Kate Madison wurde netzweit bekannt durch ihren LORD OF THE RINGS-Fanfilm BORN OF HOPE. Danach wandte sie sich der Produktion einer eigenständigen Fantasy-Webserie namens REN zu. Von der ist jetzt die erste Staffel fertig gestellt und kann online via Youtube angesehen werden. In der Rolle der Ren die aus OUTLANDER bekannte Schauspielerin Sophie Skelton.
Die erste Folge der ersten Season erschien am 1. März 2016, danach kam jede Woche eine weitere Episode. Jetzt liegen alle fünf Folgen vor. Sie haben eine Länge von jeweils ca. zehn Minuten.
Ren is the tale of a young woman who, after a strange encounter in the woods, is marked by an ancient spirit. Cast out from her small village, she is forced to leave behind the family she has spent her whole life protecting and journey across the land to find the real meaning behind the mark she bears.
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Datenschutz ist schön, aber in Krisenzeiten hat Sicherheit Vorrang
Diesen Satz äußerte Bundesinnenminister De Maizière gestern in einem Interview gegenüber der Tagesschau.
Ich hatte schon befürchtet, dass irgendwelche Polit-Hardliner die feigen Anschläge in Belgien zum Anlass nehmen würden, dazu aufzurufen, unsere Grundrechte weiter einzuschränken, und alle Bürger anlasslos unter Generalverdacht zu stellen. Ich hatte aber ein wenig gehofft, dass sie sich mit dieser widerwärtigen Leichenfledderei mehr Zeit lassen würden, statt die Toten umgehend für ihre bürgerrechts- und menschenrechtswidrigen Absichten zu instrumentalisieren.
Der HARRY POTTER-Fan weiß es natürlich: Voldemort ist der Supervillain der Reihe, der böse Gegenspieler der guten Kerle von Hogwarts um den auserwählten Zauberlehrling Potter. Einer Reihe von Fans wurde der Hintergrund des Böswatzes, der ursprünglich mal Tom Marvolo Riddle hieß, in den Büchern und Filmen offenbar nicht ausführlich genug ausgebreitet. Deswegen sammeln sie auf Kickstarter Geld für einen Fanfilm mit dem Titel VOLDEMORT – ORIGINS OF THE HEIR.
Fast 3000 der angepeilten 15000 Euro sind bereits beisammen und es sind noch 54 Tage Zeit, etwas zu spenden, um zum Gelingen beizutragen. Angesichts des geringen Budgets, sehen die Quidditch-Szenen aus dem Trailer gar nicht mal so schlecht aus, die Szenen ohne SFX sogar sehr gut.
Allerdings liegen die Rechte an HARRY POTTER bei Warner Bros. und bekanntermaßen, verklagen die einen schneller, als man »Avada Kedavra« sagen kann.
Anlässlich des Warmlaufens für die diesjährige SIGGRAPH (Special Interest Group on Graphics and Interactive Techniques), der weltweit größten Computerspiel-Konferenz, bei der auch Werke ausgezeichnet werden, zeigt der Veranstalter einen Trailer mit Einreichungen der letzten Jahre. Und der kann was, zeigt die gesamte Bandbreite der Computergrafik- und Animation.
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So. Dann ist also endlich Ruhe mit dem Thema. Leonardo DiCaprio hat für seine Darstellung im Film THE REVENANT den angestrebten Oscar bekommen. in der letzten Nacht wurden die güldenen Männchen nämlich zum 88. Mal in Hollywood verliehen, genauer im Dolby Theatre in Los Angeles. Moderiert wurde die Veranstaltung von Chris Rock.
Der Preis für den besten Film ging an SPOTLIGHT, die beste Regie heimste Alejandro Gonzales Iñárritu ein, ebenfalls für THE REVENANT. Die Goldstatuette für die beste Hauptdarstellerin gin an Brie Larson. MAD MAX FURY ROAD wurde mit reichlich Oscars überhäuft (insgesamt seachs) und auch die besten visuellen Effekte gingen mit EX MACHINA an einen Science Fiction-Film. Die Trophäe für den besten Animationsfilm erhielt INSIDE OUT (ALLES STEHT KOPF).
Völlig unverständlich für mich: Der Preis für den besten Filmsong ging an Sam SmithsBond-Titelsong WRITING ON THE WALL. Völlig überbewertet. Und auch, warum THE MARTIAN keinen einzigen Oscar abbekam, ist mir schleierhaft.
Wer von durchgestylter Film-Fantasy im Tolkien-Stil eines Peter Jackson die Nase voll hat, sollte vielleicht mal einen Blick auf die via Crowdfunding realisierte Comedy DUDES & DRAGONS werfen.
Es spielen unter anderem Kaitlin Doubleday (EMPIRE) und James Marsters. Ja, genau, Spike aus BUFFY. Ich gehe mal davon aus, die beiden wurden gezwungen. Mit Geld. Zudem gibt es einen Cameo-Auftritt von Luke Perry. Das Ding erscheint am 1. März auf VoD-Plattformen und DVD. Mal sehen, ob das auch in Deutschland irgendwo zu bekommen ist – und wievielAlkohol man trinken muss, um es sich ansehen zu können. :)
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In den letzten Wochen gingen mehrere Fälle durch den virtuellen Blätterwald der sozialen Medien, bei denen Autorinnen ihre Bücher abgeschrieben hatten. Das ist nun an sich nichts neues, AXOLOTL ROADKILL lässt beispielsweise grüßen. Neu ist allerdings, dass sich Plagiatsjäger und ‑Jägerinnen in geheimen Gruppen auf Facebook zusammenschließen, um nach Plagiaten zu forschen. Und wenn welche gefunden werden, dann stellt man diese auch mit Namensnennung beispielsweise auf Facebook, und das ohne jegliches Unrechtsgefühl. Dabei ist ein solches Vorgehen meiner Ansicht nach rechtlich äußerst bedenklich, denn auch zivil- oder strafrechtlich begangene Taten setzen selbstverständlich die Persönlichkeitsrechte nicht außer Kraft. Und ein ganz zentraler Punkt unserer Verfassung ist die Unschuldsvermutung, also dass man so lange als unschuldig zu gelten hat, bis ein Richter eine Schuld festgestellt hat – und dabei ist es völlig irrelevant, ob der Beschuldigte sich irgendwo selbst bezichtigt hat.
Jetzt mag man fragen, wo denn der Unterschied zu beispielsweise einem Guttenplag ist, auf dem die Plagiate von zu Guttenberg offengelegt wurden. Da gibt es diverse: Erstens war das Guttenplag (und sind ähnliche Angebote) öffentlich und transparent, sprich: man kann das Zusammentragen der inkriminierten Stellen durch die verwendete Wikisoftware und deren Versionierung nachverfolgen. Zweitens kann man sie als journalistische Angebote einstufen, die deswegen auch über ein Impressum verfügen, und sich der Sachlichkeit verpflichten. Drittens geht es dabei um Personen von zeitgeschichtlicher Relevanz, das ist bei eher unbekannten AutorInnen ganz sicher nicht der Fall. Viertens wird auf solchen Angeboten nicht lamentierend der Untergang des Abendlandes beschworen, denn das ist das genaue Gegenteil von sachlicher und objektiver Auseinandersetzung mit dem Thema.
Interessant sind die Reaktionen, wenn man die Handlungsweise der Plagiatsjäger auf Facebook kritisch hinterfragt und auf die existierenden rechtlichen Probleme und die Bedenklichkeit hinweist. Die kann man mit Fug und Recht als agressiv, ja geradezu »giftig« bezeichnen. Wenn man solche kritischen Fragen äußert, wird einem sogar umgehend unterstellt, dass man ja wohl selbst Dreck am Stecken haben müsse, wenn und weil man die Plagiatoren »in Schutz nehme«. Alternativ wird vermutet, dass man sich mit der geäußerten Kritik nur wichtig machen möchte, oder eine »Hexenjagd« auf die Plagiatssucher eröffnen wolle. Man muss sich fragen, warum die Reaktionen auf kritische Fragen oder Hinweise auf mögliche rechtliche Probleme mit diesem »Facebook-Pranger« so extrem ausfallen. Es ist zudem festzustellen, dass Personen sich regelrecht mit der »Aufdeckung« solcher Fälle schmücken, sich als vermeintliche Helden feiern lassen und dabei wortreich darauf hinweisen, wie »schrecklich« das alles sei, und wie sehr es dem Ansehen der Zunft schade – und man das deswegen offenlegen müsse. Man geriert sich also auch noch als Held.
Es existiert offensichtlich keinerlei selbstkritische Einsicht und auch kein Unrechtsbewusstsein, wenn Dritte an den Internet-Pranger gestellt und deren Persönlichkeitsrechte dabei grundlegend verletzt werden. Eine tatsächliche zivil- oder strafrechtlich relevante Tat ist dabei übrigens ebenso irrelevant, wie eine eventuell stattgefundene Selbstbezichtigung der Person.
Ja, denn der Zweck heiligt nicht die Mittel. Ein Pranger im Internet verstößt immer gegen die Achtung der Menschenwürde, egal, was der oder die Verantwortlichen mit dem Pranger bezwecken.
Was man selbstverständlich darf und auch tun sollte, ist erlangte Informationen an Geschädigte weitergeben, also beispielsweise den plagiierten Autor oder dessen Verlag – und dagegen ist auch nichts einzuwenden. Alles andere ist vermutlich rechtswidrig, egal mit welchen schöngeredeten Begründungen die Plagiatsjäger die Öffentlichmachung auch verteidigen wollen. Und damit werden sie möglicherweise selbst zivilrechtlich belangbar und setzen sich der Gefahr mindestens einer Schadensersatzforderung aus. Mit Meinungsfreiheit hat das alles übrigens am allerwenigsten zu tun.
Disclaimer: Ich bin kein Anwalt. Aber man kann sich die verlinkten Artikel ansehen, die meine Meinung unterstützen, oder auch mal eine Suchmaschine der eigenen Wahl bemühen.
Gestern wurden im Royal Opera House in London zum 69. Mal die BAFTA Awardss verliehen, also die Filmpreise der British Academy of Film and Television Arts. Moderiert wurde die Veranstaltung erneut (und damit zum elften Mal) vom britischen Schauspieler und Comedian Stephen Fry.
Die meisten Nominierungen hatte die Filme BRIDGE OF SPIES und CAROL mit jeweils neun. Gewonnen haben aber dennoch andere.
Leonardo DiCaprio darf sich nicht ganz unerwartet über eine Auszeichung als bester Schauspieler für THE REVENANT freuen, der Streifen nahm auch Statuen für den besten Film, die beste Regie, die beste Kamera und den besten Ton mit nach Hause.
Ganz dicht dahinter, nämlich mit vier BAFTAs, MAD MAX FURY ROAD. Und das freut mich natürlich ganz besonders, weil es sich dabei um einen Genre-Film handelt. Die verliehenen Preise sind für: Szenenbild, Kostümdesign, Makeup & Frisuren sowie den Schnitt.
Nicht unerwähnt bleiben soll die Auszeichnung für INSIDE OUT (ALLES STEHT KOPF) als bester Animationsfilm.
Was unbedingt ebenfalls erwähnt werden muss: Der »EE Rising Star Award« ist ein Publikumspreis für Newcomer, der durch telefonische Abstimmung vom Publikum bestimmt wurde. Der ging an John Boyega, woran STAR WARS vermutlich nicht ganz unschuldig gewesen sein dürfte.
THE SECRET OF PHOBOS ist ein SPACE 1889-Fanfilm von Orkenspalter TV und Clockwork-Publishing, der über eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter realisiert wurde. Dazu gibt es seit gestern einen ersten Trailer.
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Im Rahmen der Leipziger Buchmesse findet eine Veranstaltung namens »Bloggersessions 16« statt (die »16« weist übrigens auf das Jahr hin, nicht auf die laufende Nummer der Veranstaltung – vor 16 Jahren wussten die vermutlich noch nicht mal, wie man »Internet« buchstabiert). Dafür nimmt man vorsichtshalber auch gleich mal ordentlich Geld. Wenn man allerdings annimmt, dass es bei den Bloggersessions etwa um Blogger und deren Blogs geht, oder dass Blogger einen zentralen Punkt bei der Veranstaltung bilden, der irrt. Gerade mal zwei Blogger dürfen im Zeitslot zwischen 12:00 und 13:00 Uhr etwas vortragen, und das auch nur zeitgleich mit einem anderen Vortrag, der sich um rechtliche Belange bei Buchblogs dreht.
In allen anderen Programmpunkten erklären irgendwelche Schlauberger von Verlagen und Co., was Blogs ihrer Ansicht nach sind, und wie gefälligst deren Inhalte auszusehen haben, damit sie das Wohlgefallen der Branche finden. Wir erinnern uns: Das sind genau dieselben Figuren, die bis heute nicht richtig mit dem Web, mit sozialen Medien oder auch nur eBooks zurecht kommen.
Beispiele:
Literaturblogger herzen sich fernab jeglicher Geschäftsmodelle und bedienen kosten- und kritiklos die Wünsche der Verlage.
Ja, sicher, das ist garantiert deren feuchter Traum, dass man das kosten- und kritiklos tut. Das ist aber nicht bloggen. Das ist einfach Werbung. Und das »Herzen« zeigt allein schon, wie wenig ernst man den Bürgerjournalismus nimmt.
Direkt aus dem Verlagswesen berichtet Rainer Dresen was beim Zitieren, Verwenden von Covern, Autorenfotos usw. beachtet werden muss.
Rainer Dresen ist der Justiziar der Verlagsgruppe Random House. Und der erläutert das ganz sicher völlig neutral und in keiner Weise zugunsten der Verlage geprägt. Glaubt das irgend jemand?
Gerade für Neulinge in der Bloggerwelt ist es wichtig, konkrete Rubriken im Blog zu haben, diese regelmäßig zu befüllen und Kontinuität aufzubauen. Dabei helfen ein Redaktionsplan und die richtige Organisation ungemein.
Bitte? Vielleicht wenn man ein Verlagsblog betreibt. Dieser Vortrag kommt von Lovelybooks. Angesichts deren völlig unergonomischer Plattformsoftware sollte man vielleicht eher weghören, wenn sie erläutern, was sie durch ihre branchengetönte Brille für »richtiges« Bloggen halten. Authentisch sieht sicher anders aus.
Blogger und Verlage sprechen über die Möglichkeiten für Blogger Geschäftsmodelle aufzubauen und die Blogs zu professionalisieren.
Und da sieht man abschließend, dass die tatsächlich nicht mal ansatzweise verstanden haben, worum es beim Bloggen eigentlich geht. Sicher nicht in erster Linie ums »Professionalisieren«, auch wenn jegliche andere Vorstellung den umsatzgeprägten Verlagen fremd erscheinen muss.
Schade, dass ich mich dagegen entschieden habe, die LBM aufzusuchen, die 35 Euro hätte ich wohl mal investiert, auch wenn ich arge Sorge um mein Zwerchfell haben müsste.
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