Gesellschaft

Reality Check: Vortrag von Anja Bagus und Alex Jahnke

Auf dem BuCon in Drei­eich gab es in die­sem Jahr einen Vor­trag von Anja Bagus und Alex Jahn­ke mit dem Titel »Rea­li­ty Check« Er dreht sich ums Schrei­ben, dar­um, wie man ein Autor wird und was einem dabei alles begeg­nen (Har­py­ien!) und pas­sie­ren kann, sowie um Self­pu­bli­shing und Fak­ten zu den The­men und zum Buch­markt.

Da ich Anjas und mei­nen Gemein­schafts­stand hüten soll­te, konn­te ich die Kame­ra lei­der nur hin­stel­len und muss­te dann wie­der ent­schwin­den, des­we­gen ist das Video lei­der ein wenig … sta­tisch … ;) Mein beson­de­rer Dank muss hier dem Tüten­knis­te­rer gel­ten, der sei­nen Jab am Anfang wirk­lich ernst genom­men hat.

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Deutscher Phantastik Preis 2015: Die Gewinner

dpp

Am Sams­tag wur­de auf dem Buch­mes­se­con wie in jedem Jahr der Deut­sche Phan­tas­tik Preis in ver­schie­de­nen Kate­go­rien ver­ge­ben (auf der Web­sei­te fin­det man auch eine Lis­te aller Nomi­nier­ten, die es in die End­run­de geschafft haben). Es han­delt sich um einen Publi­kums­preis, Vor­schlä­ge konn­ten in der Nomi­nie­rungs­run­de bis zum 7. Juni von jedermann/​frau abge­ge­ben wer­den, die Haupt­run­de lief dann bis zum 19. Juli. Abge­stimmt wur­de über Ver­öf­fent­li­chun­gen aus dem Kalen­der­jahr 2014. Phan­ta­News gra­tu­liert allen Gewin­nern.

Aus­ge­zeich­net wur­den:

Bes­ter deutsch­spra­chi­ger Roman:

Bernd Perp­li­es: Impe­ri­um der Dra­chen – Das Blut des Schwar­zen Löwen (INK)

Bes­tes deutsch­spra­chi­ges Roman­de­büt:

Sil­ke M. Mey­er: Lux & Umbra 1 – Der Pfad der schwar­zen Per­le (Sad­Wolf)

Bes­ter inter­na­tio­na­ler Roman:

Neil Gai­man: Der Oze­an am Ende der Stra­ße (Eich­born)

Bes­te deutsch­spra­chi­ge Kurz­ge­schich­te:

Vanes­sa Kai­ser und Tho­mas Loh­was­ser: Der letz­te Gast (aus: Dunk­le Stun­den [Low])

Bes­te Ori­gi­nal-Antho­lo­gie:

Steam­punk Akte Deutsch­land (Art Skript Phan­tas­tik)

Bes­te Serie:

DSA – Das Schwar­ze Auge (Ulis­ses)

Bes­ter Gra­fi­ker:

Arndt Drechs­ler

Bes­tes Sekun­där­werk:

Chris­ti­an Hum­berg & Andrea Bot­t­lin­ger: Geek, Pray, Love: Ein prak­ti­scher Leit­fa­den für das Leben, das Fan­dom und den gan­zen Rest (Cross Cult)

Bes­te Inter­net-Sei­te:

www​.fan​ta​sy​buch​.de

Festlichkeit zum Release der Romane RHEINGOLD und AETHERAGENTEN

Festlichkeit

Am Sams­tag dem 24. Okto­ber 2015 fin­det im Kunst­haus in Essen eine Fest­lich­keit zur Ver­öf­fent­li­chung der Roma­ne RHEINGOLD (Anja Bagus) und AETHERAGENTEN (Tan­ja Schier­ding) statt.

RHEINGOLD ist der Abschluss der zwei­ten in der Æther­welt spie­len­den Tri­lo­gie von Anja Bagus, AETHERAGENTEN ist ein Spin­off-Roman, der in der­sel­ben Welt spielt, aller­dings nicht im deut­schen Kai­ser­reich, son­dern im Eng­land des frü­hen 20. Jahr­hun­derts.

Natür­lich wird aus den bei­den Wer­ken gele­sen wer­den, es haben sich jedoch auch noch wei­te­re Gäs­te mit Lesun­gen ange­sagt:

  • Tom Daut liest aus sei­nem Dark Fan­ta­sy-Epos ANNO SALVATIO 423
  • Thors­ten Küper trägt sei­ne Geschich­te PRUDENCES REGIMENT aus dem STEAMPANOPTIKUM vor
  • Cla­ra Lina Wirz liest eben­falls aus dem STEAMPANOPTIKUM, um Besu­cher, die nicht genau wis­sen, was »Steam­punk« eigent­lich ist, zu erleuch­ten.
  • Chris­ti­an Krumm wird mit­tels einer Lesung aus AT DAWN THEY SLEEP die Lach­mus­keln in Gang brin­gen.
  • Und am Ende wer­den alle Vor­tra­gen­den zusam­men gemein­sam eine sze­ni­sche Lesung ver­an­stal­ten, das hat es so noch nie gege­ben.

Wei­ter­hin wird die »null­te Epi­so­de« der Webse­rie ÆTHERANGELEGENHEITEN gezeigt wer­den (deren Inhalt an Anja Bagus´ Bücher ange­lehnt ist) und es wer­den meh­re­re Star­gäs­te anwe­send sein.

Die Autoren ste­hen nach den Lesun­gen für Fra­gen zur Ver­fü­gung und signie­ren selbst­ver­ständ­lich auch ihre Bücher.

Die Ver­an­stal­tung fin­det statt am 24.10.2015 ab 14:00 Uhr (Ende offen), die Loka­ti­on ist:

Kul­tur­ca­fé
Kunst­haus Essen
Rübe­zahl­str. 33
45134 Essen

Der Ein­tritt ist frei.

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Börsenverein motzt über Entwurf zur Urheberrechtsnovellierung

Copyright

In mei­nen Augen ist es gera­de­zu wider­wär­tig zu nen­nen, wie der Bör­sen­ver­ein sich über die Stär­kung der Rech­te des Urhe­bers in einem Ent­wurf des Urhe­ber­rechts echauf­fiert. Bis­her sind die Ver­wer­ter deut­lich im Vor­teil, was Rech­te angeht und kön­nen den Urhe­bern Kne­bel­ver­trä­ge dik­tie­ren, bei­spiels­wei­se was Lauf­zei­ten angeht. Das führt unter ande­rem dazu, dass Bücher in der Ver­sen­kung ver­schwin­den, weil sie nicht nach­pro­du­ziert wer­den, der Ver­lag aber auch die Rech­te nicht frei­gibt, damit die­se an den Autor zurück­fal­len kön­nen. Völ­lig gro­tesk wird die Lage bei eBooks: Wenn die Ver­trags­klau­sel bei Print­bü­chern noch lau­tet, dass die Rech­te an den Autor zurück­fal­len, wenn das Buch eine gewis­se Zeit lang nicht erhält­lich war, ist das bei eBooks qua­si nie so, der Urhe­ber wird die Rech­te also nie zurück erhal­ten.

In der Novel­lie­rung des Urhe­ber­rechts soll die­se Zeit auf fünf Jah­re begrenzt wer­den. Wenn ein ande­rer Anbie­ter dann für die Rech­te mehr bezahlt, darf der Autor die­se zurück­for­dern und an den neu­en Anbie­ter ver­ge­ben.

Mat­thi­as Ulmer, Vor­sit­zen­der des Ver­le­ger-Aus­schus­ses des Bör­sen­ver­eins, äußert sich kri­tisch. Unter ande­rem dar­über, dass sich ein Buch in fünf Jah­ren noch nicht amor­ti­siert haben könn­te.

Der Gesetz­ent­wurf des BMJV sieht unter ande­rem vor, dass Autoren ihre Ver­lags­ver­trä­ge nach fünf Jah­ren durch Rück­ruf been­den kön­nen. Dazu sol­len sie berech­tigt sein, wenn ihnen ein Ver­wer­ter, der an den Inves­ti­tio­nen des Ursprungs­ver­lags in das Werk und an des­sen wirt­schaft­li­chem Risi­ko nicht betei­ligt war, für die Wei­ter­nut­zung z.B. einen hohen Vor­schuss bie­tet. Der ursprüng­li­che Ver­trags­part­ner hat dann ledig­lich eine Art Vor­kaufs­recht. Das gilt auch dann, wenn er sich auf­grund noch nicht amor­ti­sier­ter Inves­ti­tio­nen in das Werk gegen­über dem neu­en Bie­ter in einer rui­nö­sen Wett­be­werbs­si­tua­ti­on befin­det. [Quel­le]

Darf ich mal lachen? Die meis­te Mas­sen­wa­re abseits von Best­sel­lern ist doch nach fünf Jah­ren nur noch in der Back­list zu fin­den, wenn man viel Glück hat. Die wur­de inzwi­schen schon lan­ge auf dem Remit­ten­den-Grab­bel­tisch ver­ramscht. Bei Best­sel­lern sieht die Sache natür­lich deut­lich anders aus, aber bei denen hat man dann sicher­lich bereits genug Umsatz gemacht, dass sich die Sache für Ver­lag (und viel­leicht sogar Autor) lohn­te.

Die Lösung ist eigent­lich ein­fach: Zufrie­de­ne Autoren blei­ben beim Ver­lag. Wenn man die­se also nicht am aus­ge­streck­ten Arm ver­hun­gern lässt und fair behan­delt, dann wer­den die­se sicher­lich wei­ter mit dem Ver­lag arbei­ten, der sie erfolg­reich gemacht hat. Macht ein ande­rer Ver­lag ein deut­lich bes­se­res Ange­bot, dann ist das Werk offen­sicht­lich auch deut­lich mehr wert, als der ers­te Ver­trags­part­ner zah­len möch­te. Eigent­lich sind das in einer Markt­wirt­schaft völ­lig nor­ma­le Vor­gän­ge, aber wenn man sein Haupt selig auf dem wei­chen Kis­sen der Buch­preis­bin­dung bet­ten kann, mag einem das mög­li­cher­wei­se nicht klar sein. Ein wei­te­rer Grund dürf­te sein, dass etli­che Ver­le­ger (und ande­re Mit­spie­ler in der Buch­bran­che) immer noch nicht ver­stan­den haben, oder die Augen davor ver­schlie­ßen, dass wir nicht mehr in den 1980ern leben.

Der Ver­weis auf Klein­ver­la­ge zieht in mei­nen Augen nicht, da die­se nach mei­nen Erfah­run­gen den Autoren ohne­hin bes­se­re und fai­re­re Kon­di­tio­nen bie­ten, als gro­ße Publi­kums­ver­la­ge. Die klei­nen agie­ren mit den Urhe­bern auf Augen­hö­he, statt vom hohen Ross her­ab.

Es dürf­te aber klar sein, dass der Bör­sen­ver­ein des Deut­schen Buch­han­dels sei­ne gesam­te Lob­by­macht in die Wag­scha­le wer­fen wird, um autoren­freund­li­che und seit Jah­ren über­fäl­li­ge Ver­bes­se­run­gen der Geset­zes­la­ge zuguns­ten der Urhe­ber zu ver­hin­dern. Die Musik­in­dus­trie wird das eben­falls tun. Es soll­te also kei­nen wun­dern, wenn am Ende auf­grund die­ser Lob­by­ein­flüs­se ein Gesetz her­aus­kommt, das die Urhe­ber noch schlech­ter stellt, als es jetzt bereits der Fall ist.

Die Ver­wer­ter sind exakt das: Ver­wer­ter. Sie schaf­fen selbst nichts Krea­ti­ves, sie ver­kau­fen aus­schließ­lich das Werk Drit­ter, der eigent­li­chen Urhe­ber. Und ich wie­der­ho­le mich: Deren Rech­te müs­sen im Rah­men einer Urhe­ber­rechts­no­vel­le deut­lich gestärkt wer­den. Die aktu­el­len Ver­wer­ter­rech­te sind viel zu umfang­reich, zu aus­ufernd, sie benach­tei­li­gen die Werk­schaf­fen­den. Und wenn die Ver­wer­ter von »Urhe­ber­rech­ten« spre­chen, wenn sie gegen angeb­li­che Raub­ko­pien wet­tern, dann mei­nen sie die­se nicht tat­säch­lich, son­dern aus­schließ­lich ihre Ver­wer­ter­rech­te.

Wir brau­chen aber mehr Rech­te für die Urhe­ber. Drin­gend. Geset­ze müs­sen zuerst dem Bür­ger die­nen, nicht irgend­wel­chen Fir­men­in­ter­es­sen.

Bild »Copy­right« von Pix­a­bay, CC0, Public Domain

Super Aktion: Deutsche Tolkien Gesellschaft unterstützt Flüchtlinge

Auch Zwer­ge waren mal Flücht­lin­ge!

Die Deut­sche Tol­ki­en Gesell­schaft hat eine gran­dio­se Akti­on aus der Tau­fe geho­ben, mit der sie Flücht­lin­ge unter­stüt­zen will. Sie schrei­ben auf ihrer Web­sei­te:

Flucht und Ver­trei­bung sind in Tol­ki­ens Uni­ver­sum zen­tra­le The­men: Die Núme­norer, die nach Mit­tel­er­de flüch­ten, weil ihre Hei­mat nicht mehr exis­tiert, die Zwer­ge, die von Smaug aus ihrem Zuhau­se ver­trie­ben wer­den, die Rohir­rim, die aus Angst vor dem Krieg in Helms Klamm Zuflucht suchen.

Um Geld für rea­le Flücht­lin­ge hier bei uns zu sam­meln hat die Gesell­schaft zwei Pos­ter erstellt, die man bei ihr bestel­len kann. Ein Pos­ter kos­tet 4,00 Euro zzgl. 1,45 EUR Por­to. Von den Ein­nah­men gehen 3,20 Euro an die Flücht­lings­hil­fe des Arbei­ter-Sama­ri­ter Bun­des.

Bei­de Moti­ve sind auch auf dem Tol­ki­en Tag Han­no­ver (03.–04.10.2015), am DTG-Stand auf der Ring*Con (06.–08.11.2015) und auf dem Tol­ki­en Lese­fest in Kem­pen (21.11.2015) erhält­lich.

Groß­ar­tig. Und so sehen die Pos­ter aus, gleich hin und bestel­len:

DTG Poster 02 DTG Poster 01

Pos­ter Copy­right DTG, Design: Tobi­as M. Eck­rich mit Lukas Wal­zer, Dwarf Icons: Emil Johans­son

Der helle Wahnsinn: Enterprise‑D Construction Project

Wel­cher STAR TREK-Fan hat sich nicht schon ein­mal gewünscht, durch die USS Enter­pri­se zu lau­fen. Jason ist einer die­ser Fans, der über sich selbst sagt, dass TNG sei­ne Kind­heit geprägt hat, er will die­sen Traum mit einem ambi­tio­nier­ten Pro­jekt rea­li­sie­ren: Er will die gesam­te (!) NCC-1701‑D in der aktu­el­len Unre­al Engi­ne 4 nach­bau­en. Also nicht nur die aus Serie bekann­ten sets, son­dern das gesam­te Schiff. Schon das Demo-Video, in dem man einen Shut­tle-Anflug, die Shut­tle­bay und danach ein wenig vom Schiff sieht, ist über­aus eye­can­dy und beein­dru­ckend. Jason sieht das Gan­ze wie eine Art Muse­um. Geplant ist eine Finan­zie­rung des epi­schen Unter­fan­gens durch Crowd­fun­ding via Kick­star­ter und Patre­on, dabei soll das Gan­ze auch eine Umset­zung für die Ocu­lus Rift erhal­ten. Nerd­gasm!

Die Umset­zung des Innen­le­bens des Raum­schiffs basiert zum einen auf den offi­zi­el­len Blue­prints von Rick Stern­bach, den inof­fi­zi­el­len Riss­zeich­nun­gen von Ed White und zuletzt natür­lich Extra­po­la­ti­on durch den Künst­ler. Dabei sol­len Vor­schlä­ge und Ideen der Com­mu­ni­ty selbst­ver­ständ­lich mit ein­ge­hen. Jason sucht ganz sicher auch noch Hil­fe bei der Umset­zung, der­zeit arbei­tet er allei­ne an dem Pro­jekt. Alle wei­te­ren infor­ma­tio­nen auf der Web­sei­te des Enterprise‑D Con­s­truc­tion Pro­jects.

Shut up and take my money!

(Man beach­te bei zehn Minu­ten das klei­ne Toi­let­ten­gim­mick! :D)

https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​u​K​9​i​j​Z​e​H​WjI

Ju Honisch liest am 27.09.2015 in Bonn

Ju Honisch

Die Phan­tas­tik-Autorin und Musi­ke­rin Ju Honisch wird am 27. Sep­tem­ber 2015 ab 18:00 Uhr in Bonn aus ihren Wer­ken lesen. Ort des Gesche­hens ist das Rol­len- und Brett­spie­ler-Café »Voy­a­ger«.

Gele­sen wird aus SCHWINGEN AUS STEIN, dabei han­delt es sich um einen Phan­tas­tik­ro­man mit his­to­ri­schem Hin­ter­grund, der im 19. Jahr­hun­dert spielt. Der Roman wur­de im Jahr 2014 mit dem Seraph aus­zge­zeich­net. Wenn danach noch Zeit ist, gibt zu zudem eine Kost­pro­be aus DIE QUELLEN DER MALICORN, einem Buch um Ein­hör­ner, die aber garan­tiert weder son­der­lich roman­tisch sind, noch irgend­wie glit­zern.

Dabei soll­te man sich nicht dar­auf ein­stel­len, dass da ein­fach nur eine Autorin an einem Tisch sitzt und mono­ton aus ihrem Werk liest. Ganz im Gegen­teil: Ju stellt ihre Prot­ago­nis­ten mit ver­schie­de­nen Stimm­la­gen dar und erweckt sie so zum Leben.

Die Lesung fin­det statt im

Voy­a­ger
Rhein­gas­se 7
53113 Bonn
0228 85097316

Öff­nungs­zei­ten:
Di – Fr 16:00 – 24:00 Uhr
Sa – So 14:00 – 24:00 Uhr
Mon­tag ist Ruhe­tag

Auf der Web­sei­te des Cafés fin­den sich Hin­wei­se zur Anrei­se.

GAME OF THRONES großer Abräumer bei den 67. Emmy-Awards

Emmys2015

Ges­tern fand im Micro­soft Thea­ter in Down­town Los Ange­les die 67. Ver­lei­hung der Prime­time Emmy Awards statt. Mode­riert wur­de die Ver­an­stal­tung von Andy Sam­berg. Ver­lie­hen wer­den die Emmys von der Aca­de­my of Tele­vi­si­on Arts & Sci­en­ces.

Gro­ßer Abräu­mer mit zwölf Aus­zeich­nun­gens ist frag­los HBOs Fan­ta­sy­se­rie GAME OF THRONES nach den Büchern von Geor­ge R. R. Mar­tin, nomi­niert war die Show vier­und­zwan­zig­mal. Das ist Rekord. Mit sechs Prei­sen konn­te die Mini­se­rie OLIVE KITTERIDGE nach Hau­se gehen. Eben­falls bemer­kens­wert die Come­dy-Serie VEEP. Den Emmy für den bes­ten Schau­spie­ler erhielt Jon Hamm (MAD MEN), die Aus­zeich­nung für die bes­te Schau­spie­le­rin ging an Vio­la Davis (HOW TO GET AWAY WITH MURDER). Bes­ter Neben­dar­stel­ler wur­de Peter Din­kla­ge (GAME OF THRONES), bes­te Neben­dar­stel­le­rin ist Uzo Adu­ba (ORANGE IS THE NEW BLACK).

Im Fol­gen­den die gesam­te Lis­te der Nomi­nier­ten und Gewin­ner.

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 622

Cover Bücherbrief 622

Auch im August hat Erik Schrei­ber wie­der viel gele­sen und fasst sei­ne Mei­nun­gen zu den Büchern im PHANTASTISCHEN BÜCHERBRIEF zusam­men. Neben Büchern geht es aber auch noch um Hör­spie­le und Comics.

Dabei geht es unter ande­rem um Fol­gen­des:

Deut­sche Phan­tas­tik: Wolf von Nie­bel­schütz – Der blaue Kam­mer­herr, Mar­kus Heitz – Exkar­na­ti­on – See­len­ster­ben, David Falk – Die letz­te Bas­ti­on.

Inter­na­tio­na­le Phan­tas­tik: Bran­don San­der­son – Der Rith­ma­tist, Kass Mor­gan – Die 100, C. C. Hun­ter – Im Ster­nen­licht.

Kri­mi & Thril­ler: Håkan Öst­lundh – Ster­bens­stil­le, Rai­ner Hol­be – Schwar­zer Mann, Rein­hard Rohn – Lei­se, stirb lei­se.

Der PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF liegt im PDF-For­mat vor und kann hier kos­ten­los her­un­ter gela­den wer­den.

Bücher­brief 622 August 2015 (PDF-Datei, ca. 1.8 MB)

»Cyborg-Messe« in Düsseldorf Anfang November

CyborgMesse

Vom 06. bis zum 8. Novem­ber 2015 fin­det im NRW-Forum Düs­sel­dorf eine über­aus span­nen­de Ver­an­stal­tung zum The­ma Cyborgs und Trans­hu­ma­nis­mus statt. Die Ver­an­stal­ter schrei­ben dazu auf Face­book:

Anläss­lich »EGO UPDATE. Die Zukunft der digi­ta­len Iden­ti­tät« fin­det im NRW-Forum Düs­sel­dorf vom 6. bis 8. Novem­ber 2015 die welt­ers­te Cyborg-Mes­se statt. Mit­or­ga­ni­siert und co-kura­tiert wird die Ver­an­stal­tung unter ande­rem von dem Cyborg e.V., der Gesell­schaft zur För­de­rung und kri­ti­schen Beglei­tung der Ver­schmel­zung von Mensch und Tech­nik. Geplant sind Mes­se­stän­de, Vor­trä­ge und Live-Acts wie Per­for­man­ces oder Kon­zer­te sowie ein offe­nes Bar­camp.

Das fin­de ich über­aus span­nend, Trans­hu­ma­nis­mus und »Ver­bes­se­rung« des Men­schen durch tech­ni­sche Hilfs­mit­tel ist ein The­ma, das mich schon lan­ge inter­es­siert. Nicht erst seit Cyber­punk und Shadowrun. :) Da ich auch ent­spre­chen­de Medi­en­be­rich­te immer gespannt ver­fol­ge (bei­spiels­wei­se in Sachen Implan­ta­te oder Men­sch/­Ma­schi­ne-Inter­faces), wer­de ich mir die Cyborg­mes­se defi­ni­tiv mal anse­hen.

Das NRW-Forum fin­det man unter der Adres­se Ehren­hof 2, 40479 Düs­sel­dorf, mehr zur Ver­an­stal­tung auch auf Face­book.

Pro­mo­gra­fik Copy­right NRW-Forum Kul­tur und Wirt­schaft e.V. i.L.

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