Buch

NAUTILUS 116: Kampf gegen das Böse

Cover Nautilus 116

Der Kampf gegen das Böse in Fil­men, Roma­nen und Hör­spie­len ist ange­sagt in der aktu­ell erschie­ne­nen Novem­ber-Aus­ga­be des monat­li­chen F&SF-Magazin NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik. Das Böse prä­sen­tiert sich hübsch-häß­lich her­aus­ge­putzt, mas­kiert oder ganz offen in Form von dys­to­pi­schen Ter­ror-Regimes, uralten Mäch­ten, befremd­li­chen Außer­ir­di­schen, umstürz­le­ri­schen Toten­be­schwö­rern und mör­de­ri­schen Rache­geis­tern und manch­mal auch ganz ein­fach nur als bit­ter-böser Irr­tum.

Das Böse demas­kiert zwar auf dem Cover­bild der NAUTILUS 116 sein Gesicht, doch in den Geschich­ten ver­sucht es zumeist, sich zu ver­ber­gen: Die Jugend­li­chen Kat­niss und Peta kämp­fen gegen das aus­beu­te­ri­sche Kapi­tol in der Ver­fil­mung von DIE TRIBUTE VON PANEM: CATCHING FIRE nach dem Dys­to­pie-Roman von Suzan­ne Coll­ins, denn sie wer­den von den Macht­ha­bern eines künf­ti­gen Ame­ri­kas erneut als die Tri­bu­te ihrer Distrik­te zur Teil­nah­me an den töd­li­chen Hun­ger­spie­len gezwun­gen, nach­dem sie gera­de noch in schö­nen Klei­dern für Pro­pa­gan­da­zwe­cke her­aus­ge­putzt den Medi­en vor­ge­führt wor­den waren. Der Don­ner­kö­nig Thor aus Asgard kämpft in der spek­ta­ku­lä­ren neu­en Mar­vel-Ver­fil­mung THOR: THE DARK KINGDOM gegen eine Inva­si­on der fins­te­ren Schwarz­al­ben, die aus Rache für ihren geschei­ter­ten Krieg nun das gan­ze Uni­ver­sum der Neun Rei­che in ewi­ge Fins­ter­nis stür­zen wol­len, gegen die fie­sen Intri­gen sei­nes heim­tü­cki­schen Bru­ders Loki und für sein eige­nes Lie­bes­glück auf der Erde. Der von Kin­des­bei­nen an mit einem Sen­der im Nacken über­wach­te und mani­pu­lier­te Mili­tär­aka­de­mie-Schü­ler Ender muß in der Ver­fil­mung und im Hör­spiel ENDER´S GAME nach dem SF-Roman von Orson Scott Card auf Druck eines dys­to­pi­schen Regimes einen simu­lier­ten tota­len Ver­nich­tungs­krieg gegen außer­ir­di­sche Insek­ten­we­sen füh­ren, und erst zu spät erkennt er, wie bit­ter­lich er getäuscht wur­de. Im Roman THE LEGION: DER KREIS DER FÜNF der US-ame­ri­ka­ni­schen Fan­ta­sy-Autorin Kami Gar­cia kämp­fen Jugend­li­che als Mit­glie­der eines Geheim­bun­des gegen einen bösen Dämo­nen, der unheim­li­che Rache­geis­ter zu ihrer Ermor­dung aus­sen­det, bereits ihre Eltern töte­te und die gan­ze Welt ver­skla­ven will. Und in den SKULDUGGERY PLEA­SANT-Roma­nen von Derek Lan­dy kämp­fen ein Ske­lett­de­tek­tiv und eine Magi­er­schü­le­rin in einem alter­na­ti­ven Irland gegen schwarz­ma­gi­sche Kul­tis­ten, Toten­be­schwö­rer und das Böse schlecht­hin.

Zudem im Heft sind Fea­tures zum oscar-rei­fen His­to­ri­en-Dra­ma 12 YEARS A SLAVE nach der wah­ren Geschich­te um den im Jahr 1841 in Washing­ton von Häschern ent­führ­ten und ille­gal in die Slave­rei ver­kauf­ten Afro­ame­ri­ka­ner Solo­mon Nort­hup, zum Action-Film ESCAPE PLAN, in dem Syl­ves­ter Stal­lon und Arnold Schwar­zen­eg­ger gemein­sam aus einem Hoch­si­cher­heits­ge­fäng­nis aus­bre­chen sowie zum neu­en Stu­dio Ghi­b­li-Film DER MONDBLUMENBERG. Das Maga­zin prä­sen­tiert neben den Fea­tures zu den Fil­men und Roma­nen Inter­views mit Autoren, Hör­spiel- und Fil­me­ma­chern: Der Hör­spiel-Regis­seur Bal­tha­sar von Wey­marn berich­tet aus Anlass des Maga­zin­be­suchs im Ton­stu­dio über die Pro­duk­ti­on von ENDER´S GAME als dra­ma­ti­sches Hör­spiel mit inge­samt 101 Spre­chern. Der Dreh­buch-Autor Micha­el Hirst gibt einen inten­si­ven Ein­blick in die Ent­ste­hung von his­to­ri­schen TV-Seri­en wie VIKINGS und DIE TUDORS. Derek Lan­dy erzählt über moder­nes Dreh­buch­schrei­ben und den Sta­tus der anste­hen­den Ver­fil­mung sei­ner Roma­ne. Die Autorin Ursu­la Pozn­an­ski ver­rät, dass sie trotz der düs­te­ren Per­spek­ti­ven in ihrem Dys­to­pie-Roma­nen DIE VERRATENEN und DIE VERSCHWORERENEN eine über­zeug­te Opti­mis­tin ist. Und Kami Gar­cia erzählt, war­um sie Fan­ta­sy und Über­na­tür­li­ches mag und wie sie von der Autoren­kol­le­gin Hol­ly Black und ihrer Co-Autorin Mar­ga­ret Stohl aus der BEAUTIFUL CREA­TURES-Saga dazu gedrängt wur­de, mit THE LEGION end­lich ihre eige­ne Roman­welt zu ver­wirk­li­chen. Dazu kom­men Hin­ter­grund-Arti­kel zum The­ma Dys­to­pie, eine Vor­schau auf kom­men­de Dys­to­pie-Fil­me, eine Über­sicht der lesens­wer­tes­ten aktu­el­len Dys­to­pie-Roma­ne sowie eine Gale­rie der bes­ten Fil­me zum Gefäng­nis-The­ma. Weri­ter­hin gibt es Werk­statt­be­rich­te, die monat­li­che Fan­ta­sy-Roman­vor­schau mit den Stim­men der Autoren, DVD- Roman- und Hör­buch-Bespre­chun­gen sowie als Gim­mick zwei gro­ße Lese­pro­ben in der Heft­mit­te.

NAU­TI­LUS er­scheint monat­lich beim Aben­teuer Medi­en-Ver­lag und kann im guts­or­tier­ten Zeit­schrif­ten­han­del er­wor­ben wer­den. Bei Ama­zon er­hält man das Ma­ga­zin eben­falls, dort al­ler­dings nur im Abo. Wei­ter­hin gibt es auch elek­tro­ni­sche Fas­sun­gen: als ePa­per so­wie als Apps für iOS und Android.

Co­ver NAU­TI­LUS 116 Co­py­right Aben­teuer Medi­en-Ver­lag

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Erschienen: Der FANDOM OBSERVER 293

Cover FO 293

Neu­er Monat, neu­er FANDOM OBSERVER. Mit nur mini­ma­ler Ver­spä­tung erschien die Aus­ga­be 293 bereits am Sams­tag und dass ich erst heu­te dar­über berich­te, ist allein mei­ne Schuld. :) Dies­mal hat der FO mit Ant­je Brand eine Gast-Chef­re­dak­teu­rin und die hat unter ande­rem fol­gen­de The­men zusam­men­ge­stellt:

- Alles Gute, Doc­tor – 50 Jah­re Zeit­rei­sen mit dem Doc­tor und der Tar­dis
– Sil­ber­nes Jubi­lä­um – 250 SF-Treffs Mün­chen
– Kino satt – Bet­ti­na Petrik war für uns im Kino

Wei­ter­hin fin­den sich in der recht lil­alas­ti­gen Aus­ga­be Buch­re­zen­sio­nen, ein Füh­rer über die Buch­mes­se in Frank­furt und der Fan­zine-Kurier.

Der FANDOM OBSERVER kann wie immer auf der zuge­hö­ri­gen Web­sei­te im For­mat PDF her­un­ter gela­den wer­den.

Cover FO 293 Copy­right FANDOM OBSERVER

Gerade entdeckt: A STUDY IN SILKS von Emma Jane Holloway

Cover A Study In Silks

A STUDY IN SILKS ist ein Steam­punk-Roman (der ers­te einer Rei­he) um die Aben­teu­er von Sher­lock Hol­mes´ Nich­te Eve­li­na Coo­per. Die Zusam­men­fas­sung des Ver­lags ist zumin­dest äußerst viel­ver­spre­chend:

Eve­li­na Coo­per, the nie­ce of the gre­at Sher­lock Hol­mes, is poi­sed to enjoy her first Sea­son in Lon­don Socie­ty. But there’s a mur­de­rer to deal with—not to men­ti­on miss­ing auto­ma­tons, a sorce­rer, and a tal­king mou­se.
In a Vic­to­ri­an era ruled by a coun­cil of ruthl­ess steam barons, mecha­ni­cal power is the real mon­arch and sorcery the demon ene­my of the Empire. Nevert­hel­ess, the most cove­ted wea­pon is magic that can run machines—something Eve­li­na has secret­ly mas­te­red. But rather than making her for­tu­ne, her spe­cial talents could mean death or an eter­ni­ty as a guest of Her Majesty’s secret labo­ra­to­ries. What’s a poli­te young lady to do but mind her man­ners and pray she’s never found out?
But then there’s that mur­der. As Sher­lock Holmes’s nie­ce, Eve­li­na should be able to find the ans­wers, but she has a lot to learn. And the first decis­i­on she has to make is whe­ther to trust the hand­so­me, cle­ver rake who makes her breath come fas­ter, or the dashing trick rider who would dare any­thing for her if she would only just ask.

A STUDY IN SILKS stammt von Emma Jane Hol­lo­way, ist bei Del Rey erschie­nen und liegt als Paper­back und als eBook vor. Der Preis bei Ama­zon für das Taschen­buch beträgt der­zeit ca. 5,70 Euro, für die Kind­le-Fas­sung wer­den gera­de mal EUR 4,25 fäl­lig.

Buch zwei ist eben­falls bereits erschei­nen, der drit­te Teil kommt erfreu­li­cher­wei­se schon im Dezem­ber. Wann soll ich das nur alles lesen?

A STUDY IN SILKS
Emma Jane Hol­lo­way
Steam­punk-Roman
24. Sep­tem­ber 2013
Taschen­buch und eBook
560 Sei­ten
Taschen­buch: EUR 5,70
eBook (Kind­le): EUR 4,25
ISBN (Taschen­buch): 978–0345537188
ASIN (eBook): B00C4BA48G
Del Rey

Cover­ab­bil­dung Copy­right Del Rey/​Random House

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Runde Nummer: Der Phantastische Bücherbrief 600

Cover Kathedrale

Die aktu­el­le Aus­ga­be von Erik Schrei­bers Phan­tas­ti­schem Bücher­brief ist eine run­de Num­mer: 600 lau­tet die sagen­haf­te Num­mer dar­auf. Das neben­ste­hen­de Cover­bild stammt von der soeben im Ver­lag Saphir im Stahl erschie­ne­nen Kurz­ge­schich­ten­samm­lung DIE KATHEDRALE, dem vier­ten Band aus der Rei­he GEHEIMNISVOLLE GESCHICHTEN. Im Bücher­brief liest man dazu:

Bei sei­ner Rei­he GEHEIMNISVOLLE GESCHICHTEN gibt der Her­aus­ge­ber immer eine bestimm­te Vor­ga­be. Die Autorin­nen und Autoren, die sich an der Aus­schrei­bung betei­li­gen woll­ten muss­ten sich an die Vor­ga­be hal­ten, dass mit­ten in einer nicht näher beschrie­be­nen Umge­bung eine Kathe­dra­le steht. Dazu gehör­te auch ein klei­ner Fluss mit einer stei­ner­nen Rund­bo­gen­brü­cke sowie eine Dom­bau­hüt­te, die die Kathe­dra­le Instand hält und ein Dorf, wo die Bewoh­ner leben.
Mit die­sen Anga­ben erschöpf­te sich der Her­aus­ge­ber in sei­nen Vor­ga­ben und hoff­te auf span­nen­de, humor­vol­le, lie­be­vol­le Geschich­ten. Der Kurz­ge­schich­ten­band ent­hält tat­säch­lich Geschich­ten mit Krimi‑, Sci­ence Fiction‑, Fantasy‑, Liebesroman‑, Thril­ler- und His­to­rie-Ein­flüs­sen. Die Geschich­ten erzäh­len vom Reiz all­täg­li­cher Bege­ben­hei­ten, von geglück­ten oder geschei­ter­ten Unter­neh­mun­gen und von über­ra­schen­den Lebens­wen­dun­gen.

Dar­über hin­aus fin­det man in der Jubel­num­mer des Phan­tas­ti­schen Bücher­briefs natür­lich wie immer zahl­lo­se Bespre­chun­gen deut­scher und inter­na­tio­na­ler Phan­tas­tik.

Den Bücher­brief 600 kann man hier im For­mat PDF her­un­ter laden.

Der Phan­tas­ti­sche Bücher­brief 600 – Oktober2013

Cover DIE KATHEDRALE Coyp­right Saphir im Stahl

Tolino bleibt elitär – Buchhandel ist raus

Tolino

Da hat­te sich die »Toli­no-Alli­anz« mit ihrer neu­en Rei­he von eRea­dern laut und deut­lich und mit viel Wer­be-Tam­tam als die groß­ar­ti­ge Alter­na­ti­ve zu Ama­zons Kind­le prä­sen­tiert. Das kam in der Buch­bran­che natür­lich gut an, denn die sieht den Onlin­ever­käu­fer aus den USA nicht zu Unrecht als den ganz gro­ßen Kon­kur­ren­ten und ver­passt kei­ne Gele­gen­heit, Ama­zon und Jeff Bezos als die Urbö­sen dar­zu­stel­len. Die Hoff­nung lag also auf dem Toli­no in sei­nen ver­schie­de­nen Inkar­na­tio­nen als eRea­der und neu­er­dings auch Tablet.

Doch nun muss der sta­tio­nä­re Buch­han­del fest­stel­len, dass man sich zu früh gefreut hat und die Toli­no-Alli­anz (bestehend aus den Schwer­ge­wich­ten Tha­lia, Welt­bild, Hugen­du­bel, Club Ber­tels­mann und Tele­kom) auch nicht bes­ser ist, denn die Gesprä­che, um die Toli­nos als die eRe­a­ding-Platt­form auch für den Buch­han­del abseits der Groß­kop­fer­ten Alli­anz­ler zu eta­blie­ren, sind geschei­tert.

Eine genann­te Begrün­dung lau­tet:

»wirt­schaft­lich nicht trag­fä­hig«

Das bedeu­tet: die von der Toli­no-Alli­anz ein­ge­räum­ten Kon­di­tio­nen waren zu schlecht für die Buch­händ­ler, die Mar­gen mise­ra­bel. Wo da jetzt die deut­li­che Ver­bes­se­rung gegen­über Ama­zon sein soll, erschließt sich mir ehr­lich gesagt über­haupt nicht. Ob nun der eine oder der ande­re Qua­si-Mono­po­list, sie wer­den immer die Vor­ga­ben dik­tie­ren. Angeb­lich sol­len das Toli­no-Impe­ri­um (passt viel bes­ser als »Alli­anz«) sogar gefor­dert haben, dass man neben ihrem Pro­dukt kei­ne ande­ren eRea­der ver­kau­fen darf. Unfass­bar.

Das Pro­blem ist aber erneut: der Buch­han­del hat wie­der ein­mal auf einen neu­en Mes­si­as gewar­tet und wie­der ein­mal hat sich der als Popanz her­aus gestellt. Die­se Blau­äu­gig­keit ist in ihrer Hilf­lo­sig­keit fast schon nied­lich. MVB und Bör­sen­ver­ein täten gut dar­an, zusam­men mit dem Buch­han­del end­lich ein eige­nes Sys­tem zu instal­lie­ren (das gerä­te­un­ab­hän­gig ist), statt sich dar­auf zu ver­las­sen, dass Drit­te das schon machen wer­den. Denn Drit­te wol­len auch nur so viel wie mög­lich ver­die­nen.

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Bild Toli­no Shi­ne von Wosch21149, aus der Wiki­pe­dia, CC BY, Bear­bei­tung von mir

Neu bei Folgenreich: DIE ELFEN und DORIAN HUNTER

Fol­gen­reich lässt wie­der ein­mal neue Hör­spie­le aus ihren erfolg­rei­chen Seri­en auf die Fans los. Dies­mal han­delt es sich um eine Epi­so­de aus Bern­hard Hen­nens ELFEN-Rei­he und ein neu­es Aben­teu­er des »Dämo­nen­kil­lers« DORIAN HUNTER.

Cover Die Schlacht am Mordstein

DIE ELFEN – Fol­ge acht – DIE SCHLACHT AM MORDSTEIN

Bei ihrer Flucht aus der Biblio­thek von Isken­dria kön­nen sich Schwert­meis­ter Ollo­wain und die Kobol­din Gan­da auf einen Alben­pfad ret­ten, jedoch ver­ge­hen dabei gan­ze 15 Jah­re, bis sie zu Elfen­kö­ni­gin Eme­rel­le zurück­keh­ren kön­nen. Zeit genug für die Yin­giz, die Alben­mark zu ver­wüs­ten und für die Trol­le, erneut ein über­mäch­ti­ges Heer auf­zu­stel­len. Die Lage scheint aus­sichts­los, den­noch sucht Ollo­wain als Heer­füh­rer die Ent­schei­dungs­schlacht am Mord­stein …

DIE SCHLACHT AM MONDSTEIN erscheint am 15. Novem­ber 2013 bei Folgenreich/​Universal Music, die Arti­kel­num­mer ist 0602537390281.

Cover Tod eines Freundes

DORIAN HUNTER – Fol­ge 23 – TOD EINES FREUNDES

Dori­an Hun­ters zwei­te Inkar­na­ti­on Juan Gar­cia de Tabe­ra wird Zeu­ge der Geburt eines dämo­ni­schen Dril­lings, schei­tert jedoch beim Ver­such, die­sen mit Hil­fe des Dru­den­fu­ßes, einem Pen­ta­gramm aus mas­si­vem Gold, zu ver­nich­ten. 500 Jah­re spä­ter erin­nert sich Dori­an end­lich wie­der an sein Leben als de Tabe­ra und was damals geschah. Ein ent­schei­de­ner Hin­weis des zwie­lich­ti­ge Oli­vero bringt ihn auf die Spur des ver­lo­ren gegan­ge­nen Dru­den­fu­ßes, der ein­zi­gen Waf­fe, mit der man den Dämo­nen­dril­lings besie­gen kann.

TOD EINES FREUNDES wird am 29.11.2013 in den Han­del gehen, die Arti­kel­num­mer ist 0602537578399.

Bei­de Höspie­le wer­den zu einem Preis von EUR 7,99 ver­kauft wer­den.

Cover­ab­bil­dun­gen Copy­right Folgenreich/​Universal Music

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Snapload: Bahnbrechendes Konzept – Plastikmüll zum eBook

Snapload-Cards

Zeit für die nächs­te Gesichts­pal­me:

Auf der Suche nach Metho­den, um eBooks auch im Buch­la­den ver­kau­fen zu kön­nen, ver­steigt sich die Bran­che in immer abstru­se­re Kon­zep­te. Zuletzt soll man eBooks nur dann im Laden kau­fen kön­nen, wenn man über einen ganz bestimm­ten eRea­der ver­fügt, jetzt will man völ­lig über­flüs­si­gen Plas­tik­müll erzeu­gen.

Eigent­lich wäre es doch so ein­fach: Im Prin­zip benö­tigt man kei­ne Wer­be­trä­ger für eBooks im Laden. War­um nicht? Offen­sicht­li­cher kann es kaum sein: die Wer­be­trä­ger für eBooks sind die Papier­bü­cher, die dort ohne­hin bereits in rau­hen Men­gen her­um ste­hen. Dazu ein paar Schil­der instal­liert: »Sie möch­ten die­ses Buch als eBook kau­fen? Wen­den Sie sich an unse­re Mit­ar­bei­ter«. Die dru­cken dann einen Bon mit einem Code aus – das Kon­zept funk­tio­niert bei Pre-Paid-Kar­ten seit Jah­ren tadel­los -, den gibt man dann zu Hau­se ein und lädt das Buch auf den eRea­der. Opti­ma­ler­wei­se kann man den Code in WLAN-taug­li­chen Lese­ge­rä­ten direkt ein­ge­ben und das Buch her­un­ter laden.

Will man so etwas ver­schen­ken, druckt die Buch­hand­lung nach dem Kauf eine ver­klei­ner­te Ver­si­on des Covers aus, dar­auf der Code, und klebt das in eine Geburts­tags­kar­te, die man auf die­sem Wege gleich mit ver­kau­fen kann. Alle sind glück­lich. Es könn­te so ein­fach sein. Doch in der Buch­bran­che ist offen­sicht­lich nichts ein­fach.

eReader-Facepalm

Denn tat­säch­lich beharrt man dar­auf, dass eBooks im Laden »prä­sen­tiert« wer­den müs­sen. Zum einen erschließt sich mir nicht mal ansatz­wei­se, war­um man die ohne­hin aus­ge­stell­ten Bücher in elek­tro­ni­scher Form noch­mal aus­stel­len muss. Zum ande­ren bestehen die soge­nann­ten »Snap­Cards« nicht etwa umwelt­freund­lich aus recy­cel­tem Papier, son­dern aus – man fasst es nicht! – Plas­tik­kar­ten, in der Art von Gut­ha­ben­kar­ten für iTu­nes und Co. Ist es denn wirk­lich nötig, auf die­sem Wege noch mehr völ­lig über­flüs­si­gen Plas­tik­müll zu erzeu­gen? Hat es sich noch nicht bis zu den Sna­pload-Betrei­bern her­um gespro­chen, dass Res­sour­cen begrenzt sind und Müll­ver­mei­dung ange­sagt? Offen­bar nicht, statt­des­sen schrei­ben sie Codes für eine vir­tu­el­le Ware auf Plas­tik­kar­ten, die kei­ner­lei ande­ren Zweck erfül­len und danach weg­ge­wor­fen wer­den. Eine gigan­ti­sche, umwelt­feind­li­che Saue­rei!

Hin­zu kommt, dass bei allen vor­ge­stell­ten Kon­zep­ten noch jemand mit­ver­die­nen möch­te, sei­en es Umbreit, Epi­du oder in die­sem Fall Sna­pload. War­um wird nicht eine anbie­ter­un­ab­hän­gi­ge Struk­tur bereit gestellt, um allen Buch­händ­lern eine ein­fa­che Lösung wie den Kas­sen­bon­aus­druck (der sich als Code­aus­druck auch außer­halb von Kas­sen­sys­te­men ein­fach rea­li­sie­ren lie­ße, wenn die Ein­bin­dung für klei­ne­re Buch­hand­lun­gen zu auf­wen­dig ist – es reicht im Prin­zip ein pass­wort­ge­schütz­ter Inter­net­zu­gang zu einem Code­ser­ver) bereit­zu­stel­len? Statt gesun­dem Men­schen­ver­stand setzt man auf Müll­erzeu­gung. Unfass­bar …

[cc]

Pro­mo­fo­to Sna­pload-Cards Coyp­right sna­pload GmbH, Illus­tra­ti­on: eRea­der von mir, Face­palm von Fabio Ven­ni auf flickr, CC BY-SA

Die öffentlichen Bibliotheken und die (fehlenden) eBooks

Bibliothek

Öffent­li­che Biblio­the­ken sind eine fei­ne Sache – und das nicht erst seit ges­tern. Sie ermög­li­chen finanz­schwa­chen Bür­gern (bei­spiels­wei­se Arbeits­lo­sen oder Kin­dern) kul­tu­rel­le Teil­ha­be und Bil­dung. Sie ermög­li­chen es zudem, Bücher test­zu­le­sen, die man ansons­ten mög­li­cher­wei­se nie erwor­ben hät­te. Halt! Ist letz­te­res nicht etwas ganz ähn­li­ches wie Sei­ten, die eBooks kos­ten­los anbie­ten? Nicht? Nur weil man die Bücher der Biblio­thek wie­der zurück­ge­ben muss? Na gut, dar­über kann man dis­ku­tie­ren, aber manch einer scheint Biblio­the­ken in die­sel­be Kate­go­rie ein­zu­ord­nen wie Tausch­bör­sen..

Denn: Etli­chen Ver­la­gen sind die Onlei­hen der öffent­li­chen Büche­rei­en ein Dorn im Auge. Sie über­zie­hen die Anbie­ter mit uner­füll­ba­ren Lizenz­for­de­run­gen oder ver­bie­ten eine Nut­zung ihrer Wer­ke in den Büche­rei­en gleich voll­stän­dig.

Mit wel­cher inhalt­li­chen Begrün­dung wür­de mich aller­dings wirk­lich mal inter­es­sie­ren, denn inhalt­lich unter­schei­den sich Bücher nicht von eBook. In der Nut­zungs­form natür­lich schon, denn bei einem Buch erwirbt man die­ses (aber kei­ne Rech­te am Inhalt), bei einem eBook erwirbt man aus­schließ­lich eine Nut­zungs­li­zenz, die theo­re­tisch jeder­zeit wie­der ent­zo­gen wer­den kann (und das auch tat­säch­lich wird, wie jeder weiß, der nach Jah­ren noch­mal ver­sucht hat, esei­ne eBooks bei bestimm­ten Anbie­tern abseits von Ama­zon her­un­ter zu laden. Prüft mal die Nut­zungs­be­din­gun­gen eures eBook-Anbie­ters, wie lan­ge die Bücher dort für euch zum erneu­ten Down­load bereit gestellt wer­den). Den­noch: die Ein­rich­tun­gen stel­len nach mei­nem Wis­sen sicher, dass immer nur ein Leser das eBook aus­leiht (auch wenn sich das aus tech­ni­scher Sicht kaf­ka­esk und mit­tel­al­ter­lich aus­nimmt).

Das Unter­bin­den der Nut­zung von eBooks in Biblio­the­ken durch die Ver­la­ge ist in mei­nen Augen ein uner­träg­li­ches, kul­tur­feind­li­ches und aso­zia­les Unding. Ins­be­son­de­re, da die­se Ver­la­ge sich immer wie­der gern mal als Schüt­zer der Kul­tur und des Urhe­ber­rech­tes gerie­ren und immer wie­der gen Ama­zon als »das Urbö­se« wet­tern. Ich kann an der­Wei­ge­rung, eBooks für die öffent­li­chen Büche­rei­en bereit zu stel­len, nichts Kul­tur­schüt­zen­des sehen und wenn man nach »den Bösen« der Bran­che suchen möch­te, soll­te man mal bei die­sen Ver­la­gen nach­se­hen. Mich wür­de zudem wirk­lich inter­es­sie­ren, wie der Bör­sen­ver­ein sich in die­ser Cau­sa posi­tio­niert.

Bild: San Die­go City Col­lege Lea­ring Recour­ce City, von Joe Craw­ford, aus der Wiki­pe­dia, CC BY

Neu bei Acabus: CHRONIKEN VON CHAOS UND ORD­NUNG – THORN GANDIR

Cover Thorn Gandir

Soeben ist bei Aca­bus der ers­te Band der Soeben ist bei Aca­bus der ers­te Band der CHRONIKEN VON CHAOS UND ORDNUNG erschie­nen. Er wur­de von J.H. Praßl ver­fasst und trägt den Titel THORN GANDIR. Hin­ter dem Namen J.H. Praßl ver­birgt sich das öster­rei­chi­sche Autoren­ehe­paar Judith und Heinz Praßl. Zusam­men schrei­ben sie bereits seit Jah­ren an dem Fan­ta­sy-Epos.

Ama­lea im Jah­re 340 nGF, fünf­hun­dert und sech­zig Jah­re nach dem Höhe­punkt der Cha­os­herr­schaft:
»Die Zeit der Dun­kel­heit ist vor­über. Die Völ­ker Ama­leas sind im Begriff, die Welt von den letz­ten Cha­o­san­hän­gern zu befrei­en und den Göt­tern der Ord­nung zu neu­er Macht zu ver­hel­fen …«
Thorn Gan­dir, Wald­läu­fer und Krie­ger, ver­liert wäh­rend der Skla­ven­auf­stän­de im Ein­satz für den Senats­vor­sit­zen­den Anto­ni­us Vir­gil Testace­us alles, was je Bedeu­tung für ihn hat­te. Trotz­dem lässt er sich dazu hin­rei­ßen, für sei­nen macht­hung­ri­gen Mäzen Vali­ans Zep­ter zu fin­den, das Gerüch­ten zufol­ge von einem mäch­ti­gen Feind des Impe­ri­ums ent­wen­det wur­de. Beglei­tet von der Söld­ne­rin Cha­ra Vio­la Lukul­lus, dem Kriegs­pries­ter Telos Malakin und dem Bar­ba­ren Bargh Bar­row­søn macht er sich auf die gefähr­li­che Rei­se durch die aschra­ni­sche Wüs­te. Doch Thorn kann sich nicht sicher sein, wer Freund oder Feind ist … und wel­che Rol­le er selbst dabei spielt, denn das Cha­os ist gera­de erst dabei, aus dem Ver­bor­ge­nen ans Licht zu tre­ten.

Zwer­ge und Elfen, Orks, Ken­tau­ren, Tha­nata­nen, Kil­ra­thi, Men­schen … Göt­ter und Dämo­nen bele­ben die fan­tas­ti­sche Welt Ama­lea. Aus­ge­hend vom römisch antik anmu­ten­den Valia­ni­schen Impe­ri­um decken Thorn und sei­ne Mit­strei­ter nach und nach das ver­lo­re­ne Wis­sen um die Alte Welt auf. Wäh­rend die Mäch­te des Cha­os und der Ord­nung um die Vor­herr­schaft rin­gen, ste­hen die Hel­den die­ser Geschich­te einer uralten fins­te­ren Macht gegen­über. Um Ama­lea vor dem Unter­gang zu bewah­ren, müs­sen sie die Gren­zen der bekann­ten Welt über­schrei­ten. Dabei wan­deln sie auf dem schma­len Grat zwi­schen Gut und Böse.

Die Zukunft Ama­leas hängt von ihrer Ent­schei­dung ab – Cha­os oder Ord­nung?

Der Roman ist ges­tern bei Aca­bus erschie­nen, er liegt als Buch und eBook vor, letz­te­res in den For­ma­ten PDF und ePub. Der Preis für die Print­ver­i­on beträgt 16,90 Euro, der für die eBook-Fas­sung erfreu­lich nied­ri­ge 5,99 Euro.

THORN GANDIR – AUFBRUCH
CHRONIKEN VON CHAOS UND ORDNUNG Band 1
J.H. Praßl
Fan­ta­sy-Roman
Paper­back und eBook
13,8 x 21 cm
Buch: ISBN 978–3‑86282–210‑2
PDF-ebook: ISBN 978–3‑86282–211‑9
Epub-ebook: 978–3‑86282–212‑6
Buch-VP: 16,90 EUR
ebook-VP: 5,99 EUR
Aca­bus-Ver­lag

Cover Copy­right Aca­bus-Ver­lag

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Erschienen: Hugh Walkers DORF DES GRAUENS

Cover "Dorf des Grauens"

Aus der Rei­he der Neu­auf­la­gen von Hugh Wal­ker-Roma­nen ist bei EMMERICH Books & Media soeben Band zwei erschie­nen. Er trägt den Titel DORF DES GRAUENS.

Frank Urban ver­schlägt es in ein Dorf, das auf kei­ner Kar­te ver­zeich­net ist. Ent­setzt erkennt er, dass die Bewoh­ner unter einem rät­sel­haf­ten Bann zu ste­hen schei­nen. Urbans Tele­fo­na­te nach ‘drau­ßen’ wer­den unter­bro­chen, sein Auto springt nicht mehr an und sein ver­zwei­fel­ter Ver­such, von die­sem unheim­li­chen Ort zu ent­kom­men, miss­lingt unter mys­te­riö­sen Umstän­den …

Das beklem­men­de Gefühl, beob­ach­tet zu wer­den, lässt ihn auch dann nicht los, als die Dorf­be­woh­ner aus ihrer Star­re erwa­chen. Eine unbe­kann­te Macht in den umlie­gen­den Wäl­dern ver­än­dert die Men­schen in beun­ru­hi­gen­der Wei­se. Frank Urban ahnt nicht, dass sich das wah­re Grau­en erst noch offen­ba­ren wird!

In DORF DES GRAUENS wer­den erst­mals die zwei Ein­zel­ro­ma­ne IM WALD DER VERDAMMTEN und KREATUREN DER FINSTERNIS, 1978 als VAMPIR HOR­ROR-Roman 261 & 262 beim Erich-Pabel-Ver­lag erschie­nen, zu einem Buch zusam­men­ge­fasst. Zusätz­lich fin­det der Leser die Kurz­ge­schich­te GE-FANGGEN aus dem Jahr 1996, the­ma­tisch mit dem Roman ver­wo­ben, und eine um die fani­schen Publi­ka­tio­nen Hugh Wal­kers erwei­ter­te Bio­gra­fie. Das Vor­wort ver­fass­te der Her­aus­ge­ber Peter Emme­rich, das Titel­bild und Cover­lay­out ist von Bea­te Roc­holz und den Text­satz erstell­te Jörg Schukys.

Das eBook ist ab sofort zu 4,95€ als Kind­le-Ver­si­on bei Ama­zon (http://​www​.ama​zon​.de/​g​p​/​p​r​o​d​u​c​t​/​B​0​0​G​1​R​F​F​2E/) erhält­lich; das Taschen­buch mit 268 Sei­ten wird ab Ende Okto­ber zum Preis von 12,95€ eben­falls bei Ama­zon oder direkt beim Ver­lag erhält­lich sein. Bis zum 25. Okto­ber kann die Print­aus­ga­be zu einem Sub­skrip­ti­ons­preis von 11,50€ bei EMMERICH Books & Media vor­be­stellt wer­den.

Eine aus­führ­li­che Lese­pro­be steht eben­falls zur Ver­fü­gung.

Cover­ab­bil­dung DORF DES GRAUENS Copy­right EMMERICH Books & Media

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