Medien

J. J. Abrams macht SciFi-Polizeiserie für Fox

FRINGE nähert sich dem Ende, in Kür­ze star­tet die letz­te Staf­fel der Mys­tery­se­rie, lei­der nur mit 13 Epi­so­den, aber immer­hin bekommt das Team die Mög­lich­keit, einen ordent­li­chen Abschluss hin­zu­le­gen. Das Duo hin­ter FRINGE, J. J. Abrams und J. H. Wyman legen aller­dings nicht die Hän­de in den Schoß und tun sich für ein wei­te­res Pro­jekt erneut zusam­men.

Fox hat grü­nes Licht für die Pro­duk­ti­on eines Pilot­films zu einer Sci­ence Fic­tion-Serie der bei­den gege­ben, das mel­det der Hol­ly­wood Repor­ter. Wie Abrams´ aktu­el­le Serie REVOLUTION wird die neue Show in einer nicht all­zu fer­nen Zukunft spie­len und sich um Offi­zie­re des LAPD dre­hen, denen als neue Part­ner hoch­ent­wi­ckel­te huma­no­ide Andro­iden zur Sei­te gestellt wer­den.

Wyman wird – wie bei REVOLUTION – das Dreh­buch zum Pilo­ten des bis­lang titel­lo­sen Pro­jekts ver­fas­sen, zudem wird er zusam­men mit Abrams und Bryan Burk für Bad Robot und War­ner Bros. als aus­füh­ren­der Pro­du­zent agie­ren.

Span­nend!

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Bild: J. J. Abrams 2010, von David Shank­bone, aus der Wiki­pe­dia, CC-BY

PhantaNews unterstützt IGEL

Nein, wir haben hier bei Phan­ta­News das The­men­ge­biet nicht auf sta­che­li­ge Säu­ge­tie­re erwei­tert. IGEL ist die Abkür­zung für »Initia­ti­ve gegen ein Leis­tung­s­chutz­recht« – der Name sagt im Prin­zip schon exakt, wor­um es geht. Als »Mis­si­on State­ment« fin­det man fol­gen­den kur­zen Text auf der Web­sei­te des Pro­jekts:

IGEL wur­de in ers­ter Linie auf­grund der Erkennt­nis initi­iert, dass es für ein Leis­tungs­schutz­recht für Pres­se­ver­le­ger weder eine Not­wen­dig­keit noch eine Recht­fer­ti­gung gibt. Ein sol­ches Recht wird einer­seits nicht benö­tigt und hat ande­rer­seits – unab­hän­gig von des­sen Aus­ge­stal­tung – zwangs­läu­fig sehr bedenk­li­che Aus­wir­kun­gen auf die Inter­es­sen Drit­ter und das Gemein­wohl.

Jede Men­ge wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Zie­len der Initia­ti­ve und auch zum geplan­ten Leis­tungs­schutz­recht der lob­by­hö­ri­gen Bun­des­re­gie­rung fin­det der geneig­te Leser auf der IGEL-Web­sei­te. War­um ich gegen das Leis­tung­s­chutz­recht bin, habe ich bereits mehr­fach the­ma­ti­siert. Kurz­fas­sung: es wür­de die freie Mei­nungs­äu­ße­rung, den Jour­na­lis­mus und die Netz­kul­tur über­mä­ßig zuguns­ten einer Ver­le­ger­schaft ein­schrän­ken, die sich völ­lig unan­ge­mes­se­ne Vor­tei­le ein­räu­men las­sen will, statt ihr nicht mehr zeit­ge­mä­ßes Geschäfts­mo­dell an die Gege­ben­hei­ten anzu­pas­sen.

Seit heu­te ist Phan­ta­News ein offi­zi­el­ler Unter­stüt­zer der IGEL. Ich hof­fe, dass auch ich ins­be­son­de­re Per­so­nen auf die Pro­ble­ma­tik mit die­ser unge­rech­ten und unge­recht­fer­tig­ten Kli­en­tel­ge­setz­ge­bung auf­merk­sam machen kann, die ansons­ten viel­leicht nicht dar­über gestol­pert wären.

Genre-Shows im US-Fernsehen Herbst 2012

Es gibt ein paar neue Gen­re-Seri­en, die in die­sem Herbst – also in Kür­ze – im US-Fern­se­hen star­ten, sowie eini­ge wei­te­re, die fort­ge­setzt wer­den. Hier eine Über­sicht.

Die neu­en Seri­en:

666 PARK AVENUE (ABC, Start: 30.09.2012)

Eine serie über ein ver­fluch­tes Appart­ment­haus in einer exklu­si­ven Nach­bar­schaft in Man­hat­tan. Basiert auf einem Roman von Gabri­el­la Pier­ce und eine der Haupt­rol­len spielt Ter­ry O´Quinn aus LOST. Phan­ta­News-Bericht.

ARROW (The CW, Start: 10.10.2012)

Es han­delt sich hier­bei um eine wei­te­re DC-Comic-Adap­ti­on, dies­mal vom Bogen­schüt­zen GREEN ARROW ali­as Oli­ver Queen. Die­se neue Serie hat nichts mit dem gleich­na­mi­gen Prot­ago­nis­ten aus SMALLVILLE zu tun. Phan­ta­News-Berich­te.

BEAUTY AND THE BEAST (The CW, Start: 11.10.2012)

Eine Neu­auf­la­ge der Serie mit Ron Perl­man als in der Kana­li­sa­ti­on leben­des Biest und Lin­da Hamil­ton; Cathe­ri­ne wird dies­mal gespielt von Kris­tin Kreuk. Letz­te­res könn­te even­tu­ell auch der ein­zi­ge Grund sein, sich die Serie anzu­se­hen, sie wirkt arg wie »schö­ne Men­schen die Gutes tun«. Phan­ta­News-Berich­te.

ELEMENTARY (CBS, Start: 27.09.2012)

Sher­lock Hol­mes in den heu­ti­gen USA. Könn­te ein müder US-Abklatsch der bri­ti­schen Kult­se­rie SHERLOCK wer­den, aller­dings ist ein Licht­blick, dass Frau Dr. Wat­son von Lucy Liu gespielt wird. Phan­ta­News-Bericht.

LAST RESORT (ABC, Start: 27.09.2012)

ABC zeigt die Geschich­te der Besat­zung eines US-U-Boots, die einen Atom­schlag ver­wei­gert, dar­auf­hin von ihrer eige­nen Regie­rung gejagt wird und einen auto­no­men Staat aus­ruft. Phan­ta­News-Bericht.

REVOLUTION (NBC, Start: 17.09.2012)

J. J. Abrams lie­fert eine post­apo­ka­lyp­ti­sche Serie in der sich eine Art neu­es Mit­tel­al­ter erhebt, nach­dem kein ein­zi­ges elek­tri­sches Gerät der Erde mehr funk­tio­niert. Eine klei­ne Grup­pe von Prot­ago­nis­ten sucht nach Ant­wor­ten und Grün­den, in der Hoff­nung, die Ener­gie zurück zu bekom­men und die Zivi­li­sa­ti­on wie­der­her­zu­stel­len. Phan­ta­News-Bericht.

Die zurück­keh­ren­den Seri­en:

AMERICAN HORROR STORY (FX, Star: 17.10.2012)

THE BIG BANG THEORY (CBS, Start: 27.09.2012)

DOCTOR WHO (BBC Ame­ri­ca, Start: 01.09.2012)

FRINGE (Fox, Start: 28.09.2012)

HAVEN (Syfy, Start: 12.09.2012)

ONCE UPON A TIME (ABC, Start: 30.09.2012)

STAR WARS: THE CLONE WARS (Car­toon, 29.09.2012)

SUPERNATURAL (The CW, 03.10.2012)

TOUCH (Fox, 26.10.2012)

THE VAMPIRE DIARIES (The CW, 11.10.2012)

THE WALKING DEAD (AMC, 14.10.2012)

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Copy­rights Pro­mo-Gra­fi­ken – 666 PARKAVNENUE, LAST RESORT: ABC, ARROW, BEAUTY AND THE BEAST: The CW, ELEMENTARY: CBS, REVOLUTION: NBC

Lindsey Stirling und Peter Hollens: GAME OF THRONES

Nach ihrer Inter­pre­ta­ti­on des SKY­RIM-The­mas wagen sich Lind­sey Stir­ling und Peter Hol­lens dies­mal an die Musik der HBO-Fern­seh­se­rie GAME OF THRONES nach Geor­ge R. R. Mar­tin. Sehens­wert. Oder bes­ser: hörens­wert!

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Offizieller Trailer – HANSEL AND GRETEL: WITCH HUNTERS

Vor eini­ger Zeit hat­te ich schon­mal auf HANSEL AND GRETEL: WITCH HUNTERS hin­ge­wie­sen. Jere­my Ren­ner und Gem­ma Arterton spie­len die Geschwis­ter, die 15 Jah­re nach ihren Erleb­nis­sen am Leb­ku­chen­haus ein Team von Kopf­geld­jä­gern gewor­den sind, und die auf der gan­zen Welt Hexen jagen. Im Film bekom­men sie es mit einer mäch­ti­gen Zau­be­rin zu tun, der sie das Hand­werk legen müs­sen, bevor die­se alle Kin­der der Gegend ihren dunk­len Küns­ten opfert.

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GUILD WARS 2: der nächste Skandal – benutzt den Gem-Store nicht!

War der kürz­lich erzähl­te Schwank zu dau­er­haf­ten Kon­to­sper­run­gen für ver­meint­li­ches Aus­nut­zen von Feh­lern im Spiel eigent­lich eher ein klei­ne­res Pro­blem, tun sich nun grö­ße­re Ärger­nis­se im Zusam­men­hang mit Aren­aNets GUILD WARS 2 auf. Dies­mal betref­fen die Pro­ble­me den Gem-Laden, in dem man für ech­tes Geld vir­tu­el­le Wäh­rung erwer­ben kann, um damit Spiel­ge­gen­stän­de und Boni zu kau­fen.

Die Benut­zer­ober­flä­che und all­ge­mei­ne tech­ni­sche Imple­men­tie­rung ist offen­bar man­gel­haft. Man erhält wer­der eine Trans­ak­ti­ons-ID noch irgend­ei­ne Art von Bestä­ti­gung wenn man etwas gegen Gems erwirbt. Kommt es zu Lag oder ähn­li­chen Pro­ble­men und ver­sucht man dann die­sen Kauf auf­grund der Ansicht, dass er nicht funk­tio­niert hat, mehr­fach, dann kann es dazu kom­men, dass einem die Gems auch mehr­fach abge­zo­gen wer­den. Ein­deu­tig ein tech­ni­sches Pro­blem, das durch bes­se­re Imple­men­tie­rung des Shops hät­te umgan­gen wer­den kön­nen. Erschwe­rend kommt der­zeit natür­lich hin­zu, dass das Spiel zahl­lo­se Feh­ler hat und zusätz­lich die Ser­ver des öfte­ren heil­los über­for­dert schei­nen.

Ins­be­son­de­re auf­grund letz­te­rer Tat­sa­chen soll­te man mei­nen, dass die Sache ein­fach zu lösen wäre: man öff­net ein Sup­port-Ticket und Aren­aNet (oder NCSoft, wer auch immer letzt­end­lich zustän­dig ist) schreibt die Gems ein­fach wie­der gut. Aller­dings benö­tigt der Sup­port wie bekannt meh­re­re Tage für Ant­wor­ten und die Ant­wort, die man zu lesen bekommt, sagt: ver­gesst es! Es wird auf die Nut­zung­be­din­gun­gen hin­ge­wie­sen und in denen steht, dass der Spie­ler schlicht Pech hat, wenn es zu sol­chen tech­ni­schen Pro­ble­men kommt und dass man kei­ner­lei Gut­schrif­ten erhält.

Once gems are used, we are unable to rever­se or alter any tran­sac­tions that you make with them, inclu­ding, but not limi­t­ed to, tra­ding gems for gold, buy­ing unwan­ted items (inclu­ding mul­ti­ple purcha­ses due to lag), or refun­ding par­ti­al amounts of gems from their full quan­ti­ty, For more infor­ma­ti­on regar­ding gems and gem purcha­ses, plea­se take a look at the Guild Wars 2 User Agree­ment, spe­ci­fi­cal­ly sec­tion 4, sub-sec­tion d: http://​us​.ncsoft​.com/​e​n​/​l​e​g​a​l​/​u​s​e​r​-​a​g​r​e​e​m​e​n​t​s​/​g​u​i​l​d​-​w​a​r​s​-​2​-​u​s​e​r​-​a​g​r​e​e​m​e​n​t​.​h​tml

Quel­le: Red­dit

In der TOS steht unter ande­rem:

(vii) You ack­now­ledge that Gems are digi­tal mate­ri­al with no cash value, that no inte­rest is paid or ear­ned with respect to Gems, that Gems are not per­so­nal pro­per­ty, that the quan­ti­ty of Gems in Your Account may be increased or decreased by NCsoft in its sole and abso­lu­te dis­cre­ti­on for any reason or no reason whatsoe­ver, that You have no right to a refund rela­ted to Gems, that the­re is no right to trans­fer or exch­an­ge Gems, and that NCsoft may limit Your licen­se to use Gems with respect to any Item, ser­vice, Con­tent or time peri­od rela­ted the­re­to. You fur­ther ack­now­ledge that addi­tio­nal rest­ric­tions rela­ted to Gems, as deter­mi­ned in the sole and abso­lu­te dis­cre­ti­on of NCsoft, may be appli­ca­ble if, and when, Gems are made available to You or the­re­af­ter. NCsoft may rest­rict the award or use of Gems based on Your coun­try of resi­dence or other fac­tors.

deut­sche Fas­sung:

(vii) Sie erken­nen an, dass es sich bei Gems um digi­ta­les Mate­ri­al ohne reel­len Geld­wert han­delt, dass für Gems kei­ne Ver­zin­sung, Über­wei­sung oder kein Umtausch mög­lich ist, und dass NCsoft die Mög­lich­keit und den Zeit­raum der Ver­wen­dung von Gems für Items, Ser­vices oder Inhal­te ein­schrän­ken kann. Sie erken­nen wei­ter­hin an, dass gemäß dem allei­ni­gen und abso­lu­ten Ermes­sen von NCsoft zusätz­li­che Beschrän­kun­gen in Bezug auf Gems wäh­rend oder nach der Bereit­stel­lung von Gems gel­ten kön­nen. NCsoft kann die Ver­tei­lung oder Nut­zung von Gems auf­grund des Lan­des, in dem Sie woh­nen, oder ande­rer Fak­to­ren ein­schrän­ken.

Das wider­spricht natür­lich so ziem­lich jeder Ver­brau­cher­schutz­recht­spre­chung in Deutsch­land, nur wird das nie­man­dem etwas nüt­zen, denn weder Aren­anet noch NCSoft haben soweit ich weiß hier­zu­lan­de einen Fir­men­sitz. Mei­nes Wis­sens ist die euro­päi­sche Depen­dance in Wales ansäs­sig, ein recht­li­ches Vor­ge­hen ist somit mehr als auf­wän­dig.

Man kann der­zeit also vor der Benut­zung des Gem-Shops nur war­nen, oder aber dar­auf hin­wei­sen, dass man über­aus vor­sich­tig sein soll­te, wenn man ihn nutzt. Kommt es näm­lich zu tech­ni­schen Pro­ble­men, ist man sei­ne rea­le Koh­le los. Die nach Ansicht der Betrei­ber gar kei­ne rea­le Koh­le mehr ist, sobald man sie in Gems umge­wan­delt hat … gewag­te Inter­pre­ta­ti­on. Das ist unge­fähr so, als wür­de ein Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men argu­men­tie­ren, dass Pre­paid-Gut­ha­ben ja eigent­lich gar kei­nen rea­len Wert haben und sie damit ver­fah­ren kön­nen, wie sie wol­len, auch löschen.

Der schwar­ze Peter liegt hier ein­deu­tig bei den Betrei­bern, denn es wäre tech­nisch pro­blem­los mög­lich, sol­che Pro­ble­me zu unter­bin­den, sie es durch Trans­ak­ti­ons-IDs oder auch durch ein bes­ser imple­men­tier­tes Benut­zer­inter­face. Die Pro­ble­ma­tik ist hier­bei deut­lich grö­ßer als bei rei­nen ingame-Pro­ble­men, denn immer­hin geht es um rea­les Geld – und da hört der Spaß auf!

Ich kann mich nur wie­der­ho­len: Aren­aNet soll­te äußerst vor­sich­tig sein, wie es mit sei­nen Kun­den umspringt. Schon ande­re Betrei­ber muss­ten auf die har­te Tour fest­stel­len, dass der schein­ba­re ers­te Erfolg mit zahl­lo­sen unzu­frie­de­nen Spie­lern schnell wie­der abwan­dern kann.

p.s.: die­je­ni­gen, für die das Auk­ti­ons­haus bereits wie­der frei­ge­schal­tet ist, soll­ten übri­gens auch hier Vor­sicht wal­ten las­sen, denn ver­kauf­te Gegen­stän­de tau­chen gern mal nicht unter erfolg­rei­chen Ver­käu­fen auf: Gegen­stand und Koh­le weg.

p.p.s.: die Käu­fer beka­men die Gegen­stän­de eben­falls nicht, der Han­dels­pos­ten ist wie­der off­line.

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Logo GUILD WARS 2 Copy­right Aren­aNet & NCSoft

AMERICAN HORROR STORY: Trailer zur zweiten Staffel

Als es nach der ers­ten Staf­fel hieß, es gäbe eine zwei­te Sea­son von AMERICAN HORROR STORY frag­ten sich alle: wie kann das ange­sichts der Ereig­nis­se in der Serie denn gehen? Die Ant­wort ist ein­fach: neue Hand­lung, neue Cha­rak­te­re, und vor allem: neue Zeit. Die Fort­füh­rung (von einer Fort­set­zung kann man ja eigent­lich nicht spre­chen) der US-Gru­sel-Serie spielt in den 1960ern.

Und – was soll ich sagen? Zacha­ry Quin­to! Yeah!

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GUILD WARS 2 hat seinen ersten kleinen Skandal

Am letz­ten Diens­tag star­te­te die MMO-Hoff­nung GUILD WARS 2 offi­zi­ell, nach­dem Vor­be­stel­ler bereits seit Sams­tag ins Spiel durf­ten. Der Launch ging weni­ger glatt als ich es erwar­tet hat­te, diver­se Din­ge, die in der Beta pro­blem­los funk­tio­niert hat­ten, klapp­ten nicht mehr, als es »real« zur Sache ging, dar­un­ter ein paar wirk­lich ärger­li­che, wie bei­spiels­wei­se die Tat­sa­che, dass man durch die Zwangs­in­stan­zie­rung beim Ein­log­gen und beim Wech­sel der Gegend bei zu vie­len Spie­lern nicht mit sei­nen Grup­pen­mit­glie­der auf den­sel­ben »Überfluss«-Server kommt und Grup­pen­spiel unmög­lich ist. Wei­ter­hin wur­de schon im Pre-Launch das Han­dels­haus kom­lett abge­schal­tet und ist bis­lang nicht ver­füg­bar (genau­er: nur zu Test­zwe­cken für ca. 15% der Spie­ler). Dass die Log­in­ser­ver sowohl am Sams­tag wie auch am Diens­tag hef­ti­ge Pro­ble­me hat­ten ist bei einem Launch nichts Unge­wöhn­li­ches, das habe ich schon viel schlim­mer erlebt (aller­dings auch deut­lich bes­ser, Tri­on Worlds hat auf ein­drucks­vol­le Wei­se mit RIFT vor­ge­macht, wie gut ein Launch lau­fen kann).

Der im Titel ange­spro­che­ne klei­ne Skan­dal ist, dass meh­re­re tau­send Spie­ler wegen eines angeb­li­chen Exploits gebannt wur­den. Irgend­wo gibt es offen­bar einen Händ­ler, der Aus­rüs­tung gegen Kar­ma ver­kauft (Kar­ma ist ein Zah­lungs­mit­tel, das man für das Erfül­len von Ques­ten erhält). Offen­bar hat­te ein Pro­gram­mie­rer hier einen viel zu nied­ri­gen Preis ein­ge­ge­ben, so dass man konn­te sich gro­ße Men­gen die­ser Waf­fen kau­fen und dann wie­der ver­kau­fen konn­te. Ergeb­nis: Gold zuhauf!

Die­se Spie­ler wur­den gebannt. Auf­grund von Pro­tes­ten nahm man die­sen Bann wie­der zurück, aller­dings nur dann, wenn die gebann­ten Spie­ler sich frei­wil­lig von den Gegen­stän­den und dem Gold tren­nen. In die­sem Fall wur­den aus den dau­er­haf­ten Bans 72-Stun­den Aus­zei­ten gemacht. Ein Geschmäck­le hat dabei die Tat­sa­che, dass Aren­aNet bereits von einem Exploit spricht, wenn man nur einen (!) der falsch bepreis­ten Gegen­stän­de gekauft hat – und das hal­te ich obwohl nicht selbst betrof­fen für über­aus lächer­lich.

Plea­se note that anyo­ne who used the exploit has been flag­ged. If you used it 1 time or 1,000 times, you have chea­ted items or wealth in your inven­to­ry.

Zitat­quel­le: Aren­aNet-Sup­port auf Red­dit

Es ist nach­voll­zieh­bar, dass Aren­aNet das Aus­nut­zen von Spiel­feh­len unter­bin­den möch­te, aber dau­er­haf­te Bans sind eine dra­ko­ni­sche Maß­nah­me, ins­be­son­de­re für Spie­ler, die – mög­li­cher­wei­se in völ­li­ger Unkennt­nis – einen ein­zel­nen Gegen­stand gekauft haben. Wenn ich in irgend­ei­ner abge­le­ge­nen Gegend einen Händ­ler fin­de, der mir ein Schwert für 1000 Kar­ma ver­kauft, muss ich dann ab sofort immer dar­über nach­den­ken, ob ein Pro­gram­mie­rer hier viel­leicht eine Zeh­ner­po­tenz ver­ges­sen hat und ich gebannt wer­den, weil das Schwert eigent­lich 10000 Kar­ma hät­te kos­ten sol­len? Mei­ner Ansicht nach macht Aren­aNet es sich hier viel zu leicht.

Ein wei­te­res Pro­blem, mit dem auch ande­re MMOs bereits zu kämp­fen hat­ten, sind Bans auf­grund angeb­li­chen Bot­tings. Aller­dings mel­den etli­che der raus­ge­wor­fe­nen Spie­ler, dass sie aus­schließ­lich Makros ihres Logi­tech G15-Key­boards ver­wen­det haben – und das muss­ten auch ande­re Anbie­ter zäh­ne­knir­schend zulas­sen oder still­schwei­gend dul­den. Immer­hin kann man nie­man­dem die Wahl der Tas­ta­tur vor­schrei­ben, obwohl es natür­lich Argu­men­te gegen die Nut­zung sol­cher Hilfs­mit­tel geben könn­te. Es ist aller­dings mehr als selt­sam, dass Aren­aNet die­ses Pro­blem nicht im Vor­feld gese­hen und ein­deu­ti­ge Richt­li­ni­en dazu genannt hat. Das konn­ten ande­re Anbie­ter ja auch.

Es gibt zudem durch­aus glaub­wür­di­ge Stim­men, die behaup­ten, gebannt wor­den zu sein und nicht zu wis­sen, war­um. Soll­te das zutref­fen hat Aren­aNet ein grö­ße­res Pro­blem als bis­her ange­nom­men. Der Sup­port hilft hier der­zeit nicht das Gerings­te, denn der ist auf­grund der zahl­lo­sen Bugs völ­lig über­las­tet und ant­wor­tet ohne­hin nicht in einer ange­mes­se­nen Zeit.

Abschlie­ßend der Hin­weis dar­auf, dass die Ver­käu­fe der Down­load­ver­sio­nen ab sofort ein­ge­schränkt wer­den (vul­go: sie sind »aus­ver­kauft«), da man Sor­ge wegen der Ser­ver­ka­pa­zi­tä­ten hat. Auch das eine etwas eigen­ar­ti­ge Lösung, denn immer­hin kön­nen inter­es­sier­te Spie­ler statt­des­sen ein­fach in einen Laden gehen und sich dort die Box kau­fen, auch gibt es digi­ta­le Ver­sio­nen nach wie vor bei ande­ren Händ­lern – nur eben nicht über die offi­zi­el­le Web­sei­te.
Laut Aus­sa­gen von Aren­aNet sind übri­gens inzwi­schen alle deut­schen Ser­ver voll – neue will man »hin­zu­fü­gen, wenn es not­wen­dig wird«. Im Gegen­satz zu SWTOR gibt es aller­dings von Anfang an die Mög­lich­keit zum Ser­ver­wech­sel. Was jedoch nicht wirk­lich etwas nutzt, wenn alle erreich­ba­ren Ser­ver eben­falls über­füllt sind …

Alles in allem ist GW2 ein schö­nes Spiel, bei dem im Moment lei­der Etli­ches gar nicht rund läuft und Aren­aNet sich mei­ner Ansicht nach ernst­haf­te Gedan­ken machen muss, wie es mit sei­nen Spie­lern umspringt. Ansons­ten ist man bei GW2 deut­lich ent­spann­ter, was Pro­ble­me angeht, immer­hin zahlt man kei­ne Abo­ge­büh­ren und es sitzt einem nicht die Zeit im Nacken. Hät­te ich für die Spiel­zeit bezahlt, wäre ich sau­er, wenn ich auf­grund von Feh­lern nicht ins Game kom­me oder irgend­was nicht funk­tio­niert. Da ich kein lau­fen­des Abon­ne­ment habe sehe ich das eher locker. Die Pro­ble­me mit dem Grup­pen­spiel sind bei einem MMO aber eher ärger­lich.

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Noch´n Trailer: FRINGE – They Are Coming 2

Es gibt einen wei­te­ren Teaser zur letz­ten Staf­fel der Mys­tery-Serie FRINGE. Wie schon beim ers­ten erkennt man sehr deut­lich, wor­um es in der letz­ten, lei­der ver­kürz­ten, Sea­son geht: die bereits ange­deu­te­te Inva­si­on durch die Beob­ach­ter.

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​d​C​t​1​M​m​D​t​9Lw

ROBOCOP 2013: Michael Keaton ersetzt Hugh Laurie

In der letz­ten Woche war eine der Mel­dun­gen, dass man Hugh Lau­rie (DR. HOUSE) als Böse­wicht für José Padil­has ROBO­COP-Reboot gewin­nen woll­te. Er soll­te den Omni­corp-Chef Ray­mond Sel­lars spie­len, der für die Erschaf­fung des Cyborg-Poli­zis­ten letzt­end­lich ver­ant­wort­lich ist. Das ist jetzt schon wie­der pas­sé, die Rol­le wird dem Ver­neh­men nach nun von Ex-Bat­man Micha­el Kea­ton über­nom­men.

Kea­ton gesellt sich damit zu Namen wie Joel Kin­na­man, Gary Old­man, Samu­el L. Jack­son, Jackie Ear­le Haley, Jay Baru­chel, Jen­ni­fer Ehle, Micha­el Ken­neth Wil­liams und Mari­an­ne Jean-Bap­tis­te, die Dreh­ar­bei­ten sol­len »in naher Zukunft« star­ten. Es ist ja für eine SF-Film­pro­duk­ti­on auch nicht mehr viel Zeit bis zum 9. August 2013, wenn der Strei­fen in den USA oder sogar welt­weit anlau­fen soll.

Damit wur­de ein wei­te­rer bekann­ter Name für die Pro­duk­ti­on gewon­nen. Padil­has will offen­bar kei­ne hal­ben Sachen … Ob die 2013er-Ver­si­on des robo­ti­schen Cops gegen die Ver­hoe­ven-Fas­sung anstin­ken kann, wer­den wir abwar­ten müs­sen.

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Bild: Micha­el Kea­ton 2004, von Alex Archam­bau­lt, aus der Wiki­pe­dia, CC BY

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