D‑WAR: Fantasy aus Südkorea

D-WAR-PosterWer dar­über trau­rig ist, daß es in INDY IV kei­ne com­pu­ter­ge­ne­rier­ten Spe­zi­al­ef­fek­te geben wird, der soll­te sich mal die Web­sei­te des süd­ko­rea­ni­schen Strei­fens D‑WAR genau­er anse­hen. Auf der hef­tig geflash­ten Sei­te (nichts für Schmal­band-Ver­bin­dun­gen) fin­det man unter »Vide­os« einen Trai­ler, der zwar aus­schließ­lich Action­se­quen­zen anein­an­der­reiht, die sind dann aber auch über­aus sehens­wert.
Lei­der konn­te ich auf der Sei­te nicht viel über Hand­lung und Hin­ter­grund erfah­ren – denn hin­ter den eng­li­schen Beschrif­tun­gen ste­cken fern­öst­li­che Schrift­zei­chen – aber beein­dru­ckend ist das schon – irgend­wie.
In den korea­ni­schen Kinos läuft das Anfang August an, da man vie­le ame­ri­ka­nisch aus­se­hen­de Schau­spie­ler gecas­tet hat, dürf­te D‑WAR wohl auch inter­na­tio­nal ver­mark­tet wer­den. Sehen wür­de ich die­sen Strei­fen schon gern…

Update: Hin­ter­grün­de – und Spoi­ler – gibt es natür­lich auf der all­wis­sen­den Film-Müll­hal­de des Inter­net, also der IMDB.

SEGA und die MARVEL-Lizenzen

Super­hel­den und kein Ende, nicht nur im Kino: Spie­le­dis­tri­bu­tor SEGA hat diver­se Lizen­zen zu MAR­VEL-Super­hel­den erwor­ben und arbei­tet der­zeit dar­an, sie in Spie­le für Com­pu­ter und Kon­so­len umzu­set­zen. Unter den erwor­be­nen Figu­ren befin­den sich sol­che Klas­si­ker wie IRON MAN, THE INCREDIBLE HULK, THOR und CAPTAIN AMERICA. Rob Light­ner (Vize­prä­si­dent Busi­ness Deve­lop­ment Sega Of Ame­ri­ca – was für ein Titel…) glaubt, daß all die­se Spie­le eine umfang­rei­che Fan­ba­sis der jewei­li­gen Hel­den anspre­chen kön­nen und die Fans begeis­tert sein wer­den, ihre Hero­en selbst spie­len zu kön­nen.
Irgend­wie befürch­te ich ja, daß die­se gan­ze Super­hel­den-Schie­ne in Film und Spiel sich als Null­num­mer und Dampf­bla­se erwei­sen könn­te. Eigent­lich ist die Zeit der Span­dex-Hel­den doch vor­bei? Auch kann ich die angeb­li­chen Kino­er­fol­ge nicht wirk­lich sehen (was Hol­ly­wood noch nie gestört hat, trotz­dem wei­te­re Tei­le nach­zu­schie­ben). Klar, SPIDER-MAN, X‑MEN und BATMAN garan­tie­ren übli­cher­wei­se vol­le Kas­sen, aber selbst eine Mul­ti­mil­lio­nen-Dol­lar-Pro­duk­ti­on wie die FANTASTIC FOUR kann hef­tig flop­pen – von ELEKTRA, DAREDEVIL oder gar HULK mal ganz abge­se­hen…
Im Bereich Com­pu­ter- und Kon­so­len­spie­le kommt erschwe­rend hin­zu, daß Lizenz­pro­duk­te sich lei­der nur all­zu oft durch man­geln­de Qua­li­tät aus­zeich­nen.

Keine Computereffekte in INDY IV

Cover Indiana Jones BoxUnd das ist doch mal eine Nach­richt: Laut der Aus­sa­gen des Pro­du­zen­ten Frank Mar­shall will man im vier­ten Teil der Archäo­lo­gen-Sage auf CGI (com­pu­ter gene­ra­ted images) ver­zich­ten, um die­sen sti­lis­tisch so nah wie nur mög­lich an den ers­ten drei Fil­men zu plat­zie­ren. Ins­be­son­de­re Ste­ven Spiel­berg legt wohl sehr viel Wert dar­auf, daß nicht mit CG »geschum­melt« wird und das »B‑Film-Fee­ling« erhal­ten bleibt.
Gefällt mir per­sön­lich sehr gut, wobei ich mir Zwei­fel erlau­be, in wie­weit das tat­säch­lich umzu­set­zen ist, denn auch wenn man viel­leicht auf CGIs ver­zich­ten kann, auf CMIs (com­pu­ter mani­pu­la­ted images) wohl nicht mehr, denn ohne After­Ef­fec­ts (und ähn­li­che) kommt in der Post­pro­duc­tion kein Film mehr aus. Span­nend.

Cover India­na Jones Boxed Set: Copy­right CIC/Paramount Home Enter­tain­ment

Besetzungsstreß für die WATCHMEN

Die War­ner Brü­der haben offen­bar eini­ge Schwie­rig­kei­ten bei der Beset­zung ihres Films WATCHMEN. Der Super­hel­den­strei­fen alter­na­ti­ver Art nach den Comics von Alan Moo­re (der auch für V FOR VENDETTA ver­ant­wort­lich zeich­net) spielt in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten eines Par­al­lel­uni­ver­sums und prä­sen­tiert zahl­rei­che Proms in uner­war­te­ten Rol­len, unter ande­rem: Richard Nixon, Hen­ry Kis­sin­ger, H.R. Hal­de­man, Ted Kop­pel, John McLaugh­lin, Annie Lie­bo­witz, John Len­non und Yoko Ono, Fidel Cas­tro, Albert Ein­stein, Nor­man Rock­well, JFK und Jackie Ken­ne­dy, Andy War­hol, Mao Tze Tung und Lar­ry King. Die Suche nach Dop­pel­gän­gern der Genann­ten macht wohl ein paar Pro­ble­me, so mel­det zumin­dest die LA Dai­ly News.
Regie führt Zach Sny­der (300, DAWN OF THE DEAD), das Dreh­buch stammt von Alan Moo­re und Dave Gib­bons. Bei den »nor­ma­len« Schau­spie­lern gibt es bis­lang wei­test­ge­hend nur Gerüch­te, aber die sind ja auch ganz unter­halt­sam: Gerard But­ler (REIGN OF FIRE, TIMELINE, 300), Patrick Wil­son (PHANTOM OF THE OPERA), Kea­nu Ree­ves (MATRIX, JOHNNY MNEMONIC, CONSTANTINE) und Jude Law (SKY CAPTAIN, AVIATOR, LEMONY SNICKET).

Mehr Infos zum Comic in der Wiki­pe­dia.

Games Convention nicht mehr in Leipzig?

GC-LogoDie dies­jäh­ri­ge Games Con­ven­ti­on – größ­te euro­päi­sche Mes­se für Com­pu­ter- & Kon­so­len­spie­le sowie Zube­hör – wird aller Vor­aus­sicht nach die letz­te die­ser Art in Leip­zig sein. Vor allem die gro­ßen Ver­an­stal­ter sind – so ver­lau­tet zumin­dest aus ihren Krei­sen – unzu­frie­den mit dem Stand­ort. Offen­bar gefällt ihnen weder die loka­le Infra­struk­tur noch die geo­gra­fi­sche Lage der Mes­se weit im Osten und man erwar­tet von einer Ver­le­gung an einen »zen­tra­le­ren« Ort einen deut­li­chen Besu­cher­zu­wachs. Das wür­de ich so unter­schrei­ben. Als poten­ti­el­le Loka­tio­nen für eine zukünf­ti­ge G|C sind die Mes­se­ge­län­de in Köln und Frank­furt im Gespräch.

Logo mit freund­li­cher Geneh­mi­gung von www.gc-germany.com

Update: Wolf­gang Mar­zin, Chef der Mes­se Leip­zig ver­weist sol­che Spe­ku­la­tio­nen ins Reich der Fabel. Sei­ner Aus­sa­ge zufol­ge ste­he die Bran­che voll und ganz zur Leip­zi­ger Mes­se und es gebe kei­ne Not­wen­dig­keit zu wech­seln. Wei­ter­hin müß­ten alle sol­chen Ver­su­che schei­tern, da die GC ein Pro­dukt der Leip­zi­ger Mes­se sei und ihr gehö­re. Mar­zin ist über­zeugt, daß der Ende 2008 aus­lau­fen­de Ver­trag mit dem Bun­des­ver­band Inter­ak­ti­ve Unter­hal­tungs­soft­ware (BUI) erneu­ert wer­den wird.

Die Zukunft wirds wei­sen…

Update2: Seit ges­tern (07.07.07) berich­ten auch TV-Sen­der dar­über, daß die Mes­se nach Frank­furt umzie­hen soll. Das erhöht zwar nicht die Wahr­schein­lich­keit, bestä­tigt aber unse­re Mel­dung. :o)

SPEED RACER – Remake

Speed Racer CoverKann sich noch jemand an Speed Racer erin­nern? Das war eine Ani­mé-Serie aus den Sech­zi­gern, die irgend­wann recht früh­zei­tig (Anfang der Sieb­zi­ger) auch im Deut­schen Fern­se­hen aus­ge­strahlt wur­de. Ich per­sön­lich (Jahr­gang 1965) kann mich sehr dun­kel dar­an erin­nern; eine Erin­ne­rung blieb auch dar­an, daß damals mäch­tig geze­tert wur­de, »das wür­de die Jugend ver­der­ben« und daß es die Serie auch auf der kurz­le­bi­gen anlo­gen (!) TED-Bild­plat­te gab (ja, ja, ich war schon immer tech­ni­kaf­fin).
Jetzt wird es ein Real­film-Remake der Serie geben, kei­ne gerin­ge­ren als die Wachow­ski-Brü­der (MATRIX, V FOR VENDETTA) ver­su­chen sich an der The­ma­tik. wei­ter­le­sen →

Markolf Hoffmann: SPLITTERNEST

Cover SplitternestUns erreich­te eine Email des Autoren Mar­kolf Hoff­man, die wir euch selbst­ver­ständ­lich gern wei­ter­rei­chen:

Im Juli 2007 erscheint SPLITTERNEST, der vier­te Band des Zeit­al­ters der Wand­lung von Mar­kolf Hoff­mann. Zu die­sem Anlass wur­de die Web­sei­te www.nebelriss.de neu­ge­stal­tet. Wei­te­re Hin­ter­grund­ar­ti­kel und eine neue, sechs­tei­li­ge Vor­ge­schich­te (Der Fluch des Ver­ges­sens) war­ten auf alle inter­es­sier­ten Leser. Alle alten (und neu­en) Fans des Zeit­al­ters der Wand­lung sind herz­lich ein­ge­la­den, sich auf der Web­sei­te umzu­se­hen … und auch über Reak­tio­nen, Fra­gen und Anre­gun­gen freue ich mich

Mar­kolf Hoff­mann: SPLITTERNEST
Das Zeit­al­ter der Wand­lung 4
Piper 2007
(ISBN: 978–3492286244 )
Preis: 9,95 € / sFR 18.20
Erst­ver­kaufs­tag: 1. Juli 2007
Split­ter­nest bei Ama­zon

Das Zeit­al­ter der Wand­lung – Inter­net­sei­te

Der Fluch des Ver­ges­sens als RSS-Feed

Filme von und mit MARVEL

Der Comic­ver­lag MARVEL bzw. des­sen Film­stu­dio-Able­ger ist umtrie­big, was neue Fil­me angeht. Man strebt an, in Zukunft die ertrag­rei­chen Strei­fen wei­test­ge­hend unter eige­ner Ägi­de zu pro­du­zie­ren – was »krea­ti­ve Dif­fe­ren­zen« ver­rin­gern dürf­te und als wei­te­rer Bonus mehr Geld direkt in die eige­nen Taschen spült, statt in die von Dritt­pro­du­zen­ten. Dar­über hin­aus ist MARVEL wei­ter­hin der Ansicht (eben­so wie Tom DeS­an­to, sie­he wei­ter unten), daß sich Super­hel­den als Film­prot­ago­nis­ten auch zukünf­tig treff­lich ver­kau­fen las­sen. Ob dem tat­säch­lich so ist, wird nur die Zukunft wei­sen, die Lis­te der geplan­ten Span­dex-Ver­fil­mun­gen ist jeden­falls beein­dru­ckend. wei­ter­le­sen →

Fantasy aus und über Remscheid: FIRNIS

Im Herbst erscheint der Roman FIRNIS der Rem­schei­der Autorin Nico­le Rens­mann beim rga Buch­ver­lag. Aus dem Klap­pen­text:

Jen­ny ist ver­schwun­den. Die Poli­zei ist rat­los und geht von einer Ent­füh­rung aus. Doch dann kommt Jen­nys Mut­ter hin­ter ein unfass­ba­res Geheim­nis: Jen­ny ist in einem alten Ölge­mäl­de gefan­gen, in einem Rem­scheid vor über 100 Jah­ren…

Die Rem­schei­der Autorin Nico­le Rens­mann, für ihre Roma­ne bereits mehr­fach aus­ge­zeich­net, erzählt in »Fir­nis« eine dra­ma­ti­sche Geschich­te von Angst, Ver­zweif­lung, aber auch Hoff­nung und Lie­be. Sie ent­führt den Leser von unse­rer Gegen­wart in das 19. Jahr­hun­dert des Ber­gi­schen Lan­des.

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Dritte Auflage von PERRY RHODAN wird eingestellt

Cover PR 1799Wie ich am heu­ti­gen Tage aus dem PR-Info­trans­mit­ter erfuhr, wird die drit­te Auf­la­ge der lang­le­bi­gen Sci­ence Fic­tion Heft­ro­man­se­rie mit dem Dop­pel­band 1798/1799 ein­ge­stellt. Laut offi­zi­el­ler Aus­sa­ge auf perry-rhodan.net war die Ver­kaufs­la­ge der­ge­stalt, daß der Ver­lag kei­ne ande­re Mög­lich­keit mehr sah. Die Hand­lungs­ebe­ne um die Hama­mesch wird im Sin­ne der Leser noch zu Ende geführt, der letz­te Dop­pel­band (»Werk­statt des Lebens« von Peter Ter­rid und »Der Kreis schließt sich« von Horst Hoff­mann) erscheint am 13. Juli 2007.

Cover PR 1799: Copy­right VPM

Ford zu alt für INDIANA JONES? Von wegen…

Cover Indiana Jones BoxRegis­seur Ste­ven Spiel­berg selbst hat auf dem Set des vier­ten Films ein Foto von Haupt­dar­stel­ler Har­ri­son Ford im India­na-Jones-Out­fit geschos­sen und es auf indianajones.com online gestellt. Bedenkt man, daß Ford die­se Kluft das letz­te Mal vor 18 Jah­ren in INDIANA JONES UND DER LETZTE KREUZZUG trug, dann muß man schlicht und ergrei­fend ver­blüfft sein, wie gut der Mime sich gehal­ten hat (der Mann ist immer­hin 1942 gebo­ren!). Vol­ler Staub, ange­kratzt, das kennt man und will man natür­lich sehen, aber kei­ne Spur von »zu alt und pein­lich«, wie vie­le vor Pro­duk­ti­ons­be­ginn laut befürch­tet haben.
Sehen kann man das Foto – wie bereits geschrie­ben – auf indianajones.com, der Arbeits­ti­tel des Films lau­tet INDIANA JONES AND THE CITY OF THE GODS. Es spie­len neben Ford: Shia LaBe­ouf (I ROBOT, CONSTANTINE), Cate Blan­chett (LORD OF THE RINGS, AVIATOR), John Hurt (HELLBOY, V FOR VENDETTA), Ray Win­stone (KING ARTHUR), Jim Broad­bent (NARNIA, INKHEART) und mög­li­cher­wei­se Karen Allen (als Mari­on Raven­wood). Releaseter­min des Films soll der 22. Mai 2008 sein.

Cover India­na Jones Boxed Set: Copy­right CIC/Paramount Home Enter­tain­ment

Wii: Rayman Raving Rabbids

Das ers­te Spiel für mei­ne Wii (neben dem bei­lie­gen­den Wii SPORTS) war Ubi­softs schril­ler Genie­streich RAYMAN RAVING RABBIDS und wie man in zahl­lo­sen Berich­ten lesen kann, schei­den sich dar­an die Geis­ter. Hier mei­ne Bespre­chung. Gehört das noch zum The­ma die­ser Sei­te? Wer weiß…

Der Her­stel­ler schreibt dazu:

Das neue Ray­man-Spiel bie­tet die wit­zigs­ten, komischs­ten und ver­rück­tes­ten Gri­mas­sen, die es je gege­ben hat. Die Welt von Ray­man wur­de von einer ver­hee­ren­den Inva­si­on dämo­ni­scher Kar­ni­ckel über­fal­len! Der glie­der­lo­se Held und sei­ne Freun­de wur­den alle­samt von den Kar­ni­ckeln ein­ge­sperrt. Ray­man selbst ist nun zum Skla­ven gemacht gewor­den und muss zur Unter­hal­tung und Belus­ti­gung der Kar­ni­ckel jede Men­ge Wett­kämp­fe bestrei­ten. Durch das Meis­tern aller ihm auf­er­leg­ten Kämp­fe wird Ray­man immer belieb­ter und popu­lä­rer im Hasen­staat. Die in ihm kei­men­de Hoff­nung auf die­sem Wege sei­ne Frei­heit wie­der­zu­er­lan­gen wird immer grö­ßer und das Ziel sei­ne Welt zu ret­ten immer greif­ba­rer.

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