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Umdenken bei eBooks: Tor Books verzichtet auf Kopierschutz

Das wird die DRM-Ver­fech­ter in der deut­schen Ver­lags­bran­che hart tref­fen – wenn sie es denn über­haupt wahr­neh­men (denn mit dem Inter­net haben es vie­le dar­in bekannt­lich nicht so): wie der Spie­gel heu­te berich­tet, will der auf Sci­ence Fic­tion und Fan­ta­sy spe­zia­li­sier­te Ver­lag Tor Books bei sei­nen eBook-Publi­ka­tio­nen auf jeg­li­che har­te DRM-Maß­nah­men ver­zich­ten.

Im ver­lags­ei­ge­nen Blog schreibt Tor-Chef Tom Doh­erty (Über­set­zung von mir):

Unse­re Autoren und Leser haben bereits lan­ge Zeit danach gefragt. Sie sind ein tech­nisch ziem­lich auf­ge­klär­ter Hau­fen und DRM ist für sie ein stän­di­ges Ärger­nis. Es hin­dert sie dar­an, ehr­lich erwor­be­ne eBooks auf völ­lig lega­le Arten zu nut­zen, bei­spiels­wei­se sie auf ver­schie­de­nen Rea­dern lesen zu kön­nen.

Our aut­hors and rea­ders have been asking for this for a long time. They’re a tech­ni­cal­ly sophisti­ca­ted bunch, and DRM is a con­stant annoyan­ce to them. It pre­vents them from using legi­ti­m­ate­ly-purcha­sed e‑books in per­fect­ly legal ways, like moving them from one kind of e‑reader to ano­ther.

Laut der Mit­tei­lung im Blog sol­len ab Juli 2012 alle eBooks ohne DRM erhält­lich sein, also sowohl bereits erhält­li­che wie auch neue. Der bri­ti­sche Able­ger Tor UK kün­dig­te dies heu­te eben­falls an. Die eBooks sol­len bei allen bis­lang bekann­ten Ver­käu­fern ohne Kopier­schutz zu bekom­men sein, zudem wird man die Bücher auch über Platt­for­men ver­trei­ben, die ohne­hin bereits Wert dar­auf legen, nur DRM-freie eBooks anzu­bie­ten und bei denen man die Publi­ka­tio­nen des Ver­lags bis­lang nicht bekam.

Groß­ar­tig! Es bleibt abzu­war­ten, wer als nächs­tes folgt.

Geht es nach den deut­schen Ver­le­gern, dürf­te damit aller­dings der Unter­gang des Abend­lan­des ein­ge­läu­tet sein. :o)

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Logo Tor Copy­right Tom Doh­erty Asso­cia­tes

SWTOR: BioWare denkt über das Zusammenlegen von Servern nach

Anfang der Woche hat­ten her­um­schlau­en­de Ana­lys­ten (ich kann das Wort nicht mehr hören – Dumm­schwät­zer von denen gan­ze Wirt­schafts­zwei­ge und Län­der abhän­gen kön­nen) behaup­tet, die Spie­ler­zahl des STAR WARS-MMOs THE OLD REPUBLIC sei mas­siv zurück gegan­gen. Dem muss ich aus eige­ner Anschau­ung eher zustim­men, das Spiel hat nun ein­mal ein Pro­blem mit zu wenig Con­tent, da hel­fen auch World Events wie die aktu­ell gelau­fe­ne Rakg­houl-Pos­se lei­der nicht. Wer den maxi­ma­len Level erreicht, hat nichts mehr zu tun.

Dass an den Ver­mu­tun­gen etwas dran ist, zeigt nun, dass Bio­Wa­re offen­bar dar­über nach­denkt, Ser­ver zusam­men zu legen. Gegen­über dem US-Spie­le­ma­ga­zin pcga​mer​.com hat Bio­Wa­res Dani­el Erick­son aus­ge­sagt, dass die Ent­wick­ler sich dar­ü­be rim Kla­ren sind, dass auf eini­gen Wel­ten sehr weni­ge Spie­ler unter­wegs sind. Das wun­dert aber auch nicht, denn wenn man ein Gebiet abge­früh­stückt hat, gibt es kaum einen Grund, es noch­mal auf­zu­su­chen – das Pro­blem kennt man aber auch aus ande­ren MMOs. Eine Lösung, wäre es, stu­fen­ba­sier­te Gebie­te abzu­schaf­fen und ande­re Spiel­me­cha­ni­ken zu wäh­len, die dafür sor­gen, dass alle Berei­che eines Spiels gut besucht sind. Natür­lich ist das Unter­tei­len in stu­fen­ba­sier­te Gebie­te die ein­fa­che Lösung, da man sich kei­ne Gedan­ken über ska­lie­ren­de Geg­ner machen muss, oder dar­über dass ein hoch­stu­fi­ger Mob mal eben gan­ze Klein­ling­grup­pen aus­lö­schen könn­te.

Laut Aus­sa­ge von Erick­son sind die Abon­nen­ten­zah­len sta­bil, es sei­en aber zur »Prime Time« deut­lich weni­ger Spie­ler unter­wegs als bis­her. Des­we­gen zie­he man in Erwä­gung, ein paar Ser­ver zusam­men zu legen, kon­kret ent­schie­den sei aber noch nichts.

Wenn ich mich in mei­nem Umfeld so umse­he, stel­le ich aller­dings fest, dass etli­che Spie­ler ihr Abo nicht ver­län­gern, ein­fach aus dem Grund, weil man alles gese­hen hat und es nichts mehr zu tun gibt. Das dürf­te schnell ein gro­ßes Pro­blem für Bio­Wa­re und Luca­sA­rts wer­den. Wenn man nicht umge­hend aus­rei­chend Con­tent nach­lie­fert (und den kann man ange­sichts der kom­plett syn­cho­ni­sier­ten Ques­ten nicht ein­fach aus dem Arm schüt­teln), wird abzu­se­hen sein, dass SWTOR inner­halb kür­zes­ter Zeit auf ein free2­play-Sys­tem umge­stellt wer­den muss. Und selbst dafür gibt es zu wenig Inhalt.

Scha­de um ein prin­zi­pi­ell kurz­wei­li­ges Spiel.

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Screen­shot Rakg­houl Out­break von mir, Copy­right Bio­Wa­re und Luca­sA­rts

Crowdfunding – europäische Kickstarter-Alternative »Gambitious« in Planung

Crowd­fun­ding ist in aller Mun­de. Gera­de aktu­ell konn­ten sich diver­se ambi­tio­nier­te Pro­jek­te im Com­pu­ter­spie­le-Bereich über die Platt­form Kick­star­ter finan­zie­ren – abseits der Finan­zie­rungs­me­cha­ni­ken der eta­blier­ten Bran­chen­gi­gan­ten – sowie deren bis­wei­len abson­der­li­chen und unkrea­ti­ven Vor­stel­lun­gen, was pro­du­ziert wird und was nicht.
Und auch wenn Ahnungs­lo­se und Popu­lis­ten immer wie­der über die »Kos­ten­lo­s­kul­tur« im Netz schwa­dro­nie­ren oder voll­mun­dig (und falsch) behaup­ten, dass die Nut­zer im Netz »doch sowie­so für nichts bezah­len wol­len«, ver­schlie­ßen sie absicht­lich oder aus Igno­ranz die Augen vor Pro­jek­ten, die via Kick­star­ter inner­halb von kür­zes­ter Zeit beacht­li­che Sum­men ein­spie­len (oder vor Games wie LEGEND OF GRIMROCK, das sei­ne Pro­duk­ti­ons­kos­ten inner­halb weni­ger Tage wie­der rein­hol­te – aber das war abseits von Crowd­fun­ding und ist damit eigent­lich ein ande­res The­ma).

Die der­zeit wahr­schein­lich bekann­tes­te Platt­form Kick­star­ter kann man als Pro­jekt­an­bie­ter lei­der nur nut­zen, wenn man US-Bür­ger ist. Damit die Spie­le­bran­che in Euro­pa ange­sichts des­sen nicht ins Hin­ter­tref­fen gerät, ist nun eine hie­si­ge Alter­na­ti­ve in Sachen Crowd­fun­ding geplant.

Das nie­der­län­di­sche Unter­neh­men Gam­bi­tious möch­te im Juni ein spe­zi­ell auf Com­pu­ter­spie­le abge­stimm­tes Crowd­fun­ding-Por­tal an den Start brin­gen, das expli­zit auf Euro­pa aus­ge­legt ist, aber auch von Län­dern außer­halb die­ses Gebiets genutzt wer­den soll. Der­zeit ist man dabei, die recht­li­chen Grund­la­gen für Letz­te­ren Ansatz zu sich­ten und will dann ent­spre­chend agie­ren, so mel­det zumin­dest Gam­bi­tious-Chef Kors­tia­an Zan­dv­lie.

Fei­ne Sache.

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Gam­bi­tious-Logo Copy­right 2012 Gam­bi­tious

Trailer: LOVE LIKE ALIENS

Der com­pu­ter­ani­mier­te Kurz­film LOVE LIKE ALIENS wur­de inspi­riert von den Bil­dern des japa­ni­schen Künst­lers Sora­ya­ma Haji­me und zeigt einen Krieg zwi­schen robo­ti­schen Engeln und TRON-ähn­lich beleuch­te­ten Krea­tu­ren. Regis­seur des Films ist Ras­had Haugh­ton.

Text zum Film (Über­set­zung von mir):

In einer nicht zu fer­nen Zukunft hat sich die Mensch­heit so weit ent­wi­ckelt, dass die Gren­ze zwi­schen Mensch und Andro­ide kaum noch fest­zu­le­gen ist. Dies muss­te gesche­hen, um das Über­le­ben der Spe­zi­es zu sichern. Tech­no­lo­gie hat es den Men­schen ermög­licht, in den Welt­raum zu rei­sen, um frem­de Pla­ne­ten und Gala­xies zu besie­deln – denn die Erde wur­de unbe­wohn­bar. Eines der unglück­li­che­ren Resul­ta­te die­ses robo­ti­schen Dar­wi­nis­mus´ ist die Tat­sa­che, dass sich das mensch­li­che Ver­hal­ten und Bewusst­sein eben­falls ver­än­dert haben. Vie­len, was die Men­schen ein­mal aus­ge­macht hat – Lie­be, Fami­lie, Inti­mi­tät – wur­de zur Legen­de. Oder fast zur Legen­de …

Sieht groß­ar­tig aus!

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STAR TREK – Raumschiff Rumgeballer

Viel vom ursprüng­li­chen STAR TREK-Gedan­ken bleibt nicht mehr übrig, wenn sich Ban­dai Nam­co mit Bad Robot Inter­ac­ti­ve und Para­mount zusam­men tun, um ein offen­sicht­lich ball­erlas­ti­ges Com­pu­ter­spiel in der Zeit­li­ne von J. J. Abrams Film zu rea­li­sie­ren. Der nach­fol­gen­de Trai­ler zeigt, was auf den Fan haupt­säch­lich zukom­men wird: Feu­er­ge­fech­te auf Raum­schif­fen und Pla­ne­ten – angeb­lich auch im Koop-Modus zu zweit. Man möge mir ver­ge­ben, wenn ich nicht so recht begeis­tert bin.

Die Autorin des Spiels, Mari­an­ne Kraw­c­zyk, arbei­tet angeb­lich bei der Ent­wick­lung eng mit Rober­to Orci und Alex Kurtzman zusam­men, die bekann­ter­ma­ßen auch das Dreh­buch zu STAR TEK ver­fasst haben. Ob das hel­fen wird? Im Mit­tel­punkt des Gesche­hens ste­hen Kirk und Spock, die ler­nen müs­sen, als ein Team zu agie­ren, um eine Fremd­ras­se dar­an zu hin­dern, die Gala­xis zu erobern. Sehr ori­gi­nell …

Erschei­nen soll das Spiel mit dem Titel STAR TREK: THE GAME laut Para­mount noch im Jahr 2012, Ban­dai Nam­co nennt davon abwei­chend als Release-Ter­min aller­dings 2013, kurz vor dem Kino­start der Fort­set­zung.

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Quel­len: Ban­dai Nam­co und Para­mount, Pro­mo-Kon­zept­zeich­nung Copy­right Ban­dai Nam­co

LEGEND OF GRIMROCK – DUNGEON MASTER reborn

Neu­lich wur­de ich von einem Freund auf die Web­sei­te zu LEGEND OF GRIMROCK auf­merk­sam gemacht und war sofort Feu­er und Flam­me. Die Älte­ren unter uns kön­nen sich unter Garan­tie an DUNGEON MASTER oder EYE OF THE BEHOLDER erin­nern, die uns Ende der 1980er zahl­lo­se Stun­den unse­re Zeit gestoh­len haben. GRIMROCK greift die­ses Spiel­prin­zip wie­der auf und bie­tet eine moder­ni­sier­te Fas­sung davon, wobei den­noch eine Men­ge des alten Fee­lings erhal­ten bleibt.

Der »Wasch­zet­tel« zu GRIMROCK sagt:

LEGEND OF GRIMROCK ist ein Dun­ge­on Craw­ler-Rol­len­spiel vom Ent­wick­ler Almost Human, das ein Old­school-Herz mit moder­ner Aus­füh­rung ver­bin­det.
Eine Grup­pe Gefan­ge­ner wird für Ver­bre­chen die sie mög­li­cher­wei­se nicht began­gen haben dem siche­ren Tod über­ant­wor­tet, indem man sie im abge­le­ge­nen Mount Grim­rock aus­setzt. Doch was die Gefan­ge­nen nicht wis­sen: der Berg ist durch­zo­gen von uralten Tun­neln und Ver­lie­sen, erbaut von längst ver­gan­ge­nen Zivi­li­sa­tio­nen. Wenn sie das Tages­licht jemals wie­der­se­hen und ihre Frei­heit zurück erlan­gen wol­len, muss die zusam­men­ge­wür­fel­te Grup­pe zum Team wer­den und Eta­ge für Eta­ge in den Berg her­ab stei­gen …

Das Kon­zept fin­det erheb­li­chen Anklang. Inner­halb von weni­gen Tagen hat GRIMROCK sei­ne Pro­duk­ti­ons­kos­ten bereits durch Ver­käu­fe ein­ge­spielt und ist nun in der Gewinn­zo­ne – und das trotz des schein­bar ver­al­te­ten Spiel­prin­zips, denn man bewegt sich bei­spiels­wei­se nicht frei, son­dern von Schritt zu Schritt, genau wie im gro­ßen Vor­bild. Mei­ner Ansicht nach erneut ein Beweis dafür, dass es abseits des Main­streams der gro­ßen Publisher eine Men­ge zu ent­de­cken gibt – und dafür, dass die Kun­den bereits sind zu bezah­len, wenn man ihnen dafür auch etwas bie­tet. Selbst­ver­ständ­lich erhält man das Spiel ohne DRM-Maß­nah­men.

GRIMROCK kann man auf der Web­sei­te zum Spiel oder bei Good Old Games zum Preis von gera­de mal 13,49 Euro erwer­ben (wobei ich es zuge­ge­be­ner­ma­ßen etwas selt­sam fin­de, dass der Euro- gleich dem Dol­lar­preis ist, aber es sei ihnen gegönnt), bei GoG gibt es wie immer diver­se Gim­micks kos­ten­los dazu. Der Down­load schlägt mit 435 MB zu Buche.

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Logo und Screen­shots Copy­right

Neu bei Amazon: der Download-Shop für Software

Onlin­ever­käu­fer Ama­zon dürf­te wei­te­ren Off­line-Anbie­tern, aber auch ande­ren Ver­sen­dern erneut Schweiß­per­len auf die Stirn trei­ben: ab sofort ist der Down­load-Shop auch in Deutsch­land ver­füg­bar. Dar­in kann man Com­pu­ter­soft­ware für Win­dows und Mac OS erwer­ben, sowohl Anwen­dungs­pro­gram­me wie auch Spie­le, und die­se nach dem Kauf sofort her­un­ter laden.

Das Down­loa­den geschieht über eine klei­ne Tool-Datei, die man her­un­ter lädt und star­tet, die lädt dann das eigent­li­che Pro­gramm nach; angeb­lich sol­len damit auch abge­bro­che­ne Down­loads wei­ter geführt wer­den kön­nen. Zusätz­lich zur Soft­ware erhält man selbst­ver­ständ­lich die zuge­hö­ri­gen Keys, um die Pro­gram­me wäh­rend der Instal­la­ti­on frei­schal­ten und sie danach nut­zen zu kön­nen.

Das Down­load-Ange­bot für Soft­ware wur­de in den USA bereits seit eini­ger Zeit getes­tet und war dort offen­bar so erfolg­reich, dass es nun auch auf wei­te­re Län­der aus­ge­dehnt wird, man posi­tio­niert sich hier ein­deu­tig als Alter­na­ti­ve zu den Anwen­dungs-Stores ande­rer bekann­ter Anbie­ter. Ange­sichts der wie bei Ama­zon üblich unpro­ble­ma­ti­schen Hand­ha­bung, dürf­ten die Nut­zer die­sen neu­en Down­load­shop posi­tiv auf­neh­men, Ama­zon zeigt dem Rest der Bran­che also erneut, wie es gehen muss. Zwar ist die­ser wei­te­re Schritt zu einer qua­si-Mono­pol­stel­lung des Anbie­ters sicher nicht ganz unpro­ble­ma­tisch, aber die Mit­be­wer­ber müss­ten eigent­lich ein­fach nur dar­aus ler­nen und ähn­lich kom­for­ta­ble Ange­bo­te zur Ver­fü­gung stel­len. Bis dahin neh­me ich Ama­zons Down­load-Shop gern in Anspruch, ein­fa­cher geht’s nun wirk­lich kaum noch.

Auf­pas­sen soll­te man aller­dings bei den Prei­sen, bei Stich­pro­ben habe ich soeben gese­hen, dass die Down­load-Vari­an­ten zum Teil teu­rer sind, als ihre phy­si­ka­li­schen Aus­ga­ben (!). Das ist natür­lich ein erheb­li­cher Nach­teil, damit wäre der ein­zi­ge Vor­teil der DL-Fas­sung die schnel­le Ver­füg­bar­keit. Hier muss Ama­zon noch deut­lich nach­bes­sern.

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Foto »Kar­tons« von mir.

Ab Oktober: MEDAL OF HONOR – WARFIGHTER

Ab Okto­ber gibt es hier­zu­lan­de den MEDAL OF HONOR-Able­ger WARFIGHTER. Bereits jetzt kann man sich einen Trai­ler dazu anse­hen, der Ingame-Sze­nen beinhal­tet. Der Publisher schreibt dazu:

Ange­lehnt an tat­säch­li­che, glo­ba­le Ereig­nis­se und wäh­rend ihrer Aus­lands­ein­sät­ze von ech­ten Tier 1 Eli­te­ein­hei­ten geschrie­ben, über­nimmt der Spie­ler in Medal of Honor War­figh­ter die Rol­le eines glo­ba­len Eli­te­sol­da­ten, der die Welt vor der Ter­ror-Bedro­hung PETN ret­ten soll. Der Action-Titel erscheint am 25. Okto­ber für PC, PS3 und Xbox 360.

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STAR WARS – THE OLD REPUBLIC offline

Ges­tern wur­de bekann­ter­ma­ßen der lan­ge erwar­te­te und mehr­fach ver­scho­be­ne Patch 1.2 auf den Ser­vern des MMOs STAR WARS – THE OLD REPUBLIC live geschal­tet. Ich hat­te zuvor geunkt, dass danach erst­mal nichts klap­pen wür­de, denn grö­ße­re Ände­run­gen an Spie­len sind immer mit Pro­ble­men ver­bun­den. Anbie­ter, die das seit Jah­ren machen, haben die Updates inzwi­schen ganz gut im Griff, doch bei Bio­Wa­re hat­te man bis­lang kei­ne Erfah­run­gen mit Mas­si­ve Mul­ti­play­er-Spie­len – und das merkt man schon im Nor­mal­be­trieb sehr deut­lich, nicht zuletzt auch ob des im Ver­gleich zu ande­ren, ähn­li­chen Pro­duk­ten über­trie­ben res­sour­cen­hung­ri­gen Cli­ents.

Nach­dem ges­tern zuerst ein­mal schein­bar die Macht mit Bio­Wa­re war, tra­ten bereits die ers­ten Pro­ble­me zuta­ge und die Cli­ent-Per­for­mance war im Ver­gleich zu vor dem Patch (sie hat­ten das wenigs­tens halb­wegs in den Griff bekom­men) wie­der deut­lich bemerk­bar zurück gegan­gen. Außer­dem tauch­ten die neu­en Gil­den­ban­ken an Stel­len auf, an die neu­lich erst Kris­tall­ver­käu­fer gepatched wor­den waren – dafür waren die­se NPCs dann auch kon­se­quen­ter­wei­se wie­der ver­schwun­den, ohne woan­ders wie­der auf­zu­tau­chen. In der letz­ten Nacht ver­such­ten die Tech­ni­ker von Bio­Wa­re sich an einem Hot­fix, der die Gil­den­ban­ken erst­mal wie­der ent­fern­te (was mit Gegen­stän­den pas­siert ist, die schon drin waren, dar­über möch­te ich lie­ber nicht nach­den­ken) und gewis­sen Gebie­tet auf den Stand von vor dem Patch zurück setz­te.

Dum­mer­wei­se konn­ten sich danach Spie­ler jene ihrer Cha­rak­te­re nicht mehr auf­ru­fen, die sich in den betrof­fe­nen Gebie­ten auf­hiel­ten.

Bit­ter.

Heu­te Nach­mit­tag wur­den dann im Rah­men einer unge­plan­ten War­tung alle Ser­ver run­ter gefah­ren, um die Pro­ble­me besei­ti­gen zu kön­nen. Zuerst gab es kei­nen Ter­min für einen Neu­start, inzwi­schen redet man bei Bio­Wa­re offi­zi­ell von heu­te Nacht 1:00 Uhr. Ich glau­be nicht dar­an.

Eini­ge Per­so­nen bei Bio­Wa­re dürf­ten nun rotie­ren, ich war­te auf den Moment an dem mal wie­der die Foren abge­schal­tet wer­den, um sich dem Unmut der Spie­ler nicht stel­len zu müs­sen. Einen solch umfang­rei­chen Con­tent- und Funk­ti­ons­patch am Ende einer Woche ein­zu­spie­len kann man nur als gro­ße Dumm­heit bezeich­nen, denn die zah­len­den Spie­ler sind zu Recht sau­er, wenn sie am Wochen­en­de (inklu­si­ve Frei­tag) nicht spie­len kön­nen.

So, ich gehe jetzt mal mei­nen MINE­CRAFT-Ser­ver auf Ver­si­on 1.2.5 aktua­li­sie­ren … ach ne, lie­ber nicht, mei­ne Freun­de (die gera­de kein SWTOR spie­len kön­nen) könn­ten dar­ob unge­hal­ten sein, dass auch das Aus­weich­spiel nicht löppt. :o) Ich wer­de mir dann den Abend mit Film­kon­ser­ven und MINECRAFT ver­trei­ben und mor­gen mal schau­en, was so pas­siert ist. Bio­Wa­re wäre gut bera­ten, wenn sie ange­sichts die­ser Sach­la­ge einen oder zwei freie Tage für alle Spie­ler mit lau­fen­dem Abo spen­die­ren wür­den, Bliz­zard hat das bei ähn­li­chen Pro­ble­men schließ­lich eben­falls geschafft.

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Lade­bild­schirm SWTOR Copy­right Bio­Wa­re und Luca­sA­rts

US-Computerspielemarkt bricht ein: 26% weniger Umsatz

Das US-Markt­for­schungs­un­ter­neh­mens »The NPD Group« lie­fer­te soeben Zah­len zum US-Com­pu­ter- und Video­spie­le­markt. Der befin­det sich nach wie vor auf einer rasan­ten Tal­fahrt, im Ver­gleich zum März 2011 gin­gen die Umsät­ze um statt­li­che 26% zurück. Im Hard­ware-Bereich (haupt­säch­lich Kon­so­len) sogar um 35 Pro­zent.

Es ist nun natür­lich im Prin­zip müßig, dar­über zu spe­ku­lie­ren, wor­an das liegt, ich ver­su­che es trotz­dem mal.

Zum einen gehe ich davon aus, dass das die Quit­tung ist für die Dau­er­gän­ge­lung der Kun­den mit läs­ti­gen DRM-Maß­nah­men und ande­ren kun­den­feind­li­chen Kopier­schutz­maß­nah­men wie bei­spiels­wei­se Elec­tro­nic Arts Ori­gin. Zum ande­ren gibt es immer mehr alter­na­ti­ve Ange­bo­te wie Open Source-Spie­le oder Games auf iPad, iPho­ne und Android, die zu einem Bruch­teil der Fan­ta­sie­prei­se ange­bo­ten wer­den, wie sie im PC-Markt üblich sind. Ich sage nur: Mine­craft …

Da die Zah­len nicht detail­liert auf­ge­schlüs­selt wur­den, muss man sich zudem fra­gen, ob hier nur Ver­käu­fe ein­ge­gan­gen sind. Nach wie vor sind MMOs höchst beliebt und dürf­ten auch eini­ges umset­zen. Einer­seits bei den Tri­ple-A-Ver­tre­tern über monat­li­che Abo­kos­ten, ande­re­seits über Shop­ver­käu­fe bei den Free-3-Play-Ver­tre­tern. MMOs bin­den die Spie­ler aber zusätz­lich deut­lich län­ger an sich als ande­re Spie­le, die bekann­ter­ma­ßen nach ein paar Stun­den durch­ge­spielt sein kön­nen.

Dass Kon­so­len sich nicht mehr abset­zen wie geschnit­ten Brot dürf­te eben­falls nie­man­den wun­dern, alle drei aktu­ell halb­wegs maß­geb­li­chen Sys­te­me (XBox 360, Play­sta­ti­on 3 und Wii) sind bereits seit Jah­ren auf dem Markt und allein aus die­sem Grun­de ist eine Sta­gna­ti­on nicht wirk­lich ver­wun­der­lich: wer eine woll­te hat bereits eine. Zah­len zur PSVi­ta lie­gen nicht vor, aber es ist ein offe­nes Geheim­nis, dass Sonys neue Mobil­kon­so­le wie Blei im Regal liegt.

Abschlie­ßend soll­te man sich ange­sichts der Tat­sa­che, dass ins­be­son­de­re die Ver­öf­fent­li­chun­gen der Major Play­er mas­siv Inno­va­ti­on und Krea­ti­vi­tät mis­sen las­sen nicht dar­über wun­dern, dass sich weni­ger Käu­fer als frü­her für den zehn­ten Auf­guss des­sel­ben The­mas fin­den. Und herrscht nicht auch in den USA nach wie vor eine schwe­re Wirt­schafts­kri­se? Viel­leicht müs­sen die Leu­te ihr Geld ein­fach für wich­ti­ge­re Din­ge aus­ge­ben?

Flag­ge USA gemein­frei, Com­pe­ti­ti­on Pro von Ksha­de, CC-BY-SA

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