Als Nummer vier in der Neuauflage von Planetenromanen im Taschenheft-Format erschien am letzten Freitag Arndt Ellmers´ DER GRIFF NACH DER BASIS. Der Roman wurde bereits 1998 unter dem Titel RAUMSCHIFF ZU VERKAUFEN veröffentlicht und für die Neuausgabe überarbeitet, »behutsam modernisiert« und auf gemäßigte neue Rechtschreibung umgestellt.
1222 Neuer Galaktischer Zeitrechnung: Eine Raumschiff-Legende steht vor ihrem Ende, die BASIS ist so gut wie schrottreif. Die neue Regierung auf der Erde will die Erinnerung an »alte Zeiten« loswerden und schreibt das vierzehn Kilometer große Raumschiff zum Verkauf aus.
Abordnungen verschiedener galaktischer Reiche bemühen sich um die BASIS – und es gibt offensichtlich einige, die vor kaltblütigem Mord an der interstellaren Konkurrenz nicht zurückschrecken. Ein intrigantes Ringen zwischen den Aktivatorträgern und diversen Machtgruppen entbrennt …
Das 160 Seiten umfassende Taschenheft ist ab sofort für EUR 3,60 im Buchhandel erhältlich. Man kann es aber auch auf der PR-Homepage gewinnen, zumindest wenn man heute noch eine eMail schreibt…
Bryan Cranston (MALCOLM MITTENDRIN, BREAKING BAD) stößt zu den anderen bereits angekündigten Schauspielern für die Verfilmung von Edgar Rice Burroughs´ SF-Klassiker JOHN CARTER OF MARS. Er gesellt sich damit zu Taylor Kitsch, Lynn Collins, Willem Dafoe, Samantha Morton, Dominic West, Polly Walker, Thomas Haden Church, James Purefoy und Mark Strong. Regie führt Andrew Stanton nach einem Drehbuch das er zusammen mit Mark Andrews verfasste. Die Umsetzung ist eine Mischung aus Realfilm und CGI, wohl ähnlich wie bei AVATAR.
Bei Eins-A-Medien erhält man nun die ersten 20 Lesungen der Romane des PR-Zyklus NEGASPHÄRE als Box. In der Klappbox befinden sich 10 CDs und darauf im MP3-Format die Hörhefte, jeweils zwei pro Silberling. Die in einzelnen Kartontaschen steckenden CDs tragen auf ihren beiden Seiten die Motive der jeweiligen Heftromane. Die Boxinhalte bringen es auf eine Gesamtspielzeit von über 70 Stunden und bieten als Zusatzgimmicks PDF-Dateien mit Kommentar, Glossar und Leserkontaktseiten der jeweiligen Printausgaben.
Gelesen wurden die Romane von Ranier Baaken, Simon Roden, Tom Jacobs und Gregor Höppner – sowie Josef Tratnik und Leo Lukas als Gastsprecher.
Es ist unglaublich, was alles dem hollywoodschen Remake-Wahn zum Opfer fällt: Jetzt sieht es so aus, als würden die Beatles für Robert Zemeckis wieder zusammen kommen, denn der plant ein Remake des skurrilen Pilzkopf-Trickfilmklassikers YELLOW SUBMARINE.
Umgesetzt wird das Ganze in derselben 3D-Performance-Capturing-Technik, die auch beispielsweise bei BEOWULF Anwendung fand. Die Mitglieder der Liverpooler Band sollen dargestellt werden von Cary Elwes (George Harrison), Dean Lennox Kelly (John Lennon), Peter Serafinowicz (Paul McCartney) und Adam Campbell (Ringo Starr), diese befinden sich allerdings derzeit erst in Verhandlungen mit Zemeckis und Disney, es sind also Änderungen möglich.
Manchmal frage ich mich ernsthaft, was die in Hollywood so rauchen…
Superhelden dominieren zwar nicht das Kino, aber ein Boom ist wohl auch für Hinterwälder unübersehbar. Würde mich jemand nach einer Parodie des Genres fragen, fiele mir SUPERHERO MOVIE nicht ein, denn der war platt und weitestgehend zuckeresk-unoriginell. Was mir allerdings dazu einfällt, ist MYSTERY MEN, jenes völlig übersehene, aber höchst brilliante Kleinod, genau so muss eine Parodie aussehen: Erkennbare Sachkenntnis und achtungsvoll mit dem Genre umgehen, ohne auf Witz und auch Klamauk verzichten zu müssen.
Im April tritt nun KICK-ASS an, um dem grassierenden Spandex-Getue eine lustige Seite abzugewinnen, der Trailer sieht zumindest schonmal nicht schlecht aus. Es spielen unter der Regie von Matthew Vaughn: Aaron Johnson, Christopher Mintz-Plasse, Chloe Grace Moretz, Nicolas Cage und Lyndsy Fonseca. Die Comic-Vorlage stammt von Mark Millar and John Romita Jr.
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THE OSIRIS RITUAL – Mumien und Messingskelette
Der Vorteil, wenn man Bücher (oder Buchserien) erst vergleichsweise spät entdeckt, liegt eindeutig darin, dass man nicht dazu gezwungen ist, auf einen nächsten Teil warten zu müssen, bis der Autor ihn fertig gestellt hat und der Verlag ihn daraufhin veröffentlicht.
In einer früheren Rezension habe ich AFFINITY BRIDGE vorgestellt, das erste Abenteuer der viktorianischen Sonderermittler der Krone Newbury und Hobbes. Der hatte mir schon recht gut gefallen und so erwartete ich mit Spannung den zweiten Fall – hatte allerdings etwas Sorge, ob Mann das durchaus ansprechende Niveau halten konnte. Diese Sorge war – wie sich schnell herausstellte – völlig ungerechtfertigt, denn Band zwei übertrifft den ersten sogar – und das bei weitem.
Es gab diverse Gerüchte zum Produktionsbeginn des HOBBIT-Zweiteilers die davon sprachen, dass die Dreharbeiten in diesem Frühjahr beginnen sollten, andere redeten von Sommer 2010.
Produzent Peter Jackson und Regisseur Guillermo del Toro haben jetzt Konkretes ausgesagt, danach beginnt die Produktion im Juni, insgesamt ist eine Zeit von 14 Monaten für die Erstellung beider Filme eingeplant. Damit sollen – wenn man den Aussagen Glauben schenkt – auch die angekündigten Kinostarttermine beibehalten werden: Dezember 2011 für HOBBIT 1 und Dezember 2012 für Teil 2.
Das Unternehmen Skiff will in dieser Woche im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas seinen eReader vorstellen.
Das Gerät besitzt ein Magnesiumgehäuse und hat ein ePaper-Display von LG Electronics, das durch das Aufbringen auf eine Metallfolie biegsam ist, was im Vergleich zu anderen vergleichbaren Displays mit Glasfront für eine besondere Robustheit sorgt.
Weiterhin ist das Display ein Touchscreen und bietet eine beeindruckende Auflösung von 1200 x 1600 Pixeln, das sind 174 Pixel pro Zoll, wobei Skiff noch damit hinter dem Berg hält, wie viele Farben oder Graustufen angezeigt werden. Der Reader hat die Ausmaße 228,6 mm x 279,4 mm x 6,8 mm und wiegt ungefähr 500 Gramm. Angeblich hält er mit einer Akkuladung eine Woche durch, das Aufladen soll ca. zwei bis drei Stunden in Anspruch nehmen.
Weiterhin verfügt das Gerät über 4 GByte internen Speicher von denen 3 GByte für den Nutzer zur Verfügung stehen. Es kann mit SD-Karten erweitert werden, besitzt einen USB-Anschluss sowie einen integrierten Lautsprecher und eine Kopfhörer-Buchse.
Der Skiff Reader verfügt über Onlinezugang über 3G und WLAN, in den USA ist Sprint Telecom der Partner für die Vernetzung des Gerätes, es soll im Laufe des Jahres 2010 über Sprints Shops und die Website des Mobilfunkanbieters verkauft werden, es sind aber aber auch andere Vertriebskanäle vorgesehen. Preise wurden noch nicht genannt.
Warten wir ab, was von den vollmundigen Verprechungen übrig bleibt, aber ein weiterer richtiger Schritt auf dem Weg, dass für Wegwerf-Zeitungen keine Bäume mehr fallen müssen.
SPACE BATTLESHIP YAMATO (Uch? Senkan Yamato) ist der Titel eines schon etwas älteren Animés aus dem Jahr 1974, das in den USA als STAR BLAZERS bekannt ist. Davon wird es eine Realverfilmung geben, produziert in Japan. Dem Trailer ist noch nicht so recht zu entnehmen, ob es Kult oder Lachnummer wird. Möglicherweise beides. :o)
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Bereits Mitte letzten Jahres gab es die Meldung, aber nun scheint der Deal komplett: Nachdem die Marvel-Aktionäre an Silvester zustimmten, gehören ungefähr 5000 weitere Comic-Helden nun dem Ohren-Konzern. Man munkelt, dass das Geschäft ein Volumen von 4.3 Milliarden Dollar hat.
In Sachen Comic-Verfilmungen wird es aber noch ein wenig dauern bis Disney davon direkt profitiert, denn Marvel war bereits Produktionspartnerschaften mit großen Hollywood-Studios eingegangen. Diese Kooperationen werden bis zum Auslaufen fortgesetzt, wie Disney betonte. Das heißt im Klartext dass die SPIDER-MAN-Filme vorerst weiter von Sony produziert werden, die X‑MEN von 20th Century Fox und die IRON MAN-Sequels von Paramount, allesamt Konkurrenten von Disney im harten Filmgeschäft.
Definitiv ist geplant, die Marvel-Helden auch in die Vergnügungsparks einzubauen (SILVER SURFER-Achterbahn? HULK-Hamburger?) und der Comic-Verlag erhält Zugriff auf die immensen Möglichkeiten der Disney-Marketing-Maschinerie.
Nachtrag: Dabei hatte Disney doch bereits einen Superhelden… Vielleicht wird der jetzt ja mit Marvels Hilfe nun auch endlich verfilmt. Robert Downey hat bestimmt noch Zeit. Oder Tobey Maguire…
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