Buch - eBook - Comic

Amazons »Whispersync For Voice« jetzt auch in Deutschland

Promografik Whispersync For Voice

Vor unge­fähr vier Mona­ten star­te­te der Online­händ­ler Ama­zon in den USA sein neu­es Ange­bot mit dem Namen »Whis­per­sync For Voice«. Die Idee ist so ein­fach wie geni­al: Hat man ein Buch als eBook und Hör­buch gekauft, dann kann man naht­los zwi­schen der Nut­zu­ung der bei­den Medi­en­for­ma­te wech­seln. Das bedeu­tet: Abends im Bett hat man auf dem Kind­le ange­fan­gen, im eBook zu lesen und kann sich dann den Text ab die­ser Stel­le dank Whis­per­sync am mor­gen auf dem Weg zur Arbeit wei­ter vor­le­sen las­sen. Letz­te­res klappt natür­lich nur via Apps auf Tele­fo­nen oder Tablets. Trotz­dem eine gran­dio­se Idee. Nun führt Ama­zon die­sen Dienst auch in Deutsch­land ein.

Bemer­kens­wert ist dabei, dass man bei vie­len Wer­ken das Hör­buch deut­lich preis­güns­ti­ger kau­fen kann, falls man bereits das eBook besitzt. Auf Ama­zons Web­sei­te zu »Whis­per­sync For Voice« kann man das Prin­zip mit ein paar gemein­frei­en Büchern tes­ten, man kann sich zudem auch gleich deut­sche eBooks anzei­gen las­sen, mit denen das funk­tio­niert. Dabei sind die Pries­un­ter­schie­de bei den Hör­bü­chern zumin­dest zum Teil erstaun­lich: Patrick Roth­fuss´ DER NAME DES WINDES kos­tet als Hör­buch zum Down­load nor­ma­ler­wei­se 16,70 Euro (24,99 als CD), im Rah­men von Whis­per­sync zahlt man dafür nur noch 5,95 Euro. Da wer­den auf ein­mal sogar die über­zo­ge­nen deut­schen Mond­prei­se für eBooks inter­es­sant (DER NAME DES WINDES kos­tet als eBook aas­geie­ri­ge 12,99 Euro). Bei man­chen Ange­bo­ten lohnt sich das Gan­ze aber deut­lich eher: Ste­phen Kings SCHWARZ kos­tet als eBook 7,99 Euro, das Hör­buch dazu schlägt dann mit nur 3,95 zu Buche (Nor­mal­preis: 15,80 Euro). Umge­kehrt liegt der Fall oft bei eng­lisch­spra­chi­gen Wer­ken: Geor­ge R. R. Mar­tins A DANCE WITH DRAGONS ist als eBook gera­de mal 4,24 Euro teu­er, will man das Hör­buch dazu, wer­den dafür 12,95 fäl­lig – auch das aber ein Schnäpp­chen, wenn man sich ansieht, dass es nor­ma­ler­wei­se für 41 Euro ange­bo­ten wird. Laut Fil­ter auf der Web­sei­te ste­hen im Moment im deut­schen Ama­zon-Shop ca. 43000 mög­li­che Bund­les bereit.

Ob Bücher aus der eige­nen eBook-Biblio­thek bereits die ver­güns­tig­ten Hör­buch-Ange­bo­te beinhal­ten, kann man leicht über Ama­zons Tool »Match­ma­ker« fest­stel­len (bei mir waren das eine Men­ge).

Es dürf­te inter­es­sant sein, zu sehen, wie deut­sche Gerich­te die­ses Bund­ling ein­schät­zen. Wie man die Buch­bran­che und den Bör­sen­ver­ein kennt, wer­den die ver­mut­lich wie immer mit irgend­wel­chen faden­schei­ni­gen Argu­men­ten ver­su­chen, gegen die­ses Ange­bot vor­zu­ge­hen. In ähn­lich gela­ger­ten Fäl­len hiel­ten hie­si­ge Gerich­te sol­che Vor­ge­hens­wei­sen für Gewäh­rung geld­wer­ter Vor­tei­le. Und dann ist da noch die steu­er­li­che Hand­ha­bung von Bund­les, ein gera­de eben­falls hef­tig dis­ku­tier­tes The­ma.

Pro­mo­gra­fik Copy­right Ama­zon

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Ist Benedict Cumberbatch DOCTOR STRANGE?

Benedict Cumberbatch

Dead­line und der Hol­ly­wood Repor­ter behaup­ten, SHER­LOCK-Dar­stel­ler Bene­dict Cum­ber­batch sei Mar­vels ers­te Wahl für die Rol­le des Magi­ers DOCTOR STRANGE und befin­de sich »in abschlie­ßen­den Gesprä­chen«. Natür­lich bran­de­te sofort eine Wel­le der Ent­zü­ckung durch die ver­schie­de­nen Kanä­le des Inter­net.

Eine Bestä­ti­gung gibt es aller­dings dafür noch nicht, wei­ter­hin hat der soge­nann­te »Agent M«, das ist Ryan Pen­a­gos, der offi­zi­el­le Spre­cher Mar­vels für die Online-Medi­en auf Twit­ter, meh­re­re Nach­rich­ten zu dem The­ma abge­setzt; die beinhal­te­ten grund­sätz­lich, dass sol­che Mel­dun­gen von Per­so­nen ins Leben geru­fen wur­den, die »offen­sicht­lich kei­ne Ahnung haben«.

Das bedeu­tet natür­lich nicht, dass das Gerücht nicht stimmt, Smo­ke­screens ange­sichts kor­rek­ter Infor­ma­tio­nen sind wir ja aus Hol­ly­wood gewöhnt. Wäre Cum­ber­batch eine gute Beset­zung für Ste­phen Stran­ge? Ist der Papst katho­lisch?

DOCTOR STRANGE soll am 8. Juli 2016 in die Kinos kom­men, Regie wird Scott Der­rick­son (SINISTER, DER EXORZISMUS VON EMILY ROSE) füh­ren.

Bild: Cum­ber­batch 2010 bei den Dreh­ar­bei­ten zu SHERLOCK, von Fat Les/​RanZag, aus der Wiki­pe­dia, CC BY

THE FLASH bekommt komplette erste Staffel

flash

Es ist die­se Zeit im Jahr, zu der in den USA übli­cher­wei­se die ers­ten Herbst-Seri­en schon wie­der abge­setzt wur­den. Erstaun­li­cher­wei­se ist das bis­her nicht der Fall. Bei The CW ver­mel­det man sogar ganz im Gegen­teil, dass man sich ent­schlos­sen hat dem ARROW-Able­ger THE FLASH eine voll­stän­di­ge Staf­fel von 22 Epi­so­den zu spen­die­ren.

Das wun­dert einen weni­ger, wenn man sich die Zuschau­er­zah­len ansieht. 4,5 Mil­lio­nen haben sich die Pre­miè­re wäh­rend der Erst­aus­strah­lung ange­se­hen, nimmt man die Wie­der­ho­lun­gen dazu, haben sich sogar sechs Mil­lio­nen Zuschau­er dafür inter­es­siert. Das ist die Pre­miè­re mit den höchs­ten Ratings auf dem Sen­der seit VAMPIRE DIARIES und der zweit­meist gese­he­ne Ope­ner auf CW aller Zei­ten (Platz eins hält 90210).

Wenn eine US-Show heut­zu­ta­ge qua­si aus dem Stand eine kom­plet­te Staf­fel geneh­migt bekommt, dann ist das wie eine Adlung und man darf davon aus­ge­hen, dass damit auch bereits die zwei­te Sea­son in tro­cke­nen Tüchern ist. Es sei denn, es gin­ge im Ver­lauf der fol­gen­den Epi­so­den irgend etwas grund­sätz­lich schief, aber damit ist wohl kaum zu rech­nen.

Kon­zep­tio­nell erin­nert THE FLASH im Moment ein wenig an den Anfang von SMALLVILLE, weil in jeder Epi­so­de ein ande­rer Super­schur­ke zu besie­gen ist (und die Serie führt auch die Super­schur­ken ins ARRO­W­ver­se ein, in der Schwes­ter­se­rie waren die Mutan­ten bis­lang qua­si non­e­xis­tent). Gleich­zei­tig haben die Macher es aber nicht ver­säumt, sofort einen, wenn nicht gar zwei, Metaplots mit anzu­bie­ten, die für zusätz­li­che Span­nung sor­gen.

Mir gefällt FLASH bis­her rich­tig gut und ich freue mich über die 22 Epi­so­den.

DAS GESPENSTERHAUS IN HILDESHEIM

Cover "Gespensterhaus"

Klas­si­sche Spuk­ge­schich­ten aus dem 19. Jahr­hun­dert ver­spricht der neu­es­te Band der EDITION CL. DAS GESPENSTERHAUS IN HILDESHEIM – so der Titel – prä­sen­tiert unheim­li­che Erzäh­lun­gen um geis­ter­haf­ten Applaus, der eine Schau­spie­le­rin in die Melan­cho­lie treibt, einen Jüng­ling der des Nachts von einem Gespenst heim­ge­sucht wird und sich am ande­ren Mor­gen selbst nicht wie­der­erkennt, oder einem Haus in Hil­des­heim, in dem ein Teu­fels­spukt trepp­auf und trepp­ab geht. Ins­ge­samt neun Geschich­ten des 1821 in Schle­si­en gebo­re­nen Autors Feo­dor Wehl (eigent­lich Feo­dor von Wehl zu Weh­len) war­ten dar­auf, wie­der­ent­deckt zu wer­den.

Wehl war Dok­tor der Phi­lo­so­phie und als Jour­na­list und Autor ein kri­ti­scher Beob­ach­ter sei­ner Zeit. Er fun­gier­te außer­dem als Dra­ma­turg am Mag­de­bur­ger Stadt­thea­ter und war Inten­dant am Stutt­gar­ter Hof­thea­ter. 1890 starb Wehl in Ham­burg, wo er ab 1886 als frei­er Schrift­stel­ler gewirkt hat­te.

Die EDITION CL ist ein Pro­jekt der Redak­ti­on des Phan­tas­tik-Maga­zins CTHULHU LIBRIA. Der Band erscheint als ein auf 60 Exem­pla­re limi­tier­tes, in Lei­nen gebun­de­nes Hard­co­ver mit Gold­prä­gung auf dem Buch­rü­cken, Lese­band und Schutz­um­schlag. Das Titel­bild und Illus­tra­tio­nen stam­men von Axel Weiß, das Buch liegt als gebun­de­nes Hard­co­ver vor und ist 292 Sei­ten stark. Bestel­len kann man es zum Preis von 18,00 Euro unter redaktion[at]cthulhu-libria[dot]de

Cover­ab­bil­dung Copy­right Cthul­hu Libria

Kostenlos als eBook: LAST DAYS ON EARTH

Cover Last Days On Earth

Aktu­ell und noch bis Sams­tag gibt es das eBook LAST DAYS ON EARTH von Susan­ne Ger­dom bei Ama­zon kos­ten­los für den Kind­le. Der Urban Fan­ta­sy-Roman dreht sich um Hexen und Magi­er im Kri­mi­nal­dienst:

Kar­la van Zome­ren, wei­ße Hexe im Kri­mi­nal­dienst, kommt gemein­sam mit ihrem Part­ner, dem Cha­os­ma­gi­er Raoul Win­ter, einer düs­te­ren Ver­schwö­rung auf die Spur. Jemand will die Welt ver­nich­ten und hat als Zeit­punkt den von den Maya pro­phe­zei­ten 21. Dezem­ber 2012 gewählt. Wäh­rend ihrer Suche nach dem geheim­nis­vol­len Memp­lex-Gene­ra­tor gera­ten Kar­la und Raoul mit dem (von Vam­pi­ren) orga­ni­sier­ten Ver­bre­chen und einen mis­an­thro­pi­schen Dra­chen anein­an­der. Wäh­rend­des­sen meh­ren sich die Zei­chen des Zusam­men­bruchs: Flug­zeug­ab­stür­ze, Erd­be­ben, Vul­kan­aus­brü­che und explo­die­ren­de Atom­kraft­wer­ke. Die Zeit wird knapp – wird es dem unglei­chen Ermitt­ler­paar gelin­gen, den Welt­un­ter­gang auf­zu­hal­ten?

LAST DAYS ON EARTH erschien ursprüng­lich 2012 im Piper-Ver­lag und hat einen Umfang von 362 Sei­ten. Es liegt auch als Taschen­buch vor und kos­tet dann 12,00 Euro.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Susan­ne Ger­dom

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Erschienen: Hugh Walker – DES TEUFELS MAGIE

Cover Des Teufels Magie

Mit DES TEUFELS MAGIE wird der Nach­druck der ursprüng­lich im Erich-Pabel-Ver­lag erschie­ne­nen Hor­ror-Ver­öf­fent­li­chun­gen von Hugh Wal­ker (ali­as Hubert Straßl) abge­schlos­sen. Das Buch ent­hält zwei Roma­ne sowie zwei Kurz­ge­schich­ten, näm­lich DIE ROBOT-MÖRDER (Vam­pir Hor­ror Roman 190, 1976), LEBENDIG BEGRABEN (Vam­pir Hor­ror Roman 24, 1973), DER GOTT AUS DER VERGANGENHEIT (Kurz­ge­schich­te, Vam­pir Hor­ror Taschen­buch 12, 1974) und UMLEITUNG IN EINEN ALPTRAUM (VPN Nr. 5, 1984).

LEBENDIG BEGRABEN: Wenn jemand leben­dig begra­ben wird, liegt der Feh­ler nicht immer beim Lei­chen­be­schau­er. Womög­lich kann der Betref­fen­de gar nicht ster­ben. Genau­so ergeht es Ger­rie Ber­mann, der die­se Beson­der­heit auf sei­ne Wei­se miss­braucht. Unter dem Deck­man­tel des Nor­ma­len hin­ter­lässt er auf sei­nem Weg eine Spur mensch­li­cher Ver­wüs­tung.
DIE ROBOT-MÖRDER: Fritz Kühl­berg zwei­felt an sei­nem Ver­stand, als ihm genau die Frau begeg­net, die er vor Kur­zem über­fah­ren und für tot gehal­ten hat. Auf den ers­ten Blick wirkt sie unver­letzt, doch ist sie wirk­lich leben­dig? Ihre beun­ru­hi­gen­de Wesens­ver­än­de­rung scheint sich auf Fritz zu über­tra­gen. Er gerät unter den Ein­fluss eines bizar­ren Ritu­als, das sei­ne Per­sön­lich­keit aus­zu­lö­schen droht.

Das Buch beinhal­tet umfang­rei­ches Zusatz­ma­te­ri­al: Neben den Expo­sés zu den zwei Roma­nen fin­den sich die Begleit­ar­ti­kel »Hugh Wal­kers LEBENDIG BEGRABEN« und »Hugh Wal­ker und der Abgott« von Horst Her­mann von All­wör­den. Wei­ter­hin gibt es einen Abriss über die Cover­ge­stal­ter der Erst­aus­ga­ben: C.A.M. Tho­le und Nico­lai Luto­hin (inklu­si­ve des Abdrucks der Ori­gi­nal­ti­tel­bil­der), ver­fasst von Peter Emme­rich.

DES TEUFELS MAGIE erscheint bei Emme­rich Books & Media und ist als Print­buch zum Preis von 13,95 Euro sowie als eBook für 4,95 Euro erhält­lich.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Emme­rich Books & Media

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Scarlett Johansson vielleicht in GHOST IN THE SHELL-Film

Scarlett Johansson

Bereits im Jahr 2009 hat­te Ste­ven Spiel­berg die Rech­te an GHOST IN THE SHELL gekauft. Dabei han­delt es sich ursprüng­lich um einen Man­ga von Masa­mu­ne Shirow aus dem Jahr 1989, der in meh­re­re Ani­ma­ti­ons­fil­me, eine Fern­seh­se­rie und drei Video­spie­le adap­tiert wur­de. Nur eine Real­ver­fil­mung fehlt noch. Spiel­berg hat­te den Plan, eine 3D-Fas­sung dar­aus zu machen, das Pro­jekt kam aller­dings irgend­wie nicht so rich­tig aus dem Quark. Jetzt ver­dich­ten sich die Hin­wei­se, dass die Pro­duk­ti­on des Films an Dri­ve gewin­nen könn­te.

Angeb­lich hat man Scar­lett Johans­son gera­de zehn Mil­lio­nen Dol­lar gebo­ten, damit sie die Rol­le des in der Vor­la­ge bise­xu­el­len Cyborgs Major Moto­ko Kusa­na­gi über­nimmt (man darf gespannt sein, ob die­ser Aspekt im prü­den Ame­ri­ka vor­han­den sein wird). Auf der einen Sei­te wür­de ich sie gern in der Rol­le sehen (Höl­le, ich wür­de rasend gern eine High-Bud­get-Real­ver­fil­mung von GHOST IN THE SHELL sehen, mit Frau Johans­son erst recht), auf der ande­ren Sei­te gibt es im Netz Kri­tik, dass damit mal wie­der ein klas­si­scher, japa­ni­scher Stoff nicht mit Japa­nern besetzt wird, son­dern mit Wei­ßen. Man nennt so etwas »white­washing«, das letz­te Mal wur­de wegen AKIRA gemault, aber das Vor­ha­ben scheint wie­der in der Pro­duk­ti­ons­höl­le ver­schwun­den zu ein. Ich ver­ste­he das Pro­blem auch nicht so ganz, muss ich zuge­ben: Ame­ri­ka­ner kau­fen einen Stoff, um einen ame­ri­ka­ni­schen Film dar­aus zu machen. War­um ist es dann frag­wür­dig, bekann­te Schau­spie­ler zu beset­zen, die kei­ne Japa­ner sind?

Einen Regis­seur gibt es dem Ver­neh­men nach eben­falls bereit für das Dream­works-Pro­jekt, der Name lau­tet Rupert San­ders, das letz­te nen­nens­wer­te Werk von ihm war SNOW WHITE AND THE HUNTSMAN. Dass es den Film geben wird und das San­ders Regie führt, steht laut IMDB bereits fest. Das mit Johans­son ist aller­dings noch offen.

Bild: Scar­lett Johans­son, von Geor­ges Biard, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

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Lesung von Papierverzierer-Autoren in Mülheim/​Ruhr

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Am nächs­ten Frei­tag, das ist der 17.10.2014, fin­det in der Fün­te in Mülheim/​Ruhr eine Lesung von drei Autoren des Papier­ver­zie­rer-Ver­lags statt. Bei den Autoren han­delt es sich um Mar­tin UlmerCaro­li­ne Brink­mann und Ann-Kath­rin Kar­schnick. Sie lesen aus fol­gen­den Wer­ken:

PHOENIX – ERBE DES FEUERS – Ann-Kath­rin Kar­schnick
Im Jahr 2034, genau 121 Jah­re nach dem fehl­ge­schla­ge­nen Expe­ri­ment, flüch­tet Tavi mit Leon vor einer tota­li­tä­ren Staats­macht nach Paris. Eine Mord­se­rie unter den See­len­lo­sen, die sich zu einem Unter­grund zusam­men­ge­schlos­sen haben, zer­rüt­tet die Gemein­schaft. Der eska­lie­ren­de Krieg zwi­schen der Men­schen­ras­se und den See­len­lo­sen wird jedoch nicht nur für die Phoe­nix zur Gefahr.

DUNKELLICHT – Mar­tin Ulmer
Seit lan­ger Zeit wah­ren die ver­fein­de­ten Bru­der­schaf­ten des Lich­tes und der Dun­kel­heit im Ver­bor­ge­nen das Gleich­ge­wicht der Kräf­te. Doch kurz vor der zwei­ten Jahr­tau­send­wen­de droht bei­den die Aus­lö­schung, da Ordens­brü­der ermor­det wer­den oder spur­los ver­schwin­den. Gejagt von den Söld­nern des omi­nö­sen Büro 13 gera­ten Johan­nes Sturm, ein Krie­ger des Lich­tes, und Antoine Che­val­li­er, ein Gelehr­ter der Dun­kel­heit, gemein­sam zwi­schen die Fron­ten.
Hil­fe erhal­ten sie von einem neu­gie­ri­gen Magi­ker und von der geheim­nis­vol­len Ella, die sich den bei­den auf ihrer Suche nach Ant­wor­ten anschlie­ßen.
Mit­ten im Ruhr­ge­biet, in der Stadt Dort­mund, kommt es zum letz­ten Gefecht, als auch noch eines der letz­ten Dun­kel­licht­we­sen in das Gesche­hen ein­greift …

KOBRIN – DIE SCHWARZEN TÜRMECaro­li­ne Brink­mann
Kobrin hat kei­nen Zugang zur Magie, wie ande­re Elfen in ihrem Alter, denn sie kann sie weder sehen noch len­ken. Als ihre Hei­mat Argorn, das fried­li­che Licht­baum­reich, von einem unbe­kann­ten Feind ange­grif­fen wird, muss aus­ge­rech­net sie den Gegen­stand behü­ten, der ihre Welt ret­ten soll. Zur glei­chen Zeit infil­triert der Mensch Dai­dalor das Heer des Fein­des. Sei­ne Mis­si­on führt ihn nach Argorn, wo die Schat­ten unheil­vol­le Tür­me errich­ten und mit dunk­ler Magie expe­ri­men­tie­ren. Um sie auf­zu­hal­ten, muss er mehr als nur sein Leben ris­kie­ren.

Die Lesung beginnt um 19:00 Uhr, Ein­lass ist bereits ab 18:00 Uhr, der Ein­tritt kos­tet fünf Euro.

Logo Papier­ver­zie­rer Ver­lag Copy­right Papier­ver­zie­rer Ver­lag

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Verliehen: Deutscher Phantastik-Preis 2014

Cover Eis und Dampf

Am Wochen­en­de war ich zusam­men mit Anja Bagus auf dem Buch­mes­se­Con in Drei­eich. Haupt­säch­lich um sie dort zu unter­stüt­zen und um Wer­bung für ihre Bücher, unse­re Webse­rie ÆTHERANGELEGENHEITEN und den frisch gedruck­ten ers­ten Band der ÆTHERWESTERN zu machen (dazu an ande­rer Stel­le mehr). Doch dann war da auch noch eine Preis­ver­lei­hung, näm­lich die des Deut­schen Phan­tas­tik-Prei­ses.

Eigent­lich hat­te ich mich nach den Erfah­run­gen des letz­ten Jah­res dar­auf vor­be­rei­tet, wie­der mot­zen zu müs­sen. Erstaun­li­cher­wei­se lief bis auf ein paar unnö­ti­gen Que­re­len mit ein­zel­nen Ver­an­stal­tern im Vor­feld aber alles pri­ma. Die Besu­cher waren nett, die Stim­mung war klas­se und am Ende erhielt dann auch noch die bei Feder und Schwert erschie­ne­ne Steam­punk-Antho­lo­gie EIS UND DAMPF den DPP als bes­te Sto­ry­samm­lung des ver­flos­se­nen Jah­res. Eine Geschich­te dar­in ist übri­gens von mir, aber ich glau­be, damit hat­te ich bereits mehr­fach ange­ge­ben. ;) Somit bin ich dann wohl auch Preis­trä­ger – zumin­dest einer klei­nen Ecke des DPP …

Hier fol­gen nun die­je­ni­gen, die es auf die Nomi­nier­ten­lis­te geschafft haben, die Preis­trä­ger sind fett gekenn­zeich­net (und ste­hen an ers­ter Stel­le). Erneut sei mir die Kri­tik erlaubt, dass ich es sehr merk­wür­dig fin­de, wenn bei der Bewer­tung der bes­ten Web­sei­te Phan­tas­tik-Couch als fir­men­be­trie­be­ne Pro­fi­sei­te in der­sel­ben Kate­go­rie antritt wie rein pri­vat betrie­be­ne Blogs und Sei­ten von Fans, die nicht die finan­zi­el­len Mit­tel auf­brin­gen kön­nen, um Wer­bung für ihr Pro­jekt zu machen und Mit­ar­bei­ter zu bezah­len.

BuCon 2014

Bes­ter deutsch­spra­chi­ger Roman:
Ann-Kath­rin Kar­schnick: “Phoe­nix – Toch­ter der Asche” (Papier­ver­zie­rer)
Oli­ver Plasch­ka: “Das Licht hin­ter den Wol­ken” (Klett-Cot­ta)
Bernd Perp­li­es: “Das geraub­te Para­dies” (Egmont-LYX)
Thi­lo Cor­zi­li­us: “Dorn” (Piper)
Tian Di: “Rei­sen­de 3 – Dik­ta­tur” (Xin)

Bes­tes deutsch­spra­chi­ges Roman­de­büt:
Gaby Wohl­rab: “Eld­orin – Das ver­bor­ge­ne Land” (Vier Raben)
Sabri­na Želez­ný: “Kon­dor­kin­der – Die Suche nach den ver­lo­re­nen Geschich­ten” (Mond­wolf)
Simon André Kledt­ke: “Sara­nia – Das Ver­mächt­nis der Magi­er” (UBV)
Ales­san­dra Reß: “Vor mei­ner Ewig­keit” (Art Skript Phan­tas­tik)
Sel­ma J. Spie­weg: “Rat­ten­au­ge … etwas Bes­se­res als den Tod …” (Qin­die)

Bes­ter inter­na­tio­na­ler Roman:
Ter­ry Prat­chett: “Dunk­le Halun­ken” (ivi)
Geor­ge R. R. Mar­tin: “Der Hecken­rit­ter von Wes­teros – Das Urteil der Sie­ben” (Pen­hali­gon)
Ste­phen King: “Doc­tor Sleep” (Hey­ne)
Ben Aaro­no­vitch: “Ein Wis­pern unter Bak­er Street” (dtv)
Peter V. Brett: “Die Flam­men der Däm­me­rung” (Hey­ne)
Tad Wil­liams: “Die dunk­len Gas­sen des Him­mels” (Klett-Cot­ta)
Brent Weeks: “Die blen­den­de Klin­ge” (Blan­va­let)
Jo Walt­on: “In einer ande­ren Welt” (Gol­kon­da)

Bes­te deutsch­spra­chi­ge Kurz­ge­schich­te:
Miri­am Schä­fer: “Clai­re” (aus: Welt­en­tor 2013 Mys­tery [Noël])
Mar­kus Heit­kamp: “Sol­dat und Krie­ger” (aus: Krie­ger [Low])
Hei­ke Schrap­per: “Got­tes­krie­ger” (aus: Krie­ger [Low])
Jac­que­line Mon­tem­ur­ri: “Rei­se in den Kos­mos” (aus: Frem­de Welt [Epv])
Bar­ba­ra Wege­ner: “New Eden” (aus: Schock­star­re #9 [Chi­chi­li])

Bes­te Ori­gi­nal-Antho­lo­gie/­Kurz­ge­schich­ten-Samm­lung:
“Eis und Dampf” (Feder & Schwert)
Ann-Kath­rin Kar­schnick & Tors­ten Exter [Hg]: “Krie­ger” (Low)
Steam­punk “1851” (Art Skript Phan­tas­tik)
Peter Hel­lin­ger: “Die Schrei­ber­lin­ge – Vam­py­rus” (art & words)
Jac­que­line Mon­tem­ur­ri: “Frem­de Welt” (Epv)

Bes­te Serie:
“DSA – Das schwar­ze Auge” (Ulis­ses Spie­le)
“Per­ry Rho­dan” (VPM)
Tian Di: “Isro­gant” (Xin)
Andrea Bot­t­lin­ger: “Bey­ond” (Roh­de)
Andre­as Sucha­nek: “Helio­sphe­re 2265? (Green­light Press)

Bes­te Gra­fi­ke­rin:
Mia Stein­grä­ber
Timo Küm­mel
Arndt Drechs­ler
Gaby Wohl­rab
Cross­val­ley Smith

Bes­tes Sekun­där­werk:
“Geek!” (Pani­ni Comics)
“Nau­ti­lus – Aben­teu­er & Phan­tas­tik” (Aben­teu­er Medi­en)
Tho­mas Mich­al­ski: “Love­craft und Duve” (BoD)
“phan­tas­tisch!” (Atlan­tis)
Her­mann Urba­nek: “Die Per­ry Rho­dan Chro­nik Band 3: 1981–1995? (Han­ni­bal)
Her­mann Rit­ter & Micha­el Hai­tel: “Magi­ra – Jahr­buch zur Fan­ta­sy 2013?

Bes­te Inter­net-Sei­te:
www​.phan​tas​tik​-couch​.de
www​.biblio​the​ka​-phan​tas​tika​.de
www​.fan​ta​sy​-news​.com
www​.fan​ta​sy​buch​.de
www​.geis​ter​spie​gel​.de

Cover EIS & DAMPF Copy­right Feder & Schwert

Neu bei Folgenreich: MARK BRANDIS RAUMKADETT – HINTER DEN LINIEN

Mark Brandis Raumkadett - Hinter den Linien

Aus der Rei­he der Pre­quels zu den MARK BRANDIS-Hör­spie­len bei Fol­gen­reich erscheint am 7. Novem­ber 2014 bei Fol­gen­reich eine wei­te­re Epi­so­de. Sie trägt den Titel MARK BRANDIS RAUMKADETT – HINTER DEN LINIEN.

Der jun­ge Mark Bran­dis darf auf sei­nen ers­ten Patrouil­len­flug ent­lang der Gren­ze zu den Asia­ti­schen Repu­bli­ken! Nach einem Angriff feind­li­cher Abfang­jä­ger fällt das Bord­sys­tem aus – Mark und sei­ne Pilo­tin Hptm. Alba Bra­vo sehen sich gezwun­gen, in feind­li­chem Gebiet abzu­sprin­gen. Gemein­sam ver­su­chen sie die 50 Kilo­me­ter ent­fern­te Gren­ze zu errei­chen. Über­all sind Sol­da­ten, die sie jagen, doch sie bekom­men uner­war­tet Hil­fe. Ein Kriegs­ge­fan­ge­ner, dem ein Gift­im­plan­tat die Flucht über die Gren­ze unmög­lich macht, schmug­gelt sie durch die feind­li­chen Rei­hen …

Nach erfolg­rei­cher Ein­füh­rung des Sci­ence Fic­tion-Pre­quels der mehr­fach aus­ge­zeich­ne­ten Hör­spiel­rei­he MARK BRANDIS ist auch die vier­te Fol­ge HINTER DEN LINIEN eine span­nen­de Fort­set­zung der Jugend­er­in­ne­run­gen von Mark Bran­dis. Die Pre­quel-Rei­he ist so erfolg­reich, dass es wei­te­re Tei­le geben wird.

HINTER DEN LINIEN wird zum Preis von 10,99 Euro erhält­lich sein, hat eine Lauf­zeit von 49 Minu­ten und trägt die Arti­kel­num­mer 0602537800254. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Seri­en auf der offi­zi­el­len Web­sei­te oder direkt bei Fol­gen­reich.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Fol­gen­reich

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