Obsidian Entertainment kennt man von Spielen wie FALLOUT: NEW VEGAS oder dem aktuellen hochgelobten OUTER WORLDS. Die haben jetzt das Survival-Game GROUNDED angekündigt. Nun ist es so, dass seit MINECRAFT und ARK jeder und sein Hund irgendein Survival-Game auf den Markt wirft und ich das inzwischen etwas ermüdend finde.
Aber GROUNDED ist ein ziemlich ungewöhnliches Szenario für das Genre und erinnert an LIEBLING, ICH HABE DIE KINDER GESCHRUMPFT: Die Spieler sind verkleinert worden und müssen nun im Hinterhof überleben und sich dabei mit allerlei Krabbelgetier herumschlagen. Das halte ich mal wirklich für eine originelle Idee und laut Trailer sieht das wirklich witzig aus.
Das Game wurde gerade erst angekündigt und ist das erste neue Projekt von Obsidian Entertainmenmt, seit die von Microsoft aufgekauft wurden. Es soll bereits im Frühjahr 2020 für PC und XBox erscheinen.
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Es tritt mal wieder jemand an, der das Erstellen von Multiplayerspielen vereinfachen und für jederfrau durchführbar machen möchte: PLAYCRAFT gibt es ab sofort als Early Access Game im Steam Store.
Control your avatar in real time and build your own online multiplayer game with intuitive tools, no coding required. In Playcraft, we want to show that the game development creation process is a lot of fun, and even better when you create alongside your friends!
Wie so oft bei solchen Projekten versprechen sie, dass das ohne Programmieren geht, ich würde aber mal davon ausgehen, dass die Option entweder trotzdem vorhanden ist, oder, wie so oft bei »code-free« mittels Programmblöcken umgesetzt wird.
Es wird komplett zerstörbare (offenbar Voxel-basierte) Umgebungen geben, KI-Gegner, Physikengine und Zaubersprüche. Ich werde mir das vermutlich mal ansehen, um herauszufinden, ob sie das besser lösen als LANDMARK oder DUAL UNIVERSE. Grundsätzlich bin ich ja sehr interessiert an solchen Spielen bzw. Entwicklungsumgebungen, bei denen man selbst Spiele und Spielszenarien erstellen kann. Nicht erst seit MINECRAFT ist abzusehen, dass solcher User Generated Content die Zukunft ist.
Mehr zu PLAYCRAFT bei Steam. Das Game selbst kostet nix, ein »Pro Pack« ist für 18 Euro erhältlich.
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Ebenfalls vom Blizzcon kommt die Ankündigung der nächsten Erweiterung von WORLD OF WARCRAFT. Die trägt den Titel SHADOWLANDS und führt die Spieler ins Totenreich, das Sylvanas auf Allianz und Horde loslassen will. Was für ein schlauer Plan, einfach nochmal eine neue Insel auf Azeroth aufzumachen wäre auch arg ausgelutscht gewesen … Aus den Details zu den neuen Features (Quelle: Blizzard):
A host of new features and activities await players in World of Warcraft: Shadowlands. When they cross into the realm-between-realms, players will be able to:
Explore the Realm of the Dead: For the first time ever in World of Warcraft, players will cross into the Shadowlands and experience the wonders and horrors of the afterlife across five new zones—the gleaming fields of Bastion, the scarred battlefields of Maldraxxus, the eternal twilight of Ardenweald, the opulent keeps of Revendreth, and the horrific Maw.
Claim a Covenant’s Power: Players will be called upon to forge a bond with one of four Covenants that rule Shadowlands’ new zones, setting the tone for their journey through the expansion with a full Covenant Campaign. As they level up, they’ll get new abilities based on their choice, including class-specific abilities for each Covenant—as well as developing Soulbinds with specific Covenant members, which grant them access to that character’s specific traits and bonuses.
Ascend the Tower of the Damned: At the heart of the Maw lies Torghast, Tower of the Damned, a cursed otherworldly prison where the wickedest souls in the universe are locked away. Highly replayable and inspired by roguelike games, heroes are invited to explore its ever-changing halls and chambers and do battle with the minions of the Jailer, Torghast’s vile ruler. Those who brave its trials can claim legendary treasures and help free the heroic spirits wrongfully trapped within.
Every Level Is Meaningful: Shadowlands will introduce a new leveling system, meant to provide a meaningful sense of advancement with every level achieved. Current max-level characters will begin Shadowlands at level 50 and work toward the new level cap of 60.
A New Army of the Dead Rises: To combat Sylvanas’ assault on Icecrown, Bolvar Fordragon— the revered former paladin who took on the mantle of Lich King to keep the Scourge at bay—has raised heroes from among all the peoples of Azeroth to bolster the Death Knights of Acherus. With Shadowlands, pandaren and all allied races will now be able to become Death Knights.
Improved Character Customization Options: A host of new appearance options for all races will be made available to players when they create new World of Warcraft characters (or alter existing ones at the in-game barber shop).
SHADOWLANDS soll laut Blizzard »am oder vor dem« 31. Dezember 2020 verfügbar sein (sie haben also über ein Jahr Zeit, ihre versaute Reputation durch Unterdrücken von Meinungsfreiheit wieder in den Griff zu bekommen). Und selbstverständlich hat Bliizard auch wieder ordentlich was gerendert:
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Anlässlich des Blizzcons beendet Blizzard alle Diskussionen um »tun sie es oder tun sie es nicht?« und kündigen DIABLO IV offiziell an (ist das Internet schon implodiert?). Tatsächlich war die Fortsetzung der äußerst erfolgreichen Spielereihe allerdings eher ein offenes Geheimnis, als ein Gerücht.
Wirkliche Details fehlen noch zuhauf, man weiß bereits, dass es (anfangs) insgesamt fünf Klassen geben wird, welche das sein werden ist noch offen. Ebenso offen ist ein Releasetermin, zu dem gibt es bislang nur Spekulationen. Sieht man sich allerdings das Gameplay-Video an, dürfte die Engine bereits fortgeschritten sein.
Jetzt bleibt abzuwarten, ob Blizzards demokratiefeindliches Verhalten in letzter Zeit diese News dämpfen wird. Sie hatten bekanntermaßen versucht, Aussagen von Spielern hinsichtlich der Proteste in Hongkong zu unterdrücken, und das nur weil sie Angst haben, einen ihrer größten Märkte – China – zu verlieren, wie die chinesische Regierung ihnen die Leitungen abdreht. Das hat Blizzards Ansehen berechtigt stark geschadet.
Nachfolgend zwei Trailer: Gameplay und Cinematic.
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Spieleentwickler Valve hat ein neues Feature seines Shops Steam als Beta freigeschaltet: Mittels »Steam Remote Play« wird man in die Lage versetzt, Spiele, die nur einen lokalen Multiplayermodus haben, online mit Freunden zu spielen. Das funktioniert mit bis zu vier Spielern (laut Valve »unter optimalen Bedingungen möglicherweise auch mehr«) und der Knüller daran ist: Nur einer davon muss das Spiel besitzen.
Um die Funktion zu nutzen, musst du an der Steam Client Beta teilnehmen. Nachdem man sich angemeldet hat, findet man in der Steam-Freundesliste in kompatiblen lokalen Mehrspielerspielen die Option »Remote Play Together«. Nach der Verbindung verhält sich das Spiel so, als ob der Controller jedes Spielers direkt an den Computer angeschlossen wäre, und laut Valve ist es auch möglich ist, die Steuerung von Tastatur und Maus zu teilen.
Das Ganze soll sogar über Plattformen hinweg funktionieren, es können also Nutzer von Windows, Mac und Linux zusammen spielen. Latenz soll laut Valve kein Thema sein, wenn alle Spieler eine halbwegs schnelle Internetverbindung nutzen.
Bei Kickstarter läuft derzeit eine Kampagne, die für Tabletop- und Brettspieler interessant sein könnte: Gameboard‑1 von The Last Gameboard.
Dabei handelt es sich im Prinzip um ein Tablet im Format 16 x 16 Zoll (knapp 41 x 41 cm, mit einer Auflösung von 1920 x 1920 Pixeln), das beliebige Spielbrett- oder Tabletop-Oberflächen darstellen kann. Für elaborierte Wargames eher zu klein, aber für klassische Brettspiele oder Battlemaps für Pen & Paper-Rollenspiel sicherlich ein nützliches Hilfsmittel – hat man genug kleingeld kann man das Problem allerdings lösen, denn man kann mehrer Gameboard-1s kombinieren, um eine größere Spielfläche zu erzeugen. Das Brett soll auch Spielfiguren erkennen und mit diesen interagieren können. Gesteuert wird das Ding selbstverständlich über eine App, da die Entwicklungsumgebungen offen gelegt werden sollen, ist auch eine Ansteuerung via PC denkbar; genutzt werden können beispielsweise die etablierten Game Engines Unity und Unreal. Die Kampagnenstarter zeigen bereits Features wie Würfel, die man auf dem Smartphone in der App schüttelt, und die dann auf dem Gameboard‑1 ausrollen.
Betrieben werden soll das Brett mit Batterien oder Netzteil, es soll zur Kommunikation mit der Außenwelt zudem über WLAN und Bluetooth verfügen. Kern des Systems ist eine nicht näher spezifizierte kombinierte CPU/GPU, 4 GB Ram und eine 64 GB SSD. Das Betriebssystem TLGOS ist Linux basiert und soll offenbar eine Linux-Android-Mischung sein.
Das Ganze ist natürlich nicht ganz billig, aber angesichts der Specs sind die 349 Dollar die für ein Gameboard‑1 anfallen im Vergleich mit Smartphones auch nicht wirklich teuer.
Weitere Informationen findet man auf der Kickstarter-Seite der Kampagne und auf der Webseite der Macher. Erwähnenswert ist, dass die natürlich noch zusätzlich Geld damit verdienen wollen, dass sie Spiele für das Gerät gegen Kohle in einem Abomodell anbieten.
Das ist alles so dermaßen offensichtlich, ich frage mich, warum nicht schon früher jemand darauf gekommen ist … ich weiß dass es Lösungen mit Microsofts Surface gab, das ist aber eben viel zu teuer, oder auch mit Beamern, die auf Spieltische gerichtet waren, da ist der Einrichtungsaufwand allerdings nicht ganz klein.
Wenn sie bei Blizzard eins schon immer konnten, dann ist das grandiose Cinematics rendern. So auch der aktuelle Kurzfilm RECKONING zum neuesten Kapitel von BATTLE FOR AZEROTH.
Das ist wieder einmal ganz großartig gemacht und in Sachen Animation setzen sie nochmal einen drauf (ohne die Dramatik aus den Augen zu verlieren). Ausgesprochen positiv finde ich zudem, dass Sylvanas endlich ihre lächerliche Bikinirüstung losgeworden ist und was drunter trägt.
Ob nun Allianz oder Horde: Seid gewarnt, dass der Clip Spoiler enthält.
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Es wird für mich Zeit, die Oculus Quest (oder Rift) wieder aufzusetzen und den zweiten Teil des immersiven Abenteuers VADER IMMORTAL zu spielen. Die erste Episode hatte bereits einen Heidenspaß gemacht, die Fortsetzung ist soeben erschienen.
Perfect your lightsaber skills against terrifying new enemies, master the Force, and discover the truth of an ancient mystery beneath the fiery surface of Mustafar as you continue your journey into the heart of Darth Vader’s fortress.
Ich frage mich allerdings, was sie im zweiten Teil mit Vaders Stimme gemacht haben, die ist ja völlig daneben …
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Eigentlich ist die Oculus Quest eine ziemlich coole VR-Brille: Sie funktioniert kabellos und braucht auch dank inside-out-Tracking keine Leuchttürme mehr. Allerdings ist die Rechenleistung vergleichsweise beschränkt, da man keinen leistungsstarken Rechner in dem vergleichsweise kleinen Headset unterbringen kann, weiterhin ist man von der Akkulaufzeit abhängig. Und auch die Nutzung von Apps Dritter ist schwierig, man muss einige Klimmzüge und Sideloading auf sich nehmen, um Drittanbietercontent auf das Gerät zubringen, für Ottonormaluser vielleicht etwas nervig.
Es gibt auch Drittsoftware, die beispielsweise Steam VR auf die Brille streamt, das funktioniert aber eher schlecht und extrem ruckelig, so dass es nicht wirklich nutzbar ist.
Im November soll sich das ändern, denn für dann wurde »Oculus Link« angekündigt. Das ist keine Hardware, sondern eine Software, genauer ein Software-Update der Quest-Firmware, das die Titel von einem VR-tauglichen Rechner auf die Quest bringt. Das hat allerdings den Nachteil, dass man dann wieder eine Strippe benötigt, nämlich ein USB-C-Kabel vom Rechner zur Brille.
Es bleibt abzuwarten, ob das tatsächlich latenzfrei und mit ausreichender Framerate funktionieren wird.
Die erforderlichen Specs für den Rechner sind genauso wie bei der Rift:
Komponente
Empfohlene Spezifikationen
Mindestspezifikationen
Prozessor
Intel i5-4590/AMD Ryzen 5 1500X oder höher
Intel i3-6100/AMD Ryzen 3 1200, FX4350 oder höher
Grafikkarte
NVIDIA GTX 1060/AMD Radeon RX 480 oder besser
NVIDIA GTX 1050 Ti/AMD Radeon RX 470 oder besser
Alternative Grafikkarte
NVIDIA GTX 970/AMD Radeon R9 290 oder besser
NVIDIA GTX 960 4 GB/AMD Radeon R9 290 oder besser
Arbeitsspeicher
mind. 8 GB RAM
mind. 8 GB RAM
Betriebssystem
Windows 10
Windows 10
USB-Anschlüsse
1 x USB‑3.0‑Anschlüsse
1 x USB‑3.0‑Anschluss
Videoausgang
Kompatibler DisplayPort-Videoausgang
Kompatibler miniDisplayPort-Videoausgang
Promografik Oculus Link Copyright Oculus/Facebook
Neulich teaserte Nintendo ein Video mit einem merkwürdigen neuen Zusatzgerät für die Switch: Ein Ring den man zusammendrücken kann, dazu gehört ein Gerät, das man mit einem Gurt an den Oberschenkel bindet. Das Video war für Big Ns Verhältnisse eher merkwürdig uninspiriert und bemüht, vor allem, da man unter anderem Spießer hampeln sah, denen man das einfach nicht abkaufte.
Jetzt zeigt Nintendo in einem neuen Video mehr, und das sieht schon deutlich besser aus. Es geht um spielerische Fitness-Übungen mit Hilfe der Switch. Und wie von den Japanern seit Wii Fit gewohnt, geht das mit witzigen Spielchen und knuffeligen Monstren einher.
Das Ganze nennt sich Ring Fit Adventure, der Ring-Controller heißt … »RingCon«, in beide Zubehörteile steckt man je einen Switch-Controller. Das Paket aus dem Spiel und den beiden Zubehörteilen wird ab dem 18. Oktober 2019 zum Preis von 80 Dollar erhältlich sein, bei uns also vermutlich für 80 Euros.
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