Der virtuelle Blätterwald rauscht und deutet an, dass der Designer H. R. Giger, der für das ursprüngliche, beklemmende Design des ersten ALIEN-Filmes verantwortlich zeichnete, erneut zum Franchise kommt, um auch für das soeben entstehende Prequel zu arbeiten. Damit würde er sich mit Ridley Scott zusammen tun, der bereits beim ersten ALIEN-Film Regie führte. Laut Insidern befinden sich die Centfox und Scott soeben in Verhandlungen mit dem Schweizer Künstler, die angeblich bereits weit gediehen sind.
Zum Inhalt des Prequels sagte Ridley Scott (Übersetzung von mir):
Es spielt im Jahr 2085, also ungefähr 30 Jahre vor Sigourney [Weavers Charakter Ellen Ripley]. Der Film wird richtig hart werden, richtig übel. Die dunkle Seite des Mondes. Wir sprechen hier über Götter und Ingenieure. Weltraum-Ingenieure. Wurden die Aliens als Teil einer biologischen Kriegsführung geschaffen? Oder als Lebensform, die einen Planeten reinigen kann?
Auch wenn Scott nur von nur einem Film spricht, so kolportiert man bei 20th Century Fox einen Zweiteiler, der wohl »am Stück« gedreht werden soll.
Relativity Media spendiert einen ersten Vorgucker auf LIMITLESS, der mit einem großem Namen aufwarten kann, es spielen nämlich unter anderem Robert De Niro, Bradley Cooper (THE A‑TEAM), Abbie Cornish, Anna Friel, Tomas Arana. Im Regiestuhl sitzt Neil Burger (THE ILLUSIONIST), das Skript schrieb Leslie Dixon (Mrs. DOUBTFIRE, THE THOMAS CROWN AFFAIR).
Konzept: Ein arbeitsloser Autor ohne Perspektiven nimmt als letzte Chance eine experimentelle Droge namens MDT, die es ihm erlaubt, 100% seines Gehirns zu nutzen und die ihn extrem zielgerichtet und selbstbewusst werden lässt. Während er sich in eine perfekte Version seiner selbst verwandelt, wollen ihn Mächte beseitigen lassen, die stärker korrumpiert sind, als er es sich auch nur entfernt vorstellen kann.
Es beginnt eine MDT-gesteuerte Odyssee des Erfolgs und der Verfolgung, bei der alles, was er jemals gesehen, gelesen oder gehört hat, perfekt organisiert in seinem Kopf abrufbar ist. Doch es gibt Nebenwirkungen…
Ich hatte nur die Inhaltsangabe für den Film gelesen und ihn dann auf die Leihliste meines Online-DVD-Verleihs gesetzt. Als der Film eintraf, waren meine Erwartungen nicht besonders hoch – und wurden millionenfach übertroffen!
Nicht in ferner Zukunft, nein, in einer bedenklich nahen Zukunft spielt die Handlung. Anfängliche Details tragen zur ersten Faszination bei: in den Städten herrscht inzwischen ein Mischmasch von Kulturen und Sprachen, so dass trotz des Haupthandlungsortes Shanghai laufend spanische, französische, italienische und chinesische Floskeln fallen.
Doch die zu Megacities ausgebauten Städte beherbergen nicht die gesamte Menschheit. Die Gesellschaft hat sich im Film zu einem zwei-Klassen-System entwickelt. Gut hat’s der, der »drinnen« ist, also in der streng bewachten Stadt wohnen darf. Richtig dreckig geht’s denen, die »draußen« sein müssen. »Draußen«, also um die Megacitys herum, gibt es – durch eine Klimakatastrophe ausgelöst – nur trostlose Wüste. Dort vegetieren alle unterhalb der Armutsgrenze vor sich hin. Es gibt kaum eine Chance, in die sichere Zone einer Stadt zu kommen. Außer auf illegalem Weg…
Ohne ein gültiges »Papel« kommt man in keine Stadt und darf auch keine Stadt verlassen. Hinzu kommt, dass man nach Auslaufen eines »Papel« nicht mehr versichert ist. Das heißt alles ist abgesichert durch irgendeine Form von Versicherung diverser Mega-Konzerne, in denen man Arbeit findet (der Globalisierung sei Dank!). Gerade dieses Detail gibt eine zusätzliche Gänsehaut, da eine solch extrem durch Riesenkonzerne »abgesicherte« Zukunft durchaus im Bereich des Möglichen liegt(!).
Eigentlich ist er nicht für seine Genre-Filme bekannt (sieht man vielleicht mal von SWITCH ab, dem man ein phantastisches Element zugestehen könnte), aber dennoch gehört ein Wort zum Tod von Regisseur Blake Edwards einfach auf PhantaNews, denn auch er hat die Geschichte des Kinos grundlegend geprägt.
Bereits vorgestern verstarb im Alter von 88 Jahren der US-amerikanische Produzent, Drehbuchautor und Regisseur Blake Edwards. Edwards wurde hauptsächlich durch Komödien bekannt, darunter OPERATION PETTICOAT, BREAKFAST AT TIFFANYS oder PINK PANTHER.
William Blake Crump, so sein eigentlicher Name, wurde am 26. Juli 1922 in Tulsa, Oklahoma, geboren. Nachdem er seine Karriere 1942 als Schauspieler begann, aber nur in Nebenrollen besetzt und oft noch nicht einmal im Abspann erwähnt wurde, wechselte er die Seite der Kamera und wurde Regisseur. Seine erste Arbeit waren Episoden der Fernsehsendung FOUR STAR PLAYHOUSE im Jahr 1954. Der erste große Erfolg war 1959 UNTERNEHMEN PETTICOAT mit Cary Grant und Tony Curtis, bis heute einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Es folgten zahllose Arbeiten, meist Komödien, mit denen er sich einen Namen als Meister der Farce und des Slapsticks machte.
Im Jahr 2004 erhielt er als Anerkennung für seinen Einfluss auf das Filmgeschäft und für sein Lebenswerk einen Ehrenoscar, auch auf dem »Walk Of Fame« wurde er mit einem Stern verewigt.
Blake Edwards verstarb am 15. Dezember 2010 an Komplikationen einer Lungenentzündung im Kreise seiner Familie im Saint John’s Health Center in Santa Monica, Kalifornien.
Das bewährte Team Simon Pegg und Nick Frost diesmal auf den Spuren (und in den Rollen) von SciFi-Nerds, die sich in der Nähe von Area 51 ein echtes Alien einfangen: Paul. Es folgt ein Road Movie und der Versuch, E.T nach Hause zu bringen – das kann nur gut werden! :o) Nach dem Teaser nun ein Trailer.
Den Trailer gibt’s bislang leider nur uneinbettbar auf Yahoo Movies.
Promofoto PAUL Copyright 2010 Universal Pictures
Seit seiner Einführung im Jahr 2005 hat TORCHWOOD, der von BBC Wales produzierte Ableger der SF-Ikone DR. WHO, sich eine stattliche Fangemeinde schaffen können. Nun sieht es so aus, als würde es einen Ableger vom Ableger geben:
Ab 2011 soll unter dem Titel TORCHWOOD: THE NEW WORLD eine amerikanische Version auf Starz (SPARTACUS) gezeigt werden. Die amerikanische Autorin und Produzentin Jane Espenson (BUFFY, NEW BSG, CAPRICA, WAREHOUSE) wird diese Jobs auch bei T:TNW übernehmen, um das bisherige britische Team zu unterstützen. Die hat dann auch gerade über Twitter eine Bombe platzen lassen: als Schauspieler wurde Bill Pullman (INDEPENDENCE DAY) gewonnen. Der gesellt sich damit zu Mekhi Phifer und Kai Owen. Welche Rolle Pullman übernehmen soll ist noch unklar. Zurück kehren sollen zudem John Barrowman als Jack Harkness und Eve Myles als Gwen Cooper.
Plot: Der CIA-Agent Rex Matheson (Mekhi Phifer) untersucht eine weltweite Verschwörung und entdeckt dabei eine Gefahr, die die gesamte menschliche Rasse bedroht. Auf der Suche nach Antworten stößt man auf eine geheime britische Einrichtung namens »Torchwood«, doch diese wurde vor Jahren zerstört. Mehr Informationen erhofft man sich von den beiden überlebenden Agenten, doch die Ex-Polizistin Gwen Cooper ist mit ihrem Mann und Kind verschwunden und Captain Jack Harkness entpuppt sich als Mann mit scheinbar jahrhunderte langer Geschichte…
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Titelgrafik TORCHWOOD: THE NEW WORLD Copyright BBC One und Starz
Etwas mehr als einen Monat nachdem SyFy CAPRICA den Todesstoß gegeben hat, trifft es nun auch STARGATE UNIVERSE. Ein Sprecher bestätigte soeben die Entscheidung SGU nicht für eine dritte Staffel zu verlängern. Die verbleibenden zehn Episoden werden im nächsten Frühjahr gezeigt, offen ist, ob der Serie ein brauchbarer Abschluß spendiert werden wird. Das bedeutet auch, dass es zum ersten Mal seit sehr langer Zeit keinen Ableger des STARGATE-Franchise auf dem SF-Sender geben wird. STARGATE SG‑1 lief dort von 1997 bis 2007, der Nachfolger STARGATE ATLANTIS von 2004 bis 2007.
Ich muss zugeben, dass mich das nicht wirklich verwundert. Zu lahm, zu uninspiriert und ohne Innovation und Drive kam SGU daher, das hat sich erst ansatzweise bei den letzten paar Episoden geändert, das kam allerdings deutlich zu spät. Das Setting hätte eine erstklassige SF-Serie abgeben können, leider waren weder Drehbuchautoren noch Regisseure trotz einiger ordentlicher Leistungen der Schauspieler in der Lage, aus diesem Potential zu schöpfen. Die letzten Episoden begannen dieses Potential langsam zu zeigen, da war es aber wahrscheinlich bereits zu spät, um das Defizit an Zuschauerinteresse wieder aufzuholen.
Da CAPRICA und SGU den Weg ins Serien-Limbo gegangen sind, konzentriert sich SyFy auf erfolgreiche und neue TV-Unterhaltung: erneuert wurden WAREHOUSE 13, EUREKA, SANCTUARY und HAVEN, die alle jedoch nichts mit »Weltraum« zu tun haben. Die Namen der neu zu erwartenden Serien lauten BEING HUMAN (ein US-Remake der gleichnamigen BBC-Serie), ALPHAS (mal wieder Superhelden, diesmal als Cops) und natürlich BATTLESTAR GALACTICA: BLOOD AND CHROME (der junge Adama), in letzterer dürfte der Weltraum-Anteil mehr als ausreichend ausfallen…
Am 7. Januar erscheint auf DVD und BluRay der Mystery-Horror-Thriller HEARTLESS, der beim Fantasporto Festival in Portugal die drei Hauptpreise abräumte. Bei uns war der Film wenn überhaupt dann nur in wenigen Programmkinos zu sehen. Regie führte der Brite Philip Ridley, der damit 15 Jahre nach seinem preisgekrönten Erfolg The Passion Of Darkly Noon (dt. Die Passion des Darkly Noon) zum ersten Mal wieder für einen Film im Regiestuhl saß.
Sein Gesicht ist von einem markanten roten Muttermal in Herzform gezeichnet, doch davon abgesehen lebt Jamie (JIM STURGESS) ein ziemlich unauffälliges Leben. Der 25-jährige Außenseiter teilt sich noch immer eine Wohnung mit seiner verwitweten Mutter im Londoner East End, wo er als Fotograf bei seinem Bruder arbeitet. Seiner Umwelt begegnet der scheue junge Mann mit Vorsicht und Angst, die sich noch steigert, als die wachsende Gewalt jugendlicher Banden die ohnehin nicht ungefährliche Nachbarschaft erschüttert. Es dauert nicht lange, bis Jamie feststellen muss, dass die brutalen Gangster unter ihren Kapuzenpullis ein grauenvolles Geheimnis verbergen. Er schwört auf Rache – und geht dafür einen verhängnisvollen Pakt ein…
HEARTLESS wird ab dem 7. Januar 2011 auf DVD und BluRay erhältlich sein, beispielsweise bei Amazon, und ist ab 18 Jahren erwerbbar, hat also keine Jugendfreigabe.
Der Trailer ist möglicherweise für Personen unterhalb irgendeines Alters nicht geeignet…
»Featuretten« sind offenbar in letzter Zeit gern mal genommen und solche »Kommentare« und »Making-Ofs« tauchen vermehrt vor dem eigentlichen Kinostart auf. So nun auch bei Zack Snyders irrealem Irrsinns-Epos SUCKER PUNCH.
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Auch in diesem Jahr gibt es erfreulicherweise die Namen von Genre-Serien und Filmen in der Nominierungsliste der Golden Globe Awards zu lesen, die Die Hollywood Foreign Press Association (HFPA) zum 68. Mal verleiht. Den Zombie-Freund wird sicherlich interessieren, wie die Postapokalypse THE WALKING DEAD abschneidet, die in Sachen Einschaltquoten und Rezeption durch die Kritiker bereits jetzt ganz weit vorne ist. Auch der Name DEXTER taucht mehrfach auf, zudem sind BIG BANG THEORY und PILLARS OF THE EARTH diverse Male vertreten. Natürlich darf auch Tim Burtons ALICE nicht fehlen.
Es wird also wieder spannend, die vollständige Liste der Nominierten after the break.
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