Ich weiß ja nicht, wie es euch ging, aber ich halte PACIFIC RIM für ganz grandioses Popcornkino. Jede Menge los, großartige Spezialeffekte, Humor, Drama. Dass es Logiklöcher gibt, durch die ein Kaiju passen würde stört dabei nur Spielverderber. Guillermo del Toro hatte immer sehr deutlich ausgesprochen, dass er auf jeden Fall noch einen zweiten Teil machen will, schon der erste war ein Herzensprojekt. Und damit geht es nun tatsächlich voran. Wenn der Regisseur seinen Terminkalender zum aktuellen Projekt CRIMSON PEAK abgearbeitet hat, wird es im November konkret mit PACIFIC RIM 2 losgehen.
Es kursiert auch bereits ein Gerücht hinsichtlich des Titels, angeblich soll Teil zwei den Zusatz MAELSTROM tragen. Man kann jetzt spekulieren, worum es in der Fortsetzung gehen wird. Tauchen erneut Kaijus auf der Erde auf und man braucht noch größere Kampfroboter, um sie zu verwämsen? Oder, auch das wurde bereits gemunkelt, begeben sich die Jäger-Piloten in die Heimatdimension der gigantischen Viecher, um ihnen dort den Garaus zu machen?
Wie auch immer: es dürfte nicht ganz einfach werden, dem Spektakel des ersten Teils noch einen drauf zu setzen und ich bin sehr gespannt, was del Toro vor hat. Sehen werden wir das frühestens am 4. August 2017, denn der ist bereits als Starttermin genannt worden.
Promofoto PACIFIC RIM Copyright Warner Bros. und Legendary Pictures
Zum neuen Bond-Film SPECTRE gibt es einen Trailer. Geht das nur mir so, oder ist der irgendwie völlig konfus geschnitten und reiht nur irgendwelche Actionsequenzen aneinander, unterbrochen durch unglaubwürdige Langsam-Szenen. Mich macht der Trailer so überhaupt nicht an. Sieht für mich ein wenig so aus, als wolle man das »back to the roots«-Konzept von SKYFALL unbedingt weiter durchziehen, dabei Bond aber auch weiter modernisieren, und das klappt nicht. Naja, wir wissen, dass man von Trailern nie auf den fertigen Film schließen darf, bei SKYFALL wurde ich auch positiv überrascht und gemault wird erst, wenn der Streifen tatsächlich schlecht sein sollte.
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Nein, diesmal kein Teaser vom SDCC, bei MONTRAK handelt es sich um einen Indie-Film aus deutschen Landen. Denn das Genre findet hier ja leider fast ausschließlich jenseits der großen Verleiher und Kinos statt. Ich bin auf Facebook über diesen Vorgucker gestolpert und fand, dass das sehr gut aussieht. Nein, ich will nicht das übliche Gemeier hören, dass Hollywood das besser kann, denn wer Indie-Kino mit Hollywood vergleicht, ist seines Hirns verlustig gegangen.
Zum Film:
MONTRAK ist ein Fantasy-Actionfilm, der in zwei Zeitebenen spielt und klassische Themen wie Liebe, Hass und Tod behandelt. Zudem ist er eine Hommage an den Phantastischen Film der 80er Jahre.
Weitere Informationen auf der Facebook-Seite zum Film (die Webpräsenz leitet leider auch nur dorthin um).
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Vor 31 Jahren war der Kinofilm THE LAST STARFIGHTER (deutsch auch als STARFIGHT) bahnbrechend, weil er als einer der ersten in umfangreichen Maße Computergrafiken für Spezialeffekte verwendete. Auch wenn die Story vielleicht ein wenig dünn war, handelte es sich allerdings auch um die CGI herum um ein äußerst sympathisches SF-Märchen. Die Hintergrundgeschichte: Der jugendliche Alex Rogan lebt ein einem heruntergekommenen Trailerpark irgendwo in den USA, ohne die Chance dem mittelmäßigen Leben um sich herum zu entfliehen. Seine einzige Ablenkung ist der Spielautomat STARFIGHT, den er beherrscht, wie kein anderer. Doch diese Automaten wurden von Aliens auf der Erde platziert, um Menschen mit besonderen Fähigkeiten zu finden. Und so findet sich Alex kurz darauf in einem Raumschiff wieder, auf dem Weg, um selbst ein Starfighter zu werden, und die Grenze gegen Xur und die Ko-Dan-Armada zu verteidigen.
Laut Variety arbeitet Jonathan Betuel, der Autor des Films selbst jetzt, über 30 Jahre später, daran, das Konzept in eine Fernsehserie namens STARFIGHTER CHRONICLES umzuarbeiten. Das geschieht zusammen mit dem Studio Surreal.tv. Dabei gibt man sich vollmundig, denn genau wie damals, möchte man etwas Revolutionäres auf die Beine stellen, man will Virtual Reality zu einem zentralen Punkt der Show machen. Das bedeutet: Zwar wird man die Serie zwar grundsätzlich auf dem ganz normalen Fernseher betrachten können, allerdings sollen bestimmte Szenen auch mit einem VR-Headsetz zu betrachten sein, also 360-Grad-Rundumsicht bieten. Damit soll man tief in fremde Szenerien wie Raumschiffskorridore oder Dogfights zwischen Starfightern eintauchen können.
Surreal.tv ist eine Firma, die sich auf virtuelle Realität spezialisiert hat, die beiden Gründer Andy Vick und Rick Rey haben sich mit Betuel für dieses Projekt zusammen getan, weil sie der Ansicht sind, dass sich das Thema perfekt für dieses Experiment eignet. Da will ich ihnen nicht widersprechen. Beide sind eigenen Aussagen zufolge große Fans des Films.
Es war bereits mehrfach versucht worden, THE LAST STARFIGHTER wiederzubeleben, unter denjenigen, die daran beteiligt waren, befanden sich auch Seth Rogen und Steven Spielberg. Jonathan Betuel hatte nach eigenen Worten gar nicht gewusst, dass die Rechte an ihn zurückgefallen waren, er hatte einer erneuten Umsetzung immer kritisch gegenüber gestanden. Jetzt haben ihn die beiden von Surreal.tv allerdings offenbar mit ihrer Begeisterung und ihrer Vision angesteckt. Er sagte, dass es ihm wichtig sei, eine Balance zwischen der Technologie und dem Erzählen von Geschichten zu finden und er den Eindruck habe, Surreal.tv sei hier der richtige Partner. Um die Surreal-Technologie nutzen zu können benötigt man übrigens keine teuren VR-Brillen, ein modernes Smartphone und Google Cardboard reichen aus – ein wichtiger Punkt, um das Ganze massenkompatibel zu machen.
Inhaltlich soll übrigens nicht Alex´ Story nochmal erzählt werden, es geht um die Starfighter und ihre Abenteuer allgemein.
Ich finde das alles überaus spannend, unter anderem da ich ohnehin ein großer Fan der VR-Technologie bin. Weitere Informationen zu einem Starttermin oder Schauspielern gibt es aufgrund der frühen Projektphase derzeit verständlicherweise noch nicht.
Und während in Deutschland immer noch der Tatort das Maß aller Dinge ist, experiemntiert man in Hollywood bereits konkret mit VR …
Promofoto Starfight Copyright Starlight Films, Pressefoto Andy Vick und Rick Rey Copyright Surreal.tv
Legendary Pictures hatten als Werbung für ihre WARCRAFT-Verfilmung zur SDCC einen 360-Grad-Film eines Überflugs über die Allianz-Hauptstadt Stormwind (ich spiele in englischer Sprache, auf Deutsch heißt die Sturmwind) veröffentlicht. Das allerdings nur als App für Google Cardboard und Co. Jetzt gibts das statt auf irgendwelchen russischen Youtube-Kanälen auch offiziell. Leider funktioniert die Rundumsicht nicht in Zusammenarbeit mit meiner Oculus Rift DK2, obwohl gerade die prädestiniert dafür wäre. Unglücklicherweise könnte auch die Bildqualität besser sein, aber dennoch ist dieser Überflug über Stormwind der absolute Hammer, denn er zeigt eine grandios realistische Ansicht der Hauptstadt. Und auch wenn diese Stadt natürlich größer ist, als ihr Pendant im Spiel, erkennt man doch eine Menge wieder: Das Tor, die Stockades, Palast, Kathedrale, alles da – und der Hafen sieht sogar fast nach einer 1:1‑Umsetzung aus.
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Nachdem bereits eine schlecht abgefilmte Version kursierte (aolche Augenbeleidiger zeige ich hier nicht), gibt es nun auch eine offizielle Version des Trailers zu SUICIDE SQUAD, dem Versuch dem DC-Universum im Film mehr Coolness einzuhauchen. Wer die Hintergrundgeschichte nicht kennt, hier in aller Kürze: Eine Regierungsorganisation rekrutiert eingeknastete Superschurken für Aufträge. Regie führt David Ayer, der schrieb auch das Drehbuch. Dargestellt werden unter anderem Rick Flagg (Joel Kinnaman), Joker (Jared Leto), dessen »Freundin« Harley Quinn (Margot Robbie), Deadshot (Will Smith), Captain Boomerang (Jai Courtney) und Enchantress (Cara Delevingne). Zu sehen bekommen wir SUICIDE SQUAD erst am 4. August 2016.
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Den HEROES wird nach den eher durchschnittlichen letzten Staffeln ja eine Wiedergeburt gewährt. Und das ist kein Reboot, sondern man will offenbar die Storyline weiterführen (was ich für eine eher gute Idee halte). Begutachten kann man das, was in der 13-teiligen Miniserie HEROES REBORN auf den Zuschauer zukommen wird, im offiziellen Trailer, der natürlich anlässlich des SDCC15 erschienen ist. Und das sieht gut aus. Showrunner ist wie schon bei der Originalserie deren Schöpfer Tim Kring und es gibt ein Wiedersehen zumindest mit Teilen der alten Besetzung.
Auf dem SDCC15 zeigten Blizzard und Legendary Pictures Charakterposter zum WARCRAFT-Film, der im Juni 2016 in den Lichtspielhäuser spawnen soll. Natürlich gibt es je eins für Allianz und Horde, ersteres zeigt Travis Fimmel als Anduin Lothar (sieht großartig aus!), letzteres Toby Kebbell als Durotan (naja, Ork halt …). Regie führt Duncan Jones, die Musik wird Ramin Djawadi (GAME OF THRONES) komponieren. Das Drehbuch schrieb Blizzards Chris Metzen.
Promofotos Copyright Legendary Pictures und Blizzard Entertainment
Mein lieber Herr Gesangsverein. Starz macht mit seiner Serie ASH VS. EVIL DEAD keine halben Sachen. Äh. Doch, dank Kettensäge gibt es da halbe Sachen. Bruce Campbell ist immer noch … in Form, aber warum hat Ash seine Hand zurück?
ASH VS. EVIL DEAD startet im Herbst auf Starz.
Wie auch immer: Dieser Trailer ist vermutlich für Personen unterhalb irgendeines Alters nicht geeignet und Zartbesaitete sollten vielleicht auch keinen Blick drauf werfen. In Deutschland darf man sich ihn möglicherweise auch erst ab 22:00 Uhr ansehen, da bin ich unsicher.
Seit den 1970ern schreibt Terry Brooks an Büchern über seine Welt Shannara, anfangs kamen die unverhohlen als Tolkien-Epigonen daher, bevor sie später etwas eigenständiger wurden. Inzwischen sind haufenweise Bücher in diesem Universum erschienen – und die werden in eine Fernsehserie umgesetzt, das ist nichts Neues. Produzierende Firma ist allerdings MTV, das ist eher ungewöhnlich für eine aufwenige Fantasyserie. Zum SDCC gab es einen längeren Trailer zu SHANNARA CHRONICLES. Es handelt sich dabei offenbar um eine Adaption des Mehrteilers DIE ELFENSTEINE VON SHANNARA. Sendebeginn ist in den USA im Januar 2016.
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