Gesellschaft

Die Nominierungen zu den Nebula-Awards 2012

Na sowas, da hät­te ich doch fast die Nebu­la-Nomi­nie­run­gen über­se­hen. Unent­schuld­bar. Aber immer­hin lie­fe­re ich sie jetzt nach. :o)

Die Ver­lei­hung wird im Rah­men der dies­jäh­ri­gen 47. Nebu­la-Con­ven­ti­on im Hyatt Regen­cy Crys­tal City in Arling­ton, Vir­gi­nia statt­fin­den. Wie man bereits ver­lau­ten ließ wird Con­nie Wil­lis dort auch für ihr Lebens­werk den 2011 Damon Knight Grand Mas­ter Award erhal­ten. Ver­lie­hen wer­den die Prei­se durch die Orga­ni­sa­ti­on »Sci­ence Fic­tion and Fan­ta­sy Wri­ters of Ame­ri­ca« oder auch kurz SFWA.

Viel­leicht soll­te Herr Szameit mal ein paar Bli­cke auf die Nomi­nier­ten wer­fen … :o)

Novel

Wo bleiben eigentlich die Razzie-Nominierungen?

Tra­di­tio­nell wer­den kurz vor den Oscars die Gol­den Raspber­ry Awards für die schlech­tes­ten Fil­me des ver­gan­ge­nen Jah­res ver­ge­ben. Doch in die­sem Jahr war­tet man ver­geb­lich auf die Nomi­nier­ten­lis­te. War­um ist das so?

Die Ver­an­stal­ter der Ver­lei­hung »Raz­zie Awards« wol­len dies­mal – es ist übri­gens die 27. Ver­an­stal­tung – etwas anders vor­ge­hen als in den ver­gan­ge­nen Jah­ren. Auf einer Ver­an­stal­tung am 25. Febru­ar um 16:00 Uhr Orts­zeit San­ta Moni­ca, also kurz vor der Ver­lei­hung des Gold­kerl­chens Oscar, sol­len die Nomi­nier­ten für die Gol­de­ne Him­bee­re ver­kün­det wer­den. Die eigent­lich Ver­lei­hung wird dann am 1. April statt­fin­den. Die Ver­ant­wort­li­chen wei­sen dar­auf hin, dass sie den komö­di­an­ti­schen Aspekt der Ver­an­stal­tung mehr in den Vor­der­grund rücken wol­len und des­we­gen den April­scherz-Tag gewählt haben. Zudem möch­ten sie den Mit­glie­dern der Jury und den Publi­kums-Votern mehr Zeit geben, »sich den nomi­nier­ten Dreck auch anse­hen zu kön­nen«, bevor die­se ihre Stim­me abge­ben müs­sen. :o)

Wer mit abstim­men möch­te, darf das tun, muss aller­dings einen Mit­glieds­bei­trag (ab 40 Dol­lar) berap­pen – für den erhält man dann aber auch eine Ein­la­dung für zwei zur Ver­lei­hung in Hol­ly­wood.

Die Nomi­nie­run­gen wer­de ich dann nach dem Wochen­en­de kund tun, wahr­schein­lich zeit­nah zur Bekannt­ga­be der Gewin­ner der gül­de­nen Männ­chen.

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Logo »Raz­zie Awards« Copy­right Gol­den Raspber­ry Award® Foun­da­ti­on

MASS EFFECT: ASSIGNMENT – interaktiver Fanfilm

Auf You­tube fin­det man einen inter­ak­ti­ven Zero-Bud­get-Fan­film zu Bio­Wa­res MASS EFFECT. Für »Null­bud­get« sehen mei­ner Ansicht nach ein paar der Effek­te und ins­be­son­de­re die Rüs­tun­gen aus­ge­spro­chen pri­ma aus. Der Film ist des­we­gen »inter­ak­tiv«, weil man an ein paar Stel­len mit­tels ein­ge­bet­te­ter Links ähn­lich wie im Spiel zwi­schen »Para­gon« und »Rene­ga­de« wäh­len kann. Es gibt ins­ge­samt vier unter­schied­li­che Enden. Alles in allem sehens­wert; am Schluss des Films  wird ein »Making Of« ver­linkt.

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​d​9​n​h​k​D​-​Q​7lc

Kontor New Media GmbH behauptet einfach mal, Rechte an Creative Commons-Musik zu besitzen

Ich habe vor gut zwei Jah­ren ein Video auf You­tube online gestellt, in dem ich das Spiel COLIN MCRAE DIRT 2 vor­stel­le. Da ich die Hin­ter­grund-Musik aus dem Spiel auf­grund von Urhe­ber­rechts­be­den­ken nicht ver­wen­den woll­te, habe ich auf Jamen­do einen Song unter CC-Lizenz gefun­den und die­sen genutzt, näm­lich »Just Rock« von den Hell­do­ra­dos. Wie man auf deren Sei­te bei Jamen­do leicht fest­stel­len kann, steht der Song bis heu­te unter CC-BY-Lizenz und darf sogar ver­än­dert wer­den. Hier das Video:

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Soeben erhielt ich eine Mail von You­tube, in der ich dar­auf hin­ge­wie­sen wur­de, dass die Kon­tor New Media GmbH aus Ham­burg (die gehö­ren zur Edel AG) angeb­lich der Inha­ber oder Lizenz­neh­mer der ver­wen­de­ten Musik ist. Das ist natür­lich ange­sichts der CC-Lizenz eine stei­le Behaup­tung. Eine kur­ze Recher­che im Web zeig­te schnell auf, dass die sol­che fal­schen Claims gegen­über der Video­platt­form offen­bar bereits des Öfte­ren aus­ge­spro­chen haben (die Berich­te sind ganz aktu­ell von Ende Janu­ar 2012). Da wird dann bei­spiels­wei­se auch mal behaup­tet, man habe die Rech­te an Vogel­stim­men oder selbst­pro­du­zier­ten Sounds. Ich hof­fe, dass die ver­su­chen, die­se auch gegen­über den die­se unbe­rech­tigt ver­wen­den­den Vögeln durch­zu­set­zen, das geht ja schließ­lich gar nicht. :o)

Ich habe die Fir­ma Kon­tor New Media gera­de mal per Fax dar­auf hin­ge­wie­sen, dass Ihre Behaup­tung falsch ist und sie gefäl­ligst umge­hend Stel­lung dazu neh­men und die Behaup­tung gegen­über You­tube zurück neh­men sol­len. Bin gespannt was pas­siert und wer­de euch auf dem Lau­fen­den hal­ten. Soll­ten die das auf­recht erhal­ten, wer­de ich prü­fen, ob ggfs. eine Betrugs­an­zei­ge mög­lich ist. Soll­te das Video sei­tens You­tube off­line genom­men wer­den viel­leicht auch eine Scha­den­er­satz­for­de­rung.

Grund­sätz­lich fin­de ich das Vor­ge­hen der Kon­tor New Media über­aus dreist.

[Update:] Inter­es­sant auch die­se Dis­kus­si­on in Goo­gles Pro­dukt­fo­ren

[Update2:] Ein Mit­ar­bei­ter der Kon­tor New Media GmbH hat sich per Email gemel­det und ange­ge­ben, dass der fal­sche Cla­im zurück gezo­gen wur­de. Er war der Ansicht, dass ich nun »der Fair­ness hal­ber« die­sen Arti­kel löschen sol­le. Ich habe ihn dar­auf hin­ge­wie­sen, dass ich grund­sätz­lich kei­ne Arti­kel lösche, aber gern sei­ne Stel­lung­nah­me ver­öf­fent­li­chen kann, wenn das sei­nem Wunsch ent­spre­chen soll­te. Eine Reak­ti­on auf die­ses Ange­bot erfolg­te nicht.

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Die BAFTA-Gewinner 2012

Die BAFTA (Bri­tish Aca­de­my of Film and Tele­vi­si­on Arts) hat die dies­jäh­ri­gen Preis­trä­ger ihrer Film-Awards bekannt gege­ben (es fol­gen spä­ter noch TV-Prei­se). Nicht ganz über­ra­schend hat auch hier THE ARTIST groß abge­sahnt, ins­ge­samt sie­ben Prei­se gin­gen an den schwarz-wei­ßen Semi-Stumm­film aus Frank­reich, unter ande­rem der bes­te Dar­stel­ler an Jean Dujar­din, wei­ter­hin die Aus­zeich­nun­gen für Regie und Dreh­buch – und auch der Titel des »Bes­ten Films« ging an die Aus­nah­me­pro­duk­ti­on. Als bes­te Dar­stel­le­rin wur­de Meryl Streep für ihre Rol­le als »Eiser­ne Lady« geehrt.

Im Gen­re-Bereich wären ein­mal RANGO als bes­ter ani­mier­ter Film zu nen­nen und zum zwei­ten DEATHLY HALLOWS PART II für sei­ne Spe­zi­al­ef­fek­te und natür­lich HUGO für Pro­duk­ti­ons­de­sign und Sound.

BEST FILM
THE ARTIST Tho­mas Lang­mann

OUTSTANDING BRITISH FILM
TINKER TAILOR SOLDIER SPY Tomas Alfreds­on, Tim Bevan, Eric Fell­ner, Robyn Slo­vo,
Bridget O’Con­nor, Peter Straug­han

Schwarzer März

Man kann von der Megau­pload-Schlie­ßung hal­ten was man will, es kann nicht ange­hen, dass ein SWAT-Anti­ter­ror-Team wie in einem schlech­ten Film medi­en­wirk­sam und mit ein­deu­ti­ger Abschre­ckungs­ab­sicht auf ein Grund­stück vor­dringt und einen Men­schen dafür ver­haf­tet, dass er angeb­lich Raub­ko­pien ange­bo­ten haben soll. Hat das schon ein­mal jemand bei Bän­kern gemacht, die durch nur ver­bre­che­risch zu nen­nen­de Spe­ku­la­tio­nen die Welt­wirt­schaft (und damit auch unse­re Staa­ten) an den Rand des Ruins gebracht haben? In Sachen Grie­chen­land mög­li­cher­wei­se auch dar­über hin­aus?

Erschienen: FANDOM OBSERVER 272

Pünkt­lich wie immer (ich wür­de »pünkt­lich wie die Mau­rer« schrei­ben, aber »pünkt­lich wie die Maler« dürf­te es in die­sem Fall bes­ser tref­fen) ist soeben die Aus­ga­be 272 des FANDOM OBSERVER erschie­nen, die man wahl­wei­se kos­ten­frei auf der Web­sei­te des Maga­zins her­un­ter laden, als kon­ser­va­ti­ve­rer Leser aber auch nach wie vor gegen Obo­lus in einer Print­fas­sung bezie­hen kann.
Das gro­ße Titel­the­ma ist »Die Rezi­ma­fia«. Man­fred Mül­ler nimmt in nur genüss­lich zu nen­nen­der Wei­se die Äuße­run­gen des »Autors« »John Asht« (Name wur­de von der Redak­ti­on nicht geän­dert) aus­ein­an­der und wid­met sich dem Shit­s­torm, der sich bekann­ter­ma­ßen über die­sem ent­la­den hat (und den wahr­schein­lich außer­halb des Net­zes kaum jemand wahr nahm). Wie unbe­lehr­bar der Typ ist, erschließt sich erneut aus den Ant­wor­ten auf Mül­lers Inter­view­fra­gen – oder eben in der schon (Vor­sicht! Mei­nung!) auf­fäl­lig zu nen­nen­den plum­pen Art und Wei­se, in der er ver­sucht, sich um die­se Ant­wor­ten her­um zu lavie­ren.

Ansons­ten lie­fert FO272 Berich­te zu einem fin­ni­schen Fan­zine (ja, wirk­lich), es wird Band drei der Gesamt­aus­ga­be von VALERIAN UND VERONIQUE bespro­chen und selbst­ver­ständ­lich diver­se wei­te­re Bücher, Comics und Fil­me aus dem wei­ten Bereich des Gen­res. Ich muss aller­dings zuge­ben, dass sich mir nicht recht erschließt, war­um die US-ame­ri­ka­ni­sche Hor­ror­se­rie AMERICAN HORROR STORY unter »bri­ti­sches Fern­se­hen« ein­sor­tiert wird, aber das ist eine Klei­nig­keit am Ran­de. Bei eini­gen der Bespre­chun­gen von Fil­men und Fern­seh­se­ri­en bin ich deut­lich ande­rer Mei­nung als die Rezen­sen­ten, aber das ist ja das Schö­ne an Mei­nun­gen: es gibt meh­re­re davon und man darf sie nicht nur haben, son­dern auch aus­spre­chen, Herr Asht.

Lesens­wert, ins­be­son­de­re der Rezi­ma­fia-Arti­kel.

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Cover Copy­right 2012 Fan­dom Obser­ver

Warum ACTA gefährlich und bürgerfeindlich ist

Deutsch syn­chro­ni­sier­te Fas­sung.

Es kann nicht ange­hen, dass welt­wei­te Pro­tes­te es schaf­fen, SOPA und PIPA in den USA zu stop­pen, aber ACTA von bür­ger­fer­nen und demo­kra­tisch nicht kon­trol­lier­ten Lob­by­hu­ren in Brüs­sel durch­ge­wun­ken wer­den kann.

Edit: sogar Spie­gel Online steht ACTA äußerst kri­tisch gegen­über.

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Hier der Text:

Schon der Name führt in die Irre. Die eigent­li­che Inten­ti­on von ACTA ist es, Imma­te­ri­al­gü­ter­rech­te zu beschüt­zen. Als Han­dels­ab­kom­men wur­de es dazu ent­wi­ckelt, Pro­dukt- und Mar­ken­pi­ra­te­rie sowie gefälsch­te Kopien von hoch­wer­ti­gen Gütern zu ver­hin­dern. Eben­so soll es den Miss­brauch oder die Umdeu­tung von bekann­ten Mar­ken aus­schlie­ßen. Es soll die Inves­ti­tio­nen, die in die Ent­wick­lung von Pro­duk­ten gesteckt wur­den, durch Paten­te auf Medi­zin, medi­zi­ni­sche Pro­duk­te aber auch Nah­rungs­mit­tel und Saat­gut schüt­zen. Künst­ler, Krea­ti­ve und Jour­na­lis­ten sol­len durch ACTA eine siche­re Grund­la­ge erhal­ten, um die Qua­li­tät ihrer Ver­öf­fent­li­chun­gen zu ver­bes­sern und um das inter­na­tio­na­le Urhe­ber­recht zu har­mo­ni­sie­ren. ACTA baut auf TRIPS auf.

Wiki­pe­dia defi­niert Fäl­schung als: »die bewuss­te Nach­ah­mung eines Objek­tes oder einer Infor­ma­ti­on zur Täu­schung Drit­ter«.

Wenn man jedoch ein File im Inter­net kopiert, bleibt es genau das glei­che File, es han­delt sich hier­bei um kei­ne Nach­ah­mung. Es wur­de auch nicht gestoh­len, denn das Ori­gi­nal ist noch immer da, wo es ursprüng­lich war. Die Infor­ma­ti­on wur­de ohne ein Ent­gelt für den Schöp­fer geteilt. Der Begriff Fäl­schung (Coun­ter­feit) ist des­we­gen irre­füh­rend.

Geis­ti­ges Eigen­tum oder auch Imma­te­ri­al­rech­te wur­den nie in ACTA defi­niert. Somit schützt ACTA nicht nur Han­dels­mar­ken, es kann auch zum urhe­ber­recht­li­chen Schutz jeder Idee, Infor­ma­ti­on oder sogar von Begrif­fen ein­ge­setzt wer­den, damit des­sen unli­zen­sier­ter Gebrauch dann kri­mi­na­li­siert und ver­folgt wer­den kann.
Der Ein­fluss durch die­ses Abkom­men auf das Inter­net wür­de die Grund­la­gen der frei­en, auf Teil­ha­be und Par­ti­zi­pa­ti­on bau­en­den Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft aus­he­beln.

Der tat­säch­li­che ACTA-Text deckt eine brei­te Palet­te von Fel­dern ab, ist extrem kom­plex und schwer zu fas­sen. Ana­log zum Inter­net wür­de ein hypo­the­ti­sches Bei­spiel fol­gen­der­ma­ßen aus­se­hen:
Du lernst in einem bezahl­ten Koch­kurs ein tol­les Gericht ken­nen und möch­test es Dei­nen Freun­den vor­stel­len. Die­se Wei­ter­ga­be stellt mit ACTA ein kri­mi­nel­les Ver­ge­hen dar.

Im Inter­net wür­de ACTA die­se Ver­stö­ße des Urhe­ber­rechts durch eine eng­ma­schi­ge Kon­trol­le aller Daten­strö­me kon­trol­lie­ren und pro­to­kol­lie­ren. Über ACTA wür­den die Ver­wer­ter und Ver­la­ge, wel­che die jewei­li­gen Rech­te inne­hal­ten und die ver­letzt wur­den, unmit­tel­bar infor­miert. Sie könn­ten den Rech­te­ver­stoß direkt ahn­den, die Daten und Links zum Con­tent wer­den ohne Ver­hand­lung gesperrt.

ACTA ver­langt von den ISPs eine Über­prü­fung der von den Usern dort hin­ter­leg­ten Daten nach urhe­ber­recht­li­chen Ver­let­zun­gen.

ACTA möch­te dies für Musik, Fil­me, Bil­der, jour­na­lis­ti­sche Bei­trä­ge, Trade­marks und Paten­te durch­set­zen. Damit wür­den Por­ta­le wie You­tube, Twit­ter, Tumb­lr und vie­le ande­re unmit­tel­bar kri­mi­na­li­siert und zen­siert.
ACTA wur­de hin­ter ver­schlos­se­nen Türen geheim aus­ge­han­delt und ist als unde­mo­kra­tisch legi­ti­mier­tes Instru­ment ver­fas­sungs­recht­lich bedenk­lich.

Es betreibt den Rück­bau von Par­ti­zi­pa­ti­on in der Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft und fußt auf einem tota­li­tä­ren Zen­suran­spruch. ACTA öff­net Tür und Tor für die gren­zen­lo­se Über­wa­chung des Bür­gers durch die Indus­trie.

Nominierungen: British Science Fiction Awards

Die Nomi­nie­run­gen für die dies­jäh­ri­gen BSFA (Bri­tish Sci­ence Fic­tion Awards) sind ein­ge­tru­delt. Auch in die­ser Lis­te ist wie­der ein­mal der Name Chi­na Mié­ville zu lesen. Geschieht in letz­ter Zeit ja des Öfte­ren. :o) Dies­mal wur­de sein Roman EMBASSYTOWN nomi­niert. Plot:

Erzählt wird die Geschich­te einer jun­gen Frau, die auf dem Pla­ne­ten Arie­ka auf­wächst, einer Welt, die in einem abge­le­ge­nen Win­kel der inter­stel­la­ren Raum­fahr liegt, aber durch sei­ne außer­ir­di­sche Bevöl­ke­rung von Inter­es­se ist. Die Arie­kei beherr­schen eine hoch­ent­wi­ckel­te Bio­tech­no­lo­gie, lei­der ist die Ver­stän­di­gung der mensch­li­chen Kolo­nis­ten mit ihnen höchst kom­pli­ziert. Denn: nur spe­zi­el­le Bot­schaf­ter, von Geburt an dafür aus­ge­bil­de­te Zwil­lings­pär­chen, sind in der Lage, sich mit den Arie­kei unter­hal­ten, da deren Spra­che nur von Per­so­nen gespro­chen wer­den kann, die über zwei Mün­der ver­fü­gen.

Best Novel

Cyber Cir­cus by Kim Lakin-Smith
Embas­sy­town by Chi­na Mié­ville
The Island­ers by Chris­to­pher Priest
By Light Alo­ne by Adam Roberts
Osa­ma by Lavie Tid­har

WordPress-Plugin: Autorbeschwerde

Es wur­de hau­fen­wei­se gewünscht, hier ist es: mit­tels des Plug­ins »Phan­ta­News Autor­be­schwer­de« (ein Name wie eine Steu­er­erklä­rung :o) wer­det ihr in die Lage ver­setzt, ein For­mu­lar zum Zusam­men­kli­cken einer Beschwer­de in den Kom­men­ta­ren eines miss­lie­bi­gen Buch­blog­gers in euer Word­Press-basier­tes Blog ein­zu­bin­den.

Die Instal­la­ti­on geschieht wie bei jedem ande­ren Plug­in auch, indem man den ent­pack­ten Plug­in-Ord­ner (»autor­be­schwer­de«) ent­we­der per FTP ins Word­Press-Ver­zeich­nis hoch­lädt, oder die zip-Datei im Backend unter »Plug­ins instal­lie­ren« hoch­lädt. Ein­zu­stel­len ist nix.

Man kann das For­mu­lar dann mit­tels des Short­codes [ autor­form ] (ohne die Leer­zei­chen, aber die muss ich hier aber ein­bau­en, sonst wird nicht der Short­code ange­zeigt, son­dern das Beschwer­de­for­mu­lar :o) in einen Arti­kel oder in eine Sei­te ein­fü­gen.

Das Plug­in steht unter einer Crea­ti­ve Com­mons-Lizenz: CC-BY. Wenn ihr es ver­wen­det, dann nennt bit­te Phan­ta­News und ver­linkt auf test​.phan​ta​news​.de. Wer es anders­wo ein­bin­den möch­te und grund­le­gen­de php-Kennt­nis­se hat: der Code ist kein Zau­ber­werk (im Gegen­teil). Ihr dürft auf­grund der Lizenz auch abge­lei­te­te Wer­ke schaf­fen, solan­ge ihr Phan­ta­News nennt und hier­her ver­linkt. :o)

Down­load Phan­ta­News Autor­be­schwer­de (zip-Datei, ca. 5k)

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