2013

WORLD OF WARCRAFT-Film: Drehbeginn im Januar

WOW Promo

Es ist inzwi­schen soviel Zeit ver­gan­gen, dass man hät­te anneh­men kön­nen, das Pro­jekt sei ver­stor­ben. Sam Rai­mi ist als Regis­seur schon zurück getre­ten und hat für Dun­can Jones (MOON, SOURCE CODE) Platz gemacht. Es geht um die Real­ver­fil­mung von WORLD OF WARCRAFT.

Neu befeu­ert wur­de das The­ma neu­lich auf dem Comic­Con. Dort hat­te Legen­da­ry Pic­tures ein Panel zum The­ma GODZILLA gehal­ten und als das vor­bei war, gab es eine uner­war­te­te Über­ra­schung: einen ers­ten kon­zep­tio­nel­len Teaser zum WAR­CRAFT-Film, der laut Anwe­sen­den gran­di­os war und mit wah­ren Begeis­te­rungs­stür­men auf­ge­nom­men wur­de.

Pro­duc­tion Weekly hat nun bekannt gege­ben, dass Legen­da­ry die Pro­duk­ti­ons­bü­ros für den Film ein­ge­rich­tet haben und die Dreh­ar­bei­ten am 13. Janu­ar 2014 begin­nen wer­den. Das bedeu­tet, dass die Pre-Pro­duk­ti­on in Kür­ze star­ten dürf­te. Bis zum Janu­ar wer­den wir mit Sicher­heit noch Infor­ma­tio­nen zu Beset­zun­gen bekom­men.

Ich bin immer noch zwie­ge­spal­ten, was einen WORLD OF WAR­CRAFT-Film angeht: das könn­te gran­di­os wer­den, aber eben­so gran­di­os in die Hose gehen, ins­be­son­de­re weil die Erwar­tun­gen der nicht eben klei­nen Fan­ge­mein­de gigan­tisch sein dürf­ten. Aber: Ver­trau­en wir erst ein­mal auf Dun­can Jones, der bis­her gezeigt hat, dass er was drauf hat

Der ver­mu­te­te Titel ist übri­gens WARCRAFT: THE MOVIE, das wirft natür­lich die Fra­ge auf, ob das Set­ting das aus WARCRAFT oder dem nach­fol­gen­den und dar­auf auf­bau­en­den MMO WORLD OF WARCRAFT ist.

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WOW-Pro­mo Copy­right Activision/​Blizzard

Gerade erschienen: STAR WARS: KENOBI

Cover "Star Wars: Kenobi"

Soeben ist aus der inzwi­schen beein­dru­ckend lan­gen Roman­rei­he um die Fil­me das Buch STAR WARS: KENOBI von John Jack­son Mil­ler erschie­nen, das sich mit dem Jedi-Meis­ter befasst, der ursprüng­lich von Alec Guin­ness und spä­ter von Ewan McGre­gor dar­ge­stellt wur­de. Soweit man das aus dem Wer­be­text ent­neh­men kann, han­delt das Buch von Obi-Wan Kenobis Zeit auf Tatooi­ne:

The Repu­blic has fal­len.
Sith Lords rule the gala­xy.
Jedi Mas­ter Obi-Wan Kenobi has lost ever­y­thing …
Ever­y­thing but hope.

Tatooine—a harsh desert world whe­re far­mers toil in the heat of two suns while try­ing to pro­tect them­sel­ves and their loved ones from the mar­au­ding Tus­ken Rai­ders. A back­wa­ter pla­net on the edge of civi­li­zed space. And an unli­kely place to find a Jedi Mas­ter in hiding, or an orpha­ned infant boy on who­se tiny should­ers rests the future of a gala­xy.
Known to locals only as “Ben,” the beard­ed and robed off­worl­der is an enig­ma­tic stran­ger who keeps to hims­elf, shares not­hing of his past, and goes to gre­at pains to remain an out­si­der. But as ten­si­ons esca­la­te bet­ween the far­mers and a tri­be of Sand Peo­p­le led by a ruthl­ess war chief, Ben finds hims­elf drawn into the fight, end­an­ge­ring the very mis­si­on that brought him to Tatooi­ne.
Ben—Jedi Mas­ter Obi-Wan Kenobi, hero of the Clo­ne Wars, trai­tor to the Empire, and pro­tec­tor of the galaxy’s last hope—can no more turn his back on evil than he can reject his Jedi trai­ning. And when blood is unjus­t­ly spil­led, inno­cent lives threa­ten­ed, and a ruthl­ess oppo­nent unmas­ked, Ben has no choice but to call on the wis­dom of the Jedi—and the for­mi­da­ble power of the Force—in his never-ending fight for jus­ti­ce.

Inter­es­san­ter­wei­se gibt es den Roman in Print­form nur als Hard­co­ver, man ist offen­bar der Ansicht, dass man mit der Popu­la­ri­tät des Cha­rak­ters ein paar Dol­lar extra absei­hen kann. Der Preis dafür beträgt stol­ze EUR 19,70, die Kind­le-Aus­ga­be gibt es für EUR 9,99. Auch ein unge­kürz­tes Audio­book exis­tiert, für das muss man EUR 33,99 berap­pen. Ich war­te das Taschen­buch ab.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Lucas­Books

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Matt Damon in Christopher Nolans INTERSTELLAR?

Matt Damon 2009

Viel wis­sen wir noch nicht über Chris­to­pher Nolans SF-Epos INTERSTELLAR, denn der macht ein mäch­ti­ges Geheim­nis um den Inhalt des Films. Bekannt ist bis­her nur, dass das Dreh­buch die Aben­teu­er einer Crew von Wis­sen­schaft­lern ver­folgt, die »ein neu ent­deck­tes Wurm­loch nut­zen, um die Ein­schrän­kun­gen der mensch­li­chen Raum­fahrt zu umge­hen und im inter­stel­la­ren Raum unfass­ba­re Wei­ten zurück zu legen«.

Matthew McCo­n­aug­hey spielt ver­mut­lich die Haupt­rol­le, eben­falls bestä­tigt sind Anne Hat­ha­way, Jes­si­ca Chas­tain, Micha­el Cai­ne, John Lith­gow, Topher Grace, David Oye­lo­wo und ein paar mehr. Jetzt kommt offen­bar noch Matt Damon hin­zu. Unbe­kannt ist, ob es ein Cameo-Auf­tritt wer­den wird, oder eine grö­ße­re Rol­le. Oder ob es sich nur um ein Gerücht han­delt, denn eine offi­zi­el­le Bestä­ti­gung des Berichts auf The Play­list sei­tens des Stu­di­os oder des Regis­seurs steht noch aus.

Die Dreh­ar­bei­ten zu INTERSTELLAR haben Anfang August begon­nen, US-Kino­start ist am 7. Novem­ber 2014.

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Bild: Matt Damon 2009, von nico­las gen­in, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

Neu bei Feder & Schwert: LANG LEBE DIE NACHT von Thilo Corzilius

Cover "Lang lebe die Nacht"

Bei Feder & Schwert neu erschie­nen ist der Roman LANG LEBE DIE NACHT von Thi­lo Cor­zi­li­us. In der Zeit kurz nach dem napo­leo­ni­schen Krieg ver­die­nen sich drei Män­ner ihren Lebens­un­ter­halt als Jäger des Über­na­tür­li­chen:

Euro­pa im Jah­re des Herrn 1818: Napo­le­on ist besiegt, der Krieg ein für alle Mal vor­bei, doch das Land liegt in Trüm­mern. Zu allem Übel wer­den die gebeu­tel­ten Men­schen von beängs­ti­gen­den Wesen heim­ge­sucht.
In Preus­sen ver­din­gen sich der ehe­ma­li­ge Sol­dat Luci­en, der blut­jun­ge Adli­ge Hagen und der geheim­nis­vol­le Salan­dar damit, die­se grau­en­vol­len Wesen zu jagen und zur Stre­cke zu brin­gen.
Die drei haben gera­de erst ihren aktu­el­len Auf­trag erle­digt, als sie ein Hil­fe­ge­such aus Ley­en erreicht. In der Gegend um das abge­le­ge­ne Städt­chen hat es meh­re­re Todes­fäl­le gege­ben, und der dort herr­schen­de Graf ist der fes­ten Über­zeu­gung, dass die­se nicht natür­li­chen Ursprungs sind.
Wäh­rend ihrer Unter­su­chun­gen fin­den die Män­ner nach und nach her­aus, dass es in der Graf­schaft noch wei­te­re über­na­tür­li­che Phä­no­me­ne gibt. Sie müs­sen fest­stel­len, dass das, was zunächst wie ein ein­zel­nes Ver­bre­chen aus­sah, Teil etwas viel Grö­ße­ren und Gefähr­li­che­ren ist.

Das Taschen­buch mit 256 Sei­ten kann zum Preis von EUR 10,99 direkt bei Feder & Schwert geor­dert wer­den (damit wür­det ihr den Ver­lag vor­treff­lich unter­stüt­zen). Natür­lich bekommt man den Roman auch bei Ama­zon.

Cover­ab­bil­dung LANG LEBE DIE NACHT Copy­right Feder & Schwert, Quel­le: Feder & Schwert

Clip: RIDDICK rettet den Hund

Hier der neus­te Clip aus dem drit­ten RIDDICK-Film, dies­mal nichts, was zu einem Trai­ler zusam­men­edi­tiert wur­de, son­dern ein­fach eine Sze­ne aus dem Strei­fen. Der Furya­ner erweist sich als … äh … Hun­de­freund. :o)

Kino­start von RIDDICK in Deutsch­land ist am 19. Sep­tem­ber 2013.

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​B​p​X​t​8​J​3​n​GhE

Chris Carter will immer noch einen X‑FILES-Film

Chris Carter 2013

Nach einem eher ent­täu­schen­den zwei­ten Kino­film zur Kult­se­rie X‑FILES ali­as AKTE X gab es immer wie­der mal Stim­men, die einen drit­ten Film woll­ten, allein schon, um die Serie viel­leicht zu einem befrie­di­gen­den Ende zu brin­gen. Die Ent­schei­dung für einen sol­chen Film liegt bei FOX (und die sind nicht als son­der­lich ent­schei­dungs­freu­dig bekannt), aber der X‑FILES-Erfin­der Chris Car­ter will immer noch, das bestä­tig­te er in einem Gespräch mit Empire.

Ich den­ke wir sind eigent­lich alle dar­an inter­es­siert, die Band wie­der zusam­men zu brin­gen. Ich habe eine Idee für einem drit­ten Film im Kopf. Das Datum der ange­kün­dig­ten Kolo­ni­sie­rung [durch die Ali­ens im Seri­en­kon­text] ist jetzt vor­bei und das ist etwas, das wir nicht igno­rie­ren wol­len. Beim zwei­ten Film hat­ten wir nur das Bud­get für eine eigen­stän­di­ge Geschich­te abseits des Hin­ter­grunds, aber wir wol­len zur Seri­en­my­tho­lo­gie zurück.

Ein wei­te­rer Film, der den Hin­ter­grund beinhal­tet und mög­li­cher­wei­se end­lich zu einem für die Fans und Zuschau­er befrie­di­gen­den Abschluss führt, wäre viel­leicht wirk­lich wün­schens­wert. Und dann ist da noch Simon Pegg: Car­ter woll­te ihn sogar bereits im zwei­ten Film dabei haben:

Gil­li­an hat mit ihm bei einem Film zusam­men gear­bei­tet und mir erzählt, dass er ein gro­ßer X‑FILES-Fan ist. Eigent­lich woll­ten wir ihn schon in den zwei­ten Film ein­bau­en, aber wir haben ein­fach kei­ne Rol­le für ihn gefun­den. Falls das Pro­jekt eines wei­te­ren Teils irgend­wie vor­an gehen soll­te, hät­ten wir ihn gern dabei.

Ich bin etwas unsi­cher. Auf der einen Sei­te ist das The­ma eigent­lich durch, sowohl die letz­te Staf­fel, wie auch der letz­te Film waren, arg unin­spi­riert. Auf der ande­ren Sei­te wäre ein pas­sen­des Ende für den Seri­en­my­thos wirk­lich wün­schens­wert. Aber viel­leicht wäre eine ver­mut­lich preis­wer­ter zu pro­du­zie­ren­de Mini­se­rie der pas­sen­de­re Weg. Und Simon Pegg? Simon Pegg geht immer!

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Bild: Chris Car­ter 2013 auf dem Comic­Con, von Gage Skid­mo­re, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

Erschienen: WEGE DES RUHMS von Hans-Peter Schultes

Cover Wege des Ruhms

Anfang August erschien bei Emme­rich Books & Media der Roman WEGE DES RUHMS von Hans-Peter Schul­tes. Der inhalt besteht aus Geschich­ten, die über Jahr­zehn­te im Rah­men der Ver­ei­ni­gung Fol­low ent­stan­den, die seit den 1960ern die Fan­ta­sy­welt Magi­ra simu­liert, unter ande­rem eben auch über Geschich­ten. Der Hin­ter­grund für das Buch bil­det der »Clan des Raben«, eine der Grup­pie­run­gen Fol­lows.

Der Mythos von den Kin­dern des Sil­ber­baums und dem Schwert der Macht erzählt von der Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen den Nach­kom­men AMARS und deren dunk­len Die­nern, den nicht­mensch­li­chen URGOR und den Men­schen, den NAIN. Die Blut­ma­gie der Schlan­gen­ge­bo­re­nen, der Söh­ne AMARS, steht gegen die Macht des Schwer­tes der Men­schen und seit den Tagen der UI’WANA, der ers­ten Göt­ter, tobt der Kampf der Pries­ter Amars, mit ihren unhei­li­gen Die­nern gegen die Kin­der des Men­schen­ge­schlechts, in denen das Wort EOINES, des Gro­ßen Raben, brennt.
Fol­gen Sie dem Autoren in die­se dunk­le, archai­sche Welt vol­ler Aber­glau­ben und Magie. Eine Welt, deren pri­mi­ti­ve Krie­ger­kul­tu­ren in bar­ba­ri­schem Glanz erstrah­len und deren schim­mern­de Rei­che wie Edel­stei­ne die Län­der bede­cken. Eine von Krie­gen und dunk­ler Magie zer­ris­se­ne Welt, in der das Schwert der Macht, wei­ter­ge­ge­ben durch die Köni­ge eines aus­er­wähl­ten Vol­kes, die letz­te Hoff­nung der noch frei­en Men­schen ist.

Das Titel­bild zu WEGE DES RUHMS wur­de von Josef »JoSch« Schwab (Salz­burg) gezeich­net; die MAGI­RA-Kar­te im Innen­teil des Romans von Jörg Schukys und Bea­te Roc­holz (Ber­lin). Abge­run­det wird das Werk durch ein umfang­rei­ches Glos­sar, eine Zeit­ta­fel mit dem geschicht­li­chen Abriss der Hand­lung und einen Arti­kel über Fol­low, die ers­te Fan­ta­sy­ver­ei­ni­gung Deutsch­lands.

Das Buch ist erhält­lich als Druck­ver­si­on mit 306 Sei­ten zum Preis von EUR 12,95, sowie  als eBook für EUR 5,95, jeweils beim Ver­sand­händ­ler Ama­zon.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Emme­rich Books & Media

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12 MONKEYS wird zur Fernsehserie

12 Monkeys

SyFy hat soeben ange­kün­digt, dass sie grü­nes Licht für einen Seri­en­pi­lo­ten zu 12 MONKEYS gege­ben haben. Die Serie wird auf dem gleich­na­mi­gen Film aus dem Jahr 1995 basie­ren, damals hat­te Ter­ry Gil­liam Regie geführt. Der 60-minü­ti­ge Pilot­film wird von Uni­ver­sal Cable Pro­duc­tions und Atlas Enter­tain­ment pro­du­ziert , letz­te­re waren auch Pro­du­zen­ten des Kino­films mit Bruce Wil­lis und Brad Pitt.

12 MONKEYS ist inspi­riert vom Film­vor­bild und des­sen Vor­la­ge, Chris Mar­kers Kurz­ge­schich­te LA JETÉE aus dem Jahr 1962 (deutsch: AM RANDE DES ROLLFELDS), ver­folgt die Aben­teu­er eines Zeit­rei­sen­den aus einer post­apo­ka­lyp­ti­schen Zukunft, der im Heu­te erscheint, um die Quel­le der töd­li­chen Krank­heit aus­zu­ma­chen und zu eli­mi­nie­ren, die die mensch­li­che Ras­se in sei­ner Zeit deut­lich dezi­miert hat.

Die Pro­duk­ti­on des Pilo­ten soll im Dezem­ber begin­nen, aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Ter­ry Mata­l­as und Tra­vis Fickett (TERRA NOVA, NIKITA), letz­te­rer hat auch das Dreh­buch ver­fasst. Wei­te­re aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Charles Roven (MAN OF STEEL, THE DARK KNIGHT TRILOGY) und Richard Suck­le (AMERICAN HUSTLE) von Atlas Enter­tain­ment. Roven war auch beim Kino­film Pro­du­zent.

Wann die Serie dann star­tet wur­de noch nicht bekannt gege­ben, aber es ist mit 2014 zu rech­nen, falls der Pilot bei den Mäch­ti­gen des Sen­ders Gna­de fin­det.

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Sze­nen­fo­to 12 MONKEYS Copy­right Uni­ver­sal Pic­tures & Atlas Enter­tain­ment

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STAR CITIZEN nimmt 16 Millionen Dollar ein

Logo Star Citizen

Chris Roberts´ moder­ner WING COMMANDER-Nach­fol­ger STAR CITIZEN war schon für Rekor­de gut, als es noch ein Kick­star­ter-Pro­jekt war. Man konn­te auch nach dem Ende der Kam­pa­gne auf der Web­sei­te des Pro­jekts wei­ter­hin sein Geld inves­tie­ren, jetzt wur­de der über­aus erstaun­li­che Betrag von 16 Mil­lio­nen Dol­lar erreicht. Ob das der Spie­le­bran­che, die jah­re­lang behaup­tet hat »nie­mand will noch Welt­raum-Shoo­ter«, zu den­ken gibt? Ver­mut­lich nicht.

Das Stretch­goal für 16 M$ war ein PvP Are­na-Modul, das nun ins Spiel ein­ge­baut wer­den wird. Bei Errei­chen von 18 Mega­bucks wer­den Back­er ein »pri­va­tes Son­nen­sys­tem« erhal­ten.

An Don­ners­tag die­ser Woche wird für die Back­er das Han­gar-Modul bereit gestellt, das kann zwar noch nicht viel, aber man ist in der Lage in sei­ner Raum­schiffs­ga­ra­ge her­um lau­fen und auch schon mal einen Blick ins Inne­re sei­nes Schif­fes wer­fen. Da es sich um eine Alpha­ver­si­on han­delt, soll­te man mit Bugs rech­nen und es gibt auch Stim­men, die behaup­ten, es sei ein ganz schlech­ter Plan, den Back­ern eine so frü­he Ver­si­on zur Ver­fü­gung zu stel­len. Ich sage: Unsinn! Die Fans wis­sen sehr gut, was Alpha­ver­sio­nen sind und Roberts ermög­licht auf die­se Wei­se bereits früh­zei­tig Feed­back.

Die nächs­te Stu­fe wird Ende des Jah­res kom­men, für dann ist das Dog­fight-Modul ange­kün­digt, man wird ab dann also tat­säch­lich im All her­um­flie­gen und kämp­fen kön­nen. Ich kann es kaum erwar­ten.

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Gra­fik STAR CITIZEN Copy­right 2013 Cloud Impe­ri­um Games

Neues aus Absurdistan: Backlistvernichtung bei Cross Cult dank Finanzamt

Logo Cross Cult

Als ich ges­tern den Arti­kel beim Tages­spie­gel gefun­den habe, dach­te ich erst an den ers­ten April. Oder einen schlech­ten Scherz. Doch lei­der han­delt es sich um Rea­li­tät.

Kurz­fas­sung: Der Cross Cult-Ver­lag, bekannt für deut­sche Fas­sun­gen diver­ser US-Comics und auch zahl­lo­ser Roman­rei­hen zu Fern­seh­se­ri­en, allen vor­an STAR TREK, muss Ende August (also jetzt) gro­ße Tei­le sei­nes Lagers schred­dern, weil das Finanz­amt den Wert viel zu hoch ansetzt und eine gigan­ti­sche Steu­er­nach­zah­lung in Höhe von 60000 – 70000 Euro ver­lan­gen wür­de. Da ein ver­gleichs­wei­se klei­ner Ver­lag sich das nicht leis­ten kann, bleibt nur der Aus­weg der Ver­nich­tung des Lager­be­stands, um die­se Kos­ten zu umge­hen. Der voll­stän­di­ge Arti­kel im Tages­spie­gel.

Da bleibt mir die Luft weg. Back­lists sind für Ver­la­ge ohne­hin ein Greu­el, für den Leser sind sie Gold wert. Wie es sein kann, dass so ein Finanz­amt Fan­ta­sie­wer­te für Lager­hal­tung anset­zen kann, und damit für die Ver­nich­tung von Kul­tur­gü­ter sorgt, kann ich nicht mal ansatz­wei­se nach­voll­zie­hen. Fragt man die Haus­bank nach dem Wert des Lager­be­stands, dann wird die ver­mut­lich etwas wie »Alt­pa­pier« ant­wor­ten und ihn in kei­ner Wei­se als Wert oder Sicher­heit aner­ken­nen wol­len. Das Finanz­amt kehrt das zur Gene­rie­rung von Steu­er­mit­teln für den Staat ein­fach mal uni­la­te­ral um. Wider­stand ist zweck­los, mit den »grau­en Her­ren« legt man sich nicht an, das weiß jeder Selbst­stän­di­ge, denn die sit­zen immer am län­ge­ren Hebel und las­sen Dich im Zwei­fels­fall nicht nur sinn­ge­mäß am aus­ge­streck­ten Arm ver­en­den. Genannt wird sowas dann übli­cher­wei­se »Ermes­sens­ent­schei­dung«.

Unfass­bar.

Da zeigt sich wie­der mal die Steu­er­ge­rech­tig­keit in Deutsch­land: je grö­ßer die Fir­men, des­to grö­ßer übli­cher­wei­se deren Steu­er­be­frei­ung. Erst ges­tern fand sich ein Arti­kel auf Tele­po­lis, der beleuch­te­te, dass durch von der Poli­tik so gewollt ver­mie­de­ne Steu­ern und Abga­ben ins­be­son­de­re gro­ßer und mul­ti­na­tio­na­ler sich auf über eine Bil­li­on Euro jähr­lich (!) belau­fen. Könn­ten die kas­siert wer­den, wäre Euro­pa auf einen Schlag saniert.

Statt aber die dicke Koh­le bei den ganz Gro­ßen end­lich abzu­ho­len, sorgt das deut­sche Finanz­amt, legi­ti­miert durch eben die­se Poli­tik, dafür, dass klei­ne Fir­men unter Druck gesetzt wer­den und ihre Back­list ver­nich­ten müs­sen. Ich will hier wahr­lich kei­nen God­win pro­du­zie­ren, aber da kommt mir schon unwill­kür­lich das Wort »Bücher­ver­bren­nung« in den Sinn. Das ist die Rea­li­tät, wäh­rend irgend­wel­che Poli­ti­ker immer wie­der mal von der »Steu­er­erklä­rung auf einem Bier­de­ckel« schwa­feln. ich wür­de mal ver­mu­ten, dass die Finanz­be­am­ten umso krea­ti­ver sind, je lee­rer bei der jewei­li­gen Gemein­de die Kas­se ist.

Wenn ihr also dem­nächst wie­der mal einen Titel aus der Back­list nicht mehr bekommt, dann wisst ihr, wem ihr zu dan­ken habt. Den Kul­tur­ver­nich­tern aus dem Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen und den Sach­be­ar­bei­tern in den Finanz­äm­tern mit ihren »Ermes­sens­ent­schei­dun­gen«.

Ein Fall wie bei Cross Cult erzeugt nur Ver­lie­rer (Zitat Tages­spie­gel):

Der Ver­lag ver­liert sei­ne Bücher, das Finanz­amt sein Geld und die Leser den Zugriff auf mit­un­ter preis­ge­krön­tes Kul­tur­gut.

Wenn ihr schnell noch ein paar Bücher vor der Ver­nich­tung bewah­ren wollt, dann kauft was bei Cross Cult.

Übri­gens könn­te auch das zu einer ver­stärk­ten Ver­brei­tung von eBooks füh­ren, denn da gibt es sys­tem­be­dingt kei­ne Lager­hal­tung …

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Logo Cross Cult Copy­right Ami­go Gra­fik GbR

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