LucasFilm Games und Bethesda Softworks sowie der WOLFENSTEIN-Entwickler MachineGames werden zusammen ein neues INDIANA JONES-Game auf den Markt bringen. Bethesda twitterte:
A new Indiana Jones game with an original story is in development from our studio, @MachineGames, and will be executive produced by Todd Howard, in collaboration with @LucasfilmGames. It’ll be some time before we have more to reveal, but we’re very excited to share today’s news!
Es produziert also Todd Howard (THE ELDER SCROLLS) und es heißt explizit »in Zusammenarbeit mit LucasFilm Games«, was für mich darauf hindeutet, dass meine Vermutung, LucasFilm wolle sich wieder mehr in Spielentwicklungen involvieren, wohl korrekt war.
Einen Titel gibt es derzeit ebenso wenig wie einen Releasetermin. Dafür gab es einen Teaser und der enthält haufenweise Hinweise und Ostereier.
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Nach der Fox-Übernahme fragten sich viele, was aus den DEADPOOL-Verfilmungen werden würde, in denen Ryan Reynolds den »Merc with a mouth« spielt, denn die grafisch brutale und zotige Figur passt so gar nicht ins familienfreundliche Disneyverse.
Dazu gibt es jetzt Neues von Marvel Headhoncho Kevin Feige himself, der auf Fragen anlässlich eines Interviews zum kommenden Start von WANDAVISION auf Disney+ antwortete.
Es wird DEADPOOL 3 geben, am Drehbuch schreiben soeben Wendy Molyneux und Lizzie Molyneux-Logelin. Ryan Reynolds wird die Rolle weiterhin spielen, die Dreharbeiten werden allerdings aufgrund von dessen Terminkalender nicht mehr in 2021 starten. Mit dem nächsten Film soll der Antiheld Teil des MCU werden und vor allem: DEADPOOL 3 wird trotz Disney wieder R‑rated sein (was die Fans erfreuen und beruhigen dürfte).
Da DEADPOOL im Prinzip Teil des gecancelten Fox X‑MEN-Universums war, fragt man sich, wie er ins MCU-verse wechseln wird, allerdings deutet sich ja bereits an, dass sich kommende Marvel-Filme um das in den Comics lange etablierte Multiversum oder Omniversum drehen werden, darauf weist allein schon der Filmtitel DR. STRANGE IN THE MULTIVERSE OF MADNESS hin.
Einen Starttermin gibt es aus naheliegenden Gründen noch nicht.
Disney hatte beim Kauf von STAR WARS sämtliche firmeneigenen Games-Aktivitäten bei LucasFilm eingestellt und unter anderem LucasArts geschlossen. Alle Spieleproduktionen liefen über Drittanbieter.
Die Entwicklung wird auch zukünftig außer Haus bei Dritten passieren, aber jetzt möchte man ziemlich offensichtlich wieder mehr Einfluss auf die Entwicklung von Spielen und hat LucasFilm Games (neu) gegründet. Diese neue Abteilung soll in alle kommenden Spielentwicklungen involviert sein (und vermutlich auch darauf aufpassen, dass die Irren bei Electronic Arts nicht noch mehr PR-Desaster wie Lootboxgate einstielen).
Das Logo orientiert sich nicht nur eindeutig am LucasFilm-Logo, in Computerspiele-Veteranen werden Erinnerungen an die 1980er wach, als unter demselben Namen Games für 8‑bit Atari oder Commodore C64 produziert wurden, darunter solche bahnbrechenden Kultklassiker wie RESCUE ON FRACTALUS. Die 1983 gegründete Firma firmierte dann später um zum legendär zu nennenden Spielentwickler LucasArts.
Dass der klassische Name gewählt wurde halt ich für ein eher gutes Zeichen, denn vielleicht möchte man an alte Zeiten anknüpfen – und offenbar möchte man diejenigen mitnehmen, die sich noch an die 80er erinnern.
Von der Nostalgie abgesehen, mischt LucasFilm Games aber bereits jetzt bei allen namhaften STAR WARS-Lizenz-Computerspielen mit, zumindest wenn man ihrer Sizzle-Reel glauben darf. Dem vernehmen nach agiert LucasFilm Games nur als lizensierender Partner für andere Entwickler, aber dennoch sehe ich die Wiedereröffnung unter diesem Namen eben als Hinweis, dass man wieder mehr Einfluss auf Spieleveröffentlichungen haben möchte.
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Wie bereits berichtet hat die Hauptdarstellerin Ruby Rose die DC-Serie BATWOMAN aus dem Hause The CW nach dem Ende der ersten Staffel verlassen. Über die wahren Hintergründe kann man weiterhin nur spekulieren. Damit ist aber auch die Figur Kate Kane nicht mehr Bruce Waynes Nachfolgerin in Gotham City.
»Die neue« heißt Ryan Wilder, wird dargestellt von Javicia Leslie und ist nicht nur schwarz, sondern wie die erste Titelfigur dieser Serie ebenfalls, lesbisch, was vermutlich diejenigen ewig gestrigen Vollhonks, die sich über die erste Staffel echauffiert haben, noch höher auf die Palme treiben wird (wenn man sich gruseln will, muss man sich nur mal die Kommentare der Hirnbefreiten auf Youtube ansehen, ich würde das aber lassen).
Dummerweise haben sie das eigentliche Plotproblem der ersten Staffel allerdings leider behalten: Kate Kanes tot geglaubte, ziemlich bekloppte und vor allem als Figur hoch nervige Schwester Alice (gespielt von Rachel Skarsten). Aber warten wir mal ab, was nach dem Verschwinden von Kate Kane aus der Serie werden wird, vielleicht wird man ja auch Alice los.
BATWOMAN kehrt in den USA am 17. Januar 2021 auf die Pantoffelkinos zurück.
THE STAND – Starzplay via Amazon Prime, ab 03.01.2021 wöchentlich
Wie will man objektiv urteilen, wenn man die Romanvorlage kennt, oder die Filmadaption von 1994. Schlimmer noch, man ist begeisterter Anhänger von beidem. Man sollte nicht etwa im Sinne des Wortes urteilen, wie eigentlich ein geneigter Leser immer zu erwarten haben sollte, sondern nüchtern und pragmatisch rezensieren. Welche Rechtfertigung hat also der Rezensent, wenn er sich als ehrfurchtsvoller Verehrer des Romans zu erkennen geben muss? Zudem er gestehen sollte, auch Sympathisant der vierteiligen Mini-Serie zu sein. Übrigens mit denselben Vorbehalten, die auch Mister King selbst umtreiben. Dem umsichtige Leser ist zumindest gewahr, dass er negative, oder vielleicht sogar positive Kritik, als durchweg subjektive Meinung bewerten muss. Denn THE STAND, von Josh Boone und Benjamin Cavell konzipiert, macht schon in der ersten von neun Folgen alles falsch, was man nicht falsch machen sollte.
Ich hatte vor einiger Zeit bereits darauf hingewiesen, dass man bei LucasFilm eine multimediale Reihe unter dem Titel THE HIGH REPUBLIC plante. Die spielt während des goldenen Zeitalters der alten Republik, als die Jediritter noch die heroischen Friedenshüter waren. Ausgebreitet werden soll das in Romanen für Erwachsene und Jugendliche, in Comics, aber möglicherweise auch noch in anderen Medien-.
Davon ist nun – wie angekündigt – der erste Roman erschienen, er trägt den Titel LIGHT OF THE JEDI, wurde geschrieben von Charles Soule und der Werbetext liest sich wie folgt:
Long before the First Order, before the Empire, before even The Phantom Menace … Jedi lit the way for the galaxy in The High Republic
It is a golden age. Intrepid hyperspace scouts expand the reach of the Republic to the furthest stars, worlds flourish under the benevolent leadership of the Senate, and peace reigns, enforced by the wisdom and strength of the renowned order of Force users known as the Jedi. With the Jedi at the height of their power, the free citizens of the galaxy are confident in their ability to weather any storm But the even brightest light can cast a shadow, and some storms defy any preparation.
When a shocking catastrophe in hyperspace tears a ship to pieces, the flurry of shrapnel emerging from the disaster threatens an entire system. No sooner does the call for help go out than the Jedi race to the scene. The scope of the emergence, however, is enough to push even Jedi to their limit. As the sky breaks open and destruction rains down upon the peaceful alliance they helped to build, the Jedi must trust in the Force to see them through a day in which a single mistake could cost billions of lives.
Even as the Jedi battle valiantly against calamity, something truly deadly grows beyond the boundary of the Republic. The hyperspace disaster is far more sinister than the Jedi could ever suspect. A threat hides in the darkness, far from the light of the age, and harbors a secret that could strike fear into even a Jedi’s heart.
Der Roman ist ab sofort erhältlich, 382 Seiten lang und kostet als Taschenbuch im Moment 11,84 Euro. Witzigerweise schlägt die eBook-Ausgabe mit 11,85 Euro zu Buche, deswegen werde ich wohl warten, bis der Preis für das eBook ein wenig fällt.
Im Buch geht es um eine nahe Zukunft in der eine Alienrasse namens Vuvv die Erde übernommen hat. Deren Technologie hat dazu geführt, dass Arbeit nahezu überflüssig wurde und die Ökonomie zusammengebrochen ist. Ein Teenager-Pärchen finden einen Weg, dringend benötigtes Geld zu generieren, indem sie ihr Beziehungsleben für die faszinierten Aliens live übertragen. Dummerweise dreht sich das Ganze zum Schlechten, als ihre Beziehung zerbricht und sie anfangen sich zu hassen, sich aber nicht trennen können, denn dann würden ihre Familien ohne Geld da stehen.
Klingt eher nach Zielgruppe Teenies als nach Hardcore-Science Fiction, es handelt sich dem Vernehmen nach aber um eine Satire.
In »abschließenden Gesprächen« für eine Rolle steht Tiffany Haddish (GIRL’S TRIP), weitere Besetzungen stehen noch aus, Cory Finley (BAD EDUCATION) soll Regie führen und auch das Drehbuch verfassen. Es produzieren Brad Pitts Plan B und Megan Ellisons Annapurna.
Wie bereits bekannt koppelt The CW mit SUPERMAN & LOIS eine weitere Serie aus ARROW aus – oder vielmehr aus SUPERGIRL, denn die beiden Protagonisten stemmen aus dieser Ablegerserie: Tyler Hoechlin spielt Clark Kent alias Kal-El alias Superman und Elizabeth Tulloch gibt Lois Lane.
Bin gespannt, ob sie dem inzwischen doch höchst ausgelutschen Thema neue Facetten entlocken können, aber bei Greg Berlanti darf man auf Überraschungen hoffen.
Mit verklärtem Blick starrt Augustine in den Nachhimmel und erklärt der neben ihm stehenden kleinen Iris, dass sie da den Polarstern sehen. Er führt mit ehrfurchtsvoller Stimme aus, dass der Polarstern der wichtigste Stern wäre. Er ist auf der nördlichen Erdhalbkugel immer sichtbar, ein verlässlicher Freund, an dem man sich orientieren kann. Aber spielt er eine Rolle im Weltraum? Kann man ihn da sehen? Würde er auch dort immer den richtigen Weg zeigen? Nein, losgelöst von dieser Welt sind wir auf uns alleine gestellt. Es ist in diesem Film die eindringlichste von den Fragen die von der Wissenschaft in die Philosophie führen. Augustine Lofthouse hat geglaubt, der letzte Mensch auf der arktischen Forschungsstation zu sein. Bis er die achtjährige Iris in den verwaisten Räumlichkeiten findet.
Er ist Musiklehrer mit weniger begabten Schülern. Dies macht ihm umso mehr zu schaffen, weil Joe Gardner eigentlich davon träumt, seinen Lebensweg als respektierter Jazz-Pianist zu gehen. Eine zufällige Session mit der umjubelten Dorothea Williams bringt Joe diesen Traum sehr nahe. Sein Kommentar zu diesem glücklichen Ereignis: »Wenn ich heute sterben sollte, sterbe ich als der glücklichste Mensch der Welt.«
Eigentlich sollte es genau in diesem Moment für Joe Gardner gewesen sein. Doch auf dem Förderband zum »Großen Jenseits«, will Joe von seinen eigenen Worten nichts mehr wissen. Der Tod ist noch lange keine Option, auch wenn alle Gesetzmäßigkeiten gegen ihn sprechen. Und damit stellen sich Regisseur Pete Docter und seine Co-Autoren Kemp Powers und Mike Jones einer Aufgabe, wie sie für einen Familienfilm nicht heikler sein könnte.
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