Es gibt mal wieder ein Update für Hello Games’ Science-Fiction-Entdeckungsspiel NO MAN’S SKY, das sich nach einem schwierigen Start zu einem echten Hit gemausert hat.
Im Update DESOLATION werden verlassene Raumschiffe zum Spiel hinzugefügt, die man erforschen kann. Doch Vorsicht, die Schiffe sind durch merkwürdige, fremdartige Lebensformen infiziert, die nicht freundlich gesonnen sind. Das erinnert an ALIEN oder DEAD SPACE. Die Wracks werden wie vieles im Spiel prozedural generiert und man stößt auch auf durchgedrehte Sicherheits-KIs, gestörte Systeme – oder eben Nester von biestigen Aliens.
Weitere Ergänzungen sind verbesserte Lichteffekte, neue Gegenstände, ein verbessertes Inventar (yeah!) und Anpassungsoptionen für größere Spielerschiffe. Die komplette Liste der Patchnotes findet sich bei Hello Games auf der offiziellen Webseite.
Gleich nach Feierabend mal reinschauen.
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Als ich zum ersten Mal vom Retro-Games-Handheld Evercade hörte, war ich als Retro-Fan interessiert, immerhin habe ich all die Spiele damals live erlebt, als sie neu waren. Deswegen stehen hier auch diverse alte Computer und Konsolen herum, ebenso diverse Hardware- und FPGA-Emulatoren.
Die Evercade sollte ein Handheld mit einem 3Zoll-Bildschirm sein, für das Spiele der verschiedensten Systeme und Publisher (beispielsweise Namco, Atari oder Capcom) als Cartridges erhältlich sein sollten, also wie in den alten Zeiten. Das würde auch bedeuten: Einstecken, losspielen.
Deswegen hatte ich Anfang Mai ein Evercade bei Amazon vorbestellt, Lieferung sollte Ende Mail sein, das verschob sich dann auf den 6. Juni, bis dahin noch kein Problem.
Dann verstrich der 6. Juni 2020 ohne dass ich ein gerät erhielt. Im Amazon-Backend wurde jeglicher Liefertermin gelöscht. Eine Anfrage bei Amazon ergab: der Evercade-Hersteller ist schuld, weil er nicht genug Einheiten ausgeliefert hat, die hingegen wollten den schwarzen Peter Amazon zuschieben und behaupteten: Amazon hat nicht genug bestellt und kann deswegen nicht liefern. Nach meinen bisherigen Erfahrungen mit Amazon halte ich das für unglaubwürdig, denn die wussten ja aufgrund der Vorbestellungen ziemlich genau, wieviele sie benötigten, deswegen gehe ich davon aus, dass Evercade einfach nicht genug Konsolen geliefert hat. Während andere also schon erste Besprechungen verfassten, sagte man mir bei Amazon nur lapidar: »Sie können ja einfach stornieren.« Das war natürlich ebenso wenig eine Option wie der vom Hersteller vorgeschlagene Weg, doch einfach in GB zu bestellen, da wäre mir ein eventueller Kaufrücktritt dann allerdings zu teuer geworden.
Anfang der Woche meldete Amazon mir dann unerwartet per Email, dass die Konsole am 7. Juli 2020 geliefert werde. Sie kam gestern, also sieben Tage vorher.
Nach dem Auspacken wurde leider bestätigt, was andere Rezensenten bereits bemängelt hatten: das Steuerkreuz ist arg spillerig und wenig vertraueneerweckend, ähnliches gilt für die Buttons. Die Cartridges kann man nur mit einiger Gewalt in den vorgesehenen Schacht drücken und noch schwieriger wieder heraus bekommen (das Support-Video dazu, das mir zeigen will wie ich das handhaben soll, damit es funktioniert, ist ein guter Lacher, aber keine Lösung), der Sound ist aufgrund der winzigen Lautsprecher eher schlecht.
Dazu kommt, dass ich mir die Zusammenstellungen der Spiele auf den Cartridges gar nicht so genau angesehen hatte (ich hatte einen Pack aus Konsole mit drei Cassetten erworben, dabei sind Atari Classics, Namco Museum und Interplay). Auf der Namco-Cartridge befanden sich gerade mal elf Spiele, darunter auch welche, die man nicht wirklich als »Klassiker« bezeichnen würde, die restlichen Cassetten sahen ähnlich traurig aus. Gut, ich gebe zu: das war mein Fehler, ich hätte vorher mal genauer hinsehen sollen, wie umfangreich die Spielesammlungen sind. Betrachtet man, dass die Cassetten einzeln für 20 Euro angeboten werden, ist die Spielauswahl darauf ein Lacher, es gibt für andere Konsolen für denselben oder sogar niedrigere Preise deutlich umfangreichere Sammlungen. Vermutlich waren den Evercade-Machern die Lizenzkosten für echte Kracher in ausreichender Anzahl zu hoch.
Nachdem ich dann noch feststellen musste, dass es sich bei beispielsweise PAC-MAN, XEVIOUS oder GALAXIAN um technisch minderwerige NES-Versionen handelte, also nicht um Arcade-Fassungen, habe ich die Atari- und Interplay-Cartridges gar nicht mehr aus‑, dafür aber das Evercade wieder eingepackt und werde es im Rahmen meines Kaufrücktrittsrechts zurücksenden.
Schade. Eigentlich eine gute Idee, allerdings mangelt es an der technischen Umsetzung, der Qualität der Konsole, sowie der Qualität der emulierten Spiele ebenso wie deren Anzahl für den angesagten Preis. Dann doch lieber Namco Museum (und andere) auf der Switch. Da gibt es sogar nahezu eins zu eins-Umsetzungen von Spielhallenklassikern wie MOON PATROL.
Hardcore-Fans könnten mal einen Blick riskieren, für die gibt es allerdings zahlreiche andere und in meinen Augen bessere Optionen für in aller Regel weniger Geld. Ich hatte semilegale China-Konsolen in der Hand, die besser verarbeitet waren, als das Evercade …
In der Spielewelt wird CD Projekt Reds neues Open World-Spiel CYBERPUNK 2077 sehnsüchtig erwartet. Das Game, bei dem Keanu Reeves mitspielt, soll am 19. November pünktlich zum Weihnachtsgeschäft erscheinen.
Netflix möchte auch ein wenig am Hype teilhaben und wird deswegen dazu eine Anime-Fernsehserie produzieren. Realisieren soll die Studio Trigger, das besteht aus ehemaligen Mitarbeitern des legendären Studios Gainax. Das bedeutet, dass die Trigger-Mitarbeiter nicht nur am Kultklassiker NEON GENESIS EVANGELION mitarbeiteten, sie zeichnen auch für KILL LA KILL, DARLING IN THE FRANXX und den Film PROMARE verantwortlich.
Der Titel der Show lautet CYBERPUNK: EDGERUNNERS. CD Projekt Red schreiben zur Serie:
CYBERPUNK: EDGERUNNERS tells a standalone, 10-episode story about a street kid trying to survive in a technology and body modification-obsessed city of the future. Having everything to lose, he chooses to stay alive by becoming an edgerunner—a mercenary outlaw also known as a cyberpunk.
Verantwortlich für die Serie ist Hiroyuki Imaishi, ihm assistiert Masahiko Otsuka, Creative Director ist Hiromi Wakabayashi. Als Charakter Designer arbeiten Yoh Yoshinari und Yuto Kaneko (LITTLE WITCH ACADEMIA), das Drehbuch schreiben Yoshiki Usa und Masahiko Otsuka. Den Score komponiert Akira Yamaoka (SILENT HILL).
CYBERPUNK: EDGERUNNERS soll irgendwann in 2022 bei Netflix zu sehen sein.
Eigentlich wollte ich ja nicht mehr auf jedes neue Humble Bundle mit Computerspielen hinweisen, und dann hauen sie mal wieder ein außergewöhnliches raus, diesmal die HUMBLE SOFTWARE BUNDLE MAPS EXTRAVAGANZA.
Wer Karten für Pen & Paper-Rollenspiele oder andere fantastische Medien erstellt, der kennt vermutlich ProFantasys CAMPAIGN CARTOGRAPHER, eine sehr knorrig zu bedienende CAD-Software speziell für Landkarten. Es gibt Addons für Dungeon, Städte und vieles mehr. Früher war das mal aasgeierig teuer, so dass ich vom Kauf zurückgeschreckt bin, das hat sich inzwischen deutlich gebessert, aber durchringen konnte ich mich trotzdem nicht. Auch auf der Spielemesse bin ich jahrelang um den Stand herumgeschlichen, der Preis hat mich allerdings jedes Mal zurückgehalten. Bis heute.
Im MAPS EXTRAVAGANZA Bundle erhält man für den obersten Preis-Tier eine lebenslange Vollversion von CAMPAIGN CARTOGRAPHER, aber zudem auch den Isometrie-Karten-Editor PERSPECTIVES 3 sowie zahllose vorgefertigte Karten, Symbolsets und das elaborierte Handbuch TOME OF ULTIMATE MAPPING.
Der höchste Preislevel liegt gerade mal 28 Euro, das ist ein absolutes Schnäppchen für Kartenzeichner und solche, die daran interessiert sind. Wer CC nicht kennt, sollte sich allerdings auf eine steile Lernkurve einstellen, denn das Programm ist alles andere als benutzerfreundlich. Wer bereits ist, sich damit auseinanderzusetzen bekommt eine umfassende Mapping-Lösung.
Das HUMBLE SOFTWARE BUNDLE: MAPS EXTRAVAGANZA kann man noch ca. 19 Tage bei der Humble Bundle Inc erwerben. Man bekommt dann Keys, die man beim Hersteller ProFantasy einlöst, dafür muss man sich dort registrieren.
Nachdem itch.io es vorgemacht hat, möchte sich auch die Humble Bundle inc. gegen Rassismus positionieren und bringt das HUMBLE FIGHT FOR RACIAL JUSTICE BUNDLE an den Start. Darin finden sich nicht nur Computerspiele (darunter einige echte Kracher), sondern auch ein paar Comics und eBooks aus den verschiedensten Bereichen, darunter Romane und Sachbücher, sowie mit STARFINDER ein Pen&Paper Rollenspiel-Regelwerk.
Mit 30 Dollar (ca. 28 Euro) ist man dabei, benötigt allerdings ein Konto bei Humble. Normalerweise würde der Content über 1200 Dollar kosten. Bei den Spielen erhält man Steam keys, die eBooks sind DRM-frei. Zeit zum Kaufen hat man noch knapp eine Woche.
Bereits Ende der letzten Wochen waren Informationen über ein neues Spiel aus dem STAR WARS-Universum geleaked und Darth Electronic Arts hatte das auch kurz danach bestätigt und hastig einen Trailer für heute angekündigt.
Bei STAR WARS: SQUADRONS soll es um die Raumkämpfe gehen, für die die Filme und Serien bekannt sind und die bereits früher in Spielen thematisiert wurden, die heute als Klassiker angesehen werden, also beispielsweise X‑WING oder STAR WARS: REBEL Assault. Auch diesmal soll es einen Einzelspielermodus geben, der Hauptfokus liegt allerdings offenbar auf Multiplayer-Gefechten.
Inwieweit man das besser machen will, als im am Ende komplett verpatchten STAR WARS: BATTLEFRONT II bleibt abzuwarten. Falls das gut gemacht ist und EA von den üblichen Lootbox-Sperenzchen abieht, könnte es allerdings nach STAR WARS JEDI: FALLEN ORDER erneut ein Schlager werden.
Möge die Macht mit uns sein … Launch ist am 2. Oktober 2020.
p.s.: Ich muss zugeben, dass ich soeben beim Anschauen diverse Gänsehautmomente hatte.
[Update:] Für PlayStation 4, Xbox One und PC via Origin, Steam und dem Epic Games Store, VR via Playstation VR und PC – inklusive Crossplay. Das Game handelt nach EPISODE VI – RETURN OF THE JEDI.
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Die Indiespiele- und Entwicklerplattform itch.io bietet ein Paket von sagenhaften 1500 Spielen für gerade mal fünf Dollar an, das »Bundle For Racial Justice And Equality«.
Eigentlich bedarf das Angebot keines zweiten Gedankens und man darf selbstverständlich mehr geben als den Mindestpreis von fünf Dollar, das habe auch ich soeben getan. Um mitzumachen hat man jetzt (Freitag, 12.06.2020, 14:00 Uhr) noch drei Tage, 20 Stunden Zeit.
Die Games sind DRM-frei und können direkt, auf der Plattform herunter geladen werden, es handelt sich also nicht um Steam Keys.
Gamen gegen Rassismus. Mitmachen!
[Update:] Es handelt sich nicht nur um Spiele, sondern auch um Game Development Assets (wie ich gerade beim Durchblättern feststelle).
[Update 2:] Unter den Spielen befinden sich auch Pen&Paper-RPGs oder Resourcen dafür, oder Ideen für LARPs, es handelt sich also nicht nur um Computerspiele.
Die ganzen PS5-Vorgucker, die Sony soeben veröffentlicht hat, fand ich im Großen und ganzen eher meh. Hauptsächlich aufgewärmte Franchises (GRAN TURISMO 7? Ernsthaft? Das war doch früher schon fotorealistisch, deswegen reiten sie jetzt auf dem angeblich so tollen Sound herum) und der ganz große Aha-Effekt hinsichtlich der Grafik bleibt aus. Es ist halt 2020 schwierig, mit einer Konsole gegen Rechner mit modernen Grafikkarten anzustinken. Außerdem hatten Konsolen früher einen ganz immensen Vorteil: Einschalten – Spielen. Heute: Einschalten – »Du musst leider erstmal ein nicht optionales 20 GB-Update herunter laden, komm in zwei Stunden wieder!« (falls man einen halbwegs schnellen Internetzugang hat, was im #neuland leider zu oft nicht so ist, dann dauert so ein Update TAGE).
Wirklich gefallen hat mir allerdings der Trailer zu HORIZON FOBIDDEN WEST, der Fortsetzung des grandiosen HORIZON ZERO DAWN:
Horizon Forbidden West continues Aloy’s story as she moves west to a far-future America to brave a majestic, but dangerous frontier where she’ll face awe-inspiring machines and mysterious new threats.
Das sieht toll aus. Würde es aber auch auf anderer Hardware …
Playstation 5 und die Spiele sollen angeblich rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 2020 erhältlich sein. Persönlich werde ich wieder etwas warten, bis die Preise akzeptabel sind.
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Vor einigen Jahren hatte der Verlag Bastei Lübbe vollmundig diverse Digitalstrategien angekündigt. Sieht man sich heute an, was davon übrig geblieben ist, kann zumindest ich das nur ziemlich ernüchternd finden und feststellen, dass hier hauptsächlich heiße Luft produziert wurde. Man denke nur an die Zerstörung der einstmals großartigen eBook-Plattform Beam-eBooks, inklusive unterirdischem Kundensupport und monatelangen technischen Problemen (ich hatte mehrfach berichtet und war auch persönlich Opfer der Spielchen mit Beam eBooks). Vielleicht hätte man einfach mal wen fragen sollen, der sich mit sowas auskennt, statt zu versuchen mit alten, untauglichen, analogen Verlagsbranchemitteln in die digitale Welt aufzubrechen.
2014 erwarb Bastei Lübbe dann eine Mehrheit am erfolgreichen deutschen Spieleentwickler Daedalic Entertainment. Der angegebene Grund war, dass man sich crossmediale Vermarktungsmöglichkeiten versprach und natürlich auch im Spielemarkt mitmischen wollte. Diese Digitalstrategie ging aber ebenfalls kräftig in die Hose, ich gehe davon aus, dass man auch hier versucht hat, verknöcherte, fossile Branchenstrategien auf den hochdynamischen Markt der Computerspiele zu übertragen. Irgendwann erklärte Bastei Lübbe-Geschäftsführer dann »das Daedalic Geschäftsmodell sei nicht zukunftsfähig« obwohl die Vergangenheit etwas anderes bewiesen hatte. Die mangelnde Zukunftsfähigkeit würde ich deswegen eher beim Buchverlag suchen und auf dessen Einflussnahme auf die Firmengeschäfte bei Daedalic. Bastei hatte bereits die Mitarbeiterzahl beim Spieleentwickler von 150 auf 60 reduziert, das sieht nach typischem realitätfernem Management-Einsparverhalten aus. So kann man natürlich nicht in angemessener Zeit qualitativ hochwertige Spiele herstellen. Nach dem Kaputtsparen kam dann vom Lübbe-Management die Drohung Daedalic zu schließen.
Daedalic Gründer Carsten Fichtelmann und Geschäftsführer Stephan Harms haben nun Anteile zurückerworben. Bastei Lübbe hält damit statt der Mehrheit nur noch zehn Prozent der Anteile, hat nicht mehr das Sagen und kann deswegen seine angekündigte Schließung des Studios nicht mehr durchsetzen.
Ich wünsche Daedalic alles Gute für die Zukunft, denn sie haben mich mit diversen Spielen vortrefflich unterhalten und ich hoffe, dass man nun ohne den störenden Einfluss des leider offenbar allzu analogen Verlages endlich wieder durchstarten kann.
Wie schon bei anderen, auch großen, Anbietern ist es bei Nintendo Hackern gelungen, in deren Systeme einzudringen und Kundendaten zu klauen. Zuerst redete man von ca. 160000, dann wurden es schon 300000. Ich gehe mal davon aus, dass sich diese Zahl noch erhöhen wird.
Es ist nun schon schlimm genug, dass das passiert, und das trotz der zahllosen nervigen Mechanismen, die man als Kunde durchlaufen muss, um beispielsweise in der Switch über den Onlineshop ein Spiel zu erwerben. Das bedeutet für mich, dass man es zwar »aus Datenschutzgründen« dem Kunden unergonomisch schwer macht, ein Spiel zu erwerben (was ich eigentlich gut heiße), aber auf den eigenen Servern derart laissez faire ist, dass Kriminelle Daten abgreifen können. Das lässt die Maßnahmen gegenüber den Kunden als Farce erscheinen.
Warum ich aber so richtig fuchsteufelswild werde sind zwei Dinge: Erstens muss ich darüber aus den Medien erfahren, weil Big N es offensichtlich nicht für notwendig hält mich als Kunden darüber zu informieren. Und zweitens wird in den Medien eindeutig gesagt »Nintendo hat seine Kunden bereits informiert, dass sie ihre Passwörter ändern sollen«. Mich allerdings nicht, und da ich nicht davon ausgehe, dass ich eine irgendwie geartete Sonderrolle einnehme, nehme ich an, dass es zig tausenden anderer Kunden ganz genau so geht. Allein das ist bereits ein Verstoß gegen diverse Datenschutzgesetze, die vorschreiben, dass Kunden in solchen Fällen sofort informiert werden müssen.
Nach Aussagen in den Medien sind keine Zahlungsdaten erbeutet worden, sondern nur Namen und Geburtsdaten. Schon schlimm genug, denn allein mit dem Geburtsdatum können Kriminelle bereits jede Menge Schindluder treiben. Und es steht zu befürchten, dass mit den bei solchen Fällen üblichen Salamitaktiken nach und nach umfangreichere Datenabflüsse zugegeben werden könnten.
Ich habe das zum Anlass genommen, Nintendo mal einen DSGVO-Brandbrief zu schicken und um Datenauskunft zu »bitten«. Das sollten alle Kunden tun, Musterbriefe findet man zum Beispiel bei den Verbraucherzentralen.
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