Buch

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF – Sonderausgabe

Cover "Licht der Dämonen"

Nor­ma­ler­wei­se erscheint DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF, her­aus­ge­ge­ben von Erik Schrei­ber, immer am Monats­an­fang. Die Num­mer 598 macht da eine Aus­nah­me, denn es han­delt sich um eine Son­der­aus­ga­be.

Die­se befasst sich mit den Publi­ka­tio­nen des Text­Lust­Ver­lags, bei dem zwei Buch­rei­hen mit Kurz­ge­schich­ten erschei­nen: TEEZEITGESCHICHTEN und KAFFEEPAUSENGESCHICHTEN. Bei­de Varia­tio­nen ent­hal­ten Sto­ries, die eine Län­ge haben, die man in einer Kaf­fe­pau­se (kurz) oder Tee­pau­se (etwas län­ger) lesen kann.

Ent­hal­ten sind ein Inter­view mit der Ver­le­ge­rin Ange­la Mackert, wei­ter­hin wer­den diver­se der Büch­lein kon­kret vor­ge­stellt und bespro­chen.

Den PHANTASTISCHEN BÜCHERBRIEF 589 kann man hier als ca. 2 MB gro­ße PDF-Datei kos­ten­los her­un­ter laden.

Der Phan­tas­ti­sche Bücher­brief 598 – Text­lust-Ver­lag

Jetzt als eBook: JENSEITS DES KARUSSELLS

Jenseits des Karussells

Der Roman mit Steam­punk-Ele­men­ten JENSEITS DES KARUSSELLS von Ju Honisch wird ab mor­gen, dem 20.09.2013, end­lich auch als eBook erhält­lich sein.

Mün­chen 1867. Wenn man sieb­zehn ist, soll­te das Leben weit­aus mehr Spaß machen als das Cat­tys. Statt Bäl­le und Roman­zen bestim­men Alp­träu­me und Ver­fol­gung ihr Dasein. Nie­mand außer ihr ahnt die Gefahr. Nie­mand hört ihr zu – und sie selbst ist mög­li­cher­wei­se längst nicht mehr zu ret­ten.
Sehr viel ange­neh­mer ist das Dasein Thorolf Treyn­sterns, eines jun­gen Künst­lers und Bohe­mi­ens mit inter­es­san­ten Freun­den, der sich um nichts Sor­gen machen muss – denkt er. Doch dann tritt das Grau­en in sein Leben, und mit einem Mal ist nichts mehr, wie es war. Nicht er selbst, nicht die Welt, wie er sie kann­te und auch nicht das Mäd­chen, das er ret­ten woll­te.
Zusam­men mit sei­nem Mit­be­woh­ner Ian McMullen, einem Stu­den­ten des Arka­nen, wird Thorolf Teil eines Schach­spiels zwi­schen Mäch­ten, die weit über das mensch­li­che Fas­sungs­ver­mö­gen hin­aus­ge­hen

JENSEITS DES KARUSSELLS in elek­tro­ni­scher Form erscheint wie die Druck­fas­sung bei Feder & Schwert und wird zum Preis von 9,99 Euro ange­bo­ten. Die Print­ver­si­on hat sagen­haf­te 832 Sei­ten und kos­tet 16,95 Euro. Wer Ver­lag und Autorin etwas Gutes tun möch­te, kauft direkt im Shop von Feder & Schwert.

JENSEITS DES KARUSSELLS
Ju Honisch
Phan­tas­tik
eBook
832 Sei­ten, EUR 9,99
Okto­ber 2010 (Druck­ver­si­on)
ISBN 978–3‑86762–151‑9
ASIN B00F9CTDZM

Cover JENSEITS DES KARUSSELLS Copy­right Feder & Schwert

[aartikel]B00F9CTDZM[/aartikel][aartikel]3867620776[/aartikel]

Perry Rhodan-Planetenroman 26: DIE SIRENEN VON DHATABAAR

Cover "Die Sirenen von Dhatabaar"

Am 20 Sep­tem­ber erscheint der bereits 26. in Taschen­heft­form neu auf­ge­leg­te Pla­ne­ten­ro­man aus der PERRY RHO­DAN-Serie. Dies­mal han­delt es sich um eine Geschich­te von Kurt Mahr, die in einem Zyklus spielt, den er als Expo­sé-Autor mit ent­wor­fen hat: Es geht um die Ewi­gen Krie­ger und das Reich der Super­in­tel­li­genz ESTARTU.

Rücken­text:

Im Jahr 453 Neu­er Galak­ti­scher Zeit­rech­nung befin­det sich die Mensch­heit in einer Aus­ein­an­der­set­zung mit den Ewi­gen Krie­gern, die über das Reich der Super­in­tel­li­genz ESTARTU herr­schen. Sie wol­len die Men­schen unter­wer­fen, indem sie ihnen die Phi­lo­so­phie des Ewi­gen Krie­ges auf­zwin­gen.

Nicht nur die Men­schen in der Milch­stra­ße leis­ten Wider­stand gegen die Krie­ger, son­dern auch die Bewoh­ner der zwölf Gala­xien von ESTARTU, vor allem die soge­nann­ten Gän­ger des Net­zes. Zu ihnen zäh­len unter ande­rem Per­ry Rho­dan und sei­ne Mit­strei­ter. Ihr Ziel ist, die Macht der Ewi­gen Krie­ger zu bre­chen.

Zu den Gän­gern des Net­zes gehört auch der ter­ra­ni­sche Tele­path Fell­mer Lloyd. Als er einen ver­zwei­fel­ten Hil­fe­ruf emp­fängt, eilt er in die Gala­xis Dhat­a­baar. Dort muss er sich mit dem Ewi­gen Krie­ger Kro­vor mes­sen …

Wie immer wur­de der Roman von Rai­ner Nagel über­ar­bei­tet und auf gemä­ßig­te neue Recht­schrei­bung umge­stellt. Das Titel­bild zeich­ne­te Dirk Schulz. Ein Nach­wort hilft bei der Ein­ord­nung der Hand­lung ins »Per­ry­ver­sum«.

DIE SIRENEN VON DHATABAAR erscheint am Frei­tag, 20. Sep­tem­ber 2013. Das Taschen­heft umfasst 160 Sei­ten und kos­tet 3,90 Euro (in Öster­reich sind es 4,50 Euro, in der Schweiz 7,60 Fran­ken). Selbst­ver­ständ­lich liegt der Pla­ne­ten­ro­man auch als eBook vor, bei­spiels­wei­se bei Ama­zon oder Beam-eBooks.

Cover­ab­bil­dung Copy­right VPM

AMC produziert zweite WALKING DEAD-Serie

Promofoto THE WALKING DEAD

Der Sen­der AMC hat ange­kün­digt, dass es neben einer Webse­rie und Com­pu­ter­spie­len zu THE WALINKG DEAD auch noch eine wei­te­re Fern­seh­se­rie in Robert Kirk­mans Zom­bie-ver­seuch­ter Welt geben wird. Ges­tern ließ AMC ver­lau­ten, dass man in frü­hen Sta­di­um der Ent­wick­lung einer Able­ger­se­rie ist, die irgend­wann im Jahr 2015 auf den Bild­schir­men erschei­nen soll.

Aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten wer­den Robert Kirk­man, Gale Anne Hurd und David Alpert sein. Die sol­len eine kom­plett neue Sto­ry mit neu­en Cha­rak­te­ren ent­wi­ckeln und damit einen wei­te­ren Blick auf die post­a­bo­ka­lyp­ti­sche Welt ermög­li­chen.

Robert Kirk­man sag­te dazu (Über­set­zung von mir):

After 10 years of wri­ting the comic book series and being so clo­se to the debut of our fourth, and in my opi­ni­on, best sea­son of the TV series, I couldn’t be more thril­led about get­ting the chan­ce to crea­te a new cor­ner of The Wal­king Dead uni­ver­se. The oppor­tu­ni­ty to make a show that isn’t tethe­red by the events of the comic book, and is tru­ly a blank page, has set my crea­ti­vi­ty racing.

Nach­dem ich zehn Jah­re lang Comics aus der Serie geschrie­ben habe und da wir so nahe vor dem Debut der vier­ten – und mei­ner Mei­nung nach bes­ten – Staf­fel der Fern­seh­se­rie ste­hen, könn­te ich nicht mehr aus dem Häsu­chen dar­über sein, eine neue Ecke des WALKING DEAD-Uni­ver­sums zu erschaf­fen. Die Mög­lich­keit, eine Show zu machen, die nichts mit den gesche­nis­sen in den Comics zu tun hat und dass ich damit wirk­lich eine neue Sei­te auf­schla­ge, hat mei­ne Krea­ti­vi­tät in Fahrt gebracht.

Na, da sind wir aber mal gespannt, ins­be­son­de­re ob das Inter­es­se an THE WALKING DEAD auch 2015 noch so groß sein wird, wie heu­te. Die vier­te Staf­fel der Show star­tet in den USA am 4. Okto­ber 2013.

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Pro­mo­fo­to THE WALKING DEAD Copy­right AMC

FLASH gefunden

The Flash

Ich hat­te schon berich­tet, dass THE FLASH ali­as Bar­ry Allen nicht nur in drei Epi­so­den der zwei­ten ARROW-Staf­fel auf­tre­ten, son­dern even­tu­ell sogar eine Spin­off-Serie dabei abfal­len wird. Bis­lang war offen, wer die Rol­le des iko­ni­schen DC-Hel­den spie­len soll. Der Hol­ly­wood-Repor­ter mel­det jetzt: es ist Grant Gus­tin (GLEE).

FLASH wird in den drei ARROW-Epi­so­den  acht, neun und 20 in Erschei­nung ter­ten, letz­te­re ist gleich­zei­tig der Back­door-Pilot für eine eige­ne Serie. Was bedeu­ten dürf­te: die­se wird rea­li­siert, wenn der Cha­rak­ter und die Epi­so­den beim Publi­kum gut ankom­men. Es dürf­te auch inter­es­sant sein, zu sehen, wie die Show­run­ner mit ihrem eige­nen Kon­zept umge­hen, dass die Super­kräf­te im ARRO­W­ver­sum eng begrenzt sein sol­len.

Die Figur Bar­ry Allen wird wie folgt umschrie­ben: Es han­delt sich um einen Assis­tenz-Poli­zei-Foren­si­ker, der aus Cen­tral City nach Ster­ling kommt, um eine Rei­he unge­klär­ter Ein­brü­che zu unter­su­chen, die mög­li­cher­wei­se mit einer Tra­gö­die in sei­ner Ver­gan­gen­heit in Ver­bin­dung ste­hen. Bar­ry ist ein Comic-Fan und des­we­gen beses­sen vom ARROW, ohne zu ahnen, dass sei­ne Zusam­men­ar­beit mit Oli­ver und Feli­ci­ty bei der Auf­klä­rung der Ver­bre­chen ihn direkt in die gefähr­li­che Welt des Vigi­lan­ten zieht.

Die zwei­te ARROW-Staf­fel star­tet in den USA am 9. Okto­ber.

Bild: ein Sta­tist als FLASH vor dem Dai­ly Pla­net Shop in der War­ner Bros. Movie World, von urbaer, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

Bücher: »Buy Local« – nette Idee, leider mit Fehlern …

Cover Die Stille nach dem Ton

Bör­sen­ver­ein, Buch­händ­ler und Co. über­schla­gen sich immer wie­der dabei, Ama­zon mit den ver­schie­dens­ten Mit­teln und Begrün­dun­gen mies zu machen, und hören nicht damit auf, den Kun­den dar­auf hin­zu­wei­sen, dass man doch lie­ber ein­hei­mi­sche Händ­ler und ins­be­son­de­re den loka­len Buch­han­del unter­stüt­zen möge.

Dass das abseits gro­ßer und Publi­kums­ver­la­ge aller­dings lei­der nicht funk­tio­niert, weiß jeder, der schon ein­mal ver­sucht hat, ein Buch aus einem Klein- oder Nischen­ver­lag im Buch­han­del zu bekom­men. Wenn das bei Groß­händ­lern wie KNV (Koch, Neff & Volck­mar GmbH, der größ­te Buch­groß­händ­ler in Deutsch­land) nicht gelis­tet ist, dann nutzt auch eine ISBN lei­der gar nichts – an das Buch kann man als Kun­de beim Han­del nicht her­an kom­men (zumin­dest bei den Händ­lern, die ihre Bücher bei KNV bezie­hen).

Glaubt ihr mir nicht? Dann mal ein kon­kre­ter Fall: DIE STILLE NACH DEM TON ist eine vom SFCD her­aus­ge­ge­be­ne und in der Rei­he AndroSF erschie­ne­ne Antho­lo­gie. Sie ent­hält die Geschich­ten, die mit dem SFCD-Lite­ra­tur­preis (1985 bis 1998) und dem Deut­schen Sci­ence Fic­tion-Preis (1999 bis 2012) aus­ge­zeich­net wur­den. Erschie­nen ist sie am 1. Sep­tem­ber 2012 bei Micha­el Hai­tels Ver­lag p.machinery, die ISBN lau­tet 978–3942533379.

Micha­el bekam heu­te eine Anfra­ge von einer Buch­hand­lung, die das Buch im Sep­tem­ber 2012 bestellt hat. Groß­händ­ler KNV behaup­tet bis dato, also ein geschla­ge­nes Jahr spä­ter (!), das Buch sei nicht lie­fer­bar.

Sicher, der Buch­händ­ler kann nichts dafür, aber wenn der Groß­händ­ler nicht in der Lage ist, Bücher zu beschaf­fen, wie es sei­ne Auf­ga­be wäre, dann wirft das ein deut­li­ches Licht auf das Publi­ci­ty-Geschrei der Buch­bran­che in Sachen »Buy Local«. Die Aus­sa­ge man bekä­me alles auch beim loka­len Buch­händ­ler ist schlicht­weg falsch, offen­bar auch, weil Groß­händ­ler über­haupt kei­nen Bock haben, sich mit Klein- und Indie-Ver­la­gen und deren Ange­bot ernst­haft aus­ein­an­der zu set­zen. Als Ver­le­ger wür­de ich mich fra­gen, war­um ich die Koh­le in eine ISBN über­haupt inves­tie­ren soll, wenn offen­sicht­lich inkom­pe­ten­te Zulie­fe­rer trotz Vor­han­den­seins einer sol­chen die Ware nicht bei­brin­gen kön­nen? Oder han­delt KNV etwa ein­fach nur gemäß dem neu­en Wer­be­spruch der Bran­che: »Vor­sicht, Buch!«?

Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass es sich hier­bei nicht um einen Ein­zel­fall han­delt. Solan­ge eine der­ar­ti­ge Arro­ganz gegen­über klei­ne­ren Anbie­tern in der Bran­che herrscht, soll mir bit­te kei­ner mehr mit »Buy Local« kom­men. Denn man bekommt »lokal« nicht das, was man kau­fen möch­te, ins­be­son­de­re im Bereich Spe­cial Inte­rest und Klein­ver­la­ge. Selbst­ver­le­ger fin­den ohne­hin nicht statt. Bei Ama­zon kann man es sofort bestel­len (kommt dann direkt vom Ver­lag, kann man also alter­na­tiv auch gleich dort ordern).

Was es für die Ver­la­ge bedeu­tet, wenn deren Bücher laut KNV angeb­lich und fälsch­lich »nicht lie­fer­bar« sind, kann man sich leicht vor­stel­len … Übri­gens soll­ten auch die Buch­händ­ler drin­gend noch­mal über die­sen Sach­ver­halt nach­den­ken.

[cc]

Cover DIE STILLE NACH DEM TON Copy­right p.machinery

[aartikel]3942533375[/aartikel]

AGENTS OF S.H.I.E.L.D.: Blick hinter die Kamera

Es ist nicht mehr lan­ge hin, Joss Whe­dons AGENTS OF S.H.I.E.L.D. star­tet in den USA am 24. Sep­tem­ber auf ABC und Mar­vel haut wei­ter­hin Wer­be­vi­de­os raus, dass das Web qualmt. Dies­mal einen »behind the scenes«-Clip.

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Ann Carol Crispin (1950 – 2013)

Cover Yesterdays Son

Bereits am 6. Sept­me­ber ver­starb die US-ame­ri­ka­ni­sche Sci­ence Fic­tion- und Fan­ta­sy-Autorin A. C. Crispin. Sie wur­de ins­be­son­de­re bekannt durch meh­re­re Roma­ne im STAR TREK-Uni­ver­sum.

Ann Carol Crispin begann ihre Kar­rie­re als Autorin im Jahr 1983 und wur­de im Gen­re schnell bekannt. Der ers­te Roman war YESTERDAYS SON, des­sen Hand­lung sich um einen Sohn des Vul­ka­ni­ers Spock dreh­te und der sich in Fan­krei­sen bis heu­te gro­ßer Beliebt­heit erfreut. Eine wei­te­re äußerst erfolg­rei­che Sto­ry spann in in SAREK um Spocks Vater. Mit der STAR­BRIDGE-Rei­he schuf sie aber auch ihr eige­nes Uni­ver­sum und mach­te mit ihrer Han Solo-Tri­lo­gie auch einen Abste­cher zu STAR WARS. Wei­ter­hin schrieb sie Roma­ne zu V – DIE AUSSERIRDISCHEN BESUCHER, ALIEN: RESURRECTION oder PIRATES OF THE CARIBBEAN.

Wei­ter­hin war sie Vize­prä­si­den­tin der Sci­ence Fic­tion and Fan­ta­sy Wri­ters Asso­cia­ti­on of Ame­ri­ca (SFWA) und grün­de­te zusam­men mit Vic­to­ria Strauss »Wri­ters Bewa­re«, eine SFWA-Grup­pe, die neue Autoren vor unse­riö­sen Agen­ten, Ver­le­gern und Redak­teu­ren war­nen und sie vor ihnen schüt­zen soll­te.

Am 3. Sep­tem­ber ver­öf­fent­lich­te start​rek​.com ihren Abschieds­gruß an die Fans:

I want to thank you all for your good wis­hes and pray­ers. I fear my con­di­ti­on is dete­rio­ra­ting. I am doing the best I can to be posi­ti­ve but I pro­ba­b­ly don’t have an awful lot of time left. I want you all to know that I am recei­ving excel­lent care and am sur­roun­ded by fami­ly and fri­ends.

Drei Tage spä­ter ver­starb die Autorin an ihrem Krebs­lei­den, sie wur­de nur 63 Jah­re alt.

Ad astra, Ann Carol. Crispin, ich habe Dei­ne Bücher geliebt.

[cc]

Cover YESTERDAY´S SON Copy­right Pocket Books. Lei­der gibt es kein frei nutz­ba­res Bild der Autorin.

Unknown 2013 – Indie-Buchmesse in Essen

unknown 2013

An die­sem Wochen­en­de (06. bis 09. Sep­tem­ber 2013) fin­det in Essen die ers­te »Unknown« statt, eine Buch­mes­se aus­schließ­lich für Inde­pen­dent- und unbe­kann­te Autoren. Ort des Gesche­hens ist das »Unper­fekt­haus«, das allei­ne schon einen Besuch wert ist. Das Kon­zept des Unper­fekt­hau­ses ist es, dass jeder, der das Haus betre­ten möch­te, einen Obo­lus ent­rich­tet. Dafür darf man sich eine Zeit lang im Unper­fekt­haus auf­hal­ten und erhält nicht­alk­ho­ho­li­sche Geträn­ke frei. Wer etwas Essen möch­te (es gibt eine umfang­rei­che Aus­wahl) oder wem der Sinn nach einem Bier oder Wein steht, der kann die­se gegen Bezah­lung eben­falls bekom­men. Vom auf die­se Art und Wei­se ein­ge­nom­me­nen Geld wird zum einen das Haus unter­hal­ten, zum ande­ren – und das ist viel wich­ti­ger – kann man aller­dings kos­ten­los Räu­me für künst­le­ri­sche Unter­neh­mun­gen bekom­men. Im gesam­ten Haus fin­den sich Künst­ler der ver­schie­dens­ten Spiel­ar­ten, die ihre Wer­ke aus­stel­len und auch ver­kau­fen – und man kann ihnen sogar beim Arbei­ten zuse­hen.

In Tei­len des Hau­ses fin­det an die­sem Wochen­en­de zum ers­ten Mal die »Unknown« statt, eine Buch­mes­se aus­schließ­lich für Indie- und unbe­kann­te Autoren. Die bie­ten dort ihre Wer­ke feil, ste­hen zu Gesprä­chen bereit und selbst­ver­ständ­lich wer­den auch Lesun­gen ver­an­stal­tet. Unter den vor­ge­stell­ten Büchern wie erwar­tet ein nicht gerin­ger Anteil an Phan­tas­tik, aber auch Kri­mis, Mit­tel­al­ter­li­ches und eine Men­ge mehr sind zu fin­den. Eine sehr ange­neh­me Ver­an­stal­tung mit net­ten Leu­ten.

Sämt­li­che Infor­ma­tio­nen fin­det man auf der Web­sei­te des Ver­an­stal­ters, auch das Unper­fekt­haus hat selbst­ver­ständ­lich eine Web­prä­senz, der man Ein­tritts­prei­se und Gebo­te­nes ent­neh­men kann.

Wie gesagt: ein Besuch lohnt sich sowie­so, an die­sem Wochen­en­de umso mehr, wer also in der Nähe von Essen wohnt, soll­te sich auf den Weg machen. Man tut auch noch eine gute Tat und unter­stützt eine gran­dio­se Idee und Künst­ler.

Hier zum wei­te­ren Anfüt­tern noch ein Video vom Unper­fekt­haus:

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Logo Unknown Essen Copy­right Swen Oli­ver

Der Elektrische Reporter zu Fan-Fiction

Die übli­che Ziel­grup­pe des ZDF wird ver­mut­lich nur »Bahn­hof« ver­ste­hen, bei einem aktu­el­len Clip des Elek­tri­schen Repor­ters, denn laut Aus­sa­ge einer hohen Reprä­sen­tan­tin des Sen­ders möch­te der Inten­dant sich dar­um bemü­hen, das Durch­schnitts­al­ter der Zuschau­er von 61 auf 60 Jah­re (!) zu sen­ken (dazu fällt mir echt nix mehr ein). Davon abge­se­hen ist der Clip über das Phä­no­men Fan-Fic­tion wirk­lich tref­fend und durch­aus sehens­wert.

Ich gehe per­sön­lich davon aus, dass Fan-Fic­tion in Zukunft kein The­ma mehr blei­ben wird, das sich unbe­ach­tet in Nischen des Inter­nets abspielt. Allein die Tat­sa­che, dass Ama­zon auf den Zug auf­ge­sprun­gen ist, zeigt, dass es Poten­tia­le geben könn­te. Im Weg steht wie immer das Urhe­ber­recht, das (Man­tra on) drin­gend an die Rea­li­tä­ten des Inter­net-Zeit­al­ters ange­passt wer­den muss – und nicht umge­kehrt (Man­tra off).

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