Die postapokalyptische Geschichte folgt Augustine (George Clooney), einem einsamen Wissenschaftler in der Arktis, der Sully (Felicity Jones) und ihre Astronautenkollegen daran hindern muss, zur Erde zurückzukehren, wo sich eine mysteriöse globale Katastrophe ereignet hat.
THE MIDNIGHT SKY startet am 23. Dezember 2020 beim Streamingdienst Netflix.
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Vorerst nur noch bis 01.11.2020 in deutschen Kinos.
Von dem Gedanken, dass wir hier ein Remake vorgesetzt bekommen, sollte man sich schleunigst verabschieden. Schon seit Jahren war es für Guillermo del Toro eine Herzensangelegenheit HEXEN HEXEN von Roald Dahl zu verfilmen. Wer noch PANS LABYRINTH in Erinnerung hat, der ja auch als Jugendfilm gehandelt wurde, dem dürfte es eiskalt den Rücken hinunterlaufen, was er mit diesem Kinderbuch veranstaltet hätte. Wegen Terminproblemen hat sich del Toro also mit Robert Zemeckis und Kenya Barris zusammengesetzt und wenigstens am Drehbuch mitgearbeitet. Und eigenartigerweise macht HEXEN HEXEN jetzt den Eindruck, als wären durch die drei Autoren drei verschiedene Filme gleichzeitig zu sehen.
Langsam wird es zu einem Treppenwitz: Der Start des neuesten James Bond-Films mit dem Titel NO TIME TO DIE, oder in deutscher Sprache KEINE ZEIT ZU STERBEN, wurde erneut verschoben, zum wiederholten Mal. Der ursprünglich geplante Termin war bereits im Oktober 2019, das hatte sich allerdings aufgrund von »kreativen Differenzen« zwischen dem dann zurückgetretenen Regisseur Danny Boyle auf Februar 2020 verschoben. Es übernahm Cary Joji Fukunaga, wegen der Querelen wurde nochmal zwei Monate auf April verlegt … und dann kam Corona. Dann wurde erneut verschoben und verschoben – und jetzt ist der neueste Termin für Ende März, Anfang April 2021 angedacht. Angesichts der internationalen Lage, der gerade anlaufenden zweiten Welle und der Tatsache, dass immer noch kein Impfstoff in Sicht ist, würde ich das allerdings mit Vorsicht genießen.
Man will bei MGM und Universal offenbar unbedingt vermeiden, den Streifen nur in einzelnen Ländern starten zu lassen, das soll unbedingt weltweit geschehen. Eione Première via Streaming schließt man kategorisch aus. Und sicherlich spielen auch die äußerst mageren Einspielergebnisse von TENET eine Rolle. Bis auf hartgesottene Kinogänger wie mich geht die Zielgruppe derzeit nachvollziehbarerweise eher nicht ins Kino und bleibt zuhause. Und selbst ich würde mir den Kinobesuch sparen, wenn ich während der gesamten Vorstellung eine Maske tragen muss.
Für die Kinobranche sind all die Verschiebungen eine ganz schlechte Nachricht, bereits jetzt stehen etliche Häuser vor dem Aus. Sollte es zu einem zweiten Lockdown kommen, wird die Situation noch kritischer. Finanzielle Hilfen sind hier wie für die gesamte Eventbranche oder die Kunstszene aus Richtung der Politik nicht mal im Ansatz zu erkennen. Offenbar haben Lufthansa und Daimler die deutlich bessere Lobby in Bundes- und Landtagen.
Dieser Film hat wirklich alles, was ein altbekanntes und bewährtes Katastrophenszenario braucht: Der unbedarfte Vater, der mit gottgegebener Selbstverständlichkeit den Helden gibt. Dazugehörig die zerrüttete Beziehung zu seiner Frau, bei der die Ehe ohne Katastrophe nicht mehr zu retten gewesen wäre. Da ist natürlich auch der Sohn, welcher die ungebrochene Liebe beider Elternteile genießt. Und es gibt jenes ominöse Ziel, welches man unter schwierigsten Bedingungen erreichen muss, um dem Ende der Zivilisation zu entkommen. Nicht vergessen sind die vielen Nebencharaktere, die entweder verständnisvoll hilfsbereit sind, oder kaltherzig brutal. Nicht wie es die Figuren erfordern, sondern der dramaturgisch überspitzte Handlungsverlauf.
In den 1920er Jahren gab es ein Stuntteam namens »Black Cats«, das sich auf Flugzeugstunts spezialisiert hatte. Teil dieses Teams war Gladys Ingle, die mal wieder beweist, dass emanzipierte, draufgängerische Frauen aus jener Zeit, wie man sie oft in Filmen sieht oder über die man in Büchern liest, durchaus keine reine Fiktion waren. Gladys stiegt mehr als 300 mal zwischen verschiedenen Flugzeugen über und überlebte das alles. Sie verstarb erst 1981 im Alter von 82 Jahren.
Wie nicht anders zu erwarten, hat Gladys Ingle übrigens keinen Wikipedia-Eintrag …
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WANDER DARKLY ist ein metaphysischer Lionsgate-Film, bei dem Tara Miele (BATWOMAN TV, ARROW) Regie geführt und Drehbuch geschrieben hat und in dem die Hauptrollen von Sienna Miller (21 BRIDGES) und Diego Luna (ROGUE ONE) gespielt werden.
Offizielle Beschreibung:
In WANDER DARKLY hinterlässt ein traumatischer Unfall ein Paar, Adrienne (Sienna Miller) und Matteo (Diego Luna), in einem surrealen Seinszustand, der sie auf eine verwirrende Reise durch die Dualität ihrer gemeinsamen Momente führt. Indem sie die liebevollen Erinnerungen an den Beginn ihrer Romanze wieder aufleben lassen und gleichzeitig durch die überwältigenden Wahrheiten ihrer Gegenwart navigieren, müssen sie die Liebe wiederentdecken, die sie wahrhaft verbindet. Die Autorin und Regisseurin Tara Miele bietet mit dieser emotional bewegenden Geschichte über ein Paar, das über seine Vergangenheit nachdenken muss, um sich seiner ungewissen Zukunft zu stellen, eine tiefgreifend neue Perspektive auf die sensible Natur von Beziehungen.
US-Kinostart soll am 11 Dezember 2020 sein.
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Angus Stewart ist nicht alleine. Jedes Kind träumt davon ins Weltall zu fliegen. Junge Menschen würden einen Flug in die unendlichen Weiten als Herausforderung empfinden. Für Erwachsene wäre es eine Bestätigung ihrer Frau- und Männlichkeit. Angus Stewart ist 72, etwas übergewichtig und trinkt recht gerne. Der pensionierte Straßenbauingenieur war einer der Besten. Jetzt sollte er seinen Ruhestand genießen, doch seine Frau ist auch schon verstorben. Angus fühlt sich einsam und nicht mehr gebraucht, obwohl ihn die Tochter zu sich und ihrer Familie ins Haus geholt hat. Es ist ein Lebensabschnitt den wohl sehr viele auf diese Weise empfinden. Auf einmal ist man alleine und wird nicht mehr gebraucht, auch wenn man im Kreis der eigenen Familie lebt und geliebt wird.
George Lucas´ Fantasyfilm WILLOW war damals im deutschen Kino kein Blockbuster, hat sich aber eine treue Fangemeinde geschaffen und gilt inzwischen als Kult. Und tatsächlich ist der Film auch viel besser, als die Einspielergebnisse suggerieren wollen.
Seit Jahren wird über einen weiteren Teil geredet und spekuliert, bisher ist daraus allerdings nichts geworden. Das soll sich jetzt ändern, denn die Mächtigen beim Maus-Haus haben entschieden, eine Fortsetzung zu produzieren. Und das nicht etwa als Film, sondern gleich als Fernsehserie für den Streamingkanal Disney+. Man darf davon ausgehen, dass die Unreal-Engine basierte Studioscreen-Technik zum Einsatz kommen wird, die bereits die Produktion von THE MANDALORIAN revolutionierte und Produktionskosten drastisch senkt.
Der Kinofilm WILLOW dreht sich um einen Zauberlehrling gleichen Namens, der sich mit einer zusammengewürfelten Gruppe aus Kriegerinnen und Antihelden um eine Baby-Prinzessin kümmert.
Worum es in der Serie gehen wird ist bislang unklar. Ron Howard, Regisseur des Kinofilms ist bei der Serie ausführender Produzent und erläuterte, dass sie viele Jahre nach diesem handeln soll. Es soll sich nicht um einen »nostalgischen Rückblick« handeln, sondern um einen »kreativen Aufbruch«. Dabei soll Warwick Davis, der Willow damals spielte, die Rolle wieder aufnehmen, möglicherweise diesmal allerdings in der Figur eines Jedi-Meisters, äh, entschuldigung, weisen Alt-Zauberers.
Jon M. Chu (CRAZY RICH ASIANS) soll beim Piloten Regie führen, neben Howard ist LucasFilm-Chefin Kathleen Kennedy ausführende Produzentin, die Story schreibt Jake Kasdan (JUMANJI 2 – THE NEXT LEVEL).
Die beiden traten vor ein paar Jahren an den Dungeons & Dragons-Rechteinhaber Wizards Of The Coast heran (die kauften den ganzen Kram nach der TSR-Pleite), denn sie hatten Ideen für eine neue Buchtrilogie (der vermutlich auch eine neue Kampagne für das Rollenspiel gefolgt wäre). Es fällt nicht schwer, sich auszumalen, dass das vermutlich von der Fangemeinde gefeiert worden wäre. WotC gaben 2019 ihr Okay für ein Exposé der Trilogie. Später hatten WotC Änderungswünsche, den sie wollten, dass die Story »mehr den modernen Zeitgeist sowie eine inklusivere und diversere Story-Welt widerspiegelt«. Weis und Hickman kamen dem nach und änderten ihr Konzept entsprechend.
Dann war Schweigen. Was dann ebenfalls geschah, waren Vorwürfe von Rassismus und Misogynie in Richtung von Wizards of The Coast, unter anderem, was die Einstellung von nicht-weißen Mitarbeitern betraf. Aber auch gewisse Magic-Karten wurden »rassistisch« oder »kulturell fragwürdig« eingestuft. Das war im Juni 2020.
Im August bekamen Hickman und Weis von WotC ohne weitere detaillierte Angaben mitgeteilt, dass man keine weiteren Exposés der neuen DRAGONLACE-Trilogie genehmigen werde. Das war im Prinzip das Aus für den neuen Dreiteiler, der ohne diese Zustimmung seitens der Rechteinhaber auf Eis gelegen hätte.
Deswegen haben Weis und Hickman WotC nun wegen der entgangenen Tantiemen an vermuteten Einnahmen in Millionenhöhe mit der neuen Trilogie (aufgrund des Kultstatus der Reihe und der Autoren nicht von der Hand zu weisen) verklagt. Laut ihnen und ihrer Anwälte brechen WotC mit dem Einfrieren der neuen Trilogie geschlossene Verträge, weiterhin vermuten sie in der Klageschrift, dass die neuen DRAGONLANCE-Bücher aufgrund der Anschuldigungen gegenüber WotC wegen Rassismus und Misogynie eingestellt wurde.
Man darf gespannt sein, was daraus wird, allerdings hab sich dann die neuen DRAGONLANCE-Geschichten vermutlich erledigt, denn selbst wenn die beiden die Klage gewinnen und Schadenersatz erhalten, bleiben die Rechte am Stoff weiterhin bei Wizards Of The Coast. Die Sympathie der Fans zieht man sich als Rechteinhaber mit solchen Aktionen allerdings sicherlich auch nicht zu …
Wer auch nur im Entferntesten schon einmal von Frances Hodgson BurnettsDER GEHEIME GARTEN gehört hat, dürfte von selbst erahnen, dass diese Geschichte ein breites Spektrum von Interpretationen zulässt. Da ist der Garten an sich, die charakterlichen Eigenschaften der Kinder, oder das Rotkehlchen, die seltsam abweisenden Erwachsenen, und in dieser Verfilmung natürlich der Hund. Aber da ist noch das Leben, und der Tod im Besonderen. Das sind allesamt keine einfachen Themen, Metaphern und Auslegungen für eine empfohlene Leserschaft zwischen acht und elf Jahren. Aber es sind spannende Themen und zudem sehr anregend. Wenngleich kein durchweg freudestrahlendes, oder leichtes Erlebnis.
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