Gestern wurde zum ersten Mal im »Alten Kesselhaus« in Düsseldorf, statt wie in den vergangenen Jahren seit 2004 in Essen, der Deutsche Entwicklerpreis vergeben. Hierbei werden Computerspiele durch eine Jury, die Akademie des Deutschen Entwicklerpreises und das Publikum prämiert, die herausragend in Sachen Innovation, Spielwitz oder Darbietung waren. Dabei sollen nicht die Spiele im Mittelpunkt stehen, sondern die Macher.
Große Gewinner 2011 sind Crytek und Daedalic Entertainment, erstere konnten gleich sechs Preise mitnehmen, letztere gehen mit fünf Auszeichnungen nach Hause.
Zweifelsohne ist diese Veranstaltung auch eine Selbstbeweihräucherung der Branche, dennoch wird sie von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert und sorgt für größere Akzeptanz des Hobbies »Computer- und Konsolenspiele«. Dass das abseits von anderswo üblichen politisch korrekten Erwägungen geschieht, zeigt schon die Auszeichnung des Shooters CRYSIS 2 als bestes Spiel – das wäre beim albernen und politikerverseuchten Deutschen Computerspielepreis sicher nicht möglich.
Die vollständige Liste der Gewinner im erweiterten Artikel:
Im aktuellen Romantasy-Gene gilt der Vampir als sexy und schmusiger Nackenbeißer, dem man sich ohne Reue hingeben kann. Doch die wahre Psyche und Erotik des Blutsaugers sieht ganz anders aus, wie die Dezember-Ausgabe des monatlichen Fantasyfilm-Magazins NAUTILUS – Abenteuer & Phantastik berichtet.
Der Vampir ist im tiefsten Wesen eine gequälte Kreatur mit menschlichem Gewissen: Verdammt zum ewigen Dasein als Untoter, verzehrt er sich nach dem Leben, das er in Form von pulsierenden Blut aus seinen sterblichen Opfern saugen muß. Er muß töten, was er begehrt, und wird zum tragischen Killer. Was das einerseits mit der modernen Romantik-Fantasy zu tun hat sowie andererseits mit den tödlichen Ghoulen, Aufhockern, Nachzehrern und Nosferatus aus den alten Sagen und Legenden, klärt die im November erschienene Ausgabe 93, 12/2011, der NAUTILUS in diversen Hintergrundartikeln zu sexy Blutsaugern, der Psyche des Vampirs sowie Fakten und Mythen zu Halbvampiren wie Blade oder Renesmée. Dazu gibt es neben einer Galerie sehenswerter Vampirfilme von 1922 bis heute aktuelle Exklusiv-Interviews mit Vampir-Darstellern aus TWILIGHT: BREAKING DAWN, mit Regisseur Matt Reeves zu seinem Kindvampir-Thriller LET ME IN sowie mit den Vampir-Romanautoren Lynn Raven, Bianka Minte-König und Markus Heitz, wobei speziell Markus Heitz das baldige Ende der Vampirwelle prophezeit.
Auch im Filmteil der Ausgabe sind Romantik, Grusel und Vergänglichkeit ein Thema: Regisseur Cary Fukunaga berichtet im Interview, warum er in seiner Neuverfilmung des Romantik-Dramas JANE EYRE speziell die Schauer-Elemente betont hat. Zum SF-Film IN TIME: DEINE ZEIT LÄUFT AB, in der Lebenszeit als Währung dient und alle sterben müssen, die kein Geld mehr haben, spricht Regisseur Andrew Niccol im Interview über Jugendwahn und ablaufende Zeit. Zum Action-Thriller MISSION IMPOSSIBLE: PHANTOM PROTOKOLL berichtet Regisseur Brad Bird exklusiv über die Dreharbeiten in schwindelerregenden Höhen und in Sandstürmen. Und zum Filmfeature zu DER GESTIEFELTE KATER im Shrek-Universum gibt es einen Begleitartikel über die dunkle Seite der Mörderkatze in den ursprünglichen Märchen.
Im Literaturblock dieser NAUTILUS gibt es neben Buch-Rezensionen und Hörbuch-Empfehlungen u.a. Werkstattberichte von Bernhard Hennen zu seiner neuen DRACHENELFEN-Saga und von Stephan Russbült zur Entstehungsgeschichte seiner DÄMONEN-Romane. In der Vorschau auf die kommenden Buch-Neiheiten kommen Autoren wie Boris Koch, Ursula Poznanski, Sandra Henke, Lynn Raven, Markus Heitz u.a. zu Wort, und als Beilagen für Abonnenten gibt es Leseproben zu ASCHAMDON und LOUISA: MEIN HERZ SO SCHWER, womit der Gesamtumfang der Ausgabe auf 104 Seiten steigt.
Die gesamte Ausgabe inklusive der Supplements kann bereits seit Anfang November online auf www.fantasymagazin.de kostenlos durchgeblättert werden. Auf der Homepage gibt es außerdem zusätzliche Infos, die Trailer zu allen Filmen und Film-Clips sowie Gewinnspiele. Zudem gibt es die Vorschau auf die kommende Januar-Ausgabe, in der es um Meisterdetektive und Verbrechergenies, Privatschnüffler und Mord und Hexerei geht. Und das Magazin feiert seinen Einstieg in sein zwanzigstes Erscheinungsjahr mit einer exklusiven und aufwändig gestalteten SHERLOCK HOLMES Kurzgeschichten-Beilage für seine treuen Leser.
NAUTILUS erscheint im Abenteuer Medien Verlag und kann im Zeitschriftenhandel sowie über Amazon bezogen werden.
Pünktlich wie die Maurer erschien am heutigen Tag eine neue Ausgabe des »altgedienten« Fanzines FANDOM OBSERVER, es handelt sich bereits um die Nummer 270. Der FO existiert seit Ende der Achtziger.
Aus dem Inhalt:
- MucCon 2011: Olaf Funke und Florian Breitsameter haben die Première besucht. Dazu ein Interview mit Miriam Pharo
– Vienna Fantasy Gaming Convention: Markus Widmer über das Spielprogramm und die Sorgen des Veranstalters
– Maras Feuerbringer: Katrin Hemmerling hat Tommy Krappweis interviewt und seine MARA-Trilogie gelesen
– Deutscher Phantastik-Preis 2011: Manfred Müller im Gespräch mit Preisträgerin Gesa Schwartz
– AEGIRS FLOTTE: Petra Hartmanns Nachruf auf den Arcanum-Verlag und sein gescheitertes Serienprojekt
… und vieles mehr.
Chefredakteur der 270 ist Manfred Müller, der damit seinen fünfzigsten FANDOM OBSERVER abliefert. Gleichzeitig kündig Manfred aber auch an, dass es sich um seine letzte Ausgabe als Chefredakteur handelt – er wird aber weiterhin die Webseite des Projekts betreuen.
Den FANDOM OBSERVER 270 sollte man sich nicht entgehen lassen und das nicht nur, weil man ihn kostenlos herunter laden kann.
Erneut ist ein »Phantastischer Bücherbrief« aus der Elektrofeder Erik Schreibers geflossen und erschienen. Diesmal dreht sich alles um Rezensionen, seien es Bücher, Comics, Hörspiele oder Sekundärliteratur sowohl nationale wie auch internationale.
Darunter unter anderem im Bereich deutschsprachige Phantastik Kai MeyersDIE ALCHIMISTIN oder Ralf IsausFEUEROPFER; bei den internationalen Publikationen bespricht Erik Clifford D. SimaksALS ES NOCH MENSCHEN GAB (ein Klassiker, ist der bei Heyne neu erschienen? Ich müsste irgendwo noch die alte Ausgabe im Schrank stehen haben), sowie zwei Bücher der Selfmade-eBook-Millionärin Amanda Hocking aus deren Vampirmond-Zyklus, die bei cbt erschienen sind.
Schloss Burg in Solingen ist immer wieder mal Schauplatz verschiedener Veranstaltungen, wie beispielsweise Ritterspielen oder Kunsthandwerkermärkten. Drei Auszubildende und ein Auszubildender möchten nun mit einem neuen Konzept mal etwas anderes probieren. Unter dem Begriff »Burg des Schreckens« sollen am 31. März und 1. April 2012 Besucher von gewandeten und geschminkten Führern auf gruslige Weise durch die Burg geleitet werden.
Partner des Projekts sind die Bergische Entwicklungsagentur, die Agentur Bergisches Land Tourismus und der Schlossbauverein, ebenfalls dabei ist die »Wahre Bergische Ritterschaft«. Für das Projekt werden noch interessierte freiwillige Helfer wie (Laien-)Schauspieler, Theatergruppen oder Maskenbildner gesucht, die sich bei der BEA melden können: 0212–88160661. Da BEA und Schlossverein nur für ein wenig technische Ausstattung sorgen kann (und der Schlossverein nach einem Veruntreuungsskandal möglicherweise immer noch etwas klamm ist), freuen sich die drei Auzubis – die für ihr Projekt neben der Vorbereitung auf die Abschlußprüfung auch erhebliche Teil ihrer Freizeit opfern – aber auch über Finanz- und Sachspenden. Angesichts sonstiger eher trüber Freizeitangebote hier in der Gegend kann man eine solche innovative Idee nur begrüßen und sie ist meiner Ansicht nach unterstützenswert.
Die Azubis sind auf diese Aktion gekommen, als sie sich in Hamburg den Dungeon angesehen haben und sind der Ansicht, dass so etwas auch auf Schloss Burg gut (an)kommen würde. Die ca. 20-minütigen Führung werden Gruppen von jeweils 20 Personen durch die Burg »schleusen«, insgesamt werden ca. 900 Karten bereit gestellt.
Thematisiert werden sollen auch historische Begebenheiten und Legenden rund um Schloß Burg und die Gegend, wie beispielsweise der »Rittersturz« oder das Köpfen eines Kirchenoberhaupts (Erzbischof Engelbert II. von Köln) im Jahre 1225.
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Quelle: WDR, RP-Online und Solinger Tageblatt, Bild: Innenfassade Schloss Burg Morty at de.wikipedia, CC BY-SA
Die »Literaturinterpretin« Rena Larf liest – das weiß der ein oder andere – bisweilen aus verschiedenen hierzulande erschienenen Phantastik-Werken. Das wird dann im Internet-Kanal von GT-Radio »gesendet« und es gibt in aller Regel zudem noch eine Zweitverwertung bei 1000Mikes.
Es freut mich besonders, dass es eine Geschichte aus ÆTHERGARN geschafft hat, dort Anfang Januar verlesen zu werden. Es handelt sich um DAS HERZ, DER SCHLUND UND DAS BLUT von Tedine Sanss, die von den Abenteuern des Journalisten Algernon Holland an Bord des Ætherklippers King Charles berichtet. Wer diese und neun weitere steampunkige Stories selbst lesen möchte, kann das eBook kostenlos auf der Webseite des Projekts herunter laden, oder sie gegen einen kleinen Obolus bei Amazon für den Kindle erwerben.
Der Text zum Event:
06.01.12 10:00 Das Herz, der Schlund und das Blut
Powered by GT-Radio:
»Das Viktorianische Zeitalter – eine Zeit des Aufbruchs und der Pioniertaten. Während die Karten der Erde erst nach und nach ihre weißen Flecken verlieren, bricht die Menschheit auf, um einen völlig neuen Lebensraum zu erforschen: den Æther.…«
Eine Story aus »Die Steampunk-Chroniken Band I – Æthergarn«
herausgegeben von Stefan Holzhauer.
Geschrieben von: Tedine Sanss
Gelesen von: Rena Larf
Musik: »Rebirth« von Greendjohn
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Cover ÆTHERGARN von mir (für verwendete Bildkomponenten Dritter siehe hier)
Damit die Uneingeweihten mal sehen können, was in MINECRAFT alles möglich ist: hier ein Video vom MineCon, das den Creative-Server »The Voxel Box« vorstellt.
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Ich weiß, viele Videos heute, mea maxima culpa, das wird auch wieder anders. Das hier wollte ich euch aber nicht vorenthalten, ein Medley von Stücken aus ZELDA, inklusive der amerikanischen Violinistin Lindsey Stirling im passenden Dress. Das Arrangement ist der absolute Hammer und ein Besuch auf Lindseys YouTube-Kanal lohnt sich ebenfalls. Ich gehe davon aus, dass damit die Computerspielnerds ab sofort einen neuen Liebling haben, nämlich die Elfe im blauen Dress mit der Zipfelmütze … :)
Den Song kann man demnächst auf ihrer Webseite erwerben (wenn die nicht gerade überlastet ist, weil das Video soeben die Runde im Web macht).
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