AKTE X Staffel zehn – als Comic
Dezember 2013
ISBN 978–3‑944077–44‑4
Dani Books
Konzipiert als vierbändige Reihe (die nach Abschluss zudem um eine Gesamtausgabe im kleineren Graphic Novel-Format ergänzt werden soll), beginnt nun beim Splitter Verlag die nächste mediale Übersetzung des ersten Buchs: Der spektakuläre Überlebenskampf der Zwerge, deren Land von gleich drei gewaltigen Kräften bedroht wird – den Trollen, den Ogern und den Orks –, hält nun auch im Comic Einzug.
In Zusammenarbeit mit Szenarist Yann Krehl (DAS WOLKENVOLK, FROSTFEUER) wird Zeichner Che Rossié den Roman adaptieren. Ein atemberaubendes Comicdebüt des bislang hauptsächlich im Rollenspiel-Segment tätigen Mönchengladbachers.
Erscheinungstermin des ersten Bandes ist der 1. Dezember 2013. Weitere Informationen auch direkt beim Verlag.
Die Zwerge – Band 1
Rossié, Krehl, Heitz
Fantasy-Comicalbum
Alben-Überformat, HC
48 Seiten,
€ 13,80 [D] € 16,20 [A]
ISBN: 978–3‑86869–541‑0
Splitter
Quelle: und Coverabbildung: Splitter
Es war bekannt, dass es ein Buch mit dem Titel »S« geben würde, bei dem die Idee vom Regisseur, Produzenten und Hollywood-Wunderkind J. J. Abrams stammt, der bekanntermaßen nicht nur STAR TREK aufgemischt hat, sondern auf bei der Fortführung der STAR WARS-SAGA Regie führen wird. Umgesetzt wurde diese Idee vom preisgekrönten US-Autor Doug Dorst.
Das Konzept ist der Knüller. In einem Pappschuber findet sich das Buch SHIP OF THESEUS des Autoren V. M. Straka, das scheinbar aus dem Jahr 1949 stammt, auf alt getrimmt ist und aussieht wie ein Bibliotheksexemplar, inklusive Inventuraufkleber und Ausleihstempeln auf der letzten Seite. Schlägt man es auf, trifft man nicht nur auf zahllose Randnotizen, die von den eigentlichen Protagonisten verfasst wurden, sondern es liegen zudem Unmengen von Begleitmaterial zum Inhalt bei: Postkarten, Zeitungsausschnitte, Eintrittskarten, handschriftliche Notizen und Abhandlungen, Skizzen auf Servietten (im Ernst!) und sogar eine Dechiffrierscheibe, die man offenbar benötigt, um das Rätsel zu lösen. Die Illusion ist so echt, dass man meint, ein altes Buch zu riechen, obwohl der muffig-Faktor fehlt, wie ein schnelles Schnüffeln bewies.
Hintergrund: In einer Leihbücherei entleiht eine junge Frau das Buch und entdeckt darin die Anmerkungen eines Fremden. Sie fügt ihre Anmerkungen hinzu und lässt das Buch widerum für den Fremden zurück, der erneut antwortet. Dieses Spiel wiederholt sich mehrfach und das Ergebnis des Austauschs über die Abenteuer des fiktiven Autoren und der Recherchen der beiden ergeben das Gesamtkunstwerk.
Und hier zeigt sich auch, dass manches eben nicht als eBook geht. »S« liegt auch als eBook vor, aber das Gesamtkonzept funktioniert in elektronischer Form nicht, in diesem Fall geht durch die zahllosen Gimmicks, das auf alt getrimmte Buch und Randnotizen und ‑Zeichnungen, ausschließlich das gedruckte Werk.
Grandios und vor allem: das ist mit derart viel Liebe fürs Detail umgesetzt, dass es eine wahre Freude ist. Das Papier des Buches ist an den Rändern vergilbt, bei den ungezählten Gimmicks hat man Wert auf Authentizität gelegt, bis hin zu Briefmarken und Poststempeln – oder eben der erwähnten Serviette: es handelt sich wirklich um eine.
Ich kann jedem, der auf solches abgefahrene Zeug steht nur enpfehlen: kaufen! Selbst wenn der Inhalt schlecht sein sollte, was ich nicht glauben kann, sind allein die Aufmachung und die zahllosen Beilagen die müden 17 Euro Wert, die man auf Amazon dafür ansagt. [Update: Der Preis ist kurz nach der Veröffentlichung dieses Artikels von Amazon wieder auf 19,95 Euro hochgesetzt worden. Das ist aber immer noch ein Mordspreis für das Gebotene]
…
Wahnsinn! »S« von J. J. Abrams und Doug DorstWeiterlesen »
In den PREACHER-Comics ist Jesse Custer ein Prediger in einer US-Kleinstadt, zerrissen zwischen Schnaps und Sünde, der eines Tages von einem merkwürdigen Wesen besessen wird, der unheiligen Verbindung zwischen einem Engel und einem Dämon. Dadurch wird er mit immenser Macht erfüllt und kann das »Wort Gottes« sprechen, das jedermann tun lässt, was immer er will. Er macht sich auf die Jagd nach dem Allmächtigen, der in seinen Jesses Augen seine Schöpfung verlassen hat, um ihn dafür zahlen zu lassen. Begleitet wird er von seiner Ex-Freundin Tulip, jetzt eine Profikillerin, und einem einhundert Jahre alten irischen Vampir namens Cassidy.
Es geht in den PREACHER-Comics nicht eben zimperlich zu und man darf gespannt sein, wie AMC das in eine Serie umsetzen lässt. Doch zuerst einmal soll es angeblich einen Pilotfilm geben – und aufgrund dessen wird dann entschieden, ob eine Show grünes Licht erhält. Pläne für ein Projekt auf Basis der Comics exitieren bereits seit einger Zeit, es sollte einen Film geben und es waren beispielsweise D.J. Caruso und Kevin Smith involviert. Es existieren allerdings im Moment keine Informationen darüber, wer bei der Serie produzieren könnte oder wer der Showrunner ist.
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Cover PREACHER 1 Copyright Vertigo/DC Comics
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Klappentext:
Im frühen 25. Jahrhundert gärt es nach wie vor in der Galaxis. Zwar sind keine Angriffe von außen zu befürchten, aber immer wieder bedrohen Verbrecher die Sicherheit der Menschheit und ihrer Verbündeten.
Eine große Gefahr sind Piraten, die mit ihren modernen und gut ausgerüsteten Raumschiffen Händler im Weltraum überfallen und ausrauben. Sie unterwandern ganze Planetenregierungen und sind kaum zu fassen – niemand weiß, wo sie sich verstecken.
Atlan, der Arkonide, ist um diese Zeit Lordadmiral und Chef der USO, einer interstellaren Polizeitruppe. Im Auftrag der Menschheit setzt sich der Lordadmiral auf die Spur eines gewaltigen Verbrechersyndikates, das ganze Planeten unter seiner Kontrolle hat …
Der Roman wurde wie immer behutsam überarbeitet, ein Nachwort ordnet ihn ins Perryversum ein, damit finden sich auch Neuleser besser zurecht. Das Titelbild schuf erneut Dirk Schulz.
DESERTEUR DER USO erscheint am Freitag, 15. November 2013. Das Taschenheft ist 160 Seiten stark und kostet 3,90 Euro (in Österreich sind es 4,50 Euro, in der Schweiz 7,60 Franken). Selbstverständlich liegt der Roman auch als eBook vor, für dieses muss man 2,99 Euro berappen.
Cover DESERTEUR DER USO Copyright VPM
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Seit 2001 informiert MAGIRA – Jahrbuch zur Fantasy zuverlässig über mainstreamige und randseitige Aspekte der Fantasy in Deutschland. Auch die Ausgabe 2013, zusammengestellt von den Herausgebern Hermann Ritter und Michael Haitel, nimmt das ganze Bild ins Auge. Zahlreiche Rezensionen und Artikel blicken auf das Fantasy-Jahr. Dazu: Interviews mit Tamara Garcia, Philipp Fabian Kölmel, Janina Robben, Sarah Richter, Thomas Franke, Lothar Bauer. Ein Nachruf auf Jack Vance. »Mortal? Postmortal? Scheißegal! Die Fantastik und der Tod« von Johannes Rüster.
Aus dem Inhalt:
- No Trainspotting. Vorwort von Hermann Ritter und Michael Haitel
– Fantasy in deutschen Worten. Buchbesprechungen, zusammengestellt von Hermann Ritter
– Plaudereien am Kamin. Fantasy-Neuerscheinungen 2012/2013 von und mit Karl E. Aulbach
– Auf den Schirm! Fantasy, Horror und Fantastisches für den Monitor von Gerd Frey
– Von mächtigen Zauberern, zynischen Untoten und dämonischen Riesenpinguinen. 10 Jahre Age of Wonders: Shadow Magic von Alessandra Ress
– Wo die Fantasy laufen lernt. Fantasy im Kino von Jörg Krömer
– Rubinrot. Der Komponist Philipp Fabian Kölmel im Interview mit Stefanos Tsarouchas
– Ich bin ein Detailfanatiker. Janina Robben im Interview mit Michael Haitel
– Ein Projekt aus der Familie. Emmerichs Books & Media von Peter Emmerich
– Da bin ich mein eigener Chef. Sarah Richter im Interview mit Michael Haitel
u.v.a.m.
MAGIRA 2013 umfasst 420 Seiten, davon zehn in Farbe. Das Paperback ist zum Preis von 14,90 EUR auf Amrun-Markt.de und im Buchhandel erhältlich.
Michael Haitel & Hermann Ritter (Hrsg.)
MAGIRA – JAHRBUCH ZUR FANTASY
Ausgabe 2013
Fantasy Club e.V., Darmstadt, Oktober 2013, 420 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 935913 13 3 – EUR 14,90 (DE)
Cover Magira 2013 Copyright Fantasy Club e.V.
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Irgendeine Ankündigung gab es nicht, auch eine offizielle Stellungnahme Amazons steht aus. Angeblich bekommt man auf Anfragen beim Support unterschiedliche Antworten – das wundert aber auch nicht, die Qualität Aussagen des Amazon-Kundendienstes hängen schwer davon ab, mit wem man dort kommuniziert und die erste Stufe (offenbar nach Indien oder sonstwohin outgesourced) kann man ohnehin vergessen, da man von denen quasi nie eine sinnvolle Antwort bekommt.
Eine der Antworten ist: »das Kontingent ist aufgebraucht«, das halte ich allerdings für eine lahme Ausrede, denn man kann den neuen Paperwhite nach wie vor bestellen und erhält ihn auch sofort. Man kann nur vermuten, dass tatsächlich deutlich mehr der Geräte abgesetzt wurden, als Amazon das vorhergesehen hatte. Diese Vorstellung dürfte dem Buchhandel nicht behagen.
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Promofot Kindle Paperwhite 2 Copyright Amazon

Soeben weist mich Cynx auf eine aufsehenerregende Pressemitteilung von Amazon hin. Der Onlineversender bietet Buchhändlern an, dass sie Kindles verkaufen können. Auf alle über die jeweiligen Geräte verkauften eBooks erhält der Buchhändler danach für zwei Jahre einen Anteil von 10% des (Netto-) Verkaufspreises. Alternativ kann man auch die eReader und Tablets günstiger erhalten (und somit mehr über den Verkauf verdienen), bekommt dann aber keine eBook-Absatzbeteiligung.
Dabei ist die Erstbestellung von Kindles für die Buchhändler völlig problemlos, denn Amazon nimmt sie innerhalb von sechs Monaten zum vollen Preis zurück, damit können die Betreiber der Buchläden somit ohne Risiko testen, ob der Absatz funktioniert.
Derzeit gibt es dieses Beteiligungsmodell vorerst nur in den USA, aber es ist abzusehen, dass Amazon es mit Sicherheit auch hier in Deutschland einführen wird. Ist das der Ausweg aus dem eBook-Dilemma der Buchhändler? Erneut muss man dem Onlineversender zugestehen, der Konkurrenz nicht um Jahre, sondern um Äonen voraus zu sein. Zweck der Aktion ist es natürlich, die eigene Vormachtstellung noch weiter auszubauen, allerdings ist das Konzept nicht anders als bahnbrechend zu nennen.
Würde das auch in Deutschland eingeführt, wäre das Zeter und Mordio-Geschrei insbesondere des Groß- und Zwischenhandels sicherlich tosend, denn das bräche uralte, starre (und zu nicht geringen Teilen inzwischen auch überflüssige) Buchhandelsstrukturen auf. Für den Buchhändler ist das im Prinzip eine feine Sache: nach dem Verkauf verdient er an jedem abgesetzten eBook mit, ohne auch nur einen Finger zu rühen.
Ich bin schon sehr gespannt, wie die hiesige Branche darauf reagieren wird, die alles andere als agil ist – erfahrungsgemäß mit Gezeter … :)
Update
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…
Der Kindle ist nur erfolgreich, weil Selfpublisher bizarre Literaturpornos unters Volk bringen.
Tja, liebe Kindle-Nutzer, das Börsenblatt (Magazin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels) hat euch gnadenlos enttarnt. Ihr hat das Ding vom Beelzebub Amazon nur deswegen gekauft, damit ihr euch haufenweise bizarre Dinosaurier- und andere Soft- bis Mittelpornos reinpfeifen könnt. Leugnen ist zwecklos, ihr könnt es jetzt einfach zugeben.
Es ist natürlich völlig abwegig, dass der Kindle so erfolgreich ist, weil die Nutzung im Vergleich zu dem DRM-verseuchten eBooks der deutschen Verlage so unendlich viel einfacher ist. Oder weil das Angebot gerade im Bereich Selfpublishing gigantisch daher kommt. Oder weil englischsprachige eBooks nur ein Drittel des Preises kosten, den deutsche eBook-Portale ansagen. Oder weil Amazon kundenorientiert, kundenfreundlich und kulant ist.
Nein, alles falsch. Der Erfolg des Kindle liegt gemäß Börsenblatt einzig und allein an »bizarren Literaturpornos«.
Das kann man sich nicht ausdenken …
(Ach ja, das SpOn-Traktat könnte man übrigens inhaltlich mal mit zwei Artikeln aus der HuffPost vergleichen …)
Dank an Cynx für den Hinweis.
Ich bin jetzt weg. Habe keine Zeit, muss noch schnell ein paar usbekische Kontinentalverschiebungs-Pornos bei Amazon kaufen …
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Aus der Wikipedia:
ZBV gilt als Vorläufer der Science-Fiction-Serie Perry Rhodan, da sie deutliche Gemeinsamkeiten mit deren ersten Bänden hat. Scheers Autorschaft in der Rhodan-Serie wird bei den Taschenbuchausgaben des Pabel-Verlages auf deren Titelseite auch besonders herausgestellt. Ebenso wurden zahlreiche identische Charaktere, Handlungsstränge und technische Entwicklungen vorweggenommen. Dazu zählt beispielsweise der Aufbruch ins All mit Hilfe außerirdischer Technik. Auch gibt es in der ZBV-Serie bereits Abenteuer in der Vergangenheit, in denen das sagenumwobene Atlantis existiert.
[…]
Nach und nach entwickelt sich die Serie von futuristischen Spionage-Geschichten, die ab dem Jahr 2002 spielen, mehr und mehr zur Science-Fiction. Ab Band 8 wird nach der Entdeckung von vergessener Technik vom Mars auch gegen außerirdische Gefahren gekämpft. Die Erde wird in der ZBV-Serie vor 187.000 Jahren von den Marsbewohnern als Außenstützpunkt bewohnt, welche die Vorfahren der Menschheit zu Handlangern heranzogen und schulten. Die Menschheit findet nach der ersten Entdeckung auf dem Mond weitere Technik auf der Erde und dem Mars sowie den Hinweis auf ihre Herkunft. Der technische Fortschritt schreitet mit Hilfe der Mars-Technik sehr schnell voran, was jedoch auch außerirdische Mächte anlockt und für neue Gefahren sorgt.
Alle 50 Romane liegen ab sofort als eBook vor, der Preis beträgt 2,99 pro Band. Im Moment erhält man die eBooks nur bei Readersplanet, ich würde mich aber sehr wundern, wenn sie nicht in Kürze auch anderswo zu kaufen wären. Gerüchten zufolge soll es Band eins mit dem Titel ZUR BESONDEREN VERWENDUNG demnächst zum Anfüttern eventuell kostenlos geben.
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Cover ZBV Copyright VPM
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