Computerspiel

STAR CITIZEN nimmt 16 Millionen Dollar ein

Logo Star Citizen

Chris Roberts´ moder­ner WING COMMANDER-Nach­fol­ger STAR CITIZEN war schon für Rekor­de gut, als es noch ein Kick­star­ter-Pro­jekt war. Man konn­te auch nach dem Ende der Kam­pa­gne auf der Web­sei­te des Pro­jekts wei­ter­hin sein Geld inves­tie­ren, jetzt wur­de der über­aus erstaun­li­che Betrag von 16 Mil­lio­nen Dol­lar erreicht. Ob das der Spie­le­bran­che, die jah­re­lang behaup­tet hat »nie­mand will noch Welt­raum-Shoo­ter«, zu den­ken gibt? Ver­mut­lich nicht.

Das Stretch­goal für 16 M$ war ein PvP Are­na-Modul, das nun ins Spiel ein­ge­baut wer­den wird. Bei Errei­chen von 18 Mega­bucks wer­den Back­er ein »pri­va­tes Son­nen­sys­tem« erhal­ten.

An Don­ners­tag die­ser Woche wird für die Back­er das Han­gar-Modul bereit gestellt, das kann zwar noch nicht viel, aber man ist in der Lage in sei­ner Raum­schiffs­ga­ra­ge her­um lau­fen und auch schon mal einen Blick ins Inne­re sei­nes Schif­fes wer­fen. Da es sich um eine Alpha­ver­si­on han­delt, soll­te man mit Bugs rech­nen und es gibt auch Stim­men, die behaup­ten, es sei ein ganz schlech­ter Plan, den Back­ern eine so frü­he Ver­si­on zur Ver­fü­gung zu stel­len. Ich sage: Unsinn! Die Fans wis­sen sehr gut, was Alpha­ver­sio­nen sind und Roberts ermög­licht auf die­se Wei­se bereits früh­zei­tig Feed­back.

Die nächs­te Stu­fe wird Ende des Jah­res kom­men, für dann ist das Dog­fight-Modul ange­kün­digt, man wird ab dann also tat­säch­lich im All her­um­flie­gen und kämp­fen kön­nen. Ich kann es kaum erwar­ten.

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Gra­fik STAR CITIZEN Copy­right 2013 Cloud Impe­ri­um Games

Kickstarter: U55 – END OF THE LINE – inspiriert von H. P. Lovecraft

Screenshot U55

Es gibt mal wie­der eine Mög­lich­keit, sein schwer ver­dien­tes Geld auf Kick­star­ter für eine Crowd­fun­ding-Kam­pa­gne los­zu­wer­den. Dies­mal dreht es sich um das Com­pu­ter­spiel U55 – END OF THE LINE. Dabei gibt es in mei­nen Augen ins­ge­samt drei Beson­der­hei­ten, die für die Inves­ti­ti­on spre­chen:

1. Das Game spielt vor dem Hin­ter­grund des Cthul­hu-Mythos von H. P. Love­craft
2. Aller­dings im heu­ti­gen Ber­lin, oder genau­er gesagt (unter ande­rem) in des­sen U‑Bahn-Sys­tem
3. Chris Hüls­beck ist invol­viert

Das Game basiert auf der Unre­al-Engi­ne und soll für die Platt­for­men PC (als boxed und Down­load­ver­si­on), XBox One und Play­sta­ti­on 4 erschei­nen. Beim Game­play setzt man nicht auf Action, son­dern auf Beklem­mung set­zen. Kon­se­quent ist dabei auch, dass man kei­nen »ver­wäs­ser­ten« Hor­ror pro­du­zie­ren möch­te, son­dern eine FSK-Ein­stu­fung »ab 18« anstrebt, um zu zei­gen, dass es auch noch Spie­le mit inten­si­ver Spiel­erfah­rung für Erwach­se­ne gibt. Der Spie­ler soll durch sei­ne Ent­schei­dun­gen sowohl den Ablauf wie auch das Ende des Spiels beein­flus­sen kön­nen. Coo­le­r­wei­se wird U55 – END OF THE LINE die VR-Bril­le Ocu­lus Rift voll­stän­dig unter­stüt­zen.

Wer das alles attrak­tiv fin­det, der kann auf Kick­star­ter für das Pro­jekt pled­gen, dafür hat man noch 24 Tage Zeit; bereits für 20 Dol­lar erhält man nach Fer­tig­stel­lung (vor­aus­sicht­lich Dezem­ber 2014) eine Down­load­ver­si­on des Games.

»I never ask a man what his busi­ness is, for it never inte­rests me. What I ask him about are his thoughts and dreams.«

- H.P. Love­craft

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Screen­shot Copy­right Effec­ti­ve Evo­lu­ti­ons

[GC2013] Die Spiele-Revolution: EVE VALKYRIE mit Oculus Rift

EVE_Valkyrie_BlackGradient_Transparent

[Games­Com 2013] Im Gro­ßen und Gan­zen war ich von der Games­Com in die­sem Jahr ein wenig ent­täuscht. Die neu­en Kon­so­len eher so lala, ansons­ten lei­der immer wie­der nur Auf­güs­se von bereits gefühlt hun­dert­mal Gese­he­nem, SIMS 4, FIFA 14, PES 14, BATTLEFIELD 4 – Elec­tro­nic Arts gönn­te sich zwar den ver­mut­lich größ­ten Stand aller Zei­ten, und bedröhn­te die Besu­cher immer wie­der mit Infra­schall, aber woll­te damit wohl nur davon ablen­ken, dass bei den Major Play­ern der Bran­che eine fast schon erschre­cken­de Inno­va­ti­ons­ar­mut herrscht.
Eben­falls merk­wür­dig: wo man in den letz­ten Jah­ren auch immer mal klei­ne­re Spie­le­schmie­den und Anbie­ter fand, hat­te ich in die­sem Jahr den Ein­druck, dass die sich rar mach­ten, auf die­ser Mes­se, die angeb­lich so vie­le Aus­stel­ler hat­te, wie noch nie zuvor. Eine Men­ge Platz zwi­schen den Stän­den (nach den Erfah­run­gen der ver­gan­ge­nen Jah­re defi­ni­tiv sinn­voll) erweck­te eben­falls nicht den Ein­druck, als sei­en mehr Aus­stel­ler vor­han­den. Und so woll­te ich die Mes­se schon nur unter »ganz nett« ein­sor­tie­ren. Doch dann …

Ich hat­te noch einen Ter­min im Busi­ness-Bereich, wo CCP eigent­lich die Tech­de­mo EVE VR vor­stel­len woll­te. Dar­aus wur­de dann kurz vor der Mes­se noch EVE VALKYRIE – dar­ge­stellt auf der VR-Bril­le Ocu­lus Rift. Ver­gebt mir, wenn ich mich im Fol­gen­den eupho­risch anhö­re, aber das ist mit wei­tem Abstand so ziem­lich das Geils­te, was ich seit vie­len Jah­ren im Bereich Com­pu­ter­games gese­hen habe.

Valkyrie 05

MASS EFFECT: die Normandy aus Lego

MASS EFFECT: Normandy aus Lego

Die Nor­man­dy ist das Schiff von Com­man­der She­pard aus Bio­wa­res MASS EFFECT. Ben Caul­kins – ali­as Ben­ny Bricks­ter auf flickr – hat sie nach­ge­baut: aus Lego. Und das ziem­lich gut. Er hat mir freund­li­cher­wei­se erlaubt, ein paar der Bil­der hier zu zei­gen, wenn man sein flickr-Album besucht, fin­det man auch Fotos vom Bau. Es lohnt sich auch, wei­ter durch sei­ne Alben zu kli­cken, er hat noch eine gan­ze Men­ge ande­rer coo­ler Din­ge aus MASS EFFECT und anders­wo mit den bun­ten Klöt­zen nach­ge­baut. Cool!

Normandy

Normandy

Normandy

Alle Bil­der Copy­right Ben Caul­kins, used with per­mis­si­on (ja, lie­be Abmah­ner, ich habe nach­ge­fragt und die Erlaub­nis bekom­men und kann das auch bewei­sen)

[GC2013] Screenshots aus THE ELDER SCROLLS ONLINE

ESO - Redguard Armor

[Games­Com 2013] Anläss­lich der Games­Com gibt es auch ein paar neue Screen­shots zu ELDER SCROLLS ONLINE, dem MMO-Able­ger der gleich­na­mi­gen Sin­gle­play­er-Rei­he aus dem Hau­se Bethes­da, die zuletzt mit SKYRIM Erfol­ge fei­er­te. Ich beob­ach­te das ehr­lich gesagt etwas skep­tisch. Ich kann nach­voll­zie­hen, dass die Ent­wick­ler auf die Idee kom­men, aus einem erfolg­rei­chen Ein­zel­spie­ler-Game in MMO zu machen und ich kann auch ver­ste­hen, dass die Fans der Serie heiß dar­auf sind. Aber letzt­end­lich ist es eigent­lich »nur« noch ein Fan­ta­sy-Spiel in einem ohne­hin mehr als über­sät­tig­ten Markt. Erschwe­rend kommt hin­zu, dass die Gra­fi­ken des Spiels bei der Prä­sen­ta­ti­on auf der Games­Com mich nicht umge­hau­en haben. Die von Zen­iMax gelie­fer­ten Screen­shots, die ich hier dar­stel­le, sehen deut­lich bes­ser aus, ver­mut­lich wur­den Hig­hend-Rech­ner ver­wen­det, und die Gra­fik­qua­li­tät auf »maxi­mal« gestellt, wie gern bei sol­chen Pro­mos üblich. Ande­rer­seits ist es bis zum Release ja noch etwas hin und mög­li­cher­wei­se ver­bes­sert sich die Gra­fik­qua­li­tät noch.

Noch­mal: im Moment sehe ich für mich kei­nen Grund, THE ELDER SCROLLS ONLINE zu spie­len, schon gar nicht für 15 Dol­lar im Monat (das kol­por­tier­te Geschäfts­mo­dell). Ich war­te aber nach dem Erschei­nen mal ab, was an Feed­back aus dem Inter­net dringt und ent­schei­de mich dann erst, ob ich es mir wirk­lich anse­hen will.

[GC2013] Kommentar: Der Konsolenkrieg, der keiner ist

ps4 vs xbox one

[Games­Com 2013] Was Kon­so­len angeht bin ich nicht ganz unbe­darft. Ange­fan­gen mit einem klas­si­schen Pong, dann natür­lich eine Ata­ri 2600, beruf­lich auch mit der Cole­co­Vi­si­on gespielt, zwi­schen­durch eine Intel­li­Vi­si­on, dann aller­dings zum Com­pu­ter abge­schwenkt, über die 8‑bit-Ata­ris und den Ami­ga schließ­lich zum Win­do­ze-PC. Zwi­schen­durch Rück­fäl­le: zuerst ein SNES (auf­grund der Spie­le), dann Mit­te der Neun­zi­ger eine Play­sta­ti­on, heu­te als PSO­ne bekannt (wegen der Spie­le und der Gra­fik). Als die Wii her­aus kam völ­lig begeis­tert von der Steue­rung (und das bin ich bis heu­te). Die PS2 ver­wei­gert (aber bei einem Kum­pel aus­gie­big dran gezockt) und mit Micro­soft XBox woll­te ich nix zu tun haben, war­um auch? Das was die Din­ger konn­ten, konn­te der PC auch. Und eine PS3 habe ich mir erst letz­ten Dezem­ber für klei­nes Geld gekauft und nut­ze sie haupt­säch­lich als Medi­en­cli­ent und 3D-BlueR­ay-Play­er am Bea­mer (wobei Spie­le wie WIPEOUT 2092 in 3D schon ein bis­wei­len brech­reiz­erre­gen­der Knül­ler sind und man Games für die Kon­so­le gebraucht für echt schma­les Geld bekom­men kann).

Sagen wir also ein­fach: ich hat­te in mei­nem Leben aus­rei­chend mit Kon­so­len zu tun.

[GC2013] Trailer: Bungies DESTINY

[Games­Com 2013] Bun­gie Stu­di­os kennt man ins­be­son­de­re für eine Spie­le­se­rie, die fast schon legen­där ist: HALO. Auf der Games­Com wur­de das neue Spiel aus der Byte­schmie­de vor­ge­stellt, es trägt den Namen DESTINY. Trai­ler kön­nen sie, jetzt müs­sen wir nur abwar­ten, was tat­säch­lich dabei her­aus kommt. Und sie neh­men den Mund ganz schön voll …

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​n​7​8​6​8​o​6​8​uDg

[GC2013] THE WITCHER 3

[Games­Com 2013] CD Pro­ject Red behaup­ten ja ger­ne, ihre WITCHER-Rei­he sei von Anfang an auf drei Teri­le aus­ge­legt gewe­sen. Na gut, kau­fen wir ihnen das mal ab und erwar­ten zusätz­lich ihr Cyber­punk-Spiel nach Moti­ven von Mike Ponds­mith. Auf der Games­Com 2013 wur­de THE WITCHER 3 gezeigt – und was man da sah, ist trotz eines drit­ten Teils einer Rei­he (Seri­en – ein all­ge­mei­nes Pro­blem der Spie­le­bran­che, aber dazu an ande­rer Stel­le in Kür­ze mehr) recht ansehn­lich. Ich muss drin­gend mal die Zeit fin­den, den ers­ten Teil zu spie­len, der hier seit Jah­ren in einer Delu­xe-Edi­ti­on her­um liegt.

Cine­ma­ti­scher Trai­ler:

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Game­play-Trai­ler:

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(die Trai­ler könn­ten für Per­so­nen irgend­ei­nes Alters unge­eig­net sein)

Kurzfilm: GIRL AND ROBOT

Der ani­mier­te SF-Kurz­film GIRL AND ROBOT im Pix­ar-Stil wur­de rea­li­siert von The Ani­ma­ti­on Work­shop. Es geht um ein Mäd­chen, das ent­schlos­sen ist, einen Robo­ter zu bau­en.

Von: Mads Dam Jakobsen, Ken­neth Hauns­trup, Nils Hen­ric Wall­mark, Slaven Ree­se
Regie & Schnitt: Mads Dam Jakobsen
Sto­ry­board: Mads Dam Jakobsen, Slaven Ree­se
Ani­ma­ti­on: Mads Dam Jakobsen, Slaven Ree­se, Hen­ric Wall­mark, Ken­neth Hauns­trup
Kame­ra: Mads Dam Jakobsen, Slaven Ree­se
Musik/​Sound: Tho­mas Ahl­mark
Pro­du­zent: Michel­le Nar­do­ne

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Games For Windows Live wird eingestellt

gfwl

Mit Games For Win­dows Live woll­te Micro­soft eine Platt­form ähn­lich Steam eta­blie­ren, auf der man Spie­le kau­fen und regis­trie­ren, sowie gegen har­tes Geld Zusatz­in­hal­te erwer­ben konn­te. Wirk­lich funk­tio­niert hat das nie, denn GFWL war eine ergo­no­mi­sche und tech­ni­sche Kata­stro­phe, ein Sup­port aber qua­si non­e­xis­tent, wie ich bei Pro­ble­men mit der Platt­form auch per­sön­lich fest­stel­len konn­te muss­te. Zusam­men­ge­fasst: ein erbärm­li­ches Scheiß­ding.

Jetzt mel­det Micro­soft über­ra­schend, dass der Dienst ein­ge­stellt wird. Man lässt sich auch kei­ne lan­ge Zeit damit, bereits am 22. August 2013 ist Schluss mit der Platt­form. Angeb­lich sol­len alle bis dato gekauf­ten Spie­le wei­ter funk­tio­nie­ren, aller­dings muss man even­tu­ell erwor­be­nes Gut­ha­ben bis zu die­sem Tag aus­ge­ge­ben haben. Bleibt was über, wird es auf ein XBox Live- oder Win­dows Pho­ne-Kon­to über­tra­gen. Was mit Spie­len geschieht, die für gewis­se Aspek­te zwin­gend eine Ver­bin­dung mit GFWL benö­ti­gen, ist unklar, ver­mut­lich wer­den Online-Modi nicht mehr nutz­bar sein.

Einen Grund für die Schlie­ßung der 2005 gestar­te­ten Platt­form gibt Micro­soft nicht an, nicht ganz uner­hab­lich dürf­te aller­dings gewe­sen sein, dass sie auf­grund der tech­ni­schen Unzu­läng­lich­kei­ten und der mise­ra­blen Hand­ha­bung von Spie­lern zuletzt regel­recht gehasst wur­de. So ver­hin­der­te bei­spiels­wei­se eine Peti­ti­on Mit­te 2012, dass das Rol­len­spiel DARK SOULS über GFWL aus­ge­lie­fert wur­de, das ging statt­des­sen zu Steam. Ob Micro­soft Plä­ne für einen Nach­fol­ger hat, ist unbe­kannt, aller­dings wur­de vor Kur­zem Jason Holt­man ein­ge­stellt, der war lan­ge bei Val­ve und gilt als einer der Köp­fe hin­ter Steam.

[Update 11:20:] Gama­su­tra schreibt:

The mar­ket­place clo­sure will have no effect on Games for Win­dows Live authen­ti­ca­ti­on or mul­ti­play­er ser­vers for the time being.

[Update 2: 20.08.13, 9:50]

Laut Cine­ma­blend wird GFWL am 1. Juli 2014 kom­plett abge­schal­tet. Damit haben sich spä­tes­tens zu die­sem Zeit­punkt alle Online­spie­le erle­digt.

[cc]

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