dino kann ich mich noch ans Fidonet Mitte der 1990er erinnern (Oppa erzählt vom Kriech). Das war ein frühes soziales Medium vor der großflächigen Verbreitung des WWW. Wer mehr wissen will kann ja mal danach suchen. Auch da gab es damals schon Menscheln und Drama, sowohl unter den Usern, als auch unter den Admins der miteinander verketteten Nodes, deswegen weiß ich, dass man klarkommen und Lösungen finden kann und wenn Personen sich querstellen, dann fliegen sie halt nach demokratischer Übereinkunft der »Normalen« raus.
Das geht auch Im Fediverse, ob man einzelne Personen stummschaltet oder blockt, oder ganze Server deföderiert, man hat hier eben die Möglichkeit Deppen, vermeintliche Deppen und vor allem rechte Deppen rauszuschmeißen und nie wieder zu sehen – ohne dass einem ein Scheißalgorithmus dauernd neue Deppen nachspült, um die Erregungsökonomie zu bedienen. Und das Blocken ist, entgegen dem was die Rechten einem immer wieder einreden wollen, auch unser gutes Recht. Denn ich will nur mit Menschen diskutieren, die auch Willens sind auf Faktenbasis zu diskutieren und nicht auf Basis von Verschwörungstheorien, Hörensagen oder Wissenschaftsablehnung. Mit denen ist jede Unterhaltung sinnlos und verschwendete Zeit, denn es ist keine Diskussion, es ist das Verbreiten von Hass, Hetze und Lügen – und beim Versuch der Diskussion wird man dann als rational argumentierende Person dagegen immer den Kürzeren ziehen. Zudem lässt man dann die Rechten und Deppen die Themen bestimmen. Das muss aufhören.
Was ich mir neben einer erhöhten Benutzerfreundlichkeit fürs Fediverse noch wünsche, sind private Gruppen, die über die Plattformen migrieren. Das fehlt erheblich und wenn es die gäbe, könnte man bestimmt nochmal viele Menschen zum Wechseln animieren. ich bin selbst auch immer noch äußerst widerstrebend auf Facebook, weil es da drei, vier Gruppen gibt, die einen echten Gewinn darstellen und die so gut moderiert sind, dass es dort angenehm vor sich geht und die Inhalte einen erfreuen oder weiter bringen.
Deswegen warte ich händeringend darauf, dass es über die Fediverse-Plattformen föderierende geschlossene Gruppen gibt. Leider sieht es dafür derzeit nicht besonders gut aus.
Was ich ebenfalls gut fände wären mehr Optionen für die Langform (also Makroblogging oder eher »Facebook-artig«) abseits der zahllosen Mikroblogging-Plattformen. Friendica finde ich nicht benutzerfreundlich, ähnliches gilt für das eigentlich ziemlich coole (wenn auch hässliche) Hubzilla. Ich habe jahrelang eine eigene Hubzilla-Instanz betrieben, auch das lässt allerdings zum einen an Benutzerfreundlichkeit zu wünschen übrig. Ganz schlimm ist aber der Hauptentwickler, der sowohl beim Melden von Fehlern als auch beim Einreichen von Verbesserungsvorschlägen arrogant bis aggressiv reagiert, ein »gutes« Beispiel für die oben genannten Techsplainer. Ein Update hatte am Ende meine Hubzilla-Instanz zerschossen, ich hatte selbstverständlich ein Backup gemacht, aber als ich dieses wieder einspielte, funktionierte es nicht und die Instanz föderierte nicht mehr. Mir wurde dann mitgeteilt, dass das so nicht geht, weil sich durch das Update irgendeine ID der Instanz geändert habe und ich nicht einfach wieder auf die alte Version zurück kann. In der Doku stand davon nichts und ich muss mich auch fragen, warum man das so bekloppt implementiert (und ander Stelle habe ich mich noch gar nicht über die Installation und Updates über die Kommandozeile echauffiert, statt benutzerfreundlich über Webinterfaces oder Web-Backends). Im Zuge dessen wurde ich mehrfach dermaßen arrogant abgekanzelt, dass ich Hubzilla für immer Ciao sagte (obwohl ich viele Funktionen der Plattform geliebt habe). Und es ist ein Paradebeispiel, wie man mit Nutzern nicht umgehen sollte – und mit Nutzern die durch Bugmeldungen oder Verbesserungsvorschlägen helfen wollen, oder sogar vielleicht Themes implementieren, erst recht nicht. Und wenn es mir als IT-ler schon so geht, dann kann ich sehr gut nachvollziehen, dass ganz normale Nutzer von solchen Leuten noch viel mehr abgetörnt sind und nach ein paar unschönen Konfrontationen dem Fediverse wieder den Rücken kehren und auf Bluesky gehen. Wir müssen meiner Ansicht nach alle daran arbeiten, solche Techsplainer in ihre Schranken zu verweisen und das Fediverse zu einem guten Ort auch für Normalnutzer und Nontechies zu machen.
Ich nutze persönlich mit PhantaNews einen Account auf mastodon.online und habe für andere Alter Egos (Xanathon, Callie & Tora und Stefan Holzhauer) eine eigene Iceshrimp-Instanz (bei Iceshrimp handelt es sich um einen Misskey-Fork). Wer eine eigene Instanz für sich und vielleicht Familie und/oder Freunde haben möchte (die man dann allerdings auch selbst administrieren muss) und keine Ahnung hat, was ein Docker ist, der kann mal einen Blick auf Weingärtner IT werfen, da ist meine Iceshrimp-Instanz gehostet, da kann man Misskey, Mastodon, Pixelfed und was weiß ich nicht noch alles an Fediverse-Instanzen bekommen und Herr Weingärtner ist sehr nett und hilft schnell, wenn mal was klemmt, Plattformupdates inklusive. Nein, ich bekomme keine Affiliate-Vergütungen für die Empfehlung. Die Preise dort sind sehr gut.
Schreibt bitte eure Inhalte auch wieder auf euren eigenen Webseiten und postet die Links im Fediverse. Und wenn es irgendwie geht, dann stellt ein RSS-Feed bereit. Auf eigenen Plattformen emanzipiert man sich von großen Anbietern und es bringt das alte Web zurück.
Sorry, dass das alles etwas wirr heruntergeschrieben klingt, es ist wirr heruntergeschrieben :) , aber ich wollte es so festhalten, wie es mir in den Sinn kam und es auch aus dem Kopf haben. Die WallOfText ist jetzt auch lang genug. ;)
Wichtig ist aber meiner Ansicht nach jetzt erst einmal, so viele Nutzer°Innen wie möglich vom Fediverse zu überzeugen und von den manipulativen, menschenfeindlichen Techbro-Plattformen wegzubekommen.
Alte Dungeons & Dragon-Häsinnen wissen natürlich sofort, worum es geht, wenn der Name FORGOTTEN REALMS fällt, es handelt sich um den vom Kanadier Ed Greenwood entwickelten Kampagnen-Hintergrund für das TTRPG, mit europäischen und asiatischen Einflüssen auf dem Kontinent Faerûn. Die ersten Produkte aus der Reihe erschienen 1987. Zudem wurden zahllose Romane vor diesem Hintergrund veröffentlicht, darunter die überaus erfolgreichen Drizzt Do’Urden-Bücher von R.A. Salvatore. Auch der Kinofilm DUNGEONS & DRAGONS: HONOR AMONG THIEVES (2023) basiert auf diesem Setting – und selbstverständlich das rasend erfolgreiche Computerspiel BALDUR’S GATE 3 (2023) oder der Klassiker NEVERWINTER NIGHTS (2002).
Eigentlich wollte Paramount+ daraus eine Streamingserie machen, das ist aber gescheitert. Jetzt wurde laut verschiedenen Quellen im Netz Shawn Levy (STRANGER THINGS, DEADPOOL & WOLVERINE) durch den Streamingdienst Netflix angeheuert, um die FORGOTTEN REALMS in eine Serie zu adaptieren (vermutlich nicht ganz zufällig nach dem Erfolg von HONOR AMONG THIEVES). Showrunner soll Drew Crevello (WE CRASHED) werden, D&D‑Rechteinhaber Hasbro produziert mit. Ein Zusammenhang zum aktuellen Kinofilm soll allerdings nicht bestehen.
Details zu Besetzung oder Starttermin gibt es derzeit noch nicht.
Coverabbildung Copyright TSR/Wizards of the Coast/Hasbro
Auf der Rollenspiel-zentrierten Bundle-Seite Bundle Of Holding gibt es derzeit ein Rollenspielpaket mit dem Titel »Punch Nazis!«. In dem Paket, das auch »Resistance Bundle« genannnt wird, sind Spiele enthalten, in denen es gegen autoritäre Régime geht und in denen man eben Nazis verdreschen kann.
This new Resistance Bundle presents tabletop roleplaying games about fighting authoritarian regimes and punching Nazis. For just US$12.95 you get all five complete games in our Starter Collection (retail value $70) as DRM-free ebooks, including the illuminated mecha game Apocalypse Frame; two subversive takes on Star Wars, galactic 2e and its companion game Going Rogue; Jason Morningstar’s acclaimed RPG of youth resistance in Nazi-occupied Poland, Grey Ranks; and the current (1.2) edition of the punk rock game of dystopian teenaged rebellion, Misspent Youth.
And if you pay more than the threshold price of $27.45, you’ll level up and also get our entire Bonus Collection with five more titles worth an additional $72, including Grant Howitt’s Eat the Reich; No God’s Country, a Forged in the Dark game from A Couple of Drakes (Court of Blades); Moonpunk, which adapts real-world subversion techniques to a retrofuture Moon colony; and two expansions for Misspent Youth: the standalone companion game Fall in Love, Not in Line and Sell Out With Me.
Wie immer zur Football-Superschüssel in den USA gab es reichlich Trailer zu kommenden Filmen. Kinocheck hat die freundlicherweise zusammengefasst, so dass ich nicht Unmengen an Videos in diesen Beitrag posten muss.
Enthalten sind JURASSIC WORLD REBIRTH, THUNDERBOLTS*, HOW TO TRAIN YOUR DRAGON, THE FANTASTIC FOUR: FIRST STEPS, MISSION IMPOSSIBLE 8, F1, LILO & STITCH, M3GAN 2.0, THE AMATEUR, NOVOCAINE, SMURFS und THE STUDIO.
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Ich hatte es neulich geschrieben, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Fortsetzung der Kultserie BUFFY THE VAMPIRE SLAYER geben wird, bei der die Original Slayer-Darstellerin Sarah Michelle Gellar mitspielen wird. Das kam überraschend, da die jahrelang gesagt hatte, das Thema sei für sie erledigt und sie stünde für eine Fortsetzung nicht zur Verfügung, vermutlich nicht zuletzt aufgrund der Drangsalierungen durch Joss Whedon, der sie sich dem Vernehmen nach während der Produktion ausgesetzt sah.
So….. you might have heard some news this week, but I realize you haven’t heard from me.
Three years ago, I got a call from my dear friend and mentor, Gail Berman. She told me that she wanted me to sit down with Chloé Zhao to hear her take on a potential “Buffy” revival. I was blown away that Chloé even knew who I was, but, as I’ve always done, I told Gail that I just didn’t see a way for the show to exist again. We’d always been aligned on that, but this time I heard something different in her voice. I eventually agreed to go (mainly just to meet Chloé) and our twenty minute coffee quickly turned into a four hour adventure. We laughed, we cried, but mostly we both talked about how much this show means to us.
While I didn’t agree to anything at that meeting, I did shock myself by agreeing to continue the conversation. These conversations did, in fact, continue over the next few years and eventually we added the incredible Nora and Lilla Zuckerman to our little tribe until ultimately, one day, we landed on an idea.
I have always listened to the fans and heard your desire to revisit “Buffy” and her world, but it was not something I could do unless I was sure we would get it right. This has been a long process, and it’s not over yet. I promise you, we will only make this show if we know we can do it right. And I will tell you that we are on the path there.
I feel so lucky to be on this journey with these four unbelievably talented women, all of whom love “Buffy” as much as I do. And as much as you do. Thank you to all the fans who never stopped asking for this. This will be for you.
Damit dürften sich die »letzten Gespräche« aus dem letzten Artikel gefestigt haben.
Wir unterbrechen unsere derzeit nahezu unerträgliche Realität für etwas Eskapismus. Gerade eben hat Marvel den ersten Trailer für den FANTASTIC FOUR-Film gedropped.
Wie schon angekündigt, hat das nicht nur deutliche 60s-Vibes, sondern handelt in den 1960ern einer parallelen Realität.
Marvel’s First Family face their most daunting challenge yet. Forced to balance their roles as heroes with the strength of their family bond, they must defend Earth from a ravenous space god called Galactus and his herald, Silver Surfer.
und
Set against the vibrant backdrop of a 1960s-inspired, retro-futuristic world. [The film follows] Reed Richards, Sue Storm, Johnny Storm and Ben Grimm as they face their most daunting challenge yet. Forced to balance their roles as heroes with the strength of their family bond, they must defend Earth from a ravenous space god called Galactus (Ralph Ineson) and his enigmatic Herald, Silver Surfer (Julia Garner). And if Galactus’ plan to devour the entire planet and everyone on it weren’t bad enough, it suddenly gets very personal.
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Jetzt heißt es von verschiedenen Quellen, dass Gellar sich in »abschließenden Gesprächen« für eine von Hulu produzierte Fortsetzungsserie befindet. Sie soll die ikonische Figur in der Show erneut spielen, allerdings nicht als Hauptrolle, da es eine neue Slayerin geben wird, Gellar soll eine wiederkehrende Gastrolle übernehmen. Beim Konzept um die Auserwählte ergibt das Sinn.
Nora Zuckerman und Lilla Zuckerman (beide AGENTS OF S.H.I.E.L.D., HAVEN, POKER FACE) sollen als Showrunnerinnen fungieren, die Stories scheiben und als ausführende Produzentinnen agieren, zusammen mit Gail Berman, Fran Rubel Kuzui, Kaz Kuzui und Dolly Parton. Sollte der Deal zustande kommen, wird auch Gellar eine ausführende Produzentin sein. Die Kuzuis und Parton waren bereits bei der ersten Serie ausführende Produzentinnen. Chloé Zhao (ETERNALS, NOMADLAND) soll Drehbücher schreiben und ist ebenfalls ausführende Produzentin.
Nicht dabei ist der Serienerfinder Joss Whedon. Nachdem diverse Schauspieler°innen berichtet und bestätigt hatten, dass der sich während der Produktion äußerst toxisch verhalten hatte und es ähnliche Berichte auch von der Produktion von JUSTICE LEAGUE (2017) gab, bekommt er nachvollziehbarerweise keine Jobs mehr.
Da die BUFFY-Fortsetzung fast in trockenen Tüchern ist, aber noch nicht ganz, gibt es derzeit keine weiteren Informationen zu Besetzung oder Starttermin. Man kann sich Gastauftritte weiterer Schauspieler°Innen aus der ersten Serie sicherlich vorstellen.
Seit der Fox-Übernahme durch Disney gehört die IP zum Maus-Haus.
Promoposter Copyright Walt Disney Television
BEYOND: TWO SOULS ist ein im Jahr 2013 erschienenes Game vom französischen Entwickler Quantic Dream für die Playstation, das die Grenzen zwischen Computerspiel und Film verwischt, im Prinzip eine Art interaktiver Film. Die Hauptrollen spielten darin Elliot Page und Willem Dafoe, Hans Zimmer steuerte die Musik bei. Das Game wurde auch auf Filmfestivals gezeigt.
Elliot Page ist es nun auch, der BEYOND: TWO SOULS mit seiner Produktionsfirma Pageboy Productions in eine Fernsehserie adaptieren wird.
Das Spiel weist spirituelle und Thrillerelemente auf und dreht sich um die Frage, was nach dem Tod passiert. Die Handlung wird dem Spieler in nichtlinearer Erzählweise vermittelt und kann je nach Spielweise variieren. Es werden immer einzelne Kapitel zwischen dem achten und 25. Lebensjahr der Protagonistin Jodie Holmes (Elliot Page) durchlaufen. Über die gesamte Handlung versucht Jodie die wahre Natur eines übersinnlichen Wesens namens Aiden zu enthüllen, das Jodie seit ihrer Geburt begleitet.
Page sagte gegenüber Deadline:
Filming the game was one of the most challenging and fulfilling acting experiences of my career. The story’s rich narrative and emotional depth offer us a fantastic foundation. We want to create a unique vision of the characters and their journeys that resonates with fans and newcomers.
Dem Vernehmen nach soll auch die Fernsehserie die nichtlineare Herangehensweise des Spieles übernehmen. Einen Releasetermin oder Besetzungsdetails gibt es aufgrund der frühen Projektphase noch nicht.
Coverabbildung Copyright Sony Computer Entertainment
Ich möchte an dieser Stelle nochmal darüber berichten, was dieses ominöse Fediverse eigentlich ist, von dem die meisten Social Media-Nutzer°Innen vermutlich noch nie etwas gehört haben. Anlass ist wieder einmal, dass die bisherigen sogenannten Sozialen Medien seit der Trump-Anbiederung von Musk und Zuckerberg nicht nur inakzeptabel geworden sind, weil sie Hass, Hetze und Diskriminierung unreguliert zulassen, sondern auch, weil dort Datensammlungen unermesslichen Ausmaßes angelegt werden, nach denen sich jede Faschisten-Regierung die Finger leckt.
Dazu kommt die kürzliche Aussage eines Meta-Mitarbeiters, dass alle Opt-Out-Optionen die eingerichtet wurden, um europäischem Datenschutzrecht zu genügen, reine Makulatur sind und exakt nichts bewirken, die Daten werden dennoch gesammelt, was klare Rechtsverstöße darstellt. Offensichtlich fühlt Zuckerberg sich sicher, damit durchzukommen.
Es bleibt eigentlich nur noch, die Plattformen Facebook, instagram, Tiktok und Xitter zu verlassen (tiktok sowieso, denn wenn man seine Daten irgendwo garantiert nicht haben möchte, dann in China, mal ganz davon abgesehen, dass tiktok Posts von Rechten präferiert und besonders gern anzeigt). Bei Xitter (also X, früher Twitter) passiert das schon lange, seit Elon Musk es zu einer rechten Propaganda-Plattform umgebaut hat, die Nutzer flüchten in Scharen; dasselbe passiert gerade bei Meta, nachdem Zuckerberg dasselbe für Facebook und instagram angekündigt hat.
Bluesky ist keine Alternative, denn auch Bluesky ist ein Walled Garden unter Firmen- und Investorenkontrolle, da kann die Überwachung und die Enshittification genauso schnell starten wie bei den anderen. Cory Doctorow schrieb, Bluesky sei »eine coole Party in einem brennenden Haus ohne Ausgänge«.
Aber kommen wir endlich zum Fediverse, der Begriff ist ein Kofferwort aus Federation und Universe. Gemeint ist damit eine Anzahl von social Media-artigen Plattformen wie beispielsweise Mastodon (die bekannteste), Pixelfed (der instagram-Alternative die seit Zuckerbergs Ankündigungen durch die Decke geht), Friendica oder Misskey. Diese Plattformen unterscheiden sich durch die Darreichungsform und auch durch die Optionen, die den Nutzer°innen zur Verfügung stehen. Bei Misskey beispielsweise hat man viel mehr Optionen, um sein Onlineleben zu organisieren als bei Mastodon, dafür ist das dann natürlich auch etwas komplizierter in der Bedienung.
Der ganz große Vorteil des Fediverse ist aber, dass im Gegensatz zu den plattformkapitalistischen Sozialen Medien, hier alle Plattformen miteinender »reden« können.
Oder anders: Es ist egal, für welche Plattform im Fediverse ich mich entscheide, ich kann Menschen auf anderen Plattformen folgen und mit ihnen interagieren. Und das ohne jeglichen Algorithmus und vor allem ohne Überwachung und ohne bezahlte Werbung. Und wer auf Apps steht: Entweder sind schon die Webseiten uneingeschränkt mobiltauglich und ergonomisch, oder man kann sich unter einer Vielzahl vorhandener Apps eine aussuchen, die einem gefällt.
Man muss also nicht ein Konto bei Mastodon, eins bei Pixelfed und eins bei Friendica anlegen, um unterschiedliche Zielgruppen zu bedienen. Alles ist interoperabel, kann miteinander reden und Nachrichten austauschen. Aber selbstverständlich steht es einem offen, verschiedene Personas auf unterschiedlichen Plattformen anzulegen, beispielsweise einen Ego-Account bei Mastodon und einen weiteren fürs Fotografie-Hobby bei Pixelfed.
Das Fediverse ist dezentral, das bedeutet, es ist ein Verbund aus ganz vielen Servern mit den eben genannten Applikationen, die alle miteinander vernetzt sind. Es gibt keinen zentralen Anbieter, jede und jeder kann theoretisch einen Fediverse-Server in Betrieb nehmen. Damit ist das Fediverse nicht in der Hand eines einzelnen Milliardärs, sondern erinnert durch die Dezentralisierung an das »alte« Internet, bevor uns skrupellose, faschistoide Kapitalisten in ihren Plattformen gefangen genommen haben.
Das Fediverse gehört allen.
Ich höre immer wieder »das ist mir zu kompliziert«. Das ist es nicht. Für den Anfang würde ich es mal mit einem Mastodon-Konto auf mastodon.social, mastodon.online oder beispielsweise nrw.social probieren. Einfach die Adresse aufrufen und ein Konto anlegen. Fertig. Das ist nicht komplizierter als Bluesky oder Facebook.
Dort fängt man dann an, Profilen zu folgen, die man kennt. Man findet die über die Suche und durch Kommunikation eben auch auf den »alten« sozialen Medien, denn die, die dort weggehen, tun das in aller Regel kund. Bis man ein paar Profilen folgt, ist die Timeline natürlich noch leer, da man eben nicht mit Inhalten zugeballert wird, die einen nicht interessieren.
Wenn jeder einen Server betreiben kann, können das nicht auch Rechte? Ja, das können sie und das tun sie. Jede Server-Betreiberin kann aber eine Blockliste anlegen, die verhindert, dass bestimmte andere Server auf den eigenen Server föderiert werden. Es gibt Community-gepflegte Blocklisten mit Servern, die rechtswidrige Inhalte teilen und die kann man auf dem eigenen Server einbinden.
Und wenn mein Serverbetreiber fragwürdig agiert, Overblocking betreibt oder seinen Dienst einstellt? Dann zieht man sein Konto um. Es gibt eine vergleichsweise einfache Möglichkeit, sein Profil zu einem anderen Server zu migrieren. Die Profile denen man folgt und die einem folgen ziehen dabei einfach mit um.
Was man wissen sollte: Im Fediverse wird großer Wert auf sogenannte Alt-Texte gelegt. Was das ist? Einfach: Wenn man ein Bild hochlädt, dann beschreibt man den Inhalt dieses Bildes in einem Text für Blinde oder sehbehindert Personen. Ja, das ist ein wenig Aufwand, aber hilft diesen Personen enorm. Und es gibt erste Lösungen von Bots, die dabei helfen und KI-basierte Inhaltsbeschreibungen automatisiert an die Bilder anhängen können. ich erwähne das nur, weil immer wieder Personen, die neu ins Fediverse kommen, vergrätzt sind, wenn sie darauf hingewiesen werden, doch bitte Alt-Texte zu verfassen.
Was ebenfalls wichtig ist, weil es Neue verwirren kann: Wenn man anfängt, Profilen zu folgen, dann kann es durch die Föderation und aus anderen technischen Gründen, die für diesen Artikel zu kompliziert sind, schon mal etwas dauern, bis man Posts angezeigt bekommt. Also mal entspannt zurücklehnen und eine halbe Stunde oder eine Stunde warten.
Neben den Micro- und Macroblogging-Plattformen gibt es noch einen Haufen weitere Applikationen im Fediverse, wie Lemmy als Reddit-Klon, Bookwyrm als Alternative zu Goodreads und Lovelybooks, forenartige Angebote wie Yuforium, Event-Ankündigungen via Mobilizon, Musik via Funkwhale, Langvideos via Peertube, Kurzvideos über Loops (brandneu) und vieles, vieles mehr. Und alles, aber wirklich alles kann »miteinander reden«.
Gibt es Nachteile? Ja sicher. Erstens sind auch im Fediverse Menschen. Der Umgang dort ist um Längen besser als auf den alten Sozialen Medien, aber auch hier gibt es natürlich Trottel (männliche Form mit voller Absicht). Besserwisserische Linux-Bros, arrogante Entwickler oder politische Dumpfbacken, um nur mal ein paar zu nennen. Das ist aber alles um Längen weniger schlimm als anderswo, im Allgemeinen hat sich ein eher respektvoller Umgang miteinander entwickelt. Das könnte sich natürlich ändern, je mehr Leute ins Fediverse kommen, aber es bleiben auch immer noch die Optionen, nervige Profile stummzuschalten oder zu blockieren.
Ebenfalls sollte man aber insbesondere als Institution oder Firma begreifen: Die Kommunikation ist hier nicht klassisch in einer Richtung: Man droppt nicht nur Werbung und vergisst die dann, hier geht es um Kommunikation mit den Menschen, wenn die antworten, sollte man auf sie eingehen. Einbahnstraßen-Verhaltensweisen wie in der Vergangenheit werden hier in aller Regel abgestraft. Auf der anderen Seite sind die Nutzer im Fediverse in der Regel recht dankbar, wenn insbesondere kommunale oder staatliche Protagonisten sich entschließen, im Fediverse zu posten.
Was im Moment noch nicht plattformübergreifend funktioniert, sind private Gruppen. Misskey und dessen Forks beherrschen das ebenso wie Friendica, Mastodon allerdings noch nicht, das ist der große Hemmschuh. Allerdings steht das für Mastodon auf der Roadmap und ist dort als »bereits in Arbeit« gekennzeichnet.
Fediverse-Logo
Weitere Informationen beispielsweise im joinfediverse-Wiki (englisch) oder bei Digitalcourage (deutsch). Eine Suche in der Suchmaschine der eigenen Wahl kann ebenfalls eine Menge zutage fördern (vielleicht nicht Google, denn auch bei Google sitzen Trump-Fans und Google bestimmt, was man im Internet zu sehen bekommt …).
Geht weg von den skrupellosen Faschisten. Kommt ins Fediverse. Wir haben Kekse.
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