Mal ernsthaft, James Gunn, das hatte ich noch nie. Ich komme aus dem Kino und denke mir spontan: Ich habe keine Ahnung, wie ich das besprechen soll. Denn die 2021er Version von THE SUICIDE SQUAD (dem Film aus 2016 fehlt das »The«) ist so dermaßen skurril und absurd, dass man kaum weiß, wo man anfangen soll. Und auch nicht wo man aufhören soll, ohne zu spoilern.
Eins kann man aber eindeutig sagen: THE SUICIDE SQUAD ist eine derart unverschämte Aneinanderreihung von nur halbgar durch eine Art roten Fadens zusammengehaltenen Szenen, dass es reine reine Freude ist.
Die Fannin von Retrocomputern kennt die Firma Retro Games Ltd. natürlich: durch den C64 Mini und den C64 Maxi ebenso wie durch den VIC20 Maxi. Allesamt Neuauflagen der Computer-Klassiker als Emulatoren, die mit einer eingebauten Spielesammlung kommen, deren spielbare Games man aber auch via USB-Sticks erweitern kann.
Die haben jetzt für »früh in 2022« den A500 Mini angekündigt, einen Amiga 500 im selben Minikonzept wie bei den anderen Rechnern der Firma. Sie schreiben:
THEA500® Mini
Now other classic consoles are just toys!
25 Amiga classics, including Worms, The Chaos Engine, Another World & Simon The Sorcerer all feature on the THEA500® Mini
Continuing the popular line of timeless classic consoles being given a new lease of life, today Retro Games announces the creation of THEA500® Mini, a fully licensed reimagining of the much-loved 16-bit home computer starring a plethora of classic Amiga games.
Due early 2022, THEA500® Mini is a homage to the 1980s heyday of 16-bit personal computing; inspired by the 1987 release of the Amiga 500, which featured a 16/32-bit CPU, 512Kb of RAM and an array of custom chips for producing best-in-class sound and video.
Play one of the included 25 classic Amiga games, selected from a simple to use carousel, including all-time greats Another World, Simon The Sorcerer, The Chaos Engine and Worms. Or side-load your own games via USB stick with full WHDLoad support and an array of options to choose from. Plus, save and resume your game at any time to help you finish those punishingly-difficult classics.
Developed by Retro Games Ltd. and distributed by Koch Media, the THEA500® Mini features the perfect emulation of, not only, the original A500 (OCS) and Enhanced Chip Set (ECS) of future revisions, but also the Advanced Graphics Architecture (AGA) of the A1200.
The THEA500® Mini comes with the original style 2‑button mouse and newly engineered 8‑button precision gamepad, allowing you to choose your control method. To compliment the on-screen keyboard, you can plug in an external standard PC keyboard for additional functionality.
“In this initial mini version of THEA500®, we have created what we believe gaming fans will love, and will see as the evolution of mini games consoles”, said Paul Andrews, Managing Director at Retro Games.
“Retro Games have developed a truly unique product”, said Debbie Bestwick MBE, CEO at Team 17, “and I’m very excited to have our classic games represented in all their original glory”.
Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei GBP 119.99/ EUR 129.99/ USD 139.99/ AUD 199.99. Daraus lässt sich schließen, dass es anders als bei den bisherigen Retokonsolen auch eine internationale Distribution geben soll. US-Fans beschweren sich bis heute, dass beispielsweise die C64-Varianten kaum bis nicht erhältlich sind.
Es wird auch abzuwarten sein, wie die Qualität des »Precision Gamepads« und der Maus ausfallen. Der Joystick des C64 Mini war von minderer Qualität und die hat sich leider auch beim C64 Maxi nur marginal verbessert. Ohnehin sollte man Games auf einem A500 Mini eher mit einem Competition Pro spielen, wenn man das echte Retro-Feeling wünscht.
Außerdem haben Retro Games Ltd. und der Distributor Koch Media eine Reputation, sehr optimistische Releasedates anzugeben und zum Start nur so geringe Mengen bereit zu stellen, dass die Geräte nicht lieferbar sind. Man darf gespannt sein, ob das beim A500 Mini anders sein wird.
Hoffen wir das Beste. ich werde wohl auch einen kaufen, selbst wenn ich hier noch diverse funktionierende Amigas, einen Amibian-RasPi im A500-Gehäuse, einen Armiga, ein Netbook mit Amikit und einen Vampire Standalone herumstehen habe. Amigas kann man nie genug besitzen.
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Man sieht eine zoombare Karte der Regionen Hyrules, auf der sich Marker befinden. Klickt man auf einen davon, sieht man ein Panorama der jeweiligen Gegend. Andere Nutzer können selbst weitere Panos hinzufügen.
Derjenigen, die das Game gespielt hat führt das nochmal vor Augen, welche schieren Entfernungen man gelaufen, geritten, geflogen, geklettert und teleportiert ist.
Dies ist ein Film, wo der Sohnemann des deutschen Kaisers, Prinz Joachim, mit Honigbienen kollaboriert, weil sie geheime Landkarten lesen und den Weg weisen können. Onkel Walt hat sich als Begründer des Disney-Imperiums so etwas sicher nicht vorgestellt, als er 1955 in seinem Vergnügungspark eine Dschungel-Attraktion bauen ließ. Inspiriert war er tatsächlich vom Filmklassiker AFRICAN QUEEN, wollte aber gleich zum großen Rundumschlag ausholen. Seine künstlich angelegte Schifffahrt ging durch die Dschungel von Asien, Afrika und Südamerika. Für die filmische Umsetzung wählte man erst einmal den Amazonas, für eventuelle Fortsetzungen wurde also gesorgt. Überhaupt ist die reale Attraktion mit ihren Bezügen ein einziger Überbau für die Adaption. Deshalb enttäuscht es, dass keines der Boote die aktuell in den Disney-Resorts rund um die Welt durch die »Jungle Cruises« schippern, den Name La Quila trägt, wie das des Skippers im Film.
Nachdem der erste Film um den Marvel-Antihelden VENOM (da aus dem SPIDER-MAN-Portfolio, liegen die Rechte nicht bei Disney, sondern bei Sony) tatsächlich ziemlich gelungen war, wurde eine Fortsetzung der Abenteuer von Eddie Brock mit seinem außerirdischen Parasiten (handelt es sich nicht eher um einen Symbionten?) angekündigt.
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Nachdem Arthur Conan Doyles klassischer Ermittler Sherlock Holmes gemeinfrei wurde (zumindest in den Ländern ohne Extrawürste), gab es eine Schwemme von Büchern und anderen Medien um den genialen Privatdetektiv. Nicht alles davon war originell und auch nicht alles davon war gut, da manche Autor°Innen nicht verstanden haben, den eigentlichen Geist einzufangen und nur einen Abklatsch ablieferten – wobei es allerdings auch wirklich gelungene Adaptionen und Neuinterpretationen gab. Auch in diverse andere Genres wurden Holmes und Watson transplantiert, ebenfalls mit wechselndem Erfolg, mal gut, mal schlecht.
A STUDY IN CYBORGS weist schon durch den Titel darauf hin, dass man eine Geschichte erwarten darf, die sich irgendwie an Holmes orientiert. Erfreulicherweise tut sie genau das: Sie orientiert sich, sie kopiert nicht, sie plagiiert nicht und sie verfügt über einiges an Eigenständigkeit.
Ich bin schon lange ein Fan der Genres Pulp und Cliffhanger. Der Begriff Pulp rührt von amerikanischen Groschenheften her, die aus einem billigen Papiermaterial hergestellt wurden, nämlich eben dem »Pulp«. Cliffhanger nannte man inoffiziell wöchentliche Serials im Kino, bevor es den Heimpornographen gab, bei denen der Held am Ende als Plot Device in eine äußerst brenzlige Situation gebracht wurde (beispielsweise an einer Klippe hängend), um die Spannung so zu erhöhen, dass die Zuschauer in der Nächsten Woche wieder kamen. Um zu erfahren, wie es dem Protagonisten ergehen würde.
Den Namen Adrian Tchaikowsky kennt die SF-Fannin durch den grandiosen Roman CHILDREN OF TIME, der nicht nur die Odyssee eines irdischen Generationenschiffs beleuchtet, sondern auch die durch Menschen ausgelöste Evolution einer Spinnenzivilisation. Ganz großes SF-Kino, das ich auch besprochen hatte.
Bereits im Mai erschien Tchaikowskis Roman SHARDS OF EARTH, der der Opener einer neuen Trilogie ist. Inhaltsangabe:
Idris has neither aged nor slept since they remade him in the war. And one of humanity’s heroes now scrapes by on a freelance salvage vessel, to avoid the attention of greater powers.
After earth was destroyed, mankind created a fighting élite to save their species, enhanced humans such as Idris. In the silence of space they could communicate, mind-to-mind, with the enemy. Then their alien aggressors, the Architects, simply disappeared—and Idris and his kind became obsolete.
Now, fifty years later, Idris and his crew have discovered something strange abandoned in space. It’s clearly the work of the Architects—but are they returning? And if so, why? Hunted by gangsters, cults and governments, Idris and his crew race across the galaxy hunting for answers. For they now possess something of incalculable value, that many would kill to obtain.
Seit heute kennen wir den offiziellen Starttermin der nächsten MCU-Serie auf dem Streamingdienst Disney+: HAWKEYE wird am 24. November 2021 starten, das ist nach dem neuen Releasekonzept des Senders erneut ein Mittwoch.
Jeremy Renner wird die Rolle von Clint Barton bekanntermaßen erneut übernehmen, ebenfalls zu sehen ist Hailee Steinfeld und wie sich schon in der After-Credits-Szene von BLACK WIDOW andeutete, ist auch Florence Pugh alias Yelena Belova mit von der Partie.
So wie es aussieht, dreht sich die Serie darum, wie Hawkeye seine Nachfolgerin ausbildet. Aber warten wir es ab, mit Marvels MCU ist ja niemals etwas so, wie man es erwartet (was das ganze Thema frisch hält).
Der Ozean ist allgegenwärtig. Die Tonspur der schlagenden Wellen übertönt an manchen Stellen sogar die Musik von Trevor Gureckis. Doch wer genauer hinhört, dem fällt auch auf, dass sich beide ergänzen. Die Tonebene ist M. Night Shyamalans Vorbote für das, was in der großzügigen Bucht an Unheil über die Protagonisten kommen wird. Dies wiederum verdeutlicht, dass sich auch OLD als Standard dieses Filmemachers präsentiert. Wobei man bei Shyamalan den Begriff »Standard« nicht als begrenzte, oder festgefahrene, Größe verstehen darf. Aber was Inhalt, Figurenzeichnung und Spannungsmomente betrifft, versucht er erst gar nicht geheimnisvoll oder rätselhaft zu sein. Shyamalans Spiel mit dem Zuschauer ergibt sich gerade aus Vorkenntnis und Wissen um die Erzählung.
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