Als unbekannter Autor wie auch als Klein- oder Kleinstverleger hat man es heutzutage schon schwer (ich werde aus naheliegenden Gründen keine Namen nennen, es weiß eh jeder, wer gemeint ist). Da müht man sich als Schreiber ab, gießt seine Gedanken in eine Tastatur, auf dass daraus ein Werk werde, das der Leser goutiert. Als Verleger platziert man dann Werbung für das Buch und steht selbstverständlich hinter dem Verfasser.
Wie kann es da sein, dass sich im Internet immer wieder und immer öfter hergelaufene »Blogger« erdreisten, einfach so Besprechungen dieser Werke zu verfassen? Der Gipfel der Unverschämhtheit ist natürlich, wenn diese Rezensionen auch noch negativ ausfallen! Das geht gar nicht!
Ich möchte den Autoren und Verlegern an dieser Stelle eine kostenlose Hilfe zur Verfügung stellen. Mittels des nachfolgenden Formulars kann man sich seinen Kommentartext für das Blog der unverschämten Rezensenten schnell zusammenklicken, damit man nicht immer wieder neu tippen muss.
Ich weise darauf hin, dass die generierten Texte keine Rechtsberatung darstellen …
Sie haben es tatsächlich geschafft: finnische und internationale Filmemacher haben ihr independent-Science-Fiction-Projekt IRON SKY fertig gestellt. Die Handlung erzählt über eine geheime Nazi-Basis auf dem Mond, von wo aus seit dem Ende des 2. Weltkriegs eine Invasion der Erde vorbereitet wird. Erstmals zu sehen sein wird der Film am 11.02.2012 auf der Berlinale.
Angesichts des Inhalts und dem, was man bislang von der Realisierung gesehen hat, dürfte abzuwarten sein, wie das Werk beim hiesigen »Fachpublikum« ankommt – professionelle Filmkritiker zeichnen sich nur selten durch Humor aus.
Auf der Webseite des Projekts kann man mehr über die Produktion erfahren und auch die ersten fünf Minuten bereits ansehen (wenn man einen kleinen Betrag zur Produktion spendet).
Hier ein paar Worte des Regisseurs:
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Heute Mittag um 14:30 wurden sie verkündet, kaum später schon hier bei PhantaNews. ;o) Die Nominierungen zu den diesjährigen Oscar-Verleihungen der Academy of Motion Picture Arts and Sciences kommen weitestgehend ohne Überraschungen daher. Erfreulich ist, dass Scorseses Genre-Film HUGO (CABRET) haufenweise Nennungen erfahren hat, darunter auch als bester Film, da sollte es doch mit Pariser Bahnhofsteufeln zugehen, wenn er nicht mindestens einen der Goldkerlchen absahnen würde.
Die visuellen Effekte sind in diesem Jahr allerdings fest in Phantastik-Hand: Harry Potter and the Deathly Hallows Part 2, Hugo, Real Steel, Rise of the Planet of the Apes und Transformers: Dark of the Moon.
In Sachen Filmmusik entdeckt man John Williams´ Score zu DIE ABENTEUER VON TIM UND STRUPPI.
Bei mir findet ihr eine Liste, die deutlich länger ist, als die auf anderen einschlägigen Newsseiten. Wie immer hinter dem »weiter lesen«-Link.
Ach ja: Wim Wenders ist für seine Dokumentation PINA nominiert. Was das mit Phantastik zu tun hat? Wenig. Aber ich stamme aus Wuppertal… ;o)
Wenig überraschend findet sich auch hier der Stummfilm THE ARTIST gleich mehrfach, das Genre ist wie üblich schwach vertreten, natürlich findet man Scorseses HUGO (CABRET) und ebenso natürlich kann man in der Liste (unter der Kategorie »Animierter Film«) TIM UND STRUPPI, aber auch RANGO entdecken. HARRY POTTER: DEADLY HALLOWS 2 findet sich mehrmals nominiert, allerdings unter eher nebensächlichen Punkten wie Produktionsdesign, Sound, Makeup & Haar und selbstverständlich Spezialeffekte.
Es würde mich sehr wundern, wenn ein anderer Film als THE ARTIST als großer Gewinner aus der Verleihung hervorgehen wird – aber bei den Briten muss man immer mit Überraschungen rechnen.
Die komplette Liste der Nominierten im vollständigen Artikel.
Am 28.01.2012 findet in der Gaststätte »Armer Ritter« (im Hotel »In der Straßen«) in Solingen-Burg erneut eine LARP-Taverne statt. Sie wird veranstaltet von nachtrabenlarp.de.
Intime-Info (Quelle: Nachtrabenlarp):
Lang und beschwerlich war eure Reise bisher, Regen und Wind eure ständigen Begleiter. »Ein ganz normaler dargenischer Sommer« versicherte George, der dargenische Reiseführer, als er in eure missmutigen Gesichter schaute. Er tröstete euch damit, dass der Weg nun, da ihr in der Hafenstadt Ravenglass angekommen wart, die unter dem Protektorat eines gewissen Lord Bendrock stand, nicht mehr weit sei. In den bequemen Daunenbetten, von denen George jedes Mal geschwärmt hatte, wenn die Beschwerden und Flüche eurerseits über die ungemütlichen Temperaturen wieder zunahmen, wolltet ihr euch von den Strapazen der Reise erholen. Und da tauchte es wirklich direkt vor euren Augen auf, ein für diese Gegend sehr prunkvolles Gebäude, deren erleuchtete Fenster einladend die lang ersehnte Wärme ausstrahlten: Die Taverne »The Duke Aleister´s«, eben jenes Gasthaus, dass jedes Mal ein Leuchten in Georges Augen entfachte, wenn er sprach: »Das feinste Bier Dargens erwartet euch, die Wärme eines ordentlichen Feuers im Ofen, freundliche Gesellschaft und das Essen erst … Doch nun öffnet endlich die Tür und seht selbst!«
The Duke Aleister´s
Intime Taverne
Datum: 28.01.2012
Ort: Hotel „In der Strassen“
Solingen-Burg
Wermelskirchener Str.12–16
42659 Solingen
Vom Freitag, dem 3. Februar 2012, bis zum Montag, dem 13. Februar 2012, wird in Düsseldorf zum sechsten Mal eine kleine Japanische Filmwoche veranstaltet, bei der man in 26 Vorstellungen (zuzüglich zweier Sondervorstellungen für Schulen) elf Filme aus dem Land der aufgehenden Sonne – darunter drei Zeichentrickfilme (Animé) und zwei Manga-Realverfilmungen – in japanischer Originalversion mit deutschen Untertiteln wird erleben können.
Alle Filme sind in Farbe und werden ohne Werbung gezeigt; zu jedem Film gibt es eine kurze Begrüßung und Einführung. In Kooperation mit dem Institut für Modernes Japan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird zudem eine Gesprächsrunde zum Thema Anime angeboten, zu der wir Sie ebenfalls herzlich einladen.
Nur rund 10 cm groß sind die sog. »Borger«, zu denen die kleine Arrietty gehört. Sie leben in der Nähe von Menschen, von denen sie sich heimlich das Lebensnotwendigste borgen, ohne von ihnen gesehen werden zu dürfen, denn sonst wird es für sie gefährlich. Da zieht der herzkranke Shô ins Haus seiner Großtante mit dem riesigen, verwunschenen Garten und entdeckt rasch, dass kleine Wesen unter dem Haus leben. Seine Neugier ist geweckt… – Niedliches Anime aus dem Studio Ghibli nach einem Drehbuch von MIYAZAKI Hayao; preisgekrönt u.a. bei den »Japanese Academy Awards« 2011 und »Tokyo Anime Awards« 2011, Publikumspreis der »Nippon Connection« 2011.
sowie der brilliante und völlig zu Unrecht hierzulande kaum bekannte Klassiker Nausicaä aus dem Tal der Winde (Kaze no tani no Naushika), ebenfalls von von Miyazaki:
Eintausend Jahre nach der Zerstörung des Ökosystems rückt das »Meer der Fäulnis« mit seinen giftigen Pilzen und riesigen Insekten immer näher an die wenigen für Menschen bewohnbaren Gebiete. Während die meisten darin eine große Bedrohung sehen, entdeckt die junge Nausicaä, Prinzessin des »Tals der Winde«, die bewusst mit der Natur lebt, mit ihr kommuniziert und sie zu schützen versucht, dass die Pflanzen reinigende Funktion übernehmen. Doch da überfallen feindliche Truppen das Tal, töten Nausicaäs Vater und beginnen einen neuen Krieg. Kann Nausicaä die Katastrophe verhindern? – Einer der Anime-Klassiker von MIYAZAKI Hayao, vielfach preisgekrönt; sein riesiger Erfolg ermöglichte die Gründung des Studios Ghibli.
Das zufällige Wiedersehen der beiden einstigen Schulfreunde Kurono Kei und Kato Masaru an einer U‑Bahn-Station in Tôkyô ist kurz, da werden sie von einem heranrasenden Zug überrollt. Sie landen in einem seltsamen Raum mit einer ominösen Kugel namens Gantz, die sich als Spielleiter entpuppt, die Anwesenden mit speziellen Waffen und Anzügen ausrüstet und zu einem Spiel zwingt, bei dem sie sich gefährlichen Aliens stellen und Punkte sammeln müssen, um überleben zu können. Und plötzlich lauert die Gefahr überall … – Actionreiche Realverfilmung des Bestseller-Manga von OKU Hiroya. Kino-Hit in Japan. Vorsicht: nichts für sensible Gemüter!
Hundert Punkte benötigt jeder in diesem Spiel, um die Freiheit zu erhalten oder einen der bereits ausgelöschten Mitstreiter zurückholen zu können. Doch nun hat Spielleiter Gantz für alle einen besonderen Gegner ausgewählt, der KURONO Kei sehr am Herzen liegt. Längst ist es kein Spiel mehr, sondern gnadenloser Ernst im Kampf um Leben und Tod. – Unverzichtbare Fortsetzung des 1. Teils, voller spektakulärer Effekte und Dramatik; nichts für schwache Nerven. Deutschlandpremiere! (in Kooperation mit Sunfilm Entertainment)
Quelle: Webseite des Japanischen Generalkonsulates Düsseldorf, von dort stammen auch die Zitate zu den Filmen. Promofoto GANTZ Copyright SUNFILM Entertainment
Die Phantastische Akademie hat gestern die sogenannte Longlist, also die Nominierten, für den von ihnen vergebenen Preis SERAPH veröffentlicht. Unter den insgesamt über 80 Einsendungen von über 30 Verlagen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben es in der Kategorie »Bestes Buch« 16 Titel und in der Kategorie »Bestes Debüt« sieben Titel auf die Longlist geschafft. Bis Mitte Dezember des zurückliegenden Jahres hatten die Verlage die Möglichkeit, ihre Einsendungen der Akademie zukommen zu lassen.
Nun hat die Jury die Aufgabe, daraus eine »Shortlist« zu destillieren, also einmal fünf und einmal drei Titel, aus denen dann der jeweilige Gewinner hervorgehen wird. Wer dann in der zweiten Stufe der Findung noch drin ist, soll Anfang Februar bekannt gegeben werden. Die Siegerehrung wird am 15.03.2012 auf der Leipziger Buchmesse stattfinden.
Longlist des SERAPH 2012 »Bestes Buch«
Aster, Christian von: Der letzte Schattenschnitzer (Klett-Cotta)
Blazon, Nina: Zweilicht (cbt)
Dierssen, Oliver: Fausto (Heyne)
Hammerschmitt, Marcus: Azureus & Pygmalion (Sauerländer)
Heitz, Markus: Die Legenden der Albae: Vernichtender Hass (Piper)
Hennen, Bernhard: Die Drachenelfen (Heyne)
Isau, Ralf: Die zerbrochene Welt (Piper)
Kern, Claudia: Sissi, die Vampirjägerin (Panini)
Koch, Boris: Das Verlies der Stürme. Drachenflüsterer 3 (Heyne)
Lode, Christoph: Stadt der Seelen/Phoenixfeuer. Pandaemonia 2/3 (Goldmann)
Marrak, Michael: Black Prophecy: Gambit (Panini)
Marzi, Christoph: Memory. Stadt der Träume (Arena)
Meissner, Tobias: Die Soldaten (Piper)
Meyer, Kai: Arkadien fällt (Carlsen)
Perplies, Bernd: In den Abgrund. Magierdämmerung 3 (Egmont Lyx)
Ruebenstrunk, Gerd: Das Wörterbuch des Viktor Vau (Piper)
Longlist des SERAPH 2012 »Bestes Debüt«
Corzilius, Thilo: Ravinia (Piper)
Elbel, Thomas: Asylon (Piper)
Günak, Kristina: Eine Hexe zum Verlieben (Ubooks)
Magister, Jürgen: Katharsia (Dresdner Buchverlag)
Marewski, Nina Maria: Die Moldau im Schrank (Bilger Verlag)
Rossel, Ursula Timea: Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und Salz (Bilger Verlag)
Siegmann, Claudia: Die Nacht, als die Piraten kamen (dtv)
Logo »Phantastische Akademie« Copyright Phantastische Akademie e.V. i.G.
Mit nur leichter Verspätung stellt Erik Schreiber eine neue Ausgabe seines Phantastischen Bücherbriefes zur Verfügung. Auf dem Cover findet man eine Abbildung des Romancovers von IM SCHATTEN DES BLUTMONDES. Das von den Autoren Andreas Groß und Hans-Peter Schultes verfasste Buch ist vor Kurzem in Eriks Verlag Saphir im Stahl erschienen.
Ansonsten findet der interessierte Leser wie immer zahllose Besprechungen von Büchern, Heftromanen und Zeitschriften aus den Bereichen deutscher und internationaler Phantastik. Unter anderem finden sich Rezensionen zu PERRY RHODAN-Heftromanen, einem bei Cross Cult erschienenen STAR TREK – ENTERPRISE-Roman von Michael A. Martin und Andy Mangels sowie Greg Bears bei Heyne erschienenem Buch DIE STADT AM ENDE DER ZEIT.
Der Bücherbrief kann hier herunter geladen werden, das PDF hat einen Umfang von 48 Seiten und bringt eine Dateigröße von 931 kB auf die virtuelle Waage.
HARRY POTTER-Fans wissen Bescheid: in Hogwarts und Hogsmeade trinkt man gerne Butterbier (im Original »butterbeer«), ein Getränk dessen Name zumindest mich gruseln lässt. Die Crew von »Feast Of Fiction« bietet nun gleich drei verschiedene Rezepte an, um auch den hiesigen Zauberlehrling in den Geschmack des Gebräus zu bringen, darunter auch eine Variante für Erwachsene (mit Butterscotch-Schnaps). Etwas problematisch könnte es werden, den Grundstoff »Cream Soda« hierzulande zu erhalten, aber da kann selbstverständlich Amazon aushelfen (oder ein Besuch bei den niederländischen Nachbarn, zumindest vermute ich das).
Einem zünftigen Abend mit potteresken Getränken dürfte damit kaum noch etwas im Wege stehen (außer vielleicht, dass diese Spezerei meinen Geschmack nicht recht treffen dürfte). :o)
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Wenn man ein Drogenbeauftragter ist, sollte man sich nicht dabei erwischen lassen mit Drogen zu handeln. Wenn man eine Filmfirma ist, die immer wieder lauthals gegen Raubkopien lamentiert und die ehrlichen Kunden mit entsprechenden Hinweisen auf den DVDs und Blu-Rays nervt, dann sollte man vorsichtig sein, was man tut. Ebenso dann, wenn man der Chef einer Verwertungsgesellschaft wie die BUMA/Stemra (niederländisches Pendant zur GEMA) ist.
Im Jahr 2006 wurde der niederländische Komponist Melchior Rietveldt unter Vertrag genommen, um für einen Kurzfilm die Musik zu schreiben, der sich im Rahmen eines Wettbewerbs mit der Problematik der illegalen Filmkopien auseinander setzen sollte. Dummerweise hat dieselbe Firma, die ihn dafür unter Vertrag nahm, später diese Musik ohne Rücksprache für eine Anti-Piraterie-Werbung in den Niederlanden verwendet; man konnte diese Clips samt Musik auf erworbenen DVDs und BluRays finden.
Rietveldt hatte davon nichts mitbekommen und die Filmfirma hatte ihn auch nicht darüber informiert. Er fand das rein zufällig heraus, als er eine HARRY POTTER-DVD erwarb… Als er sich an die niederländische Verwertungsagentur (sowas wie unsere GEMA) wandte, wollte man ihn dort mit Peanuts abspeisen und auch nur dann in seinem Sinne tätig werden, wenn der Chef der BUMA/Stemra persönlich ein Drittel des eingenommenen Geldes bekommen würde. Ja, richtig, Rietveldt sollte erpresst werden, dummerweise war das Gespräch aufgezeichnet worden.
Das Verfahren gegen das Filmstudio ist nun nach wie vor offen, der Komponist möchte 1,3 Millionen Euro (bei der Menge an umgesetzten HARRY POTTER-Silberscheiben sicher nicht übertrieben) und der Chef der BUMA/Stemra Jochem Gerrits ist inzwischen zurückgetreten und die Polizei kümmert sich um seine mutmaßliche versuchte Erpressung.
Woran man wieder sehen kann, dass sich zum einen die größten Schreihälse (egal ob Studios oder Verwertungsgesellschaften) nicht mal ansatzweise um die Rechte der Künstler kümmern; und es würde mich persönlich doch sehr wundern, wenn bei der hiesigen GEMA nicht ähnliche »Geschäfte« abgehen würden.
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