Bereits im März erschien im Essener Papierverzierer-Verlag der Fantasy-Roman KOBRIN – DIE SCHWARZEN TÜRME von Caroline G. Brinkmann. Das Buch erzählt eine Geschichte aus dem Reich der Elfen, dessen Idylle von den Magiern der Finsternis bedroht wird.
Tief im Herzen von Talan, in Argorn, gibt es die kleine Stadt Immerblau. Dort wächst Kobrin zunächst in einer recht normalen Familie auf, doch als sie das Teenageralter erreicht, entwickelt sie noch immer kein Gespür für die Magie, wie es bei anderen Elfen normal wäre. Stattdessen spricht die Zeitung eines Tages von Waldbränden und bricht mit der Utopie, die die Waldkönigin eigentlich aufrechterhalten sollte.
Andernorts bricht der Mensch Daidalor zu einer geheimen Mission auf, um in den Bergen von Umbra zu ergründen, ob der Feind weiterhin im Exil gefangen ist, denn die Gerüchte werden immer mehr. Da er Meister der Tarnung genannt wird, beschließt er den Feind auf eigene Faust zu infiltrieren. Doch Daidalors Eitelkeit könnte ihm zu Verhängnis werden.
In dieser Geschichte KOBRIN – DIE SCHWARZEN TÜRME von Caroline G. Brinkmann spielt Magie zwar eine große Rolle. Doch letztendlich verhalten sie sich alle menschlich und leiden an den gleichen Fehlern, die jeden von ihnen einzigartig machen. Ob Elfen, Wolfsmenschen, Schlangenwesen, Menschen des Westens, Tiranen – sie alle haben eine zweite Identität, die sie mit der ersten zu verschleiern versuchen. Und selbst obwohl die Heldin ihre wahre Identität noch nicht ganz gefunden hat, beginnt Caroline G. Brinkmann mit dem ersten Teil der Serie »Herren des Waldes« ein episches Werk, das eine ausgefeilte Heldenreise mit psychologischen Elementen und klassischem Fantasy zu verknüpfen vermag.
KOBRIN – DIE SCHWARZEN TÜRME liegt als Taschenbuch und eBook vor, der Roman ist 432 Seiten stark und kostet als Printversion 14,95 Euro, das eBook ist für 4,99 Euro erhältlich. Das Cover schuf Timo Kümmel. Auf der Verlagsseite zum Buch findet man auch eine Leseprobe.
Im Luzifer-Verlag erschien soeben der Thriller EDOM vom Autoren Mark Fahnert:
Ein erschlagener Wachmann.
Ein geschändetes Grab.
Gestohlene Graberde.
Wie passt das zusammen?
Um ihren ersten Fall als Mordermittlerin zu lösen, muss Sybille Baker diese Frage beantworten.
Mitten in der Nacht machen zwei Streifenpolizisten auf dem Melatenfriedhof eine grausige Entdeckung. Ein Wachmann liegt erschlagen in einem geschändeten Grab. Kriminalhauptkommissar Brehmer beschleicht das Gefühl, dass dieser Mord nur die Spitze eines Eisbergs ist. Und das ist nicht das einzige Problem, denn die neue Mitarbeiterin stößt in seinem Team nicht unbedingt auf uneingeschränkte Sympathie. Die Spur führt die Ermittler zu Stanislav Loev, der davon besessen ist, eine uralte Sage wahr werden zu lassen – aber würde dieser auch für seinen Traum über Leichen gehen?
EDOM liegt als eBook und Klappenbroschur vor und ist 304 Steiten stark. Das Taschenbuch kostet 12,99 Euro, für das eBook werden 4,99 Euro fällig.
Bei Emmerich Books & Media ist soeben RUNEN DER MACHT von Hans-Peter Schultes (mit Andreas Groß) erschienen, ein epischer historischer Roman aus der Zeit der Völkerwanderungen. Er handelt von der Königin der Rugen:
Pannonien 469 n.u.Z. Das Reich der Hunnen ist Vergangenheit und die Stämme und Völker, die einst mit Attila gegen Westrom gezogen sind, haben das Joch der hunnischen Herrschaft abgeschüttelt. Jetzt fallen die Sieger wie reißende Wölfe übereinander her und die Blutmagie eines hunnischen Schamanen erweckt ein lange verloren geglaubtes Grauen.
Nur Giso, die Königin der Rugen, den Untergang ihres Volkes vor Augen, erkennt die drohende Gefahr. Der entscheidende Kampf um die Macht, die Schlacht an der Bolia, steht bevor.
Der epische Roman aus der mythenreichen Zeit der Völkerwanderung beinhaltet neben einem umfangreichen Glossar auch eine ausführliche Zeittafel der tatsächlichen historischen Abläufe. Erschienen ist er am 15. Juni 2014 als Taschenbuch und eBook, er ist 156 Seiten stark. Das Cover für RUNEN DER MACHT steuerte Beate Rocholz bei, eine Landkarte stammt von Jörg Schukys. Wer sich vor dem Kauf ein Bild machen möchte, findet eine Leseprobe im PDF-Format auf der Verlagsseite. Das Taschenbuch gibt es zum Preis von 8,95 Euro direkt beim Verlag (inklusive portofreiem Versand als Büchersendung innerhalb Deutschlands) oder bei Amazon, das eBook kostet 3,99 Euro, man kann es bei Amazon oder Beam eBooks beziehen.
Coverabbildung Copyright Emmerich Books & Media
Bei Amazon ist ab sofort eine Novelle von Anja Bagus erhältlich, die in der Ætherwelt spielt, also vor demselben Hintergrund wie ihre Romane ÆTHERHERTZ, ÆTHERRESONANZ und ÆTHERSYMPHONIE. Aus dem Inhalt:
Die Fortuna ist ein fliegendes Kasino, ein Luftschiff der Extraklasse. Man kann so lange mitreisen, wie man es sich leisten kann. Aber die exklusive Gesellschaft und der Luxus haben ihren Preis. Drei Männer gehen kurz nacheinander über Bord. Warum? Der blinde Adelige Claudius wird vom Amt für Aetherangelegenheiten als Undercover-Ermittler eingesetzt. Was niemand weiß: er sieht Aether. Trotzdem erkennt er die Lösung erst, als es fast zu spät ist.
FORTUNA erhält man zum Preis von 99 Cent als eBook für den Kindle bei Amazon (ASIN: B00KWE1YTK). Laut Angaben dort wäre eine Printausgabe etwa 69 Seiten stark, wobei der Onlineversender bei diesen Angaben üblicherweise untertreibt.
Es war angekündigt und nun ist es leider soweit: die Ausgabe 300 des seit 1989 erscheinenden Fanzines FANDOM OBSERVER bedeutet das Ende einer Ära, denn sie wird nach 25 Jahren die letzte sein. Noch einmal gibt die Crew alles und Chefredakteur Manfred Müller präsentiert auf 300 Seiten folgende Themen:
Aus nach zehn Jahren: Petra Hartmann über das Ende der ELFENSCHRIFT-Reihe Fanzine-Kurier: Noch einmal sezieren Holger Marks und Armin Möhle fannische Druckwerke. Kritische Frauen gehen ins Kino: Hestia von Roest, Katrin Hemmerling und Bettina Petrik über Spider-Man, die X‑Men und Godzilla Roger Corman: Günther Freunek porträtiert den Meister des B‑Movies Coin-Pong-Con: Klaus Sauer mit einem Juwel der fannischen Conberichterstattung
Weiterhin finden sich im FO 300:
Eine schier unglaubliche Menge von Leserbriefen, Rezensionen zu Büchern von Cylin Busby, Pierre Boulle, Clark Darlton und Lois McMaster Bujold, ein kurzer Werkstattbericht aus der Fantasyredaktion, sowie melancholische Abschiedsbriefe von Martin Kempf, Günther Freunek, Florian Breitsameter, Olaf Funke und Antje Brand, und natürlich das Highlight dieser Ausgabe: ein echter Langer, frisch vom Zeichentisch!
Der überaus umtriebige Tom Daut ist in nächster Zeit wieder mit diversen Lesungsterminen zu seinen zahlreichen Projekten – beispielsweise DIE SINISTRA, DIE AMIZARAS-CHRONIK oder ANNO SALVATIO 423 – unterwegs. Nachfolgend die Lesetermine (Hinweis: die nächsten Termine stehen unten):
Donnerstag 14.08.2014, 15.00 Uhr – Sonntag 17.08.2014, 20.00 Uhr 5. Phantasie und Mittelaltertage Saarbrücken
Tom Dauts Lesezelt mit Lesung auf Wunsch für jeden Besucher
Deutsch-Fanzösischer Garten
Deutschmühlental, 66117 Saarbrücken www.mittelaltertage-sb.de
Wie immer am Monatsanfang trudelte eine neuer Bücherbrief ein. Erik Schreiber setzt sich auch diesmal mit Werken aus dem Bereich Phantastik auseinander, auf die er im vergangenen Monat gestoßen ist. Der vorliegende Bücherbrief 607 dreht sich um den Mai 2014. Neben den zahllosen rezensionen findet man diesmal auch zwei Nachrufe auf Mary Stewart, Michael Szameit und HR (Hansruedi) Giger.
Im Bereich deutsche Phantastik befasst sich der Bücherbrief diemal unter anderem mit Alfred Wallons DARK WORLDS (Verlag Torsten Low), David Falks DER LETZTE KRIEGER (Piper) und Vanessa Busses ANGRIFF AUS DEM NICHTS (Blitz Verlag). Bei der internationalen Phantastik liest man über Ben Aaronivitchs DER BÖSE ORT, Scott Lynchs dritten Teil der Locke-Lamora-Abenteuer mit dem Titel DIE REPUBLIK DER DIEBE und Alexey Pahovs SCHATTEN.
Weiterhin werden besprochen Jugendliteratur, Krimis, Hörbücher & Hörspiele, Magazine & Fanzines, Comics und diesmal sogar ein Spiel, nämlich NORDERWIND von Klaus Teuber, erschienen bei Kosmos.
Der Phantastische Bücherbrief 607 liegt als PDF vor und kann hier heruntergeladen werden:
Im Essener Papierverzierer-Verlag erschien soeben der Phantastik-Roman DUNKELLICHT von Martin Ulmer. Das Besondere daran: Der Mystery-Thriller spielt in Dortmund! Kämpfer, Magiker und Gelehrte leben hier, mitten unter uns.
Vor menschlichen Augen verborgen spielt sich seit Jahrtausenden ein unerbittlicher Kampf zwischen der Bruderschaft des Lichtes und der Bruderschaft der Dunkelheit ab. Jedoch bringt das spurlose Verschwinden vieler Brüder und Magiker die Überlebenden an den Rand der Verzweiflung. Etwas anderes regt sich inmitten der menschlichen Welt und bedroht das Gleichgewicht der Kräfte.
Johannes, Ella, Antoine, Martus und Edgar heißt das Quintett, das unfreiwillig in die Rolle der Weltretter schlüpfen soll. Menschen, Brüder und Magiker kämpfen gewöhnlich nicht Seite an Seite, doch ein ungewöhnliches Schicksal bringt sie zusammen. Ohne es zu ahnen, bereiten sie sich auf einen Kampf vor, dem sie mit ihren magischen und menschlichen Kräften kaum gewachsen scheinen. Hat sie tatsächlich nur das Schicksal zusammengeschmiedet oder steckt mehr dahinter?
DUNKELLICHT hat einen Umfang von 380 Seiten und kann als Printausgabe oder eBook erworben werden. Erstere kostet 14,95 Euro, für letztere muss man 6,99 Euro berappen. Wer den Verlag unterstützen möchte, bestellt direkt dort.
DUNKELLICHT
Martin Ulmer
Mystery-Thriller
20. Juni 2013
Taschenbuch:
432 Seiten, EUR 14,95
ISBN 978–3‑944544–61‑8
Kindle: EUR 6,99
ASIN: B00KIGJABG
Papierverzierer-Verlag
Netflix reiht sich bei denen ein, die Marvel-Comics in bewegte Bilder umsetzen, denn sie produzieren eine DAREDEVIL-Serie. Die hat erst in den letzten Tagen für einigen Aufruhr gesorgt, denn der ursprünglich geplante Showrunner Drew Goddard (CABIN IN THE WOODS) ist gerade erst gegangen (worden?). Er sollte nicht nur das Drehbuch für den Piloten verfassen, sondern auch als ausführender Produzent fungieren. Man munkelt über »kreative Differenzen« mit Marvel Entertainment. Der neue Serienchef ist Steven S. DeKnight, dieser hat bei SPARTACUS und SMALLVILLE bewiesen, was er kann.
Gerade wurde auch bekannt gegeben, wer den Anwalt aus Hell´s Kitchen Matthew Michael Murdock alias DAREDEVIL spielen soll: für die Rolle ausgesucht wurde Charlie Cox (STERNWANDERER, BOARDWALK EMPIRE). Ja, mir kommt er auch etwas jung vor, aber man darf vermuten, dass es eine Origin-Story werden wird, ähnliche wie bei SMALLVILLE, ARROW oder demnächst FLASH.
Drei weitere Marvel-Helden werden eine eigene Netflix-Serie bekommen: Jessica Jones, Luke Cage, and Iron Fist. Die Shows werden miteinander interagieren und sollen in eine weitere Serie namens THE DEFENDERS kulminieren. Das hat meines Wissens nach im Fernsehen so auch noch niemand gemacht. Ach stimmt, Netflix ist ja auch gar kein Fernsehen …
Bild: Charlie Cox 2008, von Charlieowen1994, aus der Wikipedia, CC BY
Time Loops im Stil des ewigen Murmeltiertags, das morbide Spiel mit Doppelgängern im phantastischen Film und das Geheimnis der psychologischen Thriller von Patricia Highsmith sind die Themen der Juni-Ausgabe des monatlichen F&SF-Magazin NAUTILUS – Abenteuer & Phantastik.
Falls man in die Vergangenheit zurück reisen könnte, würde man damit die eigene Zukunft verändern? Könnte man sich selber oder den eigenen Großeltern begegnen? Und würde die Ermordung des Großvaters in der Vergangenheit die eigene Existenz in der Zukuft auslöschen, so dass es einen niemals gegeben hat und man folglich auch gar nicht in die Vergangenheit reisen würde? Diese und weitere Paradoxe zur Idee von Zeitreisen und Zeitschleifen in Wissenschaft und Phantastik hinterfragt die Ausgabe 123, 06/2014, der NAUTILUS anläßlich der aktuellen Kinostarts von gleich zwei entsprechenden SF-Filmen: Hauptdarstellerin Emily Blunt berichtet im Interview zum neuen Alien-SF- und Time Loop-Referenzthriller Edge of Tomorrow ausführlich über die Dreharbeiten, und zu X‑Men: Zukunft ist Vergangenheit gibt es einen Bericht vom Set mit Regisseur Bryan Singer sowie ein Gespräch mit Publikumsliebling Peter Dinklage, der hier den fiesen und Mutanten-hassenden Roboter-Erfinder Bolivar Trask verkörpert, dessen tödliche Erfindung mittels Zeitreise in die Vergangenheit verhindert werden soll. Begleitend zu den Filmfeatures gibt es einen Sachartikel über die verzwickte Logik der Zeitparadoxe und eine Galerie der sehenswertesten phantastischen Filme mit Zeitschleifen.
Um die befremdliche Begegnung mit einem Doppelgänger geht es im verstörenden und tödlich endenden Psycho-Thriller Enemy von Regisseur Denis Villeneuve mit Hauptdarsteller Jake Gyllenhaal in einer Doppelrolle vollkommen gleich aussehender Personen, die per Zufall aufeinander treffen. Ein begleitender Sachartikel beleuchtet die grundlegenden Strukturen und Muster des Doppelgänger-Motivs im Genre des phantastischen Films mittels zum Verwechseln gleich aussehender Personen, böser Zwillinge, Klone, fieser Körperfresser und mörderischer Identitätsdiebe. Der Identitätsdieb und charmante Psychopath Tom Ripley war auch die erfolgreichste und gleich mehrfach verfilmte Erfindung der Thriller-Autorin Patricia Highsmith, die mit ihren psychologischen Krimis das Subgenre des Whydunit erschuf. Zur aktuellen Inszenierung ihres Psycho-Thrillers Die zwei Gesichter des Januars berichten im Heft der Hauptdarsteller Viggo Mortensen und der Regisseur und Drehbuch-Autor Hossein Amini, der mit dieser sehenswerten Verfilmung sein Regie-Debüt gibt. Das Geheimnis der Krimi-Plots von Patricia Highsmith, die in ihrem Werk stets die dunkleren Aspekte der handelnden Personen zwischen psychologischem Schrecken und makaberen Morden auslotet, erforscht in Roman und Film ein ausführlicher Begleitartikel.
Weiterhin im Heft ist eine Werkschau der Superhelden des Marvel-Universums seit der Firmengründung als Comic-Verlag und eine Übersicht aller bisherigen und kommenden Verfilmungen bis zum Jahr 2016, die Vorschau auf die phantastischen Filmstarts im Juni, aktuelle DVD- und Blu-ray-Besprechungen, die Übersicht zu kommenden F&SF-Romanen mit Autoren-Kurzinterviews und im Games-Teil Entwickler-Gespräche zu den Fantasy-Games Bound by Flame und Dark Souls II sowie eine Übersicht zu neuen und empfehlenswerten Games kleiner und unabhängiger Spiele-Labels, die mit frischen Ideen und jeder Menge Spielspaß glänzen.
Die Juni-Ausgabe kann bereits seit Anfang Mai kostenlos auf der Magazin-Homepage www.fantasymagazin.de online durchgeblättert werden, und neben der nun erschienenen Print-Ausgabe im Zeitschriftenhandel gibt es das Heft auch als ePaper für PC, als App für Apple iOS, für Android im Google Play Store und bei Amazon für den Kindle Fire. Zudem kann man das Magazin auf Amazon im Abonnement beziehen.
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