(Vierte Unterbrechung der Sommerpause, Anm. d. Red.)
Ich wollte den Rechner bereits verlassen, da habe ich etwas gefunden, das ich euch zeigen MUSS: einen Trailer zum Fanfilm STAR WARS DOWNUNDER. Der Oberhammer, auch wenn man kaum ein Wort versteht (da muss man sich reinhören). Und die haben LASERBUMERANGS! Wie geil ist das denn?
Star Wars Downunder, is a 30 minute Star Wars fan film which finally answers the age old question, that has confounded many a film buff before: What would happen if you crossed Star Wars with an Australian beer commercial. Answer? Star Wars Downunder: an epic tale of the good the bad and the thirsty.
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(Dritte Unterbrechung der Sommerpause, Anm. d. Red.)
Vermutlich weiß es jeder schon, aber ich wollte es nicht versäumen, aufgrund meines Urlaubs verspätet darauf hinzuweisen: habemus doctor. Vermutlich quoll weißer Rauch aus einem Schornstein der BBC, als vorgestern verkündet wurde, dass Peter Capaldi der Nachfolger von Matt Smith wird. Damit haben wir nach Ecclestone (1964) Tennant (1971) und Smith (1982) mal wieder einen Doctor über 50 (1958).
Peter Capaldi ist ein preisgekrönter Schauspieler, Filmemacher und lebenslanger Fan der Serie DOCTOR WHO; er trat bereits in deren Episode THE FIRES OF POMPEJI als Caecilius in Erscheinung.
Capaldi wuchs in Glasgow auf und besuchte dort die Glasgow School Of Art, noch während er dort studierte erhielt er eine bahnbrechende Rolle in LOCAL HERO. Weiterhin war er zu sehen in DANGEROUS LIAISONS, THE CROW ROAD, THE DEVIL´S WHORE, TORCHWOOD: CHILDREN OF EARTH und der BBC-Comedy THE THICK OF IT. Er erhielt zwei BAFTAS und zweimal den British Comedy Award.
Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit realisierte er 1995 den Kurzfilm FRANZ KAFKA´S IT´S A WONDERFUL LIFE und erhielt dafür den Oscar.
Zuletzt war er zu sehen in WORLD WAR Z, dort spielte er einen Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation. Und wie kürzt die sich im Englischen ab? Richtig: WHO. Ein Omen!
Und vermutlich ab dem Christmals Special werden wir ihn als Timelord sehen. Jetzt wird wie immer erstmal wieder die Diskussion anfangen, wie toll oder dumm das ist …
Promofoto Peter Capaldi Copyright BBC & Rankin
THE WOLVERINE – Bundesstart 25.07.2013
(Zweite Unterbrechung der Sommerpause, Anm. d. Red.)
Der des Lebens müde Logan hat sich von der Welt verabschiedet. Sein unkontrollierbares Temperament und soziopathisches Verhalten ließ auch geliebte Menschen sterben. Damit soll für den Mutanten endgültig Schluss sein. So der Plan von einem, der nicht einmal zur Sühne, eigendlich überhaupt nicht sterben kann. Der als Wolverine bekannte Kämpfer, vegetiert in den Wäldern des Yukon vor sich hin, lediglich in Harmonie mit den Grizzlys. Es ist eine der eindrucksvollsten und einprägsamsten Szenen in WOLVERINE, wenn auf den Weg zur täglichen Nahrungsaufnahme Mutant und Grizzly in gegenseitiger Akzeptanz Seite an Seite durch den Wald streifen.
Dies wird kein Action-Abenteuer, auch wenn es dies in vollem Umfang ist. WOLVERINE ist dort angekommen, wo der erste Solo-Film über den Lieblingsmutanten des X‑Men-Universums eigentlich hin wollte.
(Erste Unterbrechung der Sommerpause , Anm. d. Red.)
Hamburg: Stöckelschuhe werden über den Bühnenboden geklappert, danach klirren Gläser aneinander, Schüsse fallen. Ein Schauspieler röchelt sterbend ins Mikrofon. Dann plötzlich eine Stimme: »Wir beobachten Sie! Wir sind die letzte Instanz«, mit diesen unheilsschwangeren Worten endete das Livehörspiel auf dem Aethercircus 2013. Die acht Künstler verlassen die Bühne. Eine Stunde Schauspiel, Sounds, Musik und einen nervenaufreibenden Krimi präsentierten Sie den Zuschauern. Aber das Projekt ist noch lange nicht zu Ende. Die Hauptaufführung findet am Samstag, 10. August, um 20 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) im Theater an der Marschnerstraße, Marschnerstraße 46 statt. Die Steampunk-Band Drachenflug wird erneut die Musik gestalten und das Team hat sich bereits neue Extras ausgedacht.
Die Geschichte des Live-Hörspiels beginnt am frühen Morgen im Jahre 1888 auf dem Fuhlsbüttler Flugplatz. Eine Kutsche prescht heran und als sich die Nebel lichten taucht ein imposantes Luftschiff auf. Vier geladene Gäste, die unterschiedlicher nicht sein können, haben die Ehre, das neueste Wunderwerk der Technik zu betreten, um die Jungfernfahrt von Hamburg nach München zu erleben. Was sie nicht wissen ist, dass sie alle mehr als die Tickets eint. Noch ahnen sie nicht was für ein Grauen sie über den Wolken erwarten wird. Es geht um Schuld, Sünden, Buße und Erlösung. Doch die Reise endet für alle anders als gedacht. Ein rasanter Krimi als Live-Hörspiel in der Zeit von Jules Verne und Königin Victoria inszeniert.
Aber was ist eigentlich ein Live-Hörspiel? Auf der Bühne leihen bekannte Sprecher den Figuren ihre Stimme und spielen die Steampunk- Geschichte aus der Feder von Marco Ansing und Kristina Lohfeldt. Eine inszenierte Lesung, die das Kopfkino anregt. Die Geräuschemacherinnen Natalia Obscura und Evie Ex Machina lassen Türen quietschen, Propeller rattern, Pistolen knallen und Schritte vorbeihasten. Dazu komponierte Michael, Freiherr von Dunkelfels, die atmosphärische Musik.
Die Figuren des Stückes werden von namhaften Schauspielern gesprochen. So wird der neugierige Journalist Hermann Kühn von Martin Sabel dargestellt, der bereits in vielen Hörspielen (Arwinger, Geisterschocker, Dorian Hunter, der Fluch, Caine, Drizzt, Dragonbound, etc.) zu hören ist. Detlef Tams leiht dem preußischen Soldaten Friedrich Adalbert vom Lehn seine Stimme. Er sprach bereits in Dorian Hunter, Die drei ??? – Kids, Larry Brent, Hamburg-Krimis und vieles andere. Wiba Stein stellt die undurchsichtige Chantal LaGrande dar. Zu sehen war sie in Produktionen wie z.B. »Soul Kitchen«, »Notruf Hafenkante« und “Liebe deinen Feind“. Die Autoren des Stücks spielen auch mit: als der geheimnisvolle Katharsist (Marco Ansing) und die feministische Elsa Stahl (Kristina Lohfeldt). Das Cover stammt von Wey-Han Tan.
Das Besondere an dem Projekt: Die Inszenierung und eine CD-Pressung wird finanziert durch ein Crowdfunding bei Startnext.
Wenn Die letzte Instanz am 10. August erneut auf der Bühne steht, wird das Genre Steampunk wieder für Augen und Ohren erlebbar gemacht. Musikalische Extras, witzige Showeinlagen und verrückte Bühnenrequisiten machen das Stück zu einem Muss für jeden Steampunk- und Hörspielfan.
Bitte nicht wundern, wenn in den nächsten Tagen hier auf PhantaNews wenig bis nichts geschrieben wird. Wir gehen in eine wohlverdiente Sommerpause. Die kann zwar gelegentlich bei Bedarf unterbrochen werden, wenn irgend etwas Besonderes geschieht und man darüber berichten sollte – vielleicht aber auch nicht.
Vorher werde ich mich allerdings noch auf der Star Wars Central Europe Celebration in Essen (oder so ähnlich) herumtreiben und hoffentlich ein paar nette Bilder von Baker, Prowse, Fisher und Co schießen. Die Ergebnisse dieses Besuchs wird es aber erst später zu sehen und zu lesen geben, denn sofort danach besuche ich eine Fantasywelt.
In diesem Sinne wünsche ich weiterhin einen schönen Sommer und prima Ferien. Wir sehen uns in alter Frische demnächst wieder!
Vielleicht ist dann auch das Sommerloch vorbei … :o)
Zu Alfonso Cuaróns SF-Thriller GRAVITY mit George Clooney und Sandra Bullock gibt es einen neuen Trailer. Und es geht ab. Ob der Film auch in dem Stil sein wird. So komplett? Dann sollte ich mir vorher vielleicht ein Fläschchen Baldrian kaufen …
Hier kommt alles, was das Kinderherz wünscht. Aber hier kommt auch alles, was das Cineastenherz verdammt. Guillermo del Toro hat sich einen Traum seiner Kindheit erfüllt, und dafür anstelle von durchgehenden Ovationen, lediglich gemischte Reaktionen provoziert. Zum einen ist PACIFIC RIM die perfekte Erfüllung aller destruktiven Jugendträume, zum anderen ein Schlag in das Gesicht intellektueller Regieführung. Gigantische Monster gelangen durch ein interdimensionales Portal von einer fremden Welt, über den Riss in einem pazifischen Kontinentaldrift, auf irdische Oberflächen. Anfangs waren die »Jaeger« das Allheilmittel gegen die außerirdische Bedrohung, Die »Jaeger« sind ein Verband von gigantischen Robotern, die wegen ihrer immensen Größe, von gleich zwei Piloten gesteuert werden müssen. Aber die Kaiju, die außerirdischen Monster, lernen dazu, und passen sich an. Die »Jaeger« werden zu einer überflüssigen, weil durchschaubaren Abwehr für die irdische Welt. Die Piloten der »Jaeger« müssen sich also erneut das Privileg der ersten Garde erkämpfen.
Die Publikumsverlage tun sich nach wie vor schwer mit dem Genre Steampunk. Das wundert auch nicht, denn sie haben meiner Ansicht nach nicht so recht verstanden, was das eigentlich ist und greifen deswegen des Öfteren ins Urinal, weil sie Bücher als Steampunk deklarieren, bei denen es sich gar nicht darum handelt. Und mag das beim Standardpublikum noch funktionieren, erkennt es der Eingeweihte doch schnell und lässt die Finger von diesen Produkten. Alles in allem scheint die etablierte Verlagsbranche zum einen ratlos zu sein und zum anderen einen weiten Bogen um das Thema zu machen. Ist vielleicht auch besser so.
Somit bleiben die Steampunk-Publikationen insbesondere deutscher Autoren eine Domäne der Klein- und Spezialverlage oder des selbst veröffentlichenden Indie-Schreibers. Weit vorn beim Thema Steampunk ist dankenswerterweise Feder und Schwert, bei denen erschien auch der vorliegende Roman DIE ZERBROCHENE PUPPE vom Autoren-Ehepaar Judith und Christian Vogt aus Aachen. Und erneut zeigt sich, welche Kleinodien in dem Verlag veröffentlicht werden.
Zu Fortsetzung der Superhelden-Parodie KICK ASS gibt es einen Red Band Trailer. Wie immer bei Red Band-Trailern könnte es sein, dass er für Personen irgendeines Alters nicht geeignet ist. Wie immer gilt aber auch, dass US-Maßstäbe bei der Einstufung in einen RB-Trailer angesetzt werden, die bei uns keinen wirklich interessieren.
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Das alte Spiel mit Illusion und Täuschung, mit dem Offensichtlichen und dem Unscheinbaren. Das letzte Mal hat Christopher Nolan mit PRESTIGE das Publikum mit der Faszination für Magie verzaubert. Jetzt geht es hipper, lauter und exzessiver auf die Bühne. War Nolans Film noch ganz der Auseinandersetzung mit der Illusion gewidmet, wendet sich Louis Leterriers NOW YOU SEE ME stärker dem ausgeklügelten Plot eines ins Detail geplanten Raubüberfalles zu. Es ist sozusagen RIFIFI, nur mit wesentlich mehr Dialog und noch viel lauterer Musik. Und mit einem derartigen Ensemble kann man nichts falsch machen, müsste man meinen. Vier mehr oder weniger talentierte Magier mit Taschenspielertricks, werden von einem Unbekannten zusammengebracht. Und schon ein Jahr später stehen sie vereint als die »Vier Reiter« auf einer ganz großen Bühne, vor einem noch größeren Publikum in Las Vegas. Mit einer spektakulären Illusion, mit der sie angeblich von der Bühne in Las Vegas aus, eine Bank in Paris ausrauben, bringen sie FBI und Interpol gegen sich auf. Aber Paris war erst das »Versprechen«, der erste Akt eines auf drei Shows ausgelegten Coup.
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